21 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und suche einfach ein paar Entscheidungshilfen von anderen Studieninteressenten und auch aktiven Studenten. Von dem heutigen Angebot an Studiengängen und deren Anbieter wird man regelrecht erschlagen. Zusätzlich habe ich wohl nicht die besten Voraussetzungen um ein Studium zu beginnen (Mittlerer Bildungsabschluss, 3 jährige Berufsausbildung zum Fachinformatiker und noch nicht mal 1 Jahr Berufspraxis). Ich interessiere mich allgemein für Unternehmensstrukturen, Management, Personalführung, Unternehmensorganisation, etc. Wirklich zusagen würde mir z.B. der Studiengang "International Management" an der FOM, wobei diese eine Berufspraxis von mindestens 3 Jahren als Zulassungsvoraussetzung verlangen. Bei der AKAD habe ich z.B. den Studiengang "International Business Communication" gefunden, der aber nachdem ich mir Informationen eingeholt habe eher in Richtung Übersetzungsarbeiten geht.

Nun stellt sich mir die Frage welcher Studiengang grundsätzlich für mich passen würde und außerdem an welchen Hochschulen diesen mit meinen schlechten Voraussetzungen absolvieren könnte.

Ich bin für jede Antwort dankbar !

Mit freundlichen Grüßen

Steffen

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Zunächst einmal wirst du an den meisten Hochschulen 3 Jahre Berufserfahrung benötigen, um ohne Abitur oder Fachhochschulreife zugelassen zu werden. Du kannst evtl. vorher schon Zertifikate belegen (heißen bei den verschiedenen Anbietern u.U. anders), die dir dann später im Studium angerechnet werden können, allerding solltest du dich vorher informieren, wie da die Zulassungsbedingungen bei den einzelnen Anbietern sind.

Ansonsten denke ich, dass du mit einem BWL-Studium relativ richtig liegen dürftest. Falls du im Informatikbereich bleiben willst, würde sich vielleicht noch Wirtschaftsinformatik anbieten. Wirtschaftspsychologie wäre möglicherweise auch eine Alternative, gerade wenn du dir eine Tätigkeit im Personalbereich vorstellen könntest, allerdings ist das ein relativer junger Studiengang, sodass es zum einen wenige Anbieter gibt und zum anderen auch bei den Unternehmen noch nicht richtig angekommen ist.

Gruß,

Sonja

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Also ich möchte definitiv nicht in der Informatikschiene bleiben. Wie gesagt in eher in die Managementebene aufsteigen. Ich bin in meinem Unternehmen aktuell quasi schon international tätig, jedoch als Projektleiter. Bei der AKAD gibt es z.B. die Möglichkeit eine Zugangsprüfung zu machen, die aus 6 Modulen besteht und nach erfolgreichem Absolvieren zum Studieren reicht. Leider gibt es für den Studiengang "International Management" kaum Anbieter. Das normale BWL Studium erscheint mir nur sehr wenig international.

Alternativ wäre natürlich ein Studiengang an der OU oder der London External, wobei das sicherlich schwieriger sein wird.

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Alternativ wäre natürlich ein Studiengang an der OU oder der London External, wobei das sicherlich schwieriger sein wird.

Wenn dir die internationale Schiene wichtig ist, kann ich dir in der Tat diese zwei empfehlen. Eventuell wäre noch der Studiengang der Euro-FH etwas für dich, die bieten europäische BWL an.

Was das Angebot der OU angeht, kann ich dir aus eigener Erfahrung berichten. Einen unverbindlichen Einblick in die Unterlagen erhälst du auf der OpenLearn Plattform (http://openlearn.open.ac.uk/), dort gibt es Auszüge der Original-Studienunterlagen. An der OU gibt es auch keine Zulassungsbeschränkung, wie es die in Deutschland gibt, d.h. du könntest direkt (zum nächsten Starttermin) anfangen zu studieren. Im Bereich Wirtschaft hättest du da die Wahlmöglichkeit zwischen dem BA Business Studies und dem BA Leadership and Management. Was dir da eher zusagen würde, kannst du am besten anhand der Lehrgangsbeschreibung feststellen.

Ansonsten empfinde ich das Studium dort auch nicht schwieriger als an einer anderen Hochschule. Was genau stellst du dir denn schwieriger vor?

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Vielen Dank erstmal für die super Antworten Sonja !!!

Die internationale Schiene ist mir definitiv wichtig, da ich seit dem Abschluss meiner Ausbildung fast ausschließlich im Englischen Sprachgebrauch arbeite bzw. mit Amerikanern zu tun habe. Ich stelle es mir wegen den rein englischen Unterlagen definitiv schwieriger vor. Euro-FH verlangt glaube ich sogar 5 Jahre Berufspraxis und das ist mir definitiv zu lange. Gibt es denn gravierende Unterschiede zwischen der OU und der London External?

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An der External London werden dir, soweit ich weiß, keine didaktisch aufbereiteten Lernunterlagen zu Verfügung gestellt, sondern nur eine Bücherliste, was du durcharbeiten sollst, um die Prüfungen zu schreiben. Ich habe schon von Leuten gehört, die damit überhaupt nicht zufrieden waren, da die Bücher teuer und schwer zu bekommen waren, sowie kein gutes Lernmaterial darstellten. Selbst beurteilen kann ich das aber nicht.

Von der OU bekommst du die eigenen Lernunterlagen direkt zugeschickt.

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Okay. Grundsätzlich vermute ich, dass mir mit den wenigen Voraussetzungen die ich besitze wohl kaum eine Alternative wie eine Hochschule im Ausland bleiben.

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Ein gravierender Unterschied zwischen OU und University of London ist die sog. Access Route. London verlangt, ähnlich wie in Deutschland, eine Zugangsprüfung, wenn man die Voraussetzungen nicht erfüllt, was in deinem Fall wohl so wäre. Bei der OU sind die einzigen Voraussetzungen ein Mindestalter und gute Englischkenntnisse - müsste ja beides bei dir vorliegen.

Dann gibt es die von Calimerah genannten Lernmaterialien. Es ist an der Univ. of London so, dass bei manchen Studiengängen doch spezielle Lehrunterlagen zur Verfügung stehen, aber nicht bei allen. Die OU bietet definitiv ihre eigenen Materialien an, obwohl in manchen Kursen auch Sekundärliteratur verwendet wird, die entweder im Lieferumfang enthalten ist oder selbst erworben werden muss. In der Regel sind diese Bücher aber ganz gut zu beziehen.

Ein weiterer fundamentaler Unterschied sind die Kosten: Die OU ist relativ teuer, auch wenn die Gesamtkosten nicht höher liegen dürften als bei einer privaten Hochschule hier in Deutschland. Die Univ. of London ist hier etwas günstiger, wobei man die Literaturkosten unbedingt noch mit einrechnen muss (und die sind nicht zu vernachlässigen, man muss hier schon mal mit 300-400 britischen Pfund rechnen).

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Die internationale Schiene ist mir definitiv wichtig, da ich seit dem Abschluss meiner Ausbildung fast ausschließlich im Englischen Sprachgebrauch arbeite bzw. mit Amerikanern zu tun habe.

Hallo Steffen,

ich denke, gerade der IBC (International Business Communication) wäre für dich ideal. Übersetzen ist nur eine der Möglichkeiten. Was ich bisher von anderen IBC-Studenten gehört habe, haben die wenigstens vor, sich auf das Übersetzen zu spezialisieren.

Der IBC ist gedacht für Personen, die im mittleren Management in internationalen Unternehmen, Behörden oder NGO's arbeiten wollen.

Im Hauptstudium kannst Du als Schwerpunkt entweder eine weitere Fremdsprache wählen oder Personalmanagement oder Marketing.

Ich hänge zu deiner Information hier das 90-seitige PDF der Modulbeschreibungen und SPO (Studien- und Prüfungsordnung) der AKAD Pinneberg an, dann siehst du mal, was du hier alles interessantes vermittelt bekommen wirst.

AKAD_SPO.pdf


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Hallo Elke,

erstmal vielen dank. Also wenn dem wirklich so ist, wäre es denke ich auch ideal für mich. Die Beraterin der AKAD hatte mir aber als Auskunft gegeben, dass dieser Studiengang eher einer Übersetzerausbildung ähnlich ist. Wobei da natürlich die Frage ist, ob sie genau Bescheid weiß.

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