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russ1973

Übersetzer und arbeiten im Ausland

2 Beiträge in diesem Thema

Hallo, bin 43 Jahre alt und möchte als Übersetzer Englisch- Deutsch tätig werden. Ich habe vor in zwei Jahren ins Ausland zu gehen. Dort möchte ich freiberuflich als Übersetzer arbeiten, am besten ortsunabhängig übers Internet. Ich habe in meinen 20igern mehrere Jahre in London gelebt und spreche fliessend Englisch. Das Ziel ist als Übersetzung von Englisch nach Deutsch. Meine Frage ist nun folgende: Ich hätte jetzt noch 2 Jahre Zeit mich per Fernstudium neben der Arbeit fortzubilden. Ein Fernstudium mit akademischen Abschluss kommt nicht in Frage da mir das zu lange dauert. Aber eine ein- oder zweijährige Aus- oder Weiterbildung zum Übersetzer wäre drin. Bisher hatte ich den Abschluss der IHK oder zum Beispiel die Ausbildung der AKAD zum Übersetzer im Auge. Die Frage ist nun ob es sich rentiert  die Ausbildung zu machen. Sind die Abschlüsse im Ausland bekannt, z.B. in USA oder UK? Was bringt es wenn ich hier den Abschluss mache und dieser dann im Ausland völlig unbekannt ist oder nicht anerkannt wird. Weil dann würde ich mir das Geld sparen und es einfach so probieren.

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Ich habe jahrelang als Übersetzerin ohne formalen Abschluss gearbeitet und festgestellt, dass es schon geht. Worauf es ankommt sind Referenzen und Erfahrung. In UK bringt das DipTrans IoL etwas - das ist in ungefähr vergleichbar mit dem staatl. gepr. Übersetzer hier in D. 

 

Was oft viel wichtiger ist, sind Branchen- und Fachkenntnisse. Willst du im technischen Bereich übersetzen, wäre es gut, einschlägige Berufserfahrung zu haben oder Zertifikate, die nachweisen, dass du dich mit Regulierungen in deinem Bereich auskennst (z.B. TÜV-Zertifikat Qualitätsbeauftragter o.ä.)

 

Das deutlich schwierigere am Anfang deiner Tätigkeit wird sein, Kunden davon zu überzeugen, dass du das, was du vorgibst zu tun, auch wirklich kannst. Da wiederum helfen formale Abschlüsse oder Vorerfahrungen vom Job. Als ich noch tätig war, war es üblich kostenlose Probeübersetzungen anzufertigen, um potenzielle Kunden davon zu überzeugen. Aber da kamen viele Proben zusammen, ehe daraus ein Auftrag wurde. 

 

Es geht also sicherlich auch ohne formalen Abschluss (v.a. im angloamerikanischen Bereich). Aber mit ist auch nicht verkehrt.

 

Besitzt du denn bereits Übersetzungserfahrung?

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