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StiniK

Lernstrategie bei monatlicher Prüfungsmöglichkeit - Erfahrungen

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StiniK

Hallo zusammen,

einige der Fernunis bieten ja mittlerweile regelmäßig Prüfungen an. Ich schätze dadurch hat sich doch sicher das Lernverhalten geändert.

Während man bei normalem Semesterbetrieb mit einem Prüfungstermin am Semesterende für mehrere Klausuren gleichzeitig fit sein muss, hat man bei monatlichen Prüfungen ja die Möglichkeit die Module nacheinander abzuarbeiten.

Ich würde vermuten, dass man so schneller voran kommt, da man so auf ein Fach konzentrieren kann und es effektiver lernen kann und dadurch schneller voran kommt. In den Blogs z.B. von der IUBH schreiben manche Studenten, dass sie tatsächlich monatlich eine Klausur schreiben, obwohl sie berufstätig sind.

Wie sind eure Erfahrungen? Macht ihr das auch so und wie und wie viel lernt ihr? Schreibt ihr tatsächlich monatlich eine Klausur oder ist für euch diese Möglichkeit gar nicht so wichtig?

Danke für eure Infos!

Stini

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Katze87

Hallo Stini,

ich studiere momentan an der IUBH und die Möglichkeit monatlich Klausuren zu schreiben, war unter anderem ein Grund, warum ich mich für dieses Fernstudium entschieden habe. Seit diesem Jahr habe ich bis dato auch jeden Monat eine Klausur geschrieben (bin berufstätig), ab September schreibe ich dann zwei jeden Monat. Zurzeit handhabe ich es so, dass ich mir einen Jahresplan mache, wann ich welche Fächer schreiben will und dann lasse ich mir für zwei Module 1-2 Monate Zeit zum lernen. Ich komme gut damit zurecht, zwei Fächer gleichzeitig zu lernen, wenn man von einem die Nase voll hat, kann man sich mit dem Anderen beschäftigen und verliert somit nicht die Motivation. Ob man immer schneller voran kommt ist Ansichtssache, manche haben bereits Kurse zum Teil anerkannt bekommen, während Andere alle Module voll belegen muss.

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stwaidele

Habe während meines Bachelorstudiums bei der AKAD auch die Termine so gelegt, dass ich ca. alle 4 bis 6 Wochen eine Klausur schreiben konnte. Größere Abstände habe ich bei „übungsintensiven Modulen“ z.B. Mathe oder wärend der Urlaubszeit gelassen. So bin ich recht flott vorangekommen. (B.Sc. in knapp 3,5 Jahren)

Bei den erp4students-Kursen bzw. nun beim Master an der FU Hagen sind die Prüfungen jeweils am Semesterende. Das erfordert dann ein ganz anderes Zeitmanagement, denn wenn man am Semesterbeginn zu langsam startet, wird die Stoffmenge am Schluss deutlich größer.

Kam bisher mit beidem zurecht. Das flexible Modell bei der AKAD (oder anderen privaten) hat mir sehr zugesagt, aber Semesterklausuren sind kein KO-Kriterium. Kann sein, dass ich in einem halben Jahr anders drüber denke ;)

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StiniK

Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten.

@Katze87: Die IUBH habe ich mir auch überlegt. Du kannst sie also empfehlen? Würdest du sie wieder wählen?

Ich bin aktuell in Hagen eingeschrieben, komme aber nicht so voran, wie ich es mir gewünscht habe.

Ich habe 2 Kinder (7 und 4 Jahre) und arbeite 26 Stunden. Das heißt lernen kann ich hauptsächlich abends und vor den Klausuren auch mal an den Wochenenden. Wenn du trotz Berufstätigkeit tatsächlich jeden Monat eine Klausur schreibst und jetzt dann sogar 2 (Respekt!): Wie viel Stunden sind das dann, die du bis zu einer Klausur im Durchschnitt gelernt hast? Mehr als 30 ECTS pro 6 Monate darf man aber nicht oder?

@stwaidele: Gratuliere zum erfolgreichen Bachelor! Und viel Erfolg beim Master.

Ich habe vor Jahren bereits einen Magisterstudiengang bis zur Zwischenprüfung an der FU Hagen studiert. Als die Kinder kamen, ging erst mal gar nichts mehr und dann wurden sie ja geschlossen. Ich habe leider nicht mehr rechtzeitig den Anschluss bekommen. Damals, als ich nur Beruf und Studium unter einen Hut bekommen musste, fand ich die Semesterklausuren auch in Ordnung. Ich habe mir nach den Klausuren dann auch immer erst mal eine Auszeit gegönnt und dann langsam wieder angefangen (entsprechend der Einsendearbeiten), um dann je nach Fach in den letzten 1-2 Monaten richtig Gas zu geben. Jetzt merke ich aber, dass das so leider nicht mehr funktioniert. Vielleicht bin ich auch anspruchsvoller, was den Zeitraum angeht.

Aber was ihr beide zu den monatlichen Prüfungen schreibt, passt schon zu dem, was ich mir so gedacht habe. Man kann einfach flexibler planen und verliert nicht gleich ein ganzes Semester, wenn man zum Prüfungstermin doch nicht fertig ist. Vermutlich muss ich es einfach mal ausprobieren.

VG Stini

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Katze87

Hallo Stini,

aus meiner persönlichen Sicht kann ich die IUBH empfehlen, sie passt für mich genau z.B. in Hinblick auf Zeiteinteilung, monatliche Klausuren, Flexibilität in Hinblick auf die Studium-Zeitvarianten. Natürlich muss das jeder für sich abwägen auch was die monatliche preisliche Belastung angeht.

Ich habe noch keinen familiären Anhang was dies betrifft, gehe 35 Std./Woche arbeiten und habe dabei eine 4 Tage Woche. Aufgrund dessen, kann ich nun zukünftig auch zwei Klausuren pro Monat schreiben. Es gibt verschieden Zeitmodelle bei der IUBH, dort sind dann die ECTS/Semester Begrenzungen unterschiedlich. Zurzeit studiere ich in der 48 Monatsvariante, dort sind 25 ECTS pro Semester zugelassen(rechnet sich mit nicht erreichten ECTS im Vorsemester auf) . Ich habe auch einige Kurse durch frühere Fortbildungen und Berufserfahrung anerkannt bekommen, so dass ich diese Module nur noch zum Teil belegen muss. Dies spart natürlich auch Zeit und Aufwand. Es ist von Fach zu Fach unterschiedlich, mal brauche ich 12-20 Std/Woche, mal mehr, mal weniger. Aber das ist bei jedem unterschiedlich, ich könnte mir vorstellen mit 2 kleinen Kindern ist die 48er Variante wahrscheinlich auch noch recht knackig.;) Hättest du denn einen Studiengang der dich bei der IUBH interessiert? Ruf doch einfach mal bei der Studienberatung an und stelle auch mal einen Antrag auf Anerkennung von Vorleistungen. Die monatlichen Klausuren haben auch das Positive, wenn man mal einen Monat nicht schafft, kann man im nächsten das Versäumte nachholen, an jedem Klausurtermin können bis zu zwei Prüfungen geschrieben werden und es gibt noch die Möglichkeit zwei Mal im Jahr an Blockprüfungen teilzunehmen.

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StiniK

Hallo Katze87,

danke für deine ausführliche Beschreibung. Genau aus den Gründen bin ich gerade am überlegen zu wechseln. Zusätzlich kommt bei mir hinzu, dass ich die Prüfungen in meinen Wohnort schreiben könnte, was natürlich das Ganze noch besser in mein Leben "einbaubar" macht. Bei der FUH muss ich dazu immer ca. 200 km weit fahren... Dann würde ich mich auch mal zu einer Klausur trauen, wenn ich noch nicht 100 % sicher bin... und ggf. dann halt dann nochmal schreiben. Das ist dann ja nicht erst 6 Monate später und wieder soweit zu fahren - und trotzdem hat man nicht das ganze Semester verloren, weil man ja die restlichen Monate für die eigentlich geplanten Module hat. Das hört sich schon alles sehr verlockend an.

Ich habe bereits Anträge auf Anerkennung für Wirtschaftsrecht und BWL an die IUBH geschickt und warte nun auf die Antwort. Interessieren würden mich beide Studiengänge, wobei ich im Moment etwas mehr zu Wirtschaftsrecht tendiere. Sobald ich weiß, wie viel ECTS wo anerkannt werden, werde ich mich für einen Studiengang als Gasthörer einschreiben (dann muss ich mich nicht gleich bei der FUH exmatrikulieren). Wenn ich das bis 19.9. mache hätte ich 2 Monate Probezeit. Diese würde ich dann nutzen und wirklich mindestens 1-2 Module lernen und dazu die Prüfung(en) absolvieren. Dann müsste ich mich entscheiden, ob ich mir das die nächsten 2,5 -4 Jahre (je nach Anerkennung) so vorstellen kann oder lieber an der FUH bleibe. Den Mehrpreis wäre ich schon bereit zu bezahlen, wenn ich mir vorstellen kann dadurch auch wirklich schneller fertig zu sein und insgesamt komfortabler zu studieren. Ich denke, dass ich im Schnitt so 10-15 Stunden pro Woche lernen kann. Ich bin an 4 Tagen die Woche ca. 2x20 Minuten im Auto unterwegs, hier würde ich die Podcast genießen können. Bringen die was? Was studierst du, wenn ich fragen darf? Was wurde dir an Berufserfahrung anerkannt? Das Selbst- und Zeitmanagement und Computererfahrung oder noch mehr?

VG Stini

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Katze87

Hallo Stini :)

ich studiere BWL. Bei mir war auch die Erreichbarkeit & Anzahl der Prüfungsorte wichtig. Von mir aus sind es knapp 80km (entweder Berlin oder Dresden) aber immer gut zu fahren. Dann bin ich ja gespannt was bei den Anträgen zur Anerkennung raus kommt, mir wurden die beiden Module die du genannt hast durch Berufserfahrung anerkannt, den Rest macht meine Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt (IHK) aus. Wie sieht denn dein beruflicher Hintergrund aus? Was studierst du an der FUH? Wäre es denn viel Mehraufwand preislich gesehen? Bei der IUBH ist es eben so, dass die Flexibilität seinen Preis hat.;) Bei deiner veranschlagten Lernzeit könnte ja sogar noch die 48 Monatsvariante klappen, aber das wird sich dann im Alltag erst rausstellen. Ich nutze die Podcast gar nicht, dafür die Vodcasts umso mehr, meist immer schön kurz und prägnant gehalten. Letzendlich bin ich überzeugt davon, dass Motivation sehr viel ausmacht. Seit wann bist du denn bei der FUH immatrikuliert?

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andreas1983

Hallo,

also ich habe mich am Ende doch für einen Anbieter entschieden, der leider nur die ganzen Module auf einmal nach dem Semester als Klausuren anbietet.

Bei diesem konnte ich die Klausuren in meiner Stadt ablegen.

Mir persönlich wären eigentlich mehrere Prüfungsdurchgänge auch lieber, und ich hätte es dann sicherlich auch so gemacht, dass ich mich mit einem Fach beschäftigt hätte, und dazu dann die Klausur geschrieben hätte.

Gerade nach dem zweiten Semester waren es so viele Fächer die man da im Kopf haben musste.

Wahrscheinlich wären im ein, oder anderen Fach die Noten durch monatliche Prüfungen vielleicht besser ausgefallen.

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StiniK

Hallo Katze87,

jetzt studiere ich in Hagen den Bachelor Wirtschaftswissenschaften. Immatrikuliert bin ich schon seit 2013, musste den tatsächlichen Start dann aber nochmals verschieben. Ich habe erst in 3 Modulen (30 ECTS) die Prüfungen. Eigentlich wollte ich jetzt im September 2 Klausuren schreiben, habe aber versäumt mich rechtzeitig anzumelden. Kannst du dir vorstellen, wie ich mich geärgert habe. Das war der Ausschlag, dass ich angefangen habe, mal nach einer Alternative zu suchen. Wirtschaftsrecht würde bei mir glaub ganz gut passen, da ich nach dem Abi mal Jura studieren wollte und dann aber erst eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten gemacht habe - danach wollte ich nicht mehr "reines" Jura studieren. Nachdem ich einige Zeit im Mahnwesen einer Firma gearbeitet habe, bin ich nun in einer Redaktion für rechtliche und steuerliche Fachtexte. Das heißt ich habe täglich mit der Materie zu tun. Um hier beruflich mehr Verantwortung übernehmen zu können, möchte ich nun endlich ein passendes Studium abschließen. Den Magisterstudiengang früher habe ich eher als Hobby angesehen. Das war Soziale Verhaltenswissenschaften, aber auch hier hatte ich Rechtswissenschaften im Nebenfach, da hoffe ich zusammen mit der langjährigen beruflichen Erfahrung eben auch noch auf Anerkennung des ein oder anderen (Teil-)Moduls. Bin echt mal gespannt.

Bei der Fernuni würde mich das restliche Studium inkl. Fahrten und Repetitorien (die man da braucht) wohl noch ca. 3000 EUR kosten. Was die IUBH kostet, weißt du ja. Ist also schon etwas mehr, wobei man ja durch das Mehr auch mehr steuerlich absetzen kann.

Wie ist das denn bei der IUBH: Wenn ich jetzt die 48er Variante wähle, kann ich dann nur so viel Module in dem Halbjahr bestellen, bis die 23 ECTS voll sind oder kann man mehr ordern und nur die Prüfungen bis zu 23 ECTS schreiben? Bei 2 Prüfungen im Monat müsstest du doch darüber kommen oder?

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Katze87

Hallo Stini,

wenn du die 48er Variante nimmst, bedeutet das, du kannst in einem Semester bis zu 25 ECTS schreiben, darüber geht nicht. Du wirst dann zum Beispiel automatisch im Care nicht für das nächste Modul zugelassen. Du kannst aber auch drunter bleiben und dann addieren sich die frei gebliebenen ECTS zum nächsten Semester hinzu. So war es bei mir, ich bin in der 36 Variante in 2013 gestartet, dann folgten berufliche/familiäre Veränderungen wo ich zwar aktiv war (gezahlt habe) aber keine Klausuren abgelegt habe. Dadurch habe ich nun soviel freie ECTS auf dem "Konto" stehen. Ein Urlaubssemester wäre zwar in Frage gekommen aber ich wusste nicht wann und wie, da die berufliche Seite nicht abzusehen war. Ist etwas dumm gelaufen, aber nun gehts es mit nochmehr Elan voran :thumbup:

Dann bin ich gespannt für was du dich entscheiden wirst & wie die Anerkennung ausfällt. Halte uns auf dem Laufenden :)

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