flower18

Wirtschaftsübersetzen Englisch

36 Beiträge in diesem Thema

Hallo ihr Lieben,

ich mache momentan ein Fernstudium als Fremdsprachenkorrespondentin, außerdem

bereite ich mich auf das "Cambridge Certificate in Advanced English" vor. Trotzdem wäre ich gerne noch Übersetzerin. Die AKAD bietet einen Lehrgang "Wirtschaftsübersetzen Englisch" an, er dauert 4 Monate, allerdings habe ich dort keinen offiziellen Abschluss (IHK, staatlich geprüft..)

Meint ihr, dass das in Verbindung mit den anderen Qualifikationen dennoch ausreicht, um an Übersetzungsjobs zu gelangen?? Muss man immer einen richtigen Abschluss haben, um als Übersetzer angestellt zu werden bzw. nebenberuflich tätig zu sein?

Viele liebe Grüße :)

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Ich denke, dass ein akademischer Abschluss doch sinnvoller wäre. Die AKAD bietet doch auch einen Studiengang Diplom-Wirtschaftsübersetzer an, wie wärs denn damit?

Ich hab mich auch lange mit dem Thema Dolmetschen / Übersetzen auseinandergesetzt, aber da gibts im Fernstudium fast keine Angebote und die, die man findet, sind kaum bezahlbar (> 200 € pro Monat an der AKAD oder OU). Damit ist das für mich ausgeschieden. Fernlehrgänge sind auf dem Gebiet keine Alternative, damit stellt dich kein Übersetzungsbüro ein.

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Also, das Hochschulzertifikat Wirtschaftsübersetzen dauert bei der AKAD 18 Monate. Meintest du denn mit Wirtschaftsübersetzen den Kurs "Übersetzen von Wirtschaftstexten Englisch/Deutsch"?

Du kannst es natürlich versuchen, an Übersetzungsagenturen heranzutreten. Meine Erfahrung ist die, dass man dich vielleicht in die Datenbank aufnimmt, vielleicht auch nicht, und ob du jemals einen Auftrag erhälst, steht in den Sternen. Soviel zur freiberuflichen Arbeit.

Zu Festanstellungen sehe ich wenig Chancen, weil auch Übersetzer mit akademischem Abschluss nur schwer eine Festanstellung ergattern können. Hier würde ich dir eher empfehlen, dir eine Stelle als Fremdsprachenkorrespondentin zu suchen, entsprechende Übersetzungserfahrung zu sammeln (sofern das die Tätigkeit hergibt) und langsam, v.a. nebenberuflich in den Markt einzusteigen.

Viel Glück.

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Danke für eure Antworten!

@TomSon: Ja, ich meinte diesen Kurs. Ich weiß noch nicht genau, was und ob ich etwas in der Richtung mache. Ist denn ein richtiges Hochschulzertifikat von der AKAD anerkannt (welches 18 Monate dauert).

Gibt es denn viele Übersetzer, die nebenberuflich einsteigen? Ich würde eben gerne diesen Beruf ausüben, allerdings soll die Prüfung sehr, sehr schwer sein (angeblich 75-90% Durchfallquote).

Viele Grüße

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Ich glaube, die größere Schwierigkeit liegt darin, in diesem Markt Fuß zu fassen. Übersetzer ins / aus dem Englischen gibt es wie Sand am mehr. Auch Akademiker.

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Ist denn ein richtiges Hochschulzertifikat von der AKAD anerkannt (welches 18 Monate dauert).

Sagen wir mal so: Es ist sicherlich etwas, was man ohne Bedenken in seinem Lebenslauf angeben und das als eine Art Kompetenznachweis gelten kann. Zumal die AKAD auch anspruchsvoll ist. Allerdings sollte man sich nie auf diesen Nachweisen ausruhen. Erfahrung ist in diesem Job weitaus wichtiger.

Gibt es denn viele Übersetzer, die nebenberuflich einsteigen?

Ich denke schon, habe aber keine Zahlen dafür. Es macht aber Sinn, das langsam aufzubauen, da man als Selbstständiger ca. 3-5 Jahre Anlaufzeit benötigt, um von dem Job wirklich leben zu können. Davor besteht die Gefahr, dass man - auch durch die ständigen Fluktuationen in den Auftragszahlen - häufiger mal auf dem Trockenen liegt, finanziell sowie arbeitstechnisch. Nach einigen Jahren sollte man sich einen Kundenstamm aufgebaut haben, der für einen stetigen Fluss an Aufträgen sorgt. Aber das ist harte Arbeit.

Ob die Durchfallquote wirklich so hoch ist, kann ich dir nicht sagen. Fakt ist aber, dass die AKAD mit ihrem Lehrgang zum staatl. gepr. Übersetzer wirklich gut auf die Prüfung vorbereitet. Die Prüfung ist sicherlich kein Zuckerschlecken, aber auf jeden Fall machbar. Und dann hängt es sicherlich auch noch ab, wo du sie ablegst. AKAD empfiehlt, meines Wissens, die Prüfung in Karlsruhe, Darmstadt oder Saarbrücken abzulegen, da man mit diesen Prüfungsämtern die meisten Erfahrungen hat.

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Hm.. ich weiß immer noch nicht, ob ich es machen sollte. Immerhin kostet es ja ziemlich viel und nimmt auch zusätzlich ziemlich viel Zeit in Anspruch (auch wegen Seminaren).

Und wenn es dann eh schwer ist, an Übersetzungen heranzukommen- lohnt es sich dann wirklich?

Vielleicht wäre es einfacher, neben einem "richtigen" Beruf Übersetzer zu sein (so als Nebenjob). Wenn dann mal eine Auftragsflaute herrscht, ist nicht gleich finanzielle Not angesagt.

@TomSon: Bist/Warst du Übersetzer??

Viele liebe Grüße

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Bist/Warst du Übersetzer??

Ich habe 10 Jahre lang als freiberufliche Übersetzerin gearbeitet.

Und wenn es dann eh schwer ist, an Übersetzungen heranzukommen- lohnt es sich dann wirklich?

Naja, es ist ja bei jedem Neuanfang schwer, auf einen grünen Zweig zu kommen. Ich kenne niemanden, der von vornherein volle Auftragsbücher hatte. Man muss sich erstmal etablieren, die Leute müssen dich kennen lernen und wissen, was sie an dir haben, dann kommen sie auch wieder.

Eine Freundin von mir hat jetzt nach 2 Jahren mäßigen Erfolgs endlich regelmäßig Aufträge, dass sie damit über die Runden kommt. Aber 2 Jahre lang war das eine harte Arbeit, mit viel Nebenjobs (Sprachenunterricht an VHS, usw.).

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Würdest du denn dann überhaupt eine langjährige Ausbildung als Übersetzerin empfehlen?

Das ist ja scheinbar wirklich ziemlich hart.. wie ist der Verdienst als Übersetzer denn so?

Ich habe von "sehr schlecht" bis "seeehr viel" schon alles gehört..

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Das ist ja scheinbar wirklich ziemlich hart.. wie ist der Verdienst als Übersetzer denn so?

Ich habe von "sehr schlecht" bis "seeehr viel" schon alles gehört..

Das trifft den Nagel auf den Kopf. Du machst die Preise und musst dir die Kunden suchen, die dir diesen Preis bezahlen. Allerdings musst du auch was liefern, was den Preis rechtfertigt. Ich habe immer gut damit verdient und kann mich nicht beschweren. Für mich war das eine lukrative Angelegenheit.

Ich selber habe den Lehrgang zur staatl. gepr. Übersetzerin bei AKAD gemacht, nur die staatl. Prüfung nicht abgelegt. Niemand kann dir sagen, ob sich der Kurs für dich lohnt oder nicht. Das ist wirklich was, was du selber herausfinden musst. Für mich war er richtig.

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