Sectorius

Erfahrungsbericht zum Studiengang BWL

34 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich habe mich wacker durch die Artikel zurück bis 2007 gekämpft. Leider konnte ich nirgens einen zusammenfassenden Bericht über Studienabläufe und die reale Qualität im Fernstudiengang Diplom-Betriebswirtschaft finden. Da sich, wie ich gelesen habe, in diesen Studiengang regelmäßig neue Studenten einschreiben, fänd ich es klasse, wenn ich einige Infos zu folgenden Fragen bekommen könnte:

1. Wie gut gestaltet sich die Betreuung durch die Profs/Dozenten, insbesondere wenn sich inhaltliche, bzw. Verständnisprobleme auftun?

2. Man liest allerorten in diesem Forum, dass sich die Versorgung mit Material zum Teil holprig bis defizitär darstellt. Ist das so?

3. Gibt es Infos zur Betreuungsqualität bei den Präsenzveranstaltungen - insbesondere am Standort Berlin-Falkensee udn Wismar?

4. Was kann generell zur Organisation des Studiums gesagt werden

5. Was kann im speziellen zum versandten Lehrmaterial gesagt werden?

6. Wird die Bildung von Lerngemeinschaften durch die FH Wismar resp. durch Wings aktiv unterstützt? Wenn ja, durch welche Maßnahmen?

7. Wie schnell bekommt man Unterstützung durch Dozenten / Professoren?

Die letzte Frage ergänzt sicher die erste. Es wäre nett, wenn sich jemand berufen fühlt, einen unwissenden, angehenden FH Wismar Studenten im Input zu versorgen.

Gruß aus Berlin,

Ralf Scholz

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Hallo Herr Scholz!

Ich mache zwar nicht BWL, sondern WI - aber da sich organisatorisch und auch inhaltlich bei diesen beiden Studiengängen viele Überschneidungen ergeben, fühle ich mich kompetent genug, Dir zu antworten.

Hallo zusammen,

ich habe mich wacker durch die Artikel zurück bis 2007 gekämpft. Leider konnte ich nirgens einen zusammenfassenden Bericht über Studienabläufe und die reale Qualität im Fernstudiengang Diplom-Betriebswirtschaft finden.

Oh. Na, dann hast Du ja eine Aufgabe in ein, zwei Jahren :)

Da sich, wie ich gelesen habe, in diesen Studiengang regelmäßig neue Studenten einschreiben,
Es gibt recht viele an der Wings, vermutlich irgendwas zwischen 500 und 1000 im Studiengang BWL, sagt mir meine Kristallkugel.
fänd ich es klasse, wenn ich einige Infos zu folgenden Fragen bekommen könnte:

1. Wie gut gestaltet sich die Betreuung durch die Profs/Dozenten, insbesondere wenn sich inhaltliche, bzw. Verständnisprobleme auftun?

Kommt auf den Professor an. Durch eine eigene, inoffizielle Community erhält man eigentlich in allen Fächern hervorragende Hilfe zur Selbsthilfe von Mitstudentinnen und Mitstudenten.

Viele Professoren helfen gern und schnell per Email oder über die Lernplattform Stud.IP. Und es kommt ganz stark darauf an, was Du Dir unter Betreuung vorstellst und was Du Dir davon erhoffst. Es gibt tolle Freiheiten, z.B. terminlich und es ist relativ preisgünstig. Im Gegenzug wird aber eben nicht täglich Händchen gehalten und es gibt keinen "Klassenverband", der zusammengeklebt wird durch eine Vielzahl von Seminaren. Man muss also sich selbst organisieren, aber das ist doch auch ein Vorteil.

2. Man liest allerorten in diesem Forum, dass sich die Versorgung mit Material zum Teil holprig bis defizitär darstellt. Ist das so?

Das ist das, was man über den Studiengang Wirtschaftsrecht liest. Für WI kann ich das nicht bestätigen und für BWL gilt es wohl auch nicht. Alle Materialien kommen am Anfang des Semesters per Lieferdienst. Über Wirtschaftsrecht kann ich nichts sagen.

3. Gibt es Infos zur Betreuungsqualität bei den Präsenzveranstaltungen - insbesondere am Standort Berlin-Falkensee udn Wismar?

Was für Infos zur Betreuungsqualität? Es ist nicht so, dass jeder Standort seine eigenen Dozenten vorhält (mit ganz wenigen Ausnahmen) Stattdessen reisen Wismarer Dozenten für ihr jew. Fach quer durch Deutschland von Standort zu Standort, insofern unterscheiden sich die Standorte wenig. Es werden aber wohl nicht immer alle Veranstaltungen an allen Standorten angeboten, wie bei jedem Fernstudienanbieter. Damit Du keine falschen Vorstellungen hast: Außerhalb der Veranstaltungen bieten die Veranstaltungsorte keine fachlichen Ansprechpartner o.ä., es sind einfach nur Räumlichkeiten, mehr nicht.

4. Was kann generell zur Organisation des Studiums gesagt werden

Die Frage ist zu allgemein gehalten, so kann ich sie leider nicht beantworten.

5. Was kann im speziellen zum versandten Lehrmaterial gesagt werden?

Was soll man hierzu denn sagen? Es handelt sich meist um aufbereitete Studienunterlagen, teilweise gibt es zusätzlich "normale" Lehrbücher. Wie in jedem Studium ist es ggfs. angeraten, weitere, empfohlene oder auch nicht explizit empfohlene Literatur zu verwenden.

6. Wird die Bildung von Lerngemeinschaften durch die FH Wismar resp. durch Wings aktiv unterstützt? Wenn ja, durch welche Maßnahmen?

Keine Ahnung.

7. Wie schnell bekommt man Unterstützung durch Dozenten / Professoren?

Kommt auf die Art der Unterstützung an. Wie stellst Du Dir die Unterstützung vor?

Die letzte Frage ergänzt sicher die erste. Es wäre nett, wenn sich jemand berufen fühlt, einen unwissenden, angehenden FH Wismar Studenten im Input zu versorgen.

Gruß aus Berlin,

Ralf Scholz

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Hallo WI_Muenchen,

Danke zunächst für die Beantwortung meiner Fragen. Ich würde gern nochmal anknüpfen und einige Dinge aufgreifen. Manche meiner Fragen mögen ja auch seltsam erscheinen, aber ich habe gerde ein zweijähriges "Fachstudium" BWL / Wirtschaftsinformatik hinter mir. Da es ein Vollzeitstudium war unterscheidet sich die Sache doch etwas vom Fernstudium. Das erklärt meinen Wissensdurst.

Es gibt recht viele an der Wings, vermutlich irgendwas zwischen 500 und 1000 im Studiengang BWL,

Damit sind sicher nicht nur die Fernstudenten gemeint, sondern auch die in Wismar vor Ort studierenden Studenten inkludiert, oder?

Kommt auf den Professor an. Durch eine eigene, inoffizielle Community erhält man eigentlich in allen Fächern hervorragende Hilfe zur Selbsthilfe von Mitstudentinnen und Mitstudenten.

Viele Professoren helfen gern und schnell per Email oder über die Lernplattform Stud.IP.

Hier wäre natürlich interessant, welche Fächer / Professoren die Betreuungsaufgabe weniger gut regeln. Wäre auch interessant, ob es eine hochschulinerne Evaluation gibt welche in irgendeiner Form veröffentlicht wird.

Was verstehst du unter dem Begriff inoffizielle Community? --> Konspirativer Lernzirkel mit Logencharacter? :)

Spass beiseite, wie organisiert sich die Community? Daran knüpft ja letztlich auch meine Frage an, in wieweit die FH Wismar die Fernstudierenden bei der Bildung der Communitiy unterstützt - zum Beispiel durch aktive Bereitsstellung einer schulinternen Infrastruktur / Netzwerken / Materialien (was auch immer).

Und es kommt ganz stark darauf an, was Du Dir unter Betreuung vorstellst und was Du Dir davon erhoffst.

Das kann ich relativ genau definieren - ausgehend von der Kommunikation Student -> FH:

Immer dann Unterstützung und Hilfe zu bekommen, wenn ich es benötige. Manche Fragen sind im persönlichen Gespräch evtl. besser / schneller geklärt. Wie ist die Erreichbarkeit von Dozenten / Profs?

Antworten sollten innerhalb von 24 Stunden beantwortet sein. Es sollte ein aktives und zeitnahes Feedback und Bewertungssystem zum Leistungsstand geben - sofernd dies notwendig ist.

Das ist das, was man über den Studiengang Wirtschaftsrecht liest. Für WI kann ich das nicht bestätigen und für BWL

Das ist ja schon mal beruhigend...

Was für Infos zur Betreuungsqualität? Es ist nicht so, dass jeder Standort seine eigenen Dozenten vorhält (mit ganz wenigen Ausnahmen)

So ist auch mein Informationsstand. Aber vielleicht kannst du mal schildern, wie man sich so einen "bunten" Nachmittag vorzustellen hat. Es ist ja immerhin der einzige reale / gefühlte Kontakt zur FH. Sind die Dozenten gleichzeitig auch die Ansprechpartner im laufenden Studium in den jeweiligen Fächern, oder "nur" geschulte Handlungsreisende mit festem Auftrag. Soweit ich weiss dienen die Präsenzveranstaltungen ja auch (oder ausschliesslich?) dazu Prüfungen durchzuführen. Vielleicht kannst du aus deinem Erfahrungsbereich etwas berichten? Welches Semester bist du, wenn ich noch fragen darf?

Gruß aus Berlin,

Ralf Scholz

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Hallo Sectorius,

wenn du wirklich extrem hohen Wert auf intensive und zeitnahe Betreuung legst würde ich dir eher zu einer anderen FH als Wismar raten... dass soll jetzt keinesfalls Kritik an WINGS sein, nur ist es eben so dass für den günstigeren Preis nicht die "Rundum-Betreuung" einer privaten FH mit entsprechenden Gebühren zu erwarten ist.

Zwar hat sich im Bereich der im Vergleich zu Vorjahren auch schon einiges in der Betreuungsqualität getan, doch ist dies keinesfalls mit dem "Service" einer privaten FH zu vergleichen (wobei es natürlich auch hier zwischen den einzelnen Anbietern Unterschiede in der Qualität gibt).

Die Tatsache dass der häufigste Kritikpunkt an Wismar die Betreuungsqualität und hier insbesondere auch immer wieder die Reaktionszeit ist, ist allerdings meiner Meinung nach auch deutlich den Kommentaren der letzten Jahre hier im Forum zu entnehmen.

Wie gesagt keine Kritik an WINGS muß jeder für sich selbst entscheiden, aber wer grundsätzlich eine Antwort innerhalb 24h erwartet ist bei der HS Wismar definitiv (noch) falsch. Auch wer ein Kollektiv unter Stundenten erwartet - was alleine durch die wenigen Präsenzen nicht möglich ist - wird hier enttäuscht, da auch der Austausch im Internet bei WINGS-Studenten recht begrenzt ist. Hier findet man beispielsweise bei der HFH wesentlich mehr Kontakt und Austauschmöglichkeiten.

Gruß Katja

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Hallo Katja,

wer grundsätzlich eine Antwort innerhalb 24h erwartet ist bei der HS Wismar definitiv (noch) falsch. Auch wer ein Kollektiv unter Stundenten erwartet - was alleine durch die wenigen Präsenzen nicht möglich ist - wird hier enttäuscht, da auch der Austausch im Internet bei WINGS-Studenten recht begrenzt ist. Hier findet man beispielsweise bei der HFH wesentlich mehr Kontakt und Austauschmöglichkeiten.

Das bestätigt meinen Eindruck. Als Schulinspektor in Berlin weiss ich jedoch auch, dass Bildung zum Nulltarif, bzw. für wenig Geld (weil durch öffentliche Mittel abgedeckt) nicht unbedingt unmöglich ist. Mein Kontakt zur FH Wismar bzw. WINGS beschränkt sich bislang nur auf diverse Anfragen. Bereits hier hat es zum Teil erhebliche Verzögerungen bei der schriftlichen Beantwortung gegeben. Im Telefongespräch gings dann wesentlich schneller. In der Vorbereitung macht das sicher nichts, aber im Studium...

Ist eigentlich eine Wechsel der Hochschule im laufenden Studium so ohne weiteres möglich, falls das Experiment FH Wismar scheitert?

Gruß aus Berlin,

Ralf Scholz

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Hallo Ralf,

oh na dann bist du ja quasi vom Fach... genau diese Erfahrungen (eigene und Berichte anderer Studenten) haben auch mich bisher zögern lassen es mit Wismar zu versuchen.

Ein Wechsel ist normalerweise kein Problem, allerdings musst du halt das bereits begonnene Semster voll bezahlen, da auch im Fall einer Ratenzahlung das gesamte Studienmaterial zu Beginn versendet wird.

Ich persönlich stelle es mir allerdings schon recht schwierig vor, mitten im Studium nochmal zu wechseln und sich innerhalb kürzester Zeit wieder auf ein neues System einzustellen - denke das kostet sicher Zeit und Nerven und sollte wenn irgend möglich vermieden werden. Ob alles 1:1 anerkannt wird weiß ich auch nicht, da die Studienabläufe doch mitunter differieren - ausser man wechselt z.B. nach dem Vordiplom. Vor allem hast du ja nicht mehr soooviele Möglichkeiten auf einen Diplom-Studiengang zu wechseln - und es werden nun jedes Semster weniger werden.

Was bringt dich zu Wismar nur das Finanzielle oder gibt es noch andere Gründe? Welche Alternativen würdest du im Fall eines Scheiterns bei WINGS in Betracht ziehen?

Gruß Katja

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Hallo Herr Schulinspektor!

Bei uns in der Grundschule kam auch ab und zu eine Art Inspektorin - an diesen Tagen gab es grundsätzlich Kuchen und mal einen Tag lang ausnahmsweise keinen Frontalunterricht. Die Tage danach waren aber sehr unangenehm, da mussten wir das büßen, dass die Lehrerin ausnahmsweise mal so nett zu uns sein musste... die Bücherecke wurde geschlossen für eine Woche, die Zwischenpause in den Doppelstunde wurde gestrichen und im Musikunterricht durften wir nicht mehr malen.

Ja, die gute alte Schulzeit.

Damit sind sicher nicht nur die Fernstudenten gemeint, sondern auch die in Wismar vor Ort studierenden Studenten inkludiert, oder?

Nein

Hier wäre natürlich interessant, welche Fächer / Professoren die Betreuungsaufgabe weniger gut regeln.

Es ist immer der Professor mit der langen Nase! *lach*

Tut mir leid, ich mein es nicht böse, aber es ist wie überall: Manche Professoren sind beliebter, manche sind weniger beliebt. Ich kann mir keine Hochschule der Welt vorstellen, wo alle Professoren perfekt sind. Und dann gibt es immer die andere Hälfte der Studentinnen und Studenten, die den Professor mit der langen Nase lieber mögen als den mit den großen Schuhen.

Wäre auch interessant, ob es eine hochschulinerne Evaluation gibt

Ja, natürlich.

welche in irgendeiner Form veröffentlicht wird.

Oh, keine Ahnung

Was verstehst du unter dem Begriff inoffizielle Community? --> Konspirativer Lernzirkel mit Logencharacter? :)

Wir haben ein Baumhaus im Grünen ;-)

Nee, es ist eine geschlossene Website, www.wistu.de

Ich persönlich nutze die Seite nicht wirklich, aber ich glaube sie ist sehr gut besucht

Spass beiseite, wie organisiert sich die Community?

Privat

Daran knüpft ja letztlich auch meine Frage an, in wieweit die FH Wismar die Fernstudierenden bei der Bildung der Communitiy unterstützt

Keine Ahnung

Das kann ich relativ genau definieren - ausgehend von der Kommunikation Student -> FH:

Immer dann Unterstützung und Hilfe zu bekommen, wenn ich es benötige. Manche Fragen sind im persönlichen Gespräch evtl. besser / schneller geklärt.

hm, ich weiß nicht, ich bin inzwischen der Meinung: Studieren muss ich schon selbst. Die Professoren haben die Materialien meist ja selbst ausgesucht oder gar geschrieben, wie schon damals in der Schule erwarte ich bei Rückfragen nur Wiederholungen dessen, was ich schon gelesen habe. Ich hab bessere Erfahrungen durch weitere, andere Lektüre gemacht und durch Rücksprache mit anderen StudentInnen als durch Rückfrage mit Dozenten. Allerdings war bisher eigentlich nicht viel Schwierigkeit dabei...

Wie ist die Erreichbarkeit von Dozenten / Profs?

Keine Ahnung

Antworten sollten innerhalb von 24 Stunden beantwortet sein.

hm, das glaube ich nicht an der Wings, außer vielleicht bei einigen wenigen Professoren. Das ist aber auch nur wichtig, wenn man 3 Tage vor der Klausur zu lernen beginnt, oder? :rolleyes:

Es sollte ein aktives und zeitnahes Feedback und Bewertungssystem zum Leistungsstand geben - sofernd dies notwendig ist.

Uff. Machst Du das als Schulinspektor immer so? Interessant, wenn's funktioniert. Aber ja, Feedback verstehen sie schon, es steht ja jedem offen, sich telefonisch und / oder schriftlich zu beschweren.

So ist auch mein Informationsstand. Aber vielleicht kannst du mal schildern, wie man sich so einen "bunten" Nachmittag vorzustellen hat.

Was denn für ein bunter Nachmittag? Ein Präsenztag ist kein Nachmittag, er dauert harte 8 Stunden ;-)

Ich bin nicht so der Typ für Präsenztermine, ich bin es auch beruflich gewohnt, eher zu reden, als anderen zuzuhören (nein, kein Lehrer :)

Ich bin daher sehr froh, dass ich mir bei einigen Klausuren Zeit sparen konnte auf zwei Arten:

  1. Nachschreiben am Nachschreibetag, reine Klausur, kein Seminar
  2. Anerkennung von Leistungen des vorherigen Studiums

Der Präsenztageablauf ist in den Informationsbroschüren beschrieben

Ist ganz ok meistens, wenn man kein Pech beim Hotel hat

Es ist ja immerhin der einzige reale / gefühlte Kontakt zur FH. Sind die Dozenten gleichzeitig auch die Ansprechpartner im laufenden Studium in den jeweiligen Fächern, oder "nur" geschulte Handlungsreisende mit festem Auftrag.

Es gibt Fachverantwortliche, die aber nicht immer alle Standorte abklappern können aus zeitlichen Gründen. Dann wird aber keine geschulte Hilfskraft geschickt, sondern schon eben ein anderer Professor. Ich verstehe und erkenne an, dass Dir der Kontakt sehr wichtig ist, mir ist er es nicht, ich will nur möglichst schnell alles hinter mich bringen.

Deswegen: Mir ist die Freiheit an der Wings / FH Wismar viel lieber, weil ich so individuell alles selbst planen kann, auch mal ein Semester überspringen kann, wenn es notwendig ist und nicht wöchentlich oder monatlich an einen Lernfortschritt erinnert werde. Wie oben erwähnt: Studieren muss ich schon selbst.

Soweit ich weiss dienen die Präsenzveranstaltungen ja auch (oder ausschliesslich?) dazu Prüfungen durchzuführen.

Ja

Vielleicht kannst du aus deinem Erfahrungsbereich etwas berichten?

Hm, man geht hin, hört sich das an, stellt Fragen, beantwortet Fragen, schreibt die Klausur und fährt nach Hause bzw. in letzter Zeit meist ins Hotel. Was soll man groß dazu sagen? Dadurch, dass es pro Fach nur 1 solchen Termin gibt, gibt es natürlich keinen zusammenhängenden Klassenverband. Ich wechsle ohnehin sehr oft meinen Standort für die Klausuren - wäre ich in einem festen Klassenverband mit festern Standorten wäre dies aufgrund meines Berufs eigentlich nicht zu organisieren.

Welches Semester bist du, wenn ich noch fragen darf?

7. (wobei ich Einiges dank Anerkennung überspringen durfte)

Gruß aus Berlin,

Ralf Scholz

Gruß zurück

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Antworten sollten innerhalb von 24 Stunden beantwortet sein. Es sollte ein aktives und zeitnahes Feedback und Bewertungssystem zum Leistungsstand geben - sofernd dies notwendig ist.

... lass mich hier mal noch kurz anknüpfen. Selbst die Euro-FH hat als "Garantie" eine Beantwortungszeit von Werktags 48 Std. Ich denke du wirst keine Uni / FH finden, die eine Beantwortungszeit von 24 Std. garantiert. (Wobei viele Antworten natürlich auch früher bzw. am WE kommen).

Gruß

Rita


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Hallo noch einmal aus Berlin,

zunächst einmal vielen Dank an alle die mir bislang so geduldig geantwortet haben. Ihr habt mir in Bezug auf meine Entscheidung ein kleines Stück weiter geholfen. Ich nehme mit - für 139 Euro ist das ewige Leben und ein Service mit Zuckerguss und Sahnehäubchen nicht zu bekommen. Dennoch ist die Qualität des Studienmaterials hinsichtlich des Inhaltes und der Bereitstellung gut und ausreichend. Die persönliche Betreuung ist - von Glückfällen mal abgesehen - nicht das primäre Qualitätsmerkmal der FH Wismar.

Klar ist, das andere (Fach-)Hochschulen nicht nur erheblich teurer sind, sondern es auch kaum noch möglich ist, sich anderswo für ein Studium mit Diplomabschluss einzuschreiben. Dies und die Tatsache, dass ich gerade ein Fachstudium zum staatl. gepr. Betriebswirt abgeschlossen habe - also inhaltlich schon in vielen Fächern halbfit bin - lässt mich positiv in Richtung FH Wismar blicken. Das letzte Argument ist sicher, dass die die Durchfallquote derer, die bis zum Ende durchgehalten haben, auch an der FH Wismar nicht sehr hoch sein soll. Ist also schaffbar.

WI_Muenchen

Das man selbst studieren muss ist klar. Sonst geht einem ja auch der ganze Spass verloren :) Dennoch gibt es sicher immer wieder mal inhaltliche Fragen, die geklärt werden sollten, bevor man loslegen kann. Und dann wäre es einfach gut zu wissen, das man einen verlässlichen Partner in seiner Ausbildungsstätte hat - ich suche nicht nach einer Bildungsstätte, die mir alles mundgerecht vorgekaut zuführt :-)

Vielen Dank nochmal an alle...

Gruß, Ralf Scholz

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Hallo zusammen,

ich habe mich wacker durch die Artikel zurück bis 2007 gekämpft. Leider konnte ich nirgens einen zusammenfassenden Bericht über Studienabläufe und die reale Qualität im Fernstudiengang Diplom-Betriebswirtschaft finden. Da sich, wie ich gelesen habe, in diesen Studiengang regelmäßig neue Studenten einschreiben, fänd ich es klasse, wenn ich einige Infos zu folgenden Fragen bekommen könnte:

1. Wie gut gestaltet sich die Betreuung durch die Profs/Dozenten, insbesondere wenn sich inhaltliche, bzw. Verständnisprobleme auftun?

2. Man liest allerorten in diesem Forum, dass sich die Versorgung mit Material zum Teil holprig bis defizitär darstellt. Ist das so?

7. Wie schnell bekommt man Unterstützung durch Dozenten / Professoren?

Die letzte Frage ergänzt sicher die erste. Es wäre nett, wenn sich jemand berufen fühlt, einen unwissenden, angehenden FH Wismar Studenten im Input zu versorgen.

Gruß aus Berlin,

Ralf Scholz

Hallo,

WI_München hat ja schon einiges gesagt. Aktuell sind übrigens 2000 Fernstudenten eingeschrieben.

Bezüglich Wistu: Ist für mich DAS Forum der Wahl. Im Januar steht dort auch eine Abstimmung an, damit Wistu offizielle Fachschaft der Fernstudenten wird.

Theoretisch gibt es Stud-IP. Wird aber von Professoren nur sporadisch wahrgenommen (sprich: Studenten sind dort unter sich). Obendrein wird der Inhalt jedes Semester gelöscht und man muss sich explizit (mit viel Suche) für eine Vorlesung einschreiben um das passende Forum zu einem Fach zu sehen. Die Folge ist, dass ältere Semester meist nicht mehr mitlesen.

Ansonsten macht die Wings schon ein recht hartes Studium. Je nach Prof gibt es Skripte mit mehreren hundert Seiten umfang oder auch praktisch nicht existent (bzw. "Buch xy Seite 100-500 durcharbeiten und alle Aufgaben lösen"). Recht hartes Studium heißt für mich: Die Skripte sind kein Lehrgrundlage oder Lehrbücher, sondern ein Fahrplan für das eigentliche Studium.

Ein Teilziel eines Hochschulstudiums ist es ja, Lernen zu Lernen. Wer das nicht will oder kann, sollte sich möglicherweise woanders umgucken.

Ich persönlich bin ansonsten rundrum zufrieden.

Zu 7.: Hängt vom Prof ab. Meine Fragen wurden bislang immer alle beantwortet. Hauptmedium ist für mich aber Wistu. Und Wistu (plus günstiger Preis + kostenlose Bücher) war für mich auch der Hauptgrund mich bei der Wings einzuschreiben.

Viele Grüße

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