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Auf gehts zum nächsten Ziel.

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Wann bist Du fertig?

Diese Frage bekomme ich seit ich angefangen habe (zuerst Fachhochschulreife und dann Studium) häufiger gestellt. Seit Begin des Jahres kann ich endlich sagen "nächstes Jahr". Wahnsinn, wie die Zeit doch vergeht.  Zwischenzeitlich sind die Ergebnisse der letzten Klausur endlich eingetrudelt. Das Ergebnis ist Wahnsinn. Aber nachvollziehen kann ich es nicht. Es passt so gar nicht zu meinem Gefühl. Ich habe jetzt die Diploma mal angeschrieben, ob ich nicht meine Punktzahl erfahren könnte. Würde mich schon interessieren.  Nach dem Jahreswechsel hat mich seit vergangener Woche der Alltag wieder. Neben der Arbeit zu lernen und Bericht zu schreiben ist momentan ein Ding der Unmöglichkeit. Die Dienste haben es in sich. Nachm Dienst bin ich bei meiner Schwester und unterstütze die (Haushalt, einkaufen etc). oder ich bin mit Schnee räumen beschäftigt. 😖  Heute habe ich endlich mal frei. Ich habe die Zeit genutzt und habe verschiedene Anrufe getätigt bzgl. Praktika. Eine Stelle möchte ganz Oldschool eine Bewerbung per Post. Das heißt, ich muss heute nochmal los. Bevor ich das kann, muss ich aber erst Schnee räumen. 😩 Dann schaffe ich vielleicht noch ein Stündchen Praxisbericht, bevor ich mich mit meinem Nachbarn endlich mal auf einen Neujahrskaffee treffe. Morgen geht's dann in die Nachtschicht (nachdem ich die zweite Veranstaltung Praxisreflexion hatte). Plan für die vier Nachtschichten ist den Praxisbericht fertig zu stellen und nächste Woche in die Post zu geben. Dann kommt die volle Konzentration auf Soziologie/ Medizin und Psychologie.  Wegen meines Praktikums vergangenen Oktober habe ich jetzt Probleme mit der Krankenkasse. Meine Firma hat irgendwelchen Schruz mit der Abmeldung der Sozialversicherung gemacht. Und ich hab hier jetzt lauter Schriftkram und pausenlose Telefonate am Hals. Und das obwohl ich es im Vorfeld alles besprochen und geklärt hatte. Furchtbar. Ich hab ja sonst nix zu tun.  Ansonsten grübel ich immer mal wieder über eine Thesis-Thema. Denn das muss bis spätestens 31.12. eingereicht sein. So dann widme ich mich mal dem Schneechaos. 🙈

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2018

So, dann nutze ich die letzten ruhigen Momente des Jahres und blicke auf 2018 zurück. Im ersten Moment gar nicht so einfach. Der Stress der letzten Wochen ist präsent und macht es etwas schwer, sich auf Vergangenes zu konzentrieren. Insgesamt ist 2018 gut verlaufen. Gestartet bin ich mit einem sehr guten Abschluss der Politikklausur, deren Ergebnisse im Januar 2018 in den Online- Campus flatterten. Nur das Warten auf das Ergebnis meiner ersten Hausarbeit war eine regelrechte Geduldsprobe. Abgabe war Ende Dezember 2017. Mein Ergebnis hatte ich mit reichlich Verspätung und vielen E-Mails und Telefonaten nach 15 Wochen. Ich hatte schon Panik, dass meine Hausarbeit verlegt wurde. Am Ende kam raus, dass sie auf dem Schreibtisch meines Dozenten lag und er sie vergessen hatte, zu korrigieren. Also die Wartezeiten sind manchmal wirklich unmöglich und eigentlich immer zu lang. Aktuell warten wir bereits wieder 9 Wochen auf ein Klausurergebnis. Das dritte Semester (WiSe 2017/ 2018) hatte es dann insgesamt sehr in sich. Mit drei Prüfungsleistungen (Klausur, Hausarbeit und Portfolio) war ich gut beschäftigt und war auch froh, als ich das hinter mir hatte. Das Portfolio hat mich insgesamt viele Nerven gekostet. Ich mag im Nachgang die klaren Strukturen einer Hausarbeit lieber. Ins Portfolio habe ich sehr viel Zeit und Mühen investiert. Habe mir am Ende auch ein eigenes Kulturprojekt überlegt, erste Schritte überlegt, Checklisten entworfen…. Am Ende war es nur eine 1,7. Ich war über dieses Ergebnis etwas enttäuscht. Und an der Ecke kommt etwas, was mich nervt…. Möchte ich eine Rückmeldung zu Hausarbeiten oder ähnlichen Prüfungsleistungen, muss ich Prüfungseinsicht beantragen. Da würde ich mir eine andere Lösung wünschen. Vor allem, weil gerade Hausarbeiten ja der Vorbereitung für die Bachelor- Thesis sind. Für die 1,7 hat mich eine Bombennote in der Rechtsklausur entschädigt. Das vierte Semester wurde dann wieder etwas entspannter. Ökonomie und Pädagogik. Das Ergebnis der Ökonomieklausur vom Oktober erwarte ich sehnsüchtig. Die Hausarbeit in Pädagogik ist Donnerstag endlich fristgerecht in die Post gewandert. Wenn die beiden Ergebnisse da sind kann ich endlich behaupten, dass ich die Hälfte des Studiums nicht nur zeitlich sondern auch Credits- technisch erreicht habe. Ein großes Thema 2018 war das Praktikum, welches im WiSe 2018/ 2019 anstand. Nachdem der erste Gedanke war, es bei meinem Arbeitgeber zu absolvieren, verflüchtigte sich dieser Plan, nachdem mein Personalchef und ich uns nicht über die Konditionen einigen konnten. So nutzte ich die Möglichkeit, in einem mir völlig fremden Bereich Erfahrungen zu sammeln. Eine Entscheidung, die goldrichtig war. Organisatorisch und finanziell nicht unbedingt einfach. Aber machbar. Beworben hatte ich mich u.a. beim ortsansässigen Jugend- und Sozialamt. Im Sommer hatte ich eine Art Vorstellungsgespräch. Insgesamt musste ich die Erfahrung machen, dass die geringe Stundenzahl pro Semester (200 h) für viele Praktikumsbetriebe eine Art „No Go“ ist. Den Platz im Jugend- und Sozialamt habe ich nur aufgrund meiner Berufserfahrung im sozialen Bereich bekommen. Meine Anleiterin begründete es damit, dass ich dadurch schon ein Gefühl für Strukturen und Abläufe habe und mich so schneller einfinden kann. Ich habe für die 5 Wochen unbezahlten Urlaub genommen. Im Vorfeld hatte ich mich bei der Rentenkasse bzgl. meines Rentenanspruches erkundigt und habe meine Krankenkasse informiert. Im Praktikum selber habe ich eine Fülle an Erfahrungen sammeln und mich selbst einbringen können. Geendet hat das Praktikum mit der Einladung nächstes Jahr wieder zu kommen. Neben der Organisation des ersten Praktikums habe ich mir die 200 Stunden für das achte Semester anerkennen lassen. Ging flott und entlastet mich 2020. Nun muss ich nur noch den Praxisbericht schreiben. Aber da hab ich bereits gut ein drittel geschafft. Die dazugehörigen Reflexionsvorlesungen würde ich mir am Liebsten sparen (siehe letzter Eintrag). Aber was muss das muss. Außerdem stand 2018 die Wahl des Wahlpflichtfaches für das 6. Semester an. Ich habe mich für psychossoziale Beratung entschieden. Aktuell bin ich mitten im fünften Semester angekommen. Der Abschlussbericht fürs Praktikum ist in Arbeit, die Vorbereitungen auf die Klausur in „Einführung Medizin, Psychologie, Soziologie“ laufen an. Privat beruhigt es sich auch zunehmend. Meine kleine Schwester wurde Donnerstag endlich zum zweiten Mal operiert. Auch wenn die nächsten Wochen organisatorisch noch herausfordernd werden, geht es aufwärts. Sie darf morgen nach Hause. Wobei sie zu meiner anderen kleinen Schwester geht. Die ist die einzige, bei der keine Treppe zu bewältigen ist. Und dann muss sie 6 Wochen Ruhe halten. Sie darf null belasten. Aber auch die Zeit geht vorbei. Insgesamt war 2018 ein sehr anstrengendes Jahr, welches durch viel Stress gekennzeichnet war. Aber langsam kehrt Ruhe ein. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich einen sehr verständnisvollen Mann habe. Auch meine Familie unterstützt mich wo sie kann. Ausblick 2019: Es wird kaum ruhiger…  Zwei Praktika müssen organisiert werden. Für das Praktikum im SoSe 2019 habe ich allerlei Ideen. Am 03. Januar starte ich einen Telefonmarathon und frage bei verschiedenen Einrichtungen nach (u.a. Bewährungshilfe, Schwangerschaftskonfliktberatung, Familienberatung, Suchtberatung, Frauenhaus….) Da wird sich bestimmt etwas finden. In Bezug auf das Praktikum im WiSe 2019/2020 überlege ich, das Angebot des Jugend- und Sozialamtes anzunehmen. Mal schauen. Im Mai steht die Klausur für „Einführung Medizin, Psychologie, Soziologie“ an. Auch eine Projektarbeit, eine Gruppenarbeit und ein Abschlussbericht erwarten mich 2019. Es bleibt spannend. 😅 In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Rutsch in ein entspanntes Jahr 2019. Kommt gut rein. Wir lesen uns im neuen Jahr. 😉  

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Ich habe fertig

So. Pünktlich zu Weihnachten habe ich meine Hausarbeit endlich fertig bekommen. Ich bin mir gerade noch nicht so sicher, ob ich zufrieden bin. Das muss sich über Nacht erstmal setzen. Meine Schwestern schauen nochmal drüber wegen Rechtschreibung und Kommata (ich seh da nach Wochen Bearbeitung immer den Wald vor lauter Bäumen nimmer). Am 29.12. muss sie in der Post sein. Drucken, binden, brennen nächste Woche und dann direkt zur Post. Stress lass nach.  Momentan weiß ich nicht wo mir der Kopf steht. Neben den ganzen Weihnachtsvorbereitungen, der Hausarbeit und dem normalen Arbeitsalltag kamen noch familiäre Aufregungen dazu. Meine kleine Schwester hat sich ziemlich böse den Knöchel gebrochen (dreifach) und die Bänder gerissen. Sie liegt momentan mit einem Fixateur externa im Krankenhaus und wartet auf die zweite OP. Die kann aktuell wegen der starken Schwellung nicht gemacht werden. Das wird wohl erst nach Weihnachten. Also bin ich täglich im Krankenhaus. Die Arme. Leidet da still vor sich hin und muss Weihnachten im Krankenhaus verbringen. Naja, wir versuchen, es ihr so schön wie möglich zu machen.  Im Bild oben sieht man (sofern die Technik will) meine Termine für 2019. Ich hoffe, es wird nicht so wüst wie es aussieht. 🙈 Für die Praxisphase hatten wir im Dezember die erste Vorlesung. Nennt sich reflexive Praxisbegleitung. Was daran reflexiv sein soll, ist mir noch ein Rätsel. Ich habe selten eine Vorlesung gehabt, die ich als so sinnlos erlebt habe. Ok, dass ein Dozent zu Beginn Probleme mit der Technik hat, nehme ich ja noch hin. Aber dass man eine Methode der Sozialarbeit erklärt, um im selben Atemzug mitzuteilen, dass man von selbiger nicht viel hält, weil man in der Praxis lieber "sein eigenes Ding" macht, fand ich doch sehr befremdlich. Auch die Tatsache, dass Wortmeldungen der Studierenden oft als Kritik wahrgenommen wurden, wir aber nur ins Gespräch kommen wollten, nervte schlichtweg. Am Ende wollte ich noch einen Hinweis zum Praxisbericht haben. Mit der Prüfungsleistung hatte sie sich gar nicht auseinander gesetzt. Sie sagte, wir sollten auf 10 Seiten schreiben, was wir gemacht haben und wie wir es erlebt haben. Auf meine Nachfrage nach Vorgaben seitens der DIPLOMA, gab sie an, es gebe keine. Absoluter Käse, es gibt sehr genaue Vorgaben, wie zu allen Prüfungsleistungen. Sie hatte sich im Vorfeld schlichtweg nicht informiert. Ich persönlich erwarte vorbereitete Dozenten. Vielleicht ist meine Erwartung an diesem Punkt zu hoch. Ich habe selten hier so offen negativ über einen Dozenten gesprochen, aber das hat mich sehr geärgert. Ich schreibe den Bericht jetzt einfach nach den Vorgaben der DIPLOMA. Gott sei Dank wird er eh nur als bestanden gewertet.  Ansonsten habe ich keine Hoffnung mehr, das ausstehende Prüfungsergebnis noch vor Weihnachten zu erhalten. Diese Woche sind mal wieder acht Wochen rum. Ich habe die Tage hier irgendwo eine Statistik eines Studierenden gesehen. Bei dessen Wartezeiten war ich wirklich neidisch. Naja. Die bekommen wir dann wohl nächstes Jahr.  Wenn es die Zeit erlaubt, verfasse ich nächste Woche mal einen Jahresrückblick.  Ansonsten wünsche ich Euch schon mal frohe Weihnachten. Habt eine schöne Zeit mit Euren Familien. Ich teile mich zwischen meiner Familie und Nachtschicht auf. Schlafmangel lässt grüßen. 😅 Also bis die Tage. 😉

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Erstes Praktikum beendet

So schnell gehen 5 Wochen und 200 Stunden rum. Wobei es am Ende sogar mehr waren.  Es waren tolle 5 Wochen. Ich habe eine super Bewertung bekommen (und das nicht nur von meiner Anleiterin). Das ganze Team hat (ungefragt) Rückmeldung erteilt, als ich mich bei jedem verabschiedet habe. Zum Abschied habe ich sogar ein kleines Dankeschön für mein Engagement bekommen mit der Einladung, gerne für ein weiteres Praktikum zurück zu kommen.  Fachlich... hat es mir enorm viel gebracht. Ich habe vieles aus der Theorie in die Praxis transferieren können. Was mir schwer gefallen ist, war mich an bestimmten Punkten zurück zu nehmen. Nach 15 Jahren Arbeit im sozialen Bereich kommt man halt nicht frisch von der Hochschule und hat in manchen Bereichen schon eine klare Meinung. Aber laut meiner Anleitung scheint mir der Spagat gut gelungen zu sein. Abschließend muss ich sagen, dass dieser Bereich durchaus etwas für mich wäre, aber ich mir noch weitere Felder anschauen möchte.  Für den Abschlussbericht warte ich nur noch auf die erste Onlinepräsenz dazu und dann werde ich auch den dieses Jahr noch abarbeiten, um mich dann auch Psychologie, Soziologie und Medizin zu konzentrieren.  Ende Praktikum heißt auch, dass die vergangene Prüfung 5 Wochen her ist.... und man rate.... ich warte nach wie vor auf mein Ergebnis. Nervig. Ich hoffe, es wird noch vor Weihnachten was.  Bei der Hausarbeit ist gestern endlich der Knoten geplatzt und der rote Faden ist da. Nun muss ich ihn nur noch durch die Hausarbeit ziehen.  Die erste Onlinepräsenz in Psychologie habe ich leider verpasst. Der Grund dafür war aber grandios. Ich war mit meinen Schwestern zur großen Rednernacht von GEDANKENtanken in der Lanxess Arena in Köln. Und es war einfach nur fantastisch. Viele Redner haben mich inspiriert, zum Nachdenken gebracht und auch zu Tränen gerührt. Der Termin für die Nächste steht schon im Kalender und ich hoffe, es kollidiert mit keinen Prüfungsterminen. Sobald der neue Plan im Dezember kommt, werden die Karten bestellt.   Nun genieße ich meinen letzten Abend von 5 Wochen geregelten Arbeitszeiten. Morgen geht es wieder los mit Spätschicht. Wobei ich auch sagen muss, dass ich mich auf meine Kollegen freue. Die haben mir schon gefehlt. 😁

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P3

Ok, mancher Fantasy- TV- Junkie könnte jetzt meinen, ich rede von einer Bar, die von drei Hexen betrieben wird... 😂 aber nein, ich rede von den drei P´s, die aktuell mein Leben bestimmen: - Prüfung - Praktikum - Pädagogik. P 1 Prüfung..... die stand vergangenes Wochenende im Fach Verwaltung, Organisation und Management in der Sozialen Arbeit an. Insgesamt habe ich mich gut vorbereitet gefühlt. Den Dozenten der die Klausur stellte, kannten wir schon und so wussten wir, wenn wir die Inhalte der Vorlesungen gut nachbereitet, sind wir sehr gut vorbereitet. Tja war diesmal leider nicht so.... Der erste Teil war Projektmanagement war gut machbar. Hatte nur ein zwei Wackler in einer Frage. Hatte mir vorgenommen, da am Ende der Klausur nochmal drüber zu schauen, aber vor lauter Frust über die letzte Frage, hatte ich das dann komplett aus dem Blick verloren. Aber da sind mir maximal zwei oder drei Punkte flöten gegangen. Das ist ok. Der zweite Teil in ökonomische Grundlagen verlief er suboptimal. Ich bin jemand, der Fragen nacheinander abarbeitet, um mich im Vorfeld nicht schon über andere Fragen verrückt zu machen. In der Klausur ein kapitaler Fehler. So kam es, dass Frage 3 und 5 den gleichen Hintergrund hatten nur der Blickwinkel geringfügig unterschiedlich war. Also passte meine Antwort von Frage 3 eher zu Frage 5 mit ein paar Korrekturen. Gesagt getan, Nummern geändert und kurz darüber gebrütet, wie ich die Antwort für Frage 3 letztendlich formuliere. Am Ende kann ich mit den Antworten leben, aber 100% ig zufrieden bin ich nicht. Dann kam Frage 6. Und mit ihr ein großen Fragezeichen. Der Dozent meinte mal, wir sollten zumindest etwas schreiben, dass er eine Chance hat, Punkte zu verteilen. Nur was soll ich schreiben, wenn ich so gar keinen Dunst habe?? Die Inhalte dieser Frage waren zu keinem Zeitpunkt Inhalte der Vorlesungen und somit war ich komplett raus. Zehn Punkte, die im Nirgendwo verschwinden. Ärgerlich aber ganz klar mein Fehler. Es war Inhalt im ersten Kapitel des Studienheftes, welches ich aufgrund der Konzentration auf die Vorlesungsinhalte schlichtweg nicht mehr parat hatte. Ärgerlich aber nicht änderbar. Bestanden habe ich zweifelsfrei, aber nicht so gut, wie ich es mir gewünscht hätte. Naja mal schauen, wie lang wir diesmal auf das Ergebnis warten müssen. Irgendwie bezweifel ich, dass das dieses Jahr noch etwas wird. Man lernt ja aus Erfahrungen. 🙈 P 2 Praktikum... das ist am vergangenen Montag los gegangen. Leute war ich Montag morgen nervös. Das hat sich angefühlt wie der erste Schultag. 😅 Aber ich bin sehr nett begrüßt worden und dann ging der Input los. Für mich ist mein Praktikumsplatz ja etwas komplett neues. Mein Fazit nach einer Woche? Es macht Spaß. Ich lerne viel. Es ist ungewohnt, wenn man selbstständiges arbeiten gewohnt ist, wieder in eine Position zu wechseln, in der man gesagt bekommt, was man tun kann und darf. Womit ich erstaunlicher Weise Probleme habe, ist die Tatsache, dass ich in einem abgeschlossenen Büro sitze. An meinem Praktikumsplatz gibt es zwar ein Team, aber es arbeitet doch jeder für sich und nur einmal in der Woche bei einer Teamberatung sehen sich alle. Nicht zu vergleichen mit dem Alltag in der Psychiatrie, wo ich zwar selbstständig aber sehr eng und vor allem kommunikativ mit meinen Kollegen zusammen arbeite. Auch wenn mir diese Arbeitsweise fremd ist, ist es ein spannender Bereich. Ich habe in der einen Woche bereits viele Erfahrungen gesammelt und habe einen enormen Respekt vor der Arbeit, die dort geleistet wird. Überrascht haben mich die doch vielen Schnittstellen zwischen meinem Arbeitsplatz und der Praktikumsstelle. Was ich ganz klar genieße, sind die geregelten Arbeitszeiten. Ich bin auch gespannt auf Monat. Ich habe diese Woche erste Sozialberichte geschrieben und ganz neugierig, wie die Rückmeldung dazu ausfällt. auch habe ich diese Woche verschiedene Ideen sammeln können, wo ich meine nächsten Praktika machen kann. Die Entscheidung, diese nicht in der Klinik zu machen, war definitiv die Richtige.  P 3 Pädagogik.... ja, ich hänge noch an der Hausarbeit. Mir fehlt der Abgabedruck. Aber den habe ich jetzt durch die Bücher aus der Bibliothek. Muss ja mal vorangehen. Und das wird es jetzt. Bin dann mal fleißig. Bis dann. 

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Qual der Wahl

Woran erkennt man, dass ich diese Woche Urlaub habe? Zwei Einträge in einer Woche. 😅 Ich habe mir gerade eine Pause von meine Hausarbeit in Pädagogik gegönnt und bin dabei über eine Mail der DIPLOMA gestolpert. Die Wahl des Wahlpflichtmoduls für das 6. und 7. Semester steht an. Bis vor kurzem war ich noch in der Annahme, dass es eine sehr schwere Entscheidung wird.... aber nach dem Lesen des Modulhandbuches war es eine sehr schnelle Bauchentscheidung, verbunden mit einer kurzen Pro/ Kontraliste. Zur Wahl stand: 1) Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 2) Psychosoziale Beratung und Gesundheit 3) Professionelle Herausforderungen in der Sozialen Arbeit durch digitale Medien. Nummer 3 ist quasi postwendend aus der Auswahl gefallen, da Medienpädagogik im 3. Semester nicht unbedingt mein Lieblingsseminar war und wir wohl die gleiche Dozentin bekommen könnten. Mir ist die Bedeutung digitaler Medien durchaus bewusst. Aber ich glaube einfach, das Nummer 1 oder 2 einen Mehrwert für mich haben.  Da wir laut DIPLOMA eine Erst- und Zweitwahl treffen sollen, stand nun nur noch die Frage im Raum, welches der Module meine erste Wahl sein sollte. Entschieden habe ich mich letztendlich für Nummer 2. Mir gefällt der Fokus auf Beratung und Gesundheit. Ist das doch ein Bereich, in dem ich mich als Krankenschwester schon viele Jahre bewege, wenn auch in einem anderen Kontext. Ich habe die Möglichkeit auf meine Grundsteine aufzubauen. Das gefällt mir. Ein Teil des Moduls wird auch die Abgrenzung zur Psychologie bzw. die Schnittstelle zu dieser und anderer Disziplinen darstellen. Die Entscheidung gefällt mir. Es ist keine Wahl zwischen Pest und Cholera, sondern ich habe einen Bereich, der mich wirklich interessiert. Ich denke auch, dass sich unser Kurs zwischen diesen beiden Modulen aufteilen wird. Wir werden sehen... aber sollte es aus organisatorischen Gründen Modul 1 werden, wäre es zumindest etwas mit dem ich leben könnte, weil es ganz interessant klingt.  Meine Hausarbeit wächst und wächst. Ich habe ein sehr großes Thema gewählt und freie Hand vom Dozenten, in welche Richtung ich mich bewege. In der Einleitung gilt es nun, sehr gut einzugrenzen, worauf ich hinaus will. Ich werde dem Dozenten auf jeden Fall ein Exposé schicken, um auf Nummer sicher zu gehen. Im Rahmen meiner Literaturbearbeitung habe ich von einem Kollegen, der auch studiert, die Empfehlung bekommen mit Citavi und dem scanmarker zu arbeiten. Genialer Tipp. Wichtige Zitate werden 1:1 in Citavi übernommen, Kommentare kann ich hinzufügen und parallel in der Hausarbeitsdatei gleich Notizen und Formulierungen machen. Ein großer Teil, den ich bis dato handschriftlich gemacht habe, ist nun gleich im PC. Eine große Erleichterung. Das waren 80 Euro, die sich gelohnt haben. Meine Schwester hat mir Montag noch von einer APP fürs Tablet erzählt, die Handschrift in Text umwandelt. Da muss ich nochmal schauen. Prinzipiell für meine Notizen nebenbei auch eine gute Idee. Am Ende des Studiums bin ich ein Technikgenie. 😅 Jetzt wird's privat: Ansonsten bin ich schon am Überlegen, ob ich nach dem Bachelor weiter mache. Mein Partner und ich haben den Kinderwunsch ad acta gelegt. Heißt, ich habe Zeit und Energie, mir nach dem Studium ein neues Ziel zu suchen. Aber bis jetzt habe ich noch keinen Master- Studiengang gefunden, der mich reizt.... Naja sind ja noch 2 Jahre hin. 😁 Meine bessere Hälfte unterstützt mich. Das freut mich. Mein Umfeld..... Sagen wir es so.... ich kann die Frage "Und wann wollt ihr Kinder haben?" nicht mehr hören. Man möchte ja auch nicht jedem auf die Nase binden, warum das Thema erledigt ist. Naja in zwei, drei Jahren fragt keiner mehr. 🙈🙉🙊 Jetzt mache ich mich mal wieder an meine Hausarbeit. Will heute noch ein wenig was schaffen. Schönes Wochenende!

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Da ist sie wieder

So, nachdem ich den August und September her etwas träger verbracht habe, bin ich seit einer Woche wieder richtig am Ball.  Die Pause hat mir gut getan. Im Urlaub waren wir eine Woche bei traumhaften Wetter an der Ostsee, haben abenteuerliche Radtouren unternommen und schöne Dinge gesehen. Absolut gut für den Akku.  In den letzten 7 Wochen habe ich etwas Literatur exzerpiert und komme jetzt in die Formphase der Hausarbeit. Je mehr Literatur ich lese, um so mehr fesselt mich das Thema. Diese Hausarbeit zu schreiben macht wirklich Spaß.  Vorlesungen sind aufgrund des Sommers wieder rar gesät, von daher ist der Input zwischen 4. und 5. Semester recht spärlich. Nächste Woche geht's weiter. Im Oktober sind die letzten Vorlesungen des 4. Semesters. Ende Oktober dann die Klausur in Sozialmanagement. Ich lese meine Karteikarten immer mal wieder, aber richtig lernen werde ich in den zwei Wochen vor der Prüfung. Die Hausarbeit in Pädagogik möchte ich gerne bis zum Beginn des Praktikums Ende Oktober abschließen und mich dann entspannt auf das 5. Semester konzentrieren.  Für das Praktikum gibt es im 5 Semester 6 Stunden Reflexion. Kam mir erstmal wenig vor. Mal schauen, wie das abläuft. Ansonsten startet im November Einführung in Psychologie, Medizin und Soziologie. Ein Themenfeld, welches mit einer Klausur abgeschlossen wird. Ich bin mal gespannt, ob mir meine berufliche Vorerfahrung hier eher hilft oder mich behindert. Wir werden sehen.  Neben der Literaturrecherche habe ich mich in den vergangenen Wochen mit den Fristen für die Bachelorthesis auseinander gesetzt. Wenn ich pünktlich nach dem 8. Semester abschließen möchte, muss ich quasi Mitte 7 Semester also Ende 2019 SPÄTESTENS mein Thema anmelden. Themen überlege ich mir schon eine Weile. Habe ein Tabelle, in der ich Themenideen und mögliche Betreuer notiere. Heute habe ich an die Diploma eine Anfrage gesendet, ob es bezüglich der Betreuerwahl Einschränkungen gibt. Ich habe schon einen Favoriten im Kopf und hoffe er darf betreuen. Ansonsten habe ich im Juli auch endlich meine Note der Hausarbeit in Theorien und Methoden II erhalten. Aufgrund der Dozentin hab ich wirklich mit keinem so guten Ergebnis gerechnet, nachdem die Hinweise zum Exposé schon so knackig waren. Dafür hat mich das Ergebnis sehr begeistert. Es stand wieder eine 1 vorm Komma. Meine Schwestern haben nach dem Lesen auch gesagt, dass die Arbeit gut gelungen ist, aber die sind halt keine Hochschulprofessorin. Ich muss wohl mehr auf meine Schwestern hören, wenn die sagen, es ist etwas gut. 😅 Ja, ja, der eigene Ehrgeiz und diese bösen Selbstzweifel immer. 🙈 So.... die Spätschicht ruft, ich muss los. Auch wenn das Wetter mich eher an die frische Luft ziehen würde. Schönes Wochenende und bis bald. 🖐️

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Manchmal wird Geduld belohnt

So, nach mehr als drei Monaten sind nun die längst überfälligen Ergebnisse für Recht und Kulturarbeit da.  Nachdem mich die Rechtsklausur eher ratlos zurückgelassen hat, bin ich heute einer 1,0 belohnt worden. Also ist es mir gelungen, mein gelerntes auf die etwas um die Ecke gestellten Fragen anzuwenden. Ich bin mehr als stolz auf mich. Vor allem, da das Ergebnisfeld wohl extrem weit gefächert ist. Meine Schwestern haben mich ziemlich mit dem Ergebnis aufgezogen, weil ich nach der Klausur so gejammert habe. Eine meinte nur noch, ich jammer auf hohem rechtswissenschaftlichem Niveau. 😅 Kulturarbeit ist in der Summe gut gelaufen. Mit einer 1,7 könnte ich eigentlich zufrieden sein. Bin es aber nicht. Für die viele Arbeit die in diesem Portfolio steckt, habe ich mir mehr gewünscht. Aber hier ecke ich wieder an meinem persönlichen Anspruch an. Muss ich jetzt so hinnehmen.  Vorbereitung für die Klausur ist abgeschlossen, ich muss nur noch lernen, wenn es soweit ist. Die Lernkarten liegen fertig auf dem Schreibtisch.  Beim Thema Hausarbeit musste ich jetzt einen kurzfristigen Stopp einlegen. Ich habe seit letzter Woche Montag Nachtschicht. Heute demnach die achte. In Kombination mit der Hitze geht's mir sehr bescheiden. Eine Symptomkombination macht mir ziemlich Angst, die lasse ich morgen abklären. Auf jeden Fall fehlt mir momentan jede Konzentration. Aber das wird schon wieder. So. ich verkrümel mich vor der Arbeit nochmal auf die Couch. Bis dann!    

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Letzter Anlauf vorm Urlaub

So, ich habe für mich beschlossen, vor meinem Urlaub Ende August noch einmal die letzten Körner zusammenzupacken und mit der Hausarbeit in Pädagogik zu beginnen. Vor mir her schieben, bringt nur in der Prüfungszeit Stress.  Demnach habe ich mir die letzten Tage den Kopf zerbrochen, bei welchem der Dozenten ich schreiben möchte UND natürlich, was das Thema sein könnte. In einem ruhigen Moment habe ich alle Ideen notiert, die im Köpfchen so umherspukten und dann einfach geschaut, wo meine Interessen mich am ehesten hin führen. Die Entscheidung war erstaunlich klar. Dem Dozenten habe ich auch bereits geschrieben und hoffe jetzt auf ein OK für mein Thema.  Wenn ich bis zum Urlaub straff durch mache, heißt es im Urlaub dann wohlverdient zwei Wochen nichts tun. 😎 Wir wollen an die Ostsee. Ich freu mich schon. Endlich mal wieder Zeit zu zweit.  Beim Praktikum geht's auch voran. Ich habe meinen Praktikumsvertrag erhalten und ihn bereits unterschrieben mit den notwendigen Unterlagen für die DIPLOMA wieder abgegeben. Ich hoffe diese erhalte ich nächste Woche zurück, so dass ich meine Praktikumsstelle genehmigen lassen kann. Den unbezahlten Urlaub (ach mein Sparerherz blutet 🤣) habe ich vergangene Woche beantragt und warte auf die Rückmeldung der Personalabteilung. Wenn alles klappt, fange ich Ende Oktober mein erstes Praktikum an. Ich bin etwas aufgeregt. 😁 Ansonsten gehe ich nebenbei meinem größten Hobby seit ich Fernstudent bin nach: WARTEN. 🙄 Geschlagene 10 Wochen aufs Klausurergebnis, 9 Wochen auf das Portfolio und frische 2 Wochen auf die Hausarbeit. Ich bin langsam genervt. Ich möchte endlich wissen, wie Klausur und Portfolio ausgefallen sind. Geduld wird nie meine Stärke werden. Kommilitonen haben bereits nachgefragt... das Studienzentrum hat noch keine Ergebnisse, wird sich aber erkundigen. 🤨 So, ich versuche jetzt mal noch etwas Sonne zu tanken und dann früh schlafen zu gehen. Morgen heißt es wieder Frühschicht. Also schönes Wochenende!

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Urlaubsreif

So, für heute habe ich meine Bücher weg gepackt.  Momentan laufe ich etwas am Limit. Ich bin eindeutig urlaubsreif. Was darauf schließen lässt? Ich bin super schnell gereizt (mein armer Mann) und dauermüde. Bis zum Urlaub sind es noch acht Wochen. 🙈 Aber momentan kommts auch wieder von allen Seiten: Studium, Familie und weil das noch nicht reicht, ist beruflich auch die Hölle los.  Naja jammern bringt nichts. Hausarbeit ist fertig, der Umschlag liegt auf meinem Flurregal und ich fahre morgen früh direkt zur Post. Zwei Tage vor Schluss. Bin froh, dass ich die Arbeit hinter mir habe. Mal schauen, was dabei rum kommt. Ich glaube, die Kontrolle wird noch schärfer als in Ethik. Aber mal etwas Lustiges aus der Hausarbeitszeit: ich bin ein totaler Fan von Stichwortverzeichnissen bei der Literaturrecherche geworden. Ich habe wirklich eine regelrechte Abneigung gegen Bücher ohne Stichwortverzeichnis entwickelt. 😂  Die zwei anderen Prüfungsergebnisse (Recht und Kulturarbeit) stehen noch immer aus. Die Geduld lässt nach 8 Wochen spürbar nach. Ich hoffe, es dauert nicht mehr all zu lang. Praktikum: Auf Nachfrage bei der zuständigen Fachkraft, meinte diese, dass es klar geht und ich Nachricht von der Personalabteilung erhalte. 😁 Ich freu mich wie ein Schnitzel. Bei der RV und bei der KK war ich auch. Die Ergebnisse sind semioptimal ausgefallen. Von der RV habe ich die Info, dass die Praktika angerechnet werden, wenn sie Teil der Studienordnung und für die staatliche Anerkennung Pflicht sind. Ich muss nach Abschluss des Studiums mit allen Unterlagen auf die Rentenkasse und es mir anerkennen lassen. So habe ich zumindest keinen Zeitverlust. Dann geht mir zwar etwas Geld durch die Lappen (wegen des fehlenden Beitrags), aber den könnte ich auf freiwilliger Basis selber zahlen (das packe ich lieber in die private Vorsorge. Hab ich mehr von. 😉) Super. (Wenn mein AG mich für die Zeit immer abmeldet. Wenn er dies nicht tut, brauche ich gar nichts machen.) Das war der positive Teil. Bei der Krankenkasse muss ich meinen Eigenanteil von 190 Euro selber tragen. Für den Studententarif bin ich etwas zu alt. 🤨 Das ist natürlich nicht ohne. Aber da muss ich durch.  Vorlesungen in Ökonomie laufen. Ich denke, die Klausur ist machbar.  In Pädagogik bin ich schon am Suchen..... Thema für die Hausarbeit natürlich. DENN: nach der Hausarbeit ist vor der Hausarbeit. 😂 So und da meine Motivation schon schläft, geselle ich mich dazu. Bis die Tage!

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Das Praktikum und seine Hürden....

So heute war es dann endlich so weit. Ich hatte ein Gespräch mit einer potentiellen Praktikumsstelle. Mein letztes Vorstellungsgespräch ist zehn Jahre her. Dementsprechend nervös war ich. Die betreffende Mitarbeiterin war aber total nett. Sie hat erstmal meine Erwartungen und die Rahmenbedingungen abgeklopft. Dann hat sie eigentlich Werbung für ihre Arbeit gemacht. Fand ich ganz lustig. Viel zu Wort bin ich nicht mehr gekommen. Prinzipiell habe ich den Praktikumsplatz... wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Sollte bis dahin ein Praktikant an die Tür klopfen, der eine längere Praktikumszeit hat oder die Praktikumsstelle wieder einen Studenten eines Dualen Studiums einstellen, wäre ich raus. Doof. Hier tritt das ein, was @KanzlerCoaching bereits im Forum einmal angesprochen hatte... der Nachteil der kurzen Praktika; die sich leider nicht zusammen legen lassen. Hier hoffe ich einfach mal auf ein bisschen Glück von oben. Was mir hier entgegenkommt ist meine Berufsausbildung und die 15 Jahre Berufserfahrung. Hat sie mir heute ganz deutlich gesagt. Die zuständige Fachkraft will es Anfang nächster Woche mit ihrem Chef absprechen und es dann für die Formalien in die Personalabteilung geben. Sobald das geschehen ist, habe ich es sicher. Also Daumen drücken. Den einen Feiertag im anvisierten Zeitraum könnte ich ohne Probleme raus arbeiten und es wäre ein für mich vollkommen neues Aufgabengebiet. Ich hoffe die 100%ige Zusage kommt schnell, dass ich meinen Praktikumsplatz beantragen kann. Eine weitere Hürde sind die finanziellen Rahmenbedingungen. Bei dieser Praktikumsstelle gehe ich mit 0 Euro nach Hause. Das heißt, ich muss 5 Wochen aus meinen Ersparnissen leben. Und das quasi 3x. Ich überlege, mit meinem Arbeitgeber zu vereinbaren, 4 Wochen unbezahlten Urlaub und eine Woche normalen Urlaub zu nehmen. Sofern er da mitspielen würde. Müsste ich schauen. Würde mir finanziell zumindest etwas entgegen kommen. Aber daran solls jetzt nicht scheitern.  Bezüglich der Sozialversicherungen habe ich nächste Woche einen Beratungstermin. Das muss für die Praktika ja auch abgeklärt werden. Dazu schreibe ich nächstes Mal etwas.  Ansonsten raubt mir die Hausarbeit momentan alle Zeit und Energie. Im Moment ist es gar nicht so einfach berufliches, Studium und privat unter einen Hut zu bekommen. Am 30. muss die Hausarbeit in der Post sein.... Aber es geht vorwärts. Den Termin halte ich auf alle Fälle.  Das neue Semester hat auch Fahrt aufgenommen. Hier wartet wieder, ohhhhhhh Überraschung, eine Hausarbeit auf mich. 🙈 Wir haben wieder die Wahl zwischen zwei Dozenten als Betreuern. Der erste ist für mich persönlich schon raus. Alle Hoffnung liegen auf dem zweiten. Und natürlich eine Klausur. In dem Feld haben wir wieder bei unserem Lieblingsdozenten, der ein straffes Programm fährt, uns aber super vorbereitet. 👍  Privat habe ich seit ein paar Tagen einen kranken Mann zu Hause. So Sorte laut leidend. Neben Pflege versuche ich, mir das nicht selbst abzuholen. Das könnte ich gerade gar nicht gebrauchen.  Also wie immer viel los. 😂

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Es geht vorwärts

Da bin ich mal wieder mit einem Lebenszeichen meinerseits. Zwischenzeitlich hat sich einiges getan. Nach langem hin und her habe ich endlich die Note für meine Hausarbeit aus dem letzten (!) Jahr erhalten. Ich war gelinde gesagt etwas genervt von dem hinterher laufen, während meine Kommilitonen ihr Noten bereits lange hatten. Aber dafür bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. 😊 Auch arbeitstechnisch hatten es die letzten Wochen enorm in sich. Es stand die Rechtklausur Anfang Mai an, für die ich mich vorbereitet hatte, das Exposé für die Ende Juni fällige Hausarbeit  musste abgeschlossen werden, damit ich mein Thema pünktlich einreichen konnte und das Portfolio musste fertig gestellt werden. Zwischenzeitlich wusste ich wirklich nicht, wo mir der Kopf gestanden hat, da ich ja auch noch Vollzeit arbeite. Aber eins nach dem Anderen. Die Rechtsklausur. Puh. Bestanden sollte ich sie haben. Nur beim „wie“ bin ich überfragt Ich fühlte mich wirklich gut vorbereitet. Es hieß vor der Klausur, dass es darum geht, das gelernte auf Fallbeispiele anzuwenden, vergleichbar mit den Übungsfragen im Studienheft. Pustekuchen. Es war reine Wissensabfragen mit §§ gespickt. Soweit auch kein Thema. Nur die Fragenstellung ließ mich die ersten fünf Minuten wirklich erstmal ratlos am Tisch sitzen. Und auch die Tatsache, dass die Hälfte der Gesamtpunkte auf eine Frage entfiel, machte es nicht einfacher. Sollte man bei der Frage komplett daneben hauen, dann heißt es wiederholen. Naja mal abwarten. Und da wären wir beim Lieblingsthema. Colle wartet auf zwei Ergebnisse. Das kann ich ja so gut. 😅 Das Portfolio fiel mir, entgegen aller Erwartungen, recht leicht. Ich bin mit dem Endprodukt zufrieden. Mal schauen, ob es die Dozentin ähnlich sieht. Es hat mir gefallen, etwas zu gestalten, was mehr meine eigene „Note“ trägt. Das Exposé war schon nerviger. Aber wahrscheinlich auch eher, weil es wieder Literaturrecherche hieß und die bekanntlich zeitraubend ist. Werde überraschenderweise nicht mit meinem Thema warm. Ich hätte doch das Thema nehmen sollen, was ich zuerst im Kopf hatte. Habe aber dann einfach Angst gehabt, an der Stelle nicht die nötige Literatur zu finden. Dem trauere ich etwas nach, weil es bestimmt spannend geworden wäre. Naja. Mein Plan ist ab morgen in die Endphase Hausarbeit einzusteigen. Ich will sie vom Tisch haben, um mich auf das aktuelle Semester, dessen Vorlesungen jetzt endlich beginnen, konzentrieren zu können. Denn nach der Hausarbeit ist vor der Hausarbeit. 😂 Und nebenbei versuche ich meine Praktika zu organisieren. Ich hatte ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber, bei dem ich die Praktika  in einem anderen Bereich durchaus hätte ableisten können. Aber wir sind uns nicht einig geworden. Nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit war der Personalchef nicht bereit, mir entgegen zu kommen und mich zu unterstützen. „Sie machen die Geschichte ja für sich und nicht für den Betrieb“. Aha gut zu wissen. Also wende ich mein neugewonnenes Wissen nur in meiner Freizeit an? Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich geärgert habe. Zumal er mir vor Beginn des Studiums versprochen hat, dass ich bei den Praktika unterstützt werde. Konnte er sich nimmer dran erinnern. Naja. Ich war beim Betriebsrat, um zu erfragen, ob unbezahlter Urlaub in unserem Betrieb eine Option ist. Das wurde mir bestätigt. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Praktikumsstelle außerhalb meines Betriebes. Denn nach dem Gespräch habe ich keinen Elan, als unterbezahlter Praktikant für meinen Betrieb zu arbeiten. Mir ist durchaus bewusst, dass Praktikanten wenig bis gar nichts bezahlt bekommen. Ist an sich für mich auch nicht das Problem. Mich hat die Tatsache geärgert, dass er mir etwas anderes verspochen hat, keine Unterstützungsbereitschaft gezeigt hat und meine Motivation nicht gewürdigt hat. Ist das verständlich? Ich hab jetzt mehrere Betriebe angeschrieben und hoffe auf die Möglichkeit ganz andere Bereiche kennenzulernen. So, das solls für heute gewesen sein. Bis bald!  

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Nachtrag

Wisst ihr was noch schöner ist, als nur auf Ergebnisse zu warten? Auf Ergebnisse zu warten, wenn sich der Rest vom Kurs schon drüber freut (auch die, die deutlich nach mir abgegeben haben). 

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Viel zu tun...

Nachtschicht, keine Lust im Studienheft zu lesen…. Na dann füttere ich mal wieder meinen Blog. Wird ja auch Zeit. Tja, was gibt es Neues…. Ich habe meine Anerkennung für ein Praxissemester erhalten. Die Freude war groß. Im Sommer ist ein abschließendes Gespräch zwecks Organisation der anderen Praktikas. Ich hoffe, unser Personaler geht bei dem Plan, den die leitende Sozialpädagogin und ich haben mit. Da heißt es wie immer *we will see*. Neben dem Thema quäle ich mich gerade durch Recht. Die Karteikarten werden immer mehr und langsam frage ich mich, wie ich die ins Hirn bekommen soll. Die Vorlesungen sind da noch mal ein Thema für sich. Wir haben in Recht zwei Dozenten und die unterscheiden sich wie Tag und Nacht. Einer ist einfach klasse. Der nimmt uns mit, vermittelt prima, hat allgemein eine sehr motivierende Art und Weise und einen wahnsinnigen Wissensschatz.  Der andere? Ich weiß gar nicht, wie ich das diplomatisch umschreiben soll….  Aber dem fehlen alle pädagogischen Fähigkeiten. Ich starre die ganze Vorlesung auf einen grauen Monitor, weil er die technischen Möglichkeiten nicht kennt bzw. nutzt. Und er geht einfach nur stupide das Studienheft durch. Ohne Schwenk nach links und rechts. Ganz ehrlich? Das kann ich auch ohne Dozent. Das war das erste Mal in 3 Semestern, dass ich eine Vorlesung verlassen habe. Gott sei Dank ist ein solcher Dozent wirklich die Ausnahme.  Ich werde die Evaluation nutzen und hoffen, dass er die Rückmeldungen umsetzt. Die liebe Kulturarbeit und mein Portfolio. Es wächst und gedeiht. Ob die Richtung stimmt? Keine Ahnung. Das wird am Ende die Note zeigen. So im Blindflug etwas anfertigen, ohne Plan, wie das am Ende aussehen soll, ist echt nervig. Aber ich gebe mir Mühe. Aber die Dozentin ist klasse und vermittelt wirklich viel. Und sie lebt für ihr Thema. Echt toll zu sehen. Im März muss ich in der Vorlesung mein zweites Referat halten. Fertig ist es schon. Und sie hat mit uns Methoden online ausprobiert. Das war wirklich eine spannende Erfahrung. Und dann wäre da noch Theorien und Methoden II. Ich bin umgeschwenkt. Ich schreibe nun doch in Arbeitsfeldern. Mein Thema wurde von der Dozentin genehmigt und ich kann mich dann langsam ans Exposè machen und ggf. das Thema noch etwas eingrenzen. Also so vom Arbeitsaufwand her hat es das 3. Semester wirklich in sich. Also drückt mir die Daumen, dass die Grippewelle weiter an mir vorbei zieht. Aber was wäre ein Blogeintrag von mir ohne das allseits beliebte Thema *warten*? Ja wir warten noch… auf der Ergebnis der Ethikhausarbeit. 11 Wochen. Also das ist wirklich etwas Folter. Ich weiß, dass der Dozent viiiiiiiiele Arbeiten korrigieren muss. Ich weiß, dass das mit Aufwand verbunden ist. Macht die Ungeduld nicht besser.  Vor allem, da die neue Hausarbeit ja schon aufm Schreibtisch liegt. Ich glaube, nachm Studium bin ich die Geduld in Person. So, ich bereite mich mal langsam aufn Schichtwechsel vor.  Man möge mir Rechtschreibfehler etc. verzeihen, die Augen sind klein und das Bett ruft.  

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Geduld wird manchmal belohnt....

Happy New Year oder so ähnlich. 😉 Ich bin gut ins neue Jahr gerutscht. Schön entspannt mit dem einen oder anderen Eierlikör mit meinem Liebsten auf der Couch. Mitternacht schön angestoßen, etwas Feuerwerk geschaut und dann ins Bett verkrümelt. So ein entspanntes Silvester hatte ich wahrlich noch nicht. Aber nun zum Ernst des neuen Jahres. 😉 Nachdem ich im vergangenen Post etwas über das Warten auf Ergebnisse gejammert habe, erhielt ich eine nette Nachricht von Frau Sellmann von der DIPLOMA mit dem Angebot, meine Ergebnisse zu erfragen, sofern Sie meinen Namen und die Matrikelnummer erhält. Ich fand es ein total liebes Angebot, mir vor Weihnachten noch die Möglichkeit zu verschaffen, meine Ergebnisse zu erfahren. Ich habe trotzdem abgelehnt…. Zum einen: was wäre mein Blog ohne das Jammern über das Warten. 😉 Und zum anderen wollte ich nicht mehrere Menschen vor Weihnachten noch beschäftigen, nur weil ich ungeduldig bin. Neben dem Jammern ist mir durchaus bewusst, welcher logistische Aufwand hinter den Klausuren und auch den Korrekturen gerade für uns virtuell Studierende steckt. Das da manchmal Wunsch und Realität aufeinanderprallen ist einfach so. Aber gestern war es dann so weit, die Studienkollegen vermeldeten in Whatsapp, dass die Ergebnisse da sind. Und wie in den vergangenen Klausuren hat sich die Plackerei mehr als gelohnt. Ich bin sehr zufrieden. So kann es weiterlaufen. Das Warten auf die Hausarbeit ist irgendwie ne andere Hausnummer. Man kann die eigene Leistung an der Ecke nur schwer einschätzen. In den ersten Tagen nach Abgabe der Hausarbeit hatte ich regelrecht Albträume in Richtung falsch zitieren und so. Da hab ich erstmal bemerkt, wie sehr mich das doch beschäftigt hat. Ich hoffe, die Korrekturzeit wird sich nicht enorm in die Länge ziehen. @Carioca Wie war das bei euch? Ansonsten läuft es soweit ganz ok. Bin momentan viel mit dem Portfolio beschäftigt. Die Gliederung steht. Aktuell arbeite ich an meinem Impulsreferat für die Vorlesung. Der Plan ist, das Portfolio schnellstmöglich fertig zu stellen, so das ich mich auf Recht und die Hausarbeit konzentrieren kann. So ist zumindest der Plan. Heute hatte ich dann auch ein erstes Gespräch mit unserer leitenden Sozialpädagogin. Morgen macht sie mit mir die Unterlagen zwecks Anerkennung von 25 Praxistagen fertig und wir wollen kurz über die anderen Praktikas reden. Ich werde ein Semester in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie gehen, ein Semester in eine Neurologie und ein Semester in ein Heim der Behindertenhilfe. So ist zumindest der Plan. Ich bin ganz froh, dass ich das mit ihr schonmal vorbesprochen habe. Es geht vorwärts.

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Weihnachten und andere Zeitfresser

"Sie ist weg, weg... und ich bin allein allein..." Also meine Hausarbeit ist seit letzter Woche in der Post. Laut Sendungsverfolgung auch erfolgreich zugestellt. Eine kurze Mailrückmeldung der DIPLOMA wäre schön gewesen, aber ist logistisch aufgrund der Mengen wahrscheinlich nur schwer realisierbar. Vielleicht wäre bei der der nächsten Hausarbeit eine frankierte Postkarte ne Idee. So nach dem Motto "Wir haben ihre Hausarbeit erhalten". Kurz stempeln bei Erhalt und ab in die Post. Ich bin so ein extremer Perfektionist. Ansonsten darf man nach dem Abschicken wirklich nicht mehr reinschauen. Mir sind noch Kleinigkeiten aufgefallen. Mal schauen, ob der Dozent sie entdeckt. Ich bin am Ende eh gespannt, wie eine Rückmeldung zur Hausarbeit aussieht. Nur die Note ist in Hinblick auf weitere Arbeiten und Thesis natürlich mager. Naja wird die Zeit zeigen.  Und nun heißt es auf zwei Ergebnisse warten. Richtig.... auch das Klausurergebnis hat es als Weihnachtsgeschenk nicht mehr unter den Baum geschafft. Würde mich wundern, wenn da heute noch etwas kommt. Nach dem Versprechen des Dozenten, dass die Korrektur schnell gehen wird, warten wir jetzt schon wieder 7 Wochen. Was ist dann langsam, wenn das schnell ist? Naja ich werde mich bis nächstes Jahr gedulden müssen. Ich bezweifle, dass Geduld noch eine meiner Stärken wird. Im Dezember hatten wir die erste Vorlesung in Recht. Nach einem etwas zähen Beginn wurde das wirklich interessant, informativ und auch lustig. Ich bin gespannt, wie das weiter geht. Nach Abgabe der Hausarbeit ist das Lernen etwas in den Hintergrund getreten. Weihnachten, Geschenke, Familie, Weihnachtsmärkte... alles war irgendwie wichtiger und zeitraubender. Aber nun steht der Weihnachtsbaum, die Geschenke sind verpackt, der Einkauf ist gemacht..... es wird ruhiger. Über Weihnachten habe ich Nachtschicht, wieder viel Zeit etwas fürs Studium zu machen. Arbeit mit den Studienheften steht an. Mein Referat für Kulturarbeit muss ich abarbeiten. Das heißt mit viel Arbeit ins Jahr 2018. Für Klausur und Portfolio im Mai habe ich mich schon angemeldet. Auch die Hausarbeit mit Themensuche ist im Kopf. Ich habe auch schon eine Themenidee, wollte aber noch das Studienheft fertig bearbeiten. So, dann wünsche ich Euch mal ein wunderschönes Weihnachtsfest mit vielen besinnlichen, schönen aber auch lustigen Momenten und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2018!!

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Punktlandung & Geduldsprobe

So, da bin ich wieder. Im Gepäck eine (zumindest für mich) fertige Hausarbeit im Fach Ethik. Durch das umschmeißen im zweiten Teil der Arbeit habe ich Seitentechnisch eine Punktlandung hingelegt (auch wenn ich alles aus der Formatierung geholt habe, was ging. ). Trotz allem habe ich vieles inhaltlich nicht so vertiefend darstellen können, wie ich das gerne getan hätte. Steht als Selbstrefexion im Fazit. Aber ich denke, sie ist ganz ok geworden. Im Moment lesen zwei meiner Schwestern Korrektur.... Rechtschreibfehler, Verständnis, roter Faden. Denn ich sehe in Bezug auf die Hausarbeit den "Wald vor lauter Bäumen" nicht mehr. Anfang der Woche überprüfe ich nochmal, dass alle Quellen genannt sind und Zitate und sinngemäße Übernahmen korrekt gekennzeichnet sind, drucken, binden, Datenträger und dann geht sie spätestens Freitag nächste Woche in die Post. Ich bin ja mal gespannt, wann wir da ein Ergebnis erwarten können. Ich denke mit Horror an das Warten auf Mails von diesem Dozenten. Was das wohl für das Ergebnis der Hausarbeit heißt? Ansonsten strapaziert mich das Warten auf Prüfungsergebnisse. Ich hasse warten und bin wahrlich nicht der geduldigste Mensch. Zumal der Prof. versprochen hatte, sich zu beeilen. Trotz allem sind wir schon in der 5. Woche. Ich hoffe auf ein Ergebnis vor Weihnachten. Da mein Schichtplan für Dezember mehr als genial ist, habe ich enorm viel Freizeit. Die teilt sich momentan zwischen Weihnachtsvorbereitungen (ich liiiiebe es ), etwas relaxen und arbeiten fürs Studium auf. Ich habe mich vergangenes Wochenende dazu entschieden, meine nächste Hausarbeit in Theorien & Methoden II (trotz scheinbar strengem Dozenten) im Teilbereich "Gender & Diversity" zu schreiben und bin momentan auf Themensuche. Mein Portfolio werde ich im Bereich Projekt Kulturarbeit anfertigen. Da ich jetzt weiß, wo ich hin will, bin ich etwas entspannter und sortiere gerade meine Arbeitsabläufe. Denn "nebenbei" muss ich mich ja auch noch ein wenig auf Recht konzentrieren. Außerdem habe ich mich mit dem Prüfungsamt in Verbindung gesetzt. Mir werden 200 Stunden Praktikum angerechnet und demnach entfällt für mich ein Praktikumsbericht. Entlastet mich bei meinem Vollzeitjob natürlich ungemein. Anfang des Jahres werde ich mal einen Termin mit unserer leitenden Sozialpädagigin machen und wegen der Organisation meiner anderen Praktikas reden. Würde gerne im Unternehmen rotieren und verschiedene Bereiche kennenlernen. Hatte sogar darüber nachgedacht, die Praktikumsstunden eines Semesters ganz woanders zu machen. Je nach dem, wie entgegenkommend mein Arbeitgeber ist, reduziere ich vielleicht für die Zeit auf 75%. Mal schauen. So, jetzt gehe ich die Bücher zurück in die Bibliothek bringen und dann etwas auf den Weihnachtsmarkt. Bis die Tage!

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Warten Vol. 3

Und nun bin ich wieder hier. Die Prüfung hinter mich gebracht. Dem Gefühl nach positiv. Aber wie schon bei den ersten Klausuren heißt es nun warten. Das mag ich ja so besonders. Aber ich hoffe, diesmal nicht ganz so lang wie beim letzten Mal. Zumindest hat der Prof. gesagt, er bemüht sich. Wir werden sehen und ich werde berichten. Vorlesungstechnisch haben wir noch bis nächste Woche Pause. Das ist ganz gut. Ich möchte am Wochenende meine Hausarbeit endlich fertig stellen und mich dann (während Familie und Freunde Korrektur lesen) auf das neue Semester konzentrieren. Ich bin schon gespannt. Vorallem auf Recht und Gender & Diversity. Aber erst heißt es am Wochenende Hausarbeit. Ich bin in den Endzügen, merke aber schon jetzt, dass ich ein Platzproblem bekomme. Ich weiß noch nicht, wie ich das händeln soll. Wenn ich kürze, geht das definitiv zu Lasten von Tiefe und demnach der Qualität. Ich hab überlegt den letzten Teil umzuschmeißen. Das muss ich mir an WE in Ruhe anschauen. Oder hat jemand Kürzungstips? Mir ist auch aufgefallen, dass ich das Arbeiten an der Hausarbeit nur an freien Tagen machen kann. Ich muss mich jedes Mal wieder rein finden und wenn ich einmal im Fluss bin, brauche ich mehr Zeit als neben einem Arbeitstag ist, um konstruktiv arbeiten zu können. Irgendwie fliegt da die Zeit regelrecht. Aber das macht mir die Arbeitsplanung für kommende Arbeiten leichter. So, nun muss ich aber langsam in die Pötte kommen. Ich habe heute Spätdienst. Also bis bald!

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Huch, und da ist schon wieder Oktober

Da bin ich wieder. Offiziell im dritten Semester angekommen, inoffiziell noch mitten im zweiten. Anfang November steht die Klausur in Sozialpolitik an. Die Vorbereitungen hierfür laufen reibungslos. Ein spannendes Fach, was das Lernen natürlich enorm vereinfacht. Hier merke ich deutlich den Unterschied zu Semester 1. Musste ich mich bei Geschichte wirklich zwingen, geht es bei Sozialpolitik einfach von der Hand. Was natürlich auch mit an dem genialen Dozenten liegt. Mit dem steht und fällt die ganze Sache. Mein Hausarbeitsthema in Ethik ist jetzt auch in der Hochschule eingereicht. Und an der Stelle komme ich organisatorisch etwas ins straucheln. Bearbeitungszeit ist von Anfang November bis Ende Dezember. Also mitten im dritten Semester. Ein Semester, welches mit einer Klausur in Recht, einem Portfolio (SA im kulturellen Kontext) und einer Hausarbeit in Theorien und Methoden II aufwartet. Also ist das Motto Hausarbeit fertig stellen, um mit voller Konzentration ins Semester 3 starten. Zumindest ist der Plan so. Leider war die Abstimmung für die Hausarbeit echt schwierig. Der Dozent brauchte ewig Zeit (wir reden hier oft von mehr als einer Woche) und mehrere Erinnerungsmails für Rückmeldungen zur Themenfindung. Unter einer guten Betreung stelle ich mir wirklich etwas anderes vor. Ich hoffe, das bleibt ein Einzellfall und es ändert sich bei anderen Betreuern. Ansonsten merke ich, dass ich mich bei den Online- Präsenzen zunehmend ärgere. Da hat man engagierte Dozenten sowie Kommilitonen und dann gibt es Schnarchnasen, die es noch nicht mal hinbekommen, sich ordentlich vorzubereiten. Ich meine ein Kapitel aus einem Lehrbuch zur Vorbereitung zu lesen, finde ich echt nicht problematisch. Aber dann sitzen wir ganz oft in Gruppenarbeiten und die üblichen Verdächtigen sagen, sie hätten den Text nicht gelesen, wir sollten schon mal anfangen, sie würden dann mit einsteigen, was natürlich nie passiert. Aber am Ende die zusammengetragenen Unterlagen haben wollen. Da könnte ich platzen. Ich schaue mir das jetzt noch ein zweimal an, dann sage ich zu dem Thema was. Ich bin doch nicht der Esel für andere. Ich habe auch einen Fulltime- Job, Familie, Freund usw. Aber wenn ich mich entscheide, einen Weg zu gehen, dann doch bitte konsequent. Was mir auch zunehmend auffällt, ist die Tatsache, dass Du virtuell keinen wirklichen Überblick über deine Studiengruppe hast. Klar kennt man die üblichen Verdächtigen von intreressanten Diskussionen her. Aber gerade die Ruhigen, oder die Kameraverweigerer lassen sich schwer merken, zuordnen, oder was auch immer. Wir haben mit 25 Leuten begonnen und ich habe null Überblick, wieviele wirklich noch dabei sind und wer klammheimlich gegangen ist. Hier würde ich mir so ein virtuelles "Klassenzimmer" wünschen. Eine Art Kommilitonenlandkarte auf der ich mit Bild sehe, wer aktuell zu meiner Studiengruppe gehört. Ich höre schon die Argumentation Facebook oder so ähnlich.... aber auch da ist das nur schwer nachzuvollziehen. Da fände ich eine Idee von Seiten der Diploma ganz nett. Aber vielleicht hab ich ja diese Funktion auf der Hompage noch nicht gefunden. Technisch möchte ich auch umrüsten. Mit der Literaturrecherche habe ich festgestellt, dass ich mir am Schreibtisch mit dem Laptop keinen Gefallen für den Rücken tue. Schlichtweg, weil der Monitor zu tief ist. Dadurch habe ich mehr und mehr Probleme mit der HWS. Ich werde Ende November auf einen normalen PC umsteigen. Vorteil ist da neben der besseren Sitzposition natürlich auch der größere Bildschirm für die virtuellen Vorlesungen. Aber damit beschäftige ich mich nach der Prüfung in Ruhe. Und jetzt im Moment streiten sich auf meiner Schulter Teufelchen und Engelchen. Teufelchen will für heute Feierabend machen, war schließlich eine kurze Nacht. Engelchen sagt, wer feiern kann, kann auch arbeiten und treibt mich an, noch ein wenig was zu machen. Schließlich bin ich Dienstag bis Freitag auf Weiterbildung und kann da nicht wirklich was machen. Mal schauen wer gewinnt. Vielleicht finden wir ja einen Kompromiss. Also, wir drei verabschieden uns mal. Bis bald.

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Ergebnisse, Bücherdschungel und Technik, die begeistert

So, da bin ich wieder. Schon ein Weilchen her, aber ich lebe noch. Seit heute habe ich endlich beide Prüfungsergebnisse. Was lange währt und so...  Was soll ich sagen..... Ich bin super zufrieden. Beides eine 1. Anscheinend habe ich mir in Geschichte das Richtige aus den Fingern gesogen. Aber zumindest scheint meine Art zu lernen, die Richtige zu sein. Ich bin froh, dass ich ans erste Semester endlich einen Haken machen kann. Im August ist jetzt vorlesungsfrei. Es geht erst pünktlich zu meinem Jahresurlaub wieder los. Trotz allem ist der Plan ein paar Tage weg zu fahren. Ich brauche dringend eine Auszeit. Zu allem Überfluss wurde ein Samstag ausm Juli in den September geschoben. Da heißt es dann nicht nur drei Samstage ran, sondern gleich vier. Mit meinen Schichten nicht ganz unkompliziert. Muss ich morgen erstmal mit meiner Chefin bequatschen. Wird irgendwie. Dann hieß es diese Woche Literaturrecherche für meine Hausarbeit. Dafür habe ich mich in einer hiesigen Hochschulbibliothek als externer Nutzer registrieren lassen und habe den ersten Schwung auf dem Schreibtisch liegen. Der zweite folgt nächste Woche aus einer Partnerhochschule über Fernleihe. Dann müsste ich mit Material gut aufgestellt sein. Durch die Semesterferien sind die Leihfristen 4 Wochen länger, was mir natürlich enorm entgegen kommt. Sehr positiv war ich von der Parksituation an der Hochschule überrascht. Ein kostenfreies Parkhaus. Total nettes Personal. Jedoch eine für mich zunächst total unverständliche Sortierung der Bücher. Aber irgendwann hat sich der Bücherdschungel auch mir erschlossen. Aber ich kam mir mit meinem Notizblock und Kuli total "oldschool" vor. Hatten alle Studenten doch ihren Laptop dabei und arbeiteten fleißig in der Bibliothek. Was ich auch gut finde, ist der online- Katalog, in dem ich vorab schon schauen kann, ob für mich relevante Bücher vorhanden sind, vorreservieren oder in Partnerbibliotheken bestellen kann. Für Bestellungen zahle ich 1,50 fürs Porto. Damit kann ich leben. Nun sammle ich meine ersten Erfahrungen mit dem Literaturverwaltungsprogramm Citavi. Ist sehr intuitiv und praktisch. Werde ich auf jeden Fall kontinuierlich für Hausarbeiten nutzen, so das ich es für die Bachelorarbeit aus dem FF beherrsche. Außerdem habe ich mir gestern eine externe Festplatte gekauft. Auf der wurden alle privaten Geschichten und Studiumsachen gesichert. Meine Hausarbeit werde ich auch doppelt sichern. Auf der Festplatte und dem Rechner selbst. Sicher ist sicher. Und dann habe ich mich mit Office beglückt. Nur hat mich das heute früh bald zur Verzweiflung gebracht. Laut Programm war alles installiert, aber nix auffindbar. Und das vor der Spätschicht. Ich war, gelinde gesagt, genervt. Technik, die begeistert. Ich habe heute vormittag dann einfach aufgegeben. Nach der Arbeit habe ich alles nochmal deinstalliert und einen erneuten Versuch gestartet. Ich hatte schon befürchtet, morgen in der Servicehotline zu versauern. Aber als ich aus der Dusche kam, lächelten mich Word, Exel und Co von meiner Taskleiste an. Gott sei Dank.  Ansonsten laufen bzw. liefen die Vorlesungen. Jetzt kamen die "Arbeitsfelder der SA" hinzu. Interessantes Fach und tolle Dozentin. Trotz Nachtschicht und furchtbarem Schlafmangel hat sie mich sofort abgeholt und ich war auch den ganzen Tag aktiv dabei. Das schaffen nicht viele. Und außerdem kamen diese Woche die Unterlagen für Semester 3. Ich bin gefühlt gerade mal in Semester 2 angekommen. Recht und Soziale Arbeit im Kulturellen Kontext erwartet uns. Das dritte hab ich gerade vergessen. Auf jeden Fall kommt eine Klausur, ein Portfolio und eine Hausarbeit auf uns zu. Das Portfolio gibt mir schon etwas zu denken. Aber auch das wird irgendwie. So, jetzt ruft aber mein Bett. Bis Bald.

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Warten Vol. 2

Ja, man glaubt es kaum, wir warten noch immer. Über zehn Wochen ist die erste Klausur her und wir haben noch immer keine Ergebnisse. Ich würde gern mal wissen, ob ich lerntechnisch gut aufgestellt bin oder ich an meinem System etwas ändern muss. Ich bin schlichtweg genervt. Und es untergräbt auch etwas die Motivation. Eine Mail an den Prüfungsausschuss blieb auch ohne Ergebnis... sie wollen sich nochmal an den "Dozenten wenden". Zumindest mein Thema für die Hausarbeit in Ethik steht. Das entlastet mich etwas. Sonst laufen die Vorlesungen mit mal mehr, mal weniger spannenden Themen. Sozialpolitik gehört für mich beispielsweise zu den spannenden Themen... in dem Fach steht am Ende des Semesters auch eine Klausur an. Angemeldet bin ich schon. Aber auch das wird werden.

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Warten, warten, warten

Da bin ich wieder. Die letzte Klausur musste ich erstmal sacken lassen. Es lief... ja wie soll ich es sagen.... semioptimal. Es wurden drei Bereiche in einer Prüfung geprüft. Theorien, Methoden und Geschichte. Mit Geschichte stand ich von Beginn an auf Kriegsfuß. Das hat sich einfach auch in der Vorbereitung bemerkbar gemacht. Ich hatte massive Probleme, mich zu motivieren. Am Ende hatte ich aber das Gefühl gut vorbereitet zu sein. Die Themen, die der Dozent als immer extrem wichtig betont hatte, konnte ich aus dem FF. Tja und dann kam die Prüfung. Es wurde nicht nach den Dingen gefragt, die immer als bedeutend betont wurden. 4 Fragen à 10 Punkte. Bei dreien war ich gut aufgestellt, auch wenn eine mit ein paar Lücken war. Aber Frage vier hat mich eiskalt erwischt. Ich wusste im Moment der Prüfung genau, dass das Thema auf Karte 58 meiner 61 Lernkarten stand. Ich habe es aber nur überflogen und als unwichtig abgetan, weil auch der Dozent nicht weiter darauf eingegangen war. Mein Fehler. Doof aber nicht zu ändern. Ärgerlich ist, dass ich die Karte vor meinem innerlichen Auge gesehen habe, aber nicht mehr zusammen bekommen habe, was dort stand. Theorien und Methoden waren kein Problem, auch wenn mich die Punktvergabe bei Methoden mehr als irritiert hatte. Auf eine Frage, die los ging mit "Nennen Sie zwei xx und zwei xx" gab es 15 Punkte. Das hat mich doch sehr erstaunt. Hatte ich aus der Schule noch im Kopf, dass nennen wirklich nur nennen heißt. In Anbetracht der Punkte habe ich einfach mehr geschrieben, weil ich mir bloßes Nennen nicht vorstellen konnte. Ich glaube und hoffe schon, dass ich bestanden habe. Ich werde auf den vielen Zetteln doch wohl 61 Punkte gesammelt haben. Aber da heißt es abwarten. Montag ist die erste Prüfung 4 Wochen her. Warten ist wirklich nicht meine Stärke. Nun ist das zweite Semester angelaufen. Und mit ihm Ethische Fragestellungen und Sozialphilosophie. Ein Bereich, der mit einer Hausarbeit abgeschlossen wird. Zu meinem Kummer hat der Dozent gewechselt. Ich hätte gern den Dozenten aus der Einführung in die Ethik behalten. Mit dem neuen wird es etwas schwieriger. Seine Art Informationen zu vermitteln, liegt mir persönlich nicht so. Aber das hilft nichts. Muss ich durch. Er meinte beim ersten Termin auch schon, dass wir uns schon mit dem Thema der Hausarbeit beschäftigen sollen. Er würde bei der Themenfindung helfen. Insgesamt stresst mich das nun doch etwas. Ich brauche erstmal eine kreative Idee. Ein paar Ansätze habe ich schon, würde mich aber gern nochmal mit ein zwei Kollegen über das Thema unterhalten. Im Hinblick auf die Hausarbeit werde ich mich auch in der Bibliothek der Hochschule im Nachbarkreis anmelden. Ich brauche für sowas Möglichkeiten mir Material zu beschaffen. Privat bin ich erstaunt, wie gut sich neue Partnerschaft, Arbeit und Studium koordinieren lassen. Liegt zum großen Teil aber auch daran, dass mich mein Partner unterstützt und mir den Raum gibt, den ich zum Lernen brauche. Gleichzeitig bedeutet er für mich aber auch einen enormen Ausgleich. Nächste Woche fahren wir für vier Tage nach Österreich. Ich freue mich.

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Erste Klausur

Und nun melde ich mich mal wieder zu Wort. Vergangenen Samstag war es soweit. Die erste Prüfung stand an. Thema "wissenschaftliches Arbeiten" und "quantitative und qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung". Meine Fachhochschulreife hatte mir schon gezeigt, wie wichtig es ist, die richtige Lernmethode zu haben. Meine besteht aus mehreren Phasen. Das erste ist natürlich das Stoff erarbeiten und verstehen, ggf. offene Fragen mit Dozenten oder Kommilitonen zu klären. Da entstehen meine "normalen" Hefterskripte. Die relevanten Kernpunkte habe ich dann auf meinen Lernkarteikarten. Für jedes Themengebiet eine Farbe, Und in den letzten zwei Wochen vor der Prüfung wird jeden Tag ein Stapel gelernt. Und die von den Vortagen wiederholt. Laut meinem Umfeld muss es recht lustig sein, mich dabei zu beobachten, da ich mit meinen Karten durch die Gegend laufe und vor mich hin erzähle. Ich muss Dinge lesen und hören. Dann behalte ich sie am Besten bei mir. Die Methode hat sich auch für die Prüfung vom Samstag wieder bewährt. Was nicht meins ist: Lerngruppen. Die machen mich verrückter, als sie mir helfen. Aber zum Samstag selber.... nach einer recht kurzen Nacht (jaaaaaaaaaaaaaaaa ich bin auch heute noch vor jeder Klausur/ Prüfung, wie auch immer, schrecklich aufgeregt) bin ich gegen viertel neun (in andersdeutsch 8.15 Uhr ) aufgebrochen. Die Klausur startete 14.00 Uhr. Aber mir war aufgrund der Strecke von knapp 200 km ein ordentlicher Zeitpuffer wichtig. Unterwegs noch eine Studienkollegin eingesammelt und los gings. Das Studienzentrum und einen Parkplatz haben wir schnell gefunden. Gegen halb zwei haben wir, nach freundlicher Unterstützung einer Mitarbeiterin, unseren Prüfungsraum gefunden. Insgesamt gab es vier und die unterschiedlichsten Studiengänge hatten Klausurtag. Da kamen so die ersten Zweifel, ob wir auch die richtigen Prüfungsfragen vom richtigen Dozenten bekommen. Im Prüfungsraum selber gab es einen Sitzplan und ich ergatterte einen schönen Platz am Fenster. Neben mir eine Studienkollegin, die ich bis jetzt nur virtuell kannte. Das war ganz nett, auch mal real jemanden vor sich zu haben. Am Sitzplan angekommen, mussten wir uns ausweisen und schriftlich bestätigen, dass wir uns gesund genug für die Klausur fühlen (die Übelkeit wegen Nervosität habe ich mal verschwiegen ). Dann hieß es warten bis 14.00 Uhr. Die Aufsicht gab eine kurze Erklärung ab und teilte dann systematisch die Bögen aus. Und schwupps da war sie.... meine Klausur, mit meinem Deckblatt, meinem Namen, meiner Matrikelnummer und den richtigen Fragen. Und dann gings los. Die Fragen waren im großen und ganzen machbar. Nur beim wissenschaftlichen Arbeiten waren drei Fragen dabei, bei denen ich nicht so nette Sachen dachte. Ich habe dann das gemacht, was ich in solchen Momenten immer tue: mir etwas aus den Fingern gezogen, um vielleicht ein paar Punkte zu retten. Die Einschätzung der Fragen sehen wir in unserem Kurs alle ähnlich, hat sich im Nachgang herausgestellt. Alles in Allem rechne ich aber mit einem positiven Ergebnis. Mal schauen, wie lang wir darauf warten müssen. Und in Bezug auf die vielen unterschiedlichen Klausuren, die geschrieben wurden, die Abläufe usw. hat mich die Organisation der DIPLOMA mal wieder begeistert.  In zwei Wochen folgt die nächste Klausur. Themengebiete Geschichte, Methodisches Handeln und Theorien. Ich muss gestehen, gegen Geschichte sträube ich mich. Die lerne ich auch zum Schluss. Mit knapp 60 Karten aber auch die umfangreichste Sektion. Aber ist ja auch wichtig, wie das daaaaaaaaamaaaaaaals im Mittelalter war. So, nachdem ich Samstag Abend und gestern lernfrei hatte, stürze ich mich jetzt mal auf Theorien. Schönen Feiertag noch!

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Frühling und andere Komplikationen

Dann melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Es ist der erste April… in 28 Tagen ist die erste Prüfung. Die Aufregung steigt. Aber die Vorbereitung läuft. Ich habe für beide Prüfungen (29.04. und 13.05.) meine Lernkarteikarten fertig. Im Moment lese ich mir jeden Tag einen Bereich mehrmals durch. Das intensive Lernen startet 2 Wochen vor der jeweiligen Prüfung. Insgesamt hat es sich also etwas entspannt. Zumal wir bis zur Prüfung keine Vorlesungen mehr haben. Ich habe also nächsten Samstag das erste Mal seit Monaten wieder einen Samstag komplett frei. Ohne Vorlesung und Arbeit. Ich freue mich wie ein Schnitzel. Nächste Woche wollte ich zumindest schon einmal in die neuen Studienhefte schauen. Um etwas den Druck aus dem zweiten Semester zu nehmen. Trotz allem ist das Lernen momentan etwas in den Hintergrund getreten. Ich habe einen Mann kennengelernt. In dieser Kennenlernphase bin ich gedanklich oft meilenweit weg. Vom Kopf her frag ich mich oft, ob ich dafür jetzt wirklich die Zeit und die Nerven habe… auf der anderen Seite genieße ich jede Minute, die er mich aus dem Alltag reißt. Naja mal schauen, wie sich das Ganze weiter entwickelt. Was mir in den letzten Wochen aufgefallen ist…. Wenn ich extrem den Kopf voll habe, hilft mir Sport. Das darf ich echt niemandem in meinem Umfeld verraten. Die lachen mich aus. Ich, die Sport eigentlich gar nicht mag. Aber seit ein paar Wochen schaufel ich mir Zeit frei für radfahren und schwimmen… und was soll ich sagen… es entspannt und macht den Kopf klar. Schön wäre es, wenn wir heute den 13.05. hätten. Dann wären die Prüfungen rum und ich wüsste vielleicht schon mehr, wo die Reise emotional hin geht… Aber auch die nächsten sechs Wochen meistere ich irgendwie. Und da ich gerade in der Nachtschicht bin und alle Schäfchen brav sind, schaue ich mal in meine Karten. Bis bald.

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Manchmal bräuchte der Tag mehr als 24 Stunden

Die Prüfungszeit rückt näher, das Stresslevel steigt.  In etwas mehr als sechs Wochen rücken die ersten Prüfungen näher. Ich bin gespannt, aufgeregt, aber freue mich auch. Die erste Grippewelle habe ich ohne eigene Probleme dafür aber mit Überstunden gut über die Runden gebracht. Lernen musste aber ab und an mal hinten an stehen, da der Tag nur aus arbeiten und schlafen bestand. Inzwischen sind auch die Studienunterlagen und auch der Vorlesungsplan für das nächste Semester am Start. Der Vorlesungsplan hat mich etwas unter Druck gesetzt. Zum einen steht unser Mai Plan schon. Und wie der Zufall es will, fällt die Präsenz auf eines meiner Arbeitswochenenden. Das umzuschmeißen, erfordert einiges an Entgegenkommen von meinen Kollegen. Mal schauen. Zum anderen ist die Verteilung der Präsenzen für mich eher unschön und erfordert bei der Dienstplangestaltung einiges Entgegenkommen meiner Chefin. So haben wir im Juni/ Juli/ September jeweils drei Samstage und im Mai/ Oktober jedoch nur einen Samstag. Ist für mich schwierig händelbar, da ich nur zwei Wochenenden im Monat frei habe. Das dritte versuche ich dann immer Nachtschicht zu bekommen. Im kommenden Semester begegnet uns dann weiter Ethik (leider bei einem neuen Dozenten), Sozialpolitik (hier begrüßen wir mit Freude einen bekannten Dozenten), Sozialphilosophie und Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit. Klingt alles sehr spannend. Ich freue mich drauf. Aber erstmal die Klausuren hinter mich bringen. Mit dem Lernen läuft es insgesamt gut. Nur mit Geschichte tue ich mich schwer, weil mich zum Beispiel das Mittelalter in Bezug auf die Soziale Arbeit nicht sooo interessiert. Und gerade im Bereich Geschichte ist meine Motivation eher niedrig. Die Tatsache, dass es in der Klausur maximal 4 Fragen sind, diese mit 40 Punkten bewertet werden und ich dafür 90 Seiten Script verinnerlichen muss, hilft nur bedingt. Aber naja, ist wie früher in der Schule… Manche Sachen mag man, andere nicht. Was ich mag, aber im ersten Semester nicht Prüfungsrelevant ist, ist Ethik. Die Einführung war spannend, kurzweilig und der Dozent wirklich gut. Es sind viele interessante Diskussionen entstanden, die auch gezeigt haben, wie viele unterschiedliche Typen wir in unserem Kurs sind. Allgemein stehen viele Dozenten auf Gruppenarbeiten. Was einen langen Tag am PC aber enorm auflockert. Dank meiner Lernstruktur fühle ich mich gut im Stoff, habe aber trotzdem ab und an das Gefühl, dass mir die Zeit davon rennt. Vor allem, wenn ich wie vergangenes Wochenende, 12 Stunden Schichten arbeite und das Lernen an solchen Tagen schlichtweg nicht mehr möglich ist. Die Version des virtuellen Studiums ist immer noch der beste Weg für mich. Ich stehe Samstag früh auf, mach mich frisch, frühstücke eben und setze mich vor den Laptop. Diese enorm kurzen Wege sind Gold wert. Die Vernetzung der Kommilitonen funktioniert über WhatsApp und Facebook. Auch Lerngruppen haben sich schon gebildet, auch wenn diese für mich bis jetzt zeitlich immer sehr ungünstig gelegen haben. Das war das Lebenszeichen…. Aber es läuft. Ich hoffe, ich schaffe vor der Prüfung nochmal eine Meldung. ;-)

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