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Über diesen Blog

Irren und Wirren auf dem Weg zum Meister der Wissenschaft - oder M.Sc. - an der FernUni Hagen :)

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Wie geschmiert!

Na das lief ja mal angenehm über die Bühne! Hatte heute um 14 Uhr meine Prüfung für das Fach "Sensoren I + II" (Kurs 21341/21342). Etwas ungewohnt, am Telefon mit Hörer in der Hand eine mündliche Prüfung zu absolvieren. Aber immer noch besser als 1000km quer durch Deutschland fahren zu müssen nur um eine halbe Stunde geprüft zu werden. Zwar war der Professor etwas schlecht zu verstehen, da er am Lautsprecher interviewen musste - sonst bekommt der Beisitzer ja nichts mit - aber dafür war die "Prüfungsatmosphere" sehr angenehm und der Prof. mehr als fair. Wenn man mal etwas gestockt hat, hat er einem auch weiter geholfen. Und zum Ausgleich gab es Bonusfragen mit denen mal falsche Antworten von zuvor ausgleichen konnte. Damit konnte ich eine absolut zufriedenstellende 1.0 abstauben und kann jetzt für den Rest des Tages ausspannen, bevor es morgen an die Vorbereitung der nächsten Kurse geht! An alle die Daumen gedrückt haben ein großes Dankeschön; scheint geholfen zu haben.

jSchmalhofer

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Wie beim ersten mal....!

Eigentlich sollte ich nach über 10 Semester Erststudium von einer "kleinen, mündlichen Klausurprüfung" nicht mehr wirklich nervös werden. Aber irgendwie bin ich es doch!!!! Und nein, es liegt nicht am übermäßigen Kaffee: Ich hatte heut ja noch gar keinen. Es ist auch viel weniger Angst oder Panik vor den Prüfungsfragen. Dafür fühle ich mich viel zu gut vorbereitet. Ich erwarte bisher zumindest eine gute Note! Vielmehr ist es die Vorfreude nach 2 Semestern Fernstudium mal wieder eine wirkliche Uni-Erfahrung durchmachen zu dürfen, wie ich sie noch aus Zeiten des Präsenzstudiums kenne! So unschön die Tage, Wochen und Monate vor einer Klausur sind: Das Gefühl der Erleichterung, wenn man sie denn hinter sich hat, fand ich persönlich immer befreiend und das Schönste an solch einer Prüfung. Bei schriftlichen Prüfungen geht man da gerne mal ein Belohnungbierchen oder zumindest einen Kaffee trinken. Bei einer Telefonkonferenzprüfung, wie sie heute auf mich watet, wird das wohl nichts. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon regelrecht auf die 30min Anspannung, die heute auf mich warten. Es gilt also: Daumen drücken! Ich gönn mir jetzt einen entspannenden Morgen-Kaffee, gehe meinen Stapel Karteikarten nochmal durch (siehe Bild!) und lasse "es" auf mich zukommen. Chakka!

jSchmalhofer

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Wer? Wie? Wo? Was? Häää?

Kurz und schmerzlos... ...zum Fernstudium. Hochschule: Fernuniversität Hagen Studiengang: Master of Science Elektro- und Informationstechnik (Mechatronik) Ersteinschreibung: Wintersemester 2012/2013 ...zu mir. Ich habe bereits 2006 einen ersten Anlauf eines Fernstudiums versucht. B.Sc. Wirtschaftsinformatik. War leider nichts da ich zu der Zeit noch mit meinem Erststudium beschäftigt war. Mittlerweile dürfte ich hoffnungslos alle Fristen verpasst haben um dieses Studium jemals zu beenden Halb so schlimm. Ein Master-Studium klingt doch viel verlockender: kürzer, angesehener, interessantere Themen (nicht nur Grundlagen). Meinen ingenieurswissenschaftlichen Background möchte ich wegen meinem Interesse für Mechatronik fachlich fundiert ausbauen. Deshalb das Fernstudium (Teilzeit). Die Immatrikulation ist seit einigen Tagen unterwegs und kommt hoffentlich bald in Hagen an. Sobald es dazu mehr gibt geht's hier weiter

jSchmalhofer

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Wenn Faulheit sich rächt....

Im Studium M.Sc. Mechatronik in Hagen müssen exakt 15 Leistungspunkte (LP), also Credits, aus einem Katalog von praktischen Übungen und Seminaren erbracht werden. An und für sich nicht schlecht, wenn die Praxis auch an der universitären Landschaft gefördert wird. Trotzdem sind die Bemühungen dahingehend in meiner bisherigen Erfahrung eher minimal; zumindest im Vergleich zu ausländischen Universitäten (besonders Unis, die nach dem amerikanischen Bildungssystem ausgerichtet sind und wesentlich mehr Praxisarbeit/Eigenarbeit von den Studierenden fordern). Die ersten 9 LP hatte ich bereits letztes Semester in Form von zwei Online-Praktika zum Thema Regelungstechnik (sehr tolle Möglichkeit an einem realen Laborprüfstand via Internet zu arbeiten; ein Paradebeispiel der Fernlehre!) und einer Programmieraufgabe (binnen 14 Tagen zu bearbeiten) belegt. Nach Adam Riese bleiben dann noch 6 LP zu erbringen, welche ich für das aktuelle Wintersemester 2013/2014 belegt habe (Info: Kurskosten sind jeweils 0€, finde ich sehr löblich von der FU Hagen). Bei beiden handelt es sich um Seminare, einmal der Kurs "21607 Mechatronik und Robotik (Seminar)" und einmal der Kurs "21345 Sensoren (Seminar)". Das Seminar Sensoren wird von Prof. Horstmann gehalten, der mittlerweile in Chemnitz lehrt. Die Klausur bei ihm hatte ich ja bereits per Telefonkonferenz absolviert. Entsprechend finden verschiedene Termine in Chemnitz und Hagen statt. Da Chemnitz für mich näher liegt, habe ich das Seminar in der zweiten Januar-Woche dort belegt. Mögliche Themenvorschläge waren: Monolithisch integrierte Gassensoren
Die Sensorkomponenten im Apple iPhone
Wasserstoffsensoren für den Einsatz in Brennstoffzellen
Autonom arbeitende Miniatursensoren mit Funkschnittstelle
etc.
Da ich zu keinem der Themen Vorwissen hatte und auch kaum/keinen beruflichen Bezug dazu hatte (noch Interesse, außer evtl. den iPhone-Sensoren), habe ich die Möglichkeit wahrgenommen auch ein eigenes Thema zu wählen. Mehr dazu werde ich die kommenden Tage noch posten. Erstmal muss ich jedoch das Seminar die kommenden 4 Tage vorbereiten, denn schon nächste Woche geht es für mich nach Chemnitz Und da wäre es wieder, das übliche Motivations-Zeit-Problem-Dilemma.... Das zweite Seminar "Mechatronik und Robotik" ist etwas stärker auf Fernlehre ausgelegt. Es werden zwei Termine im März angeboten, welche dann per Adobe Connect abgehalten werden. Das heißt jeder kann von Zuhause aus an seinem Laptop mit Webcam seine Präsentation halten und den anderen zuhören. Zur Vorbereitung bietet die FernUni Hagen auch einen Proberaum um seine Webcam, Internetverbindung und Mikrofon zu testen. Wie das aussieht, kann man den angehängten Bildern entnehmen: Als mögliche Themengebiete wurde vorgegeben: Grundlagen
Verbindungselemente
Digitalfunk
Koordinatensysteme
Luftschiffgeschichte
Stereokameras zur Höhenbestimmung
Zu jedem Themengebiet gab es dann mögliche Themen zur Auswahl, für die man sich eintragen konnte. Auch hier fand ich kein ansprechendes Thema und habe mich stattdessen für ein Seminarprojekt entschieden. Hierbei handelt es sich meist um praktische Projektarbeiten, zu denen am Ende ein Bericht verfasst werden muss, aber keine Präsentation gehalten. In meinem Fall (wieder mal) eine Programmieraufgabe. Die Aufgabenbeschreibung lautet dabei: Realisierung eines "On Screen Display" (OSD) Plugins/Programms für die Darstellung telemetrischer Daten Die Aufgabe besteht aus den folgenden Punkten: Ein Echtzeit-Video aus einer Web-Kamera oder einem Video-Grabber in einem Programm einlesen und im Video-Bild telemetrische Daten einblenden. Diese Daten können über TCP/IP, UDP oder den COM-Port empfangen werden. Protokolle können beliebig definiert werden. Realisierung: Ein passendes Plugin für virtualDub ( http://virtualdub.org/ ) oder ein anderes Programm auswählen, einstellen und mit Web-Kamera ausprobieren Eventuell ein eigenes OSD Plugin/Modul implementieren OSD Beispiele: http://de.wikipedia.org/wiki/On_Screen_Display http://vimeo.com/1108411 http://www.mikrokopter.de/ucwiki/MikroKopterTool-OSD Nach einer Mail an den entsprechenden Betreuer habe ich mich die letzten zwei Monate Feierabends rangesetzt um die Aufgabe zu lösen. Dass das mehr Arbeit bedeuten würde, als anfangs vermutet, hätte ich mir denken können. Trotzdem hat es wirklich bis zu dieser Woche gedauert, bis ich die Programmieraufgabe endgültig lösen konnte. Zum Abgabetermin Ende März muss nun "nur" noch eine Dokumentation dazu geschrieben werden.... das wird auch noch einige Stunden beanspruchen! Das fertige Produkt (inkl.Applikation zum Testen der Netzwerkkommunikation) sieht nun wie folgt aus: Insgesamt besteht das Projekt aus 229 Dateien (inkl. Bilder) und weit über >3000 Zeilen reinen Code in C++. Entwickelt wurde zwar in MS Visual Studio 2012 für x64-Architektur, jedoch Cross-Plattform-tauglich mit den Frameworks OpenCV (für Bildverarbeitung) und wxWidgets (für GUI und Netzwerk-Kommunikation). Rückblickend frage ich mich, ob ein Seminarvortrag nicht wesentlich einfacher gewesen wäre

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Wenn Faulheit sich rächt....

Im Studium M.Sc. Mechatronik in Hagen müssen exakt 15 Leistungspunkte (LP), also Credits, aus einem Katalog von praktischen Übungen und Seminaren erbracht werden. An und für sich nicht schlecht, wenn die Praxis auch an der universitären Landschaft gefördert wird. Trotzdem sind die Bemühungen dahingehend in meiner bisherigen Erfahrung eher minimal; zumindest im Vergleich zu ausländischen Universitäten (besonders Unis, die nach dem amerikanischen Bildungssystem ausgerichtet sind und wesentlich mehr Praxisarbeit/Eigenarbeit von den Studierenden fordern). Die ersten 9 LP hatte ich bereits letztes Semester in Form von zwei Online-Praktika zum Thema Regelungstechnik (sehr tolle Möglichkeit an einem realen Laborprüfstand via Internet zu arbeiten; ein Paradebeispiel der Fernlehre!) und einer Programmieraufgabe (binnen 14 Tagen zu bearbeiten) belegt. Nach Adam Riese bleiben dann noch 6 LP zu erbringen, welche ich für das aktuelle Wintersemester 2013/2014 belegt habe (Info: Kurskosten sind jeweils 0€, finde ich sehr löblich von der FU Hagen). Bei beiden handelt es sich um Seminare, einmal der Kurs "21607 Mechatronik und Robotik (Seminar)" und einmal der Kurs "21345 Sensoren (Seminar)". Das Seminar Sensoren wird von Prof. Horstmann gehalten, der mittlerweile in Chemnitz lehrt. Die Klausur bei ihm hatte ich ja bereits per Telefonkonferenz absolviert. Entsprechend finden verschiedene Termine in Chemnitz und Hagen statt. Da Chemnitz für mich näher liegt, habe ich das Seminar in der zweiten Januar-Woche dort belegt. Mögliche Themenvorschläge waren: Monolithisch integrierte Gassensoren
Die Sensorkomponenten im Apple iPhone
Wasserstoffsensoren für den Einsatz in Brennstoffzellen
Autonom arbeitende Miniatursensoren mit Funkschnittstelle
etc.
Da ich zu keinem der Themen Vorwissen hatte und auch kaum/keinen beruflichen Bezug dazu hatte (noch Interesse, außer evtl. den iPhone-Sensoren), habe ich die Möglichkeit wahrgenommen auch ein eigenes Thema zu wählen. Mehr dazu werde ich die kommenden Tage noch posten. Erstmal muss ich jedoch das Seminar die kommenden 4 Tage vorbereiten, denn schon nächste Woche geht es für mich nach Chemnitz Und da wäre es wieder, das übliche Motivations-Zeit-Problem-Dilemma.... Das zweite Seminar "Mechatronik und Robotik" ist etwas stärker auf Fernlehre ausgelegt. Es werden zwei Termine im März angeboten, welche dann per Adobe Connect abgehalten werden. Das heißt jeder kann von Zuhause aus an seinem Laptop mit Webcam seine Präsentation halten und den anderen zuhören. Zur Vorbereitung bietet die FernUni Hagen auch einen Proberaum um seine Webcam, Internetverbindung und Mikrofon zu testen. Wie das aussieht, kann man den angehängten Bildern entnehmen: [ATTACH=CONFIG]2443[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]2444[/ATTACH] Als mögliche Themengebiete wurde vorgegeben: Grundlagen
Verbindungselemente
Digitalfunk
Koordinatensysteme
Luftschiffgeschichte
Stereokameras zur Höhenbestimmung
Zu jedem Themengebiet gab es dann mögliche Themen zur Auswahl, für die man sich eintragen konnte. Auch hier fand ich kein ansprechendes Thema und habe mich stattdessen für ein Seminarprojekt entschieden. Hierbei handelt es sich meist um praktische Projektarbeiten, zu denen am Ende ein Bericht verfasst werden muss, aber keine Präsentation gehalten. In meinem Fall (wieder mal) eine Programmieraufgabe. Die Aufgabenbeschreibung lautet dabei: Realisierung eines "On Screen Display" (OSD) Plugins/Programms für die Darstellung telemetrischer Daten Die Aufgabe besteht aus den folgenden Punkten: Ein Echtzeit-Video aus einer Web-Kamera oder einem Video-Grabber in einem Programm einlesen und im Video-Bild telemetrische Daten einblenden. Diese Daten können über TCP/IP, UDP oder den COM-Port empfangen werden. Protokolle können beliebig definiert werden. Realisierung: Ein passendes Plugin für virtualDub ( http://virtualdub.org/ ) oder ein anderes Programm auswählen, einstellen und mit Web-Kamera ausprobieren Eventuell ein eigenes OSD Plugin/Modul implementieren OSD Beispiele: http://de.wikipedia.org/wiki/On_Screen_Display http://vimeo.com/1108411 http://www.mikrokopter.de/ucwiki/MikroKopterTool-OSD Nach einer Mail an den entsprechenden Betreuer habe ich mich die letzten zwei Monate Feierabends rangesetzt um die Aufgabe zu lösen. Dass das mehr Arbeit bedeuten würde, als anfangs vermutet, hätte ich mir denken können. Trotzdem hat es wirklich bis zu dieser Woche gedauert, bis ich die Programmieraufgabe endgültig lösen konnte. Zum Abgabetermin Ende März muss nun "nur" noch eine Dokumentation dazu geschrieben werden.... das wird auch noch einige Stunden beanspruchen! Das fertige Produkt (inkl.Applikation zum Testen der Netzwerkkommunikation) sieht nun wie folgt aus: [ATTACH=CONFIG]2445[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]2446[/ATTACH] Insgesamt besteht das Projekt aus 229 Dateien (inkl. Bilder) und weit über >3000 Zeilen reinen Code in C++. Entwickelt wurde zwar in MS Visual Studio 2012 für x64-Architektur, jedoch Cross-Plattform-tauglich mit den Frameworks OpenCV (für Bildverarbeitung) und wxWidgets (für GUI und Netzwerk-Kommunikation). Rückblickend frage ich mich, ob ein Seminarvortrag nicht wesentlich einfacher gewesen wäre

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Was bisher geschah :)

Frei nach dem Motto: (Nein, das bin nicht ich Das Bild stammt aus einer Szene des Films "Wir sind die Millers...", aber bei "no regrets" kann ich nur noch an diesem Film denken )   Wie zuletzt versprochen gebe ich mal ein kurzes Update, was sich in den letzten 3 Jahren Funktstille alles getan hat: Vor ziemlich genau drei Jahren habe ich hier erwähnt, kurz vor Ende meines M.Sc. ETIT an der FernUni Hagen, mich zusätzlich noch für ein Präsenzstudium zum MBA&Eng. in München angemeldet zu haben. Damals war gerade die erste Klausurphase durch und zurückblickend lief es super. So gut sogar, dass ich anschließend meine gesamte Freizeit - neben Job - nur noch in das MBA-Studium investiert habe und entsprechend meine Masterarbeit zum Abschluss des Mechatronik-Studiums habe ruhen lassen. Tja, drei Jahre sind eine gute Zeit um auch endlich mal ein MBA-Studium abzuschließen und genau das habe ich auch getan: Erst vergangenen Donnerstag bekam ich die Bestätigungsmail, dass meine letzte Prüfungsnote für die Masterarbeit im System eingetragen und bestätigt wurde. Damit ist mein Studium für mich also abgeschlossen und ich muss nur noch bis September warten, bis ich endlich mein Zeugnis bekomme (bzw. abholen kann). Sobald es da Updates gibt, erfahrt ihr natürlich mehr von mir Das MBA-Studium in wenigen Sätzen zusammenfassen ist schwer oder sogar nahezu unmöglich. Doch es hat genau das gebracht, was ich an einem Präsenzstudium als großen Vorteil sehe: Ich habe interessante Leute und neue Freunde kennengelernt. Was man dabei so durchmacht, werde ich die kommenden Wochen hier in eigenen Beiträge mal zusammentragen. Aber zu den Highlights gehören neben tollen Gastdozenten, Praxisseminaren und einer sehr interessanten Abschlussarbeit definitiv ein Wandertrip mit den Teilnehmern und dem Programmleiter an einem Kickoff-Workshop zu Beginn des Studiums und ein Auslandsaufenthalt an der Partneruniversität in Plymouth (England). Glücklicherweise habe ich mich jedes Semester brav an der FernUni Hagen zurückgemeldet und auch meine Newsletter, die ich abonniert hatte, nicht storniert. Den kurz vor Abgabe meiner Abschlussarbeit habe ich den netten Hinweis eines Kollegen in einer Google-Newsgruppe bekommen, dass das auslaufende M.Sc. ETIT Studium in Hagen natürlich auch Fristen für letzte Prüfungsanmeldungen und Masterarbeitsanmeldungen hat. Meine Klausuren, Praktika und Seminare hatte ich glücklicherweise 2014 schon alle durch. Die Masterarbeit hatte ich sogar schon begonnen ohne sie anzumelden. Diese letzte Frist für die Masterarbeit ist nun aber der 31.08.2017. Diese nahende Deadline habe ich als Grund genommen um nachzufragen, ob denn noch Interesse an meiner begonnenen Masterarbeit besteht. Leider war der damalige Betreuer, der ein grobes Thema gestellt hatte, mittlerweile ausgeschieden und ist nicht mehr aktiv an der FernUni Hagen. Das Thema hätte nun also keinen Betreuer mehr und damit konnte ich es also gar nicht anmelden. Da ich die Vorarbeit jedoch reingesteckt hatte um ein anständiges Exposé zu erstellen, wollte ich all diese Arbeit natürlich nicht umsonst gemacht haben. Ich habe also am entsprechenden Lehrstuhl in Hagen nach Themen und Optionen rumgefragt und glücklicherweise einen Ausweg gefunden, dank dem ich zumindest ca. 20% meiner bisherigen Arbeit weiter- oder wiederverwenden können werden. Zumindest ein Anfang. Resultat der letzten Wochen ist nun daher, dass nun endlich auch mit Beginn 31.08.2017 meine Masterarbeit an der FernUniversität in Hagen zur Erlangung des M.Sc. Elektro- und Informationstechnik (Mechatronik) angemeldet ist und ich ab dann 12 Monate Zeit habe, diese zu erarbeiten, schreiben und einzureichen. Die Bestätigung ist bereits vor einigen Tagen per Post gekommen. Und ab hier wird es dann auch endlich in diesem Block weitergehen, für mindestens ein weiteres Jahr  Ich freue mich drauf....!      

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Viel getan - und doch kein/kaum Fortschritt!

Tja, so ist das Studentenleben halt: Man investiert viel, viel... ja sehr viel Arbeit und was ist, de facto tritt man doch nur an der Stelle herum. Es bewahrheitet sich halt doch, was eigtl. schon längst Allgemeinwissen ist: Multibelastung senkt die Effizienz. In der Arbeit läuft es prima - oder auch nicht. Je nachdem aus wessen Sicht Die Arbeit türmt sich, unser Team bekommt eine Anfrage nach der anderen und die Wichtigkeit unserer Arbeit - noch vor einem Jahr als "nettes Feature" belächelt - wird mittlerweile als essentiell, wenn nicht sogar momentan einziger Ausweg gesehen. Generell also erst mal gut für mich. Dass das ganze dann natürlich Überstunden bedeutet, ist leider auch verständlich. Und jede Überstunde geht von der Freizeit ab. Und welcher Fernstudent weiß nicht auch, dass paradoxer Weise Freizeit = Lernzeit ist. Oder besser gesagt die Lernzeit eine (signifikante) Teilmenge der Freizeit ausmacht. Naja, glücklicherweise habe ich mir neulich eine neue Kaffeemaschine gegönnt: Eine wunderschöne Gaggia Classic, top gepflegt aus erster Hand für einen vergleichsweise günstigen Preis! Würde ich die Mengen erstklassiger Espressos, die ich mir seit dem mit dieser tollen Maschine mache, in Münchner Cafés hier leisten - ich würde ein vielfaches des Kaufpreises investieren müssen Und starker Kaffee hält auch laaange wach und fit fürs Lernen - mich zumindest! Wie sieht's da bei euch aus? Aber warum brauch ich den Kaffee? Ich hab doch eigtl. alle meine Klausuren hinter mir - wie ich erst vor wenigen Wochen stolz verkündet habe. Nun dummerweise ging dieses Studium irgendwie dann doch so gut von der Hand und machte mir soviel Spaß, dass ich schon seit längerem mir über ein Folgestudium Gedanken machen. Und warum nicht was machen, was definitiv hilfreich im Arbeitsleben sein könnte UND gut zu meinem Elektrotechnik-Master passt?! Genau! Also habe ich mich, nach vielem Einlesen, Recherchieren und Besuchen von Infoabenden für ein MBA-Studium entschieden. Und zwar diesesmal nicht im Fernstudium, sondern als Präsenzveranstaltung. Nahezu ganz klassisch mit wöchentlicher Vorlesung zusammen mit Kommilitonen - nur halt (meist) Abends von 18-21Uhr und zwar immer direkt nach der Arbeit. Selbsterklärend, warum es auf dem Blog hier in letzter Zeit etwas still wurde. Mittlerweile habe ich schon mein erstes Semester hinter mir: BWL, VWL und Bilanzierung sind geschrieben und die Noten werden sicher bald bekannt gegeben (die Korrekturdeadline beträgt 2-3 Wochen, das nenne ich mal "Service" für Studenten). Und jetzt macht doch diese Überschrift da oben auch schon viel mehr Sinn: ich habe enorm viel für's Studium geleistet, aber in meinem E-Technik-Master bin ich nahezu nicht weiter gekommen. Die Dreifachbelastung von Arbeit und 2 Studiengängen hat es in sich, aber wird hoffentlich nicht all zu lange dauern Noch 1-2 Wochen erholsames, "normales Arbeiten" - und dann möchte ich in den Ring mit meiner Masterarbeit. Und aus diesem Nahkampf wird nur einer von uns zwei wieder aus dem Ring steigen So, jetzt aber erst mal den lauen Sommerabend genießen.

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Und noch ein Passwort zum Vergessen!

So, nachdem ich vor einiger Zeit meine Immatrikulationsbescheinigung erhalten habe, kam kurz darauf auch schon ein weiterer Brief der FernUniversität Hagen. Darin wurden alle Kurse, welche ich zu belegen gedachte inkl. Preis aufgezählt. So schön so gut, aber will ich diese Fächer wirklich noch belegen? Nach einiger weiteren Recherche und zu großem Teil auch meiner wechselhaften Laune wegen klang zumindest die Vorlesung "Echtzeitsysteme" auf einmal deutlich weniger berauschend als zuvor. Und schon tut sich die Frage auf: Will ich mir das wirklich antun? Kurz den Rest des Briefes überflogen und AHA: Die Belegung kann im Nachhinein noch ergänzt oder geändert werden! Bis 31. Juli sogar kostenlos, ohne zusätzliche Gebühren. Wobei 5€ da keinem weh tun sollten... Also ab zum Virtuellen Studienplaz der FernUniversität in Hagen und die Belegung ändern. Und dann auch schon der OHOH-Effekt: Benutzername? Passwort? Generalpasswort? Und auf einmal fängt es an zu dämmern: Vor 3 Jahren war ich schon mal für ein Semester B.Sc. Wirtschaftsinformatik immatrikuliert, entsprechend habe ich meine Matrikelnummer behalten und das alte Generalpasswort, das Damit-Kann-Man-Alles-Ändern-Passwort, ist immer noch gültig. Dumm nur, dass ich nach 3 Jahren meine Hagen-Briefe irgendwo verstaut habe. Glücklicherweise lässt sich dieses ominöse Passwort leicht neu beantragen und per Post zuschicken! Und obwohl bei der Immatrikulation die falsche Hausnummer als Lieferadresse eingetragen wurde hat mein nester Postbote den brief sogar korrekt zugestellt... So sieht dieser allmächtige Zettel aus: Also nichts wie einloggen, ein neues Kennwort erstellen welches ich - seien wir mal ehrlich - sowieso morgen wieder vergessen haben werde und vorsichthalber auch die Lieferadresse korrigieren. Und weil ich bei sowas dann schnell misstrauisch werden habe ich gleich auch noch meine restlichen Daten überprüft und siehe da, noch einige andere kleine Infos wurden falsch übernommen. Also kurzes Fazit dieses langgezogenen unnötigen Blog-Eintrags (ja, mir ist langweilig): 1. Generalpasswort am Freitag bestellt, nächsten Mittwoch erhalten. Schön flott 2. Unbedingt bei Immatrikulation immer überprüfen ob alle Daten von der FernUniversität in Hagen korrekt übernommen wurden; vorallem Lieferadresse etc..

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Tick Tock - too late??

Ohje ohje ohje, da hat mir mein Kollege letzten Freitag jetzt aber ganz schön Unruhe bereitet: beim üblichen "Kaffeeklatsch" auf Arbeit hat er von einem Kommilitonen berichtet, der 5 Tage vor Abgabe der Masterarbeit tatsächlich wegen Überschreitung der Studienhöchstdauer exmatrikuliert wurde. Zack, Zack! Doppelohrfeige des Lebens und der Bürokratie! Nach dem die Kinnlade wieder gerichtet und hochgeklappt sowie die Fassungslosigkeit des Betroffenen annähernd verstanden wurde, blitze ein kleines einzelnes Neuron in den hintersten, dunkelsten Ecken - irgendwo hinter dem Hypothalamus und dann rechts - kurz auf, ganz so als hätte es mitgehört und als würde es sich schüchtern aber dann doch bestimmt zu Wort melden wollen. Ein paar Augenblicke später - in Zeitspannen des neuronalen Flurfunks eine halbe Ewigkeit und lange genug, dass ein ganzes Feuerwerk an Neuronenblitzen sich lawinenartig durch die Windungen und Furchen des Großhirns nach vorne ins Rampenlicht des Bewusstseins katapultiert um einen Gedanken oder genauer eine Befürchtung sich geschwürartig ausbreiten zu lassen - wurde mir klar, dass ich nun auch schon seit Jahren im selben Studiengang immatrikuliert bin und zwar defacto ihn pausierte, weil ich keine weiteren Fächer belegt hatte, aber de jure dennoch regulär immatrikuliert gewesen bin. Die Augen weiteten sich und weiteten sich und meine Hände wurden leicht nass vor kalten Angstschweiß! All die Mühen umsonst? Ich bin bis kurz vor das Ziel gekommen. "Nur" noch eine Masterthesis und das wars - der Master wäre mein! Sollte diese letzte bürokratische Hürde mich doch noch zum Strauchen und Fallen bringen?   Ich weiß es bisher leider nicht. Als erstes habe ich natürlich die Prüfungsordnung bemüht, jedoch ist dort keine Studienhöchstdauer vermerkt, lediglich eine Regelstudienzeit. Die Regelstudienzeit dient jedoch eher als Orientierungsmaß und ist in der gegebenen Formulierung - zumindest für mich und nach meiner Interpretation - keine temporale Demarkation, die es nicht zu überschreiten gälte. Leider bin ich damit auch schon am Ende meines Lateins. Als letzten verzweifelten Strohhalm habe ich heute eine Anfrage an die für den Studiengang zuständige Stabstelle geschickt, in der Hoffnung, dass die Fernuniversität in Hagen solche Zeitspannen doch eher als Richtlinien und keine in Stein gemeißelten Meilensteine sieht.... bis eine Antwort kommt heißt es aber erst mal "Daumen Drücken", ganz ganz fest!!!!!!!!

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

That’s one small step for a man, one giant leap for my Master .... :)

Es tut sich was auf der Master-Baustelle... beflügelt durch einige kleine Erfolgserlebnisse im Job habe ich mich gleich an die Programmieraufgabe in der Realzeitprogrammiersprache PEARL (Kurs 21313) gemacht. Die Aufgabe an und für sich ist kein Problem, man muss sich hauptsächlich an die "altertümlich anmutende" Syntax gewöhnen. Da es sich darüberhinaus um eine Multitaskingfähife Sprache handelt wird vorallem darauf Wert gelegt. Da ich mit Multithreading bisher nur wenig zu tun hatte war das Erarbeiten einer Lösung anfangs etwas schwer. Aber sobald erst mal klar war, was die Sprache kann und was man ungefähr machen sollte lief es wie geschmiert. Aufgabe war die Synchronisierung einer Fußgängerampel mit einer zweiten Ampel zu unterschiedlichen Tageszeiten über ein Synchronisierungssignal um mal in die eine, mal in die andere Fahrtrichtung eine grüne Welle zu ermöglichen. Klingt komplizierter als es eigtl. ist. Mit paar Skizzen auf dem Papier gings recht einfach und war eigtl. nach 2-3 Nächten fertig. Die Ausarbeitung bzw. genauer gesagt die Motivationsfindung zu Erstellung der Ausarbeitung war nochmal riiiichtig schwer. Aber da heute offizielle Abgabe war musste ich es wohl oder übel fertig machen. Schnell 8 Seiten in eine PDF gequetscht, zusammen mit dem Code gepackt und abgeschickt. Und damit darf das Wochenende beginnen Als weitere Erfolgserlebnisse für das Studium kann ich verbuchen, dass für die beiden anstehenden Prüfungen (fast) Termine gefunden wurden. Die Prüfung "Mechatronik und Robotik I-III" kann ich dank dem Entgegenkommen von Dr. Borgolte vom Regionalzentrum München aus absolvieren. Die Organisation des Termin übernahm die Verwaltung ET in Hagen. Leider haben die erst im nächsten Semester im November einen Termin gefunden. Ärgerlich. Eigentlich. Andererseits genug Zeit zur Vorbereitung (hoffentlich). Wenigstens muss ich mich um nichts weiteres kümmern, die korrekte Anmeldung übernimmt die nette Dame vom Prüfungsamt ohne dass ich die Prüfung jetzt im Sommersemester abmelden und im nächsten Semester neu anmelden muss. Die Prüfung Sensoren I und II kann ich in Absprache mit Prof. Dr. Horstmann ebenfalls als Telefonprüfung ablegen. Das muss aber natürlich auch vom Regionalzentrum aus geschehen weshalb ich von denen hierfür schon einen Terminvorschlag (Mitte August) bekommen habe. Diesen muss ich nun nur noch vom Prof. bestätigen lassen. ALSO: Daumendrücken. Das Studiumshighlight der letzten Woche: Ich habe per Brief die Bescheinigungen für erfolgreiches Absolvieren der beiden Praktika Regelungssysteme I und II erhalten! Gutes Gefühl Was ich mit den beiden Zetteln machen muss weiß ich allerdings noch nicht. Wahrscheinlich an das Prüfungsamt weiterleiten. Naja, eilt ja noch nicht. Ansonsten ist mittlerweile schon die Rückmeldung und das Belegungssystem für das Wintersemester offen. Die Rückmeldung ist ja nur ein einfacher Mausklick und schnell gemacht. Für die Belegung muss ich mir noch etwas mehr Zeit nehmen. Für den Fall, dass ich die Klausuren für dieses Semester alle bestehe (wovon ich einfach mal ausgehe), fehlen mir nur noch ein Modul und zwei Seminare zu den Kursen die ich dieses Semester prüfen möchte. Und dann kann ich eigtl. ja schon die Masterarbeit beginnen. Das noch verbleibende Modul besteht wieder aus zwei Kursen, welche ich jedoch auf ein Semester belegen möchte. Die Seminare dürften sich hoffentlich auf ein wenig "Fleißarbeit an den Wochenenden" beschränken. Und natürlich einmal nach Hagen bzw. Chemnitz fahren. Aber dafür, dass ich bald die Hälfte meiner Leistungspunkte habe und noch nie in Hagen war dürfte das auch hinnehmbar sein So, das wars aber für jetzt. Ich wünsch euch allen noch ein schönes Wochenende! Macht das Beste aus dem schlechten Wetter

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Test, Test, Mic check...

Ohje, kennt ihr das, wenn ihr meint etwas vergessen zu haben??? Ist die Haustür abgesperrt? Habe ich den Herd ausgemacht? Ich denke jeder kennt das. So, und nun stelle man sich dieses Gefühl 3 Jahre lang vor   Solange hatte ich diesen Blog und den Grund, weshalb es ihn überhaupt gibt, immer im Hinterkopf.... und glücklicherweise natürlich (!) auch das dahinter steckende Studium. Und auch wenn es sehr, sehr, sehr, sehr, seeeeehr langsam und zäh voran ging, so ging es doch voran.   Weiteres dazu jedoch die kommenden Tage und Wochen  Bis dahin gilt:

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Stress, Nervosität und Demotivation steigen... Ja, die Klausurphase ist da :)

Von der Uni war ich es ja eigtl. immer gewohnt, dass die Klausurphase des Sommersemester auch im Sommer statt findet. Von den schönen 3 Monaten vorlesungsfreier Zeit waren dann meist nur 2-3 Wochen für Urlaub da. Der Rest war mit Lernen verplant. Tja, wir sind mitten im Herbst bzw. der Schnee in München sagt sogar kurz vorm Winter. Und meine Klausurphase für das Sommersemester (!) beginnt gerade erst. Die letzten 1.5 Wochen bestanden eigtl. nur aus Schlafen, Arbeiten, Hausarbeit, Nachtschicht Lernen, Schlafen. An und für sich schon sehr in Anspruch nehmend, aber machbar. Dummerweise läuft in der Arbeit der Betrieb seit einigen Wochen wieder in vollen Touren, da alle aus dem Urlaub zurück sind und die letzte wirklich produktive Phase vor Jahresende beginnt. Urplötzlich werden damit alle Projekte der letzten 3 Monate "Prio 1" und müssen binnen 1-2 Wochen abgeschlossen werden. Überstunden UND Nachts Lernen ==> Wenigstens ist unser Praktikant, der seit diesem Monat da ist, eine wirkliche Hilfe. Zwar kann er kein deutsch, aber das sehe ich eher als Möglichkeit mein Englisch aufzufrischen. Dafür ist er mehr als produktiv. Ich finde langsam Gefallen am Delegieren Dienstag ist dann meine erste wirkliche Klausur in diesem Studiengang. Der Rest war bisher ja "nur anerkannt". Wobei es nicht wirklich eine "echte Prüfung" wird: Der Prof. hat einer Videokonferenzprüfung vom Regionalzentrum aus zugestimmt. Erspart mir immerhin > 1100km Fahrt (Hin und Zurück). Trotzdem habe ich mir vorausschauender Weise auch für Morgen einen Gleitzeittag gegönnt, den ich auch gut gebrauchen kann. Denn ich bin heute erst mit dem Stoff durchgekommen und muss nun noch meine Karteikarten reinhämmern. Ein Tag ist sehr knapp kalkuliert, 2-3 wären mir lieber gewesen. Aber das wird schon.... Jetzt heißt es 2 Tage Daumendrücken und KAFFEE KAFFEE KAFFE.

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Sh!t oder doch eher JIT?

Na DAS war mal eine knappe Angelegenheit! Nachdem die Nachtschicht gestern nicht mehr ausreichte und ich gegen 1:00Uhr gemerkt habe, dass weder noch etwas in den Kopf ging und noch schlimmer nur noch Unsinn raus kam ("Zehdrahl" oder "Drehzahl"? "Drehmomentüberlastsicherheit" oder doch "Drehlastübermoment"????) hatte ich mich doch für etwas Schlaf entschieden und mich gegen 8:00Uhr wieder aus der Umklammerung von Freundin und Kissen gelöst um mich mit einem starken (!!!!) Kaffee vor den restlichen Stapel verbleibender Karteikarten zu setzen. Schon toll wenn man sich extra einen Gleitzeittag nimmt und dann doch kaum Schlaf abbekommt Der erste Blick auf die Karteikarten war ernüchternd: Ich hätte schwören können, der Stapel war vor dem Schlafengehen locker 1-2cm kleiner! Anscheinend war auch das Sehvermögen schon beeinträchtigt. Der zweite Blick wanderte zur Uhr: Plötzlich war es 9:00Uhr und ich hatte gerade mal angefangen genüsslich meinen Kaffee zu schlürfen! Ein kurzer Check ergab leider auch nicht, dass ich vielleicht nur eine noch auf Sommerzeit eingestellt Uhr hatte. Der dritte Blick ging zum Kalender: Prüfung 14:00Uhr! Halbe Stunde vorher da sein, 20-30min mit der Ubahn zum Regionalzentrum und nochmal 30min Katzenwäsche und Frühstück. Macht nach Adam-Riese: 3h 20min bis ich mit den Karteikarten fertig sein muss! Ein Optimist bezeichnet das als "knapp". Ein Pessimist stürzt sich vom Balkon 2m neben meinem Schreibtisch. ICH check erst mal meine Emails.... (ich sollte ECHT NICHT am Laptop lernen!!!!) Nachdem ich mich dagegen entschieden habe das nette Angebot für "günstigere Krankenkassen" oder "Sonderangebote für Viagra" anzunehmen wurde dann doch der Laptop zugeklappt und tatsächlich eine Karteikarte nach der anderen "rein geschoben". Da ich die Karteikarten erst am Abend zuvor erstellt hatte war das Meiste davon noch im Kopf und ließ sich schnell wieder abrufen! Lang leben das Kurzzeitgedächtnis ( @ ortho89 )! Zwischenzeitlich wanderte der Blick immer wieder mal kurz rüber zur Uhr! NATÜRLICH läuft die Uhr wieder schneller, wenn es "knapp" wird Doch der Stapel lichtet sich und irgendwann war es geschafft: 12:21Uhr, die letzte Karteikarte wurde ein zweites mal fehlerfrei wiederholt! Der Stoff scheint zu sitzen! Und da ich noch während des Lernens mein Frühstück verdrückt habe blieben sogar noch 3min das ganze im Blog mit einem Kommentar zu verewigen! Ab jetzt gings schnell! Hemd, Hose, Ubahn, Zack, ......, und auf einmal war die Prüfung um! Das war's schon? Anscheinend ja! Manchmal fragt man sich, wofür man sich Tage oder wochenlang diesen Schlafmangel antut, wenn doch eine Prüfung dann nur so kurz ist. Naja, sei es drum! Wie vor kurzem schon mal berichtet war es diesmal eine Videokonferenzprüfung! Wie sowas aussieht? In etwa so: Viel möchte ich nicht zur Prüfung erzählen! Eine mündliche Prüfung halt, bei der ich an 2-3 Stellen ins Stocken kam. Trotzdem lief es eigentlich gut! Mein Fazit am Ende der Prüfung war jedoch: -Prof. Gerke und Dr. Borgolte von der FernUni habe beide ein absolutes Pokerface! -In den letzten 10min Wartezeit vor der Prüfung sollte man NICHT zwei Gläser Wasser runterkippen. -Der Prüfer sieht es, wenn man immer wieder nervös auf die Uhr starrt. Am Ende gab es aber eine erlösende 1.0 und ich hab mich "gefreut wie ein Schnitzel". Zur Belohnung ging's danach auch schön Koreanisch Essen. Bleibt nur noch zu Beurteilen: War meine Zeitplanung nun "knapp" oder doch "Sh#t"?! In Anbetracht des Ergebnisses würde ich sagen: "Just-In-Time"...

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Online-Praktikum: 3 Wochen Schlafmangel später ...

So, isch habe fertig! NEIN, nicht das Studium. Keine Sorge, das wird mich noch einige tiefe Augenringe kosten... nein nein, zumindest meine zweite Ausarbeitung meiner beiden Online-Hochschulpraktika, welche ich auf dem Weg zum E-Technik-Master an der FU Hagen absolvieren muss/will. Wer schon eine Wissenschaftliche Arbeit verfasst hat, möchte meinen 26 (Kurs 21625) bzw. 29 (Kurs 21626) Seiten sind schnell dahingeklatscht, besonders da ja die Hälfte der Seiten "nur" Graphen von Messdaten und deren Analyse darstellen. Und in der Tat waren weite Teile der beiden Arbeiten schnell geschrieben, schneller als ich erwartet hatte. Eigentlich ja erfreulich; aber so wie sich sonst normalerweise der innere Schweinehund zu Wort meldet wenn's an Putzen, Aufräumen oder Sporteln geht meinte dieses mal dieser nervige Perfektionist irgendwo im hintersten Eckchen meines Kopfes, dass selbst so eine "popelige" Praktikumsausarbeitung doch bitte anständig geschrieben werden soll. Immerhin ist es ja auch eine Art "Empfehlungsschreiben" von mir selbst über mich selbst anhand dessen der Lehrstuhl später mal bewerten kann, ob ich zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit (sprich: Masterarbeit) geeignet bin. Wahrscheinlich stelle ich mir das ganze aber kritischer vor, als es denn ist. Während man sich an manchen Präsenzunis für Abschlussarbeitsthemen bewerben muss (für meine Diplomarbeit hatte ich doch tatsächlich offizielle Vorstellungsgespräche), wird sich wohl ein Lehrstuhl eines (leider) unterbesetzten Fernstudienganges wie E-Technik über jeden einzelnen freuen, der sich für eine Abschlussarbeit an eben jenem Institut entscheidet. Sei es nun drum! Die knapp 60 Seiten sind geschrieben, formatiert (Word, ich hasse dich; hätte ich mich doch nur für LaTeX entschieden), bebildert (und alle Bilder bis auf eines selbst erstellt; ich hasse nämlich - fast - nichts mehr als pixelige Bilder in einer Ausarbeitung!) und überflogen sowie für "in Ordnung" befunden. Also nichts wie ab in ein PDF exportiert und per Mail raus an den Praktikumsbetreuer. Jetzt heißt es warten und am besten mit dem nächsten Praktikum die Zeit vertreiben: Beim nächsten mal heißt es dann, binnen 14 Tagen eine Programmieraufgabe zu bearbeiten. An und für sich kein Problem, denn C, C++, C#, Java, Python und MATLAB habe ich alle mehr oder minder schon mal lernen und anwenden müssen! Aber was zum Teufel ist bitte PEARL? Nein, nicht der Billig-Elektroschrott-Onlineversand, der heißt ähnlich. Nein nein, eine Echtzeitprogrammiersprache, die sich aber anscheinend in den meisten Sektoren nie wirklich durchsetzen konnte. Zumindest nicht im Automobilsektor.... denn da herrscht nach wie vor C mit eiserner Nervigkeit Für dieses Praktikum werde ich mir dann aber wohl oder übel paar Tage Urlaub nehmen müssen; denn in 14 Tagen eine Programmiersprache lernen UND eine Aufgabe bearbeiten und tagsüber normal zur Arbeit gehen als wäre nix gewesen, das geht denke ich nicht gut. Da helfen all der Kaffee und die in Schokoladenmantel gehüllten Kaffeebohnen, die mir meine Freundin als "wachhaltende Nervennahrung" mitgegeben hat, auch nicht weiter. Und wenn ich priorisieren muss geht momentan und nach wie vor der Job vor! Immerhin zahlt der die Miete Naja, aber jetzt genug gejammert. Neben mir wartet ein warmes Bett darauf auch mal wieder vor 1Uhr Nachts zum Schlafen benutzt zu werden.... und NOCH ist Wochenende In diesem Sinne: Gute Nacht! P.S.: Ich mag bunte Deckblätter bei Ausarbeitungen. Im Anhang also meine beiden für die bearbeiteten Online-Praktika!

jSchmalhofer

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Motivationsproblem = 1 - Zeitproblem [%]

Wer kennt den Spruch nicht: Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe! Tja, irgendwie habe ich aus dem Erststudium nix gelernt und es ist alles wieder beim Alten! Morgen habe ich meine Klausur in "Mechatronik und Robotik I-III"; es werden also ganze 3 Kursteile in einer Prüfung abgefragt. Die Skripte dazu sind zwar "nur" insgesamt 541 Seiten dick, trotzdem noch mehr als genug um es sich alles zu merken Großes Problem: Vor 5min bin ich erst mit dem Erstellen meiner Karteikarten zum Lernen fertig geworden. Was bedeutet das also? GENAU: Ich habe eine sehr lange Nacht mit sehr wenig Schlaf vor mir. Denn der folgende Karteikarten Berg will diese Nacht noch in meinen Kopf Also: Daumen Drücken! CHAKKA!!!!

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Mögen die Spiele beginnen....!

Wer schon mal in E-Mail-Korrespondenz mit der FernUniversität in Hagen stand, der weiß, dass die netten Damen und Herren doch recht flix bei der Bearbeitung sind. Aber dass es so schnell gehen kann: Am Freitag, 13.07. ging mein Antrag auf Immatrikulation bei Ihnen ein und schon am 16.07 wurde mein Immatrikulationsbescheid abgeschickt. Und so sieht das "Ding" dann aus: Nicht gerade der Schönste, etwas simpel, aber für ein Fernstudium braucht's ja auch nicht mehr Bin auf jedenfall schon hööööööchst motiviert. Wenn's nach mir ginge könnte es noch heute losgehen mit der Lernerei. Habe jeden Tag den es später beginnt schon die (unbegründete) Angst, vergessen zu haben "wie man lernt" Nun ja, demnächst geht's dafür zum Regionalzentrum hier in der Stadt zum Anrechnen von Studienleistungen. Wäre schon das ein oder andere Pflichtfach loszuwerden und dafür ein etwas interessanteres Alternativ-Fach zusätzlich belegen zu können. Und wenn die Note nicht passt muss man es ja dann nicht ins Zeugnis schreiben lassen, wenn ich die Damen vom Prüfungsausschuss korrekt verstanden habe.

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Meet my new friend.... Travis (-CI)!

Ich würde mich nicht als "echten Softwareentwickler" bezeichnen. Dafür habe ich (leider... oder doch eher zum Glück?!) zu oft wirklich, wirklich, wiiiirklich (!) guten, eleganten und effizienten Code von anderen Leuten gesehen und weiß, welche Lücke zwischen meinen Code-Pamphleten und deren Werken klafft. Trotzdem wurde mir irgendwo entlang meines Studiums auch Codeschreiben als Handwerkszeug mitgegeben, das ich immer wieder auch gerne mal nutze oder sogar nutzen muss - so auch für meine Masterarbeit.   Und obwohl ich nun kein wirklicher Vollblut-Coder bin, so schätze ich doch sehr die immensen Weiterentwicklungen, die sich in der Welt der Softwareentwicklung in den letzten Jahren ergeben haben. Und damit meine ich nicht nur neue Sprachen (python) oder Sprachversionen (bye bye C89, helloooo C++14 ), sondern insbesondere auch neue Arbeitsmodelle und Arbeitsweisen. Ein starker Trend der letzten Jahre war und ist immer noch die agile Softwareentwicklung und so sehr sie auch einige eingefahrene und (stellenweise auch) bewährte Arbeitsprozesse, die ich bisher so kannte, "gefährdet" und in Frage stellt, so bin ich im Grunde doch - zumindest insgeheim - ein absoluter Befürworter selbiger. Wie sehr sich agile Entwicklung auch auf andere Branchen und Arbeitsbereiche erfolgreich ausweiten kann oder schon verbreitet hat, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht - ein agiler Experte bin ich noch lange nicht. Aber ich weiß, dass ich Prinzipien wie "fail quick" und "deliver fast" als sehr angenehm und produktiv empfinde.   Aber was genau hat das mit meiner Masterarbeit zu tun? Und wer verdammt ist Travis? Nun, darf ich vorstellen, mein bisher fleißigster "Mitarbeiter" meiner Masterarbeit (und seine gleichnamige Kollegin) - TRAVIS.     Travis, naja genauer gesagt travis-ci.org, ist eine Continuous Integration (CI) Serviceplattform mit direkter GitHub.com-Integration, welche stellenweise auch kostenlos genutzt werden kann. Im Rahmen meiner Masterarbeit Mechatronik muss/sollte ich auch etwas Code schreiben. Da ich bezweifle, einen Million-Dollar-Code (u.a. wegen oben genannter Gründe ) zu produzieren, habe ich mich für ein Hosting auf Github.com entschieden. Nun, seit meinem Einstieg ins Berufsleben bin ich ein großer Befürworter der Versionierung geworden (und ich meine keine Postfix-Orgien wie XXXXX_v_0_1.doc, XXXXX_v_1_0_final_3_last.doc, .....). Während ich erste Erfahrungen mit SVN gemacht habe bin ich mittlerweile von dem Konzept, den Möglichkeiten und auch der Verbreitung von git schlichtweg begeistert. Ja, git kann manchmal auch etwas brainfuck sein, generell ist es aber ein tolles Versionierungs- und Kollaborationstool. Auch für meine MBA-Masterarbeit habe ich es (damals mit Bitbucket) verwendet. Mindestens am Ende eines jeden Arbeitstages committe und pushe ich meine Änderungen in mein Github.com-Projekt. Damit habe ich meinen aktuellsten Stand immer verfügbar, egal an welchem Rechner ich sitze, und muss mir keine Gedanken machen, ob ich denn auch ein Backup auf meinem USB-Stick, meiner Festplatte oder einer Dropbox gemacht habe   Aber erst das Zusammenspiel mit Travis, macht die Geschichte wirklich interessant:   Hat schon mal jemand von euch mit anderen Leuten zusammen an einem Softwareprojekt gearbeitet? Kennt ihr so Sätze wie "Bei mir baut es nicht?", "Ach, diese Datei musst du lokal ändern...." oder "Nein, mit der Version klappt das nicht...."?! Ich wette manche von euch können ein Lied davon singen. Nun, Travis löst diese Probleme nicht direkt, aber bietet mindestens einen Workaround dazu. Ein CI ist im Endeffekt nichts als ein automatisierter Rechenknecht, der zu festgelegten Events (ob nun täglich zu einer festen Uhrzeit, oder jedesmal wenn ein neuer Code-Stad existiert) den zu prüfenden Code kopiert, compiliert und testet. Und egal, ob nur ein Leerzeichen hinzugefügt, einen Schreibfehler korrigiert oder ein komplettes Softwaremodul hinzugefügt hast - der CI arbeitet es durch und nimmt durch Automatisierung dir als Entwickler einiges an Arbeit zur Sicherung der Codequalität ab. Kleinere aber nette Vorteile, die ich in Zusammenhang mit Travis nutze: Ich brauche nicht auf jedem Rechner eine vollständige Entwicklungsumgebung: Ein Texteditor und eine GIT-Installation mit Internetzugang genügen mir, um in meinem Repository zu arbeiten und Code auf Baubarkeit und Funktion&Qualität zu testen. Wie genau das funktioniert? Naja eigtl. nach dem folgenden sehr einfachen Workflow:       Ich schreibe neuen/geänderten Code (i.d.R. versuche ich mich mittlerweile an die Reihenfolge des Test-Driven Development zu orientieren, d.h. erst Tests schreiben und dann dazu die Funktion bis die Tests grün werden). Ich lade (commit & push) meinen Code in mein Github-Repository --> damit ist mein Code schon mal vor Datenverlust geschützt Travis CI holt sich meinen Code, baut ihn nach meinen Vorgaben und führt meine definierten Tests (z.B. Unit-Tests, Komponenten-Tests) durch. Und wenn alles fertig ist, bekomme ich sogar per Email eine Benachrichtigung, wenn etwas fehl schlug oder ein Fehler behoben wurde und alles wieder auf grün geschaltet wurde     Nun, es steckt natürlich etwas mehr Arbeit dahinter, als sich hier im Text versteckt. Das Aufsetzen von Travis hat - und ich habe mich an direkten Vorgaben von Blogs und anderen Seiten gehalten - alleine ca. 2-3 Tage gedauert. Und selbst jeder Build braucht wegen meiner Dependencies zu anderen riesigen Tools (ROS, aber dazu ein ander mal mehr) ewig zu bauen - bis zu 8min aktuell. Im Vergleich: In meiner virtuellen Maschine (ja, ich arbeite auf einem Win-Rechner aber Code unter Linux) braucht der Build ca. 20s. Aber sofern man sich an die Arbeitsweise mit solch einem CI hält, kann dies auch für durchgängig bessere Codequalität bzw. zumindest Sicherheit bzgl. Baufähigkeit & Testing ermöglichen. Das Code-Schreiben nimmt einem Travis noch nicht ab. Aber ich denke das ist vorerst auch gut so.   Tja, soviel mal zu meinem kleinen ersten eigenen Exkurs in die CI-Welt. Hat jemand von euch Erfahrung mit agiler Entwicklung? Mit Github und Konsorten? Oder gar auch mit TRAVIS? Ich bin an jeglichen Tipps aber auch an generellem Info-Austausch sehr interessiert, also nur her damit            

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MBA&Eng. an der Hochschule München - Teil 3: Auslandsaufenthalt in Plymouth

So, endlich habe ich mal wieder die Zeit und Muse mich hinzusetzen und etwas über das MBA-Studium zu resümieren.   Ein optionaler Bestandteil des MBA-Studiums an der Hochschule München ist ein 3-wöchiger Studienaufenthalt an der Partneruniversität in Plymouth in England. Das Programm existiert seit einigen Jahren und wird zweimal pro Jahr als Euroman- und Euromaster-Programm durchgeführt.
Während das Euroman-Programm für reguläre Bachelor-Studenten der HM gedacht ist und im Frühling/Sommer stattfindet wird das Euromaster-Programm exklusiv für MBA-Studenten angeboten und findet im Spätwinter (Februar/März) statt. Ziel des Programms ist neben der reinen Pflege der Kontakte zwischen den Partneruniversitäten die Möglichkeit (kurze aber intensive) Auslandserfahrung zu sammeln und einige der in Deutschland angebotenen Kurse in intensivierter Form in (teilweise) seminaristischer Gestaltung zu belegen. Theoretisch wäre damit also sogar die Verkürzung des ganzen Studiums um ein Semester möglich - und während das anfangs auch noch mein Ziel war - rate ich nachträglich jedem davon ob ohne triftigen Grund das Studium extrem verkürzen zu wollen.   Plymouth University gehört zu den neuen Universitäten in England, hat also keine hunderte Jahre an Tradition. Dennoch gehen ihre Wurzeln bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Unter den neuen Universitäten in England wird sie recht hoch geranked, falls das Leuten wichtig ist, und kann mit einem zwar kleinen aber modernern und gut ausgestatteten Campus aufwarten.
Plymouth ist im Südwesten Englands in Devon and der Grenze zu Cornwall. Gegenden, die für ihre wunderschöne, urige und teils rauhen Landschaften bekannt sind. Insgesamt werden in den 3 Wochen vier Kurse mit jeweils eigenem Dozenten in einem gut strukturierten Zeitplan durchgearbeitet, nämlich   Improving Financial Decision Making Macro-Economics & International Trade Leadership International Product Management   Der erste Kurs "Improving Financial Decision Making" ist der vermutlich bemerkenswerteste und stellenweise spannendste Kurs im gesamten Studium. Es handelt sich dabei um ein simuliertes Planspiel in Gruppen. Ziel ist es, das erfolgreichste Unternehmen im "Puppengeschäft" zu führen. Dabei soll durch geschicktes und überlegtes einsetzen von Werbung, Angestellten, Einkauf, Lagerung und Verkaufspreisen ein möglichst großer und langfristiger Gewinn erzielt werden. Die anderen Gruppen des Seminars bilden die Konkurrenz und versuchen auf dem gemeinsamen Markt natürlich die besten Ergebnisse zu erzielen.
Jeden Tag wurden die Ergebnisse basierend auf den letzten Entscheidungen simuliert und als Reaktion darauf in Gruppendiskussionen die nächsten Entscheidungen getroffen. Für Leute, die sich selbstständig machen wollen, sicherlich ein sehr aufregendes Spiel. Natürlich bietet dieses Spiel großes Spannungspotential, welches es dann ebenfalls galt zu managen  
Abschließend sollte eine Präsentation vor den "virtuellen" Shareholdern gehalten werden um die eigene Performance darzustellen und evtl. zu rechtfertigen. Wir lagen als Team in der goldenen Mitte, konnten jedoch trotz eines holprigen Starts jeden Monat ein natürliches Wachstum verzeichnen. In der Abschlusspräsentation übernahm ich die Analyse der Marktelastizitäten und die darauf Ableitung der darauf basierenden Entscheidungen für Verkaufspreise. Insgesamt kann ich jedem nur empfehlen, an solchen Planspielen teilzunehmen, sofern er die Chance dazu bekommt. Es ist eine mehr als willkommende Abwechslung zum üblichen Studiumsalltag.   Für das Fach "Macro-Economics & International Trade" wurde der Besuch einer europweit führenden Firma in der Servergehäuseproduktion in der Nähe von Plymouth organisiert. Wir wurden durch die gesamte Produktionslinie geführt, was sehr interessant war, da die Firma erst kurze Zeit vorher eine gesamte Umstellung ihrer Linien auf Lean Production Lines hatte. Es war spannend zu sehen, wie selbst mittelgroße Firmen durch gute Planung und gezielte Automatisierung eine so effiziente und reibungsfreie Produktion aufsetzen konnten. Etwas, was man oft sonst nur in rießen Firmen wie der Automobilindustrie sieht. Anschließend durfte dem Management gezielt Fragen gestellt werden als Basis für eine weiterführende PESTEL-Analyse. Diese wiederum war nämlich als Hausaufsatz durchzuführen und einzureichen. Ebenfalls sehr spannend, für eine echte Firma eine wirklich tiefgreifende Analyse durchzuführen. Ich erinnere mich noch sehr an die Fragen, die damals auch zur (damals noch) anstehenden BREXIT-Abstimmung geführt wurden sowie den General Elections in England. Beides wurde damals in der Analyse als wichtige Einflussfaktoren mit gewisser Unsicherheit beurteilt. Ich erinnere mich auch noch sehr an meine Schlussfolgerung, dass ein Brexit zwar durch Unsicherheiten neu aufkommender Handelshemmnisse zwar fatal für die Firma sein könnte, jedoch meinerseits als - leider fälschlicherweise - eher unwahrscheinlich eingestuft wurde. Rückblickend also ein sehr spannendes Thema.   "Leadership" war eines der wenigen Fächer, das im reinen Frontalunterricht gelehrt und in Form einer "normalen" Klausur geprüft wurde. So sehr das Fach zwar auch interessant war, so sehr hatte ich darin am Ende doch versagt und im Verfassen des Essays während der Klausur einen absoluten Blackout gehabt - für den ich mich am Ende des Aufsatzes sogar schriftlich entschuldigte   "International Product Management" war insofern spannend, da der Dozent seine Beziehungen spielen ließ und einen Produktmanager eines TV-Herstellers als Gastdozent einfliegen ließ. Nach einigen Tagen reinem Frontalunterricht war die benotete Prüfung ein Vortrag vor eben jenem Gaszdozenten mit konkreten strategischen Handlungsempfehlungen im internationalen Kontext. Einige der Kommilitonen blühten hier kreativ maximal auf und gestalteten einen medial nahezu überwältigenden und immersiven Vortrag. Insgesamt war die Zeit in Plymouth sehr toll. Es ist eine schöne kleine Stadt in einer sehr schönen Gegend. Glücklicherweise hatte ein Kommilitone sich für ein freies Wochenende ein Fahrzeug gemietet, so dass ich die Gelegenheit hatte auch umliegende Städte, Gegenden und Sehenswürdigkeiten zusammen mit ihnen zu erkunden. Ferner hatte ich mit einem Kommilitonen drei Tage vorher schon die Reise nach England angetreten um London etwas zu erkunden. Auch das hatte sich sehr gelohnt und war insbesondere kulinarisch ein absoluter Hit!
In Plymouth selbst wurden wir in einem guten Business-Hotel untergebracht. Das Hotel war modern, zentral gelegen und bot auch eine ausreichend gute Halbpensionsküche. Auch wenn einem nach 3 Wochen das typisch englische Frühstück mal zu viel werden kann   Mein Fazit für Plymouth fällt insgesamt absolut positiv aus. Es war eine schöne und trotzdem lehrreiche Zeit und hatte insbesondere den Kontakt unter den Kommilitonen stark gefördert. Die Kosten sind überschaubar und glücklicherweise gut von der Steuer absetzbar.
Abschließen möchte ich daher mit einigen Impressionsbildern von dem Aufenthalt, an den ich mich immer wieder gerne erinnere:  

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MBA&Eng. an der Hochschule München - Teil 2: Auswahlverfahren

So, nachdem mein erster Beitrag zu meinem MBA-Studium an der Hochschule München so viel Zuspruch erhalten hat - vielen Dank für die netten und interessanten Kommentare - möchte ich den Anlass, dass ich ab heute endlich meine Endnote im Internetportal einsehen kann nutzen, um über das Zulassungsverfahren zum Studium, sofern ich mich noch (korrekt) daran erinnern kann, ein paar Worte zu schreiben.   Die Voraussetzungen für das MBA-Studium können im Detail auf der entsprechenden Homepage eingesehen werden. Daher fasse ich es kurz: Man muss vorher einen "passenden", anerkannten Abschluss erlangt haben (mit gewisser Mindest-ECTS-Anzahl) sowie eine Eignungsprüfung - so etwas ähnliches wie ein Assessment Center  - durchlaufen. Warum "so etwas ähnliches"? Nun, die Eignungsprüfung dauert in erster Linie nicht so lang und ist damit auch nicht ganz so intensiv wie ein AC bei zukünftigen Arbeitgebern. Dennoch hat es das selbe Ziel, nämlich die Eignung festzustellen. Für das MBA-Programm wird das durch eine Gruppe Professoren und Dozenten - zum größten Teil auch später in den Vorlesungen wieder auftretende Personen - abgeprüft. Hierzu wird man in Gruppen von ca. 6-10 Leuten (die genaue Gruppengröße weiß ich leider nicht mehr) eingeordnet und darf zum ersten an einer Gruppenarbeit und -diskussion zu einem vorgegebenen Thema sich beteiligen. In einem zweiten Teil soll jeder Einzelne zu einem zufällig gewählten Thema einen kurzen Vortrag halten und wird anschließend dazu als auch zu seiner Person und Vita interviewt.   Die Gruppeneinteilung erfolgte damals sehr rasch und soweit ich mich erinnere, wurden die Gruppen (anscheinend) im Vorfeld schon ausgelost. Ich erinnere mich, dass betont wurde, dass weibliche Teilnehmer niemals allein in Gruppen gesteckt würden. Viel Zeit zum kennenlernen blieb damals im Vorfeld nicht, da man ziemlich schnell direkt in einen Raum mit zusammengeschobenen Tischen geführt wirde, an dem alle im Kreis sitzend diskutieren sollten. Die Aufgabe war an die gesamte Gruppe, zu einem Thema eine Empfehlung zu erarbeiten und am Ende der Zeit zu geben. Die genaue Aufgabenstellung weiß ich nicht mehr, jedoch ging es thematisch um "den gläsernen Menschen" im Kontext Datenschutz etc.. Ich empfand die Diskussion damals sehr angenehm, weil alle Beteiligten - und das war, wie ich später von anderen Gruppen erfahren hatte, nicht selbstverständlich - sehr fair miteinander umgegangen sind. Jeder hatte versucht andere aussprechen zu lassen. Niemand hatte mit Gewalt versucht Meinungen schlecht zu reden, zu ignorieren oder seine mit Nachdruck durchzusetzen. Einige hatten aktiv versucht eine Moderatorenrolle zu übernehmen und auch Diskussionsstänge zusammenzuführen oder Meinungen passiverer Teilnehmer zu erfragen ohne dabei das "Moderatorenzepter" fest an sich zu reißen. Die Diskussion war, in der kurzen gegebenen Zeit von ca. 20min, daher sehr fachlich und zielgerichtet, aber trotzdem in den berücksichtigten Gesichtspunkten und Perspektiven breit aufgestellt. Die ganze Zeit wurde die Diskussion dabei von zwei Dozenten beobachtet und (still) bewertet. Ein guten Eindruck, denke ich zumindest mal, hatte ich am Ende besonders hinterlassen, weil ich das Timeboxing im Blick behalten hatte und aktiv das Team dazu gebracht hatte, alle Punkte in eine gemeinsame Empfehlung zusammenfließen zu lassen. Ferner hatte ich diese dann an die Dozenten - vermutlich in diesem kleinen Rollenspiel die "Vorgesetzten" - vorgestellt und vertreten. Ein aktives Feedback gab es zu der Runde nicht, jedoch waren alle Teilnehmer einer ähnlichen Meinung. Von anderen Gruppen hatte ich eben das, was bei meiner Gruppe positiv auffiel, als "nahezu Katastrophe" erzählt bekommen - so soll es zu streitähnlichen Diskussionen gekommen sein, einige Teilnehmer versuchten "wettkampfartig" ihre Position als die richtige zu etablieren und durchzusetzen, manche Personen scheinen kaum an den Gesprächen teilgenommen oder gar ausgegrenzt worden zu sein. Dass es unter Berufserfahrenen Absolventen (ja, das ist eine Bewerbungsvoraussetzung) solche - aus meiner Sicht eigtl. "arbeitsweltfremde" - Verhaltensmuster gibt, hätte ich damals nicht für möglich gehalten. Aber da hatte ich mich wohl arg getäuscht
Der zweite Teil dauerte insgesamt am Längsten. Dies lag daran, dass jeder Bewerber einzeln präsentieren sollte (allein vor den Dozenten) und anschließend noch kurz interviewt wurde. Dazu wurde in festgelegter Reihenfolge nach minutengenau getaktetem Zeitplan jeder Bewerber in das Sekretariat geschickt, um dort aus einer Urne ein Thema zu ziehen, zu dem er präsentieren soll. Bei absolut ungeeigneten Themen durfte einmal zurückgelegt und neu gezogen werden. Anschließend hatte man ca. 10-15min Zeit um eine Präsentation - egal ob auf Papier, Folien oder nur auf "der Tonspur" vorzubereiten. Anschließend sollte man diese - wieder ein Thema mit anschließend zu gebender Empfehlung - vor den Dozenten innerhalb ca. 5-8min halten. Danach wurde 8-15min von den Dozenten zum Vortrag (und dem Thema), aber auch dem Lebenslauf und der eigenen Person Fragen gestellt. Mein damals gezogenes Thema war "20€ Stundenlohn für Ingenieure - Wie soll der deutsche Ingenieur auf die günstige Konkurrenz aus dem Ausland reagieren?". Ich hatte kurz gezögert, mich doch jedoch - da ich selbst Ingenieur bin - dann doch für das Thema und gegen ein Neuziehen entschieden. Da ich noch recht frisch im Berufsleben war, war meine Bewerbungsphase bei verschiedenen Arbeitgebern noch nicht zu weit weg. Einige Personaler finden es wohl kreativ ebenfalls in 5-15min Präsentationen von Bewerbern zusammenschustern zu lassen - ich zumindest musste das bei 2 Jobbewerbungen damals machen. Entsprechend war die Aufgabe an und für sich kein Neuland für mich. Zum Thema hatte ich 1-2 Klarsichtfolien für den Overheadprojektor vorbereitet. Was genau ich damals präsentiert hatte, weiß ich gar nicht mehr. Ich weiß nur, dass mein Fazit damals war, dass diese Bewegung als Globalisierungsfolge schwer bis nicht aufhaltbar sei und ein deutscher Ingenieur eben durch entsprechend höhere - oder andere - Qualifikation zu zu differenzieren wissen müsse. Der Wink mit dem Zaunpfahl zum MBA-Studium war deutlich Ein Ingenieursabschluss bis zur Rente reiche heutzutage nun mal nicht mehr aus um Konkurrenzfähig zu sein. Nach einigen Fragen - z.B. wie kommt man auf Zahl x,y? Woher haben Sie Information Z? - zum Vortrag gab es in Form von 1-2 Sätzen ein kurzes Feedback zum Vortrag. In meinem Fall, dass der fragende Dozent genau der selben Meinung sei, was mir damals einen ziemlichen Stein vom Herzen fallen lies, da es die Stimmung dann doch sehr auflockert. Anschließend wurde der Lebenslauf halb abgefragt und hinterfragt und wie und wieso ein MBA darein spielen sollte. Da ich immer zu meinem Vortrag "referenzieren" konnte, eine einfache Sache. Interessant fand ich, als mitten im Gespräch die Professoren auf englisch wechselten, um in 5-6 Wortwechseln die Sprachfähigkeiten zu bestätigen. Da ich dank viel englischsprachiger TV-Serien und Filme damit jedoch keine Probleme hatte, warf mich das auch eher weniger aus der Bahn. Insgesamt war die Eignungsprüfung eigtl. halb so schlimm und dauert effektiv nur ca. 1h, alles dazwischen ist reine Wartezeit (ich war damals letzter in der Gruppe beim Präsentieren). Ich erinnere mich hauptsächlich daran, wie unerträglich heiß es damals war - Nachmittags bei ca. 35°C Außentemperatur im 4. Stock eines nicht klimatisierten, öffentlichen Gebäudes, in Bewerber-Klamotten
Nach paar Tagen/Wochen bekommt man dann per Email Bescheid, ob man das Prüfungsverfahren bestanden hat und genommen wird. Ich erinnere mich noch ser genau daran, weil ich damals gerade mit Kollegen beim Mittagessen in der Kantine war und zu nervös war, die Email zu lesen, weshalb ich einen Kollegen sie vorlesen habe lassen. Der Kaffee danach ging damals auf meine Rechnung   Als Fazit zum Bewerbungsverfahren also: Alles halb so schlimm; im Nachhinein hat es sogar direkt Spaß gemacht! Sollte jemand, der das hier liest, also auch mit dem Gedanken spielen, an der HM das MBA-Programm machen zu wollen - zumindest vor dem Eingungsfeststellungsverfahren müsst ihr definitv keine Angst haben!
Ach ja, aber zurück zum Anlass, warum ich mir heute mal wieder etwas Zeit für den Blog hier nehme: Im PRIMUSS - dem Notenportal der HM (und anderer Hochschulen) - steht nun endlich meine Endnote (mit allen Einzelnoten) eingetragen. Ein Notendurchschnitt von 1,3 ist es geworden - damit leider knapp an meinem ursprünglichen Ziel (nach dem 1. Semester) von 1,2 vorbei, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden und froh, mit einem sehr guten Ergebnis das Studium "ad acta" legen zu können. In diesem Sinne, trotz der chaotischen Umstände des heutigen Tages, einen schönen Abend noch euch allen!  

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MBA&Eng. an der Hochschule München - Teil 1: Allgemeine Infos zum Studiengang

Wie bereits in den letzten Posts und meinen Kommentaren darin, wollte ich euch ein paar Infos zu dem MBA&Eng.-Präsenzstudium geben, welches ich in den letzten Jahren abgeschlossen habe und weshalb auch mein Fernstudium Master of Science Elektro- und Informationstechnik (Mechatronik) an der FernUniversität in Hagen etwas ruhen musste. Anfangen möchte ich mit einigen einführenden und allgemeinen Infos zum Studiengang selbst, bevor ich in späteren Beiträgen in die Tiefe und meine eigenen Erfahrungen eingehe. Viele der Infos hier sind auch auf der Studiengangswebseite viel detaillierter oder zumindest aktueller zu finden - keine Angaben sind verbindlich und echte Studieninteressierte sollten sich lieber dort Infos holen als meinen Angaben hier zu trauen   Bei dem Studiengang handelt es sich um den "Master of Businessadministration and Engineering" (kurz: MBA&Eng.) der Hochschule München (HM). Es handelt sich wie erwähnt um einen Präsenzstudiengang, also kein - wie in der Regel hier diskutiertes und vorgestelltes - Fernstudium. Der Studiengang ist berufsbegleitend konzipiert und bewirbt sich auch mit seiner familienfreundlichen Gestaltung. Der Studiengang wurde bisher (nur) auf nationaler Ebene durch ASIIN akkreditiert, wobei diese Agentur selbst wiederum durch den Akkreditierungsrat deer Stiftung für Akkreditierung anerkannt ist.   Zum "seltsamen" Abschlusstitel "MBA&Eng." sollte ich wohl paar Worte verlieren. Das Thema wurde bereits hier im Forum einmal behandelt. Ich hatte mich damals schon in die Diskussion eingeklinkt und vertrete nachwievor die selbe Meinung. Warum genau diese Bezeichnung gewählt wurde - oder vielleicht auch werden musste - kann ich natürlich nur mutmaßen. Eine wirkliche Begründung, sofern denn eine existiert, ist mir während des ganzen Studiums nie untergekommen.
Eine sehr einfache Begründung ist der Fakt, dass das Studium an der Fakultät 09 (kurz: FK09) der HM verortet ist. Dabei handelt es sich um die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen, was durchaus den Zusatz "Eng." begründen könnte. Das wiederum spiegelt sich auch in dem Fakt wider, dass es drei Zulassungstypen für den Studiengang gibtm, nämlich Ingenieur/Naturwissenschaftler (ING/NW), Bauingenieur (BAUING) und Wirtschaftsingenieur (WI). Je nach den erfüllten Voraussetzungen wird man in eine der Gruppen eingeteilt - bei mir wegen vorherigem Maschinenbaustudium natürlich ING - und hat entsprechende Fächer bzw. Fächergruppen zu belegen. Ziel der unterschiedlichen Studienpläne ist dabei, dass alle Absolventen ein mehr oder minder fundiertes fächerübergreifendes Wissen in Wirtschafts-, Management- und technischen Bereichen haben. Entsprechend müssen WI-Zulassungstypen einige technische Fächer nachbelegen, während ING-/NW-Zugangstypen mehrheitlich wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen- und Aufbaufächer belegen müssen (wobei diese nahezu durchweg einen technischen Bezug aufweisen). Auch das würde - zumindest halbwegs - den diskussionswürdigen Titel-Appendix begründen.
Letztendlich sollte man sich aber auch vor Augen führen aus welchem Grund es überhaupt irgendwann zur Einführung von MBA-Studiengängen kam und was deren Ziel damals sein sollte: Die zusätzliche Befähigung von (i.d.R.) berufserfahrenen Arbeitern aus meist technologielastigen Berufen auf akademischem Wege mit starkem Praxisbezug um wirtschaftliche aber auch managementorientierte Fragestellungen beantworten zu können. Diesen technischen Bezug explizit nochmal zu benennen, finde ich nach solch einer Überlegung erst mal wenig verwunderlich. In Zeiten, in denen der (ich behaupte mal) Mythos der MBA-Elite-Kaderschmieden Überhand genommen hat, wirkt der Zusatz natürlich wenig konform und - wie schon mal hier im Forum diskutiert - verdächtigt bis nahezu unseriös. Ohne mein persönliches Fazit schon vorweg zu nehmen, sollte aber jedem auch klar sein, dass es bei diesem Studiengang sich definitiv nicht (!) um solch einen elitären Studiengang handelt, in dem der zukünftige DAX-Vorstandsnachwuchs ausgebildet oder deren Töchter und Söhne hingeschickt werden.
Nein, in der Tat handelt es sich wirklich nur um einen weiterbildenen Studiengang, der das liefert, was er verspricht: Grundlagen zu Wirtschaftswissenschaften und Management im Technologiekontext mit praktischem Bezug.   Die Hochschule München für angewandte Wissenschaften - ehemals Fachhochschule München (FHM) - ist eine reguläre staatliche Hochschule. Sie ist eine der größten Hochschulen Bayern und Deutschlands (danke für die Info, Wikipedia ) und bietet damit alle Vor- und Nachteile die damit einhergehen. Als Vorteil sah ich, dass die Fächer für den MBA stellenweise durch die Professoren gehalten wurden, welche reguläre Studenten darin unterrichteten - jedoch in extra für den MBA gehaltenen Vorlesungsstunden mit angepasstem Inhalt. Insbesondere bei Grundlagenfächern (wie BWL 1, VWL 1 und 2) finde ich das nicht nur für die Hochschule praktisch, sondern sehe auch aus Sicht der MBA-Studenten klare Vorteile: Diese Professoren sind nun mal "echte" Professoren. Sie mussten ein Auswahlverfahren einer staatlichen Uni durchgehen, um diese Stelle zu erhalten. Ferner unterrichten sie meist schon länger und auch öfters dieses Fach, was wiederum der Vorlesungsgüte zu Gute kommen dürfte. Gleichzeitig kann Lehrinhalt und Gestaltung der Vorlesungen an die MBA-Studenten angepasst werden, die "absolut freiwillig" und i.d.R. sehr motiviert in solch eine Vorlesung gehen und einiges an Grundreife und -erfahrung mitbringen. Ausnahmen bestätigen die Regel, ja. Ferner war ich früher auch "normaler" Student und habe auch während des MBA-Studiums 1-2 Vorlesungen mit "regulären" Studenten in den 20ern besucht und muss - auch wenn mir gedanklich einige hier beim Lesen den Vogel oder schlimmeres für zeigen - festhalten, dass die Anzahl an "regulären" Studenten, die meinen, Vorlesungen seien wie damals die Schule ein Pflichtübel und nur Showbühne zur Selbstdarstellung, aus meiner Empirie heraus signifikant höher ist. Warum ich darauf so herumreite? Nun, nach einem 8h Arbeitstag seinen Feierabend - im Sommer bei schönstem Badeseewetter - in einem stickigen Vorlesungsraum zu verbringen bedarf einiges an Selbstüberwindung. Dem Vorlesungsstoff dabei zu folgen noch sehr viel mehr. Entsprechend möchte man die 2-3h Vorlesungszeit effizient genutzt wissen. Da ging es mir dann doch schon das ein oder andere mal sehr, sehr, seeeeehr auf die Nerven, wenn jüngere - nicht Berufstätige - Vorlesungsbesucher meinten zwanghaft die Dozenten zu weniger Stoff, früherem Gehen oder fachfremden Philosophieren über Nichtigkeiten zu überreden. Nun ja, ich habs ja überstanden. Außerdem waren solche Situationen eher die Ausnahme. Rückblickend war die Effizienz der Vorlesungen schon eher überraschend und als positiv zu bewerten.   Der Studiengang ist berufsbegleitend ausgelegt. Soll heißen: Vorlesungen werden zwar unter der Woche, aber dafür fast nie vor 17:30-18:00Uhr angesetzt. Diese Vorlesungen finden dann in regulärem Studienmodus (fast) jede Woche für ein Semester (in der Vorlesungszeit) statt und dauerten meist bis 20:00Uhr-21:00Uhr - je nach Credits des Fachs. Für viele Angestellten in München und Umland also ein, mit Einschnitten, machbares Vorhaben. Dennoch empfiehlt es sich, Kontakt zu Kommilitonen aufzubauen und sich auszutauschen, wenn man mal doch nicht zu einer Vorlesung kommen konnte. Dies bringt gleichzeitig den Vorteil mit sich, dass man so einige sehr nette und interessante Personen kennenlernen kann, mit denen man auch außerhalb von Beruf oder Vorlesung ein Bierchen trinken oder essen gehen kann
Trotzdem gibt es auch einige Fächer, die an Wochendenen stattfinden. Dies kann unterschiedliche Gründe haben, gilt aber meist für Praxisfächer oder Praxisanteile einiger Fächer oder Wahlfächer mit Gastdozenten bzw. berufstätigen Dozenten, die nicht Hautberuflich an der HM tätig sind. Dann finden diese Vorlesungen meist Sa&So ganztags statt, was dann schon mal die Life-Work-Balance (auch wenn diese laut Studiengangsleiter nicht sinnvoll ist; interessante Argumentation: man verbringt oft mehr als die Hälfte des Tages beim Arbeiten und unterscheidet dann zwischen Life und Work; d.h. die Hälfte des Tages "lebe" ich nicht, sondern sieche vor mich her? Arbeit ist seiner Meinung nach ein i.d.R. unabdingbarer Teil unseres Lebens und sollte damit nicht als eigenständige, abgekapselte Einheit oder Zeitphase des Tages betrachtet werden.) aus dem Gleichgewicht bringt.
Die erwähnten Gastdozenten sind häufig sehr interessant und stellenweise auch je nach Semester wechselnd. Besonders bei Fächern, bei denen der Praxisbezug essentiell ist, macht es durchaus Sinn durch Gastdozenten aus der Industrie/Wirtschaft "erzählen zu lassen". Mehr dazu aber vielleicht in einem späteren Post.   So, ich hoffe ich habe "zur Einführung" nichts vergessen, was ich auch los werden wollte. Wer wirklich mehr zum Studiengang wissen will: Die Homepage zum Studiengang ist sehr gut über google zu finden, sehr gut strukturiert und bietet auch Unmengen an Infos übert Aufbau, Zulassung, etc.. Für heute Abend war es das aber erst mal. Ich hoffe meine Linux-Installation im Hintergrund ist fertig und ich kann mich ab morgen auch mal wieder meiner Masterarbeit für das Fernstudium widmen Aber auch dazu demnächst mal wieder mehr Infos.

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

MBA&Eng. - Zeugnis und Urkunde sind da :)

Nachdem ich schon längst meine Endnote wusste (siehe meinen letzten Blogeintrag), habe ich nun endlich einen Bescheid per Brief bekommen, dass ich mein Zeugnis im Amt für Praktika abholen kann. Das habe ich zwei Tage später auch gleich gemacht, da sich das glücklicherweise mit meinen Urlaub bis Ende September überschneidet   Insgesamt bin ich zufrieden, auch wenn es zur Auszeichnung nicht mehr gereicht hat. Laut Diploma Supplement haben immerhin nur 3,8% der Absolventen der letzten 3 Jahre eine gleiche oder bessere Note erreicht. Da hat sich das Lernen doch gelohnt!!!   Die Frage ist, was ich mit dem Zeugnis und der Urkunde in der Hand nun anfangen kann. Wir werden sehen Erst mal geht's in den wohlverdienten Urlaub!        

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Masterthesis: Time to say Goodbye ..... to VRML!

So, wie schon das ein oder andere mal in vorherigen Einträgen erwähnt habe ich nach vielen (!) Emails mit dem Lehrgebiet Prozesssteuerung und Regelungstechnik (PRT) der Fakultät für Mathematik und Informatik (Zuständig für den Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik, Vertiefungsrichtung Mechatronik) ein (für mich!) interessantes Thema für die Masterarbeit gefunden. Der Betreuer ist mittlerweile nicht mehr am Lehrstuhl tätig sondern externer Doktorand, aber das soll mich vorerst nicht weiter stören. Lediglich die Kommunikation ist damit etwas träger - aber solange man keine dringlichen Anfragen hat, lässt sich das durch entsprechende "Planung" auch in den Griff kriegen. Zu viel will ich über meine Arbeit vorerst nicht erzählen, jedoch hat es mit Bild-Verarbeitung und autonomen Flugsystemen zu tun. Zur Einarbeitung bekam ich vom Betreuer sehr gutes Material zum Einlesen ( 70 von 120 Seiten sind schon gelesen ) und etwas Material zum "Spielen". Unter anderem ein MATLAB/Simulink Simulationsmodell mit eingebetteter 3D-Visualisierung. Wer schon mal mit der MATLAB-3D-Visualisierung zu tun hatte, weiß vielleicht, dass es sich dabei um eine Visualisierungs-Umgebung - basierend auf dem, leider etwas veralteten, aber OpenSource verfügbaren, Format VRML - handelt. An und für sich kein Problem für mich, jedoch ist die Performanz, die ich bisher an den Tag bringen konnte, leider etwas dürftig. Woran es genau liegt - meinem Rechner allein, der Umgebung in Simulink oder den Schwächen des Ansatzes an und für sich - kann ich leider nicht beantworten. Da mich jedoch weder Bedienbarkeit, noch Qualität der Visualisierung noch zuvor erwähnte Performanz zufriedengestellt haben, fiel schnell die Entscheidung auf eine "Eigenentwicklung" der Visualisierung. Eigenentwicklung ist vielleicht weit hergeholt, da ich größtenteils auf einer online verfügbaren Masterarbeit von 2010 (inkl. Source-Code) aufgebaut habe, aber zumindest habe ich das ganze an meine Bedürfnisse anpassen können. Ziel der Visualisierung: Darstellung einer Höhenkarte in 3D, Überlagerung einer Textur (wie ich das sehen kann ein Screenshot aus GoogleMaps oder ein ähnliches Satellitenbild) und Navigation im 3D-Raum dieser simulierten Umgebung. Später sollen noch 3D-Objekte eingeblendet werden können (wie etwa Bäume, Gebäude, Stromleitungen, etc.). In Simulink und VRML sieht das ganze in etwas so aus: Die VRML-Darstellung (qualitativ ok, Performanz grausig!): sieht im 3D-Viewer dann so aus: Und meine GUI mit 3D-Darstellung (basierend auf wxWidgets und OpenSceneGraph) sieht dann so aus: ... einfache Bedienung schadet auch nicht : ... und ein erster Visualisierungstest sieht dann so aus (Textur und Höhenprofil gehören nicht zusammen, deswegen sieht es hier etwas "deformiert" aus; außerdem habe ich das Höhenprofil etwas überzeichnet): So, soviel zur Arbeit für dieses Wochenende! Gut, dass das Wetter schön unbeständig war - also "mitgespielt" hat. Dann habe ich kein schlechtes Gewissen, solange am Schreibtisch gesessen zu haben. Zur Abwechslung darf ich morgen stattdessen mal den ganzen Tag hinter'm Steuer statt dem Keyboard sitzen: ich bekomme ein Fahrsicherheitstraining! Das tolle daran: das Ganze ist Arbeitszeit und vom Arbeitgeber bezahlt

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Masterthesis II: Ich mach' mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt....!

Und weiter geht es mit der Master-Arbeit: Die letzten Wochen und vor allem das vergangene, (in Bayern) lange Wochenende waren extrem produktiv. Neben der reinen Visualisierung von Höhenkarten mit Textur kann ich nun statische Objekte zur Laufzeit laden und frei platzieren, Schatten für alle Objekte berechnen und darstellen, einen dynamischen Himmel einblenden (jedoch handelt es hierbei sich wieder um frei verfügbaren OpenSource-Code einer weiteren Masterarbeit) und per Netzwerk-Schnittstelle meinen Blimp frei durch meine Landschaft fliegen lassen. Warum via Netzwerk? Weil dann ein beliebig komplexes Simulationsmodell im Hintergrund co-simulieren kann. Ob nun ein hochgenaues Dynamik-Modell mit Massenverteilungen, Trägheiten und Aktormodellen oder eine reine Vorgabe der 6 DoF - die Visualisierung ist davon entkoppelt. Wofür denn bitte Schatten und ein Himmel/Wolken? Sieht einfach besser aus Hier paar kleine Impressionen in Bildern: Laufzeit-Objekte (noch ohne Schatten und/oder Himmel) Wieder relativ einfach per GUI zu bedienen... Erstaunlich, wieviel der gefakte Himmel an Atmosphäre schafft. Alles zusammen mit frei "manövrierbarem" Luftschiff - im Bild gezeigt per MATLAB-Befehl und Socket-Verbindung zur Applikation gesteuert (Vorgabe der 6 DoF). Damit ist die Applikation eigtl. zu 85% fertig - zumindest die benötigte Grundfunktionalität. Beim nächsten Post gibt es dann hoffentlich mehr zu berichten von Herrn Canny, Harris, Sobel oder SUSAN....

jSchmalhofer

jSchmalhofer

 

Lebt denn der alte Blog hier noch? Jaaaa, er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht...

So, den Titel bitte einmal im Kopf singen, damit er auch Sinn macht Habe mich länger hier nicht mehr zu Wort gemeldet. Das liegt ganz einfach daran, dass ich viiiiieeeel zu spät meine Klausuren angemeldet habe und dann nur noch sch*** Termine bekommen habe! Kommenden Freitag wäre meine erste Prüfung gewesen, Videokonferenzprüfung mit dem Prof. Jedoch hat mir dieser vor ca. 10 Tagen den Termin abgesagt, weil er einen wichtigeren reingeschoben bekommen hat. Ärgerlich, aber dass in MINT-Studiengängen in Deutschland die Lehre für die meisten Dozenten mehr lästige Pflicht als Berufung ist, dürfte den meisten Studenten nach 1-2 Semestern klar sein. Das ist an einer FernUni nur bedingt anders als an den Präsenzuniversitäten. Tja, nur mit Forschung und Aufträgen aus der Wirtschaft wird halt das richtige Geld verdient und der spätere Vorstandsposten gesichert Aber genug über die verlogene Vetternwirtschaft an der deutschen Hochschullandschaft geärgert. Soviel Seiten passen in keinen Blog, um das alles hinreichend zu schildern Meine beiden Videokonferenzprüfungen sind nun auf jedenfall erst im Oktober und November. Also mitten im nächsten Semester! Naja, dann kann ich wenigstens mit einem fliegenden Warmstart in das Wintersemester starten und direkt nach dem Lernen für die Klausuren schon mal meine beiden gebuchten Seminare vorbereiten. Ich bin nur gespannt, ob ich auch genug Zeit zum Lernen finde. Ich wollte meinen Urlaub zum Lernen nicht opfern und lieber etwas Gleitzeit abbauen (1-2h am Tag für 1-2 Wochen). Problematisch wird jedoch, dass ich ab Oktober noch einen Praktikanten mitbetreuen muss. Lustiges Szenario: Ein (Fern-)Student betreut einen Studenten Für Interessierte: Verwaltungstechnisch ergibt sich kein Problem, dass ich im SoSe die Fächer belegt habe und im WiSe erst die Prüfungen ablege. Ich muss weder das Fach neu belegen, noch etwas drauf zahlen oder sonstiges. Insofern muss ich hier ein riesen, riesen, rieeeeesen Lob an die Damen des Regionalzentrums München der FernUniversität Hagen aussprechen! Mit einer endlosen Geduld haben diese meine Emailanfragen zur Terminfindung (musste mich immer auch mit dem Prof. abstimmen!) freundlich, schnell und zielführend beantwortet. Mein Postfach hat allein für diese beiden Klausuren ca. 30 Emails im Postein- und ausgang.

jSchmalhofer

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