Über diesen Blog

In diesem Projekt wird an der Hochschule Weserbergland in Hameln, ein berufsbegleitende Masterprogramm „IT-Business Management“ auf der Basis von Anrechnung beruflicher Vorqualifikationen entwickelt und erprobt. Es richtet insbesondere an Absolventen des "Operative Professional" der IHK.

Ich möchte euch als Teilnehmer des Erpobungsstudiums regelmäßig von diesem Spannenden Projekt berichtet. :)

 

Mehr Infos gibt es hier:

 

http://offene-hochschule.org/

 

 

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Jacka

Weitere Verluste und erste Klausur

Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.

 

Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.

Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. ;) Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.

 

2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.

 

Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..

Jacka

Jetzt sind wir noch noch 19..

Der Knoten ist geplatz und das noch vor dem Mathekurs. Wir waren anfänglich 22 Teilnehmer, einer hat das Studium erst gar nicht richtig angetreten und gestern haben sich überraschend zwei weitere Teilnehmer, aus zeitlichen Gründen, abgemeldet. Ich glaube jeder hier kann das nachvollziehen. Es ist eine zeitliche Belastung, gerade wenn man auch noch lange Strecken für die Präsenzen zurücklegen muss. Wir sind (fast) alle über 30, viele haben Familie und Kinder. Auch arbeiten einige in Führungspositionen und haben neben einem stressigen Job, auch noch eine gewissen Verantwortung zu tragen. Gleichzeitig ist das Konzept des Studienganges noch nicht ganz ausgereift, es ist nunmal eine Erprobung. Dazu kommen andere Vorstellungen vom Studium oder von der Art des Studienganges. Vielleicht auch dadurch, dass von der Information bis jetzt zum Start das Konzept mehrfach noch einmal geändert wurde - mit dem Ziel auch nachher Akkreditiert zu werden.

 

Jedenfalls sind wir jetzt nur noch 19 und ich hoffe, der Schwund ist erst einmal gestoppt. Mal schauen wie abspruchsvoll Wirtschaftsmathematik und Statistik sein wird und wie viele dann den Sack zumachen werden. Schaut man sich aber den Modulzeitraum von 3 Monaten an, bin ich noch recht entspannt. Der Kurs an der FernUni Hagen war jedenfalls ganz schön happig.

 

Ich hoffe inständig, dass wir min. 12-15 Teilnehmer bleiben. Für mich gäbe es sonst nur die Alternative des Vollstudiums. Ich brauche einfach den Kontakt zu den Kommillitonen, vor allem wegen dem Konkurenzkampf, und die festen Zeitäume. Ein klassischens Fernstudium motiviert mich nicht genug. Na ja, bleiben wir mal hoffnungsvoll! :)

Jacka

Was bisher geschah..

Die Zeit vergeht manchmal wie im Fluge. Jetzt sind wir schon 6 Wochen dabei und ich bin zwischen Urlaub, Krankheit, Renovierung und Literaturrecherche kaum zu etwas gekommen. Fängt ja schon gut an.. ;)

Also, was ist bisher geschehen? Wir haben 2 Präsenzwochenenden (Freitag / Samstag) hinter uns. Neben der Einführung mit einigen organisatorischen Punkten, Fotos, Hochschulrundgang, Bibliotheksbesuch, die Einrichtung des ILIAS-Accounts, (Lernportal) und die Nutzung von Adobe Connect, ging es dann mit "Einführung in die Wirtschaftsinformatik" los. Wirft man einen Blick in die einschlägige Literatur, ist das ein weit gefächertes Thema. Interresanterweise liegt der Schwerpunkt dieses Kurses beim "Informationsmanagement", gepaart mit einer kurzen "Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftlehre" und einem Crashkurs "wissenschaftliches Arbeiten".Als Referenzwerk dient "Informationsmanagement" von Helmut Krcmar. Am Ende des Buches folgt eine Fallstudie, aus der wir eine Aufgabe in Gruppenarbeit bearbeiten und als Hausarbeit zum Modulnachweis abgeben müssen.

Insgesamt sind wir 21 (gestartet mit 22) Teilnehmer mit einem Altersdurchschnitt von ca. 32 Jahren, das Feld ist schon ziemlich nah beieinander. Wie erwartet, bin ich mal wieder die Henne im Korb, aber man gewöhnt sich ja dran. :D

Insgesamt macht das ganze einen positiven Eindruck. Ja, einige Schwachpunkte in der Planung sind noch vorhanden und manchmal mangelt es an der richtige Kommunikation - sowohl zu uns Teilnehmern, als auch innerhalb der Dozenten. Nicht umsonst ist es ein Erprobungsstudiengang, in dem sich alles erst einmal finden muss. Auch wir "Studierende" müssen das. Ist es nun Fehlplanung oder werden wir einfach nur ins kalte Wasser geschubst, wenn wir nach 8 Wochen bereits eine wissenschaftliche Arbeit abgegen müssen? Schließlich sind wir in der Theorie nicht im 1. Semester, sondern im 5. Semester. Nach 4 Semestern Hagen und einigen andere Ausflügen kann ich aber sagen, dass die Module immer nur aus reiner Stoffvermittlung und einer Klausur bestandwn. Eine Einführung in das wissenschaftliches Arbeiten hatte ich an der FernUni noch nicht erlebt. Mag also sein, dass wir eigentlich in einem recht normalen Status des Studiums sind und es vielleicht einfach die Umstellung auf den Lernmodus ist, den manchen das Brett vor den Kopf nagelt. Verabschieden sollte man sich auch von dem klassichen Schulunterricht. Studieren ist für mich nicht nur reine Wissensvermittlung - wie im schulischen Frontalunterricht. Es ist auch ein Antrieb sich einem neuen Stoff selbständig zu nähern und seine eigenen Schlüsse und Weiterführungen daraus zu ziehen. Nicht jedem schmeckt das..

Jacka

Informationsmanagement, Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten - das ist meine aktuelle Abendlektüre. ;)

 

Seltsam ist nur, wissenschaftliches Arbeiten ist erst in Semester 2 dran und BWL wird im Modulplan eigentlich gar nicht aufgeführt. Es könnte aber zu Wirtschaftsinformatik gehören. Na ja, wenn es im Fahrplan steht, wird es gemacht. Ein bisschen Recherchearbeit ist auch dabei, z.B. sollen wir uns mit dem Begriff "Wissenschaft" und "BWL" außeinandersetzten.

 

Genug geschrieben. Ein bisschen muss ich jetzt noch lesen. Freitag geht es schließlich in die erste Präsenzvorlesung. :P

 

Jacka

Erste Informationen und Aufgaben

So langsam trudeln die ersten Informationen ein. Präsenzbeginn ist am 16. September und dann ungefähr einmal im Monat jeweils Freitag Mittag bis Abend und den ganzen Samstag. Es beginnt mit Wirtschaftsinformatik, genauer BWL und Wirtschaftsmathematik. Dafür gibt es dann auch noch einen Matheauffrischungskurs - man vergisst das alles immer wieder so schnell. ;) Da kann ich das Buch "Brückenkurs Mathematik" empfehlen, das ist wirklich gut und lustig geschrieben.

Weitergehen wird es mit der Einführung in das wissenschaftlichen Arbeiten. Die ersten Rechercheaufgaben haben wir schon bekommen - zur Vorbereitung auf den ersten Präsenztermin. Pflichtlektüre ist bestellt, wobei ich einiges wie den Wöhe schon in meinem Regal hatte. Jetzt kann es richtig beginnen!

Jacka

Es geht los!

Hallo zusammen,

 

ich möchte euch hier, parallel zu meinem eigenen Blog, über das Erprobungsstudium zum Master IT Business Management berichten.

Es handelt sich dabei um ein berufsbegleitendes Studium an der Hochschule Weserbergland in Hameln und wird sowohl über Webinare, als auch regelmäßige Präsenztermine durchgeführt. Bis hierhin klingt es eigentlich noch unspektakulär. ;)

 

Was ist jetzt so besonders an diesem Fernstudium? Ursprünglich war der Gedanke, von der beruflichen Qualifikation auf Meister Ebene direkt zum Master zu gelangen. Also einen höheren akademischen Abschluss zu erreichen, ohne vorheriges Erststudium. Ganz so leicht ist das nun doch nicht, sodass in Absprache mit dem niedersächsische Kultusministerium ein Kombistudiengang Bachelor / Master erstellt wurde. Das besondere: Durch die Anrechnung der beruflichen Qualifizierung, wird die Regelstudienzeit auf 3,5 Jahre reduziert. Nach 2 Jahren wird der Bachelor erreicht, im Anschluss erfolgt das Masterstudium.

 

Bisher ist das Studium nicht akkreditiert, sondern wird mit uns Probanden als Studie durchgeführt. Ein Abschluss ist uns damit noch nicht sicher. Trotzdem ist es eine einmalige Gelegenheit auf bereits erarbeitetes Wissen aufzubauen und sich auf akademischen Niveau weiterzubilden.

 

Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf den 16. September, wenn es mit den ersten Präsenztagen los geht.:)