Michael Knight

Wie sollte man WiWi studieren?

7 Beiträge in diesem Thema

9 interessante Thesen:

1. Sie werden nicht studiert, sie studieren.

2. Studium ist weit überwiegend Selbststudium, d.h. Vor- und Nacharbeit zu den Lehrveranstaltungen und Studium anhand von Lehrbüchern und Assignments.

3. Der tiefere Sinn des Studiums ist das Kennenlernen einer (hier: ökonomischen) Denkweise, der Erwerb einer beruflich relevanten Analyse- und Handlungsfähigkeit und die Einübung des dafür notwendigen theoretischen und methodischen Instrumentariums.

4. "Flächendeckendes Auswendiglernen ohne Sinn und Verstand" ist eine Disziplin für Doofe und bringt Sie persönlich, fachlich und beruflich nicht weiter. Sie sind einem 10cent Chip als Speichermedium hoffnungslos unterlegen!

5. Sinnvoll studieren heißt fokussieren: Pro Semester kann man nicht mehr als 4-5 Veranstaltungen sinnvoll studieren.

6. Zu dummen, aber weit verbreiteten Studienhaltungen gehören:

- „mit der Herde laufen" – entscheiden Sie über Ihren eigenen Weg

- „dünne Bretter bohren" – suchen Sie intellektuelle Herausforderungen

- „Scheine machen“" - diese sind ein Nebenprodukt bzw. eine Kontrollmöglichkeit, nicht der Zweck des Studiums

- „alleine machen“ – Sie sollten von Anfang an Teamarbeit einüben

7. Ein bis zwei Semester sollten Sie ernsthaft testen, ob VWL bzw. BWL das Studium Ihrer Wahl ist; dafür müssen Sie auch in Veranstaltungen für Fortgeschrittene und in fachfremde Veranstaltungen "hineinhören".

8. Viele Wege führen zu einer Management-Karriere; ein Studium der BWL ist für Sie vielleicht nicht der geeignete oder erfolgreiche Weg.

9. Sehr und ziemlich kluge Leute werden durch das Studium der BWL intellektuell deutlich unterfordert.

Quelle (Folien 25f.)

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Das hier finde ich besonders interessant:

2. Studium ist weit überwiegend Selbststudium, d.h. Vor- und Nacharbeit zu den Lehrveranstaltungen und Studium anhand von Lehrbüchern und Assignments.

Trifft dies so zu, so ist das Fernstudium dem Präsenzstudium weit überlegen, was die Betreuung und Unterstützung angeht.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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Trifft dies so zu, so ist das Fernstudium dem Präsenzstudium weit überlegen, was die Betreuung und Unterstützung angeht.

Ja klar ist es das! Bei einem Präsenzstudium an einer deutschen Massenuni gibt es überhaupt/nahezu keine Betreuung/Unterstützung!

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Nette Aufstellung - ich finde mich in einigen Punkten wieder :)

Wobei mir pers. besonders Punkt 3 sehr wichtig ist, Interesse und Verständnis der ökonomischen Systeme gerät bei vielen einfach zu sehr in den Hintergrund.

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Die letzte Folie mit den Studienabbrechern ist auch nicht schlecht. So manches war mir bereits bekannt, aber so manche Überraschung war auch dabei.

Ansonsten bringen mich die 9 Punkte teilweise ins Grübeln...


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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Ansonsten bringen mich die 9 Punkte teilweise ins Grübeln...

Schön! Dann hat mein Beitrag sein Ziel erreicht (natürlich nicht auf Dich persönlich bezogen)!

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Die letzte Folie mit den Studienabbrechern ist auch nicht schlecht

Der Professor von dem die Thesen stammen hat seine Grundstudiumsvorlesungen immer damit begonnen (werde ich nie vergessen):

"Gucken Sie nach links, gucken Sie nach rechts - mindestens 50% werden Sie im nächsten Semester nicht wiedersehen".

Das versetzt einem als Erstsemestler einen ganz schönen Schock.

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