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Wie viele Stunden arbeitet ihr neben dem Fernstudium?


01-andreas

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vor einer Stunde schrieb der_alex:

Ich arbeite Vollzeit mit 50-60 Stunden. Dann geht lernen erst nachts los. Oder am Wochenende.

 

Ich komme zwar "nur" auf 38,5 Stunden plus jeweils 1,5 Stunden Fahrzeit aber habe ein ähnliches Lern-/Studiummodell wie du. Wie kommst du mit diesem Modell zurecht?

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Am 16.12.2022 um 23:51 schrieb Oian:

Beides Vollzeit:

- Arbeit: 40h/Woche

- Studium: 20h/Woche, davon das meiste am Wochenende

 

Zeit fürs Studium ist nach oben offen, da ich recht zügig durch möchte. 😅

Kann mir nur schwer vorstellen, dass hier viel hängen bleibt und von einem Leben kann man da auch eigentlich kaum noch sprechen.

Bearbeitet von brotzeit
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vor einer Stunde schrieb brotzeit:

Kann mir nur schwer vorstellen, dass hier viel hängen bleibt und von einem Leben kann man da auch eigentlich kaum noch sprechen.

 

Ich hab früher auch nie verstanden wie sowas funktionieren soll und manche Menschen bspw. sogar 2 Studiengänge gleichzeitig in Regelstudienzeit unterbringen können.

 

Bei mir ist das aktuell jedenfalls so möglich:

- keine Kinder

- keine Haustiere

- 100% Home-Office

- Studium und Arbeit haben ähnliche Inhalte

- Ähnliche Ausbildung vor Studium absolviert

- Hobbies sind entweder mobil machbar (z.B. Lesen) oder ich hab sie mir prompt nach Hause geholt (Fitnesstudio -> Home Gym)

- Mit 20h/Woche Studium ist nicht nur neuen Stoff lesen gemeint, sondern natürlich auch Wiederholen von altem miteingeschlossen; speziell mit Anki wiederhole ich heute noch Stoff aus bereits bestandenen Modulen

 

Ich denke mit diesen Hintergrundinformationen wird das ganze etwas durchsichtiger 😃.

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vor 9 Minuten schrieb brotzeit:

Ich glaube hier kann man am meisten rausholen.

 

Neben 100%igen Home Office. Gerade im Vergleich zu reiseintensiven Tätigkeiten oder langen Anfahrtwegen zum Büro (was in Großstädten ja häufiger der Fall ist), spart man sich hier extrem viel Zeit ein. Natürlich kann man als Fernpendler*in auch bspw. im Zug lernen, allerdings ist das auch eher ein Glücksspiel bei der DB - insbesondere jetzt im Winter 😅

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Arbeite ca. 40 Stunden, Kinder (2 und 4 Jahre alt) nach der Kita. Sport 3 bis 4 - mal zur Not zu Hause. Abends und nachts fernstudieren, ebenfalls nachts Kinderbetreuung. 5 Uhr morgens nochmal ne Stunde Zeit bevor Kinder aufstehen und Arbeit wieder los geht. Also immer dann wenn es geht. Es ist für mich zumindest nicht so einfach und ich bin froh, wenn das Zeitpensum in etwas normalere Dimensionen driftet.

Bearbeitet von Unibit Doktorand
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vor 2 Stunden schrieb brotzeit:

Kann mir nur schwer vorstellen, dass hier viel hängen bleibt und von einem Leben kann man da auch eigentlich kaum noch sprechen.

 

Das kann man nicht so allgemein beurteilen. Ich habe genauso in der Zeit meines Studiums neben dem Vollzeitjob gelernt. Dadurch, dass ich vieles auch beruflich anwenden konnte ist eine Menge hängengeblieben. Was aber auch daran liegen mag, dass ich Themen nicht wirklich gut auswendig lernen kann, sondern dann auf Verständnis lerne.

 

Ansonsten hat mein Leben in den letzten Jahren dem von @Unibit Doktorand sehr geähnelt, mit der Ausnahme dass meine Kids schon Teenager sind

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vor 25 Minuten schrieb Kruemmelchen:

Das kann man nicht so allgemein beurteilen. Ich habe genauso in der Zeit meines Studiums neben dem Vollzeitjob gelernt. Dadurch, dass ich vieles auch beruflich anwenden konnte ist eine Menge hängengeblieben. Was aber auch daran liegen mag, dass ich Themen nicht wirklich gut auswendig lernen kann, sondern dann auf Verständnis lerne.

Ich gehe von mir aus. Es würde in so wenig Zeit einfach nicht genug hängen bleiben als dass sich ein Studium lohnen würde. Für den Zettel am Ende vielleicht, aber nicht für die Wissensverbreiterung an sich. Einige Kommilitonen gehen teilweise mit erheblichen Wissenslücken in die Prüfungen. Die Lücken summieren sich bis zum Schluss soweit als hätte man überhaupt nichts gelernt.

Sicher ist das nicht auf alle übertragbar, aber ich habe über die Zeit ein Muster beobachtet. Am Anfang sind alle hochmotiviert, aber nach einer gewissen Zeit stellen einige fest, dass es ihnen zu langsam vorwärts geht. Dann wird angefangen auf Lücke zu lernen, womit sie trotzdem erfolgreich sind. Deshalb werden die Lücken immer größer…. 

 

Was die Kinder angeht, weiß ich wie zeitintensiv ein Viertklässler vor dem Übertritt und ein Sechsklässler (Realschule Bayern) sind. Würde meine Frau nicht halbtags, sondern ganztags arbeiten, wäre es für uns kaum zu bewältigen. Manchmal sitzt man mit den Kindern für Hausaufgaben + Lernen schon mal bis abends. Wir hätten allerdings auch keine Lust sie nach der Schule von Fremden betreuen zu lassen. 

 

 

 

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@brotzeit wie erwähnt ohne die regelmäßige Anwendung im beruflichen Kontext, wäre es mir sicherlich so nicht möglich gewesen. Zudem konnte ich auf fundierte Vorkenntnisse, durch mein erstes Studium, welches ich in Vollzeit ohne berufliche Nebentätigkeit ausüben konnte, zurückgreifen

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vor 3 Stunden schrieb Kruemmelchen:

@brotzeit wie erwähnt ohne die regelmäßige Anwendung im beruflichen Kontext, wäre es mir sicherlich so nicht möglich gewesen. Zudem konnte ich auf fundierte Vorkenntnisse, durch mein erstes Studium, welches ich in Vollzeit ohne berufliche Nebentätigkeit ausüben konnte, zurückgreifen

Ich glaub das ist der Punkt. Wenn man schon etwas Erfahrung hat und weite Teile auch beruflich anwendet. Die ECTS sind für Studenten nach dem Abitur gerechnet. In der Regel hört man dann die meisten Themen zum Ersten Mal… wie oben geschrieben hab ich jetzt nicht sonderlich viel Zeit, aber mit Vorwissen wird es leichter… ich bin mal mit der Geschwindigkeit recht zufrieden. Hab Ende August angefangen und nun die ersten 30 Punkte voll…

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