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Über diesen Blog

  • IT-Governance,  Compliance und Recht; K; 5CP
  • Forschungsmethodik; K; 5CP
  • Management: Strategisches Management, Leadership; K; 10CP
  • E-Commerce ; K; 10CP
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  • Managing IT-Projekte und Change; K; 5CP
  • Digitale Business-Modelle; K; 5CP
  • WP #1: Projektmanagement; K; 10CP
  • WP #2: Business Intelligence; K; 10CP
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  • IT-Management Fallstudie ; H; 5CP
  • Seminar Current Topics in IT-Management; H; 5CP
  • Seminar Gesellschaftl. Herausforderungen der Digitalisierung; H; 5CP
  • Thesis und Kolloquium ; H; 30CP

 

Start: September 2016

Status: Klausur geschrieben - benotet

 

Einträge in diesem Blog

Lumi

Und nun? Planen!

Wenn der Fernstudent nicht mehr weiter weiß, dann hilft planen ungemein. Man kommt sich so fleißig vor, ohne dass man unangenehme Fächer gleich angehen muss. Für einen guten Plan braucht man ein Ziel. Das ist auf dem Foto unten zu sehen. Dann wird eine qualvolle, weil schonungslose Aufarbeitung der offenen Tasks erfolgen und eine konkrete Zeitplanung öffentlich kund getan werden. Weil das Gefühl der öffentlichen Rechenschaftslegung doch viel wirksamer ist, als die der internen.

Falls jemand gerade Prokrastinationsbedarf hat, dieser Eintrag eignet sich hervorragend! Ein ewig langer Text über fremde Seelenqualen, gespickt mit komischen Modulkürzeln und vielen Emojis. Viel Spass!

 

 

Alles was man wissen muss ... :wink:

Die Skripte für mein Studium sind nun komplett bei mir eingetroffen. Der untere Teil des Stapels sind die Skripte der Pflichtfächer im 120 CP Master Wirtschaftsinformatik, der obere Teil sind die Skripte der von mir gewählten Wahlpflichtfächer (WPF). In dieser Variante des Masters sind drei WPF mit je 10 CP zu belegen. Je eines muss aus dem Fachbereich Informatik oder BWL gewählt werden, für das dritte Modul kann man aus den beiden Listen frei wählen. Insgesamt stehen rund zwei Dutzend Module als WPF zur Auswahl. Ich hatte hier echt ein Problem bei der Auswahl, weil mich so viel interessiert hat.

 

Leider ist die gewählte Stapelmethode keine Aufteilung in "erledigt" und "to do", denn einige Module haben keine gedruckten Skripte. Für die Hausarbeiten/Projektberichte/Seminararbeiten/Fallstudien werden die benötigten Informationen im CLIX als PDFs bereit gestellt.

 

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Der folgende Teil des Blogs dient zur Klärung des Chaos in meinem Kopf wie es denn nun weitergehen soll. Weiterlesen auf eigene Gefahr. B)

 

Klausuren (das ist der einfache Teil...)

Strategisches Management und Branding

  • 2 Klausuren zu je 5 CP
  • Geplant für den 26.8., denn der nächstmögliche Termin ist schon in drei Wochen. So arg pressiert es mir dann doch nicht. :7_sweat_smile:

 

Hausarbeiten & Co

Business Intelligence

Bis letzte Woche dachte ich, das sind auch zwei Klausuren. Als dann nur ein Studienskript geliefert wurde, habe ich bei der IUBH nachgehakt, wann denn das zweite Skript kommt. Kurzum, es kommt kein zweites, denn der zweite Teil ist eine Hausarbeit. SchockschwereNot! Ich habe die Hausarbeiten doch so gern ... nicht. Heute beim Nach-Klausur-Ritual "Aufräumen & Neuorganisieren" habe ich dann in CLIX gesehen, dass Teil 1 auch eine Hausarbeit ist. :blink:

PS: Alle Infos stehen im CLIX. Ich war nur zu unorganisiert, es auch zu Kenntnis zu nehmen. Hier ein Dank an den IUBH-Chat, der so liebevoll geduldig ist!

  • Fallstudie für BI 1: Es stehen im CLIX drei Fallstudien zur Auswahl. Zwei davon finde ich interessant. Klasse! Ist doch gar nicht so schlimm. ;)
  • Seminararbeit für BI 2: Anscheinend eine Literaturarbeit. Es gibt eine Liste mit Themenvorschlägen. Ich habe den Dozenten schon angeschrieben mit einem eigenen Vorschlag und bekomme sicherlich nächste Woche Feedback.

 

Projektmanagement

Mit einem Projektbericht soll man zeigen, dass man ein Projekt nach Vorgaben des PMBOK (Project Management Book of Knowledge) bearbeiten kann. Dafür brauche ich:

  • Kenntnisse des PMBOK. Im Studienskript für die Klausur wurde das PMBOK kurz umrissen. Zusätzlich gibt es für die Hausarbeit ein dickes Skript dazu. Und noch jede Menge Zusatzliteratur zu dieser Methode des Projektmanagements.
  • Ein konkretes Projekt. Ich habe da vielleicht auch schon ein passendes Projekt auf Arbeit gefunden.
  • Abstimmung mit dem Dozenten bezüglich Projekt und welche Projektprozesse daraus detailliert in der Arbeit bearbeitet werden.

 

Projekt IT-Management

Zu dieser Hausarbeit habe ich mich schon mit dem Dozenten über ein Thema und die Gliederung abgestimmt. Hier muss ich eine Fallstudie bearbeiten und mich mit den Datenschutzgesetzen und ganz konkret mit dem Standard-Datenschutz-Modell der Datenschutzbehörden befassen. Das Ergebnis sollen konkrete Handlungsempfehlungen für das Management des Unternehmens der Fallstudie sein. Eigentlich ist die Arbeit schon relativ weit fortgeschritten. Leider habe ich seit Anfang Mai nichts mehr gemacht und den Faden verloren.

  • to do: Arschbacken zusammenkneifen und loslegen. Sagt @ @Beetlejuicine und die kennt sich da aus :thumbup:
  • Sollte ich wohl als Nächstes angehen.

 

Gesellschaftliche Herausforderungen der Digitalisierung

Für diese Seminararbeit stehen sieben Themengebiete zur Verfügung, die laut Dozent als Anregung dienen sollen. Ich habe mit dem Dozenten auch schon gemailt zu einem Vorschlag zu dem Bereich "Disruption durch digitale Geschäftsmodelle". Das Thema findet der Dozent interessant und dann ist von meienr Seite aus nichts mehr geschehen. Leider war das auch schon Anfang Mai.

  • Thema detaillieren & Gliederung entwerfen
  • Belegtaugliche Literatur zum Bereich "Disruption" recherchieren

 

Current Topics in IT

Mit dieser Seminararbeit habe ich mich noch am wenigstens beschäftigt. Das liegt hauptsächlich daran, dass mir keiner der zehn vorgeschlagenen Themenbereiche taugt. Da ich bei dem Dozenten auch die Hausarbeit zu IT-Management schreibe, wollte ich diese Arbeit erst mal abschliessen und mich dann mit ihm für die neue Arbeit abstimmen.

 

 

Quo vadis?

  1. Hausarbeit IT-Management beenden. Auch bei akuter Unlust.
  2. Projektbericht zu Projektmanagement mit Dozenten abstimmen: Hat zeitlichen Vorrang, damit ich ggf. das angedachte Projekt auf Arbeit nutzen kann.
  3. Seminarbericht zu Gesellschaftliche Herausforderungen der Digitalisierung: Weil das Thema mit Wissen bringt, dass mittelfristig auf Arbeit relevant werden kann. Das hängt mit der Branche zusammen, die ich für die Seminararbeit wählen möchte.
  4. Business Intelligence: persönlich relevant, weil das die Richtung ist in der ich meine Skills weiterentwickeln möchte
  5. Current Topics in IT: weils sein muss :lol:

 

Es wird also doch wieder die Strategie angewandt, das (oft vermeintlich) schrecklichste Modul zum Schluss zu bearbeiten. Das hat sich schliesslich schon im Bachelor bewährt. Mein Fernstudien-Pferd riecht dann quasi schon den Stall. B)

 

 

Zeitplan:

Auf der Arbeit ist viel los wegen Urlaubsvertretungen für die Kollegen und es sind folglich abends nur kurze Zeiteinheiten mit freier Hirnkapazität zu erwarten. Das eignet sich besser für kapitelweise Zusammenfassungen eines in den Grundzügen bekannten Stoffes.

  • Die nächsten zwei Wochen werde ich also nutzen, um die Zusammenfassungen für das Klausur-Modul (Marketing) zu schreiben und mich mit dem PMBOK zu beschäftigen.
  • Ebenso nächste Woche: Abstimmen des Umfangs des Projektberichts mit dem Dozenten.
  • Im Juli die zwei Wochen Urlaub nutzen um Hausarbeit #1 zu vollenden und Projektbericht #2 zu schreiben. Optional: Hausarbeit #3 vorantreiben, falls es Verzögerungen im Projekt gibt und ich nichts zu schreiben habe.
  • Für #4 und #5 habe ich noch kein Plan. Außer bis Ende August fertig zu sein. Und dabei wahnsinnig zu werden. :blushing:

 

Irgendwie macht mir die Liste Bauchschmerzen. Noch so viel zu tun ...

 

Lumi

Habt ihr schon mal eine Klausur direkt neben einem startenden Hubschrauber geschrieben? Nein, das ist kein neues Feature der IUBH Online-Klausuren (jetzt auch an 48 Flughäfen deutschlandweit). Im Studienzentrum München gab es ein technisches Problem mit vermutlich der Lüftungsanlage. So genau weiß ich es nicht, weil ich die Ansagen der Aufsicht nicht über dem Lärm hören konnte. Es hieß, dass der Notdienst verständigt ist und die Prüfung wurde mit kurzer Verspätung gestartet. Der Lärm wurde jedoch lauter, es kam noch ein liebliches Pfeifen hinzu und nach rund 20 Minuten kam die (für einige) erlösende Nachricht, dass man die Klausur abgeben kann und der Versuch nicht angerechnet wird.

Ich war zu dem Zeitpunkt schon so gut wie fertig und habe nach 29 Minuten die Klausur abgegeben mit dem Vermerk "bitte benoten". Zwischendurch hatte ich mir schon überlegt abzugeben und die Klausur in drei Wochen zu wiederholen. Aber da mir die Note egal ist, hat die Wurstigkeit wegen dem Aufwand einer Fahrt zum Studienzentrum gewonnen. B)

 

Bestanden wird es wohl sein. Ein Glanzlicht meiner akademischen Laufbahn wird es sicherlich nicht. Die vier offenen Fragen waren sehr nach am Skript (kein Transferwissen oder Wissen aus der Pflichtliteratur verlangt). Hier fehlt mir der eine oder andere Punkt weil mir beispielsweise eine Begriff nicht eingefallen ist. Ich habe den Begriff aber wir gewünscht beschrieben und mit einem Beispiel versehen. Da war einfach der Lärm schuld. An Konzentration war nicht zu denken. Meine Leistung im Multiple Choice Teil war sicherlich erbärmlich. Erstens tue ich mich mit MC eh schwer. Zweitens war es MC mit mehreren möglichen Antworten. Da versagt mein Verstand total. Und dann noch der Lärm. :o Nun ja, Hauptsache vorbei!

 

Lumi

Seit einem Jahr bin ich an der IUBH eingeschrieben, seit neun Monaten studiere ich. Zeit für ein paar motivierende Statistiken.

So sah es noch vor drei Monaten aus:

 

Zitat

Sechs Monate studiert:

  • 5 von 13 Modulen fertig
  • 35 von 120 CP erledigt
  • Notenschnitt: 2,5

 

Ziele für das 2. Semester:

  • unmögliches möglich machen :wink:
  • 5 Klausuren
  • 3 Hausarbeiten
  • Notenschnitt halten

aus dem Blog vom 5.3.2017

 

  • Zwei Module konnte ich in der Zwischenzeit mit einer Klausur abschließen.
  • Mein Notenschnitt hat sich auf 2,3 verbessert. Der Worst Case steht nun bei 3,3 für die Gesamtnote. Passt! Damit bin ich zufrieden.
  • Eine Hausarbeit ist zu 2/3 fertig geschrieben. Hier fehlt es nur an Motivation für das Thema.
  • Für eine weitere Hausarbeit ist das Thema abgesprochen, als nächstes ist das Expose dran. Um mal Nägel mit Köpfen zu machen.
  • Am 17.6. schreibe ich den Klausurteil für das Wahlfach Projektmanagement. Mit der Hausarbeit dazu habe ich mich allerdings noch gar nicht befasst.

 

Die Schattenseite jenseits der schönen Statistiken möchte ich nicht verschweigen. Ich finde es als sehr hilfreich hier bei fi.de von den Krisen anderer zu lesen. Da fühle ich mich nicht so alleine mit meinen. Hier ist meine Geschichte:

 

Vor einem Monat habe ich mir eine Fuß-Verletzung zugezogen. Die erste Woche habe ich mir entsetzlich Druck gemacht, weil ich weder mental noch körperlich (am Rechner sitzen) etwas für die Uni machen konnte. So langsam habe ich mich dann mit dem Nichtstun angefreundet. Und dabei entdeckt, wie entspannt ich ohne Fernstudium sein kann. Das war so angenehm, dass ich zum ersten Mal ernsthaft ein Studienabbruch in Erwägung gezogen habe.

 

Eigentlich will ich nicht so leben, wie ich aktuell lebe. Ich möchte nicht kontinuierlich am Rande des Nervenzusammenbruchs stehen um Arbeit, Studium und soziale Kontakte irgendwie zu "managen". Und ich sehe auch nach 5 Jahren Fernstudium keinen weiteren Optimierungsspielraum. Eigentlich ist alles ausbalanciert. Nur ist von jedem zu wenig vorhanden. Ich gebe gerne ab und zu 150%. Das tut mir gut. Nur mit dem Fernstudium gebe ich in allen Lebensdingen gefühlt kontinuierlich  80%. Und ich kann nicht in einem Bereich "Gas geben" ohne das andere Bereich massiv darunter leiden. Das führt wohl zu größeren Frust als gedacht.

 

Der Master ist eine reine Ego-Sache. Ich werden den Abschluß per se aller Voraussicht nach, nicht für meine Karriere (wie immer sie aussehen wird) brauchen. Die vermittelten Kenntnisse fallen in die Kategorie "gut zu wissen", bringen mich aber beruflich nicht weiter. Das ist mir schon seit Beginn des Bachelors bewusst. Dennoch ist in Krisensituationen der Gedanke nah, mir doch lieber die beruflich relevante Kenntnisse auf anderen Wegen beizubringen. Somit wieder 150% im Beruf geben zu können ohne lästige Nebenwirkungen auf Schlaf, mentaler gesundheit und sozialen Kontakten.

 

Den Gedanke eine Pause von einem Semester einzulegen, habe ich gründlich "durchgekaut". Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Pausierung für mich eher ein Damoklesschwert ist, als eine Möglichkeit zum Luftholen.

 

Ein Kurzurlaub zu Christi Himmelfahrt hat mir die nötige Klarheit gebracht. Ich bleibe Student. Ich bin den Weg jetzt zu weit gegangen um umzukehren. Die Nebenwirkungen des "Scheiterns" müssen ja auch bedacht werden. Die sind mir aktuell zu hoch. Ich bleibe bei meinem Plan in kürzest möglicher Zeit alle Prüfungsleistungen zu erbringen. Das bezieht sich erst mal auf alles außer Tiernahr..., äh die Thesis!

 

Idealerweise habe ich das bis Ende August geschafft. Dann kann ich im September und Oktober Pause vom Studium machen. Luft holen für die Thesis. Viel Wandern mit wieder gesundeten Fuß für einen klaren Kopf und genügend Energie zum Überwintern. :001_wub:

 

 

Lumi

Endlich! Erledigt! Und hoffentlich bestanden. :o

 

Die Klausur war so absurd, dass es mich schon wieder sehr amüsiert hat.

 

Es begann mit dem Hinweis auf dem Deckblatt "Taschenrechner erlaubt". In der Hilfsmittelliste der IUBH ist das Fach Forschungemethodik wiederum gar nicht aufgelistet. Nun ja ... das bisserl Grundrechenarten konnte man auch so lösen. Mir ist nur ein Rätsel, warum denn als Werte zum dividieren beispielswiese 2,4 und 3,8 vorgibt. Das ist ja jetzt nicht die Matheklausur, da könnte man doch rein aus Menschenfreundlichkeit z.B. 2,4 und 3,6 nehmen. Das lässt sich selbst mit gestressten Klausurhirn schön im Kopf kürzen.

 

Im Skript selber wird kaum gerechnet, manche Formeln werden sogar nur in Textform wiedergegeben ( "X ist der Quotient aus Y zu Z", "Bei mehreren Dimensionen wird mit Matrizen gearbeitet" ...) Das erweckt den Eindruck, dass Konzept und Zusammenhänge wichtiger sind als Berechnungen. In der Klausur war gefühlt jede zweite Aufgabe zu rechnen. Mir hat das wohl eher die Note gerettet. Aber ich kann mir vorstellen, dass andere Prüflinge nicht so erfreut sind, wenn man auf einmal mit Matrizen konfrontiert wird. Oder selber eine Testauswertung entwerfen darf. Liebe IUBH, mit solchen Aufgaben wäre auch das Skript nicht mehr so furztrocken und man könnte glatt Spass an Forschungsmethodik bekommen.

 

Absurd fand ich folgende Fragestellung: Es waren sechs Zitate vorgegeben und man musste sie mit gegebenen wissenschaftstheoretischen Strömungen matchen, sowie die Zuordnung begründen. Zum einen waren hier mit z.B. Empiriker, Rationalisten und Methodischen Anarchisten Richtungen vorgegeben, die nicht im Skript angesprochen wurden. Ich tat mir z.B. schwer den Kritischen Rationalisten vom Rationalisten abzugrenzen, da im Skript nur vom kritischen Rationalismus die Rede war. Vielleicht habe ich die richtige Annahmen zum Rationalismus getroffen, vielleicht auch nicht. Aber gut, damit kann ich leben. Ich studiere im Master, da sollte man über den Tellerrand herausblicken. Warum man sich aber solch ein Detailwissen zur Fachhistorie aneignen soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Zum Anderen finde ich den Task "matche Zitate und begründe" nicht angemessen um im Master Wirtschaftsinformatik an einer Hochschule (nicht Universität!) das Wissen über ein Fach zu prüfen. Ich habe Informatik gebucht, weder Germanistik noch Geschichte.

Und das ganz dann mit 20% der Klausurpunkten zu bewerten, empfinde ich als nicht angemessen.

 

Ich warte jetzt die Korrektur ab und nutze dann die Klausureinsicht um der IUBH meine Sicht der Dinge darzustellen. Vielleicht hilft das, die Qualität der Klausurfragen in Zukunft zu verbessern.

 

Jetzt stehen die Hausarbeiten an. Just gestern Abend habe ich ein sehr ausführliches Feedback zum Gliederungsentwurf für eine Projektarbeit bekommen. :thumbup: Kleine Versöhnung für meinen Klausurgroll.

 

 

 

Lumi

Juchuu eine Note!

Motivieren euch Noten auch so? Also mir gibt eine Note immer frischen Rückenwind. Daher kam die Note für Anforderungsmanagement heute gerade recht für den Endspurt zur morgigen Prüfung in Forschungsmethodik. Eine glatte 2, obwohl ich bei der letzte Aufgabe mit den vielen Punkten blank war. https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/16242-klausur-6-anforderungsmanagement/

Morgen also bitte nochmal so!

 

Ich verleihe Forschungsmethodik übrigens schon vor dem Ende des Studiums das Prädikat "Schlimmstes Modul des Masters". Denn schlimmer kann kein Fach mehr werden. Ich geh mich jetzt noch mal quälen ... zum letzten Mal. Tschakka!

Lumi

Udacity Stipendium

Also, ich weiss ja nicht, wie das mit rechten Dingen zu geht, aber ich habe eine Verlängerung des Udacity Stipendiums "Android Basic Nanodegree" bekommen. Das ist so schön wie schrecklich. :ohmy:

 

Anfang Januar bewarb ich mich wieder besseren Wissens und gewann den ersten Teil des Stipendiums im Wert von drei Monate Kurs & Betreuung. https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/15948-stipendium-yeah-oder-oh-fuck/

 

Dann passierte ganz viel in meinem Leben. Umzug, Krankheitswellen auf Arbeit und bei mir selber, 25 CP in 4 Klausuren abgefeiert, der ganz normale Fernstudenten-Wahnsinn eben. Und doch lies mich das Thema Android nicht los. Mitte März packte mich der akute Fernstudenten-Wahnsinn und ich begann in vier Wochen das aufzuholen, für was drei Monate gedacht waren. Mein Partner und mein Stress-Puffer litten vor allem darunter. Mein Hirn und meine allgemeine Studienmotivation lebten hingegen auf.

 

Der Kurs und die Betreuung begeisterten mich und harmonierten mit meinem Lernverhalten. Kleine Lernhäppchen, absolute Freiheit in der Zeiteinteilung, viel Praxis und erstklassiger Feedback durch die Mentoren und die Mit-Stipendiaten. Egal, ob ich um 6 Uhr morgens eine Frühschicht einlegte oder um 1 Uhr Nacht mein Schlafpensum opferte, meiner Fragen wurden sich innerhalb von Minuten angenommen und ich konnte meinen Lern-Flow aufrecht erhalten und weiterarbeiten.:001_wub: Ich habe auch zum ersten Mal verstanden, was objekt-orientiertes Programmieren so wirklich kann (und das nach einem Informatik-Bachelor :blushing:) und das Java gar nicht so schrecklich ist, wie gedacht. (Das war der eine Lehrbrief Java im Bachelor, das war wie Schwimmen im Trockenen lernen.)

 

Allerdings reichte die Zeit nicht ganz aus, um alle gestellten Aufgaben zu einzureichen. Ich hätte es noch mit einem Tag plus Nachteinsatz an meinen ersten beiden Oster-Urlaubstagen "zwingen" können. Bewusst habe ich mich dagegen entschieden. Bewusst, in dem Sinne, dass ich den Fortsetzungskurs nicht gewinnen wollte. Denn der baldige Abschluss des Master-Studiums hat für mich eine sehr hohe Priorität.

 

Und nun habe ich den Salat! :blink:

 

Vermutlich mache ich es, wie mit dem ersten Teil: Studium hat Prio 1. Und wenn ich die Hausaufgaben geschrieben habe, dann gönne ich mir eine Ladung Java. Aber schade ist es schon ....

Lumi

Zwischen mir und dem Master

Eine Klausur in Forschungsmethodik: Interesse weiterhin :thumbdown: https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/15655-forschungsmethodik-schrecklich/

 

Drei Hausarbeiten thematisch "rund um IT-Management": Interesse: :thumbup: , aber Hausarbeiten: :thumbdown:

 

Drei Wahlpflichtfächer mit drei Klausuren und einer Hausarbeit: :thumbup::thumbup::thumbup: (Die Sahnestücke des Studiums!)

 

Thesis: :ohmy:

 

Daraus folgt:

Am 29.4. wird Forschungsmethodik geschrieben, damit ich das Grauen (= Bulimielernen von Faktenwissen) endlich hinter mir habe.

 

Den Klausurtermin im Mai lasse ich aus. Der Abstand zum April-Termin mit nur zwei Wochenenden dazwischen ist mir zu knapp. Dafür wird die Hausarbeiten-Saison eingeläutet. Oh weh! Das fällt auch unter "... damit ich das hinter mir habe!"

 

Nun muss ich wieder mit dem prokrastinieren aufhören und mich den Skalen & Items widmen. :sleep:

 

 

Lumi

Scheitern mit OpenHPI

Manches im Leben passt einfach nicht zusammen. Anscheinend auch das Unterichtskonzept von OpenHPI und ich. Mit dem aktuellen Kurs "Objektorientierte Programmierung in Java" habe ich nun den sechsten OpenHPI-Kurs in Reihenfolge abgebrochen. :ohmy:

 

Typischerweise gliedert sich ein Kurs in einzelne Wocheninhalte, welche mit einer Hausaufgabe abgeschlossen werden. Innerhalb des Wochenpensums gibt es mehrere Kapitel, die jeweils mit benoteten Teilaufgaben enden. Die (Programmier-) Aufgaben müssen in dem kurseigenen "Editor" gelöst werden. Das kann man sich durchaus wie ein simplen Texteditor vorstellen. Man kann den Code ausführen und bekommt dann eine Rückmeldung, ob die Aufgabe gelöst wurde oder eine Fehlermeldung. Danach kann man die Ausgabe, wenn gewünscht, zur Benotung einreichen. Hat man einen Fehler, bekommt man eine eher kryptische und recht kurze Fehlermeldung. Hätte ich keine Erfahrung mit Java oder C#, dann könnte ich die Meldungen wahrscheinlich nicht entziffern. Gelehrt wird das jedenfalls nicht im Kurs. Zumindest nicht am Anfang, wo es doch hilfreich wäre. Man hat auch keine Möglichkeit zu debuggen, log Dateien auszulesen oder irgendetwas was bei der Fehlersuche hilft. Mir ist das einfach zu eng gestrickt. Das passt nicht zu meinem Lernstil. Irgendwann gebe ich dann frustriert mit Fehler ab. Wenn dann Tage später die Lösung veröffentlich wird, habe ich schon die Motivation und den Faden verloren.

 

Die Korrektheit der Antworten wird mittels Test geprüft. Die schlagen auch schon mal an, wenn man nicht den gewollten Lösungsweg geht. Das ist auch frustrierend.

 

Für meinen Geschmack gibt es auch zu wenig Übungsmöglichkeiten um das Gelernte zu verfestigen. Gerade am Anfang ist es schwer sich selber weitere Übung zu verschaffen, man weiß ja noch nicht, was man braucht.

 

Es gibt ein Forum, in dem man Fragen stellen kann. Ich empfinde oftmals die Antworten der anderen Teilnehmer von oben herab. Gerne geschmückt mit Informationen, dass man das doch prozedural/in Javascript/Fortran/Basic viel besser lösen könnte. Oder mit gespickt mit Fachjargon: "Bahnhof, tuuut tuuut!"

 

Desweiteren ist der Wochenrhythmus für mich zeitlich zu einengend. Mal habe ich unter der Woche keine Zeit, dann kann ich drei Tage hintereinander Gas geben. Aber aufholen ist leider nicht möglich. Außer man verzichtet auf die Benotung, aber das ist mir zu langweilig. :wink:

 

Kurzum: Ich habe den Kurs in der dritten Woche abgebrochen.

 

Vielleicht versuche ich es nach dem Master noch mal. :ohmy:

 

 

Lumi

Es war heute mal wieder Klausur-Samstag an der WBH (Korrektur: IUBH!!! :lol:). Ich wollte absagen. Gesundheitliche Probleme. Um 10:50 Uhr habe ich mich entschieden, dass ich es wohl bis zum Bahnhof schaffen könnte. Um 11:10 Uhr ging der Zug. Überraschenderweise hatte ich alles dabei, was ich brauchte. In München angekommen, gönnte ich mir den venti Cappuccino mit extra shot. Half tatsächlich. Um 13 Uhr erwachte ich aus dem Zombiemodus und ich war fähig meine Zusammenfassung noch einmal durchzugehen. Das war die letzten Wochen etwas zu kurz gekommen. Ich habe die Zettelwirtschaft zwar überall hin mitgenommen, aber ich war außerhalb der Arbeit immer zu müde. In der Arbeit auch, aber pssst! :blushing:

 

Die Klausur war fair gestellt. Zum ersten mal hatte ich keine Problem mit den MC-Fragen. Hoffentlich sieht das der Korrektor auch so! :lol: Die restlichen Fragen waren geradezu interessant. Ich möchte sagen, dass mich die Klausur mit dem Modul versöhnt hat.

 

Der Stoff bestand (gefühlte Wahrheit!) quasi nur aus Listen und Aufzählungen. 30 wichtige Attribute hier, 20 dort und da noch mal eine Handvoll Attribute nach Framework #3, die absolut essentiell für das Anforderungsmanagement sind. Ebenso wie die Berufslisten, ach was Rollen und Verantwortlichkeiten sind das natürlich. Liest sich aber wie ein "Best of der absurdesten Job-Titel" auf Xing. Die 10 Schritte der Anforderungsplanung, die 5 Schritte der Anforderungsänderungsplanung, dazu noch der Ablauf des Anforderungsänderungsmanagement. Der Unterschied zwischen all diesen Prozessen blieb mir als Zuschauer im Rang häufig unklar.

 

Zum allerersten Mal nach 5 Studienjahren wünschte ich mir in einem Modul eine Hausarbeit, anstatt eine Klausur. Der Stoff scheint mir wie gemacht für eine schöne Case Study. Durch Anwendung der ganzen Checklisten, Prozessrichtlinien, Frameworks etc. hätten sich sicherlich ein paar Denkblockaden gelöst. Denn irgendwie ging es mir wie @Julikäfer aktuell mit Soziologie, denn ich "wollte" diesen Stoff nicht lernen. Nie, nie und nimmer nicht. Ich kann mich nicht dazu überzeugen, Sachen auswendig zu lernen, die ich im Berufsalltag nie und nimmer auswendig wissen muss. 

 

Und was kommt in der Klausur dran? Ein wunderschönes Praxisbeispiel. Und man konnte das Gelernte endlich anwenden. Ach war das schön! :001_wub: Die letzte Frage drehte sich um Berichtswesen. Die habe ich versemmelt. Lernen auf Lücke hat halt auch Tücken. Ich habe mal vom Berichtswesen in anderen Bereichen hin zu ITIL abgeleitet. Wird schon werden!

 

Nächster Challenge: Sommerzeit-Umstellung ... das nackte Grauen für mich.

Lumi

Sechs Monate studiert:

  • 5 von 13 Modulen fertig
  • 35 von 120 CP erledigt
  • Notenschnitt: 2,5

 

Ziele für das 2. Semester:

  • unmögliches möglich machen :wink:
  • 5 Klausuren
  • 3 Hausarbeiten
  • Notenschnitt halten
Lumi

Irgendwie habe ich es geschafft in fünf Wochen einen Umzug (von der Besichtigung bis zum Einzug!), Vollzeit-Arbeit und eine Klausur (inklusive Vorbereitung!) unterzubringen. Bis auf eine gebrochene Glastür und mehrere Kilometer blanker Nerven lief erstaunlicherweise alles gut. Der stress-geschädigte Magen ist wieder friedlich, die Bude hinreichend eingerichtet und die Klausur lief richtig gut (für die Umstände).

Mit dem Modul Digitale Business Modelle hatte ich mir allerdings auch ein kleines Schmankerl aufgehoben. Das Skript ist gut geliedert, interessant geschrieben und das Thema ist mir durch die Arbeit geläufig. Ich fand den Theorie-Praxis-Transfer richtig klasse! Ich hoffe, der MC-Gott ist mir hold und es ergibt sich eine ego-befriedigender Note als die gerade kassierte.

Ich finde es sehr schön, dass die einzelnen Module in meinem Studiengang sich bisher wie ein Puzzle zu einem stimmigen Gesamtbild verknüpfen. In diesem Fall gab es viele Anknüpfungspunkte zu dem Themen aus Strategischen Management und E-Commerce.

 

Weiter geht es mit Anforderungsmanagment am 25.3. :7_sweat_smile:

 

Lumi

Der saure Apfel

Der saure Apfel ist die 3,7 im Modul Strategisches Management & Leadership. Es fällt mir hier nicht leicht die Konsequenzen zu akzeptieren, die sich aus meinen handeln ergeben. Aber es hilft ja alles jammern nicht. Ich möchte den Master zügig durchziehen. Ich habe mich bewusst dazu entschieden an dem Prüfungstag "4 gewinnt" zu spielen und bin relativ unvorbereitet nach einer langen Krankheitsphase zur Klausur angetreten. Also Krönchen richten und mich über das Bestanden freuen. Sauer macht bekanntlich lustig. :wink: Weiter gehts!

 

 

Lumi

Projekt 42

Ich werde meine Master-Thesis mit 42 Jahren abgeben.

 

So. Jetzt steht das hier geschrieben. Ein SMARTes Ziel. Sieht doch ganz schick aus.

 

Warum?

  • Weil ich im nächsten Januar mehr Zeit im Schnee verbringen will als in diesem!
  • Weil 42 die Antwort auf "alles" ist.
  • Und weil ich im nächsten Winter 43 Jahre werde.

 

Nächstes Etappenziel:

Klausur am 18.2. im Modul "Digitale Geschäftsmodelle"

 

Schikane:

Parallel zum Lernen einen Nachmieter finden und den Umzug vorbereiten.

 

... ich gehe dann mal lernen ....

 

 

Lumi

Am Samstag war mal wieder Klausur-Samstag. Diesmal wieder eine Doppelklausur, also zwei Mal 90 Minuten hintereinander. Wie so oft lieferte ein hartnäckiger Infekt mal wieder einen Grund teilweise sehr unvorbereitet in die Klausur zu gehen. Zwei Stunden vor der Klausur war ich nahe dran mich wieder ins Bett zu legen, weil weder Ibuprofen noch Kaffee den Nebel in meinem Hirn bekämpfen konnten. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich mich aufgerafft habe. :89_clap:

 

Strategisches Management fiel mir bis auf die MC-Fragen relativ leicht. Bestanden sollte es sein. Mit etwas Glück im MC-Lotto steht vielleicht auch eine 2 vor dem Komma. In dem Fach war ich auch ausreichend vorbereitet. Dass ich die letzten 10 Tage vor der Klausur nichts mehr rekapitulieren konnte war frustrierend, aber die kurze und intensive Auffrischung direkt vor der Klausur hat geholfen. Eine Zusammenfassung ist was Tolles!

 

Leadership war eine harte Nuss für mich. Unzureichend vorbereitet. Unklare Fragestellungen. Und die Konzentration im Eimer nach der ersten Klausur. Im MC-Teil konte ich nur eine von 13 Fragen mit Sicherheit richtig beantworten. Die meisten Fragen habe ich nicht mal verstanden. Denn ich habe falsch gelernt. Ich habe nie die Namen der Autoren gelernt. Also war ich ziemlich blank auf Fragen wie, "Was ist ein Vorteil nach [irgendein Nachname]:" Die offenen Fragen fielen mir daher teillweise auch sehr schwer. Nun ja, ich habe mich bemüht. Von einer 2 bis zum 2. Versuch ist alles möglich.

 

Was passiert eigentlich, wenn ich in einer der beiden Klausuren durchfalle? Ich hoffe, ich muss dann auch nur die eine nochmal schreiben. :ohmy:

 

Bei der Klausureinsicht konnte ich leider keinen einen fehlenden Punkt finden, der zu einer besseren Note geführt hätte. Aber egal, ich wollte das ja nur mal testen. Es lief alles sehr reibungslos. Nach der Klausur konnte ich die Kopie zur Einsicht bei der Aufsicht abholen. Auf dem Deckblatt muss man dann ankreuzen, dass man keine Einwände hat oder eben den Widerspruch formulieren. Unterschrift und fertig.

Der Dozent hat übrigens sehr hilfreiche Kommentare zu seiner Benotung geschrieben. Ich bin davon sehr angetan und gespannt, ob das in den nächsten Klausuren auch so ist. Den Großteil der Punkte habe ich übrigens im MC-Teil verloren ... wer hätte es gedacht!

 

 

Lumi

Das Pokern mit der Teilnahme an der E-Commerce-Klausur hat sich gelohnt. Wie berichtet, kamen die richtigen Fragen zu meinem beruflichen Vorwissen dran und ich konnte trotz knapper Vorbereitungszeit mit einer 1,7 meine beste Note im Master einfahren.

 

Mal schauen, wie der Plan bei Strategischen Management & Leadership am Samstag auf geht. Von den vier Wochen seit der letzten Klausur war ich die ersten beiden krank und seit Freitag hat mich wieder ein Infekt in den Händen. Immerhin habe ich die zwei Wochen dazwischen gut genutzt. Das Modul Strategisches Management ist leidlich vorbereitet und auch hier kann ich an die berufliche Praxis gut anknüpfen. Die vorgestellten Methoden zur Strategieplanung kenne ich aus der Anwendung und die Theorie "aussenrum" fand ich als sehr aufschlussreich und interessant.

Beim Modul Leadership sieht es noch nicht ganz so rosig aus. Die Studienunterlagen empfinde ich als sehr sperrig. Zu viele Jahreszahlen, zu viele Zitate aus den Originalen, eingebunden in Mammutsätzen haben mir das Lesen erschwert. Die Unterkapitel sind sehr kleinteilig (manchmal nur eine Seite) und manche Kapiteltrennungen verstehe ich nicht. So etwas bringt mich immer aus dem Lernfluss raus, weil ich rätsel, warum der Autor hier das Kapitel getrennt hat. Verstehe ich etwas falsch, habe ich etwas überlesen? Also quer checken in Sekundärliteratur. Die muss man erst mal recherchieren, dann sich reinlesen und nach 2 Stunden ist man "Experte" für "situative Ansätze" und versteht immer noch nicht warum das zwei unterschiedliche Kapitel sind. Irgendwann setzt sich glücklicherweise die Vernunft und der Mut zur Lücke durch und man akzeptiert, das 2 von knapp 200 Seiten Skript nicht so relevant sein können.:rolleyes:

Die Kapitelzusammenfassungen sind keine Zusammenfassung sondern eher eine Zusammenstellung der offenen Fragen, die das Kapitel nicht beantworten konnte. Das ist auch nicht sehr hilfreich um einzuschätzen, ob man die Essenz des Kapitel begriffen hat. Des Weiteren begeistert mich der Stoff nicht so sehr. Zu viel historischer Abriss über die Entwicklung der Führungstheorien. Und zu gleich zu wenig Einbettung in einen Kontext. Da wird eine Studie von 1939 vom Autor des Studienbriefes aus "wegweisend" bezeichnet, aber es steht nicht da warum oder wofür wegweisend. Wenn man 1939 an 11jährigen Jungs untersucht hat, wie die in einer Gruppe auf demokratischen, autoritären, oder laissez-faire Führungsstil reagieren, dann frage ich mich schon für was das Ergebnis "wegweisend" ist. Die Form der Studie? Die Erkenntnisse für die damalige Zeit? Im Kapitelzusammenhang wirkt es für mich so, als ob diese Studie wegweisende Schlüsse für Führungsverhalten in der heutigen Arbeitswelt bringt. Da blinkt bei mir ein großes mentales WTF?!? aus. Von Gruppenverhalten von 11jährigen auf Arbeitnehmer ableiten?? Vom Gruppenverhalten von Wem-auch-immer in 1939 auf ein Verhalten in 2017 ableiten?? Sorry, mein Gehirn braucht da Kontext, dass kann ich nicht einfach so schlucken. Der Autor hat sich doch sicherlich dabei etwas gedacht, gerade diese Studie im Detail aufzuführen. Warum war da nicht noch zwei Zeilen für etwas Kontext drin? Nun ja, so reiht sich im Text Versuch an Studie, gewürzt von Zitaten, aber die Erkenntnis für mich als Führungskraft bleibt etwas auf der Strecke. Praxisnah ist etwas anderes.

 

Zu meiner anderen Baustelle: Udacity

Ich habe jetzt erst mal angenommen und schaue, wie ich den Kurs nach der IUBH-Klausur am Samstag in mein Leben integrieren kann. Eine Idee ist die 5 Resturlaubstage jeweils Montags zu nehmen und so etwas voran zukommen. Aber dann ist da immer noch die fixe Idee im Februar mehr als eine Klausur zu schreiben. :blushing:

 

Lumi

Ich habe im Laufe meines Studiums einzelne Kurse bei Udacity nun ja, teilweise belegt, bearbeitet oder zumindestens reingeschnuppert. Mir gefiel die Strukturierung des Stoffes und die Lernmaterialien ausnahmslos gut. Aus Zeit- und Geldmangel blieb ich bei den kostenfreien Kursen und hatte im Hinterkopf nach dem Studium vielleicht das ein oder andere zu vertiefen.

Vor einigen Wochen flatterte ein Newsletter in mein Postfach, der ein Stipendium für Android Programmierung bewarb. Eigentlich habe ich nullkommanix Zeit für weitere Aktivitäten in meinem Leben. Und Android Programmierung steht nun auch nicht sooo hoch auf meiner Prioritätenliste "Skills, die ich gerne hätte". Programmieren-Erfahrung gewinnen jedoch schon! Und ich rechnete nicht wirklich damit, dass ich ein Stipendium gewinnen könnte. Bei fast allen Skillabfragen in der Bewerbung musste ich verneinen. Github-Account? jaja alles klar ... ich frage mich bis heute, wie ich das C#-Modul überhaupt bestehen konnte. Aber da ich doch ein sehr konkretes Anliegen hatte was Apps angeht und meine Neugier größer war als der Einfluß meines Verstandes, füllte ich das Bewerbungsformular aus.

 

Nun ja, mein Motivationsschreiben muss überzeugt haben. Oder es wurde ausgelost. B)

Zitat

Congratulations! You have been selected for a scholarship to learn Android with Udacity. Based on your application, you have qualified for the Android Beginners Path. This scholarship will cover all the fees required for you to study the Android Development for Beginners course on Udacity with support from our mentors and staff for three months. You’ll soon learn to code and be on your way to creating your first app on Android.

Over 70,000 people applied to the 10,000+ available scholarships funded by Google. Faced with an incredible pool of talented candidates from across Europe, we chose individuals who presented exceptional professional ambitions and a strong motivation to learn. We know you’ll make good use of this opportunity!

The program will start on Thursday, January 12, 2017.

 

Ein dreimonatiges Stipendium für Android Development für Beginners. Mit einer Verlängerungsoption bei sehr gutem Erfolg. :001_wub:

Nur doof, dass ich gerade ganz andere Pläne für meinen Master habe, nämlich Gas geben! Ich habe bis zum 11.1. Zeit die Anmeldung zu bestätigen und kann somit noch mal "drüber schlafen".

 

Aktuell tendiere ich dazu das Stipendium anzunehmen. Mit einer Workload von 10h pro Woche ist es vielleicht sogar besser vereinbar mit der aktuellen Wohnungssuche ... und dem herrlichen Schnee in den Bergen. :blushing:

 

Lumi

Vor ein paar Tagen habe ich Klausureinsicht beantragt. Dazu muss man innerhalb von 10 Wochen nach dem Klausurdatum ein Onlineformular ausfüllen. Nicht nur der Ablauf war mir neu sondern auch die Frist. Wie gut, dass mich @mamawuschel mit ihrem Blog überhaupt auf das Thema gebracht hat. :thumbup:

 

Bei der WBH konnte man bis zum Ende des Studiums (glaube ich zumindest) Einsicht nehmen. Man musste auch nichts beantragen, sondern setzte sich an einen besonderen Rechner direkt im Studiensekretariat, loggte sich ein und konnte die benoteten und eingescannten Klausuren aufrufen. Es wurde einem empfohlen, sich vorher per Mailanfrage zu vergewissern, ob die gewünschte Klausur schon eingescannt ist. Ich empfand es als sehr nachteilig, dass ich nur vor Ort in Pfungstadt Einsicht nehmen konnte. An einem Rechner, der aus dem letzten Loch pfiff. Mit einem geradzu prähistorischen kleinen Monitor. Und die Angestellten achteten durchaus darauf, dass die Regel "Keine Notizen!" auch beachtet wurde. Das empfand ich immer als unangemessen massregelnd, bzw. als Zumutung per Gedächtnisprotokoll einen Einspruch zu verfassen. Nun ja, vielleicht ist das inzwischen alles ganz anders an der WBH, das waren halt einfach die Zustände während meines Studiums.

 

Nun zurück zur IUBH. Man muss also eine Frist von 10 Wochen nach Klausurtermin einhalten, sowie einen Abstand von einer Woche zum nächsten Klausurtermin. Denn bei der Antragsstellung wählt man schon aus, wann man an welchem Studienzentrum Einsicht nehmen möchte. Schreibt man an dem Termin keine Klausur, bekommt zum Klausurstart um 10 Uhr Einsicht. In dem Fall, dass man an dem Tag eine Klausur schreibt, bekommt man nach der Abgabe der Klausur Einsicht. Es gibt auch ein einseitiges PDF, welches alle Informationen zur Klausureinsicht enthält.

 

Man bekommt dann wohl eine Kopie der benoteten Klausur sowie ein Deckblatt, auf dem man den Einspruch formulieren kann. Dafür hat man 30 Minuten Zeit. Hilfsmittel sind nicht erlaubt und Kopien oder Notizen darf man natürlich auch nicht anfertigen. So weit die Theorie. Nach dem 21.1. kann ich dann auch aus der Praxis berichten.

 

Insgesamt finde ich das Verfahren der IUBH als angenehmer, ja fernstudentenfreundlicher. Es gibt so viele Studienzentren und die meisten Studenten müssen (zumindest noch) für Klausuren hin und wieder dorthin. Dass man während der Einsichtnahme gleich seinen Einspruch formulieren kann finde ich sehr praktikabel und nicht so umständlich wie damals an der WBH.

 

 

 

Lumi

Klausur #3: E-Commerce I & II

Wenn man 24h vor der Klausur erst 1/3 des Stoffes gelernt hat und 10h vor der Klausur den Rest einmal überflogen hat, dann sollte man sich nicht allzu viel erwarten. Oder viel Glück haben. Oder viel Vorwissen haben.

 

Check. Check. Check.

 

Das erste Drittel vom Stoff war der, hmmm sagen wir mal, BWL-Modell-lastige theoretische Hintergrund zu E-Commerce und den hatte ich schon vor meinem Infekt zusammengefasst und gelernt. Das Modulteil E-Procurement wurde nicht abgefragt, das war ein sehr großes Glück für mich. Und der restliche Stoff fällt in den Bereich Online-Marketing und das ist mein tägliches Brot.

 

Selten bin ich so entspannt zu einer Klausur gestiefelt. Die Klausuren schreibt man in München übrigens im Studienzentrum des IUBH Dualen Studiums. Unweit des Ostbahnhofs (zu Fuß knappe 10 Minuten) und direkt an einer Tram-Station gelegen, belegt die IUBH eine ganze Etage in eine Bürohaus. Dort gibt es ca. 10 Seminarräume. An den Türen hängen Zettel aus, welche Seminarräume für die Fernstudenten sind. Bisher waren es immer je zwei Räume für die Frühschicht (10-13 Uhr) und die Spätschicht (14-17 Uhr). Der Nachname bestimmt, in welchem der beiden Räume man dann schreibt. Ich kenne inzwischen drei unterschiedliche Räume und alle haben ordentlich große Tische, viel Tageslicht und Fenster mit denen man durchlüften kann. Außerdem gibt es eine große Uhr im Raum.

 

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Das klingt irgendwie alles selbstverständlich. Aber an der WBH war es das nicht. In München habe ich in drei Jahre lang einem unterirdischen Pharmaziehörsaal mit Klapptischen geschrieben, mit ca. 100 weiteren Studenten in einem Raum. In der Spätschicht war die Luft zum Schneiden. Geräuschpegel und Ablenkung durch Aufstehen, wenn jemand raus musste, empfand ich immer als sehr stressig. Im WBH-Headquarter gab es zwar angemessene Räume, aber keine Uhren. Sind ja auch Luxusartikel, diese Wanduhren. ;) Statt einem Zettel benutzt die WBH einen großen Monitor im Eingansgbereich, der aber alle Veranstaltungen des Tages anzeigte. Da trippelte man schon mal nervös lange Minuten davor rum, bis einem die eigene Prüfung angezeigt wurde. Denn auf die Raumnummer, die man mit der Anmeldebestätigung zu Klausur erhalten hatte, war nicht immer Verlass. Es gab bei der WBH auch keinen Raumplan im Empfangsbereich. Man musste sich erst mal im Laufe seines Studiums selbst erarbeiten in welchem der drei Gebäuden und der drei Stockwerken sich nun welche Räume befanden. Ich habe das bis zum ende nicht geschafft. :blushing: Alles nur Kleinigkeiten, die mich an Klausurtagen aber unnötig gestresst haben. Daher fühle ich mich an der IUBH in München sehr wohl! :001_wub:

 

Vielleicht auch wegen dem speziellen "sündlichen Flair" [sic!]:" [...] steht Dir in Zukunft auch eines unserer Studienzentren für ein Fernstudium in München mit sündlichem Flair zur Verfügung." http://www.iubh-fernstudium.de/studienzentrum/iubh-studienzentrum-muenchen/

 

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Ich habe zum ersten Mal eine Klausur in einem 10 CP Modul geschrieben. Falsch, ich habe zum ersten Mal eine Prüfungsleistung in einem 10 CP Modul geschrieben und diese bestand aus zwei Klausuren. Also 2 x 90 Minuten Zeit für zwei Klausuren. Ich habe für E-Commerce I & II jeweils ein Klausurumschlag erhalten. Ein Klausurumschlag enthält das Deckblatt, die Klausur und ausreichend linierte Blätter. Im Gegensatz zur WBH muss ich nicht erst alle Blätter mit Namen, Datum, Seitennummer und Matrikelnumemr versehen. Die Blätter haben einen Strichcode an der Seite und sind wohl individuell zugewiesen und auch fertig nummeriert. :thumbup:

 

Die Klausurzeit beginnt um 10 Uhr, aber man muss schon um 9:30 Uhr im Studienzentrum sein. Denn bevor man seine Klausur bekommt, muss man sich mit Studienausweis & Perso ausweisen und seine Anwesenheit mit Unterschrift in einer Liste bei der Aufsicht bekunden. Anschliessend gibt es immer noch die übliche Ansprache mit Erklärungen zum Ablauf und die obligatorische Frage, ob sich alle fit für die Klausur fühlen. Um kurz vor 10 werden die Klausurumschläge ausgeteilt. Ich bekam gleich beide Klausuren ausgeteilt. So erspart man sich weitere Unruhe durch das abgeben/abholen zwischendrin. Das finde ich sehr angenehm.

 

Am Anfang war ich etwas irritiert, weil diesmal bei den MC-Fragen mehrere Antworten möglich waren. Bisher war die Anweisung immer, dass es nur eine richtige Antwort pro Frage gibt. Aber nun gut, die MC-Fragen haben mich wie immer verwirrt, da hat der geänderte Modus auch nichts ausgemacht. Wird schon werden.  Nach 100 Minuten wilden Schreiben konnte ich beide Klausuren abgeben. Jetzt heißt es wieder warten. Oh wie mich das nervt! Aber immerhin warte ich mit einem sehr guten Gefühl ab. Ich bin froh, dass ich die Klausur trotz Infekt geschrieben habe.

 

Als nächstes steht am 21.1. die Klausur für Strategisches Management & Leadership an. Nicht, dass mir über Weihnachten langweilig wird! :P

 

Lumi

Ich habe den Code geknackt!

Am 22.11.2016 at 20:48 , Lumi sagte:

Wenn ich allerdings bei den MC-Fragen versagt habe und meine Antworten doch nicht zu den Fragen passen, dann wird es knapp. Bei dem Gedanken wird mir jetzt schon schlecht, mir das noch mal an tun zu müssen. Ich habe mich selten so ohnmächtig gefühlt. Es war, als ob jemand mit mir spricht, aber ich nur die Hälfte verstehe, weil der Rest genuschelt ist. @Markus Jung

 

 

Der Korrektor hat meine Wunsch nach einer schnellen Benotung der letzten Klausur zu Change-Management wohl gehört, den heute war die Note online. Und ich habe den Code geknackt! Ich habe anscheinend doch verstanden, was der Dozent von mir will und korrekt geantwortet, denn ich habe mit einer sagenhaften 2,3 bestanden! :001_wub:

 

Falls jemand einen lauten Plums gehört hat, das war der Stein, der mir vom Herzen fiel. B)

 

Am Samstag steht E-Commerce an. Dank Virusinfekt bin ich aktuell sehr lückenhaft vorbereitet. Ich hoffe, es kommt viel Online Marketing dran und weniger eProcurement. Von dem einem verstehe ich nämlich deutlich mehr als vom anderen. :blushing:

 

Lumi

Reframing meiner Master-Ziele

Reframing ist eine Technik, mit der man versucht eine Situation aus einem anderen Blickwinkel oder in einem neuen Kontext zu sehen. Die Metapher beruft sich auf den Bilderrahmen, der den Ausschnitt eines Bildes definiert.

 

Ich war nach der ersten Prüfung im Master sehr erschöpft und bin prompt krank geworden, und der Infekt hat sich in Folge versucht dauerhaft in meinen Nebenhöhlen einzunisten. Ich war gesund genug zum arbeiten, aber zu erschöpft um neben der Arbeit noch zu studieren.

 

Glücklicherweise konnte ich die Brückentags-Wochenenden Anfang und Ende Oktober für Kurzurlaube in Österreich zu nutzen. Wandern und fotografieren in möglichst menschenleerer Natur ist für mich das Mittel der Wahl um mich zu erholen und dem Gedankenkarussel Arbeit-Studium zu entfliehen. Am ersten Wochenende konnte ich realisieren, dass mein aktuelles Pensum für mich zu viel ist. Das hört sich genau so banal an wie es ist. :blink: Ich bin im Alltag nur zu sehr die Maus im Laufrad um innezuhalten und zu erspüren, wie es mir geht und was ich jetzt brauche.

Ich klammerte mich noch etwas an die Hoffnung, den nächsten Klausurtermin wahrzunehmen und mich danach zu erholen. Mein Körper hat dem effektiv einen Riegel namens "Monster-Erkältung" vorgeschoben.

 

Kurzurlaub Nummer 2 brachte die Erkenntnis, dass mich der Master zu sehr stresst. Und nicht die Arbeit. Arbeit plus Master verbrauchen mehr Zeit und Energie als ich willens bin zu geben. Eines davon muss zurückstecken.

 

Meine Arbeit macht mir aktuell sehr viel Freude. Die Mehrarbeit ist freiwillig von meiner Seite, weil ich mich mit den Themen beschäftigen möchte und weil ich mich persönlich, umfangreich und ordentlich diesen Themen widmen möchte. Ich möchte nicht delegieren oder nur 50% abliefern, weil ich durch die sorgfältige Bearbeitung sehr viel lerne, fachlich wie menschlich. Mittelfristig, und hier und da schon erlebbar, nimmt meine Arbeitslast stetig ab, da die Einarbeitung der neuen Kollegen gut voran schreitet und mir schon viele Aufgaben, die auch jemand mit geringerer Erfahrung erledigen kann, abgenommen werden. In 2017 warten wieder neue berufliche Aufgaben für mich, auf die ich mich schon sehr freue. Fazit: Ich möchte den Stellenwert der Arbeit in meinem Leben nicht verringern.


Wenn sich Arbeit und Erholungsbedürftigkeit zeitlich ausdehnen, muss eben an anderer Stelle gespart werden. Der Gedanke den Master aufzugeben, ist zu schmerzhaft. Ich will den Abschluss immer noch unbedingt haben!

Die Zeit, die ich meine in den Master stecken zu müssen, steht leider nicht mehr zur Verfügung. Die Scheibe Brot (geplanter Aufwand) ist also zu groß ist für das Stück Butter (Zeit). [Das ist jetzt übrigens der Teil mit dem Reframing.:lol: ]

Wie schon dargelegt, möchte ich erstens pro Woche nicht mehr Zeit mit dem Studium verbringen und zweitens möchte ich weiterhin so schnell wie möglich fertig werden. Ich habe mich folglich entschlossen, zukünftig kleinere Scheibe Brot abzuschneiden. Mich also mit weniger Butterbrot zufrieden geben:

 

  • Brot + Butter = Butterbrot
  • geplanter Aufwand + Zeit = Note

 

Eigentlich dachte ich, dass ich ganz gechillt mit meinen Ansprüchen an den Master umgehen kann. "Hauptsache Abschluss!" war meine Devise. Aber es hat sich dann gezeigt, dass der mir innewohnende perfektionistische Anteil wieder mal zu dominant wurde. Dem Gesellen habe ich nun Widerstand angekündigt!

 

Mein Minimalziel für die Masternote ist nun bestehen. Und meine Wunschnote ist 3,0 oder besser.

 

1. Maßnahme: Change-Management-Klausur geschrieben, trotz schlechten Bauchgefühls.

2. Maßnahme: E-Commerce-Klausur wird am 10.12. geschrieben. Auch wenn ich nur drei Wochen Zeit habe zum lernen.

3. Maßnahme: Jeder Klausurtermin wird wahrgenommen. Lieber ein Fehlversuch, als gar nicht versuchen.

4. Maßnahme: Ich fasse die Teilnahme an der Blockprüfung im Februar ins Auge und werde meine zwei Wochen "Lernurlaub" mit Vorbereitung dafür verwenden anstatt eine Hausarbeit zu schreiben.

5. Maßnahme: Hausarbeiten erst am Ende des Studiums. Dieses Vorgehen hat sich schon im Bachelor bewährt, weil ich mich im Endspurt besser auf die ungeliebten Hausarbeiten fokussieren kann.
 

Jetzt muss ich das ganze nur noch mit Kopf und Herz verinnerlichen. Kennt da jemand eine geeignete Methode? :blushing:

 

 

Lumi

Vor zwei Wochen habe ich mich recht kurzfristig dazu entschlossen den Klausurtermin am 19.11. wahrzunehmen und meine Lernpause zu beenden. Nur welches Modul könnte ich in zwei Wochen bewerkstelligen? Forschungsmethodik und E-Commerce hatte ich zwar schon angefangen zu bearbeiten. An Forschungsmethodik bin ich jedoch schon beim letzten Vorbereitungsversuch gescheitert. Definitiv nichts, was ich in zwei Wochen meistern werde. E-Commerce ist ein 10 CP Modul und mir standen noch zwei überstundenreiche Wochen auf Arbeit bevor. Meine Wahl fiel daher auf IT-Management und Change, da ich die meisten Themen schon im Bachelor hatte und mit 5 CP der Aufwand geringer als bei E-Commerce ist. So hat sich der 210 CP Bachelor und das "Lektorat" von @Esmes Thesis nun doch bezahlt gemacht. :thumbup:

 

Ich quälte mich nach 12 Stunden Arbeitstagen durch die Clix-Fragen um die Klausurzulassung zu erlangen. Das gelang mir auch schon am vorletzten Tag der Frist. Woohhhooo!  Ich war mir nicht klar, ob die Clix-Fragen einfach bescheuert formuliert sind oder es an meiner Übermüdung lag, aber ich musste jede Prüfung mehrmals machen. Und konnte teilweise nur durch Raten die richtige Lösung ankreuzen. Hier mal ein Beispiel. Nur eine der beiden Antworten ist richtig. Für mich sind beide Antworten leider nur nuanciert unterschiedlich.

 

Zitat

Komplexität im Unternehmen bedeutet:
- auf plötzliche Veränderungen gefasst zu sein.
- sich im Vorhinein auf plötzliche Veränderungen einzustellen

 

Nun gut, ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht den Studienbrief gelesen. Aber auch nach dem Lesen konnte ich diese Frage (und einige andere) nur durch auswendig lernen der richtigen Lösung beantworten. Nach der Klausurzulassung ging es an das Bearbeiten des Studienbriefs. Morgens lesen und zusammenfassen. Abends Karteikarten erstellen und tagsüber unterwegs lernen. Hatte ich schon die langen Arbeitstage erwähnt? :ohmy:

 

Am Freitag Abend liebäugelte ich noch mit einem Fehlversuch. Dank des Klausurtermins am Samstag Nachmittags konnte ich jedoch noch genug Wissen in mein Hirn quetschen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich keinen Punkt wegen mangelnder Vorbereitung verschenkt habe. Aber jede Menge Punkte wegen der schwammigen Formulierungen der Fragen. :angry::thumbdown:

 

Bestanden wird es wohl sein. Hoffentlich. Ich mag das nicht noch mal angehen! Zum Aufregen habe ich jetzt keine Zeit mehr, muss E-Commerce lernen. In drei Wochen ist Klausur ...

 

 

Lumi

Gymglish und ich ...

... das wird nicht mehr.  Harte Worte, aber wir passen nicht zusammen. Tut mir leid liebes Gymglish, wir haben durchaus schöne Momente miteinander geteilt. Ich werde die herrlich absurden Geschichten von Bruno Delavigne und die liebevoll vertonten, detailreichen Audiodateien durchaus vermissen. Es war auch nicht das Schlechteste hin und wieder bestätigt zu bekommen, wie "Awesome!" meine Sprachkenntnisse sind. Meine Eitelkeit fühlte sich gebührend gestreichelt. Auch die Grammatik konntest du mir anschaulich erklären. Nie waren deine Lektionen oberlehrerhaft oder gar lehrbuch-abstrakt. Aber manchmal bist du einfach penibel. Zu penibel für mich. Oder ich bin zu scatterbrained für dich. Auf jeden Fall finde ich es inzwischen unerträglich immer wieder auf die selben Flüchtigkeitsfehler hingewiesen zu werden. Ich ärgere mich selbst schon genug darüber. Salz in der Wunde macht es nicht besser, liebes Gymglish. Und da ich mich in meiner kargen Freizeit nicht ärgern will, sage ich lieber good bye.

 

Ich würde Gymglish jemanden empfehlen, der seinen Wortschatz aufbauen möchte, eingerostete/vergessene Grammatik-Kenntnisse auffrischen möchte oder einfach regelmässig mit Englisch in Berührung kommen möchte. Gymglisch ist genial kurzweilig und ich glaube man lernt Englisch damit fast nebenbei, ohne das Gefühl zu haben zu lernen, solange man regelmässig die Übungen macht.

 

Ich hatte mir erhofft, meine Smalltalk-Kenntnisse im beruflichen Bereich auffrischen zu können. Also ein paar geschmeidige Ausdrücke zur Gestaltung von Meetings, Telkos, Vorträgen, Verhandlungen und ähnlichem. Ich vermute sogar, dass Gymglish das leisten könnte. Denn in der heutigen Lektion ging es zum ersten Mal Richtung Business-Kontext. Okay, es war nur eine out of office reply zu gestalten. Aber ein Anfang wäre gemacht.

 

Aber die doofen (sorry Gymglish) Grammtik-Reviews nerven mich so, dass ich kein Bock auf den Hauptteil der Lektion habe. Lasse ich die Grammatik weg, bekomme ich schlechtere Noten. Da geht die Laune auch wieder in den Keller. Und egal wie oft ich den Haken setze, dass ich diese Lektion nicht reviewen will ... jede neue Lektion beginnt damit mir einen Flüchtigkeitsfehler unter die Nase zu reiben.

 

Vielleicht ist auch nur der Zeitpunkt doof. Ich bin in der vierten Woche in wechselnder Intensität erkältet, schiebe viele Überstunden und habe Schwierigkeiten abends genug Konzentration für die Uni aufzubringen. Wenn ich dann etwas Ablenkung suche und mir Gymglish gleich nach einem "Awesome!" unter die Nase reibt, dass ich irgendwann in den letzten Wochen ein einziges Mal ein "I have to go to" in den Lückentext geschrieben, aber schon ein "to" vorausgefüllt hinter der Lücke stand oder mir zum dritten Mal weis machen will das "linkage" falsch ist, weil es nur ein einziges Wort als richtig akzeptiert, dann vergeht mir die Lust. Egal wie unterhaltsam die eigentlichen Lektionen sind.

Lumi

Schweren Herzens abgemeldet

Gerade kam meine erste Note des Masters rein. Eine 2,0 für IT-Compliance. Yippieyeah! :17_heart_eyes: #sokanndasweitergehen

 

Gleichzeitig ist die Note auch DER Grund für die Stornierung des Klausurtermins. In den letzten Einträgen habe ich ja schon ausreichend meine gesundheitlichen & zeitlichen Probleme geschildert. Wenn ich abwäge, wie viel ich für die letzte Klausur gelernt habe und wie wenig ich bisher getan habe, dann ist offensichtlich, dass ich auch mit den drei Vollzeit-Lerntagen bis zur Klausur das Pensum nicht mehr schaffen werde.

 

Klar, ich könnte auf Lücke lernen und mit Glück eine akzeptable Note schreiben. Aber das hebe ich mir lieber für das Ende vom Studium auf. ;)

Ich habe mich entschieden, die Tage zur Erholung zu nutzen und erstmal nichts für die Uni zu machen.

 

Ich fühle mich so unglaublich vernünftig! :lol: #mit40fängtdaslebenerstan

Lumi

Lösung in kleinen Schritten

Ich mag Lösungen in kleinen Schritten, also erst mal das Naheliegende entscheiden und dann weitersehen. Meinen freien Tag morgen habe ich mir folglich frei gehalten. Erst mal gehe ich zum Arzt und dann entscheide ich, ob ich fit genug zum lernen bin oder den Tag versandel.

 

Auf Arbeit habe ich mir heute Vormittag "frei" genommen und die Arbeitsauslastung meines Teams mit den Kollegen der anderen Teams abgestimmt. Eigentlich hat mein Team so etwas wie eine interne Auftragssperre, sprich es dürfen keine weiteren Anforderungen von intern an uns herangetragen werden. Nachdem aber gestern und heute früh einige sehr interessante Sachen passiert sind und es eine Schande wäre, wenn wir dort nicht ein paar Stunden Arbeit reinstecken, war es Zeit für eine Neuplanung. Hier zeigt es sich wieder, dass ich für mich richtig fahre mit der Offenheit über mein Fernstudium. Da mein AG das Studium befürwortet, war der freie morgige Tag einfach nicht verhandelbar und das wurde glücklicherweise von allen akzeptiert. Bzw. nicht nur akzeptiert, sondern ich habe ein paar verbale Arschtritte kassiert für die Idee, den Tag in Arbeit umzuwandeln. :11_blush: Ich habe halt einfach fantastische Kollegen! Fazit: auf der Arbeit schon mal etwas weniger Stress.

 

Und den Stress mit der Prüfungsentscheidung habe ich erst mal verlagert. Bis Freitag habe ich noch Zeit mich zu entscheiden. Falls ich mich da nicht eindeutig entscheiden kann, werde ich den Fehlversuch riskieren.

 

PS: ich will endlich eine Note haben! Es sind doch schon ganze drei Wochen vergangen... :lol:

Lumi

Schwierige Entscheidung

Manche Entscheidungen werden auch im 8. Semester Fernstudium nicht leichter. Soll ich die Klausur am 22.10. schreiben oder nicht?

 

Ich bin jetzt die dritte Woche stark erkältet. In der ersten Woche hatte ich Urlaub und konnte dadurch zwar die Modulunterlagen einmal durchgehen, bin aber nicht so weit in der Vorbereitung, wie ich das eigentlich geplant hatte. Für die Clix-Fragen hat es mit ein paar "trial and error"-Durchgängen gereicht, so dass ich den Klausurtermin buchen konnte. Seitdem habe ich nichts mehr für die Uni gemacht. Ich schreibe hier mal meine Gedanken zu möglichen Lernplänen bis zur Prüfung auf. Vielleicht hilft das wieder die Bäume im Wald zu sehen.B)

 

Plan A:

Den freien Mittwoch nutzen und versuchen mit der Zusammenfassung vorwärts zu kommen. Dann habe ich noch einen Tag am Wochenende und möglicherweise einen weiteren Mittwoch Zeit zum lernen.

  • Pro: Es könnte klappen. Notfalls als Fehlversuch abgeben.
  • Contra: Es wäre sehr stressig. Tut mir das gerade gut?

 

Plan B:

Ich nutze den Mittwoch für Arbeit und nehme mir dafür einen weiteren Tag im Dezember frei. Und schreibe die Klausur an einem späteren Termin.

  • Pro: Die entspanntere Variante. Nimmt Druck aus der Arbeit und dem Privat-/Studentenleben.
  • Contra: Ich lasse einen Prüfungstermin aus. Der Gedanke alleine wurmt mich schon sehr.

 

Ich könnte mir diese Woche den Mittwoch zum ersten Mal freinehmen. Aber die "Kosten" sind ziemlich hoch, weil auf Arbeit viel los ist und irgendwann muss die Arbeit gemacht werden. Wenn nicht am Mittwoch, dann halt an den anderen Tagen in Form von Überstunden. Auch nicht gut, aber Realität.

 

Im Februar werden in Bad Reichenhall Blockprüfungen angeboten. An drei Tagen hintereinander kann man bis zu zwei Klausuren pro Tag schreiben. Zumindest habe ich das Prinzip so verstanden. Einmal habe ich im Bachelor zwei Prüfungen an einem Tag geschrieben. Das ging für die Note der zweiten Klausur nicht so gut aus. Aber drei Prüfungen an drei Tagen könnte ich mir vorstellen. Falls ich im Dezemberurlaub alle Zusammenfassungen vorbereite, könnte das klappen. Leider alles ziemlich vage. Kann ich, will ich auf diese Option bauen?

 

Alles nicht so leicht zu beantworten, wenn man geschafft vom Tag & Erkältung ist. :blushing: