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Herbst80

Bachelor Studium Wirtschaftspsychologie - Erfahrungen zum Zeitaufwand gesucht

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Hallo,

ich studiere zur Zeit Psychologie im ersten Semester an der Uni Hagen. Mein Wunsch war aber immer Wirtschaftspsychologie.Jedoch habe ich erst jetzt die finanziellen Möglichkeiten für Riedlingen.

An der Uni Hagen ist es ja so, dass es zu 80 Prozent Teilzeitstudenten gibt und 6 Jahre Bachelor ist unglaublich lang. ich bin schon 36 :-)

Bei einem Infogespräch mit der FH Riedlingen ging hervor, das VOLLZEIT Studenten ca. 25 h die Woche arbeiten sollten , in Hagen sind es 40 !

Natürlich braucht jeder eine andere Bearbeitungszeit. Auch wurde mir erklärt im Infogespräch, dass durch das private Studium, einem entgegengekommen wird mit den Lernheften, dass heißt, dass es A: nicht so unglaublich viele Seiten sind, wie in Hagen und B: das der Stoff einfacher aufgearbeitet ist, wie an der Uni Hagen. Das heisst aber NICHT das es einfach ist!

Nun hätte ich gern Erfahrungen von denjenigen, die dort studieren. Wieviel ist WIRKLICH zu schaffen an Vollzeit oder studieren die meisten dort auch Teilzeit? Ist Vollzeit zu schaffen mit einem Job+ Familie? Und wieviel Stunden Arbeitszeit benötigt Ihr Vollzeit?

ich freue mich auf Eure Erfahrungen.

Bearbeitet von Markus Jung
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Schönen guten Tag Herbst80,

deine Frage ist nicht einfach zu beantworten, da viele Faktoren eine Rolle spielen.

Sagen wir so: Es ist nicht jedes Modul gleich schwer. Dem einen Fällt z.B. BWL leicht, weil er schon immer eine Kenntnisse hatte, eventuell eine Ausbildung zum Kaufmann / frau gemacht. Dem anderen fällt das dann schwer und er muss vieles einfach grundlegender aufarbeiten.

Aus meiner ERfahrung als Alumni Riedlinges kann ich dir sagen, dass es sehr stark davon abhängt wie gut man sich mit andern vernetzt. Oft sind telefonate und Skype-Meetings einfach hilfreich. Es gibt auch immer wieder Lerngruppen, die sich organsieren (Facebook, xing etc.).

Generell hängt es dann noch davon ab, wie dein Umfeld ist: Ist es lernförderlich, kannst du dich gut konzentrieren? Wie schnell lernst du, muss du dein Lernen Methodisch überprüfen?

All diese Dinge werden dir aber an die Hand gegeben. Also auch hier ist es in deiner Hand.

Die Aufbereitung der Texte ist meiner Meinung nach eine gute und dienliche Sache, denn speziell wenn man kein akademischen Background hat, ist Fachliteratur und die Quellenlage manchmal sehr schwierig. Das gilt besonders für Psychologie, aber auch in anderen Fächern gibt es Literatur und Literatur. So kann ich aus meiner Erfahrung berichten, dass auch an Präsenz-Unis das Spektrum der benutzten Literatur bei weitem nicht so groß ist, wie die Sta-Bi es vielleicht vermittelt.

Kurzum: 25h ist optimistisch, aber machbar,

40h ist unrealistisch, auch für eine Universität. Das hatte ich nicht einmal in Sinologie an einer Präsenz Uni mit Sprachlabor.

Beste Grüße

SC

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Hallo Herbst80,

ich bin derzeit im 4. Semester Wirtschaftspsychologie bei der SRH Riedlingen und kann mich meinem Vorredner anschließen.

Jedoch finde ich die Aussage mit 25 h die Woche etwas irreführend, da die Studiengänge in Riedlingen eine enorme Flexibilität aufweisen. Ich selber studiere noch mit „Regelstudienzeiten“ allerdings sind die aktuellen Studiengänge mit flexiblen Semestern möglich, d.h. man kann jederzeit anfangen und abgeben sowie sich seinen Lernstoff selber einteilen.

Bei mir hängt der Aufwand vor allem viel von der Planung und der Phase des Studiums ab. Ich persönlich lese z.B. erst alle Studienbriefe innerhalb der ersten 4 Monate (dies sind pro Semester ca. 1.200 Seiten) und besuche den Präsenzunterricht ca. 4 Wochenenden (jeweils Freitag Abend und den ganzen Samstag).

Sobald ich mit Lesen fertig bin, fange ich ca. 2 Monate vor den Prüfungen an, meine Studienbriefe zusammen zu fassen. Dies nimmt dann deutlich mehr Zeit und auch Wochenenden in Anspruch.

In den ersten 4 Monaten würde ich den Aufwand für Lesen und Präsenz auf ca. 8-10 Stunden schätzen. In der „heißen Phase“ gehe ich aber durchaus von ca. 20 Stunden aus. Dazu kommt das Schreiben von mindestens einer Hausarbeit, was je nach Thema auch einige Abende bzw. Wochenenden dauert.

Mit einer guten Planung ist dies alles jedoch durchaus zu bewältigen. Ich z.B. habe einen Vollzeitjob und arbeite pro Woche mindestens 40 Stunden und kann eigentlich ohne Einschränkung studieren. Nur innerhalb der „heißen Phase“ muss auch ich mal private Einschränkungen hinnehmen oder auch mal ein paar Urlaubstage (bzw. Überstunden) nehmen.

Das Studium an der SRH Riedlingen kann ich auf jeden Fall bestens weiterempfehlen. Ich stand damals auch vor der Entscheidung eine Fortbildung neben dem Beruf zu machen und habe mich dann zum Glück für Riedlingen und Wirtschaftspsychologie entschieden.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Sicht ein wenig weiterhelfen.

Freundliche Grüße,

MasterMind

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