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Auf gehts zum nĂ€chsten Ziel. 😉

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Colle84

Struktur ist alles

So, nachdem der Dezember in seiner Summe recht stressig war, ist jetzt Ruhe eingekehrt und ich arbeite mich durch meine Papiere. Habe jetzt auch endlich ein System, mit dem ich zufrieden bin und das GefĂŒhl habe, mich gut auf die PrĂŒfungen vorbereiten zu können.

ZunÀchst habe ich meine Ordner neu strukturiert. In jedem kleben jetzt zig Markierungsreiter. Jedes Fach habe ich unterteilt in:

(1) Begleit-/ Studienheft

(2) Notizen zum Begleit-/ Studienheft

(3) Übungsaufgaben aus den Heften

(4) Vorlesungsfolien

(5) Notizen aus den Vorlesungen

(6) Aufgaben aus den Vorlesungen

(7) Literatur/ Texte

Mein Hauptaugenmerk bei der Vorbereitung liegt auf dem Stoff aus den Vorlesungen.  Jede PrĂ€senz arbeite ich nach. Das heißt, ich gehe das Skript der Dozenten durch, lese in der Fachliteratur nach, mache mir handschriftliche Notizen (so lerne ich am Besten) und fĂŒge meine eigenen Notizen aus der PrĂ€senz ein. Dann arbeite ich die Aufgaben der Dozenten durch, sofern es welche gibt. Und wenn das immer abgeschlossen ist, beschĂ€ftige ich mich weiter mit den Begleit-/ Studienheften und der Fachliteratur. Im Moment habe ich das GefĂŒhl, einen guten Weg fĂŒr mich gefunden zu haben.

Am kommenden Samstag ist die nÀchste PrÀsenz. Ich bin gespannt, ob meine Internetleitung reicht.

Ich lese ja auch ab und an durch die Blogs hier. Vorallem der erste Durchlauf der Diploma im Fach Soziale Arbeit interessiert mich. Da scheint es ab und an ja etwas holpriger zu sein. Ich fĂŒr mich habe das GefĂŒhl, dass es bei uns ruhiger ist. Terminverschiebungen gab es bei uns noch gar nicht. *dreimalaufHolzklopf* Wobei ich nicht weiß, ob das der Studienform virtuell geschuldet ist, oder der zweite Durchgang einfach wirklich ruhiger lĂ€uft. Ich hoffe natĂŒrlich fĂŒr das Semester vor uns, dass es auch ruhiger ist/ wird.

So, ich verschwinde jetzt nochmal etwas hinter meinen BĂŒchern. ;)

Colle84

Lang ist es her

Da bin ich mal wieder. Ja, es ist einige Zeit vergangen
. Aber ich hatte zwischenzeitlich einen langen Text geschrieben, der die ersten Vorlesungen beschrieben hat
 aber Wunder der Technik
 plötzlich alles weg. Und dann hat mir in der Vorweihnachtszeit die Zeit und Muse gefehlt.

Nun versuche ich es heute nochmal. Getreu dem Motto „neues Jahr, neues GlĂŒck“. In dem Sinne wĂŒnsche ich alles erstmal ein erfolgreiches neues Jahr!

Anstatt guter VorsĂ€tze fĂŒrs neue Jahr habe ich mich soeben ganz todesmutig zu meinen PrĂŒfungen im ersten Semester angemeldet. Die erste erfolgt am 29.04. und die zweite am 13.05. NĂ€chste Woche bespreche ich den Urlaub in den Tagen davor mit meiner Chefin.

Aber jetzt erstmal ein kurzer Blick zurĂŒck
.

Wir hatten die ersten 4 Kontaktblöcke, PrĂ€senzen, Vorlesungen. FĂŒr jeden ein Wort dabei. ;)

Nach der vergangenen Zeit muss ich erstmal meine Gedanken zusammen nehmen.

Der erste PrĂ€senztag im November. Wir hatten Qualitative und Quantitative Methoden der SA. Gestaltet war der in Vorlesungsform durch den Dozenten. War zum eingewöhnen wirklich nicht schlecht. Wir bekamen im Vorfeld durch den Dozenten die Folien fĂŒr diesen Tag geschickt und konnten uns so schon mal etwas in das Thema einlesen. (FĂŒr mich positiv, da ich das Studienheft zu diesem Thema noch nicht in der Hand hatte.) In der Vorlesung selber hat er wichtige SchlĂŒsselbegriffe in den Chat geschrieben, was seinen Vortrag unterstĂŒtzt hat. Anstrengend war, dass man den ganzen Tag das gleiche Thema hatte.

Dann folgte der Dezember mit 3 PrĂ€senztagen. Das fand ich persönlich extrem ungĂŒnstig. Die Vorweihnachtszeit an sich ist schon stressig genug und dann drei Samstage PrĂ€senzen war schon etwas belastend. Aber wie war das? Nur die Harten kommen in Garten
 oder so Ă€hnlich. ;)

Der erste Samstag beehrte uns mit Theorien und methodischen Handeln.

Beides Veranstaltungen, die sehr interessant waren. Beide Blöcke wurden durch Gruppenarbeiten aufgelockert, die den Vorteil hatten, dass  wir uns gegenseitig langsam kennen lernen.  Dies waren auch die ersten PrĂ€senzen, in denen es Vorstellungsrunden gab
. Nein, ich mag sie immer noch nicht. Ich glaube, Vorstellungsrunden und ich, wir werden kein Team mehr. Aber trotz allem interessant, wer eigentlich an den anderen PCÂŽs sitzt.

Beide Dozenten haben Ihre Blöcke sehr interessant gestaltet. Und bei jedem Block (auch dem im November) war immer ausreichend Platz fĂŒr eigene Erfahrungen oder Fragen.

Der zweite Samstag im Dezember befasste sich komplett mit dem Methodischen Handeln und verlief genauso positiv wie der letzte Block.

Am dritten Samstag, gedanklich war man schon mehr bei Weihnachten als allem anderem,  befasste sich zunÀchst mit Theorien. Auch dieser Block war wieder sehr spannend und wurde schon etwas konkreter. Es kamen viele Beispiele aus der Praxis, vor allem von Kommilitonen, die schon im Bereich der Sozialen Arbeit beschÀftigt sind. Am Nachmittag folgte die erste Veranstaltung zum Thema Wissenschaftliches Arbeiten. Hier bekamen wir einen ersten Einblick in wichtige Themen, wie Punkte zum Verfassen der Bachelor Thesis.

Allgemein kann ich sagen, dass wir eine sehr interessante Studiengruppe sind. Durch das virtuelle Studium sind wir in ganz Deutschland verteilt. Wir sind vom Alter her bunt gemischt. Bis auf ein zwei Ausnahmen kommen wir alle aber zumindest schon aus dem sozialen Bereich. Und ein nicht geringer Teil arbeitet auch schon im Feld der Sozialen Arbeit.  FĂŒr die Vorlesungen definitiv eine Bereicherung.

Und nun noch ein paar Worte zum virtuellen Hörsaal. Technik ist immer Mal wieder schwierig. Sei es Verbindungen oder Schwierigkeiten mit dem Headset. Aber alles in allem klappt es ganz gut. Der Hörsaal und die Möglichkeiten, die dieser bietet, begeistern mich immer noch. Mein ganz klares Highlight ist das „MeldemĂ€nnchen“. :3_grin: Wenn jmd. eine Wortmeldung hat, drĂŒckt er einfach darauf und neben dem Namen erscheint fĂŒr alle sichtbar ein MĂ€nnchen, das den Arm hebt. Wirklich lustig.  :3_grin:

Und was ich beim Thema virtuelle PrÀsenzen unterschÀtzt habe, ist das allein vorm PC sitzen. Da lÀsst man sich schneller mal ablenken, als wenn man in einem Hörsaal/ Klassenzimmer sitzt. Also zumindest mir geht es so.

Ansonsten war es bei mir persönlich die letzten Wochen eher schwierig mit dem Vorbereiten oder Lernen. Ich bin umgezogen, dann hatte ich ewig kein Internet und musste fĂŒr die Veranstaltungen immer zu meiner Schwester
. Aber auch das habe ich geschafft. ;) Aber langsam muss ich mal einen Rhythmus reinbekommen. Denn fĂŒr die PrĂŒfungen bin ich ja nun angemeldet.

So, ich hoffe es war nicht zu chaotisch. Ich versuche es jetzt mal wieder mit regelmĂ€ĂŸiger posten.  Schönen Neujahrstag. ;)

Colle84

Die BegrĂŒĂŸungsveranstaltung

So, heute war es dann endlich so weit. Die BegrĂŒĂŸungsveranstaltung stand an. Um 9.30 Uhr in der FrĂŒh hatten sich alle Teilnehmer (Ich gehe zumindest davon aus, dass es alle waren. Da fehlt mir noch etwas der Überblick. ;)) im virtuellen Raum eingefunden. Wir wurden herzlich von unserer Studiengangsleitung und einer weiteren Dozentin begrĂŒĂŸt, durch verschiedene technische und organisatorische Details gefĂŒhrt und haben uns kurz selbst vorgestellt. Zum Schluss haben wir noch gemeinsam angestoßen. Das war ganz nett.

Technische Schwierigkeiten gab es noch bei dem Einen oder Anderen. Aber ich hoffe, das spielt sich noch ein. Ich hatte das GlĂŒck, dass die Technik bei mir funktioniert hat. Auch wenn es komisch ist. Die direkte Interaktion fehlt. Du sprichst mit jemandem, kannst aber nicht einschĂ€tzen, ob er Dich gerade hört. Du musst auf eine Reaktion warten. Und das lĂ€nger als im persönlichen GesprĂ€ch. Ich glaube, da muss ich mich einfach noch dran gewöhnen. Wobei mich die Technik, die hinter den virtuellen PrĂ€senzen steckt, noch immer total fasziniert. Toll, was heut zu Tage alles möglich ist.

Bis zur ersten Vorlesung dauert es noch. Die ist im November. Bin schon ganz gespannt.

Im Dezember erwarten uns ganze drei Samstage.

An den Studienheften sitze ich auch schon ganz fleißig. Das Erste (Wissenschaftliches Arbeiten) habe ich bearbeitet. Ich fand es kurz und bĂŒndig. Dinge, die mich mehr interessiert haben, habe ich einfach in der betreffenden und bereitgestellten Fachliteratur nachgelesen. Da bleibt mir noch der große Fundus an BĂŒchern zu erwĂ€hnen, den die DIPLOMA als E-books anbietet. Das finde ich wirklich klasse. Die Studiendekanin sagte auch, wir sollen mit Anschaffungen warten und auf die RatschlĂ€ge der Dozenten vertrauen.

Das zweite Studienheft (Empirische Sozialforschung) ist etwas anders aufgebaut. Das war zunĂ€chst gewöhnungsbedĂŒrftig. Das Heft ist quasi ein Leitfaden durch ein Fachbuch. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, kommt man auch mit dieser Art klar. Insgesamt sind es im Moment noch recht bekannte Dinge, was ein Vorrankommen sehr erleichtert. Aber ich gehe davon aus, dass dies nicht so bleibt. ;)

Rein organisatorisch bin ich momentan zufrieden. Ich hatte eine Mail an die DIPLOMA geschrieben, weil meine StudiengebĂŒhren nicht eingezogen worden waren und ich MahngebĂŒhren vermeiden wollte. Am nĂ€chsten Tag hatte ich ein Schreiben im Briefkasten, dass meine EinzugsermĂ€chtigung wohl nicht angekommen sei und ich bitte die beiliegende Neue ausfĂŒllen und zurĂŒck schicken sollte. Promt und freundlich reagiert. Und jetzt hat auch alles geklappt.

So, und jetzt setze ich mich nochmal nen StĂŒndchen an meine BĂŒcher.

Colle84

Der Online Hörsaal und die EinfĂŒhrung

Da bin ich wieder. Und mir mir die EindrĂŒcke ĂŒber die Einweisung.

Im Vorfeld hatte ich mich mit dem Thema Headset auseinandergesetzt und viel nachgelesen. Letztendlich habe ich mich aufgrund einer Diskussion hier auf Fernstudiuminfos fĂŒr das Microsoft LifeChat LX-3000 entschieden (Danke dafĂŒr Mona). Das Einrichten war etwas tricky, weil leider keine Gebrauchsanweisung inneliegend war. Aber youtube schaffte wie so oft Abhilfe. Und es funktionierte ohne Schwierigkeiten. Ich bin sehr zufrieden. Das Einzige was die Zeit zeigen wird ist, wann mir die Kopfhörer auf den Geist gehen. Sie schirmen nahezu jedes AußengerĂ€usch ab. Ich habe mehrmals nicht gehört, dass meine Schwester mich angesprochen hat. Diese Art der Glocke ist nicht ganz so meins. Da muss ich mich noch dran gewöhnen.

Und dann gings los. Den Raum fand ich dank der detaillierten Einladung recht schnell. Und nach etwas Geduld hatte sich auch der Hörsaal geladen. Einige Kommilitonen waren schon da. Dann traf auch die Leiterin des Virtuellen Studienzentrums ein und begrĂŒĂŸte uns sehr herzlich. Sie fĂŒhrte uns mit viel Geduld und Humor durch die ersten Erfahrungen mit dem virtuellen Hörsaal. Ich habe mich gut aufgehoben gefĂŒhlt. Sie testete mit jedem Einzelnen Ton und Bild, schaltete HintergrundgerĂ€usche aus und lies jeden auf einer Deutschlandkarte einzeichnen, woher wir kommen. Das war recht spannend. In meinem Kurs sind auch vier weitere Frauen, die wie ich, ihre PrĂŒfungen in Leipzig ablegen. Schön zu wissen. Auch schon mal gesehen zu haben, mit wem man die nĂ€chsten vier Jahre verbringt, war ganz nett.

Insgesamt war der Termin wirklich gut, um die erste Aufregung zu mindern. Und ich bin beeindruckt, was technisch möglich ist. Was ich auf alle FÀlle noch brauche, ist Microsoft Office. Aber das ist ein kleineres Problem. Ich freue mich auf jeden Fall auf den offiziellen Start.

Colle84

In den Startblöcken

So, langsam steigt die Aufregung.

am 12.09. findet die Online- EinfĂŒhrung in das Handling des virtuellen Hörsaals statt. Zu dem Zweck habe ich mir diese Woche endlich das notwendige Headset besorgt. (Dank der Suchfunktion im Forum hab ich mich auch endlich fĂŒr ein Produkt entscheiden können. Also bei der Auswahl hat man wirklich die Qual der Wahl)

Und am 22.10. startet alles mit der BegrĂŒĂŸungsveranstaltung. Ich freu mich auf die Zeit, dir vor mir liegt und bin schon ganz gespannt auf die Dinge, die mich erwarten.

In den vergangenen Tagen habe ich mich erstmal in das Modulhandbuch eingelesen und angefangen mich mit dem Studienbrief zum wissenschaftlichen Arbeiten zu beschÀftigen.

Zudem hoffe ich, dass bald die VorlesungsplĂ€ne fĂŒr das erste Semester online gestellt werden. Mit meinem Schichtdienst bin ich ja gezwungen mir die Wochenenden bzw. Samstage zu organisieren. Und das geht nicht kurz vor knapp. Eine grobe Orientierung brĂ€uchte ich schon. Bei Änderungen mĂŒsste ich eh spontan sehen, ob ich es realisieren kann.

Aber Fakt ist..... ich freu mich darauf, dass es bald los geht.  😃

Colle84

Das Telekolleg

Auf Wunsch ein paar EindrĂŒcke ĂŒber meine Zeit am Telekolleg.

Puh das Telekolleg.... definitiv eine gute Entscheidung. Und mit Ehrgeiz ist auch ein guter Schnitt drin. Es ist definitiv eine gute Möglichkeit, seine Fachhochschulreife neben der Arbeit nachzuholen. Man erarbeitet sich seinen Stoff in Eigenleistung und hat die Möglichkeit, im Samstagsunterrich seine Fragen zu stellen. ÜberprĂŒft wird das ganze regelmĂ€ĂŸig mit Arbeitsbögen. Diese waren ein wirklicher Freizeitfresser.

Ich habe die soziale Fachhochschulreife gemacht. Deshalb hatte ich die FĂ€cher Deutsch, Mathematik, Englisch, Psychologie, Biologie, Sozialkunde, Physik und Geschichte. Mein Angstfach Mathematik habe ich mit UnterstĂŒtzung von Youtube und ein paar Stunden Nachhilfe auch gut ĂŒber die Runden gebracht.

Die Lehrer sind bemĂŒht und offen. (zumindest an meinem Standort) Im Telekolleg kann man seinen Abschluss entweder in 2 oder 4 Jahren machen. Wir hatten auch 2, die auf 4 Jahre gesplittet haben. Die haben dann eine geringere Belastung in PrĂŒfungszeiten. Aber auch ein Problem, wenn sie im 4. Jahr eine PrĂŒfung verhauen, da man nur 4 Jahre Zeit hat.

Schade war der SchĂŒlerschwund. Wir waren am Ende nur noch 5 (mit den zwei Splitterern). So konnten die Lehrer natĂŒrlich gut auf uns eingehen.

PrĂŒfungen hatten wir einige in den zwei Jahren. Aber es kam zu einer maximalen HĂ€ufung von 3-4 in vier bis sechs Wochen. Wenn eine PrĂŒfung nicht das Ergebnis gebracht hat, was man wollte, hatte man die Möglichkeit in die MĂŒndliche zu gehen. Etwas, was ich tunlichst vermieden habe.

Das Telekolleg gibt es leider nur in Bayern und Brandenburg (soweit ich weiß). Da ich in ThĂŒringen lebe, bin ich Samstags immer 100 km in die Schule gefahren. Momentan diskutiere ich mit der Steuer, ob sie es anerkennen. An Kosten fallen die AnmeldegebĂŒhr (irgendwas um die 30 Euro) und die Buchkosten an (ca. 50 - 80 Euro im Halbjahr). Die KursgebĂŒhren sind abgeschafft worden. Was meiner Meinung nach einen Teil des Schwundes erklĂ€rt.

Wie bei jeder Fernmethode bleibt es am Ende ein StĂŒck weit an der Eigenmotivation hĂ€ngen. Ingesamt denke ich auch, dass das Telekolleg mir fĂŒr das Fernstudium nĂŒtzlich ist und eine gute Vorbereitung war. Ich weiß, wie aufwendig soetwas sein kann und gehe nicht blauĂ€ugig darauf zu, dass ein Fernstudium mal eben so gemacht werden kann, sondern gerade privat einen großen Einschnitt bedeutet. Vorallem, wenn man wie ich, sehr ehrgeizig ist und bestmöglich abschließen möchte.

So, falls noch Fragen sind.... einfach Kommentar da lassen. ;)

Colle84

Es war einmal...

Tja, hier steh ich nun, vielmehr sitze ich, und kann es kaum erwarten, dass es losgeht.

Aber erstmal zu mir. Ich bin Colle, bin 32 und arbeite als Krankenschwester in einer Psychiatrie.

Als ich mit 17 angefangen habe, diesen Beruf zu erlernen, war es mein absoluter Traumberuf. Mit den Jahren kamen die Erlebnisse, die Erkenntnisse und der Wunsch aus meinem beruflichen Leben mehr als das zu machen, was es war. Begonnen habe ich dann mit einer Weiterbildung zur Praxisanleiterin, welche ich 2009 erfolgreich abgeschlossen habe. Schon damals hatte ich aber den Wunsch zu studieren. Jedoch fand ich keinen adĂ€quaten WegfĂŒr mich das Abitur nachzuholen, da es im Schichtbetriebt doch recht schwierig war.

2014 entdeckte ich dann das Telekolleg fĂŒr mich. Zwei Samstage im Monat waren eine machbare Sache fĂŒr mich. Von da an hieß es so gut wie jeden freien Samstag fĂŒr das Vorhaben Fachhochschulreife zu opfern. Aber es hat sich gelohnt. Im Juli habe ich sie mit einem Schnitt von 1,7 abgeschlossen. Eine Leistung auf die ich neben Vollzeitjob echt stolz bin.

WÀhrend dieser zwei Jahre habe ich mich zunehmend mehr damit auseinander gesetzt, was ich nach der Fachhochschulreife machen möchte. Das Einzige, was schnell klar war, war die Tatsache, dass ich aus dem Berufsfeld der Pflege komplett raus möchte. Zum einen empfinde ich die Schichten als zunehmende Belastung und zum anderen frustrieren mich VerÀnderungen in meinem Berufsfeld. Die Entwicklung zu mehr und mehr ungelernten KrÀften auf Kosten von uns und auch den Patienten ist etwas, was ich nicht mehr mitmachen möchte.

Meine Wahl viel auf das Fernstudium Soziale Arbeit B.A. der Diploma, welches ich neben meinem Vollzeitjob mit virtuellen PrÀsenzen in Angriff nehmen werde.

Nach einem GesprÀch mit meiner Chefin und meinem Personalchef im Juli hatte ich mein OK vom Arbeitgeber und einen Tag spÀter ging mein Immatrikulationsantrag an die DIPLOMA.

Und am 18.07. bin ich zum Wintersemester 2016 angenommen worden. 😀 Und jetzt bin ich ganz gespannt, was in den nĂ€chsten Monaten und Jahren auf mich zukommt. Aber fĂŒrs Erste solls das erstmal gewesen sein. ;)