TscripT

Anbieterentscheidung

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich bin neu hier und weiß nicht, ob es das richtige Topic ist, in welches ich meine Anfrage stelle.

Um kurz meine Situation zu erklären. Ich habe 2010 meinen staatlich gepr. Betriebswirt (Rechnungswesen/ Controlling) mit Erfolg an einem Berufskolleg abgelegt. Nun bin ich nach Bayern umgezogen und noch berufstätig. Ich bin im 5 Monat schwanger und werde im November entbinden. Da ich aber weder mein Abitur von 1999 (einglück gibts da kein Mindesthaltbarkeitsdatum ;) ) rumgammeln lassen will, noch eine "Hausfrau" werden möchte, habe ich mich für eine weitere berufliche Qualifizierung entschieden um mir den späteren Jobwiedereinstieg zu erleichtern.

Dabei fällt ein "normales" Studium einfach weg, da ich so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen will. Und ich denke für mich, dass ein Fernstudium definitiv passen würde.

Nun stehe ich aber vor der Wahl einen Anbieter auszusuchen... Trotzdem ich eine Frau bin, möchte ich mich nicht von den bunten Prospenkten, die alle den Grundtenor haben: "Join the dark site, we have cookies" ;) beeinflussen lassen, da dies ja eine Entscheidung für mehrere Jahre und ggf. auch die Anerkennung bei zukünftigen Arbeitgeber unterschiedlich sein kann.

Ich habe mir natürlich verschiedene Informationen schicken lassen, und ich denke, dass auch die Finanzierung von einer privaten Fernuni kein Problem darstellen sollte. Mein ausgesuchtes Studium ist Wirtschaftsinformatik (na ja der Wirtschaftsteil wird wohl etwas einfacher mit meiner Vorbildung).

Da ich mich ja über die Hard-Facts, wie Zeit und Kosten ja informieren kann, brauche ich für mich noch die Soft-Facts.

Wie gestaltet sich das Studium bei den verschiedenen Anbietern?

Wie ist das Studium didaktisch aufgebaut?

Wie wird die Fernuni bei zukünftigen Arbeitgebern anerkannt?

Wie gestaltet ihr persönlich die persönliche Planung des Studiums?

Das sind erstmal die Fragen die mir hier spontan einfallen. Es wäre super, wenn ihr mich an euren Erfahrungen teilhaben lassen würdet.

Viele Grüße

TscripT

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Hallo,

zwei Dinge fallen mir zu Deiner Anfrage ein:

1. Würde ich mit einer Anmeldung abwarten, bis das Kind da ist. Dann wirst Du sehen, ob wirklich gleich von Anfang an genug Freiräume und Kräfte zum parallelen Studium vorhanden sind.

2. Du findest hier die Anbieter, die ein Informatikstudium anbieten. Die Links führen jeweils in die passenden Unterforen hier bei Fernstudium-Infos.de. Dort solltest Du schon viele Antworten zu Deinen Fragen finden. Wenn dann noch konkret etwas unklar bleibt, kannst Du dann ja gezielt nachfragen.

Viele Grüße

Markus


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Da kann ich Markus nur zustimmen.

Nach der Geburt "so schnell wie möglich wieder arbeiten" zu gehen und auch noch ein Fernstudium zu schultern, stellst du dir im Moment vielleicht einfacher vor als es ist. Nach der Entbindung fallen die Schwangerschaftsglückshormone erstmal in den Keller und es kommt jede Menge Stress auf dich zu ;)

Es kommt dabei natürlich auch ganz entscheidend darauf an, ob du Unterstützung z.B. von Seiten der Großeltern erwarten kannst. Das macht sicher vieles leichter. Wenn nicht, solltest du gleich nach der Geburt (bzw. noch in der Schwangerschaft - ist in einigen Städten wohl möglich) Krippenanmeldungen starten. Da kann man gar nicht früh genug sein! Die Wartezeit beträgt je nach Stadt ohnehin 1-2 Jahre.

Zu deinem Fach Wirtschaftsinformatik kann ich leider keine Tipps geben, da ich mich hiermit nicht auskenne. Also habe ich mich auf meine Erfahrungen als Mama beschränkt ;)

Viel Erfolg

binema


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Hallo Markus,

vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung...

Sicher ist das Studieren mit Kind alles andere als einfach! Und das wird auch nicht einfacher, je älter das Kind wird (gehe mal von der Zeit der Geburt bis so ca. 4 Jahre aus [Zeit des Fernstudiums])... Und man wird ja selber auch nicht jünger... Ich denke, explizit in meinem Fall gibt es ja auch nen den zweiten Part namens Vater, der sich um das Kind kümmern kann, damit ich die Freiräume habe, um mich zu konzentrieren.

Und da ich "erst" im 5. Monat bin, bin ich sowohl körperlich als auch geistig noch so flexibel mich mit den neuen Themen auseinander zu setzten.

Ich denke das es generell nicht einfach ist, mit einer Fernweiterbildung. Beides von Arbeit und Weiterbildung auf die Reihe zu bekommen ist schwer. Ich habe es damals beim staatl. geprüft. Betriebswirt im Abendstudium erfahren... 50 % hatten nach 3 Monaten aufgegeben. Aber es kommen ja nur die Harten in den Garten... ;)

Btw. meiner Erfahrung ist es explizit für Frauen wichtig, sich permanent weiterzubilden. Besonders im IT Bereich gibt es da noch immer einige Vorurteile, die ich in meiner beruflichen Praxis bei einem großen Softwarehersteller im IT 2nd und 3nd Level Support oft merke... Schade ist es schon... Und leider unterliegt es nunmal der Frau, die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren.

Da kommt halt zur Arbeit und Kind eine weitere Aufgabe, die es halt zu meistern gilt.

Aber im Notfall kann man ja auch für eine gewisse Zeit aussetzen, um dann wenn man die Möglichkeit hat wieder weitermachen.

Wie schon gesagt, die Hard-Facts habe ich recherchiert. In die engere Wahl kommen WBH, Fernuni-Hagen und die AKAD. Was ich benötige sind Erfahrungsberichte, gerne auch mit dem Hintergrund Fernstudium mit Kind.

btw. mein Motto ist immer: Motivation ist alles...

Viele Grüße

TscripT

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Hallo Benima,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Besonders auf die Erfahrung mit Mama-Sein!!! ;)

Von meinem Freund und meiner Familie habe ich den kompletten Rückhalt!!! Und die Anmeldung für einen Krippenplatz ist schon raus ;)

Liebe Grüße

Tine

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Super! Dann bist du ja perfekt vorbereitet :thumbup:

Ganz generell kann ich die AKAD als Anbieter auf jeden Fall empfehlen - ich habe dort den Fernlehrgang zur Staatl. gepr. Übersetzerin gemacht und war durchweg zufrieden.


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Und leider unterliegt es nunmal der Frau, die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren.
Nunja, ist es nicht eher nur Deutschland wo die Entvölkerung droht, weltweit ist doch immer noch das Gegenteil das Problem ;) Wenn Unterstützung da ist, wenn das Kind gut schläft :sleep: , wenn Geburt zum richtigen Termin und komplikationslos :thumbup:, dann ist nach 6 Wochen ein Einstieg möglich. Aber gerade beim ersten Kind wird das Leben ganz schön durcheinandergewürfelt. Ich würde daher einen Anbieter mit flexiblem Einstieg und Ablauf suchen.

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