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Sprint-Variante bei AKAD

7 Beiträge in diesem Thema

Hi Ihr :)

Kann jemand etwas aus eigener Erfahrung über die Sprint-Variante des Studiums bei AKAD berichten? Hier hätte man nach 2 1/2 Jahren seinen Bachelor. Doch selbst mit 18-20 Std. Studienaufwand pro Woche erscheint mir die zeit ziemlich kurz. Leidet da nicht die Qualität, wenn man bedenkt, wie lange sonst so ein Studium an einer Präsenz-FH dauert?

Gruß


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Denke ich auch. Ich bin immer mißtrauisch bei Studiengängen, die in Teilzeit in der gleichen oder sogar noch kürzerer Zeit angeboten werden, als das entsprechende Präsenzprogramm. Letztlich wird hier in Umfang und/ode Tiefe gekürzt sein. Selbst wenn man unterstellt, dass die Wissenvermittlung effizienter erfolgt etc., geht die Rechnung nicht auf. Übrigens hat Akad, wenn ich mich recht erinnere, sogar das Diplom (FH) in 2,5 Jahren angboten. Und an der WHL kann man (mit dem Kompaktkurs BWL) den universitären Dipl-Kfm in 3 Jahren machen - ein Studium, das normalerweise 4,5 Jahre Regelstudienzeit hat.

Stefan

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Stehe ich also nicht allein da mit meiner Ansicht. Dennoch scheint ja AKAD einen guten Ruf zu genießen. Irgendwie passt das doch alles nicht...


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Ja aber was hat AKAD anders?


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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1) Soweit ich gesehen habe, gibt die AKAD für die Sprintvariante sowohl des Bachelors als auch des FH-Diploms z.Z. drei Jahre vor, für die Standard-Variante 4 Jahre.

https://www.akad.de/informationen/infos-zum-fernstudium/bonus-und-foerderprogramme-fuer-das-fernstudium/

Aber auf der Einsstiegs-Website - Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen - steht etwas von zweieinhalb Jahren für die Sprint-Variante des Bachelors. ???

Wie dem auch sei, in Wirklichkeit studieren durchschnittliche AKAD-Studenten nicht drei oder gar nur zweieinhalb Jahre, sondern vier bis fünf bis zum FH-Diplom.

Man darf nicht übersehen: Je schneller der Student das gesamte Studium bezahlt, desto besser für die Privat-Hochschule, finanziell gesehen. Daher die Neigung, möglichst geringe Zeiten für die Studiendauer - sprich Rückzahlung - anzusetzen. Die wirkliche Studiendauer ist dann in aller Regel bei den meisten weit höher.

Ich kann mich noch daran erinnern, daß vor 15 Jahren, als man bei der AKAD in DM weniger für ein FH-Studium zahlen mußte als heute in Euro, drei Jahre als reguläre Studiendauer angegeben wurde. Plus zwei Praxissemester, die mit entsprechender Berufstätigkeit anerkannt wurden.

2) Was die Seriosität der AKAD betrifft, so gibt es meines Erachtens keine Zweifel. Die AKAD ist ja sozusagen der Erfinder des Fernstudiums im Bereich der Privat-Hochschulen. AKAD-Hochschulen gibt es seit mehr als 25 Jahren, älter ist nur noch die staatliche FernUni Hagen. Die vier AKAD-Hochschulen sind von den entsprechenden Kultusministerien in drei unterschiedlichen Bundesländern geprüft und anerkannt worden. Mittlerweise wurden auch ein Bachelor- und ein Master-Studiengang akkreditiert und die drei AKAD-Fachhochschulen erhielten vor kurzem die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat. Außerdem sind ja für die AKAD-FH`s, die nur wenige Professoren hauptamtlich beschäftigen, neben anderen Gastdozenten auch eine Reihe von Professoren staatlicher FH`s aus mehreren Bundesländern tätig, vor allem während des Hauptstudiums.

Das dürften genügend Belege dafür sein, daß ein Absolvent einer AKAD-Hochschule prinzipiell denselben Kenntnisstand hat wie ein Absolvent einer vergleichbaren staatlichen Hochschule.

3) Was die Schnelligkeit angeht, mit der einige wenige wirklich das Studium absolvieren, habe ich in einem anderen Thread schon etwas geschrieben. Aber ich glaube, es gehört eher hier hinein :

„Der Aufwand bleibt ja derselbe, ob ich das Studium schnell durchziehe oder über viele Jahre strecke.“

Dies die Aussage eines Studenten der FernUni Hagen, der sein BWL-Studium in dreieinhalb (!) Semestern absolviert hat:

http://www.fernuni-hagen.de/presse/medieninformationen/2006/05/2006_05_22_gerret_gottschalk.shtml

Da er bereits Diplom-Informatiker war, dürften ihm zwar zwei, drei Scheine für das Grundstudium anerkannt worden sein, aber immerhin hat er sieben Grundstudiumsklausuren bereits nach einem halben Jahr innerhalb einer Woche geschrieben. Falls er die bestanden hatte - dies geht leider aus dem Beitrag nicht hervor - war er er mit dem Grundstudium fertig.

Note der Diplomarbeit: Eins.

Hut ab !

Ein weiteres Beispiel:

http://www.fernuni-hagen.de/presse/medieninformationen/2006/07/2006_07_27_reisinger-badgoisern.shtml

Ein berufstätiges Ehepaar mit zwei Kindern absolviert ein vollständiges Magisterstudium in viereinhalb Jahren. Die reguläre Vollzeit-Studiendauer beträt 4 Jahre.

Ich glaube, daß solche Ausnahmefälle eher ein Beweis für die Flexibilität des Fernstudium sind, als ein Indiz für seine mangelnde Qualität. Voraussetzung ist natürlich, daß der Student leistungsfähig und gut organisiert ist, bereits Erfährungen aus einem Erststudium bzw. einer Erstausbildung und der Praxis mitbringt und sozusagen nichts dazwischenkommt.

Dies dürfte bei der AKAD nicht viel anders sein als an der FernUni Hagen.

Der Vorteil eines FH-Studiums im Vergleich zum Uni-Studium an der FernUni Hagen ist ja auch, daß der Stoff viel praxisnäher ist und die Theorieanteile viel geringer sind. Das heißt, in der Regel nehmen ja AKAD-Studenten ein Studium auf, nachdem sie bereits eine Berufsausbildung und unter Umständen auch noch eine Fortbildung in der gewählten Spezialisierungsrichtung hinter sich haben und einige Jahre auf diesem Gebiet gearbeitet haben. Ein gewisser Teil des Stoffes dürfte wenigstens ansatzweise bereits bekannt sein, ein anderer Teil mehr.

Während des Hauptstudiums, in der Spzialisierung, erlebt man es nicht selten in den Seminaren, daß Studenten mit langer Berufserfahrung durchaus mit den Professoren mithalten können und sich ein reger Gedankenaustausch entwickelt. So etwas ist in einem Präsenzstudium an einer Uni undenkbar !

bearbeitet von Markus Jung
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An der Seriösität von AKAD zweifelt hier bestimmt niemand. Dennoch ist immer so ein fader Beigeschmack dabei, wenn man sich über finanzielle Aspekte versucht zu profilieren. Das betrifft übrigens viele Anbieter. Die HFH ist da sehr zurückhaltend und das macht einen viel sympathischeren Eindruck und wird dem akademischen Charakter in meinen Augen viel gerechter.


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Hi,

die angegebene Zeit von 2,5 Jahren ist meiner Meinung nach zu schaffen.

Auch bei meinem Studiengang (Dipl. Wirtschaftsinformatik (FH)) sind diese 15 bis 20 Stunden pro Woche natürlich nicht verbindlich, teilweise lerne ich pro Woche 0 Stunden, dann wieder 40 Stunden. Es kommt immer darauf an, was gerade ansteht und wie motiviert man selbst ist.

Die AKAD wirbt mit dem guten alten Diplom mit einem Zeitumfang von 3 Jahre.

Das Hochschulstudium an der WHL zum Diplomkaufmann benötigt 3 Jahre jedoch ist hier ein abgeschlossenes, wissenschaftliches Studium Voraussetzung. Das Studium ist daher kein grundständiger Studiengang, womit das WHL-Aufbaustudium von 3 Jahre nicht mit einem Präsenzstudium von 4,5 Jahren verglichen werden kann.

Von Matthias

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