yoshua

Ich trete auf der Stelle, weiß nicht so richtig weiter.

40 Beiträge in diesem Thema

Hallo Leute, 

 

ich suche nun seit einiger Zeit nach Arbeit. Ich war kurze Zeit befristet bei einem Unternehmen nach meinem Bachelor Abschluss BWL. Ich kann gute Noten vorweisen, mein Englisch ist gut. Dennoch ist es nicht einfach. 

 

Ich fühle mich nicht wohl mit der Situation und es muss sich einfach was tun. 

 

Ich habe schon überlegt einen Master drauf zu setzen. Mein Traum ist es irgendwann noch zu promovieren und an einer HS zu lehren. Aber ich weiß nicht ob das eigentlich ein blödsinniger Traum ist. Aber mal davon abgesehen, weiß ich auch nicht ob ein Master mit 32 Jahren an einer Präsenzuni sinnvoll ist. Es könnte sein, dass Unternehmen dies als Verlegenheitstat sehen. 

 

Ihr merkt, ich bin mir sehr unschlüssig darüber  was ich tun soll. Vorallem weil man ja auch so langsam mal eine Familie möchte. Als Student hätte man wieder kein bzw. wenig Einkommen. 

 

Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen? Master starten mit evtl. Werkstudententätigkeit? Weiter nach Vollzeitjob suchen und Fernstudium (bin als Akademiestudierender an der FU angemeldet) starten? 

 

Was ist denn mein Ziel fragt sich evtl. der/die Ein oder Andere. Wie gesagt mein Endziel (Traum)  Promotion und lehren. Mein Zwischenziel ist ein guter Job mit Mix aus Logistik /IT. 

 

Ich hoffe, dass ich nicht zu durcheinander geschrieben habe und freue mich auf eure Meinungen. 

 

MfG 

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Woran krankt denn die Jobsuche? Wenn Sie 32 sind, berufsbegleitend studiert haben und dann ja vorher auch wohl schon eine Ausbildung hatten, dann wird Ihnen der Master vermutlich zwei Jahre später auch nicht alle Türen öffnen - und Sie sind dann 34.

 

An Ihrer Stelle würde ich erst mal die Ausgangsposition  genau anschauen: Was haben Sie  mit welchem Ergebnis in Richtung Stellensuche gemacht? Wie sind Ihre Voraussetzungen? Wo gibt es Hindernisse in Ihren Augen? Wo in den Augen der Bewerbungsempfänger? Bewerben Sie sich auf die richtigen Jobs? Usw.

 

Konkret ist leider schwer etwas zu sagen. Es gibt zu wenige Informationen über Sie.

 

Sabine Kanzler

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Hut ab, für bzw. vor deiner Offenheit hier im Forum.

 

"Die" Lösung wird es für deine Situation nicht geben. Wenn du aktuell nicht in Lohn und Brot stehst, und du es finanzieren kannst, dann würde sich natürlich anbieten, die Zeit ("sinnvoll") zu nutzen, z.B. mit einer Weiterqualifikation. Allerdings, wie @KanzlerCoachingschon anmerkte, ist dir nicht wirklich geholfen, wenn du einen Master hast, aber immer noch ohne Anstellung. Beim Taxifahren wird es dem Kunden letztendlich egal, ob du einen Bachelor oder Master hast:wink:.

 

Wenn sich die Jobsuche bei dir wirklich so schwierig gestaltet, dann wäre es in der Tat wichtig, mal zu analysieren, woran es hapert. So gerne in unserem Land auch die Wichtigkeit einer entsprechenden Qualifikation angepriesen wird, so elementar ist auch die Berufserfahrung, die ab einem gewissen Alter erwartet wird. Einen Master kannst du jederzeit noch aufsatteln.


Staatlich anerkannter Erzieher | Sozialmanagement (berufsbegleitendes Seminar) | Staatlich geprüfter Betriebswirt (AWS | BSW) | Fachwirt Facility Management (GEFMA) 

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Hallo Frau Kanzler und SirAdrianFish, 

 

meinen Bachelor habe ich an einer Präsenz FH gemacht und ja,  eine Ausbildung habe ich auch. 

 

Woran hapert es... Ich bin mir selbst nicht sicher, bzw. denke ich dass es sicher mehrere Einflüsse hat. 

 

Ich habe halt wenig Berufserfahrung nach dem Studium, aber irgendwo muss man die ja auch herbekommen. Ich habe einen Migrationshintergrund. Möchte niemandem was unterstellen, aber es ist halt so, dass wir es etwas schwerer haben, auch wenn man hier geboren ist. 

 

Ich weiß nicht warum, aber ich habe einfach das Gefühl, dass man mir einen akademischen Job nicht so recht zutraut. Mir wurde z.B. von einem Unternehmen angeboten Teamleiter im Lager zu sein. Kernaufgaben: Ware annehmen, Kommissionierung, verbuchen...  Eine Stelle die für eine "Fachkraft für Lagerlogistik" ausgeschrieben war. Obwohl ich mich für eine Stelle mit akademischem Hintergrund bewarb. Ich glaube echt, dass viele glauben "der kann das doch gar nicht" oder so. 

 

Meine Unterlagen sind gut gemacht. Ich war bei einer Stelle in der Uni meiner Stadt und die haben sich das angeschaut. 

 

Ich muss nicht mal was aus meinem Wunschbereich machen. Es wäre auch völlig ok was Anderes zu machen. Es geht mir auch nicht um irgendeine fette Kohle, aber ich möchte schon gerne was ausüben wozu zumindest ansatzweise ein Studium nötig ist. Es geht ja auch darum, dass man ein wenig geistig gefordert sein möchte. Hoffe das klingt nicht arrogant. 

 

Ich schaue ständig bei Stepstone und klicke "ohne Berufserfahrung" an. Aber 90% der Stellen verlangen einen konkreten Schwerpunkt im Studium. Ich habe den Schwerpunkt Logistik. Es gibt wirklich selten Stellen, wo ich sagen kann ok das passt. Evtl. so 1 bis 2 pro Woche. Vielleicht suche ich auch falsch, ich weiß es nicht. Es soll ja so viele Jobs geben, dass die Unternehmen mit dem Einstellen gar nicht mehr nachkommen... 

 

Ich will einfach einen akademischen Job. Das Geld ist mir egal, solange es nicht moralisch verwerflich ist. 

 

MfG 

Bearbeitet von Markus Jung
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vor 16 Minuten, yoshua schrieb:

Ich habe halt wenig Berufserfahrung nach dem Studium, aber irgendwo muss man die ja auch herbekommen. Ich habe einen Migrationshintergrund. Möchte niemandem was unterstellen, aber es ist halt so, dass wir es etwas schwerer haben, auch wenn man hier geboren ist. 

 

Umso wichtiger ist die eigene Präsentation und Selbstvermarktung.

 

vor 17 Minuten, yoshua schrieb:

Ich weiß nicht warum, aber ich habe einfach das Gefühl, dass man mir einen akademischen Job nicht so recht zutraut. Mir wurde z.B. von einem Unternehmen angeboten Teamleiter im Lager zu sein. Kernaufgaben: Ware annehmen, Kommissionierung, verbuchen...  Eine Stelle die für eine "Fachkraft für Lagerlogistik" ausgeschrieben war. Obwohl ich mich für eine Stelle mit akademischem Hintergrund bewarb. Ich glaube echt, dass viele glauben "der kann das doch gar nicht" oder so. 

 

Vielleicht liegt aber auch in einem solchen Weg eine Chance, Praxiserfahrung zu sammeln und sich unter Beweis zu stellen. Und evtl. solltest du die (leitende) Tätigkeit in einem Lager nicht unterschätzen. Logistik ist ja inzwischen nicht nur eine Palette von der Laderampe zum Hochregallager zu bewegen. Ebenso gerne wird übrigens auch die Fähigkeiten, die durch ein Bachelorstudium vermittelt werden überschätzt.

vor 23 Minuten, yoshua schrieb:

Meine Unterlagen sind gut gemacht. Ich war bei einer Stelle in der Uni meiner Stadt und die haben sich das angeschaut.

 

Ich will jetzt nicht die besagte Stelle an der Uni schlecht machen. Aber vielleicht solltest du deine Unterlagen auch noch mal von jemandem gegenlesen lassen, der mit beiden Beinen im "realen" Leben steht - ich hoffe, das klingt jetzt nicht allzu ketzerisch?. 

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vor 46 Minuten, yoshua schrieb:

Ich habe halt wenig Berufserfahrung nach dem Studium, aber irgendwo muss man die ja auch herbekommen. Ich habe einen Migrationshintergrund. Möchte niemandem was unterstellen, aber es ist halt so, dass wir es etwas schwerer haben, auch wenn man hier geboren ist. 

Das macht es sicherlich nicht leichter, denke ich ist aber bei entsprechenden Deutschkenntnissen in der Regel weniger das Problem, zumindest in den meisten Betrieben heute nicht, wenn sie international ausgerichtet sind.

vor 46 Minuten, yoshua schrieb:

 

Ich weiß nicht warum, aber ich habe einfach das Gefühl, dass man mir einen akademischen Job nicht so recht zutraut. Mir wurde z.B. von einem Unternehmen angeboten Teamleiter im Lager zu sein. Kernaufgaben: Ware annehmen, Kommissionierung, verbuchen...  Eine Stelle die für eine "Fachkraft für Lagerlogistik" ausgeschrieben war. Obwohl ich mich für eine Stelle mit akademischem Hintergrund bewarb. Ich glaube echt, dass viele glauben "der kann das doch gar nicht" oder so. 

@Markus Jung irgendwie spinnt die Maske, ich muss immer alles einmal Löschen und dann schreiben, weil alles Rückwärts geschrieben wird,  und wenn ich es nicht mit entferne Löschen will sonder mit "Back" gehe ich im Browser zurück, was ich eigentlich ausgestellt habe, und wenn das nicht, dann verdoppeln sich nach jedem Wort die Wörter (bin über Mozialla drin)

 

Hier würde mich zunächst Interessieren, welche Vorerfahrung du für deinen Wunschbereich mitbringst (IT/Logistik). Wenn bisher keine wesentlichen außer ggf. ein Profilfach im Studium, dann würde ich als AG ggf. sogar ähnlich handeln, um zu prüfen

1. Wie deine Fähigkeiten in der Leitung von Teams bestellt sind

2. Wie deine Fähigkeiten im Bereich Logistik sind

3. Wie du dein Handwerk beherrscht

 

Natülich ist eine Solche Tätigkeit nicht gleich einer akademischen, aber Sie würde denke ich eher auch nicht einem Berufsanfäger in der Lagerlogistik als Teamleitung zugeschrieben. Natrülich wäre hier vergleichbarer eine Stelle eines Logistikmeisters aber naja. Sieh es ggf. wie einen Marathon, am Anfang steht üben am Ende der Sieg :D

 

vor 46 Minuten, yoshua schrieb:

 

Meine Unterlagen sind gut gemacht. Ich war bei einer Stelle in der Uni meiner Stadt und die haben sich das angeschaut. 

Wie mein Vorschreiber möchte ich die Stelle nicht schlecht machen, aber die Erfahrung sagt da oft etwas anderes. Gerade, wenn du so konkrete Vorstellung hast und es so massive Probleme gibt mit den Unterlagen, die du hast würde ich dir persönlich empfehlen eine entsprechende Fachberatung in Anspruch zu nehmen.

 

Jetzt besteht natürlich die Frage wo? Da ich aus der Zeit vor meinem Synonym "Ida" weiß, dass wir hier im Forum einen kompetenten Ansprechpartner haben, der umfangreiche qualifzierte Erfahrung in dem Bereich hat, der selber jedoch keine Werbung für sich macht, möchte ich dich mit der Nase auf eine Option stoßen. Da ich nicht weiß, ob die Person möchte, dass ich einfach ihren Namen hier erwähne angesichts des grade erklärten, hier der Link zu zwei Unterwebsites Der Kurze Blick und Bewerbungsunterlagen Check oder das von dieser Geschriebene Buch "Die Perfekte Bewerbung"

 

Ich habe auch lange gedacht meine Unterlagen waren gut, weil es in der Ausbildung als gut gelehrt wurde, bis ich gemerkt habe, die Schule des Ausbildungsbetriebs hat es als so gelehrt, dass es für den eigenen Betrieb ausreicht. Auch hilft eine individuelle Beratung meist sich von der Masse abzusetzen und den "typischen" Berufsanfängerbewerbungen.

 

Die Preise stehen jeweils auf den Seiten und auch Infos zur Absetzbarkeit. Ich persönlich kann aber nur sagen, manche Investiitionen Lohnen sich auch wenn Sie zunächst das Portomonnaie ein wenig erleichtern.

vor 46 Minuten, yoshua schrieb:

 

Ich muss nicht mal was aus meinem Wunschbereich machen. Es wäre auch völlig ok was Anderes zu machen. Es geht mir auch nicht um irgendeine fette Kohle, aber ich möchte schon gerne was ausüben wozu zumindest ansatzweise ein Studium nötig ist. Es geht ja auch darum, dass man ein wenig geistig gefordert sein möchte. Hoffe das klingt nicht arrogant. 

 Auch das kann ich verstehen. Gerade dann möchte ich noch mal auf das vorher schon gesagte verweisen. Ich denke aber auch, dass es dir wirklich klar sein sollte, was du möchtest, was du kannst und wo du bereit bist, um zu deinem Ziel zu kommen zunächst auch Kompromisse zu machen, um eben Berufserfahrung zu sammeln.

 

vor 46 Minuten, yoshua schrieb:

 

Ich schaue ständig bei Stepstone und klicke "ohne Berufserfahrung" an. Aber 90% der Stellen verlangen einen konkreten Schwerpunkt im Studium. Ich habe den Schwerpunkt Logistik. Es gibt wirklich selten Stellen, wo ich sagen kann ok das passt. Evtl. so 1 bis 2 pro Woche. Vielleicht suche ich auch falsch, ich weiß es nicht. Es soll ja so viele Jobs geben, dass die Unternehmen mit dem Einstellen gar nicht mehr nachkommen... 

Naja, ich weiß nicht, ob du dich auch auf solche Stellen bewirbst, denn Personaler wissen, dass in der Regel kaum ein Bewerber alle Voraussetzungen erfüllt und das ist auch gar nicht unbedingt gewollt. Natürlich würde man als Chefarzt keinen gerade fertigen Medizinstudierenden einstellen, aber in anderen Bereich ist das mit der Erfahrung relativ. Manchmal muss man es einfach wagen. So habe ich es in der Vergangenheit gemacht und nur bei der aller ersten Stelle, habe ich mich auf eine Beworben, bei der ich dem Profil 100% entsprach. Danach nie wieder. Von fachfremder Weiterentwicklung in einem Informatikbereich (ich komme aus der Pflege und studiere in einem Gesundheitswissenschaftlichen Bereich) bis jetzt hin zu Stellen in meiner Wunschrichtung der Versicherung und als Dozentin. Ist das einfach- nein. Gibt es Absagen? Natürlich, gebe ich auf? Niemals.

Aber ich habe immer wieder überprüft passt das was ich biete zu dem was ich möchte und dem was das Unternehmen im groben Sucht und warte auf den Feinschliff im Direktkampf (Vorstellungsgespräch).

 

 

vor 46 Minuten, yoshua schrieb:

 

Ich will einfach einen akademischen Job. Das Geld ist mir egal, solange es nicht moralisch verwerflich ist.

Nicht falsch verstehen, ich will auch so vieles aber manchmal gibt es nicht sofort was man will und man muss darauf hinarbeiten, die Frage ist ob man bereit dazu ist und manchmal sagt das einem Personaler auch einiges darüber aus, was du als Berufsanfänger bereit bist zu investieren.

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Ich kann nachvollziehen, dass jeder Berufsanfänger klein beginnt. Aber was sage ich dann dem nachfolgenden Arbeitgeber? Er wird fragen warum ich einen Job ausgeübt wozu gar kein Studium nötig ist.

 

Er wird sich zudem fragen ob ich denn einer anspruchsvolleren Stelle überhaupt gewachsen bin. Oder sind sich Arbeitgeber dessen bewusst, dass nicht jeder gleich eine typische Akademiker Stelle bekommt? 

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Was wäre denn Ihrer Meinung nach "eine typische Akademikerstelle" für Sie. Um mal Klartext zu reden: Nach dem Bachelorexamen sind Sie Berufsanfänger. Klingt jetzt vermutlich nicht wirklich nett, ist aber so.

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vor 4 Minuten, yoshua schrieb:

Ich kann nachvollziehen, dass jeder Berufsanfänger klein beginnt. Aber was sage ich dann dem nachfolgenden Arbeitgeber? Er wird fragen warum ich einen Job ausgeübt wozu gar kein Studium nötig ist.

Ist das denn so? Wie sind denn die Erfahrungen von anderen hier? Ich selber komme beruflich ohnehin schon aus einem Bereich, in dem ein akademischer Abschluss nicht viel Unterschied macht aber manches erleichtert. Und jetzt geht es ja erst einmal auch nicht um den nächsten Arbeitgeber sondern darum irgendwo einen Fuß in die Tür zu bekommen. Ich möcht etwas an der "Denkrichtung" rütteln. Frage dich nicht, was der nächste Arbeitgeber denkt, sondern überlege welcher Arbeitgeber perspektivisch Sinn macht. Selbst wenn du bei diesem in einem Bereich beginnen musst, der nicht deiner Qualifikation entspricht, kannst du z.B. in einem Vorstellungsgespräch Weiterentwicklungsmöglichkeiten ansprechen, dich also ggf. Hocharbeiten. Einen Arbeitgeber, der dir Entwicklungschancen aufzeigt würde ich in deiner Situation präferieren anstelle der Denkweise, wenn ich einen niedrigerere Qualifikation angehe habe ich quasi schon innerlich gekündigt, weil das möchte ich ja nicht ich möchte eine Akademikerstelle und deswegen nehme ich was, aber nur bis ich genau das finde. Personaler merken recht schnell, was deine Motivation ist und das kann ein riesen Stolperstein werden.

vor 4 Minuten, yoshua schrieb:

 

Er wird sich zudem fragen ob ich denn einer anspruchsvolleren Stelle überhaupt gewachsen bin. Oder sind sich Arbeitgeber dessen bewusst, dass nicht jeder gleich eine typische Akademiker Stelle bekommt? 

 

"Typische Akademikerstelle" weißt du, ja es gibt sie aber es gibt sie auch nicht. Den Arbeitgeber interessiert erst einmal dass du überhaupt im relevanten Sektor Erfahrung gesammelt hast. Dann wird er sich auch dafür interessieren, wie du dich da angestellt hast (das Arbeitszeugnis). Danach wird er sich zudem dafür interessieren, wie du deine Kompetenzen aufgebaut und erweitert hast. Der Akademische Abschluss ist manchmal relativ gerade im Bachelor Bereich und wird oft mit stellen eines Meisters gleichgesetzt. Ich kann dein Bestreben verstehen und perspektivisch ist es sinnvoll. Wenn du aber aktuell keinen anderen Einstieg findest würde ich überlegen, was ich bereit wäre zurückzustellen, vielleicht auch um mein Profil in dem Bereich noch zu vertiefen. Und ja, die wenigstens "Akademiker" arbeiten sofort als Akademiker und vielfach wirst du auch auf den ersten Blick gar keinen Akademiker vermuten. Oft ist der Unterschied gegenüber anderen beruflich Qualifizierten nicht der Akademische Abschluss, er findet sich manchmal maximal auf der Gehaltsabrechnung.

 

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vor 18 Minuten, yoshua schrieb:

Ich kann nachvollziehen, dass jeder Berufsanfänger klein beginnt. Aber was sage ich dann dem nachfolgenden Arbeitgeber?

 

Immerhin wärest du dann aber schon mal einen großen Schritt weiter. Zur Zeit gibt es noch keinen aktuellen AG, von daher ist es müßig, sich über Dinge den Kopf zu zerbrechen, die in weiter Ferne liegen.

vor 21 Minuten, yoshua schrieb:

Er wird fragen warum ich einen Job ausgeübt wozu gar kein Studium nötig ist.

 

Oder er wird sich denken, der Mann ist gewillt zu arbeiten, komme was wolle.

 

Es läuft im Leben selten so, wie man es sich denkt, wünscht oder erwartet. Bei jeder Entscheidung, die du triffst, werden Folgeentscheidungen von Nöten sein. Aber dazu musst du die ersten Schritte gehen.

 

Verstehe mich nicht falsch, es geht mir nicht darum, jeden x-beliebigen Job anzunehmen. Aber gelegentlich muss man über seinen eigenen Schatten springen, wenn keine Alternative in Sicht ist.  

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