19 Beiträge in diesem Thema

Hallo,
ich möchte gerne Psychologie studieren, habe allerdings nur einen NC von 1,8 und überlege jetzt zwischen einem Fernstudium in Hagen oder Göttingen oder einem Auslandsstudium in Innsbruck oder Salzburg. Das selbstständige und strukturierte Lernen und die eventuell geringen sozialen Kontakte machen mir bei einem Fernstudium nichts aus. Allerdings habe ich Angst, dass so ein Studiengang bei einer späteren Bewerbung nicht so gut ankommt wir ein Präsenzstudium und man Schwierigkeiten hat, einen Job zu finden. Wie ist eure Meinung dazu? Vielleicht kann mir ja jemand die Angst davor ein wenig nehmen. Über Antworten würde ich mich sehr freuen! 

Dass in Hagen zurzeit Einschreibestopp weiß ich. Die PFH mit 350€ im Monat wäre allerdings eine sichere Alternative, die ich dann gegebenfalls in Betracht ziehen würde. 

Liebe Grüße

Timon

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Was für Pläne hast du in Bezug auf das Studium? Was willst du damit machen?

 

Verstehe ich das richtig, dass du einen Abischnitt von 1,8 hast? Hast du denn schon mal versucht, dich auf einen Studienplatz zu bewerben? Wurdest du schon abgelehnt?

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Mich interessiert die Wirtschaftspsychologie oder psychologische Tätigkeiten als Berater oder Coach am meisten. Die klinische Orientierung wäre nicht mein Fall denke ich. Ja, hab mich letztes Jahr überall beworben und bin mit 1,8 nirgens reingekommen. Nur in Wirtschaftspsychologie, aber damit ist man ja kein "richtiger" Psychologe und der BWL Anteil interessiert mich eigentlich garnicht. 

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Wenn dich die Wirtschaftspsychologie interessiert, warum studierst du dann nicht Wirtschaftspsychologie?

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Allerdings habe ich Angst, dass so ein Studiengang bei einer späteren Bewerbung nicht so gut ankommt wir ein Präsenzstudium und man Schwierigkeiten hat, einen Job zu finden

 

Mit einem Bachelor in Psychologie gibt es praktisch sowieso keine Jobs. Das wäre also das geringere Problem.

 

Fernuni Hagen hat der Studiengang zu.

https://www.fernuni-hagen.de/studium/studienangebot/einschreibstopp_psychologie.shtml

 

Zulassung zum Masterstudium und nachholen der klinischen Module war aber laut einigen Bereichten schon für Absolventen möglich..

 

Ob das bei der PFH auch klappt steht in den Sternen, dazu gibt es noch keine Erfahrungen, deswegen braucht es da einen gewissen Optimismus, an sich sollte nichts grundsätzlich dagegen sprechen. Aber bei solchen Sachen wird bekanntlich gerne gemauert, d.h. Wohnortwechsel wäre spätestens dann für dich angesagt. 

 

Da kannste im Prinzip auch gleich in Österreich studieren. Mit dem 1.8 NC hast du auch keine unrealistischen Chancen auf ein Präsenzstudium, zumindest mit Wartezeit sollte ein Nachrücken möglich sein, abbruchquote ist vglw. niedrig, aber gibt auch genug die in den ersten Semestern wegen Statistik hinschmeißen oder wegen den schlechten Aussichten zu BWL oder etwas anderem wechseln.  

 

Du solltest dir halt wirklich überlegen was du mit dem Studium machen willst, wenn du nicht vorhast das ganze bis zum Ende mit Therapeuthenausbildung etc. durchzuziehen und keine Mühen (und vor allem auch Kosten) zu scheuen. 

bleibt das ganze zwangsläufig ein "Spaßstudium zum Zeitvertreib" und so sehen das viele auch weswegen Psychologie mittlerweile ein extremes (Haus-)Frauenstudium geworden ist, die Abbruchquote ist zwar bei den Präsenzstudiengängen relativ gering, aber danach geht die nächste "Reise nach Jerusalem" mit dem Masterplatz los.

 

Ich würde dir raten dich wirklich lange und genau zu informieren. Gerade wenn du noch keinen Beruf erlernt hast geht man doch einige Risiken ein. 

 

 

 

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Denke, dass ein Wirtschaftspsychologiestudium vom psychologischen Inhalt her nicht das Gleiche wie ein richtiges Psychologiestudium ist und ich gerne einen Master machen will, welcher ja mit einem WiPsy Bachelor nicht so einfach gehen soll. 

Außerdem ist man dann kein vom BDP anerkannter Psychologe meine ich. 

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Psychologie ist ein ziemlich stark nachgefragtes Studienfach. Dem gegenüber steht ein Arbeitsmarkt, der eher schon mehr Bewerber als Stellen hat. Dass man als "Berater" in irgendeiner Einrichtung wirklich gute Chancen hat, wenn man mit Psychologen konkurriert, die ein Präsenzstudium absolviert haben und auch noch Praxiserfahrung durch Tätigkeiten während des Studiums mitbringen, das kann ich mir nicht vorstellen.

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Zitat

Denke, dass ein Wirtschaftspsychologiestudium vom psychologischen Inhalt her nicht das Gleiche wie ein richtiges Psychologiestudium ist

 

 

Ja richtig, es gibt einen Grund warum "Wirtschaftspsychologie" draufsteht.

Das ist ein Mischstudiengang BWL und Psychologie. 

 

Hat den Vorteil das es vielleicht "schöner zu studieren" ist, und das du damit vielleicht keine so besonders tollen, aber eben überhaupt Chancen hast irgendeinen Job in der Wirtschaft zu finden.

Dafür hat man dort halt das Problem das du weder "richtiger Psychologe" noch richtiger "Betriebswirt" sein wirst. 

Letzteres reduziert die Einstiegschancen weil man für viele Stellen nicht mehr in Frage kommt und sich auf Marketing/Personal etc. beschränken muss...   "teehee, ich bin 25 ich will HR-Managerin werden". da selbe Problem wie Psychologie,

Der Bereich ist ebenfalls überlaufen, beliebte weil (vglw. anspruchslose) Schwerpunkte im BWL Studium. Macht den Einstieg schwieriger, weil Arbeitgeber es sich leisten können wählerischer zu sein als ohnehin schon, und die "Inflationierung" führt wie immer zur Entwertung was sich natürlich auch auf das realisierbare Gehalt auswirkt..

 

 

bearbeitet von Count Goldbeast

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Wäre es denn für dich auch eine Möglichkeit, über Wartezeiten und/oder freiwilliges soziales Jahr Wartesemester zu sammeln?

 

Ansonsten hast du eben immer das Problem, erklären zu müssen, warum ein Fernstudium statt eines Präsenzstudiums. Das ist bei Berufstätigen nicht so schwer, denn sie sammeln gleichzeitig Berufserfahrung. Aber wenn man nicht berufstätig ist, wirft das Fragen auf.

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Statt freiwilligem sozialen Jahr würd ich für einem "angehenden Psychologen" eher den freiwilligen Wehrdienst empfehlen.

In sozialen Einrichtungen wird man sich später im Rahmen der Ausbildung noch mehr als genug aufhalten aber gerade wenn man Psychologie studieren will hat man da gerade wenn es nur ein paar Monate sind die Möglichkeiten ganz andere Eindrücke und Erfahrungen sammeln die man dann auch im Studium nützen können wird. - Mehr Geld gibt es außerdem.  

bearbeitet von Count Goldbeast

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