hellokitty

Als Übersetzer unterrichten?

8 Beiträge in diesem Thema

Hallo! Ich überlege den Studiengang 'staatl.gepr. Übersetzer' bei AKAD demnächst zu belegen und hätte dazu aber noch ein paar Fragen bzgl. der Berufschancen. Ich habe gehört, dass man nach dem Abschluss zum 'staatl. gepr. Übersetzer' auch an Sprachenschulen unterrichten darf. Stimmt das? Hat jemand schon damit Erfahrungen gemacht? Wie seht ihr die Jobaussichten für diesen Beruf oder muss man sich letztendlich immer selbständig machen? Ich würde mich sehr über Informationen freuen, auch von Studenten, die den Studiengang belegt haben :)

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Ich kenne jetzt nur eine akademisch ausgebildete Übersetzerin, die an einer VHS unterrichtet. Leider ist ihre Erfahrung so, dass viele Sprachschulen lieber (bzw. nur) Muttersprachler für den Unterricht einsetzen, und man sich häufig mit kleineren Sprachschulen bzw. VHSen begnügen muss, wenn man dennoch unterrichten will. Da ist die Bezahlung eben auch nicht so prickelnd und daher muss man häufig irgendwas anderes nebenher machen, um sich über Wasser zu halten.

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Hallo

Viele Sprachschulen setzen wirklich lieber muttersprachliche SprecherInnen ein, aber manche "Lehrgebiete" werden immer auch ganz gern an Dozenten mit Muttersprache Deutsch vergeben. Je nach Kundenwunsch kann es sogar sein, dass er/sie sowieso lieber einen Dozenten mit Duetsch als Muttersprache haben will.

Allerdings ist es inzwischen bei vielen Weiterbildungsanbietern notwendig, dass man sich neben den Fachkenntnissen auch didaktisch-pädagogische Kenntnisse angeeignet hat, um als freier Dozent (feste Stellen gibt es kaum noch...) genommen zu werden.

Es lohnt sich auf jeden Fall, mal die ein oder andere Bewerbung los zu schicken. Im Normalfall kommst Du dann in eine Bewerberkartei und wirst, wenn "Not am Mann ist" (und z.B. ein Dozent kurzfristig abspringt), für einen Auftrag gebucht. Wenn Du Dich da bewährst, hast Du schon einmal einen Fuß drin...

Viel Erfolg


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Oben genanntem kann ich nur zustimmen. Am Ende stehst du doch immer als Freiberufler da. Ich hab mittlerweile eine relativ große Datenbank von Auftragstellern, die jeweils hin und wieder mal Arbeit rüberschieben. Zusammengenommen habe ich regelmäßig Aufträge. Zusätzlich zu den vielen einzelnen habe ich meist noch ein größeres, langfristigeres Projekt, dass mir finanziell etwas mehr Sicherheit gibt und die Grenzen etwas erweitert. Ich mache das halbe/halbe, weil ich generell eher ungern von einem oder ein paar einzelnen Auftraggebern abhängig bin, mich aber trotzdem über ein gewisses Maß an gesichertem Volumen freue. Wenn einer von nur zwei oder drei Großen mal spontan entscheiden würde, dass er mich nicht mehr braucht oder dass er jemand günstigeren gefunden hat oder denkt, er könne mir auf der Nase rumtanzen und sich alles erlauben, stünde ich dumm da. So ist es sehr ausgeglichen und ich fühle mich tatsächlich frei. Wenn mir jemand auf den Keks geht oder die Bezahlung oder sonstige Bedingungen nich passen, habe ich immer die Möglichkeit, nein zu sagen und diesen kleinen Baustein gegen etwas besseres einzutauschen, ohne mich damit in existenzielle Schwierigkeiten zu bringen. Ich muss sagen, dass so eine positive Einstellung zur Arbeit definitiv viel zufriedener macht, als eine Anstellung mit einem schrecklichen Chef, der zwar die Sozielversicherung trägt und mir Urlaub bezahlt, aber von dessen Launen ich letztendlich komplett abhängig bin.

Ach, kleine Anmerkung: Ich habe in den ganzen nun knapp anderthalb Jahren NIE auch nur einen einzigen deutschen Auftraggeber gehabt... Vielleicht gucke ich einfach nur woanders als die, aber trotzdem denke ich, dass das einiges aussagt. 99% meiner Arbeit läuft komplett online und kommt aus den USA. Eine von Anfang an internationale Orientierung ist also sicherlich keine schlechte Idee ;)

Viel Erfolg!

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Hallo Calimerah

Jetzt habe ich etwas nicht so ganz verstanden... Arbeitest Du eher als Übersetzer oder als Dozent? Du erwähntest, dass 99% Deiner Arbeit komplett online verläuft und Deine Auftraggeber meist in den USA sitzen. Fände ich ja beachtlich, wenn man als Dozent (und eben nicht als Übersetzer) soooo viel online arbeiten kann.

Falls Du eher als Dozent arbeitest: Sind das dann in erster Lnie Firmenkurse oder arbeitest Du bei Bildungsanbietern, die Online-Kurse auf dem "freien Markt" anbieten?

Viele neugierige Grüße :-)

P.S: Du strahlst auf jeden Fall eine hohe Jobzufriedenheit aus, auch wenn es immer wieder viel Organisiererei ist! :-)))


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Ahh sorry, ich arbeite als Übersetzer/Proofreader/Transcriber/Consultant... was halt so anfällt :D

Nein, da hast du Recht, ausschließlich online Dozent zu sein, wäre sicherlich nicht so selbstverständlich. Und ja, wegen der Jobzufriedenheit mache ich den ganzen Affentanz ja ;) Wenn mir diese weniger wichtig wäre, könnte ich es garantiert einfacher haben.

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Also ich finde auch, dass die Jobzufriedenheit eine ganz große Rolle spielt, wenn man bedenkt, wie viel Zeit man mit dem Job verbringt. Das war trotz aller Risiken und Nachteile auch bei mir der Grund für die Entscheidung zur Selbstständigkeit.


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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Dem kann ich nur zustimmen: Jobzufriedenheit ist auch für mich gaaaaanz wichtig.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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