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Studentin

Fernstudium/Diplomarbeit und Baby?

11 Beiträge in diesem Thema

Hallo *wink*

Gibt es hier werdende Mütter bzw. Mütter mit Baby die sich der Herausforderung Kind und Fernstudium stellen oder es schon geschafft haben?? Würde mich sehr über Erfahrungsberichte / Meinungsaustausch freuen!

Zu meiner Situation: ich bin im 6ten Semester eines Fernstudiengangs zur Dipl.-Inform., knapp 27 Jahre alt und, da mein Freund und ich dieses Jahr noch heiraten wollen, zur Zeit sehr mit Gedanken zum Thema Familienplanung beschäftigt.

Eigentlich hatte ich mir das zu Anfang des Studiums eher so gedacht, daß ich (wenns nicht ungeplant passiert) erst das Diplom machen und vielleicht ein, zwei Jahre in einem entsprechenden Job Fuß fassen will bevor ich mich in die Elternzeit verabschiede.

Naja, was soll ich sagen :roll: ... das ist jetzt drei Jahre her (bin leider durch berufliche Veränderung nicht so schnell im Studium vorangekommen wie ursprünglich gedacht) und langsam frag ich mich schon ob es so nicht doch ein bisschen spät wird mit dem Kinder bekommen... es soll ja eher nicht nur bei einem bleiben und der Job trotzdem nicht ganz auf der Strecke bleiben sprich eine entsprechende Pause dazwischen liegen damit ich nicht völlig aus dem Arbeitsleben komme.

Nun also die Überlegung, ob es nicht möglich wäre, Studium und Schwangerschaft bzw. Baby unter einen Hut zu bekommen. ZB nach der Geburt ein Jahr Elternzeit nehmen, da die Diplomarbeit schreiben, und mit Abschluß in der Tasche wieder in den Beruf einsteigen. Mit der neuen Elternzeitregelung ist man da ja schon sehr flexibel, auch was die Aufteilung unter den Eltern angeht. Nun weis ich nicht, ob ich mir das mit Baby viel zu einfach vorstelle oder es tatsächlich so ist, dass Kind und Studium nicht unbedingt schwerer zu vereinbaren ist als Studium und Vollzeitberufstätigkeit (zumindest solang sie noch nicht im Krabbelalter sind und man laufend hinterher sein muss ;-) )

Klar - jedes Kind ist anders, was mit dem einen machbar ist weil es "pflegeleicht" ist klappt beim anderen gar nicht. Und mit der Planung ist das auch so ne Sache, keine Frage, Theorie und Praxis halt... meistens kommts dann doch anders und dann nützt das ganze Kopfzerbrechen vorher nichts... Sonst wär das Leben aber auch zu langweilig ;-)

Viele Grüße!

PS: bitte keine Diskussion zum Thema Für und Wider berufstätige Mütter starten... die haben wir in den Medien schon zur Genüge

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Hallo Studentin,

kann mit Erfahrungen leider nicht dienen, habe aber eine Frage:

bin im 6ten Semester eines Fernstudiengangs zur Dipl.-Inform.

Wo machst du denn dein Fernstudium? - Je nach Anbieter bist du im sechsten Semester doch schon recht weit voran gekommen?!

Viele Grüße

Markus


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Hallo Markus,

an einer Dir wohlbekannten FH :-)

Heißt, ich hab noch die Projektarbeit anstehen, IKM7 und 8,

und einen Haufen Einsendeaufgaben. Von den Prüfungsleistungen

her ca. Halbzeit, und für die erste Hälfte hab ich schon 3 Jahre

gebraucht.

Kann natürlich nicht sagen wie sich das mit der beruflichen Belastung

weiter entwickelt, aber momentan sieht es nicht so aus, als ob ich

in absehbarer Zeit wieder mehr ins Studium inverstieren kann,

gehe also davon aus dass ich noch ca. zwei Jahre brauche bis ich die

Diplomarbeit anfangen kann. Kann mir momentan auch nicht vorstellen

die Diplomarbeit in Angriff zu nehmen bevor ich alle anderen Prüfungsleistungen erbracht hab - ausser nachts auch noch durcharbeiten.

Auf ein Jahr hin oder her kommts mir mit dem Abschluß auch nicht an,

aber wenn ich mal rechne 27 plus 2 1/2 bis 3 Jahre bis zum Abschluß plus ein Jahr Job... macht immerhin schon 31...

Dann Schwangerschaft (muss ja auch erst klappen), ein Jahr zuhause (soviel sollte m.M. schon drin sein)... und schwupps bin ich 32 oder 33.

Ok, auch noch kein Alter...

Trotzdem eben die Überlegung ob sich das alles nicht "verkürzen" ließe wenn ich Studium und Kind "zusammenlege" also die Elternzeit fürs Studium nutze. Evtl. komm ich da ja sogar besser mit dem Lernen voran als jetzt neben der Arbeit.

Sorry wenn sich das alles jetzt etwas arg rechnerisch und sachlich anhört :? Passt ja eigentlich nicht so zum Thema Baby... aber man macht sich halt so seine Gedanken wie es am Besten gehen könnte.

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Hallo Studentin,

ich gehöre nicht zu der Gattung "Mutter", allerdings bin ich Papa von zwei Söhnen (2 Jahre und 14 Tage alt).

Ich halte die Vorstellung, als Mama viel Zeit für ein Studium zu haben und dieses dann locker fertig zu machen für ziemlich naiv. Ich kenne Deine Kondition nicht, aber viele Kinder werden z. B. alle zwei Stunden gestillt (Tag und Nacht) über mehrere Wochen oder auch Monate. Das kann leider nicht delegiert werden. Wie gut kannst Du Dich mit Schlafmangel konzentrieren?

Vielleicht bist Du in der glücklichen Lage tagsüber Dein Kind stundenweise an die Omas/Opas oder den Papa "abzuschieben". Selbst dann halte ich das Vorhaben für gewagt. Eine Mama ist viel wichtiger als ein Papa und hat quasi nie Feierabend.

Ich gehe davon aus, dass es viele Studentinnen mit Kinder(n) gibt und die meisten haben Ihren Abschluss geschafft. Du schaffst das bestimmt auch, nur stell' es Dir bitte nicht zu einfach vor. Wenn Du planen kannst, heb' Dir den Kinderwunsch bis nach dem Studium auf und beeil' Dich einfach das Studium fertig zu bekommen.

Viele Grüsse

Marco

*der_Nachts_Windeln_wechseln_muss*

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Noch ein Linktipp:

http://www.stud.fernuni-hagen.de/q4133889/

Geht zwar, wie unschwer am Link zu erkennen, um die FernUni Hagen, aber ansonsten auch um das Problem Kind und Fernstudium unter einen Hut zu bekommen, in dem genannten Erfahrungsbericht sogar als alleinerziehende Mutter.

Viele Grüße

Markus


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Hi Marco,

erst mal Glückwunsch zum Nachwuchs!

Keine Sorge, an viel Zeit zum locker nebenher studieren hab ich nicht gedacht. Dass Kinder Zeit, Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen

ist mir klar. Was die Rolle der Eltern angeht kann man unterschiedlicher

Meinung sein (zugegeben, Männer können keine Brust geben), aber das

muß jedes Paar für sich persönlich entscheiden.

Die Frage ist weniger ob es einfach ist mit Kind zu studieren als mehr ob es grundsätzlich machbar ist ohne sich völlig vorauszugaben oder das Kind zu vernachlässigen.

Momentan hab ich ne 60h Arbeitswoche plus Haushalt, der sich auch bei

zwei Personen nicht so ganz von allein erledigt, da ist es nicht wirklich einfach sich mit dem Studium zu beeilen...

Naja, Job kündigen wäre noch ne Alternative :shock: Oder das Studium schmeißen :?

Neee... nicht wirklich!

Tja, komplexes und kontroverses Thema das Ganze...

@ Markus: Danke für den Link! Werde mich da mal umschauen.

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Hallo Studentin,

Was die Rolle der Eltern angeht kann man unterschiedlicher

Meinung sein (zugegeben, Männer können keine Brust geben), aber das

muß jedes Paar für sich persönlich entscheiden.

Den Satz verstehe ich nicht ... was willst Du mir damit sagen?

Es ist verständlich, dass ein Kind meistens beschäftigt werden will und das "kostet" Zeit. Ob die Eltern oder sonst wer mit dem Kind spielt ist egal. Wir wechseln uns je nach tagesform auch ab. Meistens kümmert sich meine Frau um den Haushalt. Oftmals tausche ich auch gerne zeitweise die Rolle mit meiner Frau. Ich mag auch Spülen, Waschen, Bügeln usw. Das ist schließlich alles kein Geheimnis (bin bekennender Hausmann ;-)).

Die Frage ist weniger ob es einfach ist mit Kind zu studieren als mehr ob es grundsätzlich machbar ist ohne sich völlig vorauszugaben oder das Kind zu vernachlässigen.

Das Studieren mit Kind funktioniert mit Sicherheit, obwohl nicht jeder Tag wie geplant ablaufen wird.

Momentan hab ich ne 60h Arbeitswoche plus Haushalt, der sich auch bei zwei Personen nicht so ganz von allein erledigt, da ist es nicht wirklich einfach sich mit dem Studium zu beeilen...

Ich fand die Situation eines 2-Personen-Haushaltes im Nachhinein echt paradisisch. Kein Kind muss mehrmals am Tag umgezogen werden und es findet sich auch kaum ein Essen auf dem Boden wieder ...

Naja, Job kündigen wäre noch ne Alternative Oder das Studium schmeißen

Neee... nicht wirklich!

Das war nicht meine Absicht, Dir etwas derartiges einzureden. Wenn Dein Partner weiß worauf er sich einläßt, dann kriegt Ihr alles gemeinsam hin :-)

Übirgens kam unser erster Sohn kurz vor meinem Vordiplom. Der zweite jetzt mitten in meiner Diplomarbeit. Was soll ich da noch sagen ... ich lebe noch und den Rest schaffe ich auch noch. Warum soll es einer Mama anders ergehen.

Viel Glück, egal wie Du (Ihr) Euch entscheiden werdet.

Viele Grüsse

Marco

PS:

Das ganze Studium ist doch Pillepalle gegen das strahlende Lächeln eines Kindes. Ím Zweifelsfall musst Du halt eine Pause einlegen. Ich würde es jederzeit wieder so machen.

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Hallo Marco,

ich bin etwas über Deine Aussage

"Eine Mama ist viel wichtiger als ein Papa und hat quasi nie Feierabend."

gestolpert. Darauf bezog sich meine Antwort, dass man über die Rolle der Eltern verschiedener Meinung sein kann. Ich denke dass es nahezu nichts gibt (ausser eben stillen), was nicht auch der Papa übernehmen könnte – vorausgesetzt er kann und will sich die Zeit dafür nehmen. Und das ist eben etwas das jedes Paar für sich entscheiden muß, schließlich hat jeder andere Rahmenbedingungen, Vorstellungen und Wünsche.

Ich wollte Dir keinesfalls mangelndes Engagement für die Familie unterstellen, entschuldige bitte falls das so rüberkam!

Vielen Dank für Deine Beiträge, es ist sehr hilfreich zu lesen wie "Betroffene" (sei es nun Vater oder Mutter) zu dem Thema stehen.

Dir wünsche ich alles Gute für Deine Familie und viel Erfolg fürs Studium und die Diplomprüfung!

Viele Grüße

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Hallo Studentin,

Ich denke dass es nahezu nichts gibt (ausser eben stillen), was nicht auch der Papa übernehmen könnte – vorausgesetzt er kann und will sich die Zeit dafür nehmen. Und das ist eben etwas das jedes Paar für sich entscheiden muß, schließlich hat jeder andere Rahmenbedingungen, Vorstellungen und Wünsche.

Da hast Du natürlich recht. Soweit habe ich nicht gedacht, da es für mich selbstverständlich ist, nahezu alles im Haushalt und mit den Kleinen (o.k. - ausser stillen) zwischen meiner Frau und mir aufzuteilen. Das gehört für mich zum Familienleben dazu.

Ich wollte Dir keinesfalls mangelndes Engagement für die Familie unterstellen, entschuldige bitte falls das so rüberkam!

Das habe ich so auch nicht aufgefasst. Ich versuche nur meine Meinung und Erfahrungen darzustellen. Ich will Dein Vorhaben auch nicht kritisieren.

Vielen Dank für Deine Beiträge, es ist sehr hilfreich zu lesen wie "Betroffene" (sei es nun Vater oder Mutter) zu dem Thema stehen.

Ich kann natürlich nur von mir und meinem Bekanntenkreis berichten. Das ist natürlich nicht die breite Masse, aber als Eindruck sollte es schon passen.

Dir wünsche ich alles Gute für Deine Familie und viel Erfolg fürs Studium und die Diplomprüfung!

Dankeschön :-) ... ebenso ...

Viele Grüsse

Marco

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Hallo Zusammen,

schön, dass das Thema mal zur Sprache kommt.

Also bei mir ist das so:

Meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt und mein Sohn 3 Monate. Ich habe vor einem Monat mit dem Informatik-Studium an der Pffh-Darmstadt begonnen. Ich arbeite 30h/Woche.

Nach dem ersten Kind hat meine Frau nach ca. 1/2 Jahr wieder zu arbeiten begonnen, am Ende (vor Max) waren wir beide bei 30 Wochenstunden und haben uns die Kinderbetreuung mit einer Tagesmutter (2 Tage) und den Haushalt untereinander geteilt. Hat soweit gut funktioniert (tolle Tagesmutter, tolle Frau) war aber schon anstrengend.

Jetzt ist meine Frau Zuhause, unsere Tochter ist 2 Vormittage bei der Tagesmutter und das Leben ist eigentlich noch anstrengender geworden.

Aber auch noch schöner, mit Kindern zu leben ist einfach eine ganz tolle Sache!!

Eigentlich überhaupt keine Situation um mit einem Fernstudium zu beginnen, aber es war einfach total DRAN. Lieber jetzt als wenn meine Frau später wieder arbeitet.

Ehrlich gesagt ich weiss noch nicht wie das dann gehen soll, aber es wird schon irgendwie.

Momentan schaffe ich es so ca. 10 Stunden in der Woche zu lernen. Das muss sich noch etwas steigern. Ich sehe das noch nicht so dramatisch, muss sich halt noch einhoppeln.

Allerdings überlege ich auch ob ich vielleicht mal eine Zeit lang zu Hause bleibe, Kinder betreue und mehr (schneller) studiere. Mal sehen was das Leben so bringt. ...

Also, was ich sagen will ist:

- Ich glaube nicht, dass das Leben mit einem Kind weniger anstrengend ist als mit einem 60-Stunden Job, aber viel schöner, und man bekommt mehr Kraft.

- Ich glaube auch, dass man mit Kindern und Job studieren kann. (mach ich ja schliesslich)

- Ich kenne einen Fall wo eine Frau sich vorgenommen hat in der Babypause ihre Diplomarbeit zu schreiben. Hat da überhaupt nicht funkioniert. (ist nicht repräsentativ)

@Marco: Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs + Danke für Deine Postings. Du scheinst das ja ganz gut auf die Reihe zu kriegen mit Familie, Job und Studium. Da weiss ich ja wen ich um Rat fragen kann wenns mal eng wird. :lol:

Viele Grüße

Andreas

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