Superlube

Sonderstudiengang Technik - Rendite?

11 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich habe hier sehr aktiv das Forum zu dem oben genannten Thema durchforstet, da ich mich sehr für den oben genannten Studiengang für WIwis interessiere. Zu meinem Background kurz soviel: Habe einen Bachelor in Commerce und einen MSc in BWL und möchte mich gerne insbesondere auf dem technischen Bereich weiterbilden. Daher erscheint mir der B.Eng. oder auch Dipl.-Ing. geradezu ideal, als dass ich auch noch in einem Unternehmen mit technischen Produkten/Werkstoffen arbeite.

Daher meine Frage: Gibt es hier im Forum Leute, die einen ähnlichen Background wie ich haben? Wie sah insbesondere die Annerkennung eurer Studienleistungen durch euren Arbeitgeber aus? Hat sich das Studium und der Aufwand nach eurer Meinung rentiert bzw. wurde dies auch durch den Arbeitgeber honoriert?

Danke+Gruss,

Superlube

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Interessante Frage, nur tippe ich mal, dass du Antworten bekommen wirst, die nicht repräsentativ sind, auch, weil das Ganze stark individuell ist. Mal ein paar Randaspekte

- Was ist für dich "Rendite"? Gegenfinanziert, sprich das Geld wieder raushaben? Dauerhafte Einkommensverbesserung? Wenn ja, ab wann siehst du das als angemessene Rendite an?

- ggf. stark arbeitgeber/ situationsbezogen. Wenn du beim gleichen Arbeitgeber bleibst, sind Gehaltssteigerungen ja grundsätzlich nicht ganz so einfach im Vergleich zu einem Jobhopping. Der normale Jobhopper dürfte wohl 10 - 20 % rausholen, beim eigenen Arbeitgeber brauchst du dafür schon ein gutes Argument. Ob dafür einzig der Studienabschluss reicht, möchte ich mal bezweifeln, aber wenn du Dank des Studiums auf eine bessere bezahlte Stelle wechseln kannst, lohnt es sich.

- Solltest du derzeit "unterbezahlt" sein und dich durch das Studium verbessern auf ein "normales" Niveau, ist das zwar auch eine Form der Rendite, aber in meinen Augen nicht mit einer Steigerung von "Durchschnitt" auf "Überdurchschnittlich". Jobhopping hätte sehr wahrscheinlich gereicht, um ein "normales" Niveau zu erreichen, für "überdurchschnittlich" braucht man dann ggf. das Studium.


2. Semester Sonderstudiengang Technik

"Wenn Jesus damals kurz vor der Kreuzigung gesagt hätte: nä komm lass mal, da bin ich nicht der Typ für. Dann wär Ostern heut aber kein Feiertag." (Stromberg)

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Ja, das ist schwierig zu beantworten. Eine direkte finanzielle Rendite erwarte ich nicht. Als meine momentane Rendite betrachte ich es, dass ich eine Abschlußarbeit in einem technischen Bereich (in derselben Firma) schreiben kann/darf, wozu ich ohne dieses Studium niemals in der Lage gewesen wäre.

Eine weitere Form der Rendite ist für mich, dass ich jetzt zumindest vorzeigbare Grundlagen im technischen Bereich habe und mir somit bessere Chancen beim Jobwechsel erhoffe, da ich noch nie in einem kaufmännischen Beruf gearbeitet habe (und auch nicht möchte) und somit dringend was tun musste.

Ich sehe insgesamt also keinen direkten Ertrag sondern vielmehr eine Wissensverbesserung in Bereichen, die mich schon immer viel mehr interessierten, als das, was ich urspünglich studiert habe.

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Wenn Du es als return on investment finanzieller Art auf Deine bereits vorhandenen Abschlusse betrachten willst, dann würde ich es lassen. Du solltest Spass an der Sache mitbringen. Ich würde sagen, dass eine Entscheidungsfindung nicht allein vom monetären Standpunkt erfolgen sollte.

Ich sehe den Studiengang als eine Art Zusatzversicherung und Bereicherung in der heutigen Zeit. Kann ich in dem reinen BWL-Bereich nichts mehr besehen, dann kann ich eventuell umswitchen. Außerdem festige ich meine aktuelle Position u. ich kann nicht so schnell ersetzt werden. Und es macht ja auch irgendwie Spass.

Ein Studium + Zusatzstudium ist leider keine Garantie auf einen guten, bzw. besser bezahlten Arbeitsplatz. Meine Frau war immer zu faul ein Studium zu absolvieren. Kaufm. Berufausbildung gemacht u. gut ist. Sie hat immer mehr verdient als ich. Will damit sagen, ich gibt wohl genügt Leute, die mit Studium/Zusatzstudium weniger, genau gleich oder mehr verdienen als Du. Hah, verdiene ich denn jetzt zu wenig, genau gleich oder mehr als genug ;-))

Aber ein Studium, bzw. zwei oder mehr Abschlusse sind natürlich besser als kein, bzw. ein Abschluss.

Aber was mich noch mehr interessieren würde, wie gedenkst Du die ganzen Abschlüsse die hast/erreichen möchtest auf die Visitenkarte zu bringen? In Schriftgröße Arial 4??? :-))


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Aber was mich noch mehr interessieren würde, wie gedenkst Du die ganzen Abschlüsse die hast/erreichen möchtest auf die Visitenkarte zu bringen? In Schriftgröße Arial 4??? :-))
Och, das geht. Niemand erwähnt einen Bachelor of Commerce, wenn er MSc in BWL ist. Sind also nur 2 Grade. Das geht schon. Bei einigen unserer Kommilitonen wird das schwieriger, die sind:

Dipl.-Kfm., Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) und B.Eng.

Üblicherweise verkleinert man dann nicht die Schrift sondern vergrößert die Kartengröße. Auf A5 zum Beispiel :lol:

So, tschuldigung. Kleiner Exkurs.

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alternativ kann man sich ja auch verschiedene Visitenkarten drucken lassen:

als techn. Leiter: Dipl.-Ing. oder B.Eng.

als kaufm. Leiter: den MSc

:D;):lol::cool:

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Hallo an alle!

Danke für die Rückmeldungen - vielleicht kommen ja noch ein paar hinzu?

Also um die Visitenkartendebatte einmal kurz aufzugreifen: Mir persönlich ist es sowas von egal, was und wieviel auf der Karte steht. Entscheidend ist nach m.E. die Praxis und das Studium als (Teil-)Grundlage dafür. Also keine Angst, um den Titel geht es mir in keinster Weise, sondern vielmehr geht es mir um den Wissensgewinn und auch letztendlich um einen gewissen Ertrag zu den Kosten und dem Aufwand des Studiums.

Sind in diesem Forum denn keine weiteren Absolventen oder Studenten, die zu der o.g. Fragestellung Stellung nehmen können? Danke!

Grüße

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Hallo Nochmal,

um den Begriff Rendite aus meiner (Wunsch-) Sicht näher zu umschreiben, stelle ich mir folgendes vor:

.... als zukünftige Erweiterung des Arbeitsfeldes?

.... eventuell: als ein "breiteres Aufstellen" für den zukünftigen Arbeitsmarkt in X-Jahren

.... als eventuelles Erschließen neuer Jobmöglichkeiten aus dem Querschnitt von BWL und Ing.

.... als Zusatzversicherung im Job (vielseitige Einsetzbarkeit)?

- und auch sicherlich auch in einem geringen Maßen auch ein finanzielle Rendite (da schließe ich mich der oben genannten Meinung an, sicherlich eher durch einen Arbeitsplatzwechsel zu erzielen ist)

Über weitere Meinungen freue ich mich sehr!

Grüße

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IMHO ist der Begriff "Rendite" falsch gewählt. Du wirst sehr wahrscheinlich niemanden finden, der die Rendite ähnlich der einer Geldanlage beziffern kann. Vielleicht sollte man besser die Formulierung wählen: Ist das Studium das optimale Mittel zum Zweck bzw. um das Ziel xy zu erreichen?

An meinem Beispiel: als studierter BWLer arbeite ich derzeit in einem Mischmasch aus kaufm. und techn. Problemen mit regelmäßigem Kontakt zu Kaufleuten und Technikern. Das notwendige Vokabular + Fachwissen habe ich mittlerweile drauf, für das, was mir in der jetzigen Position noch fehlt, würden mir wohl zwei gute Fachbücher "Kunststofftechnik" oder ein 14-tägiger Lehrgang "Kunststoffverarbeitung für Dummies" locker reichen.

Wollte ich in der jetzigen Position dauerhaft bleiben und mich hier und da noch verbessern, bräuchte ich kein Studium, verschenktes Geld. Da ich aber gerne langfristig mehr im technischen Bereich arbeiten möchte, was auch eine neue (Arbeits-)Stelle bedeueten wird, komme ich um das Studium nicht herum. Das dabei mehr Geld rausspringen wird (was ja auch ein guter Beweggrund fürs Studium sein kann), hoffe ich, würde es aber eher als "Nebenrendite" ansehen.

Um deine Frage vernünftig zu beantworten, wäre es IMHO vernünftig, folgendes zu definieren:

1. Ausgangssituation

2. Zielstellung

3. mögliche Alternativen

Dann kann man besser beurteilen, ob das Studium die beste Geldanlage ist.


2. Semester Sonderstudiengang Technik

"Wenn Jesus damals kurz vor der Kreuzigung gesagt hätte: nä komm lass mal, da bin ich nicht der Typ für. Dann wär Ostern heut aber kein Feiertag." (Stromberg)

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