24 Beiträge in diesem Thema

hallo, markus und schicksalszeugen!

ich habe ein paar fragen. ich hoffe, dass das hier nicht zuviel ist (aber markus ist ja admin und kann meinen beitrag dann einfach löschen ;] ).

ich bin heute aus heiterem himmel über diese studienofferte gestolpert - gerade, als ich mich fragte, wie ich beruflich denn nun weitermache.

ich war von der einen auf die andere sekunde überzeugt. selten, sowas, und nur erklärlich vor dem hintergrund, dass ich ohnehin schon technisches übersetzen studiert habe - sprich, an die durchdringung und formulierung komplexer oder anderweitig verwirrender sachzusammenhänge gewöhnt bin (ganz zu schweigen von der art, wie zusammenhänge erst dadurch verwirrend werden, dass jemand - sagen wir, ein ingenieur - außerstande ist, sie verständlich darzustellen).

nun ist es zwar ein bisschen viel, alleinerziehend voll zu arbeiten und nebenher noch diese brezel zu backen, aber ich will nunmal imstande sein (und das gegebenenfalls "nachweisen" können), nicht nur texte zu übersetzen oder sonstwie nach vorlage zu arbeiten, sondern sie selbst zu verfassen - und wenn ich mit einem voll arbeitenden mann, zwei kleinkindern und keinen finanzen noch mein studium in einigermaßener normzeit durchziehen konnte, dann schaff ich das wohl auch. außerdem sind die dinge, die man tun WILL, tatsächlich meistens machbar.

meine fragen beziehen sich nicht darauf, ob dieses fernstudium einen in die lage versetzt, fantastisch zu texten - mehr als den theoretischen unterbau erwarte ich davon nicht.

es geht vielmehr um zweierlei:

- über welches thema hast du deinen aufnahmetext verfasst, markus?

ich plane einen kleinen exkurs über mein steckenpferd, die kernkraftwerke (politische schlussfolgerungen würden da zwangsläufig in die falsche richtung führen - ich habe eine rein technische affinität zu diesen kleinen schweinebiestern).

vor mir selber kriege ich das journalistisch locker gerechtfertigt, nachdem der ausstieg faktisch so gut wie vom tisch ist. wird atomenergie wieder ein anerkanntes standbein innerdeutscher energieproduktion, schadet es nicht, mittels eines entsprechenden artikels auch laien in die lage zu versetzen, die funktionsweise von kkws nachvollziehen zu können.

aber das ist ja nur meine interne rechnung. siehst du an diesem vorhaben etwas zum scheitern verurteiltes?

wenn ja, muss ich mir rasch etwas anderes ausdenken, da für eine bewerbung nur noch der poststempel vom montag gilt.

- bist du dir einig (dies ist eine ketzerische frage), dass das studium sein geld wert ist?

die blanken informationen hätte man sich auch günstiger beschaffen können - aber vielleicht nicht in dieser zusammenstellung und aufbereitung. ich weiß natürlich auch nicht, inwieweit die betreuung und die rückmeldungen tatsächlich wirksame faktoren sind.

dennoch möchte ich wissen, ob man mit dem geld nicht quasi den abschluss kauft (unabhängig davon, dass man auch sonst eine menge dafür tut, wie ich lese. was man ohne investition und abschluss freilich genauso könnte.)

das soll nicht blöd klingen, ich bin nicht geizig - ich bin nur knapp bei kasse, und meine fehlplanungen gehen an anderer leute rücken runter.

was genau ist diese anderthalb bis zweitausend euro (sie sind teurer geworden) wert?

vermutlich fallen mir beim morgigen räsonieren über schnelle brüter noch mehr fragen ein. dann such ich hier die editierfunktion, es sei denn, es breitet sich allzu kollektives entsetzen über mein einbrechen aus.

vielleicht haben wir aber auch glück und motivieren uns gegenseitig, sollte ich da irgendwie landen.

ich winke also aus der ferne, grüße euch und danke im voraus für die etwaige erhellung meiner o.g. dunklen partien

(und das sagt ausgerechnet... warum nehm ich nicht fusionsreaktoren?) sonne

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Hallo Sonne,

ich habe mir erlaubt, Deinen Beirag in ein neues Thema zu verschieben, da er sonst ggf. in meinen Erfahrungsberichten untergegangen wäre.

über welches thema hast du deinen aufnahmetext verfasst, markus?

... ein paar Links auf längere redaktionelle Beiträge auf Fernstudium-Infos.de haben ausgereicht.

siehst du an diesem vorhaben etwas zum scheitern verurteiltes?

Nein, ich halte einen Text über Kernkraftwerke schon für sehr anspruchsvoll. Du kennst Dich damit gut aus, außerdem hast Du Dir das Ziel gesetzt, verständlich zu formulieren. Das reicht auf jeden Fall aus. Die DFJS erwartet ja auch keine perfekten Texte - sonst müsstest Du das Studium ja nicht mehr machen ;-)

- bist du dir einig (dies ist eine ketzerische frage), dass das studium sein geld wert ist?

Für meine Bedürfnisse: eindeutig ja! Zunächst sei noch mal darauf hingewiesen, dass es sich hier ja nicht um ein akademisches Studium handelt, sondern um eine Weiterbildung.

Klar könnte man sich auch Fachliteratur besorgen. Diese müsste man dann aber erstmal zusammenstellen (ggf. mehrere Bücher pro Thema etc.) und, was das Wichtigste ist: Du hättest keinerlei Feedback.

Hier hast Du zu jedem Heft eine Einsendeaufgabe als Rückmeldung, dass Du den Inhalt begriffen hast und auch umsetzen kannst. Die Einsendeaufgaben bestehen immer nur zu einem Teil aus der Wiedergabe von Inhalten, ein Teil ist immer auch die Anwendung des Wissens.

Dazu kommen regelmäßige Fachchats und Online-Sprechstunden mit den Tutoren - die moderiert werden und ein bisschen was von Virtual Classrooms haben (auch wenn rein textbasiert gearbeitet wird). Leider sind diese Chats bisher oft nicht sehr gut besucht, aber durch die Protokollierung hat man auch hinterher noch etwas davon.

Primär helfen Dir aber die Schreibübungen: Insgesamt vier (davon wahlweise einmal Recherche-Dokumentation und einmal Text redigieren) und die etwas komplexere Abschlussarbeit.

Wenn man es also ernsthaft angeht, kann man durch dem Kurs einen hohen Nutzen erzielen. Diesen sehe ich aber primär im erlernten Wissen und den Fähigkeiten - weniger im Wert des Abschlusses, da es keine Präsenzprüfung gibt und die DFJS keine Hochschule ist.

Als wertlos würde ich das Abschlusszeugnis allerdings auch nicht betrachten: Es gibt wenig/keine vergleichbaren Angebote und die Bekannteheit sowohl der DFJS als auch des dahinter stehenden DFJV (Deutscher Fachjournalisten-Verband) steigen stetig und man arbeitet auch konstant an der Steigerung der Qualität.

Viele Grüße

Markus


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hallo markus,

danke für die fixe antwort!

wär nicht wild gewesen, wenn mein post in den erfahrungsberichten untergegangen wäre, da ich ja nur deine einschätzungen gebraucht habe.

@thema - stimmt, es ist nicht anspruchslos und nichtmal öde. trotzdem könnte es ja sein, dass es nicht passt - zu populärwissenschaftlich vielleicht. :]

natürlich ist das kein akademischer abschluss und insgesamt "nur" eine weiterbildung; darüber bin ich froh, denn ein vollzeitstudium habe ich ja nun schon hinter mir.

tja dann... verflixt, eine echte wahl hab ich garnicht. journalismus fehlt mir nunmal. muss noch drauf.

also bewerbe ich mich da nun und raufe mir vermutlich demnächst die haare über den umfang der zusätzlichen arbeit. oder sie nehmen mich erst garnicht - ich bin nur sehr vage im bilde über das verhältnis zwischen plätzen und bewerbern.

wie schnell sind sie mit zu- oder absagen?

ich frage und frage... wenns zuviel ist, dann ignorier mich bitte einfach!

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Für Fragen ist dieses Forum ja da...

Bei mir hat sich das Interesse damals aus der Recherche für Fernstudium-Infos.de heraus gegeben. Also eher nicht der übliche Ablauf - ich hatte die Zusage für meinen Platz recht schnell.

Es gab in der Vergangenheit mal Zahlen über Plätze und Bewerber - die habe ich allerdings nicht mehr im Kopf und möchte jetzt keine Gerüchte in die Welt setzen. Aber es gibt schon deutlich mehr Bewerber als Plätze ;-)

Viele Grüße

Markus


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nachdem ich nun die bewerbung rausgebombt habe, will ich nochmal wegen des umfangs nachforschen. deinen fred kenne ich ja. bist du der ansicht, dass man das wirklich berufsbegleitend machen kann, wenn man voll arbeitet (von den kindern reden wir jetzt mal garnicht)?

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bist du der ansicht, dass man das wirklich berufsbegleitend machen kann, wenn man voll arbeitet

Eindeutig ja - der Aufwand ist deutlich geringer als bei einem akademischen Fernstudium - und selbst das schaffen Leute neben einem Fulltime-Job.

Viele Grüße

Markus


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heute habe ich die zusage gekriegt und damit die möglichkeit, all meine fragen demnächst im feldversuch selbst zu beantworten.

danke dir nochmal für alles!

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Hallo Sonne,

das ging ja dann jetzt alles sehr schnell. Erstmal herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

Nun bin ich natürlich sehr gespannt, was Du uns so berichtest.

Und freue mich gelegentlich dann auch mal über einen fachlichen Austausch mit Dir. Wann geht es denn nun los bei Dir?

Viele Grüße

Markus


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start ist am 1.3. - verbindliche zusage muss bis spätestens 5.2. bei ihnen eingehen.

ich lese mich gerade noch durch beurteilungen drittseits, die in diesem fall: http://www.journalismus.com/_talk/archive/index.php/t-22988.html allerdings eher den charme eines ausgemachten zickenlagers versprühen. was hältst du davon?

leider sind ihre referenzlinx tot, und die site weist keine brauchbare sufu auf (jedenfalls habe ich bis jetzt keine gefunden [€-die links oben führt mich nur zu google-einträgen]).

ich geh nach wie vor davon aus, dass ich die weiterbildung mache. über fachlichen austausch würd ich mich auch freuen. :)

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Die Beiträge kenne ich. Aus meiner Praxis und meinen Erfahrungen kann ich bisher nur Positives berichten - sowohl was die Schule, als auch was den Verband angeht. Stecke aber in der Branche auch nicht wirklich drin und kann nur sagen, dass ich im Bereich Fachjournalismus kein vergleichbares Fernstudium-Angebot gefunden habe.

Viele Grüße

Markus


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