Liebe Teilnehmer des Forums,
die eigenen Fremdsprachenkenntnisse richtig einzustufen, ist in meinen Beratungsgesprächen immer wieder ein Thema.
„Wie schätze ich denn meine Fremdsprachenkenntnisse, die ich in der Bewerbung angebe, realistisch ein?“
Nach wie vor gibt es bisher keine einheitlich verwendete und offizielle Definition für sprachliche Fertigkeiten. Auch wenn Personaler wissen, dass sich hinter "ausbaufähigen Kenntnissen" in der Regel "Grundkenntnisse" verbergen, wird es bei der Definition von "guten" oder "fließenden" Kenntnissen schon schwieriger. Aufschluss geben nur Sprachenzertifikate oder anerkannte Sprachtests, wie zum Beispiel der TOEFL-Englisch-, der TCF-Französisch-Test oder das UNIcert-Zertifikatssystem, in denen der Kenntnisstand eingestuft wird.
Wenn Sie sich gerade in der Bewerbungsphase befinden, aber kein Sprachenzertifikat vorweisen können, gibt Ihnen die nachstehende Auflistung einige Anhaltspunkte für die Einstufung Ihrer Fremdsprachenkenntnisse:
Bezeichnung: "Ausbaufähig / Grundkenntnisse"
Definition: Hier handelt es sich um Schulkenntnisse, die ausreichen, um sich zum Beispiel im Urlaub zurechtzufinden oder ein kurzes Telefonat zu führen.
Bezeichnung: "Gute Englisch-Kenntnisse" oder "konversationsfähig"
Definition: Unterhaltungen und Telefonate sind problemlos möglich.
Bezeichnung: "Sehr gute oder fließende Englisch-Kenntnisse"
Definition: Die Teilnahme an fachbezogenen Unterhaltungen und Diskussionen ist problemlos möglich.
Bezeichung: "Verhandlungs- und vertragssicher in Wort und Schrift"
Definition: Diese Definition der Sprachkenntnisse erreicht annähernd das Niveau eines Muttersprachlers.
Viel Erfolg
Elke Zuchowski
www.bewerbungstrainerin.de