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Markus Jung

Fernstudium IT-Analyst an der FH Kaiserslautern

Empfohlene Beiträge

Die FH Kaiserslautern bietet den Fernstudiengang „IT-Analyst“ an. Dieser richtet sich an Berufstätige, die beispielsweise nach ihrer Fachinformatikerausbildung oder einer gleichwertigen Berufserfahrung im IT-Umfeld einen ersten Hochschulabschluss erwerben möchten.

Der Schwerpunkt des Studiums liegt auf der Vertiefung wissenschaftlicher und praktischer Methoden von IT-Entwicklungsprojekten und deren anschließender Betreuung und Umsetzung.

Der Studiengang ist auf eine Regelstudienzeit von neun Semestern ausgelegt und schließt mit einem Bachelor of Science ab.

Pro Studienjahr fallen 20 Präsenztage an, davon acht an Samstagen.

Die Informationen in diesem Beitrag beruhen auf einer Pressemitteilung der FH Kaiserslautern sowie auf Angaben auf der Homepage. Dort sind auch weitere Details zu finden:

http://www.fh-kl.de/fachbereiche/imst/informatik/berufsbegleitende-studiengaenge/it-analyst.html

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Halleluja... ;)

Wenn ich mir die Inhalte und Mathematik-Philosophie dieses Studiengangs ansehe ist es haar genau das worauf ich gewartet habe.

Werde mich auf jeden Fall für das WS2013 einschreiben.

Gibt es hier eventuell schon jemanden der das WS2012 belegt hatte und mir sagen kann ob die Präsenzveranstaltungen im verhältnismäßigen

Rahmen zur Anreise Wissensgewinn bringen?

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Werde mich auf jeden Fall für das WS2013 einschreiben.

Da würde ich mich dann sehr freuen, wenn du hier von deinen Erfahrungen berichten würdest. Mit WS 2013 meinst du dann das WS 2013/2014?

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Mhmm ich finde die Idee zu diesem Studiengang im Grunde nicht schlecht. Wer sich für Software-Engineering interessiert, wird das nicht unattraktiv finden. Ganz klar muss man aber auch sagen: zu einem Informatiker macht dieses Studium nicht, denn es scheinen einige theoretische Grundlagen zu fehlen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht (leitender Software-Architekt Maschinenbaubranche), dass mir bei der Analyse komplexer Systeme (und ja, "Echtwelt"-Systeme) gerade die formalen / mathematischen Grundlagen enorm helfen. Weniger, weil ich in unseren Projekten etwa eine Anwendung für Borelsche Mengenkörper hätte - aber weil man in der Mathematik lernt, Zusammenhänge zu generalisieren, zu entschlacken, hierarchisch zu strukturieren und Strukturen auch charakterisieren kann.

Long story short: Gerade bei einem Studium mit "Analyst" im Namen hätte ich ein wenig mehr Pfeffer erwartet.

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Ich werde natürlich berichten.

Gemeint ist das WS 2013/2014 da der Studiengang ausschließlich im WS beginnt und die Anmeldung im Mai startet.

@mnue:

Ich denke nicht das das Ziel ist jemanden zum Informatiker auszubilden. (Der Name ist wohl etwas falsch gewählt)

In der Modulbeschreibung findet man weniger Module aus dem Bereich Theoretische Methoden.

Dafür aber solche wie "IT-Recht", "Human Computer Interaction", "Prozessmanagement", "Geschäftsprozesse", "Usability Engineering" und "IT-Security".

Wenn ich falsch liege bitte ich Euch mich zu korrigieren aber solche Module finde ich in den meisten Informatik-Studiengängen nicht. (bzw. ledeglich als optional angebotene Nebenmodule)

Es ist durchaus wie du es sagst. Mathematik hilft einem Strukturen zu erkennen und besser zu verstehen.

Wenn man seinen Entwicklungsschwerpunkt auf die "reine" Programmierung von Software legt ist es auch durchaus angebracht sich so tief wie möglich damit zu befassen.

Ich denke der Schwerpunkt dieses Studienganges ist neben der Entwicklung eher das Was-Passiert-VOR-und-NACH-der-Programmierung.

Das unterstreichen Module wie "Software Qualitätsmanagement" oder auch "Modellierung".

Alles in Allem glaube ich kaum das man sich nach diesem Kurs programmiertechnisch auch nur ansatzweise auf dem Level eines Voll-Informatikers sehen kann. Allerdings könnte man im Business rund um die Softwareentwicklung gute Karten haben.

Den Vorteil von Projektleitern die nicht nur Gant-Charts sondern auf Code lesen/schreiben können kennt denke ich jeder hier aus der Praxis.

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Hallo Ilja,

danke für deine Antwort zum Thema.

Ich gebe dir recht, dass dies gerade im Bereich Projektmanagement eine sehr gute Ergänzung ist.

In zwei Punkten muss ich aber widersprechen:

In der Modulbeschreibung findet man weniger Module aus dem Bereich Theoretische Methoden.

Dafür aber solche wie (...) "Human Computer Interaction", (...) und "IT-Security".

Wenn HCI über 0815-GUIs hinausgeht, wird es kompliziert. Ich beschäftige mich mit intelligenten Systemen zur Bildverarbeitung (etwa Gestenerkennung) oder Sprachverarbeitung. Ohne ein mathematisch solides Fundament kommt man hier schlicht nicht mit. Mehrdimensionale Fourier-Transformationen, mehrdimensionale Analysis, höhere Lineare Algebra und Wahrscheinlichkeitstheorie sind ein Muss, um ein paar Stichworte zu nennen. Dazu kommen im weiteren Sinne noch nichtlineare Optimierung und Logik. Solche HCI-Module sind bei Informatikern gängig, allerdings, wie du sagst, eher im Bereich der Wahlfächer.

Die mathematischen Grundlagen zu IT-Security sind komplex. Zwar braucht man sie nicht unbedingt im Alltag, aber wenn sie fehlen, heißt das zumindest, dass man das Fundament davon nur lückenhaft verstanden / aufgenommen hat.

Ich denke der Schwerpunkt dieses Studienganges ist neben der Entwicklung eher das Was-Passiert-VOR-und-NACH-der-Programmierung.

Auch hier nutzen wir formale Methoden. Formale/mathematische Spezifikationen für Black-Box-Tests, Verifikation, statische Analyse, asymptotische Performance-Analyse. Ich persönlich bin da immer sehr beruhigt, wenn ein Informatiker beteiligt ist...

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Weiß jemand eigentlich generell, wie das mit den Klausuren läuft? Also wann finden diese statt? Auch am Freitag oder Samstag? Wenn man sich den Modulplan und die Präsenzbelegung so anschaut, könnte man meinen, dass man ca. 6 Wochen ein Modul hat, dann am Ende nach den 6 Wochen die Klausur schreibt und dann das nächste Modul bearbeitet. Kann das jemand offiziel bestätigen?

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Da steht tatsächlich nur, dass "alle Prüfungen eines Studienjahres am Ende der “Sommerpause” als Wiederholungsprüfung angeboten" werden. Du kannst ja dort anfragen und hier für zukünftige Interessierte die Antwort mitteilen. Die Professoren bei uns an der IMST-Fakultät sind eigentlich ansprechbar und hilfsbereit

Wie ich solche Sätze liebe:

Auszug aus der Prüfungsordnung: “Prüfungen außer der Bachelorarbeit, die die Studierenden ohne triftige Gründe nicht spätestens im fünfzehnten Fachsemester erstmals angetreten haben, werden erstmalig mit ‘nicht ausreichend’ bewertet.”

(Regelstudienzeit sind übrigens neun Semester. Wie viele Versuche hat man pro Klausur, zwei oder drei?)

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Hallo,

ja vielleicht mache ich das sogar. Ich habe nur folgendes Problem mit diesem Studium: Eigentlich ist es genau das Studium was ich gesucht habe, allerdings sind die Abindung und die Übernachtunsmöglichkeiten in Zweibrücken sowas von beschissen, sodass eine Fahrt da hoch einen Höllenritt gleicht. Da ich in Nürnberg wohne und wenn dann mit dem Zug würde, bräuchte ich vorallem eins für dieses Studium: Urlaub. Und zwar nur um da mal hinzukommen.

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Generell bin ich eigentlich zufriedene Studentin der besagten FH Kaiserslautern. Wäre ich jünger und müsste nicht so viel arbeiten, würde mir mein Studium auch mehr Spaß machen.

Ich habe ein Auge darauf, ob es einen Master dazu geben wird. Allerdings frage ich mich bei solchen Studiengängen mit Präsenzzeiten wochentags, ob das so einfach ist, mit der Arbeit abzustimmen. Nicht immer unterstützen Arbeitgeber ein Studium, und selbst wenn, was ist, wenn man die Stelle wechselt / wechseln muss? Sicher kann es im hektischen Arbeitsalltag auch vorkommen, dass genau an dem Tag, wo man Urlaub bräuchte, eine Deadline ist, es Probleme beim Projekt gibt, die Zusatzarbeit erfordern etc.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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