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Austausch und persönliches Ranking zu diversen Promotionsprogrammen


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Am 27.9.2021 um 08:50 schrieb FOM Alumni:

@Madmatze87herzlichen Glückwunsch zum abgeschlossenen Doktorat und vielen Dank für den Erfahrungsbericht.

Bzgl. DBA habe ich folgendes gefunden: 

Steiner spricht zwar größtenteils aus der Perspektive der Österreicher, allerdings erwähnt er, dass es den DBA auch in Osteuropa als Schmalspurstudium, Bologna Stufe 2 gibt (ich denke mal, wir wissen von welchem Anbieter und welcher Hochschule die Rede ist 😉). GB sollte das einzige Land sein, wo der DBA als Bologna Stufe 3 mit dem PhD auf Augenhöhe und dementsprechend eintragungswürdig sei, allerdings der Brexit schon für Probleme mit der Anerkennung sorgen würde (in Österreich jedenfalls, im Mailverkehr mit der KMU Akademie betonen diese ausdrücklich, dass der Brexit keinen negativen Einfluss auf die Studienqualität haben würde).

Vielleicht hatte zusätzlich das zuständige Landesministerium bisher nur mit SchmalspurDBAs zu tun, da diese in kürzerer Zeit bei geringerer Studiengebühr machbar sind (und natürlich auch anspruchsloser sind). Also das fehlende Eintragen ist schon ein Minuspunkt für die KMU Akademie, insb. in Anbetracht der hohen Studiengebühr, mir geht es dabei nicht (nur😏) um die Titelgeilheit, sondern das könnte auch eine fehlende Akzeptanz / Anerkennung des Arbeitgebers mit sich bringen. Die Frage, ob man nach abgeschlossenem DBA habilitieren darf bzw. (in der Praxis) eine Professur anstreben kann, hat sich somit auch fürs erste erledigt.

Wie auch immer, weiterhin alles Gute und halte uns gerne auf dem laufenden.

Das Programm hatte ich mir auch mal angesehen - wird über die UNIBIT in Sofia (Bulgarien) durchgeführt. Ist sogar ein PhD - also rein formal etwas "wertiger" und ein europäischer Abschluss.

 

Kostenpunkt ca. 18k€... wird durch die Allensbach Hochschule (recht kleine Hochschule, mit jedoch deutscher Akkreditierung), bzw. dessen Rektor durchgeführt. Interessantes Programm... jedoch muss man sich überlegen, ob 1. ein osteuropäischer Abschluss für jemanden in Frage kommt und 2. was passieren mag, insofern der Organisator aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr die Organisation durchführen kann (da sozusagen 1 Mann Betrieb, bzw. sehr wenige Mitarbeiter).

 

Lieben Gruß

 

 

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Gerade eben schrieb jedi:

 

Doch DBA und PhD ganz sicher.

DBA zu 100% nicht… dieses Collegium Humanum hat keine Promotionsbefugnis…

 

in Österreich auch versucht eine Akkreditierung durch AQ Austria zu erhalten und mit großem Krawall durchgefallen

 

ich würde von Anbietern, welche die 2. /2,5 Stufe nach Bologna anbieten sowieso die Finger lassen

Bearbeitet von studentenleben
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vor 36 Minuten schrieb jedi:

 

Doch DBA und PhD ganz sicher.

Die VSEM scheint in Ordnung zu sein… ob sie eine Promotionsberechtigung hat ist leider nicht direkt ersichtlich… würde ich dennoch nicht über die POBS machen, bei welcher einige Dutzend Leute nach Ihrem Abschluss auf die Nase gefallen sind und gemerkt haben, dass die POBS die Anerkennung nur beschönigt - und nur im Kleingedruckten vermerkt hat, dass es sich nicht um eine Promotion nach Stufe 3 Bologna handelt… also immer schön Augen auf bei der Anbietersuche :-)


Wenn schon Osteuropa, dann lieber über die Allensbach Hochschule / Prof. M. Stieger an der UNIBIT, oder an der Comenius (gibt diverse Anbieter, welche das vermitteln - z.B. Dr. Reza Khorsand)… das hat dann auch etwas mehr Anspruch..

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vor 6 Stunden schrieb jedi:

@FOM Alumni

 

Das sehe ich als Alternative mit DBA, PhDr und PhD im Angebot.

 

https://dba-fernstudium.eu/dba-fernstudium/

Hallo, schau am besten das Video dazu an, dass ich auf Seite 6 (sofern deine Forenansicht mit meiner mobilen Version überein sein sollte) gesendet hatte.

 

Ich weiß, Markus muss auch von etwas Leben und ich gönne es ihm, da wir auch von einer kostenfreien Community profitieren können, allerdings ist die POBS das, was m.M.n. einer Titelmühle am naheliegendsten kommt (für mich auf einer Stufe mit Anbietern, die Zertifikatsweiterbildungen unter dem Namen Mini-MBA anbieten - Hauptsache der dumme Kunde zahlt und wird in die Irre geführt). Es wird dem Studenten suggeriert, dass er mit dieser Schmalspurpromotion auf Augenhöhe mit dem "richtigen" PhD / Dr. ist.

Ich lass mich natürlich jederzeit eines besseren belehren und sollte ich falsch liegen, bin ich der Erste, der sich korrigieren wird.

 

Ich habe derzeit sagen wir ein kleines "Ranking" über die besten Doktorate:

 

1. Hagen und damit kooperierende Anbieter (leider sehr begrenzte Plätze)

2. FHM (leider sehr teuer)

3. IHP (wahrscheinlich das beste Studienangebot der Klettgruppe, leider auch sehr teuer)

4. FOM (die Präsenzen, insb. im Ausland sorgen dafür, dass auf die 22k€ Studiengebühren noch einige Ziffern dazukommen)

5. Academic Institute (hab erstmal keinen schlechten Eindruck, auch wenn ein M.Sc. in "Psychologie des Lügen" angeboten wird, dennoch zu wenig Infos, um mir mehr darüber zu bilden)

6. Allensbach (auch sehr spärlich, bzgl. Infos, scheint aber aufgrund der kooperierenden Hochschule eine "echte" Promotion zu sein)

7. KMU Akademie (siehe die letzten 8 Seiten)

8. Triagon (einzige Vorteile: "echte" Promotion, geringe Studiengebühren)

 

Bei folgenden habe ich die Seriosität noch nicht überprüfen können:

Afwbadharzburg (wer kam auf diesen Namen??? Alleine die Vorstellung, dass das auf meinem Zeugnis draufgepinselt werden könnte... Aber abgesehen davon, bietet die Afw MBAs über die FH Burgenland an, womit auch Prof. Stieger zusammenarbeitet, welcher das Video auf Seite 6 erstellt hatte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet dieser Mann eine Schmalspurpromotion durchwinken lassen würde, müsste aber noch gecheckt werden)

HfH (sieht erstmal nicht schlecht aus, da mit der Führbarkeit der 2 Buchstaben geworben wird. Allerdings ist die kooperierende Hochschule aus Osteuropa, deswegen sollte man da nochmal gründlichst drüberschauen)

Wirtschaftsimpulse (ein absolut unbekannter Anbieter, der auch scheinbar nichts an seiner Unbekanntheit ändern möchte. Hatte schon vor etlichen Jahren unter dem alten Namen Danuvius Promotionen angeboten - über die Seriösität lässt sich nichts sagen)

 

Ich hab wahrscheinlich sehr vieles vergessen und bin noch auf Ergänzungen gespannt. LG

 

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vor 6 Stunden schrieb FOM Alumni:

(...) allerdings ist die POBS das, was m.M.n. einer Titelmühle am naheliegendsten kommt (für mich auf einer Stufe mit Anbietern, die Zertifikatsweiterbildungen unter dem Namen Mini-MBA anbieten - Hauptsache der dumme Kunde zahlt und wird in die Irre geführt). Es wird dem Studenten suggeriert, dass er mit dieser Schmalspurpromotion auf Augenhöhe mit dem "richtigen" PhD / Dr. ist.

Ich würde jetzt nicht unbedingt vertreten, dass es sich bei der POBS zwangsläufig um eine Quasi-Titelmühle handelt, was auch nicht zutreffen wird, da sie ja selbst keine Grade verleiht. Allerdings ist das geschäftliche Ziel der Business "School" klar: Sie bietet ausschließlich Promotionsmöglichkeiten und noch den ein oder anderen "Executive Lehrgang" an, der Fokus liegt aber schon auf der Promotion. 

 

Mich stört etwas, dass auch das kleine Doktorat angeboten wird, das hier in Deutschland ja nur als "PhDr." führbar und deshalb auch schnell und auf dem ersten Blick als ausländischer Abschluss auf Masterebene zu qualifizieren ist. Klar, mit knapp 10.900,00 EUR ist der PhDr. natürlich deutlich günstiger als der PhD und auch in nur einem Bruchteil der Zeit zu erlangen, nichtsdestotzrotz sähe ich die entsprechende Zeit und das Geld in einem etwas prestigereicheren deutschen oder österreichischen Abschluss (MBA, MSc, LLM etc.) besser investiert. 

 

Über den DBA braucht man natürlich garnicht zu streiten, hier handelt es sich nicht mal um einen "kleinen Doktor", der noch dazu in Polen unüblich ist, da man in Polen das kleine Doktorat in diesem Sinne nicht kennt und der als "Doctor" getaufte Master-Titel mehr oder weniger eine "innovative Entwicklung" der Warschauer Privathochschule ist. Wenngleich die C. H. Warsaw Management University bei Anabin als H+ eingestuft ist. 

 

Der ordentliche PhD hingegen scheint preislich interessant und ist als "richtiger" Doktorgrad auch anerkennungstechnisch unproblematisch. Skeptisch macht mich aber, dass der PhD m. M. n. auf der eigenen Seite der POBS zugunsten der anderen "Doktorate" etwas schlecht geredet wird. Es wird zum Beispiel hervorgehoben, dass die Studiendauer mind. 4 Jahren beträgt und die Arbeit am PhD "meist hauptberuflich" erfolgt. Das mag bei Vollzeitpromotionen an Präsenzhochschulen zutreffend sein, im Rahmen einer berufsbegleitenden externen Promotion über eine "Open Business School", die auch nicht ganz günstig ist, gehe ich aber schon davon aus, dass diese gut mit einer Vollzeit-Berufstätigkeit vereinbar sein sollte. 

 

Es bleibt zu vermuten, dass sich vielleicht der ein oder andere, dem der Unterschied zwischen PhD und PhDr. nicht so wichtig ist, zum PhDr. (also dem Abschluss "für Entscheidungsträger, welche Wert auf besonders praxisnahe Forschung legen") verleiten lässt.

 

Wirtschaftlich ist der PhDr. für die POBS sicherlich interessanter. Zum Vergleich: Der PhDr. kann in 2 Semestern absolviert werden, weshalb die auf 1 Jahr veranschlagten Gebühren also 10.900,00 EUR betragen. Die Mindeststudiendauer des PhD beträgt 4 Jahre. Auf 1 Jahr heruntergerechnet bedeutet das "nur" 5.975,00 EUR. Ähnliches gilt für den DBA, den wir hier aber mal außen vor lassen.

 

Aber vielleicht bewegen wir uns auch schon zu sehr von der KMU weg. Vielleicht kann @Markus Jung die Beiträge zur POBS ja in einen eigenen Thread ausgliedern und wir können dort weiter fachsimpeln. 

  

vor 6 Stunden schrieb FOM Alumni:

Ich habe derzeit sagen wir ein kleines "Ranking" über die besten Doktorate:

 

1. Hagen und damit kooperierende Anbieter (leider sehr begrenzte Plätze)

(...)

Hier fehlt meiner Meinung nach sogar noch der, mehr oder weniger, interessanteste Anbieter hinsichtlich Preis und Anerkennung: Dr. rer. soc. oec. (Doktor der Wirtschaftswissenschaften) der staatlich anerkannten Privatuniversität Schloss Seeburg, Kostenpunkt: ca. 20.000,00 EUR bei einer Dauer von 6 Semestern. Ich würde die Uni Seeburg gleich auf Platz 2 deiner Liste verorten. Die Uni Seeburg befindet sich im selben Hochschulverbund wie Triagon, HAM, DHGS etc. Die FernUni Hagen ist als staatliche Universität preislich aber natürlich absoluter Spitzenreiter.

 

LG

 

 

Bearbeitet von FutureStudent
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vor 6 Stunden schrieb FutureStudent:

Skeptisch macht mich aber, dass der PhD m. M. n. auf der eigenen Seite der POBS zugunsten der anderen "Doktorate" etwas schlecht geredet wird.

Den Eindruck hatte ich auch. Bevor ich die Unterscheidungen zwischen PhD und Berufsdoktorat kannte, dachte ich "dann bin ich ja der Trottel, wenn ich mich für den PhD entscheide. Dauert länger, ich zahle mehr und die Zulassung ist erschwerter. Dr. ist Dr."

 

vor 6 Stunden schrieb FutureStudent:

Hier fehlt meiner Meinung nach sogar noch der, mehr oder weniger, interessanteste Anbieter hinsichtlich Preis und Anerkennung: Dr. rer. soc. oec. (Doktor der Wirtschaftswissenschaften) der staatlich anerkannten Privatuniversität Schloss Seeburg, Kostenpunkt: ca. 20.000,00 EUR bei einer Dauer von 6 Semestern. Ich würde die Uni Seeburg gleich auf Platz 2 deiner Liste verorten

Das stimmt, Seeburg hatte ich wegen der Präsenzen in Österreich (wohne auf der anderen Seite Deutschlands) für mich kategorisch ausgeschlossen und deswegen nicht mehr im Sinn. Sieht aber sehr seriös aus und ein Dr. rer. soc. oec. lässt sich gerne sehen. 20k€ lägen noch in meiner Schmerzgrenze und bei diesem Abschluss bin ich eigentlich "froh", dass man diesen nicht in unter 3 Jahren bekommt.

 

vor 6 Stunden schrieb FutureStudent:

Aber vielleicht bewegen wir uns auch schon zu sehr von der KMU weg. Vielleicht kann @Markus Jung die Beiträge zur POBS ja in einen eigenen Thread ausgliedern und wir können dort weiter fachsimpeln. 

Stimmt, ich glaube bzgl. der KMU Akademie wurde nach aktuellem Stand alles gesagt und es geht jetzt mehr in Richtung "Nicht-KMU-Anbieter, die auch - mal bessere, mal schlechtere - Promotionen anbieten".

 

vor einer Stunde schrieb jedi:

Einige Hochschulen aus UK bieten den PhD an, teilweise mit dem Zwischenschritt M.Phil. Finde ich noch besser als die hier vorgestellten Modelle.

Das mag etwas naiv meinerseits klingen (wirklich befasst habe ich mich damit auch noch nicht), aber ich bekomme ein wohleres Gefühl, wenn ich bei sowas lebenswegprägendem wie ein Studium / Promotion / Habil. einen deutschsprachigen Ansprechpartner möglichst vor Ort habe. Sollte ich bspw. über die Fom promovieren, könnte ich jederzeit dort anrufen oder einfach mal zur Zentrale nach Essen fahren.

Dazu habe ich sehr viel Respekt davor, eine Diss. auf Englisch zu schreiben (meine BA ist auf Deutsch und bei der MA sehe ich noch keinen Grund, diese auf Englisch zu schreiben). Aktuell ist auch noch keine internationale Karriere bzw. Karriere mit internationalem Klientel in Planung (in der Sozialen Arbeit sind Fremdsprachen immer von Vorteil, aber da sind insb. Sprachkenntnisse aus nahöstlichen Ländern die Kirsche auf der Sahnetorte), da geht die Rechnung nicht für mich auf. Es kann natürlich sein (auch aufgrund dessen, dass die Welt immer internationaler vernetzt ist), dass in x Jahren nach der Promotion Englisch zu meinem beruflichen Alltag gehören sollte, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die Sprache und Gegenstand der Diss. dann noch relevant sein sollten, ist im Endeffekt auch nur eine Momentaufnahme. Und wenn man nicht gerade Gutenberg heißt, beweist die aktuelle Politik sogar, dass du schlampig arbeiten darfst und es Jahre später niemanden mehr stört. LG

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