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KanzlerCoaching

Bloggen bis der Arzt kommt?

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So schlimm, wie in diesem Artikel beschrieben, treibt es hier ja keiner. Dennoch ist die Zahl der Blogs auf dieser Plattform hoch und trotz aller Unkenrufe über die Social-Media-Müdigkeit kommen immer neue dazu. Ich könnte mir vorstellen, dass die Dichte der hier versammelten Erfahrungen ein Grund für den Erfolg dieser Plattform ist.

 

Nun bloggen User aus unterschiedlichen Gründen. Ich beispielsweise habe hier zwei Blogs: Einer handelt vom "Jodeldiplom", also vom Thema Weiterbildung, der andere von meinen Erfahrungen mit einem Fernkurs in Französisch. Beim "Jodeldiplom" ging es mir darum, grundsätzliche Überlegungen hier einzubringen, die man in Bezug auf Weiterbildung sich stellen sollte. Bei "Frantastique" war mein Thema, den Spaß an so einem Kurs deutlich zu machen und aus meiner Sicht zu beschreiben, was einen (was mich) so bei der Stange hält.

 

Ob diese beiden Blogs von Nutzen für andere User waren, das weiß ich nicht. Aber es leiten sich daraus natürlich Fragen ab:

 

- Aus welcher Motivation schreiben eigentlich andere Blogs?

- Welche Art von Blog ist für andere User hilfreich?

- Was macht einen Blog lesenswert? Sein Unterhaltungswert?

- Welche Rolle spielen die Blogs hier für die Anbieter von Weiterbildungen/Studiengängen?

- Und last, but not least: Welche Art von Blogs würden Sie, Herr Jung, gerne öfter hier lesen?

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Ich habe mir darüber nie den Kopf zerbrochen. Zuerst hatte ich meinen ersten Blog genutzt um einfach anderen meine Erfahrungen mit Wirtschaftsinformatik an der WBH mitzugeben, da ich einer der ersten in dem Studiengang war. Im Nachhinein ist es ein nettes "Tagebuch". Denke, alle Blogs die rund um Erfahrungen mit einem Fernstudium handeln, sind interessant, vorallem für die Personen, die vorhaben den Studiengang zu belegen. Sie können dann ein Gefühl dafür bekommen. Andererseits höre ich oft, das mein Blog vielen eine Motivation ist, es mir "gleich" zu tun. Zuletzt ist ja auch "geteiltes Leid, halbes Leid".

 

Meine Blogs benutze ich auch teilweise als Dokumentation. Wenn mich wer fragt "wie bist Du zur Promotion gekommen", dann sage ich immer: "lies in dem Blogeintrag x nach, da habe ich alles dokumentiert" und dann muss ich nicht immer "alles nochmal" schreiben.

Bearbeitet von Markus Jung
Zitat gelöscht

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Da ich vor meinem Studium hier unterwegs war um Erfahrungen anderer einzuholen, wie das Studium abläuft, wo es Schwierigkeiten gibt usw., wollte ich auch meinen Teil dazu beitragen, dass auch andere das machen können.

Die oben erwähnte Tagebuch-Idee war nach Abschluss nochmal ganz nett um Revue passieren zu lassen.

 

Mit Social Media würde ich dieses Forum nicht vergleichen wollen. In den wenigen Social Media Kanälen in denen ich mich tummel würde ich nie so viel Infos raus geben.

 

 

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Der Anlass für meinen Fernstudienblog war folgender: Ich war auf der Suche nach einem berufsbegleitenden FH-Studiengang in Informatik. Mich interessierte dabei vor allem der inhaltliche Aufbau der verschiedenen möglichen Studiengänge. Im Internet konnte ich dazu Informationen aus Anbietersicht finden. Interessiert hätten mich aber auch Informationen aus Teilnehmersicht. Die waren und sind aber nicht immer leicht zu finden. Insbesondere wenn man sich für ein Studium bei einem weniger bekannten Anbieter interessiert.

 

Ich habe mich dann letztlich ohne Informationen aus Teilnehmersicht für ein Studium bei Springer Campus entschieden. Nachdem ich einige Module abschlossen hatte, war ich der Ansicht, dazu nun auch eine Meinung vertreten zu können. Ich habe dann den letztlich den Blog geschrieben, den ich selbst VOR Aufnahme meines Studiums gerne gelesen hätte. Meine Hoffnung war, dass das anderen Studieninteressierten in einer ähnlichen Situation wie ich damals weiterhelfen könnte, sich begründet für oder gegen meinen Studiengang zu entscheiden.

 

Meine Blogeinträge verfasse ich fast immer NACHDEM ich ein Modul abgeschlossen habe und ich versuche, den Schwerpunkt auf Inhalte und Anforderungen der Module zu legen. Im Laufe der Zeit habe ich bemerkt, dass auch ich vom Verfassen des Blog profitiere. Die Beiträge sind für mich eine Art Rückschau auf das, was ich gelernt habe, also ein Stück Reflexion und Bewusstwerdung meiner fachlichen Entwicklung. In der Rückschau wird der Stoff für mich noch einmal als ein zusammenhängendes Ganzes sichtbar.

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Ich lese hier ja nur die Blogs und schreibe nicht. Zu den zwei Fragen

 

vor 3 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

- Welche Art von Blog ist für andere User hilfreich?

- Was macht einen Blog lesenswert? Sein Unterhaltungswert? 

 

kann ich aber trotzdem eine persönliche Ansicht beisteuern.

 

Mich interessiert an Blogs vor allem das Persönliche: Wie kamen die Leute zu der Entscheidung, was gefällt Ihnen am Fach bzw. am Studieren, wie gehen sie mit Motivationstiefs um, mit welchen Gefühlen gehen sie in Prüfungen, wie integrieren sie das Studium in ihr Leben mit Job und Familie... ganz besonders gern lese ich mit, wenn jemand private Themen mit einfließen lässt, das macht das ganze oft lebendiger. Dabei ist es dann auch egal, ob mich das Thema oder der Studiengang selbst interessiert. Wobei ich natürlich verstehen kann, wenn jemand sein privates Leben nicht ins Internet schreiben möchte - möchte ich selbst auch nicht.

Die "technische" Seite des Studiums finde ich dagegen nicht so interessant, also detaillierte Infos über den Aufbau oder die Inhalte des Studiums, Studienformalitäten usw. Darüber kann man sich ja auch anderweitig informieren. Und ob eine Prüfung besonders schwer, ein Studienheft gut geschrieben ist usw., ist meiner Meinung nach viel zu sehr Geschmackssache, als dass ich darüber nach Informationen in einem Blog suchen würde.

Das ist wie gesagt meine ganz persönliche Ansicht. Ich finde es gut, dass es verschiedene Blogs gibt. Manche richten sich vielleicht eher an Kommilitonen oder Interessenten, andere eher an ein allgemeines Publikum.

Bearbeitet von ClarissaD

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Bezogen auf die einzelnen Blogeinträge erscheinen mir die Zugriffszahlen eher überschaubar. Außerdem kann ich die auch nicht richtig einordnen, weil ich nicht genau weiß, wie die eigentlich gezählt werden. Ich habe im eigenen Haushalt mehrere Endgeräte, mit denen ich Fernstudium-Infos lese. Und ich bin dabei auch nicht immer eingeloggt. Da das auf viele Nutzer zutreffen wird, sind die tatsächlichen Zugriffszahlen wahrscheinlich deutlich niedriger.

 

Allerdings kommt es mir auch nicht darauf an, dass der Blog für viele interessant ist. Ich schreibe ihn in erster Linie für Menschen, die gerne berufsbegleitend (Web- und Medien-)Informatik studieren möchten und abwägen, ob der Studiengang von Springer Campus für sie passt.

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Als ich mein Studium begonnen habe, war der Studiengang ganz neu an der HFH und wir waren die ersten, sozusagen Pioniere. Von daher habe ich meinen Blog als Erfahrungsbericht für andere, mögliche Interessenten, gestartet.

Der "Tagebuch-Effekt" hat sich dabei eher zufällig eingestellt, aber das ist eine schöne Nebenwirkung.

 

Grundsätzlich kenne ich im "Real Life" 😀 außer mir nur noch eine Person, die ebenfalls Fernstudentin ist, aber ich kenne viele, die das Thema interessiert. Da kommen eigentlich immer wieder die gleichen Fragen auf: Wie organisiert man das? Wie schafft man die Studiengebühren? Wie hoch ist der Lernaufwand? Auf diese Fragen versuche ich in meinen Blogeinträgen einzugehen.

 

Selbst lese ich in anderen Blogs gern über den Inhalt (egal welche Studiengänge, spannend ist irgendwie alles, auch wenn ich von manchen maximal die Hälfte verstehe 😀 ) , aber auch über Privates oder wie das Lernen organisiert wird.

Bearbeitet von Silberpfeil

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Welche Art von Blogs würden Sie, Herr Jung, gerne öfter hier lesen?

 

Mir gefällt es, dass die Blogs ganz unterschiedlich aufgebaut sind. Wie auch hier in einigen Rückmeldungen schon erwähnt bringen denke ich die Blogs am meisten, in die viele persönliche Erfahrungen mit einfließen und die auch die Entwicklungen während des Studiums zeigen.

 

Natürlich ist es auch schön, wenn dann auch über die gesamte Dauer des Studiums gebloggt wird oder eine kurze Info kommt, wenn ein Blog beendet wird.

 

Klar, es gibt manche Blogs, die sind sehr unterhaltsam geschrieben und lesen sich dadurch besonders leicht. Und es ist auch schön, wenn mal Bilder mit eingefügt werden.

 

Aber insgesamt macht es denke ich die Mischung.

 

Ich finde es auch interessant, wenn in den Blogs mal Themen aufgegriffen werden, die mit dem Fernstudium nichts oder nur am Rande etwas zu tun haben oder andere Weiterbildungsthemen aufgreifen. Komplette Blogs, die keinen Bezug zum Thema Weiterbildung/Studium haben, würde ich hingegen als eher unpassend empfinden.

 

Manchmal gibt es ja auch besondere Experimente von Nicht-Teilnehmern, wie zum Beispiel als die Fernstudienakademie über die Entwicklung eines Fernkurses berichtet hat, Sie @KanzlerCoaching über die Jodeldiplome geschrieben haben oder aktuell Philipp Höllermann über die Gründung einer neuen Fernhochschule. Solche anderen Perspektiven finde ich interessant, solang es wirklich exklusive Inhalte für Fernstudium-Infos.de sind und der Marketing-Aspekt da am Rande steht. 

 

Wünschen würde ich mir, dass es noch mehr Vielfalt in den Blogs gibt, also Blogs zu mehr Anbietern und Fernlehrgängen und Fernstudiengängen.

 

Und ganz wichtig finde ich es, dass die Blogger selbst sich mit ihrem Blog hier wohl und gut aufgehoben fühlen und einen Nutzen von ihrem Blog haben, sei es als Dokumentation oder auch zur Motivation durch die Rückmeldungen in den Kommentaren und manchmal auch hilfreiche Tipps.

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Vielleicht darf ich als Anbieterin auch bei der Disksussion mitmachen? Vor einigen Jahren habe ich mich auch mal hier bei Fernstudium-Infos als Bloggerin "betätigt". Es wurde dabei die Entstehung eines Fernkurses von den ersten Ideen bis zur Zertifizierung des Kurses durch die ZFU dokumentiert.

 

Ich hatte dabei vor allem drei Ziele:

 

1) Ich wollte (ganz eigennützig) die Textsorte Blog kennenlernen und überprüfen, ob ich überhaupt bloggen kann und was ich dabei (als Autorin) Neues lernen könnte.

2) Zum anderen hoffte ich, dass die BlogleserInnen es vielleicht ganz spannend fänden, wenn mal ein Anbieter erzählt, wie denn so ein Fernkurs überhaupt entsteht.

3) Und drittens hätte ich auch nichts dagegen gehabt, wenn jemand der BlogleserInnen diesen Kurs tätsächlich buchen würde... ;)

 

Was ist aus diesen Zielen geworden?

 

Ziel 3) - Nichts .. Vielleicht habe ich auch einfach zu langweilig gebloggt... ;)

Ziel 2) - Die Idee, von der Entwicklung eines Fernkurses zu erzählen, war wohl für einige LeserInnen ganz spannend. Aaaaber, jetzt kommen wir zu

Ziel 1) So richtig spannend war es dann doch nicht. Die Beiträge waren naturgemäß relativ "dröge". So richtig viel Spannung und Thrill  bekommt man ja nun nicht zusammen, wenn man von der Zertifizierung durch die ZFU berichtet... ;) Diese Nachzeichnung des Entstehungsprozesses eines Fernkurses war (aus meiner Sicht als Bloggerin) nicht langfristig tragfähig. Und es war dann für mich als Bloggerin nicht so wirklich ermutigend... Ich habe dann angefangen, mich eher inhaltlich an dem Thema des Fernkurses zu orientieren. Es ging dabei um einen Lehrgang für angehende SachbuchautorInnen. So habe ich im Blog eher was zum Thema Verlagswesen, Buchhandlungen etc. geschrieben und immer mal wieder auch Interviews mit Fachleuten integriert.

 

All das hat mir als Autorin viel gebracht, die Kommentare zu meinen Blogbeiträgen wurden mehr und tiefer gehend. Das alles hat mir sehr, sehr viel Freude gemacht (Danke, Markus, dass ich das machen durfte). Im Sinne von Kundenakquise hat es nichts gebracht - aber darum ging es mir auch nicht in erster Linie. Ob das etwas fürs Suchmaschinenranking gebracht hat, kann ich nicht ermessen...

 

Sorry, dass der Text  so lang ist...

 

Anne Oppermann

- Fernstudienkadademie -

 

 

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