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Über diesen Blog

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Start: September 2016

Status: Klausur geschrieben - benotet

 

Einträge in diesem Blog

Lumi

Projekt 42

Ich werde meine Master-Thesis mit 42 Jahren abgeben.

 

So. Jetzt steht das hier geschrieben. Ein SMARTes Ziel. Sieht doch ganz schick aus.

 

Warum?

  • Weil ich im nächsten Januar mehr Zeit im Schnee verbringen will als in diesem!
  • Weil 42 die Antwort auf "alles" ist.
  • Und weil ich im nächsten Winter 43 Jahre werde.

 

Nächstes Etappenziel:

Klausur am 18.2. im Modul "Digitale Geschäftsmodelle"

 

Schikane:

Parallel zum Lernen einen Nachmieter finden und den Umzug vorbereiten.

 

... ich gehe dann mal lernen ....

 

 

Lumi

Am Samstag war mal wieder Klausur-Samstag. Diesmal wieder eine Doppelklausur, also zwei Mal 90 Minuten hintereinander. Wie so oft lieferte ein hartnäckiger Infekt mal wieder einen Grund teilweise sehr unvorbereitet in die Klausur zu gehen. Zwei Stunden vor der Klausur war ich nahe dran mich wieder ins Bett zu legen, weil weder Ibuprofen noch Kaffee den Nebel in meinem Hirn bekämpfen konnten. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich mich aufgerafft habe. :89_clap:

 

Strategisches Management fiel mir bis auf die MC-Fragen relativ leicht. Bestanden sollte es sein. Mit etwas Glück im MC-Lotto steht vielleicht auch eine 2 vor dem Komma. In dem Fach war ich auch ausreichend vorbereitet. Dass ich die letzten 10 Tage vor der Klausur nichts mehr rekapitulieren konnte war frustrierend, aber die kurze und intensive Auffrischung direkt vor der Klausur hat geholfen. Eine Zusammenfassung ist was Tolles!

 

Leadership war eine harte Nuss für mich. Unzureichend vorbereitet. Unklare Fragestellungen. Und die Konzentration im Eimer nach der ersten Klausur. Im MC-Teil konte ich nur eine von 13 Fragen mit Sicherheit richtig beantworten. Die meisten Fragen habe ich nicht mal verstanden. Denn ich habe falsch gelernt. Ich habe nie die Namen der Autoren gelernt. Also war ich ziemlich blank auf Fragen wie, "Was ist ein Vorteil nach [irgendein Nachname]:" Die offenen Fragen fielen mir daher teillweise auch sehr schwer. Nun ja, ich habe mich bemüht. Von einer 2 bis zum 2. Versuch ist alles möglich.

 

Was passiert eigentlich, wenn ich in einer der beiden Klausuren durchfalle? Ich hoffe, ich muss dann auch nur die eine nochmal schreiben. :ohmy:

 

Bei der Klausureinsicht konnte ich leider keinen einen fehlenden Punkt finden, der zu einer besseren Note geführt hätte. Aber egal, ich wollte das ja nur mal testen. Es lief alles sehr reibungslos. Nach der Klausur konnte ich die Kopie zur Einsicht bei der Aufsicht abholen. Auf dem Deckblatt muss man dann ankreuzen, dass man keine Einwände hat oder eben den Widerspruch formulieren. Unterschrift und fertig.

Der Dozent hat übrigens sehr hilfreiche Kommentare zu seiner Benotung geschrieben. Ich bin davon sehr angetan und gespannt, ob das in den nächsten Klausuren auch so ist. Den Großteil der Punkte habe ich übrigens im MC-Teil verloren ... wer hätte es gedacht!

 

 

Lumi

Das Pokern mit der Teilnahme an der E-Commerce-Klausur hat sich gelohnt. Wie berichtet, kamen die richtigen Fragen zu meinem beruflichen Vorwissen dran und ich konnte trotz knapper Vorbereitungszeit mit einer 1,7 meine beste Note im Master einfahren.

 

Mal schauen, wie der Plan bei Strategischen Management & Leadership am Samstag auf geht. Von den vier Wochen seit der letzten Klausur war ich die ersten beiden krank und seit Freitag hat mich wieder ein Infekt in den Händen. Immerhin habe ich die zwei Wochen dazwischen gut genutzt. Das Modul Strategisches Management ist leidlich vorbereitet und auch hier kann ich an die berufliche Praxis gut anknüpfen. Die vorgestellten Methoden zur Strategieplanung kenne ich aus der Anwendung und die Theorie "aussenrum" fand ich als sehr aufschlussreich und interessant.

Beim Modul Leadership sieht es noch nicht ganz so rosig aus. Die Studienunterlagen empfinde ich als sehr sperrig. Zu viele Jahreszahlen, zu viele Zitate aus den Originalen, eingebunden in Mammutsätzen haben mir das Lesen erschwert. Die Unterkapitel sind sehr kleinteilig (manchmal nur eine Seite) und manche Kapiteltrennungen verstehe ich nicht. So etwas bringt mich immer aus dem Lernfluss raus, weil ich rätsel, warum der Autor hier das Kapitel getrennt hat. Verstehe ich etwas falsch, habe ich etwas überlesen? Also quer checken in Sekundärliteratur. Die muss man erst mal recherchieren, dann sich reinlesen und nach 2 Stunden ist man "Experte" für "situative Ansätze" und versteht immer noch nicht warum das zwei unterschiedliche Kapitel sind. Irgendwann setzt sich glücklicherweise die Vernunft und der Mut zur Lücke durch und man akzeptiert, das 2 von knapp 200 Seiten Skript nicht so relevant sein können.:rolleyes:

Die Kapitelzusammenfassungen sind keine Zusammenfassung sondern eher eine Zusammenstellung der offenen Fragen, die das Kapitel nicht beantworten konnte. Das ist auch nicht sehr hilfreich um einzuschätzen, ob man die Essenz des Kapitel begriffen hat. Des Weiteren begeistert mich der Stoff nicht so sehr. Zu viel historischer Abriss über die Entwicklung der Führungstheorien. Und zu gleich zu wenig Einbettung in einen Kontext. Da wird eine Studie von 1939 vom Autor des Studienbriefes aus "wegweisend" bezeichnet, aber es steht nicht da warum oder wofür wegweisend. Wenn man 1939 an 11jährigen Jungs untersucht hat, wie die in einer Gruppe auf demokratischen, autoritären, oder laissez-faire Führungsstil reagieren, dann frage ich mich schon für was das Ergebnis "wegweisend" ist. Die Form der Studie? Die Erkenntnisse für die damalige Zeit? Im Kapitelzusammenhang wirkt es für mich so, als ob diese Studie wegweisende Schlüsse für Führungsverhalten in der heutigen Arbeitswelt bringt. Da blinkt bei mir ein großes mentales WTF?!? aus. Von Gruppenverhalten von 11jährigen auf Arbeitnehmer ableiten?? Vom Gruppenverhalten von Wem-auch-immer in 1939 auf ein Verhalten in 2017 ableiten?? Sorry, mein Gehirn braucht da Kontext, dass kann ich nicht einfach so schlucken. Der Autor hat sich doch sicherlich dabei etwas gedacht, gerade diese Studie im Detail aufzuführen. Warum war da nicht noch zwei Zeilen für etwas Kontext drin? Nun ja, so reiht sich im Text Versuch an Studie, gewürzt von Zitaten, aber die Erkenntnis für mich als Führungskraft bleibt etwas auf der Strecke. Praxisnah ist etwas anderes.

 

Zu meiner anderen Baustelle: Udacity

Ich habe jetzt erst mal angenommen und schaue, wie ich den Kurs nach der IUBH-Klausur am Samstag in mein Leben integrieren kann. Eine Idee ist die 5 Resturlaubstage jeweils Montags zu nehmen und so etwas voran zukommen. Aber dann ist da immer noch die fixe Idee im Februar mehr als eine Klausur zu schreiben. :blushing:

 

Lumi

Ich habe im Laufe meines Studiums einzelne Kurse bei Udacity nun ja, teilweise belegt, bearbeitet oder zumindestens reingeschnuppert. Mir gefiel die Strukturierung des Stoffes und die Lernmaterialien ausnahmslos gut. Aus Zeit- und Geldmangel blieb ich bei den kostenfreien Kursen und hatte im Hinterkopf nach dem Studium vielleicht das ein oder andere zu vertiefen.

Vor einigen Wochen flatterte ein Newsletter in mein Postfach, der ein Stipendium für Android Programmierung bewarb. Eigentlich habe ich nullkommanix Zeit für weitere Aktivitäten in meinem Leben. Und Android Programmierung steht nun auch nicht sooo hoch auf meiner Prioritätenliste "Skills, die ich gerne hätte". Programmieren-Erfahrung gewinnen jedoch schon! Und ich rechnete nicht wirklich damit, dass ich ein Stipendium gewinnen könnte. Bei fast allen Skillabfragen in der Bewerbung musste ich verneinen. Github-Account? jaja alles klar ... ich frage mich bis heute, wie ich das C#-Modul überhaupt bestehen konnte. Aber da ich doch ein sehr konkretes Anliegen hatte was Apps angeht und meine Neugier größer war als der Einfluß meines Verstandes, füllte ich das Bewerbungsformular aus.

 

Nun ja, mein Motivationsschreiben muss überzeugt haben. Oder es wurde ausgelost. B)

Zitat

Congratulations! You have been selected for a scholarship to learn Android with Udacity. Based on your application, you have qualified for the Android Beginners Path. This scholarship will cover all the fees required for you to study the Android Development for Beginners course on Udacity with support from our mentors and staff for three months. You’ll soon learn to code and be on your way to creating your first app on Android.

Over 70,000 people applied to the 10,000+ available scholarships funded by Google. Faced with an incredible pool of talented candidates from across Europe, we chose individuals who presented exceptional professional ambitions and a strong motivation to learn. We know you’ll make good use of this opportunity!

The program will start on Thursday, January 12, 2017.

 

Ein dreimonatiges Stipendium für Android Development für Beginners. Mit einer Verlängerungsoption bei sehr gutem Erfolg. :001_wub:

Nur doof, dass ich gerade ganz andere Pläne für meinen Master habe, nämlich Gas geben! Ich habe bis zum 11.1. Zeit die Anmeldung zu bestätigen und kann somit noch mal "drüber schlafen".

 

Aktuell tendiere ich dazu das Stipendium anzunehmen. Mit einer Workload von 10h pro Woche ist es vielleicht sogar besser vereinbar mit der aktuellen Wohnungssuche ... und dem herrlichen Schnee in den Bergen. :blushing:

 

Lumi

Vor ein paar Tagen habe ich Klausureinsicht beantragt. Dazu muss man innerhalb von 10 Wochen nach dem Klausurdatum ein Onlineformular ausfüllen. Nicht nur der Ablauf war mir neu sondern auch die Frist. Wie gut, dass mich @mamawuschel mit ihrem Blog überhaupt auf das Thema gebracht hat. :thumbup:

 

Bei der WBH konnte man bis zum Ende des Studiums (glaube ich zumindest) Einsicht nehmen. Man musste auch nichts beantragen, sondern setzte sich an einen besonderen Rechner direkt im Studiensekretariat, loggte sich ein und konnte die benoteten und eingescannten Klausuren aufrufen. Es wurde einem empfohlen, sich vorher per Mailanfrage zu vergewissern, ob die gewünschte Klausur schon eingescannt ist. Ich empfand es als sehr nachteilig, dass ich nur vor Ort in Pfungstadt Einsicht nehmen konnte. An einem Rechner, der aus dem letzten Loch pfiff. Mit einem geradzu prähistorischen kleinen Monitor. Und die Angestellten achteten durchaus darauf, dass die Regel "Keine Notizen!" auch beachtet wurde. Das empfand ich immer als unangemessen massregelnd, bzw. als Zumutung per Gedächtnisprotokoll einen Einspruch zu verfassen. Nun ja, vielleicht ist das inzwischen alles ganz anders an der WBH, das waren halt einfach die Zustände während meines Studiums.

 

Nun zurück zur IUBH. Man muss also eine Frist von 10 Wochen nach Klausurtermin einhalten, sowie einen Abstand von einer Woche zum nächsten Klausurtermin. Denn bei der Antragsstellung wählt man schon aus, wann man an welchem Studienzentrum Einsicht nehmen möchte. Schreibt man an dem Termin keine Klausur, bekommt zum Klausurstart um 10 Uhr Einsicht. In dem Fall, dass man an dem Tag eine Klausur schreibt, bekommt man nach der Abgabe der Klausur Einsicht. Es gibt auch ein einseitiges PDF, welches alle Informationen zur Klausureinsicht enthält.

 

Man bekommt dann wohl eine Kopie der benoteten Klausur sowie ein Deckblatt, auf dem man den Einspruch formulieren kann. Dafür hat man 30 Minuten Zeit. Hilfsmittel sind nicht erlaubt und Kopien oder Notizen darf man natürlich auch nicht anfertigen. So weit die Theorie. Nach dem 21.1. kann ich dann auch aus der Praxis berichten.

 

Insgesamt finde ich das Verfahren der IUBH als angenehmer, ja fernstudentenfreundlicher. Es gibt so viele Studienzentren und die meisten Studenten müssen (zumindest noch) für Klausuren hin und wieder dorthin. Dass man während der Einsichtnahme gleich seinen Einspruch formulieren kann finde ich sehr praktikabel und nicht so umständlich wie damals an der WBH.

 

 

 

Lumi

Klausur #3: E-Commerce I & II

Wenn man 24h vor der Klausur erst 1/3 des Stoffes gelernt hat und 10h vor der Klausur den Rest einmal überflogen hat, dann sollte man sich nicht allzu viel erwarten. Oder viel Glück haben. Oder viel Vorwissen haben.

 

Check. Check. Check.

 

Das erste Drittel vom Stoff war der, hmmm sagen wir mal, BWL-Modell-lastige theoretische Hintergrund zu E-Commerce und den hatte ich schon vor meinem Infekt zusammengefasst und gelernt. Das Modulteil E-Procurement wurde nicht abgefragt, das war ein sehr großes Glück für mich. Und der restliche Stoff fällt in den Bereich Online-Marketing und das ist mein tägliches Brot.

 

Selten bin ich so entspannt zu einer Klausur gestiefelt. Die Klausuren schreibt man in München übrigens im Studienzentrum des IUBH Dualen Studiums. Unweit des Ostbahnhofs (zu Fuß knappe 10 Minuten) und direkt an einer Tram-Station gelegen, belegt die IUBH eine ganze Etage in eine Bürohaus. Dort gibt es ca. 10 Seminarräume. An den Türen hängen Zettel aus, welche Seminarräume für die Fernstudenten sind. Bisher waren es immer je zwei Räume für die Frühschicht (10-13 Uhr) und die Spätschicht (14-17 Uhr). Der Nachname bestimmt, in welchem der beiden Räume man dann schreibt. Ich kenne inzwischen drei unterschiedliche Räume und alle haben ordentlich große Tische, viel Tageslicht und Fenster mit denen man durchlüften kann. Außerdem gibt es eine große Uhr im Raum.

 

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Das klingt irgendwie alles selbstverständlich. Aber an der WBH war es das nicht. In München habe ich in drei Jahre lang einem unterirdischen Pharmaziehörsaal mit Klapptischen geschrieben, mit ca. 100 weiteren Studenten in einem Raum. In der Spätschicht war die Luft zum Schneiden. Geräuschpegel und Ablenkung durch Aufstehen, wenn jemand raus musste, empfand ich immer als sehr stressig. Im WBH-Headquarter gab es zwar angemessene Räume, aber keine Uhren. Sind ja auch Luxusartikel, diese Wanduhren. ;) Statt einem Zettel benutzt die WBH einen großen Monitor im Eingansgbereich, der aber alle Veranstaltungen des Tages anzeigte. Da trippelte man schon mal nervös lange Minuten davor rum, bis einem die eigene Prüfung angezeigt wurde. Denn auf die Raumnummer, die man mit der Anmeldebestätigung zu Klausur erhalten hatte, war nicht immer Verlass. Es gab bei der WBH auch keinen Raumplan im Empfangsbereich. Man musste sich erst mal im Laufe seines Studiums selbst erarbeiten in welchem der drei Gebäuden und der drei Stockwerken sich nun welche Räume befanden. Ich habe das bis zum ende nicht geschafft. :blushing: Alles nur Kleinigkeiten, die mich an Klausurtagen aber unnötig gestresst haben. Daher fühle ich mich an der IUBH in München sehr wohl! :001_wub:

 

Vielleicht auch wegen dem speziellen "sündlichen Flair" [sic!]:" [...] steht Dir in Zukunft auch eines unserer Studienzentren für ein Fernstudium in München mit sündlichem Flair zur Verfügung." http://www.iubh-fernstudium.de/studienzentrum/iubh-studienzentrum-muenchen/

 

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Ich habe zum ersten Mal eine Klausur in einem 10 CP Modul geschrieben. Falsch, ich habe zum ersten Mal eine Prüfungsleistung in einem 10 CP Modul geschrieben und diese bestand aus zwei Klausuren. Also 2 x 90 Minuten Zeit für zwei Klausuren. Ich habe für E-Commerce I & II jeweils ein Klausurumschlag erhalten. Ein Klausurumschlag enthält das Deckblatt, die Klausur und ausreichend linierte Blätter. Im Gegensatz zur WBH muss ich nicht erst alle Blätter mit Namen, Datum, Seitennummer und Matrikelnumemr versehen. Die Blätter haben einen Strichcode an der Seite und sind wohl individuell zugewiesen und auch fertig nummeriert. :thumbup:

 

Die Klausurzeit beginnt um 10 Uhr, aber man muss schon um 9:30 Uhr im Studienzentrum sein. Denn bevor man seine Klausur bekommt, muss man sich mit Studienausweis & Perso ausweisen und seine Anwesenheit mit Unterschrift in einer Liste bei der Aufsicht bekunden. Anschliessend gibt es immer noch die übliche Ansprache mit Erklärungen zum Ablauf und die obligatorische Frage, ob sich alle fit für die Klausur fühlen. Um kurz vor 10 werden die Klausurumschläge ausgeteilt. Ich bekam gleich beide Klausuren ausgeteilt. So erspart man sich weitere Unruhe durch das abgeben/abholen zwischendrin. Das finde ich sehr angenehm.

 

Am Anfang war ich etwas irritiert, weil diesmal bei den MC-Fragen mehrere Antworten möglich waren. Bisher war die Anweisung immer, dass es nur eine richtige Antwort pro Frage gibt. Aber nun gut, die MC-Fragen haben mich wie immer verwirrt, da hat der geänderte Modus auch nichts ausgemacht. Wird schon werden.  Nach 100 Minuten wilden Schreiben konnte ich beide Klausuren abgeben. Jetzt heißt es wieder warten. Oh wie mich das nervt! Aber immerhin warte ich mit einem sehr guten Gefühl ab. Ich bin froh, dass ich die Klausur trotz Infekt geschrieben habe.

 

Als nächstes steht am 21.1. die Klausur für Strategisches Management & Leadership an. Nicht, dass mir über Weihnachten langweilig wird! :P

 

Lumi

Ich habe den Code geknackt!

Am 22.11.2016 at 20:48 , Lumi sagte:

Wenn ich allerdings bei den MC-Fragen versagt habe und meine Antworten doch nicht zu den Fragen passen, dann wird es knapp. Bei dem Gedanken wird mir jetzt schon schlecht, mir das noch mal an tun zu müssen. Ich habe mich selten so ohnmächtig gefühlt. Es war, als ob jemand mit mir spricht, aber ich nur die Hälfte verstehe, weil der Rest genuschelt ist. @Markus Jung

 

 

Der Korrektor hat meine Wunsch nach einer schnellen Benotung der letzten Klausur zu Change-Management wohl gehört, den heute war die Note online. Und ich habe den Code geknackt! Ich habe anscheinend doch verstanden, was der Dozent von mir will und korrekt geantwortet, denn ich habe mit einer sagenhaften 2,3 bestanden! :001_wub:

 

Falls jemand einen lauten Plums gehört hat, das war der Stein, der mir vom Herzen fiel. B)

 

Am Samstag steht E-Commerce an. Dank Virusinfekt bin ich aktuell sehr lückenhaft vorbereitet. Ich hoffe, es kommt viel Online Marketing dran und weniger eProcurement. Von dem einem verstehe ich nämlich deutlich mehr als vom anderen. :blushing:

 

Lumi

Reframing meiner Master-Ziele

Reframing ist eine Technik, mit der man versucht eine Situation aus einem anderen Blickwinkel oder in einem neuen Kontext zu sehen. Die Metapher beruft sich auf den Bilderrahmen, der den Ausschnitt eines Bildes definiert.

 

Ich war nach der ersten Prüfung im Master sehr erschöpft und bin prompt krank geworden, und der Infekt hat sich in Folge versucht dauerhaft in meinen Nebenhöhlen einzunisten. Ich war gesund genug zum arbeiten, aber zu erschöpft um neben der Arbeit noch zu studieren.

 

Glücklicherweise konnte ich die Brückentags-Wochenenden Anfang und Ende Oktober für Kurzurlaube in Österreich zu nutzen. Wandern und fotografieren in möglichst menschenleerer Natur ist für mich das Mittel der Wahl um mich zu erholen und dem Gedankenkarussel Arbeit-Studium zu entfliehen. Am ersten Wochenende konnte ich realisieren, dass mein aktuelles Pensum für mich zu viel ist. Das hört sich genau so banal an wie es ist. :blink: Ich bin im Alltag nur zu sehr die Maus im Laufrad um innezuhalten und zu erspüren, wie es mir geht und was ich jetzt brauche.

Ich klammerte mich noch etwas an die Hoffnung, den nächsten Klausurtermin wahrzunehmen und mich danach zu erholen. Mein Körper hat dem effektiv einen Riegel namens "Monster-Erkältung" vorgeschoben.

 

Kurzurlaub Nummer 2 brachte die Erkenntnis, dass mich der Master zu sehr stresst. Und nicht die Arbeit. Arbeit plus Master verbrauchen mehr Zeit und Energie als ich willens bin zu geben. Eines davon muss zurückstecken.

 

Meine Arbeit macht mir aktuell sehr viel Freude. Die Mehrarbeit ist freiwillig von meiner Seite, weil ich mich mit den Themen beschäftigen möchte und weil ich mich persönlich, umfangreich und ordentlich diesen Themen widmen möchte. Ich möchte nicht delegieren oder nur 50% abliefern, weil ich durch die sorgfältige Bearbeitung sehr viel lerne, fachlich wie menschlich. Mittelfristig, und hier und da schon erlebbar, nimmt meine Arbeitslast stetig ab, da die Einarbeitung der neuen Kollegen gut voran schreitet und mir schon viele Aufgaben, die auch jemand mit geringerer Erfahrung erledigen kann, abgenommen werden. In 2017 warten wieder neue berufliche Aufgaben für mich, auf die ich mich schon sehr freue. Fazit: Ich möchte den Stellenwert der Arbeit in meinem Leben nicht verringern.


Wenn sich Arbeit und Erholungsbedürftigkeit zeitlich ausdehnen, muss eben an anderer Stelle gespart werden. Der Gedanke den Master aufzugeben, ist zu schmerzhaft. Ich will den Abschluss immer noch unbedingt haben!

Die Zeit, die ich meine in den Master stecken zu müssen, steht leider nicht mehr zur Verfügung. Die Scheibe Brot (geplanter Aufwand) ist also zu groß ist für das Stück Butter (Zeit). [Das ist jetzt übrigens der Teil mit dem Reframing.:lol: ]

Wie schon dargelegt, möchte ich erstens pro Woche nicht mehr Zeit mit dem Studium verbringen und zweitens möchte ich weiterhin so schnell wie möglich fertig werden. Ich habe mich folglich entschlossen, zukünftig kleinere Scheibe Brot abzuschneiden. Mich also mit weniger Butterbrot zufrieden geben:

 

  • Brot + Butter = Butterbrot
  • geplanter Aufwand + Zeit = Note

 

Eigentlich dachte ich, dass ich ganz gechillt mit meinen Ansprüchen an den Master umgehen kann. "Hauptsache Abschluss!" war meine Devise. Aber es hat sich dann gezeigt, dass der mir innewohnende perfektionistische Anteil wieder mal zu dominant wurde. Dem Gesellen habe ich nun Widerstand angekündigt!

 

Mein Minimalziel für die Masternote ist nun bestehen. Und meine Wunschnote ist 3,0 oder besser.

 

1. Maßnahme: Change-Management-Klausur geschrieben, trotz schlechten Bauchgefühls.

2. Maßnahme: E-Commerce-Klausur wird am 10.12. geschrieben. Auch wenn ich nur drei Wochen Zeit habe zum lernen.

3. Maßnahme: Jeder Klausurtermin wird wahrgenommen. Lieber ein Fehlversuch, als gar nicht versuchen.

4. Maßnahme: Ich fasse die Teilnahme an der Blockprüfung im Februar ins Auge und werde meine zwei Wochen "Lernurlaub" mit Vorbereitung dafür verwenden anstatt eine Hausarbeit zu schreiben.

5. Maßnahme: Hausarbeiten erst am Ende des Studiums. Dieses Vorgehen hat sich schon im Bachelor bewährt, weil ich mich im Endspurt besser auf die ungeliebten Hausarbeiten fokussieren kann.
 

Jetzt muss ich das ganze nur noch mit Kopf und Herz verinnerlichen. Kennt da jemand eine geeignete Methode? :blushing:

 

 

Lumi

Vor zwei Wochen habe ich mich recht kurzfristig dazu entschlossen den Klausurtermin am 19.11. wahrzunehmen und meine Lernpause zu beenden. Nur welches Modul könnte ich in zwei Wochen bewerkstelligen? Forschungsmethodik und E-Commerce hatte ich zwar schon angefangen zu bearbeiten. An Forschungsmethodik bin ich jedoch schon beim letzten Vorbereitungsversuch gescheitert. Definitiv nichts, was ich in zwei Wochen meistern werde. E-Commerce ist ein 10 CP Modul und mir standen noch zwei überstundenreiche Wochen auf Arbeit bevor. Meine Wahl fiel daher auf IT-Management und Change, da ich die meisten Themen schon im Bachelor hatte und mit 5 CP der Aufwand geringer als bei E-Commerce ist. So hat sich der 210 CP Bachelor und das "Lektorat" von @Esmes Thesis nun doch bezahlt gemacht. :thumbup:

 

Ich quälte mich nach 12 Stunden Arbeitstagen durch die Clix-Fragen um die Klausurzulassung zu erlangen. Das gelang mir auch schon am vorletzten Tag der Frist. Woohhhooo!  Ich war mir nicht klar, ob die Clix-Fragen einfach bescheuert formuliert sind oder es an meiner Übermüdung lag, aber ich musste jede Prüfung mehrmals machen. Und konnte teilweise nur durch Raten die richtige Lösung ankreuzen. Hier mal ein Beispiel. Nur eine der beiden Antworten ist richtig. Für mich sind beide Antworten leider nur nuanciert unterschiedlich.

 

Zitat

Komplexität im Unternehmen bedeutet:
- auf plötzliche Veränderungen gefasst zu sein.
- sich im Vorhinein auf plötzliche Veränderungen einzustellen

 

Nun gut, ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht den Studienbrief gelesen. Aber auch nach dem Lesen konnte ich diese Frage (und einige andere) nur durch auswendig lernen der richtigen Lösung beantworten. Nach der Klausurzulassung ging es an das Bearbeiten des Studienbriefs. Morgens lesen und zusammenfassen. Abends Karteikarten erstellen und tagsüber unterwegs lernen. Hatte ich schon die langen Arbeitstage erwähnt? :ohmy:

 

Am Freitag Abend liebäugelte ich noch mit einem Fehlversuch. Dank des Klausurtermins am Samstag Nachmittags konnte ich jedoch noch genug Wissen in mein Hirn quetschen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich keinen Punkt wegen mangelnder Vorbereitung verschenkt habe. Aber jede Menge Punkte wegen der schwammigen Formulierungen der Fragen. :angry::thumbdown:

 

Bestanden wird es wohl sein. Hoffentlich. Ich mag das nicht noch mal angehen! Zum Aufregen habe ich jetzt keine Zeit mehr, muss E-Commerce lernen. In drei Wochen ist Klausur ...

 

 

Lumi

Gymglish und ich ...

... das wird nicht mehr.  Harte Worte, aber wir passen nicht zusammen. Tut mir leid liebes Gymglish, wir haben durchaus schöne Momente miteinander geteilt. Ich werde die herrlich absurden Geschichten von Bruno Delavigne und die liebevoll vertonten, detailreichen Audiodateien durchaus vermissen. Es war auch nicht das Schlechteste hin und wieder bestätigt zu bekommen, wie "Awesome!" meine Sprachkenntnisse sind. Meine Eitelkeit fühlte sich gebührend gestreichelt. Auch die Grammatik konntest du mir anschaulich erklären. Nie waren deine Lektionen oberlehrerhaft oder gar lehrbuch-abstrakt. Aber manchmal bist du einfach penibel. Zu penibel für mich. Oder ich bin zu scatterbrained für dich. Auf jeden Fall finde ich es inzwischen unerträglich immer wieder auf die selben Flüchtigkeitsfehler hingewiesen zu werden. Ich ärgere mich selbst schon genug darüber. Salz in der Wunde macht es nicht besser, liebes Gymglish. Und da ich mich in meiner kargen Freizeit nicht ärgern will, sage ich lieber good bye.

 

Ich würde Gymglish jemanden empfehlen, der seinen Wortschatz aufbauen möchte, eingerostete/vergessene Grammatik-Kenntnisse auffrischen möchte oder einfach regelmässig mit Englisch in Berührung kommen möchte. Gymglisch ist genial kurzweilig und ich glaube man lernt Englisch damit fast nebenbei, ohne das Gefühl zu haben zu lernen, solange man regelmässig die Übungen macht.

 

Ich hatte mir erhofft, meine Smalltalk-Kenntnisse im beruflichen Bereich auffrischen zu können. Also ein paar geschmeidige Ausdrücke zur Gestaltung von Meetings, Telkos, Vorträgen, Verhandlungen und ähnlichem. Ich vermute sogar, dass Gymglish das leisten könnte. Denn in der heutigen Lektion ging es zum ersten Mal Richtung Business-Kontext. Okay, es war nur eine out of office reply zu gestalten. Aber ein Anfang wäre gemacht.

 

Aber die doofen (sorry Gymglish) Grammtik-Reviews nerven mich so, dass ich kein Bock auf den Hauptteil der Lektion habe. Lasse ich die Grammatik weg, bekomme ich schlechtere Noten. Da geht die Laune auch wieder in den Keller. Und egal wie oft ich den Haken setze, dass ich diese Lektion nicht reviewen will ... jede neue Lektion beginnt damit mir einen Flüchtigkeitsfehler unter die Nase zu reiben.

 

Vielleicht ist auch nur der Zeitpunkt doof. Ich bin in der vierten Woche in wechselnder Intensität erkältet, schiebe viele Überstunden und habe Schwierigkeiten abends genug Konzentration für die Uni aufzubringen. Wenn ich dann etwas Ablenkung suche und mir Gymglish gleich nach einem "Awesome!" unter die Nase reibt, dass ich irgendwann in den letzten Wochen ein einziges Mal ein "I have to go to" in den Lückentext geschrieben, aber schon ein "to" vorausgefüllt hinter der Lücke stand oder mir zum dritten Mal weis machen will das "linkage" falsch ist, weil es nur ein einziges Wort als richtig akzeptiert, dann vergeht mir die Lust. Egal wie unterhaltsam die eigentlichen Lektionen sind.

Lumi

Schweren Herzens abgemeldet

Gerade kam meine erste Note des Masters rein. Eine 2,0 für IT-Compliance. Yippieyeah! :17_heart_eyes: #sokanndasweitergehen

 

Gleichzeitig ist die Note auch DER Grund für die Stornierung des Klausurtermins. In den letzten Einträgen habe ich ja schon ausreichend meine gesundheitlichen & zeitlichen Probleme geschildert. Wenn ich abwäge, wie viel ich für die letzte Klausur gelernt habe und wie wenig ich bisher getan habe, dann ist offensichtlich, dass ich auch mit den drei Vollzeit-Lerntagen bis zur Klausur das Pensum nicht mehr schaffen werde.

 

Klar, ich könnte auf Lücke lernen und mit Glück eine akzeptable Note schreiben. Aber das hebe ich mir lieber für das Ende vom Studium auf. ;)

Ich habe mich entschieden, die Tage zur Erholung zu nutzen und erstmal nichts für die Uni zu machen.

 

Ich fühle mich so unglaublich vernünftig! :lol: #mit40fängtdaslebenerstan

Lumi

Lösung in kleinen Schritten

Ich mag Lösungen in kleinen Schritten, also erst mal das Naheliegende entscheiden und dann weitersehen. Meinen freien Tag morgen habe ich mir folglich frei gehalten. Erst mal gehe ich zum Arzt und dann entscheide ich, ob ich fit genug zum lernen bin oder den Tag versandel.

 

Auf Arbeit habe ich mir heute Vormittag "frei" genommen und die Arbeitsauslastung meines Teams mit den Kollegen der anderen Teams abgestimmt. Eigentlich hat mein Team so etwas wie eine interne Auftragssperre, sprich es dürfen keine weiteren Anforderungen von intern an uns herangetragen werden. Nachdem aber gestern und heute früh einige sehr interessante Sachen passiert sind und es eine Schande wäre, wenn wir dort nicht ein paar Stunden Arbeit reinstecken, war es Zeit für eine Neuplanung. Hier zeigt es sich wieder, dass ich für mich richtig fahre mit der Offenheit über mein Fernstudium. Da mein AG das Studium befürwortet, war der freie morgige Tag einfach nicht verhandelbar und das wurde glücklicherweise von allen akzeptiert. Bzw. nicht nur akzeptiert, sondern ich habe ein paar verbale Arschtritte kassiert für die Idee, den Tag in Arbeit umzuwandeln. :11_blush: Ich habe halt einfach fantastische Kollegen! Fazit: auf der Arbeit schon mal etwas weniger Stress.

 

Und den Stress mit der Prüfungsentscheidung habe ich erst mal verlagert. Bis Freitag habe ich noch Zeit mich zu entscheiden. Falls ich mich da nicht eindeutig entscheiden kann, werde ich den Fehlversuch riskieren.

 

PS: ich will endlich eine Note haben! Es sind doch schon ganze drei Wochen vergangen... :lol:

Lumi

Schwierige Entscheidung

Manche Entscheidungen werden auch im 8. Semester Fernstudium nicht leichter. Soll ich die Klausur am 22.10. schreiben oder nicht?

 

Ich bin jetzt die dritte Woche stark erkältet. In der ersten Woche hatte ich Urlaub und konnte dadurch zwar die Modulunterlagen einmal durchgehen, bin aber nicht so weit in der Vorbereitung, wie ich das eigentlich geplant hatte. Für die Clix-Fragen hat es mit ein paar "trial and error"-Durchgängen gereicht, so dass ich den Klausurtermin buchen konnte. Seitdem habe ich nichts mehr für die Uni gemacht. Ich schreibe hier mal meine Gedanken zu möglichen Lernplänen bis zur Prüfung auf. Vielleicht hilft das wieder die Bäume im Wald zu sehen.B)

 

Plan A:

Den freien Mittwoch nutzen und versuchen mit der Zusammenfassung vorwärts zu kommen. Dann habe ich noch einen Tag am Wochenende und möglicherweise einen weiteren Mittwoch Zeit zum lernen.

  • Pro: Es könnte klappen. Notfalls als Fehlversuch abgeben.
  • Contra: Es wäre sehr stressig. Tut mir das gerade gut?

 

Plan B:

Ich nutze den Mittwoch für Arbeit und nehme mir dafür einen weiteren Tag im Dezember frei. Und schreibe die Klausur an einem späteren Termin.

  • Pro: Die entspanntere Variante. Nimmt Druck aus der Arbeit und dem Privat-/Studentenleben.
  • Contra: Ich lasse einen Prüfungstermin aus. Der Gedanke alleine wurmt mich schon sehr.

 

Ich könnte mir diese Woche den Mittwoch zum ersten Mal freinehmen. Aber die "Kosten" sind ziemlich hoch, weil auf Arbeit viel los ist und irgendwann muss die Arbeit gemacht werden. Wenn nicht am Mittwoch, dann halt an den anderen Tagen in Form von Überstunden. Auch nicht gut, aber Realität.

 

Im Februar werden in Bad Reichenhall Blockprüfungen angeboten. An drei Tagen hintereinander kann man bis zu zwei Klausuren pro Tag schreiben. Zumindest habe ich das Prinzip so verstanden. Einmal habe ich im Bachelor zwei Prüfungen an einem Tag geschrieben. Das ging für die Note der zweiten Klausur nicht so gut aus. Aber drei Prüfungen an drei Tagen könnte ich mir vorstellen. Falls ich im Dezemberurlaub alle Zusammenfassungen vorbereite, könnte das klappen. Leider alles ziemlich vage. Kann ich, will ich auf diese Option bauen?

 

Alles nicht so leicht zu beantworten, wenn man geschafft vom Tag & Erkältung ist. :blushing:

 

 

Lumi

Forschungsmethodik - schrecklich ...

... und zwar schrecklich langweilig. sleeping face Ich hoffe, es bleibt der einzige Berührungspunkt mit dieser Materie im Master.

 

Die einführenden Kapitel sind recht kurzweilig, auch wenn man den Stoff nun schon zum dritten Mal "lernt": Deduktiv-nomologischer und empirisch-induktiver Erklärungsansatz, kritische Rationalismus, Konstruktivismus, methodischer Anarchismus - alles wird in Kürze umrissen. Die weiteren Kapitel lassen sich thematisch zusammenfassen in eine Einführung in die Testtheorie, quantitatives Messen mit der klassischen sowie probabilistischen Testtheorie und abschliessend qualitative Methoden.

 

Einige Kapitel scheinen mir unnötig detailliert, z.B. historische Fakten oder das Erklären simpler (Summen- oder Matrix-) Formeln. Andere Stellen wiederum, z.B. das Rasch-Modell werden auf einer Seite abgehandelt. Davon gehen ganze 14 Zeilen auf die Methode ein, die restliche Seite ist ein sehr spezifisches Beispiel. Dort wo es für mich, in der Praxis, interessant wird, nämlich bei der Anwendung, wird man auf Sekundärliteratur verwiesen. Und dieses Muster zieht sich durch das ganze Heft. Ebenso nervig sind die Verweise auf den zweiten Teil des Moduls "Angewandte Statistik". So erklärt sich nämlich schlussendlich auch der für mich ungare Eindruck des Moduls. Ursprünglich wurde das Modul anscheinend für BWL konzipiert und beinhaltete wohl noch einen zweiten Statistik-Teil. Das erklärt möglicherweise, warum einfache mathematische Zusammenhänge teilweise sehr detailliert beschrieben werden und die Anwendung etwas zu kurz kommt.

 

Thematisch bringt mir der Kurs gar nichts. Eine Statistik-Auffrischung fände ich hilfreicher und interessanter für ein Master-Studium, als diesen Querschnitt durch die Forschungsmethodik. Dummerweise waren dann die Clix-Fragen teilweise doch sehr spezifisch und behandelten teilweise Material, das in dieser Tiefe nicht im Skript steht. Das empfinde ich als sehr verwirrend. Aber ich habe ja noch drei Wochen bis zur Klausur um mich mit den weiteren Materialien wie Podcasts und Online-Tutorien (Aufzeichnungen) zu beschäftigen. Wie ich mich darauf schon freue... winking face

 

Letzte Woche hatte ich einen erfreulichen Kontakt mit dem Prüfungsamt bezüglich den fehlenden Angaben in einer der Aufgaben in der letzten Klausur. Man wird mir die Frage mit voller Punktzahl anrechnen. Das freut mich sehr! Wenn jetzt nur endlich die Klausurnote eintreffen würde! Sind doch schon ganze zwei Wochen vergangen!!! :lol:

 

Die letzte Woche hatte ich endlich die Möglichkeit Überstunden abzubauen und habe die erste Hälfte zum Lernen und für private Termine genutzt. Die letzten vier Tage war ich in Österreich zum Wandern. Wir hatten herrliches Wanderwetter mit reichlich Sonnenschein. Übernächste Woche soll meine erste 4-Tage-Arbeitswoche werden. Ob das endlich klappt?

 

 

 

 

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Lumi

Klausur #1: IT-Compliance

Am Samstag war endlich Klausurtag. Die Vorbereitungszeit war minimal und superstressig. Das muss nicht noch mal so sein!

 

Ich war durch Studienkollegen schon vorgewarnt, dass wirklich Details abgefragt werden. Und so war es auch. Es wurde nur ein Bruchteil der Themen durch die Klausurfragen abgefragt, die Fragen gingen aber unheimlich ins Detail. Die Klausur war gut machbar, die Lerntiefe hat gestimmt. Die Fragen waren klar und eindeutig formuliert, somit war auch der MC-Teil für mich gut machbar. Ich neige dazu Worte mit der Goldwaaage abzuwägen und habe dann das Problem, dass theoretisch mehrere Antwortmöglichkeiten richtig sind ... aber nur wenn man es gaaaanz genau nimmt mit der Fragelogik. :blushing: Aber so war es hier nicht, das Wissen war auch vorhanden und so hatte ich die 14 MC-Fragen im Nu beantwortet. Die beiden Wissensabfragen zu je 6 Punkten waren auch schnell runtergeschrieben. Doch bei der ersten 18 Punkte Frage kam ich ins stocken. "Erläutern sie die rot markierten Abkürzungen 1-4 und beschreiben sie 2-4 ausführlich." Es gab nur nichts rot markiertes, auch keine Abkürzungen, auch keine Tabelle, wie sie im Einleitunsgtext der Aufgabe beschrieben wurde: "Frau Müller, der Projektleiterin, liegt eine Tabelle mit Referenzmodellen vor, helfen Sie ihr...".

 

Die Prüfungsleitung kümmerte sich aber sehr engagiert und kurze Zeit später hatte ich die Information, dass ich den Rest der Aufgabe doch bitte im Rahmen des Möglichen beantworten möge und das Prüfungsamt würde sich bei mir melden. Da ich mir ziemlich sicher war, um welche Tabelle und welche Abkürzungen es sich handelt, habe ich die Antwort flott runter geschrieben. Der Vorteil für mich war, dass ich so die Referenzmodelle nehmen konnte, zu denen ich am meisten wusste. Wer weiß, welche Modelle Frau Müller eigentlich in der Vorauswahl hatte. 😉

 

Mit der zweiten 18 Punkte Frage bin ich nicht so zufrieden. Weder mit der Frage, noch mit meiner Antwort. Den ersten Teil konnte ich gut beantworten. Da ging es darum, wie das BSI mit neuen Sicherheitsthemen umgeht. Der zweite Teil fragte ab, welche neuen Themen in der aktuellen 14. Ergänzungslieferung stehen und man möge erörtern, warum diese Themen aufgenommen wurden. Gut, man kann erwarten, dass der Master-Student über den Tellerrahmen schaut und nicht nur das Studienskript lernt. Aber mir gefällt die Abfrage über etwas Nachlesbares nicht. Im Studienskript wimmelte es von Prozessabläufen, Lebenszyklusmodellen und haste nicht gesehen. Da hätte man eine kleine Case Study zur Verfügung stellen können und die Studenten die Vorgehensweise erörtern lassen. Da würde es sich zeigen, wer die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themen im Skript begriffen hat. Aber nun ja, man kann sich die Klausurfragen nicht aussuchen. Alles in allem war es eine faire Klausur und die Paukerei in den zwei Tagen davor hat sich gelohnt. Nach 40 Minuten von 90 Minuten Klausurzeit konnte ich trotz Verzögerung durch Rückfragen abgeben. Jetzt heißt es wieder auf die Note warten. Oh, wie ich das hasse ...

 

Ich habe übrigens auf dem Arbeitsweg einige U-Bahn-Stationen zu Fuß "überbrückt" und bin mir selber dozierend und mich selber abfragend durch den Park und die Nachbarschaft gelaufen. Es hat geholfen! :lol:

Lumi

Am 17.9. ist der nächste Klausurtermin der IUBH. Zwischen mir und der Klausuranmeldung standen die Online-Fragen, die zu jedem Kapitel beantwortet müssen und nur noch zwei Wochen Zeit. Also habe ich mich letzte Woche an vier Tagen je 2 h vor der Arbeit 😴 und jeden Abend mit IT-Compliance, IT-Governance und IT-Recht beschäftigt. Am Donnerstag abend hatte ich den letzten Test absolviert und konnte am Freitag morgen den Kausurtermin buchen. Puuh! Das war ein ziemlicher Gewaltmarsch. Ich hatte verdrängt, wie unangenehm meine Handgelenke vom Schreiben schermzen können und wie sehr sich die ganze Armmuskulatur verkrampfen kann.

 

Gibt es bei der IUBH eigentlich Probleme mit ausgebuchten Klausuren? Ich hatte die ganze Zeit Sorge, dass all meine Mühen umsonst sind und ich keinen Platz mehr für die Klausur buchen kann. :blushing:

 

Das Modul IT-Governance und Compliance gefällt mir sehr gut. Der Stoff ist gut strukturiert und interessant aufbereitet. Der dritte Teil IT-Recht leidet darunter, wie auch schon im Modul der WBH, dass der Stoff zu weitgefächert ist um so auf wenigen Seiten ausreichend dargestellt zu werden. So gab es hier wenig Neues für mich. Gut für mich zur Prüfungsvorbereitung.

Für jedes Kapitel habe ich mir eine Zusammenfassung aus dem Studienbrief erstellt, die ich um die Informationen aus dem Vodcasts ergänzt habe. Dazu habe ich mir die Schwerpunkte der Selbstlernfragen, der Zusammenfassungen am Kapitelende und der Clix-Fragen markiert. Die Fragen konnte ich gut bearbeiten, da der Stoff recht eingängig ist. Allerdings muss ich noch viel auswendig lernen, was die Details der zugrundeliegenden Frameworks und Regelwerke angeht. Das fällt mir immer sehr schwer.

Die kommende Woche bin ich beruflich stark ausgelastet. Ein spontaner externer Kundentermin, der zusätzlich zum aktuellen straffen Pensum vorbereitet werden muss. Von daher bin ich ganz froh, dass ich nun schon eine Zusammenfassung geschrieben habe. Vielleicht finde ich auch noch die Zeit mir Mindmaps zu erstellen. Damit habe ich mir im Bachelor Auswendig-Wissen besser aneignen können.

 

Im Rahmen der üblichen Prokrastination habe ich mir einen Studienplan erstellt. Wenn ich jeden Monat eine Klausur schreibe, bin ich im Juni mit allen Klausuren durch. Im Oktober/November möchte ich gerne mit der Masterarbeit anfangen um die kühlen Monate zu nutzen. Im Sommer bin ich eigentlich zu nichts zu gebrauchen, daher plane ich in den nächsten Sommer als Puffer für verpasste Klausurtermine und die Hausarbeiten/Fallstudien. Dafür wiederum sind eigentlich mein Lernurlaub, bzw. der Zeitausgleich im Dezember eingeplant. Aber wenn ich eines im Bachelor gelernt habe, dann dass ich bisher noch jeden Studienplan mehrmals neu schreiben musste.:lol:

 

Zum Ausgleich für den Streß habe ich mir ein Fauli-Wochenende mit einer langen Bergtour im Karwendel und einem Couch-Sonntag gegönnt. Nächstes Wochenende wird ein Pauk-Wochenende aber vielleicht kann ich noch eine kleine Vormittagstour reinquetschen. B)

 

Lumi

Die gefürchtete Bachelor-Bugwelle?

@Markus Jung sinnierte in seinem Kommentar zu meinem letzten Blogeintrag, dass anscheinend der Start des Masters direkt nach dem Bachelor vielen sehr schwer fällt. Dazu habe ich mir einige Gedanken gemacht. Nicht nur nach deinem Kommentar, Markus, sondern auch schon in der Master-Planung. Denn eigentlich wollte ich nicht zu den Leuten gehören, die ihren Master verschleppen. Diese Vorstellung war mir immer ein Greuel. Und nun gehöre ich doch dazu? Zeit für eine kritische Betrachtung!

 

Die Bachelor-Bugwelle oder "das mache ich alles nach dem Abschluß!"

  • Nachholbedarf bei der Pflege der sozialen Kontakten (Tante Antje besuchen! Ausflüge mit der Familie! Spontane Einladungen von Freunden nicht absagen müssen!)
  • Eine ungeheuer lange to do Liste an Sachen, die man so ungerne macht, dass sie nicht mal zur Prokrastination während des Bachelors getaugt haben (Steuer! Keller entrümpeln!)
  • Ein Gefühl von ausgelaugt sein und ein hoher Bedarf an Entspannung, Sport oder einfach den Hobbies zu frönen.

 

Der ein oder andere kann hier sicher noch ergänzen. Ich kann zumindest alle Punkte vollumfänglich bejahen. Und dank eurer Blogs weiß ich, dass ich nicht alleine dastehe. :thumbup:

 

Gegenmaßnahmen

  • Dem wilden Ausufern der spontanen Verabredungen und verplanten Abende & Wochenenden habe ich schon nach meinem Urlaub den Riegel vorgeschoben. Das klappt auch schon ganz gut. Theoretisch habe ich schon wieder genügend freie Zeitslots zum Lernen.
  • Die to do Liste schrumpft dank dieser freien Zeitslots kontinuierlich. Und ganz leer wird so eine Liste ja auch erst mit dem Tod. Und der soll sich bitte noch etwas Zeit lassen.
  • Tja, das ist der wunde Punkt. Meine Akkus sind leer. So richtig leer. Aber auch hier ist Licht am Horizont zu sehen. Die wöchentliche Anzahl von Überstunden hat sich schon von rund 20 auf unter 10 reduziert. Ab Oktober habe ich den Mittwoch zum lernen frei. Morgens schafft es sich doch besser als am Feierabend. Ende September und Ende Dezember habe ich je 10 Tage frei zum Überstunden-Abbau. Und diese Woche habe ich noch keinen Tag länger als 8 Stunden gearbeitet! Bis auf einen fürchterlich verspannten Nacken bin ich so gut drauf wie schon lange nicht mehr.

 

Planen hilft immer!

Die IUBH hat mir einen praktischen Jahreskalender mit den Klausurterminen und den Anmeldefristen mit den Startunterlagen geschickt. Den habe ich diese Woche gleich mal zur Klausurplanung genutzt. Dazu habe ich mir Post-It Schilder für die Klausuren des ersten Semester (laut IUBH-Idealplan) gemacht und auf die restlichen Klausurtermine des Jahres verteilt. Ein Foto davon hänge ich mal an. Wie schon geschrieben, mache ich erst die beiden 5 CP Module und später im Jahr, wenn ich nur noch vier Tage die Woche arbeite, werde ich versuchen die beiden 10 CP Klausuren im Monatsabstand zu schreiben. Wenn es nicht klappt, auch nicht schlimm. Bisher habe ich so gut wie jeden Klausurplan dutzend Mal umgeplant. Das wird im Master sicherlich nicht anders.

 

Heute abend habe ich auch endlich meinen Lernplatz aufgeräumt. So ein freier Tisch ist eben ein feiner Ablageplatz. Die letzten Abende wurde fleissig ausgemistet, sortiert und verräumt, so dass ich heute meinen Lernplatz frisch putzen und mit den nötigen Lernmaterialen ausstatten konnte. Am liebsten würde ich mir morgen frei nehmen und lernen! :blushing:

 

Schöne Reden

Schönreden geht immer. Zumindest bei mir klappt das ganz gut. Vielleicht ist es aber auch gar kein Schönreden, dass ich es nicht so empfinde, dass ich den Master verschleppe oder den Anfang vertrödel. Der Hauptgrund, dass ich sofort mit dem Master weitermache, ist mein Gehalt. Jeder Monat für den mein Arbeitgeber keine Weiterbildung bezahlt, ist quasi ein unterbezahlter Monat. Oder wir hätten für ein paar Monate einen Zwischenvertrag machen müssen. Auch nicht schön. Also knüpft der eine Vertrag nahtlos an den anderen an. Das heißt aber nicht, das zwingend das eine Studium an das andere anschließen muss. Bewusst habe ich mich für die 24 Monate Variante entschieden um mehr zeitlichen Freiraum zu haben. Also, momentan ist alles im grünen Bereich. Mal sehen, wo mein Panikmeter zum Jahresende steht! :lol:

 

 

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Lumi

Start mit angezogener Handbremse

"Ab Juni arbeite ich mit reduzierter Wochenarbeitszeit ..." so ähnlich endete mein letzter Blogeintrag vor meinem Urlaub. Der Urlaub ist gefühlt schon seit Monaten vorbei. Schee wars! Nicht so schee war, das mein Team während des Urlaubs stark schrumpfte. Das war schon vor dem Urlaub klar, also keine böse Überraschung für mich, aber die ersten Wochen nach dem Urlaub waren ziemlich arbeitsintensiv. Inzwischen ist mein Team wieder auf die alte Stärke angewachsen und eine weitere Verstärkung ist für nächsten Monat in Sicht. Da einarbeiten und anlernen viel Zeit in Anspruch nimmt, arbeite ich nun doch bis Ende September Vollzeit. Das Gute daran: Die Extra-Tage kann ich mir Ende Dezember freinehmen. Das Schlechte daran: ich geh jetzt schon auf dem Zahnfleisch.

 

Daher habe ich bisher so gut wie gar nix für den Master getan. Ganze zwei Karteikarten habe ich schon für mein erstes Modul E-Commerce rausgeschrieben. Woohooo! Den Klausurtermin nächste Woche habe ich schon vor längerem als nicht machbar abgehakt. Mit Erschrecken habe ich diese Woche festgestellt, dass der nächste Prüfungstermin nur noch vier Wochenenden entfernt ist. Ich muss mich erst an die enge Taktung der IUBH-Termine gewöhnen. 😅  Da ein Wochenende schon mit Familienbesuch verplant ist und dieses Wochenende erfolgreich prokrastiniert wurde, bleibt mir nicht mehr viel Zeit. Was tun? Wieder schieben? Wieder nicht anfangen? Vier gewinnt spielen? Ach, diese Gedanken gefielen mir alle nicht!

 

Kurzentschlossen habe ich am Donnerstag abend umdisponiert und mich für das Modul "IT-Governance" angemeldet. Vor dem Zubettgehen online gebucht und nach dem Aufstehen schon die Studienunterlagen heruntergeladen. Läuft! Das Modul ist nur 5 CP wert und hat somit auch viel weniger Lernstoff als das bisher gewählte 10 CP E-Commerce-Modul. Außerdem habe ich bei IT-Governance keinen großen Erfolgsanspruch an mich selbst. E-Commerce ist mir sehr wichtig, da möchte ich eine gute Note schreiben. Mit IT-Governance werde ich wahrscheinlich nie wieder Berührungspunkte in meinem beruflichen Leben haben.

 

Jetzt muss ich mich nur noch aufraffen zu lernen. Wolte ich eigentlich heute machen. Bisher habe ich ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt, überfällige Hausarbeit erledigt, einen langen Spaziergang an der Isar gemacht und das halbe Internet gelesen ... dieses Lotterleben muss ein Ende haben!  😆 ... aber jetzt erst mal Abendessen kochen. 😊

Lumi

Erfolgreich eingeschrieben

Inzwischen ist der Bachelor bestanden und ich habe das Zeugnis und die Exmatrikulationsbescheinigung erhalten. Somit konnte ich dann endlich die noch ausstehenden Bewerbungsunterlagen bei der IUBH einreichen. Die Kostenübernahme durch meinen Arbeitgeber ist geregelt und mein neuer Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Am Freitag waren die Zugangsdaten und ein dicker Willkommensbrief der IUBH im Briefkasten.

 

Der aufwändigste Teil der Anmeldung war das dreistündige Warten beim KVR München für die beglaubigte Zeugniskopie. Ich war sogar 30 Minuten vor Öffnungszeit vor Ort und trotzdem war die Schlange schon mehrere hundert Meter lang. :blink: Mein Arbeitgeber hatte dann noch sehr viele Fragen zu den verschiedenen Zahlungsmodalitäten, aber der IUBH-Servicechat hat mir immer schnell und kompetent weitergeholfen. Innerhalb eines Vormittags konnte ich das neben der Arbeit erledigen und hatte die Unterschrift von meinem Chef auf dem Papier. Ich liebe die Möglichkeiten eines Servicechats. Man kann die Wartezeit besser nutzen, man hat alle Infos schriftlich und ich störe nicht die Kollegen mit Telefonaten.

 

Gestern Abend habe ich mich mit den IUBH-Portalen CARE und CLIX angefreundet. So ganz warm bin ich mit den beiden noch nicht geworden, aber die erste Modulbuchung konnte ich abschließen. Teilziel erreicht!

In Care gibt es eine Übersicht namens My Study Program, aus welcher ich laut Studienhandbuch mein Curriculum entnehmen kann. Mit der Darstellung der Wahlfächer komme ich jedoch noch nicht klar. Es gibt in My Study Program die Wahlpflichtfächer I - IV und drei weitere Wahlmodule. In der Studienordnung steht jedoch, dass ich je ein Wahlpflichtfach A, B und C zu absolvieren habe. Jeder Buchstabe steht für eine Liste mit möglichen Modulen, die im Anhang der Studienordnung aufgelistet sind. In der Studienordnung steht nichts von Modulen mit römischen Ziffern und auch nicht alle Module aus der Studienordnung sind online zu finden. Ich bin zuversichtlich, dass sich das in Kürze aufklären lässt. Die Wahl des ersten Wahlpflichtmoduls wird auch erst für das zweite Semester empfohen. Ich habe also noch etwas Zeit.

Die Kursauswahl in der "Course Registration" verlief reibungslos. Leider kann ich hier nicht alle Kurse sehen. Ich dachte erst, dass im Probemonat vielleicht noch nicht alles freigeschalten ist oder das ich erst andere Kurse absolvieren muss. Aber es sieht mir eher nach einem technischen Problem aus. Die Darstellung ist etwas zerschossen. Die Modulüberschriften stehen beispielsweise als ein kompakter Fließtext am Anfang der Seite, nur ein Modul hat ein ansprechendes Layout bestehend aus Überschrift und den zwei Kursen des Moduls. Ich kann nicht alle empfohlenen Module des ersten Semesters sehen, aber beispielsweise einen Kurs eines Wahlpflichtmoduls des dritten Semesters (jedoch nicht den zweiten Kurs des Moduls). Nachdem ich mehrere Browser und Geräte getestet habe und mein Wunschmodul zu belegen war, habe ich das Problem auf nächste Woche vertagt. Vielleicht löst es sich nach dem Wocheende "von alleine", wenn die IT wieder besetzt ist. Außerdem habe ich noch genügend Zeit bis die Wahl des nächsten Moduls ansteht.

 

Mein erstes Modul ist E-Commerce und besteht aus zwei Kursen. Über beide Kurse ist eine Klausur zu schreiben. Das möchte ich gerne Ende August machen. Ich bin jetzt erst Mal im Urlaub und werde erst Mitte Juli zum Lernen Zeit haben. Da mir die Thematik nicht ganz fremd ist, bin ich zuversichtlich, dass mir 6 Wochen Lernzeit ausreichen. Ein erster Blick in die PDFs und die Kapitelzusammefassungen bestätigt mir das. Ich könnte jetzt sicherlich nicht aus dem Stegreif die Klausur schreiben. Denn zwischen schon ein mal gehört, Verständnis und klausurreife Wiedergabe steht noch einiges an Arbeit und auch Auswendiglernen.

 

Zu jedem Kurs gibt es ein Skript zum herunterladen und in Kürze wohl auch in Papierform in meinem Briefkasten. Im Skript gibt es zu jedem Kapitel Fragen zum Selbstbeantworten. Die Antworten stehen in einem separaten Lösungsskript. Dazu gibt es zu jedem Kapitel einen Vodcast und einen Podcast, sowie eine Präsentation (anscheinend die Slides des Vodcasts). Des Weiteren gibt es eine Liste mit Pflichtlektüre, welche man sich anscheinend über die unieigene Mediensammlung Digilis herunterladen kann. Das wäre sehr komfortabel! Die Artikelüberschriften hören sich schon mal sehr interessant an. Bis auf die Artikel habe ich schon alles heruntergeladen und kurz hineingeschnuppert. Ich freue mich schon darauf mich damit zu beschäftigen.

 

Aber erst mal stehen zwei arbeitsreiche Wochen mit einigen externen Terminen und der stressigen Monatsabrechnung an und dann geht es für drei Wochen nach Island ... meine Bachelorbelohnung! Ab Juni arbeite ich dann mit reduzierter Wochenarbeitszeit. Ich werde außer in der ersten Woche eines Monats nur 4 Tage die Woche arbeiten und somit mehr Zeit für den Master haben. Vielleicht schaffe ich es den Master nicht als psychisches und körperliches Wrack zu beenden. B)

Lumi

Auf ein Neues!

Am 23.4. werde ich hoffentlich mein Bachelorstudium an der WBH erfolgreich beenden und dann in Kürze mit einem Masterstudium Wirtschaftsinformatik an der IUBH anfangen. Immer schön im Fluss bleiben!B)

 

Warum wechsel ich die Uni?

Das Konzept der Vertiefungsarbeiten und die Projektarbeit machen ein weiteres Studium an der WBH für mich gänzlich uninteressant. Noch dazu bietet die IUBH für mich relevantere Schwerpunkte, bzw. insgesamt interessantere Studieninhalte an.

Beispielsweise ist das E-Commerce-Modul bei der WBH hoffnungslos veraltet und mir wurde auch erzählt, dass ich dieses Modul im Master nicht zur Vertiefung wählen könnte, weil es schon Bestandteil meines Bachelors war. Möööp! :thumbdown:

Das Modul VWL ist an der WBH Pflicht, während ich an der IUBH im Master von allgemeinen BWL und VWL-Inhalten verschont werde. :thumbup:

 

Dies ist jetzt kein Grund, der meine Entscheidung beeinflußt hat, aber ich finde es seltsam, dass mich die WBH bis heute nicht wegen einem Master angesprochen hat. Die verdienen doch gutes Geld mit einem Masterstudenten, die Uni gibt Werbegelder aus um Studenten zu gewinnen, aber schafft es nicht, mich als Bachelorstudent im letzten Semester anzusprechen und mich auf ein passendes Master-Angebot aufmerksam zu machen? Nun ja, jeder wie er mag oder kann.

 

Was habe ich geplant?

Ich habe mich für Wirtschaftsinformatik (M.Sc.) in der 24 Monate Variante entschieden. Start sobald mich die WBH "entlässt". Die erste Klausur plane ich für August.

 

1. Semester

E-Commerce

IT-Governance,  Compliance und Recht
Forschungsmethodik
Management: Strategisches Management, Leadership
 

2. Semester

Wahlpflichtfach BWL: Strategisches Marketing und Branding

Seminar Gesellschaftl. Herausforderungen der Digitalisierung
Anforderungsmanagement
Managing IT-Projekte und Change
IT-Management Fallstudie
 

3. Semester

Digitale Business-Modelle

Seminar Current Topics in IT-Management
Wahlpflichtfach IT: Business Intelligence
Wahlpfichtfach BWL oder IT: Projektmanagement
 

4. Semester

Thesis und Kolloquium

 

 Auf ein Neues! :thumbup: