captaincrash123de

Handelsfachwirt und nun?

7 Beiträge in diesem Thema

Hallihallo,

ich bin neu hier und fühle mich momentan etwas überfordert...

Ich bin 32 Jahre alt und habe meine Ausbildung vor 9 Jahren als Handelsfachwirt abgeschlossen. Es war eine integrierte Ausbildung - nach einem Jahr der Groß-und Außenhändler, nach dem zweiten Jahr den Ausbilder und nach dem dritten Jahr den Handelsfachwirt.

Danach war ich 6 Jahre lang selbständig im Einzelhandel tätig und arbeite nun seit drei Jahren in einem kleinen Groß- und Außenhandelsunternehmen.

Meine Stelle ist hier soetwas wie der Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens, allerdings bin ich lediglich als Groß- und Außenhändler angestellt und werde eben auch nur entsprechend bezahlt!

Eigentlich bin ich in meinem jetzigen Job auch total glücklich - ich habe Verantwortung, kann mir alles selbst einteilen etc...aber das Geld fehlt eben.

Da ich in der momentanen Lage des Unternehmens nicht auf eine Gehaltserhöhung hoffen kann, habe ich mich hin- und wieder mal auf dem Arbeitsmarkt umgesehen.

Ich finde, dass es relativ schwierig ist, als Handlesfachwirt eine entsprechende Stelle zu finden. (Sehe ich das falsch?)

Aus diesem Grund denke ich momentan über ein Fernstudium nach, um mich entsprechend fortzubilden und dadurch meine Chancen zu erhöhen.

Ich dachte z.B. an den Betriebswirt, bin aber auch da noch etwas unschlüssig.

Habt Ihr vielleicht irgendwelche Tips?

Lieben Gruß,

Captaincrash123de

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Mögliche Tipps ssind stark abhängig von dem, was du genau erreichen willst, was dir liegt, wo Chancen liegen usw. Sprich: Wo kommst du her, wo willst du hin...

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Hallo,

da Du hier im Forum bist, wäre der nächste logische Schritt für Dich ein BWL-Studium. Inhaltlich durchaus vergleichbar zum Handelsfachwirt, allerdings mit höheren mathematischen Anforderungen. Dauert ungefähr 4-5 Jahre und kostet irgendwas um 10-15 TEUR(??). Vielleicht auch billiger oder teuer.

Mit einem BWL-Studium bist Du Akademiker. Zwangsweise mehr Kohle bekommst Du nicht, aber Du hast wesentlich bessere Job-Aussichten. Und darüber kannst Du dann doch eine Gehaltserhöhung bekommen.

Viele Grüße

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Hi!

Nun, ich habe auch vor ein paar Jahren den HFW gemacht, war in einer interessanten und verantwortungsvollen Position im Handel und habe auch zu wenig verdient ohne Aussicht auf Besserung. Ach ja, und ich bin auch fast 32 :-)

Jetzt kämpfe ich mich nach vorne und studiere seit einem Jahr nebenbei BWL.

Meiner Erfahrung nach ist der HFW auf dem Arbeitsmarkt in den meisten Fällen ungefähr soviel wert wie der Dreck an Deinen Schuhen. Interessiert niemanden. Ein bisschen besser wie ein Kaufmannsgehilfenberuf, aber das, was einem von IHK usw erzählt wird, dass man sich eben auf Meisterniveau raufhebt, ist auf dem Arbeitsmarkt m.E. nicht der Fall. Klar gelogen!

Geld verdienen kann in Deutschland in den meisten Fällen a) der kluge Selbstständige und B) der Studierte.

Also habe ich mich zum Studium entschlossen, auch wenn ich meiner Meinung nach dafür schon ein bisschen alt bin. Aber schaden kann es nicht. In die Selbstständigkeit wage ich mich derzeit wegen meiner familiären Situation nicht.

Es wird bestimmt gleich viel Widersprecher geben, da ich ja nicht wirklich der Älteste hier bin :) und wir alle natürlich aufgrund des Studiums auf deutliche Besserung hoffen! Ich ja auch...

Fakt ist: Auch im fortgeschrittenen Alter steht man mit Studium besser da als ohne.

Aber es ist auch Fakt, dass in den Stellenanzeigen meist die Berufserfahrung NACH dem erfolgreich abgeschlossenen Studium gefragt ist, also zählen die (bei mir z.B. knapp 20 Jahre) vor Studienabschluss nur bedingt bis gar nicht. Evtl zählt die Erfahrung während des Studiums, wenn Du Glück hast...

Muss sich jeder selbst seinen Kopf machen, aber die Positionen, in die die jungen Durchstarter nach Abi und Top Studium kommen, kommen die meisten 'Spätstarter' sicher nicht mehr.

WESENTLICH für Dich:

Hast Du Ziele, die Dich eine jahrelange Nebenbeiausbildung, die hart (und teuer) wird, durchalten lassen? Dann studiere, denn eben nur mit dem akademischen Titel kommst Du in Deutschland weiter. Wenn Du Ziele hast, ist die Frage nach dem Studiengang wohl auch weitestgehend geklärt.

Wenn Du keine beruflichen Ziele hast, sondern nur erst mal Veränderung haben möchtest, gebe ich Dir den Rat, erst mal echte und gut überlegte (Zwischen-)Ziele zu stecken und DANN den Weg DORTHIN zu planen. Dann wird das auch was, dann kannst Du das durchstehen und DANN geht auch beruflich was weiter!

So, und einen guten Start in diese Woche wünsche ich Euch allen hier :-)

Peter


7. Semester BWL HFH / SZ München - SSP Rechnungswesen / Controlling

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Aber es ist auch Fakt, dass in den Stellenanzeigen meist die Berufserfahrung NACH dem erfolgreich abgeschlossenen Studium gefragt ist, also zählen die (bei mir z.B. knapp 20 Jahre) vor Studienabschluss nur bedingt bis gar nicht.

Hallo,

wie kommst Du darauf?

Mfg

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Nun, ich habe in den letzen 2,5 Jahren 2x die Firma gewechselt und versuche es aktuell schon wieder, auch mein Berufsbild hat sich mit dem ersten dieser Wechsel geändert.

Und dafür habe ich etliche Bewerbungen geschrieben.

Wieviele Stellenanzeigen ich dazu gelesen habe, kann ich nicht sagen, aber es war ein Vielfaches von den Bewerbungen, die ich dann tatsächlich geschrieben habe, also hunderte Stellenanzeigen.

Und ausserdem hab ich auch diverse Gespräche geführt...

So komme ich darauf :)

bearbeitet von Peter Thaler

7. Semester BWL HFH / SZ München - SSP Rechnungswesen / Controlling

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Wenn man sich an das hält, was in den Anzeigen geschrieben steht bräuchte man gar kein Fernstudium anfangen, zudem würden wohl 50% der Stellen unbesetzt bleiben :D

Die Erfahrungen von Absolventen zeigen bisher eigentlich, dass die schwarz-weiss Sicht in Stellenanzeigen nicht auf Fernstudiumsabsolventen übertragen werden kann und das man keineswegs einen Fernstudenten als einen überalterten Studienabgänger gleich setzt.

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