Webby

Präsenz-oder Fernstudium in Abhängigkeit der bisherigen Tätigkeit

15 Beiträge in diesem Thema

Hallo Leute,

Ich mache gerade meine FH-Reife über die SGD-Fernschule und plane daran eigentlich ein Fernstudium in Angewandter Informatik/Informatik Allgemein dran zu setzen, geplant hätte ich das bei der PFFH Darmstadt.

Jetzt ist es halt so das ich Industriemechaniker gelernt habe und auch in diesem Beruf arbeite, es mich aber einfach nicht erfüllt und mich einfach nicht glücklich macht. Deswegen will ich mein leidenschaftliches Hobby zum Beruf machen. Ich kann mich nur nicht entscheiden ob es in meiner Situation dann nicht doch besser wäre anstatt ein Fernstudium, lieber ein Präsenzstudium vorzuziehen.

Fakt ist halt, das ich nichts, also absolut gar nichts von dem was ich dann nebenher studieren würde, in meiner Arbeit anwenden kann oder auch nur ansatzweise verbinden könnte. Ich würde also während dem Studium in meinem Job arbeiten und der Kopf is schon ganz woanders... gleichzeitig Frage ich mich wie das wohl bei Bewerbungen ankommt wenn ich mich während ich noch als Industriemechaniker arbeite in die "Informatik-Branche" bewerbe und weder Praxissemester noch sonstige Praxis erfahrungen nachweisen kann, da ich mir ja alles mehr oder weniger "Theoretisch" mit den Lernbriefen beigebracht habe.

Das wenn ich Informatik studier, der Bachelor gleich Bachelor ist, unabhängig wo ich ihn gemacht hab oder über was, ist mir schon klar, es geht mir hier eigentlich speziell um meine Situation. ... Hätte ich nur ein ansatzweise verwandtes Ausbildungsgebiet im vorraus gemacht, wäre das ja nochmal was anderes.

Ich sammle mir halt grad viele Meinungen darüber, vom Verwandten bis Freundeskreis und auch welche die schon studiert haben. Das Problem ist das diejenigen die schon (Vollzeit) studiert haben voreingenommen sind und natürlich total vom Präsenzstudium überzeugt sind... wobei da natürlich auch sehr viel Neid gegenüber Arbeitstüchtigen Fernstudenten vorkommt, egal ob sies zugeben oder nicht...

Ich fühl mich ehrlich gesagt nicht mehr wohl in meinem Job, dennoch raten mir einige ein Fernstudium zu machen sofern ich selbst in der Lage bin das durchzuziehen und die 3,5 Jahre einfach durchzuhalten. Wiederum viele andere sagen ich soll solange es mir irgendwie möglich ist ein Vollzeitstudium machen. Es ist wirklich schwer objektive Meinungen darüber zu finden, auch hier denke ich, das es nicht ganz einfach ist welche zu finden, da es ein "Fernstudium-Forum" ist.

Eine weitere Idee wäre den Bachelor als Fernstudium zu machen und mich dann für den Master Freistellen zu lassen, meint ihr damit kann ich einiges wieder "gutmachen"? Vorallem was den Vergleich zu anderen Studenten mit mehr Praxis und Erfahrung (z.B. Fachinformatikern gegenüber ) angeht.

Ich vergaß hinzuzufügen, der einzige Grund warum ich eigentlich ein Fernstudium machen wollte/will, oder wie auch immer ist eigentlich nur das Finanzielle. Ich bin 23 und lebe seid ca. 4 Jahren alleine, bekomme weder Unterstützung von meinen Eltern noch würde mir Bafög zustehen, aufgrund meines ersparten Eigenkapitals, d.h. ich müsste erst mein erspartes, das ja eigentlich mal irgendwann für ne Eigentumswohnung gedacht war, aufbrauchen bevor ich überhaupt Bafög beanspruchen kann... etwas das ich natürlich ungern machen würde.. mal abgesehen von dem Lebensstandart den ich extrem runterschrauben müsste und den Umzug in eine viel billigere und kleinere Wohnung.

Ich bin sehr auf eure Meinungen gespannt

Vielen Dank schonmal im vorraus

bearbeitet von Webby

Aktuell: Fernstudium zum B.Eng. Technische Informatik (WBH, 5. Semester)

Abgeschlossener Fernlehrgang zur Fachhochschulreife Maschinenbau (SGD)

Ausbildung: Industriemechaniker Produktionstechnik

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Hi Webby !

Puuh .... nicht einfach auf Deine Fragen zu antworten - ich versuch mal auf zwei wesentliche Themen einzugehen:

Zum Thema Industriemechaniker/Informatik:

Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, wsa ein Industriemechaniker macht, aber eines ist sicher: es haben schon Leute mit weitaus nicht-technischerem Hintergrund ein Informatikstudium begonnen. Von daher sehe ich das bei Dir keinesfalls als hinderlich an. Im Gegenteil, ich meine hier im Forum mal gelesen zu haben, dass jmd in ähnlicher Situation sich sehr gut vorstellen konnte die Themen zu verbinden. Ich verbinde (als Laie) mit Industriemechaniker mit Konfiguration / Installation technischer Anlagen, Wartung von Produktionsanlagen etc. Da finde ich Informatik nicht sooo unpassend. Du sagst "Informatik ist Dein Hobby" ... bist Du Dir da sicher ? Hast Du Dich genau über die Inhalte informiert ?

Zum Thema Fernstudium / Präsenzstudium:

ich würde ebenfalls immer versuchen, ein Präsenzstudium zu machen, wenn es Dir irgendwie möglich ist. Insbesondere wenn Du der Meinung bist, dass Dein jetztiger Beruf nicht viel mit Informatik zu tun hat, könntest Du die Zeit nutzen, Dir über verschiedene Praktika, Studentenjobs ein wenig Praxis anzueignen. Informatik-Studenten sollten es i.d.R. nicht besonders schwer haben, einen derartigen Job zu finden.

Allerdings solltest Du auch die Risiken im Auge behalten und immer in Betracht ziehen, dass Du das Studium möglicherweise nicht beendest (ein Informatik-Studium ist kein Zuckerschlecken und die Abbrecherquoten sind sehr hoch !). Dann stehst Du ohne Job und ohne Abschluß da. Ich kann nicht einschätzen, wie schwierig es für Dich wäre, wieder in Deinen alten Job zurückzukehren.

Hast Du mal überlegt, ohne FH-Reife das Studium zu beginnen ? Zumindest im Fernstudienbereich geht das oftmals.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, viel Erfolg ! Gruß,

Michael

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Nun wegen dem "Informatik ist mein Hobby": Ja ich habe mich informiert, mehrmals. Ich habe schon immer gern programmiert, angefangen von Webseiten bis über Applikationsprogramme die diese steuern (PHP, MySQL, ActionScript/JavaScript usw.) und habe auch schon Experimente mit z.B. Linux probiert, es macht mir einfach spass. Ausserdem bin auch sehr interessiert in Sachen allgemeines Software Engineering sowie an tieferer Kenntnisse unterschiedlicher Betriebssysteme und vieles mehr in diesem Zusammenhang...

In der Arbeit könnte ich mich (höchstwahrscheinlich) für 5 Jahre freistellen lassen um studieren zu gehen. Hätte dann also aufjedenfall eine Wiedereinstellungsgarantie sofern ich keinen Job finden würde oder der Fall eintritt, den man ja nie hofft, das Studium abzubrechen. Da ich in der Automobilindustrie arbeite könnte ich mich auch in meinem jetzigen Betrieb als "Informatiker" danach bewerben, allerdings stehen da natürlich nicht soviele Arbeitsplätze zur Verfügung im Vergleich zu den ganzen Maschinenbau/Elektrotechnik - Ingenieursstellen. <--- Studiengänge die mich leider einfach nicht interessieren... :(

Mit dem Geld is das halt echt so ne Sache... es ist ein ständiges Abwiegen von Vor- und Nachteilen ... weiß einfach nicht was in meinem Fall besser wäre, Vollzeit bzw. Präsenzstudium oder Fernstudium


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Nun wegen dem "Informatik ist mein Hobby": Ja ich habe mich informiert, mehrmals. Ich habe schon immer gern programmiert, angefangen von Webseiten bis über Applikationsprogramme die diese steuern (PHP, MySQL, ActionScript/JavaScript usw.) und habe auch schon Experimente mit z.B. Linux probiert, es macht mir einfach spass. Ausserdem bin auch sehr interessiert in Sachen allgemeines Software Engineering sowie an tieferer Kenntnisse unterschiedlicher Betriebssysteme und vieles mehr in diesem Zusammenhang...

Vorsicht, insbesondere Sachen wie Webseitenprogrammierung etc. sind i.d.R. keine Bestandteile eines Informatik-Studiums! Auch Betriebssysteme sind eher ein Randthema. Hier mal die Studieninhalte der FH Hamburg:

  1. Semester: Programmieren, Programmiertechniken, Grundlagen der Informatik, Rechnerstrukturen, Mathematik
  2. Semester: Programmieren 2, Maschinennahes Programmieren, Automaten und Formale Sprachen, Datenbanken, BWL, Mathematik
  3. Semester: Software Engineering, Datenbankdesign, Algorithmen und Datenstrukturen, Betriebssysteme, BWL, Mathematik
  4. Semester: Software Engineering 2, Compilerbau, Rechnernetze, Systemprogrammierung, Mathematik
  5. Semester: Architektur von Informationssysteme, Verteilte Systeme, Projekt, Wahlpflichtfach
  6. Semester: Bachelorarbeit, Intelligente Systeme, Wahlpflichtfach

Da ist viel Logik, Mathematik etc bei. Auch Themen wie Algorithmen, Compilerbau, Programmiertechniken haben wenig mit den von Dir genannten Inhalten zu tun. Und beim Maschinennahen programmieren werden Dir vermutlich die Augen ausfallen, wenn Du Dich bislang mit Sachen wie PHP etc. beschäftigst- Wenn Du in den Bereich Technische Informatik gehst, kommt sogar noch ein Haufen E-Technik dazu.

Aber gut, es gibt wohl kein Studium in dem immer alles für einen persönlich interessant ist. Aber gerade bei einem Informatik-Studium herrschen eben oftmals falsche Vorstellungen über die Inhalte.

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Das klingt ja schon fast als hättest du die Absicht mich komplett abzuwerben ;)

Natürlich ist mir bewusst das da viel Mathemathik - womit ich eigentlich weniger ein Problem hab - sowie auch Kenntnisse in BWL und richtig harte Brocken wie Complierbau, Programmiertechniken und ähnlich genanntes vorkommt, trotzdem ist es doch wichtig mit einer gewissen Euphorie da ran zu gehen oder? Hat ja auch nix mit überschätzen zu tun, ich behaupte nicht das ich das locker flockig hinbekomme, egal welcher Studiengang, es ist nie Trivial und nie 110% passend.

Und um nicht ganz vom Thema abzukommen, meine Frage auf welche Weise ich das mache steht ja immer noch im Raum.

Die Fachhochschulreife würde ich eigentlich schon noch gern zuende machen, insbesondere wegen der Mathemathikkenntnisse, aber auch wegen dem gesammten Niveau das sich durch die FH-Reife steigert, und natürlich auch der Tatsache dwegen, das ich was angefangen habe und dies auch zuende bringen will... hab ja sowieso nächstes Jahr meine Prüfung.


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Nein, das habe ich ganz bestimmt nicht vor ! Und es sicher gut mit Euphorie daran zu gehen, stimmt. Du wärst allerdings nicht der Erste, der die Inhalte falsch einschätzt. Daher meine "Warnung".

Wenn Du zudem "weniger Probleme mit Mathematik" hast, sind das sicher schon mal gute Voraussetzungen.

Meine Meinung zu dem "wie" habe ich ja bereits geäußert.

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Richtig das hast du, aber deine letzten Argumente würden mich ja doch eher zu nem Fernstudium als zu nem Präsenzstudium bewegen. Du sprichst das Risiko der Falscheinschätzung und der hohen Abbrecherquote an... wenn ich rein danach gehe wäre es blöd ein Präsenzstudium zu machen. Dann gebe ich Wohnung, Vermögen und auch meine Stelle als Indutsriemechaniker und komme unter Umständen enttäuscht als Bandarbeiter in der Montage zurück in meine Firma, und habe nix neues in der Hand.

Andererseits, wie du schon sagst kann ich mehr Praxisbezug beim Präsenzstudium bekommen und mich halt auch voll und nur darauf konzentrieren.


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Naja die Abbrecherquote im Fernstudium ist nicht niedriger als im Präsenzstudium.

Ich pers. gehe da etwas emotionsloser heran - es ist und bleibt aber eine Grundsatzentscheidung. Nachdem ich mich entschieden habe zu studieren und bereits Fernstudienanbieter ausgewählt hatte kam noch der "Segen", das ich durch den Meisterpreis die fachhbezogene FH-Reife erworben habe (kam alles etwas versptätet). Somit hätte ich auch Präsenz studieren können... aber ich habe mich nicht dafür entschieden. Die nächste FH ist hier 60 KM entfernt, umziehen wäre keine Lösung, sprich Fahrtkosten, Verdienstausfall usw. hätten die 10tsd. EUR die mich das Studium an der HFH kostet deutlich übertroffen.

Somit habe ich es versucht - Fernstudium ist nunmal von aussen betrachtet sehr abstrakt. Mir persönlich sagt die Lernform sehr zu... ich bin der Meinung an der Präsenz-FH hätte ich nicht so gute Leistungen gehabt wie bisher.

Das man eine Arbeit hat, die mit dem Thema zusammenhängt ist vllt. hilfreich - aber es geht bei einem Fernstudium nunmal um Motivation und darum ein Fernziel über 3-5 Jahre konsequent zu verfolgen... da hilft meiner Meinung eher das Wunsch sich zu verändern als die Anwendung des Wissens im Beruf. Positiviert betrachtet hast Du auch den Vorteil interdisziplinär denken zu können ... das wird lt. vielen Studien auch an Fernstudenten geschätzt.

Angenehmer ist sicher ein Präsenzstudium - da man im Fernstudium durchaus sein Grenzen erreicht (manchmal schneller als man denkt) und die Wahrscheinlichkeit nicht in der Regelstudienzeit abzuschließen ist natürlich höher. Andererseits hast Du bereits Fernstudiumserfahrung - damit hast Du einen großen Vorteil.

Mein Meinung - Fernstudium probieren - wenn es nicht klappt zu Präsenz wechseln.

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Erst Fernstudium zum "Reinschnuppern", ob es überhaupt das ist, was man sucht, und dann wechseln an eine Präsenz-Hochschule hätte ich jetzt auch geraten. Ist nur die Frage, was anerkannt wird von den bereits gemachten "Scheinen" und Credit Points.

Wenn ich noch jünger wäre, hätte ich persönlich vermutlich ein Präsenzstudium vorgezogen. Der Nachteil ist eben, wenn man es nicht schafft oder doch merkt, es ist nichts für mich, hat man Erklärungsnöte bei Vorstellungsgesprächen. Ein abgebrochenes Fernstudium kann man einfach verschweigen. Außerdem bleibt man in seinem Job, verdient weiter sein Geld und hat nicht so große Probleme, danach wieder eine Arbeit zu finden.

Gruß

Susanne

(Bald 2. Semester Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt an der leichteren VWA mit weniger Mathe & Co. :-))


2008-2011 Informatik-Betriebswirt (VWA)

2014 ISTQB Certified Tester Foundation Level

2011-2015 BSc. Angewandte Informatik, FH Kaiserslautern (Präsenz)

Blog Informatik-Betriebswirt (VWA): http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/

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Also ich habe mich jetzt auch mit mehreren Leuten persönlich unterhalten was meine Situation angeht. Einer davon ist selbst Informatiker und hat sich schon vor ein paar jahren Selbstständig gemacht. Es ist wie ich eigentlich schon vermutet hatte wirklich nicht von Vorteil wenn ich Informatik im Fernstudium und arbeite als Industriemechaniker, ganz unabhängig von der Problematik des ständigen "Dual Denken", d. h. in der Arbeit Maschinenbautechnische Themen und zuhause Informatik, spielt der wichtigste Faktor "Praxis" und "Erfahrung" immer die wichtigste Rolle.

Ich kann mit dem was ich zuhause lerne absolut gar nix mit meiner aktuellen Tätigkeit verbinden und wenn ich fertig studiert habe kann ich ausser meinem Diplom (B.Sc. o. M.Sc.) absolut nix vorlegen, nicht einmal ein Praxissemeseter, gar nix. Das is halt echt ein Punkt der es mir schwer machen wird einen Job zu finden. Anders wäre es gewesen wenn ich Maschinenbau studiere im Fernstudium... dann sehe die Sache ganz anders aus.

Mein Informatik Bekannter hat selbst schon Bewerbungen entgegen genommen und das wichtigste ist, so sagt er, man muss sich immer Fragen was einen selbst von den 10 oder 20 anderen Bewerbern unterscheidet. Er selbst zum Beispiel ist 28 J. alt, hatte mit 19 schon eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker, dazu selbstständig geführtes IT Unternehmen etc.. Er kann bereits jetzt schon inkl. Ausbildung über 12 Jahre IT Erfahrung vorweisen während ich sofern ich mit 28 den Bachelor in der Hand hätte und bis zum Tag des Vorstellungsgespräch als Instandhalter/Industriemechaniker gearbeitet habe rein gar nix ausser mein Diplom in der Hand.

Er selbst hat mir folgende 2 Möglichkeiten empfohlen: Entweder Vollzeit studieren, allein schon wegen dem Praxissemester, aber auch wegen der Verkürzten Studienzeit und meinem jetzigen Alter (23 J.) - Informatiker sollten ja am besten 20 Jahre alt sein 30 Jahre Berufserfahrung haben und über 17 Sprachen sprechen können :D - oder wenn ein Fernstudium in Informatik dann so das ich paralell ein paar Projekte leite, d. h. sich Teils Selbständig machen mit IT Gewerbe, meinen jetzigen Job in Teilzeit machen und das Fernstudium Informatik durchziehen. Aber diese 3fach Belastung wäre dann einfach ne Nummer zu groß für mich, würde ich sagen, vorallem fehlt ja auch noch vor bzw. während dem Studium einiges an Fachwissen um so etwas aufzuziehen.

Gerade wenn ich meine späteren chancen betrachte, tendiere ich grade mehr zum Präsenzstudium. Will ja schliesslich mit dem gelernten ein Job und ich will nicht später sagen müssen, dass alles erlernte "nur" eine persönliche Weiterbildung war.

Wie gesagt bei einem Maschinenbau-Fernstudium wär das was ganz anderes. Ich denke also schon das die bisherige Tätigkeit eine Rolle in dem ganzen spielt.


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