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Interview DIPLOMA Hochschule Pharmamanagement und Pharmaproduktion (B.Sc.)


Markus Jung
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Dr. Stefan Vörtler ist Studiendekan für den Studiengang Pharmamanagement und Pharmaproduktion (B.Sc.) an der DIPLOMA Hochschule. In diesem Interview beantwortet er alle Fragen zu diesem neuen Studienangebot. Unter anderem geht er auf die Zielgruppe des Studiengangs ein und ein Schwerpunkt liegt auf den beruflichen Möglichkeiten mit dem Abschluss.

 

Hier die Infoseite der DIPLOMA Hochschule zum Studiengang:

https://www.diploma.de/fernstudium/bachelor/pharmamanagement

 

Inhalt:
00:00 Vorspann
01:28 Intro und Begrüßung
02:37 Vorstellung
04:43 Entstehungsgeschichte
06:30 Zielgruppen
07:54 Zugangsvoraussetzungen
08:54 Anrechnungsmöglichkeiten
12:12 Wechsler von der Uni
13:51 Inhalte des Studiengangs
19:19 Laborveranstaltungen
22:57 Flexibilität
25:26 Berufsaussichten
31:46 Internationalität
36:12 Wechsel ins Pharmaziestudium
38:46 Master
41:33 Promotion
43:42 Ausblick und Abschluss

 

 

Podcast (Download über die drei Punkte):

 

 

Welche Fragen habt ihr an Herrn Dr. Vörtler? - Reicht diese gerne vorab hier im Thema ein, dann integriere ich sie in mein Interviewkonzept, das ich in den nächsten Tagen erstellen werde. 

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Direkte Fragen zum Studiengang habe ich nicht. Ich frage mich hier allerdings - wie auch bei einigen anderen Studiengängen der Diploma-Hochschule - wozu dieser Studiengang denn gut sein soll - aus der Perspektive der Studierenden.

Aus meiner Sicht gibt es jedenfalls wohl kaum einen relevanten Arbeitsmarkt für die Absolventen. Wer eine Apotheke führen möchte, muss zwingend Pharmazie studieren und mit dem Staatsexamen abschließen. Und für eine Führungsebene darunter ist in den meisten Apotheken wohl kaum Platz.
Wer in der pharmakologischen Forschung arbeiten will, hat vorzugsweise Chemie oder Biochemie, ggf. auch Medizin oder Biologie studiert und promoviert.

Man kann natürlich immer irgendwie einen Sinn begründen ("Bildung ist ein Wert an sich..."), aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass man hier gezielt bestimmte Berufsgruppen anspricht, denen man suggeriert, mit diesem Studium sei der Weg für einen Aufstieg geöffnet. Letztlich ist das aber wohl eher ein Jodeldiplom.

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vor 24 Minuten schrieb lippi:

Wer in der pharmakologischen Forschung arbeiten will, hat vorzugsweise Chemie oder Biochemie, ggf. auch Medizin oder Biologie studiert und promoviert.

 

Was R&D angeht, habe ich etwas andere Erfahrungen gemacht. Da gibt es auf jeden Fall Bereiche, in denen man die o. g. Qualifikationen mitbringen muss. Aber ich kenne auch diverse Leute, die sich mit einer kaufmännischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildung nach oben gearbeitet haben und bei denen sich dann irgendwann die Frage nach einer passenden akademischen Weiterqualifikation stellt.

 

Meine Erfahrung ist aber auch, dass sich das Pharma-R&D-Leben überwiegend auf Englisch abspielt und sehr gute Englischkenntnisse ein notwendiges Einstellungs-/Aufstiegskriterium darstellen. Und ich habe ich den Arbeitsmarkt grundsätzlich als global erlebt - insbesondere, wenn man seine Karriere fördern möchte - , so dass ein englischsprachiger Abschluss möglicherweise mehr Chancen eröffnet als ein deutschsprachiger. Dies wäre daher meine Frage: (Wie) wird diesem Umstand Rechnung getragen? Sind alle Module auf Deutsch, oder werden einzelne Module auf Englisch angeboten (ggf. optional)? Kann man sich nach dem Studium (auch fachsprachlich) sicher auf dem internationalen Pharma-Parkett bewegen?

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Die beruflichen Möglichkeiten mit dem Abschluss werden auf jeden Fall einen der Schwerpunkte des Interviews bilden und darüber haben wir auch schon in einem ersten Vorgespräch geredet. 

 

Den internationalen Aspekt und die Frage nach englischsprachigen Inhalten werde ich gerne mit einfließen lassen. 

 

Vielen Dank für eure Rückmeldungen. 

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vor 9 Minuten schrieb Silberpfeil:

Was bedeutet R&D?

 

Research & Development. Wobei ich es so kennen gelernt habe, dass "Research" den präklinischen Teil einer Medikamentenentwicklung beinhaltet (Laborforschung, Tierversuche) und "Development" den klinischen Teil, also die Studien am Menschen bis hin zur Medikamentenzulassung. Ich weiß aber nicht, diese Differenzierung überall so getroffen wird.

 

Bearbeitet von Alanna
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Im Pharmabereich ja, meiner Erfahrung nach. Der Term R&D wird aber auch anderswo verwendet, ob es da auch so eine klare Unterscheidung gibt.

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Research: Herausfinden was nutzbar wäre.

Z. B. bei Pharma Testen eines neues Krankheitserregers gegen eine Substanzdatenbank (In vitro) oder auch später im Lebewesen (In vivo). Berechnungen über Computer-Modelle (in silico) waren bisher kaum erfolgreich.

Das kann auch mal irgendwie lustig sein, da werden auch mal im Innenhof (Lichthof?) spezielle Frösche gehalten.

In anderen Branchen werden da z. B. Prototypen entwickelt und getestet.

 

Development: Bei ausreichend Chancen wird dann versucht es Umzusetzen.

Wie schon gesagt wurde geht es in der Pharma darum ein Medikament zuzulassen und man startet dann auch Versuche im Menschen (sogenannte Klinische Studien) um herauszufinden wie es wirkt oder ob es Nebenwirkungen gibt.

Dabei müssen die zu verabreichenden Substanzen auch erstmal hergestellt werden. Dabei wird die Herstellung genau überwacht. Während diesem Übergang zwischen R und D kann es auch teilweise zu Vermischungen kommen.

In anderen Branchen wird versucht vom Prototyp ausgehend, ein für den Markt geeignetes Produkt zu entwickeln. Also einfachere Bauteile, Design des Gehäuses uswusf.

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Hallo Markus,

 

ich habe mir jetzt die letzten Tage wiederholt meine Hierse darüber zerbrochen, wozu dieser Studiengang überhaupt führen soll. Wie ja auch schon andere angemerkt haben.

 

Soll das nur ein Pendant zur staatlich-schulischen Ausbildung PTA sein oder steckt da mehr dahinter? In dem Bereich wird ja sogar für niedrige Positionen meistens ein PhD erwartet. Kann man auch mit dem Studiengang promoviert werden und inwieweit wird soetwas unterstützt.

 

Es werden ja auch einige Schlagworte genannt: Z. B. Logistik, Marketing, Entwicklung, Herstellung, Zulassung, Pharmazeutisch-naturwissenschaftliche Grundlagen und vieles mehr. Mir scheint das zuweit gestreut zu sein um das alles halbwegs sinnvoll in einem Bachelor-Studiengang abdecken zu können, so dass es Sinn macht.

 

Da wäre es doch wirklich schön etwas substantielles und belastbares von dem Anbieter zu erfahren.

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Am 11.2.2022 um 10:04 schrieb Markus Jung:

Welche Fragen habt ihr an Herrn Dr. Vörtler? - Reicht diese gerne vorab hier im Thema ein


Guten Morgen,

ich hätte auch ein paar dazu :-) Ich finde den Studiengang zwar schon interessant. Dennoch ist mir wie bei vielen anderen nicht so ganz klar, zu welchem Berufsbild er führt. 

Die Frage ist vielleicht etwas fies, da es wahrscheinlich noch keine Präzedenzfälle gibt und das immer auf die jeweilige Uni ankommt, aber:
Ich könnte mir vorstellen, dass einige ihn vielleicht als Sprungbrett nutzen wollen, um in ein universitäres Pharmaziestudium einzusteigen, entweder in ein höheres Semester oder zumindest als Bewerbungsgrundlage.  ist das ein halbwegs realistisches Szenario?

Ist ansonsten ein (oder gleich mehrere) halbwegs vertiefender Master geplant, da dieser Studiengang zunächst mal sehr allgemein ist, z.B. ein M.Sc. Arzneimittelwissenschaft? 

LG

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