Gast punisher

Aufwand / Fernlehrbriefe

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

nachdem ich dieses Jahr meinen VWA-Abschluss gemacht habe, bin ich am überlegen, ob ich mich für den Fernstudiengang Diplom-Betriebswirt (FH) an der PFH-Göttingen einschreibe.

Jedoch habe ich da noch einige Fragen, die mir vielleicht einige von euch, die schon Erfahrungen haben, beantworten können?!

Der in der Broschüre erwähnte Lernaufwand von 12-15 Stunden pro Woche erscheint etwas hoch bzw. abschreckend - habt ihr hierzu Erfahrungen ?

Und wie sieht denn so ein Fernlehrbrief aus ? Leider hab ich keine Beispielexemplare im Internet gefunden :(

Für ein Feedback wär ich euch sehr dankbar.

MfG

:cool:

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Du erwartest einen vollwertigen Hochschulabschluss, richtig? Ein FH-Diplom dauert in Vollzeit 6-7 Semester minimum ohne Praxissemester. Dabei wird man eine Arbeitszeit von 40h die Woche unterstellen dürfen. Du findest 12-15 h zuviel? Vor allem, wo das ganze ja sogar noch weniger Semester als 6 oder 7 in Anspruch nehmen soll (deswegen bist Du Doch auf die PFFH gekommen, oder?). Vielleicht solltest Du Dir die Relationen klarmachen, um die ganze Sache einschätzen zu können.

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Ich wäre froh wenn es bei mir nur 12-15 Stunden wären ...


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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UdoW,

echt so viel, obwohl Du den Techniker vorher gemacht hast?

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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echt so viel, obwohl Du den Techniker vorher gemacht hast?

Mein Techniker ist 20 Jahre her, da ist nicht mehr viel Wissen vorhanden ;-) Ok wenn ich ehrlich bin und wenn ich den kompletten Jahresschnitt nehme (Urlaub, Krankheit, keinen Bock u.s.w.) wird es wohl 12-15 Stunden pro Woche werden. Wenn ich aber die reinen Lernwochen nehme liege ich bei ü 20, ich finden den Stoff nicht mal so schwer (im Augenblick) aber die Masse schafft mich.

Mal als Beispiel:

Dezember Physik und Software

März Mathe

April Führung und Kommunikation

Juni E-Technik

u.s.w.

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Du erwartest einen vollwertigen Hochschulabschluss, richtig? Ein FH-Diplom dauert in Vollzeit 6-7 Semester minimum ohne Praxissemester. Dabei wird man eine Arbeitszeit von 40h die Woche unterstellen dürfen. Du findest 12-15 h zuviel? Vor allem, wo das ganze ja sogar noch weniger Semester als 6 oder 7 in Anspruch nehmen soll (deswegen bist Du Doch auf die PFFH gekommen, oder?). Vielleicht solltest Du Dir die Relationen klarmachen, um die ganze Sache einschätzen zu können.

Also ich gehöre nicht zu der Sorte Menschen die nicht belastbar sind, denn ich hab das VWA-Studium mit Hauptjob und zwei Nebenjobs durchgezogen und doch recht gut abgeschlossen. (um die Note "denken es ist geschenkt" rauszunehmen)

Es wäre an dieser Stelle interessant gewesen, welchen Aufwand dieses, mit Sicherheit höher zu bewertende Studium mit staatlichem Abschluß, im Vergleich zu dem VWA-Studium mit sich bringt?!

Und DAS ist ja genau die Relation, die ich hier erfrage :cool:

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Hallo!

Ich war auch bei einer VWA und bin im 5. Trimester eingestiegen.

Was ich bisher mitbekommen habe ist, das das Anspruchsniveau bei den Prüfungen der VWA geringer als bei der PFH ist. Ferner sind nach meiner Wahrnehmung die Prüfungsbereiche bei der VWA enger eingekreist.

Das bedeutet für mich, dass ich erheblich mehr Aufwand betreibe das Wissen aufzubereiten und präsent zu halten.

Vorschlag:

- Jeden prüfungsrelevanten Lehrbrief lesen und dazu gleich alles Wesentliche rausschreiben und ggf. nachrecherchieren zur Verfestigung

- Dann die Hausaufgaben machen

- Hausaufgaben und Zusammenfassung des Lehrbriefes im Aktenordner "Prüfungsrelevant" sammeln

- und diesen Aktenordner regelmäßig durcharbeiten

Manch einer mag 10 Stunden pro Woche brauchen - andere 30. Es ist davon abhängig, ob Du Präsensveranstaltungen besuchst und wie intensiv Du das Studium machen möchtest. Es gibt welche, die wollen unbedingt mehr Punkte haben, als welche, die für die Zulassung zur Diplomprüfung vorgeschrieben sind - andere (ich) wollen eher nach dem Minimalaufwand studieren. Auch spielt es eine wesentliche Rolle, was für ein guter Wissensspeicher Du bist.

Bisher habe ich leider noch keinen getroffen, der zu den Prüfungen sagte, dass diese pillepalle sind. Das bedeutet, das ich entweder nicht die Durchstarter kenne - oder das Studium wirklich sehr anspruchsvoll ist.

Mach mal einfach das Studium - erst recht wo Du gleich ins Hauptstudium einsteigen kannst. Wer weiß, wie lange der VWA Abschluss noch so eine gute Berücksichtigung findet.

Alles Gute.

Oliver


Oliver Schumacher

Lingen/Ems - Niedersachsen

Diplom-Betriebswirt (FH)

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Hallo Oliver,

danke dir für diese Informationen. Du hast mir damit wirklich weitergeholfen.

Thanx

:cool:

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Es wäre an dieser Stelle interessant gewesen, welchen Aufwand dieses, mit Sicherheit höher zu bewertende Studium mit staatlichem Abschluß, im Vergleich zu dem VWA-Studium mit sich bringt?!

Und DAS ist ja genau die Relation, die ich hier erfrage :cool:

Sorry aber was ich anzweifel ist: ist der VWA seine Zeit überhaupt wert (gewesen) !?

Eine frühere Mitazubiene hat zum gleichen Zeitpunkt wie ich mein Fernstudium den Betriebswirt VWA hier bei einem lokalen Anbieter angefangen. Sie ist 2-4 Mal die Woche abends da, und schreibt pro Semester zwischen 6 und 10 Klausuren.

Also ein erheblicher Aufwand, für etwas das nicht akademisch und deutschlandweit gleich ist.

Ich bin als Fernstudentin flexibel, habe weniger Klausuren und habe an meiner Fern-FH FREIWILLIGE Präsenztage an ausgewählten Fr./Sa.

Der Wochenaufwand ist somit ausgeglichen. Nur das was man nach 3,5 Jahren hat, ist unterschiedlich.

Um nochmal allgemein was Brauchbares zur Wochenlernzeit zu sagen: ich liege in der normalen Phase zwischen 7-12 Stunden. Vor der Prüfung verschärft es sich auf 10-18 Stunden.

Mehr Antworten findet man dann über die Suchfunktion, wie Michael Knight schon sagte.


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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Hi punisher,

na ja, ich fand es eher immer erschreckend wenn in Broschüren anderer Fern-FH's 18-21 Stunden angegeben wurden ;)

Aber wie die Anderen schon gesagt haben, es kommt immer darauf an was für ein Lerntyp man ist und ob man sich gerade in einer Klausurphase befindet.

Ich lerne im Schnitt pro Woche um die 10 Stunden, daran habe ich mich irgendwie schnell gewöhnt. Hobbies etc. bleiben natürlich etwas auf der Strecke, aber damit hatte ich mich vorher schon irgendwie auseinander gesetzt. Vor Klausuren sind es auch schon mal 15-16 Stunden.

Du kannst eine E-Mail an die PFH schreiben und bekommst dann einen Beispiel-Fernlehrbrief zugesandt (wenn es "Unternehmensführung" sein sollte: Keine Angst, den fand ich irgendwie am schrecklichsten im Grundstudium) ;)

LG Steffi


BWL an der PFH 2007-2010 - Dipl.-Betriebswirtin (FH)

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