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marlas

Berufsaussichten nach Studium ohne Praxiserfahrung

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marlas

Hallo,

habe mich jetzt nach langer Recherche auch mal hier angemeldet und hoffe, der ein oder andere (bzw. die) kann mir vielleicht mit seinen Erfahrungen weiter helfen.

Kurz zu mir: Bin 32 Jahre jung, habe eine Ausbildung zum Elektroinstallateur, letztes Jahr den Industriemeister Elektrotechnik abgeschlossen und arbeite in der Elektroindustrie. Damals auch die Berufsoberschule besucht, somit auch Fachabitur.

Tja, und ihr werdet es sicherlich kennen: Das ganze Jahr kribbelt es mir schon in den Fingern, ob ich mich nicht für ein Fernstudium entscheide. Auslöser dafür war, da ich in der Meisterschule wieder gemerkt habe, wie sehr mich der Bereich BWL und Personalarbeit interessiert und ich raus aus der Produktion möchte. Nach der BOS damals schon mit einem Studium BWL geliebäugelt, aber wegen Geldmangel und durch ein gutes Jobangebot dann doch wieder das Arbeiten angefangen.

Hab mittlerweile ziemlich viel recherchiert, einen passenden Anbierter gefunden, wo mir der Studiengang von sämtlichen Inhalten her zusagt (SRH Riedlingen, B.A Betriebswirtschaft und Management mit der Spezialisierung Human Resource Management ).

Allerdings lässt mir der Gedanke keine Ruhe, wie es dann nach dem Studium arbeitsmäßig aussieht. Wäre dann 36 Jahre und hätte in dem Berufsfeld keine Berufserfahrung. Wenn ich mir gängige Jobbörsen anschaue, sind reichlich Stellen hier in der Gegend ausgeschrieben im Bereich Personal. Aber bei dem Großteil wird einfach Berufserfahrung im Personalbereich gefordert. Ich möchte einfach nicht, dass ich eine Menge Geld in das Studium stecke, 3+ Jahre sogut wie keine Freizeit habe und am Ende dann feststellen, dass es mir nichts gebracht hat.

Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen, der schon Erfahrungen gesammelt hat, was das angeht. Habt ihr ein Fernstudium absolviert, euch beruflich neu ausgerichtet und dann auch einen Job bekommen? Oder sieht es wirklich so düster aus, wie ich mir das ausmale?

 

Vielen Dank für die Hilfe und schönen Abend.

 

PS: Falls sich jemand fragt, warum ich nicht E-Technik studiere und somit der Problematik mit der Berufserfahrung aus dem Weg gehe: Ein technisches Studium ist mir zu mathelastig. Ich hab den Anspruch an mich selbst, das Studium auch mit guten Noten zu schaffen. Und gerade Mathe würde mir hier das Genick brechen, da bin ich realistisch.

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KanzlerCoaching

Auf die Schnelle und ganz kurz: "Personal" ist in, es gibt also viele junge Absolventen auf dem Markt, die während Ihres Studiums erste Praxiserfahrungen gesammelt haben. Dazu kommen all diejenigen, die über eine kaufmännische Ausbildung im HR-nahen Bereich gearbeitet haben und sich jetzt weiterqualifizieren.

 

Sie wären mit 36 Anfänger und in Konkurrenz mit Bewerbern, die gut 10 Jahre jünger sind als Sie und schon erste Erfahrungen im Zielgebiet haben. Das sollten Sie bei Ihren Überlegungen berücksichtigen.

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Markus Jung

Ich würde auch eher empfehlen auf dem aufzubauen, was du schon hast - und mich dabei von Mathe nicht zu sehr abschrecken lassen. Einerseits ist auch in Mathe mit Fleiß viel zu schaffen (siehe dazu dieser FAQ-Beitrag) und andererseits besteht das Studium ja nicht nur aus Mathe, so dass du mit guten Noten in anderen Fächern ja viel ausgleichen könntest, selbst wenn es in Mathe schlechter läuft.

 

Wenn du aber in einen anderen Bereich rein möchtest - wie sind denn da die Möglichkeiten zu einem internen Wechsel in einer eher kaufmännischen Bereich ggf. bereits während des Studiums? Manchmal ist das etwas einfacher, wenn du bereits im Unternehmen bekannt bist, die Abläufe kennst und einen gewissen Ruf hast. Und dann zusätzlich bereit bist dich weiter zu qualifizieren. Und damit könnte dann auch ein späterer externer Wechsel erleichtert werden.

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