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Dadi

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Alle erstellten Inhalte von Dadi

  1. Ein Tip: die Bezeichnung für Muskeln haben durchaus einen Sinn, versuche den zu verstehen dann fällt dir das Lernen sicher leichter.... Beispiel der von dir genannte Musculus sternocleidomastoideus Musculus steht für Muskeln, wie du sicher weißt. Dann sternum - lateinisch für Brustbein. cleido kommt von Clavicula = Schlüsselbein. Und das Mastoid ist der Warzenfortsatz des Schläfenbeins - daher das mastoideus Mehr hier: https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Musculus_sternocleidomastoideus Es gibt mittlerweile sehr gute Programme, um Anatomie zu lernen - schau dich mal um. Und beschäftige dich vielleicht mal mit einer Region (Schädel, Schulter, Arm etc), dann fallen dir diese Zusammenhänge eher auf. Sicher macht auch das das Lernen leichter. Viel Erfolg!
  2. Zum Thema Tobias Hans ist auch folgendes interessant: Der Vater von Tobias Hans, Peter Hans, war ebenfalls Politiker und lange Jahre bis zu seinem Tod 2009 Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag des Saarlandes und dementsprechend gut vernetzt. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/saarland-cdu-fraktionschef-peter-hans-gestorben-a-497011.html Tobias Hans ist seit 2009 Mitglied des saarländischen Landtags - er hat also seinen Vater quasi beerbt - sowohl was Vernetzung/Vitamin B und auch den Sitz Landtag betrifft. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tobias_Hans Seit 2009 hat er sich übrigens öffentlich nicht besonders hervorgetan - weder durch Leistung, noch durch irgendwelche Skandale noch sonstwie. Bis Ende 2017 war er für die saarlandweite Öffentlichkeit nicht wirklich präsent. Daher schon ein sehr besonderer Karriereweg und sicherlich nicht repräsentativ und sehr schwer nachzuahmen.
  3. von Stieg Larsson: Verblendung, Verdammnis und Vergebung und die Fortsetzung von Daniel Lagercrantz: Verschwörung sehr spannend geschrieben, ich weiß aber nicht, ob die Bücher für Fernstudenten zu empfehlen sind: man will und muss weiterlesen
  4. besser für wen? es macht einen Unterschied, ob man die Dinge für sich besser machen will, besser für die Mitarbeiter, besser für das Unternehmen oder besser für die Kunden...... sorry wenn meine Äußerungen vielleicht ein wenig zynisch klingen - bin aber selbst beschäftigt in einer Organisation, in der es seit mehr als 5 Jahren viele Änderungen inkl. Fusion gab und es macht irgendwie keinen Spass mehr daher hatte ich mich auch in meiner Diplomarbeit mit dem Thema beschäftigt u. a. mit der Erkenntnis Widerstand droht nicht von den Mitarbeitern, sondern vom Top-Management. Und Kommunikation wäre natürlich gut und sinnvoll, aber häufig fehlt dafür die Zeit.
  5. nun ja, das Problem ist ja, hier sollen wohl mehrere Unternehmen bzw. Geschäftsbereiche zusammengeführt werden. Bislang hatte jedes Unternehmen bzw. jeder Geschäftsbereich Führungskräfte, die "wichtig" waren. Bei einer Zusammenlegung werden wahrscheinlich Führungspositionen wegfallen bzw. derjenige, der bislang in einer Firma die Nr. 1 war, wird zukünftig nicht mehr die Nr. 1 sein. Wer vorher bei den Besprechungen des Top-Management mit am Tisch saß, muss befürchten, zukünftig vor der Tür zu bleiben. Es geht also um Einfluss, Stellung im Unternehmen, Image und natürlich auch Geld. Es gibt Studien, die nachweisen, dass der Widerstand gegen Zusammenlegungen oder Fusionen vor allem aus dem Top-Management kommt. Dort sind wahrscheinlich auch in eurem Unternehmen einige Leute damit beschäftigt, Sand ins Getriebe zu streuen und die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.... wenn mehr und bessere Kommunikation helfen würde, könnte man vermuten, dass die Nicht-Kommunikation kein Versehen, sondern Strategie ist
  6. wenn du jemanden brauchst, der dir Stoff erklärt und du Probleme mit der Motivation hast - wie willst du dann ein Fernstudium schaffen? du musst dir vieles - auch Stoff, der dich nicht interessiert - aus Studienbriefen oder ähnlichem selbst aneignen. Und dazu ist eine überdurchschnittliche Motivation notwendig. entschuldige die direkte Frage - aber das ist etwas, über das du dir klar werden solltest, bevor du beginnst...
  7. hmmm, hört sich nicht so toll an gerade mit Asthma solltest du eigentlich regelmäßig behandelt werden, damit es nicht schlimmer wird.... wenn du Ü35 bist, dann wird's tatsächlich nix mit Studententarif.. hast du mit der AOK gesprochen, ob sie eventl. auch einen Kontoauszug bzw. Überweisungsbeleg vorläufig akzeptiert, wenn du diesen zumailst oder zufaxt? Dann musst du Prioritäten setzen - dazu gehört, dass die Miete regelmäßig gezahlt wird, dazu gehört, dass genügend Geld für Lebensmittel da ist und dazu gehört nach meiner Meinung auch, dass die Beiträge zur Krankenversicherung regelmäßig gezahlt werden. Und versuchen, irgendwie doch Jobs zu bekommen...vielleicht wärend des Studiums auch fachfremd, z. B. als Verkäuferin oder als Bedienung. Zumindest solange, bis das Geld aus anderen Jobs zum Leben ausreicht.
  8. zunächst mal: du musst dich nicht schämen, bei der Kasse anzurufen - die kriegen solche Anrufe dauernd schlimm wird's nur, wenn du den Kopf in den Sand steckst und nicht reagierst - dann läuft das Standard-Prozedere ab, und das bedeutet Mahnung und dann Bankpfändung. Wieso kommst du nicht in die Krankenversicherung der Studenten rein? Du bist doch an einer Hochschule immatrikuliert, nicht war? nochmals die Frage: wie alt bist du? im übrigen sehe ich es so wie Markus: du brauchst einen Plan, wie du deinen Lebensunterhalt finanzierst. Und die Krankenkassenbeiträge gehören unbedingt dazu - wenn du dich da nicht drum kümmerst hat das neben einer Bankpfändung noch eine weitere unangenehme Folge: dein Leistungsanspruch wird auf Notfälle und Schmerzbehandlungen beschränkt. Das bedeutet, dass nicht mehr so einfach zum Arzt oder Zahnarzt gehen kannst.
  9. mach der Kasse schriftlich ein Angebot zu einer Ratenzahlung (mit möglichst wenig Raten) und bitte um eine möglichst schnelle Antwort... weise auch darauf hin, dass eine Pfändung wahrscheinlich ins Leere laufen würde und mach einen Lösungsvorschlag. stell dein Konto auf ein P-Konto um http://www.vz-nrw.de/p-konto wie alt bist du? wenn du jünger als 25 Jahre bist, hast du ggf. einen Anspruch auf (kostenlose) Familienversicherung bist du an der Fern-Uni Hagen immatrikuliert - dann kann es sein, dass du Anspruch auf Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Studenten hast (ist günstiger)? such dir einen Job, bei dem du mehr als 450 € verdienst - dann bist du auch krankenversichert. und ja - wenn du ALG II bekommst, bist du auch wieder krankenversichert.... und öffne in Zukunft rechtlzeitig deine Post!!! wenn du den Kopf in den Sand steckst, bringt das gar nix. Du hast wahrscheinlich mehrere Briefe von deiner Kasse bekommen - wenn du rechtzeitig reagiert hättest, wärst du nicht in diese Situation gekommen.
  10. dann tu was dafür, dass du einen anderen Job findest - du hast immerhin einen Jura-Bachelor, damit sollte sich was finden lassen
  11. es wäre vielleicht auch eine Möglichkeit, weniger Stunden mit Lernen zu verbringen - diese aber dafür intensiver. Wenn ich mir vorstelle, dass ich während der Woche regelmäßig nur 4-6 Stunden Schlaf pro Nach bekomme, würde meine Leistungsfähigkeit auch rapide abnehmen... und plane Pausen ein - vielleicht auch ganze Abende. Genieße die Pausen ohne schlechtes Gewissen, weil du nicht lernst gönn dir Belohnungen für Dinge, die du geschafft hast - ob nun ein gutes Buch, ein schöner Abend mit einem leckeren Essen zusammen mit deiner Frau, ein Wellness- oder Familientag - was immer du auch magst. lass das mit den Minderwertigkeitskomplexen - bringt eh nix..... die Ankunft deiner Tochter hat wahrscheinlich euer gewohntes Leben kräftig durcheinandergewirbelt, nicht wahr? Sie hat wahrscheinlich so viel Aufmerksamkeit beansprucht, dass nicht mehr viel für's Studium übrig geblieben ist... geniess die Zeit, sie geht schnell vorbei und kommt nicht mehr wieder. Und gönn euch allen Zeit, damit ihr euch aneinander gewöhnen könnt. Spätestens, wenn deine Tochter ein Dreikäsehoch ist, wird das mit dem Lernen auch wieder besser funktionieren Kopf hoch, das wird schon
  12. wenn ich dich richtig verstanden habe, fehlen dir noch drei Module.... und du hast grundsätzlich schon vor Augen, über kurz oder lang einen Master zu machen. Wenn du jetzt abbrichst und auf Neu-Start gehst, kostet dich das ein paar Jahre. Was hälst du davon, das Studium einfach mal langsamer anzugehen, dir mehr Zeit pro Modul zu lassen. Aufgrund der neuen Gebühren-Struktur der Fern-Uni Hagen dürfte das keinen bzw. keine großen finanziellen Unterschied machen im Vergleich zur Aufgabe des Studiums. Ich denke, in den "paar Jahren Pause, die du brauchst, um die Kriegskasse aufzubessern" ist es sicherlich möglich, den Rest - Eile mit Weile - abzuschließen. Was dir neue Möglichkeiten eröffnet. Und wenn nicht - hast du nix verloren. Kein Geld, weil das Studium an der Fernuni Hagen nicht so arg teuer ist. Keine Zeit, da du eh ein paar Jahre pausieren müsstest. Aber du hast dir die Cheance auf den Abschluss mit den damit verbundenen Möglichkeiten erhalten.
  13. mal einige Zahlen zum Thema Gesundheit (aus dem Wirtschaftsmagazin "brand eins") Anstieg des BIP in Deutschland zwischen 1999 und 2009, in Prozent: 25,2 Anstieg der Ausgaben für Gesundheit in Deutschland zwischen 1999 und 2009, in Prozent: 34,2 Ausgaben für ärztliche Leistungen in Deutschland im Jahr 1999, in Milliarden Euro: 55,7 Ausgaben für ärztliche Leistungen in Deutschland im Jahr 2009, in Milliarden Euro: 75,9 Anstieg der Ausgaben für ärztliche Leistungen in Deutschland zwischen 1999 und 2009, in Prozent: 36,2 Ausgaben für Arzneimittelversorgung in Deutschland im Jahr 1999, in Milliarden Euro: 30,5 Ausgaben für Arzneimittelversorgung in Deutschland im Jahr 2009, in Milliarden Euro: 45,2 Anstieg der Ausgaben für Arzneimittelversorgung in Deutschland zwischen 1999 und 2009, in Prozent: 48,2 http://www.brandeins.de/wissen/hilfe/hilfe-das-pharmamagazin/das-gesundheitswesen-in-zahlen-gesundheitsausgaben-finanzierung/ und aus dem Mai-Heft Zahl der Ärzte in Deutschland pro 100.000 Einwohner im Jahr 1960: 166 Zahl der Ärzte in Deutschland pro 100.000 Einwohner im Jahr 2013: 443 Zahl der Apotheken in Deutschland pro 100.000 Einwohner im Jahr 1960: 16 Zahl der Apotheken in Deutschland pro 100.000 Einwohner im Jahr 2013: 26 Zahl der Wirbelsäulenoperationen in Deutschland pro 1.000 Einwohner im Jahr 2005: 326.962 Zahl der Wirbelsäulenoperationen in Deutschland pro 1.000 Einwohner im Jahr 2011: 734.644 Zahl der Klinikbetten in Deutschland pro 100.000 Einwohner im Jahr 2012: 8 Zahl der Klinikbetten in Großbritannien pro 100.000 Einwohner im Jahr 2012: 3 Gesundheitsausgaben pro Kopf im Jahr 2011 in Deutschland (kaufkraftbereinigt, in internationalen Dollar): 4.371 Gesundheitsausgaben pro Kopf im Jahr 2011 in Singapur (kaufkraftbereinigt, in internationalen Dollar): 2.787 durchschnittliche Lebenserwartung eines 2012 geborenen Neugeborenen in Deutschland in Jahren: 81 durchschnittliche Lebenserwartung eines 2012 geborenen Neugeborenen in Singapur in Jahren: 83
  14. nee, ich hab mein Diplom - reicht mir vorläufig das hab ich auch schon mal gehört, ich kenn aber keine belastbaren Daten dazu und hab's deshalb nicht erwähnt was aber auch richtig ist: Gerätemedizin oder Labormedizin wird hier besser bezahlt als die Patienten-nähere Medizin, wie z. B. ein ausführliches Arztgespräch
  15. das hat unterschiedliche Gründe - über die ebenfalls munter und lustig diskutiert wird einige Ursachen.... - es gibt in Deutschland mehr Ärzte, Zahnärzte, Apotheker etc. als in vergleichbaren Staaten (im OECD- bzw. EU-Vergleich), man spricht hier manchmal von einer "angebotsinduzierten Nachfrage" - oder anders ausgedrückt: die Ärzte, Zahnärzte etc schaffen sich ihr Angebot selbst, indem sie Patienten häufiger zu Terminen bestellen, die dann aber immer nur kurz dauern - dafür spricht auch, dass die Deutschen häufiger zum Arzt gehen - es gibt in Deutschland parallel eine Über-, Unter- und Fehlversorgung - d. h. das Geld kommt nicht da an, wo es dringend gebraucht wird. Z. B. funktioniert das Zusammenspiel zwischen ambulanter und stationärer Behandlung oder zwischen Facharzt- und Hausarztbehandlung häufig schlecht, Untersuchungen werden doppelt gemacht und die Informationen zwischen den Therapeuten laufen nicht zusammen. - es gibt Fehlanreize: z. B. wurde vor einigen Jahren die Krankenhausabrechnung von der Abrechnung nach Tagessätzen auf Fallpauschalen umgestellt. Seitdem hat sich die Anzahl der Gelenkersatz-Operationen erhöht. Auch in anderen Bereichen gibt es Fehlanreize. - Die Medikamentenkosten sind in Deutschland vergleichsweise sehr hoch In Deutschland gibt es auch ein Gestrüpp von Lobby-Verbänden und Interessenvertretern, die alle darum kämpfen, dass sie ein größeres Stück vom Kuchen bekommen. Gerade Ärzte und Big Pharma sind gut organisiert und durchsetzungsfähig. Und der Kuchen im Gesundheitsbereich ist sehr groß. das ist das, was mir auf Anhieb zu dem Thema einfällt.... beim näheren Überlegen könnte man sicher ein Buch darüber schreiben
  16. wenn jemand Zahnlücken hat, die mit Zahnersatz versorgt werden müssen, hat er Anspruch auf einen sog. Festzuschuss, dessen Höhe sich nach dem Befund richtet sowie danach, ob jemand in den letzten Jahren die Zähne gepflegt hat und regelmäßig zur Zahnvorsorgeuntersuchung war. Für Menschen mit geringem Einkommen gibt es Härtefallregelungen. http://www.aok-bv.de/zahlen/gesundheitswesen/index_00534.html das ist nicht wirklich ok - in Notfällen (z. B. akute Schmerzen) besteht grundsätzlich die Pflicht zur Behandlung - hier die Ausführung der kassenzahnärztlichen Vereinigung in Berlin (sollte aber im gesamten Bundesgebiet ähnlich sein): http://www.kzv-berlin.de/praxis/recht/behandlungspflicht.html
  17. es geht hier nicht um einzelne Personen, sondern um eine generelle Aussage. Natürlich gibt es immer einzelne Personen, die lange gesund waren (oder sich für gesund halten), dann z. B. einen Herzinfarkt erleiden und daran sterben. Andere sind von Geburt an chronisch krank, werden aber mit ihren Krankheiten sehr alt. Auch ist es so, dass Rauchen nachweislich zu zahlreichen Krankheiten und einem früheren Tod führt - trotzdem gibt es Menschen wie Helmut Schmidt, der seit Jahrzehnt fröhlich raucht und trotzdem auf die Hundert zugeht..... ob du dir eine Zusatzversicherung zulegst - für Chefarztbehandlung, Einbettzimmer oder auch Zahnersatz liegt doch bei dir. Wer sagt denn genau, dass du dir diese zulegen sollst? Wenn ich mit Zahnschmerzen beim Zahnarzt anrufe, bekomme ich auch keinen Termin - dafür aber das Angebot, mich ins Wartezimmer zu setzen. Dann warte ich eben länger, werde aber am gleichen Tag noch behandelt. Das entspricht im übrigen auch den Vorgaben - sofort notwendige Behandlungen dürfen (grundsätzlich) nicht abgelehnt werden. Und nochmals - Fakt ist: in Deutschland gibt es im internationalen Vergleich besonders viele Ärzte, Zahnärzte, Apotheker etc. und die Kosten sind besonders hoch - ohne Vorteile für die Bevölkerung (z. B. ist die Lebenserwartung nicht höher oder auch der Gesundheitszustand der Bevölkerung ist nicht besser) da geb ich dir recht
  18. nee, so einfach ist es eben nicht Zwar ist es so, dass die Gesundheitskosten mit steigendem Alter ansteigen. Es ist aber nicht klar, wieso. Die einen weisen darauf hin, dass die höchsten Kosten in den letzten Jahren vor dem Tod entstehen - unabhängig davon, in welchem Alter man stirbt. Das würde dagegen sprechen, dass die Kosten unweigerlich ansteigen müssen. Die anderen meinen, dass Kosten dadurch entstehen, dass Krankheiten, die früher zum Tod geführt haben, heute behandelt werden können. Was unweigerlich zu höheren Kosten führt - durch zusätzliche Therapien und Dauermedikation. Das ist momentan noch stark umstritten. Wenn du mehr dazu wissen willst, z. B. hier: http://wido.de/fileadmin/wido/downloads/pdf_ggw/wido_ggw_aufs3_1008.pdf oder www.br.de/.../manuskripte-gesundheitsgespraech-334~attachment.pdf Was dagegen fest steht: die Anzahl der Ärzte (und Zahnärzte, Apotheker etc.) pro Kopf der Bevölkerung ist in Deutschland sehr hoch, die Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben sind Deutschland sehr hoch. Und die Ärzte sind in Deutschland - wie schon geschrieben - ungleich verteilt.
  19. beim "Ärztemangel" handelt es sich tatsächlich um ein Verteilungsproblem - die Anzahl der Ärzte steigt seit Jahren kontinuierlich an. Wie kann es dann zu einem Mangel kommen? Allerdings sind die Ärzte regional sehr verschieden verteilt - in Großstädten gibt es mehr Ärzte als auf dem Land und in wohlhabenden Stadtvierteln gibt es mehr Ärzte als in "Problemvierteln". Außerdem leisten wir uns zwei verschiedene Facharztsysteme - eines im stationären Bereich und eines im ambulanten Bereich. Und die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Systemen funktioniert eher schlecht als recht - was dazu führt, dass viele Untersuchungen doppelt ausgeführt werden, was natürlich Ressourcen benötigt.
  20. ich finde das Thema schwierig....und bin eigentlich der Meinung, man sollte Menschen mit verschiedenen Stärken und Schwächen auch dementsprechend behandeln. Dazu muss man diese Schwächen und Stärken aber auch benennen - ich bin der Meinung, dass erst dann eine wirkliche Gleichberechtigung erreicht ist, wenn man z. B. über Menschen mit anderen Hautfarben oder eben Behinderungen kritisieren kann wie jemand anderen oder das jemand direkt schreit "Diskriminierung". Diese Diskriminierung findet doch im Kopf statt - man sieht jemanden, der zu irgendeiner Außenseiter-Gruppe gehört und dann schlägt die Schere im Kopf zu - was darf ich sagen und was nicht? Markus schreibt oben über die Begrifflichkeiten "mongoloid" "Trisomie 21" und "Down Syndrom" - aber ist die Begrifflichkeit wirklich so wichtig? oder geht es nicht vielmehr darum, jemanden mit dieser Krankheit, Behinderung, Handicap oder wie man da auch immer nennen will als Menschen wahrzunehmen und wertzuschätzen? Darum, wie gehe ich mit so jemanden um? Behandle ich ihn respektvoll oder abwertend? Jemand, der mit einer Behinderung zu kämpfen hat, hat doch sicherlich mehr Eigenschaften als nur diese eine Einschränkung.... man sollte ihn deshalb nicht auf diese eine Eigenschaft begrenzen. Körperliche Behinderungen kann man in der Schule sicherlich mit Hilfsmitteln ausgleichen...z. B. mit Fahrstühlen für Kinder mit Gehbehinderungen, mit Computern mit entsprechenden Programmen für Kinder mit Behinderungen im Hören, Sprechen oder ähnlichem usw. Wenn jemand aber geistig behindert ist - was bringt es demjenigen, wenn er in eine ganz normale Klasse gesteckt wird? (abhängig natürlich von dem Grad der Behinderung) Was in der Grundschule vielleicht noch funktioniert, wird spätestens in der Pubertät schwierig... im Berufsleben ist es dann häufig vorbei mit der Inklusion von geistig Behinderten. Es wird doch niemand zu einem "besseren" oder "schlechteren" Menschen, nur weil er ein Gymnasium oder eben eine Förderschule besucht. Wenn jemand geistige Einschränkungen hat, sollte man daraufhin wirken, dass diese so gut wie eben möglich ausgeglichen werden...ich denke, dass ist in einer Förderschule vielleicht besser möglich als in einer "normalen" Schule: dort gibt es speziell ausgebildetes Personal und ein anderes Umfeld.
  21. hier gibt es einen aktuellen MOOC für Mathe: https://iversity.org/de/courses/mathe-mooc-mathematisch-denken mir hat dieses Buch sehr geholfen, es fängt wirklich bei Adam und Eva an, enthält sehr viele Übungsaufgaben mit ausführlichen Lösungswegen: http://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-die-Grundelemente-Mathematik/dp/3932384458 hier bietet die Fern-Uni Hagen ja auch einen Brückenkurs Mathe an - der richtet sich zwar an angehende Wirtschaftswissenschaftler, aber vielleicht kann er dir auch helfen oder es gibt etwas ähnliches für angehende Psychologen. Er enthält eine Einführung in den Funktionsbegriff und ausgewählte Funktionen, was dir ja momentan wohl Schwierigkeiten bereitet.. https://www.fernuni-hagen.de/bwlquam/studium/kurse/09804.shtml wenn's dann immer noch nicht funktioniert, würde ich auch über Nachhilfe nachdenken.... wirf die Flinte nicht zu schnell ins Korn, Mathe ist kein Buch mit sieben Siegeln, das kann man lernen.
  22. ich habe mich gestern gefreut, dass ich mit einer Freundin lecker gegessen und getrunken hab, dass wir uns gut unterhalten haben und einen schönen Abend hatten heute Abend freue ich mich darauf, eine weitere Folge der Serie "Downton Abbey" anzuschauen und dann freu ich mich schon darauf, nächsten Monat nach Stockholm zu fliegen (übrigens: wenn jemand Tipps hat, wo man hingehen soll, was man sehen soll, wo man gut isst und drinkt und was man auf keine Fall verpassen soll: her damit! - auch darüber freu ich mich
  23. Dadi

    Coaching 2-3

    hört sich doch trotzdem ganz positiv an - es wahrscheinlich Dinge, die Energie kosten und andere, die Energie spenden....und wenn du mal weißt, was zu was gehört, ist das doch schon mal ganz gut. Weil du dann versuchen kannst, dich stärker den Energiespendern zu widmen...und deinen Speicher vielleicht wieder aufladen kannst.
  24. woher stammt dieses Wissen? kommt es vielleicht aus der Richtung "das weiß doch jeder" oder "ich kenne jemanden, der einen kennt..." macht es das besser? und nebenbei: in der Pflege haben sich die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren stark verschlechtert... was würden wir denn tun, wenn jeder einen Job in der Verwaltung oder in der Industrie anstreben würde? wer pflegt dann die Alten und Kranken, wer betreut die Kinder der Verwaltungskräfte tagsüber? es stellt sich doch die Frage, wie hoch ein angemessenes Müllfahrergehalt ist.. diese Frage stellt sich immer - auch bei den von dir angesprochenen Wasserkopfstellen. die Frage, die wir uns stellen sollten, ist aber auch "was ist es uns wert?", dass Oma und Opa im Pflegeheim, dass unsere Kinder im Kindergarten oder in der KiTa oder auch wir selbst im Krankenhaus gut betreut werden? mehr oder weniger als die Reparatur unseres Autos? hmmm, nochmals: woher nimmst du dieses Wissen? und was verstehst du unter dem Begriff "anders geneigt"? Ganz so einfach ist es eben nicht...es gibt auch in anderen Ländern der EU Gesundheitssysteme, die gut funktionieren. Also: von welchen Ländern konkret schreibst du und was hat das mit dem Thread-Thema zu tun?
  25. die Handelshochschule Leipzig bietet ebenfalls ein Promotionsprogramm an: http://www.hhl.de/de/programme/promotionsprogramm/
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