Schaeffer87

Weiterbildung, oder doch Existenzgründung?

8 Beiträge in diesem Thema

Hallo, also ich habe folgendes Problem:

Ich bin 23 Jahre alt und werde im Mai meine 2.Ausbildung zum Verkäufer hinter mich gebracht haben (1.AB: Karosserie-und Fahrzeugbaumechaniker; Fachrichtung Instanhaltungstechnik).

Diese Ausbildung momentan mache ich in unserem kleinen Familienbetrieb. Anschließend strebe ich den Abschluss als Einzelhandelskaufmann an, der dann ja nur noch ein weiteres Jahr in Anspruch nimmt.

Jetzt stell ich mir allerdings die Frage, was danach?!

Gerne würde ich mich selbsständig machen und mir ein eigenes Unternehmen aufbauen.Doch fehlen mir die nötigen Kenntnisse und es besteht natürlich ein großes Risiko!

Bei SGD habe ich nun gesehen gibt es einen Lehrgang: Sichere Existenzgründung, der allerdings 15-23 Monate dauert.

Jetzt frage ich mich ob ich direkt diesen Weg gehen soll, oder doch lieber erst den Einzelhandelskaufmann machen sollte und dann ein anerkanntes Studium wählen sollte(allerdings habe ich keine Ahnung welches)...

Oder erst das eine und dann das andere? Mit der Zeit würde es sich ja fast decken?!....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Es gibt natürlich auch Existenzgründerseminare hier oder bei der IHK. Frag doch mal einfach nach.


Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Oha vielen Dank! Das hilft mir schon mal weiter wenn ich mich dazu entscheide den Weg der Existenzgründung zu gehen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bevor du dir Gedanken über eine Existenzgründung machst, prüfe deine finanziellen Möglichkeiten! Desweiteren prüfe nach, ob es in deiner Region einen Markt für deine Dienstleistung gibt. Was viele bei der Existenzgründung gerne verdrängen:

1. Krankenversicherung

2. Rentenversicherung

3. Unfallversicherung

4. Miete/Pacht

5. Mobilitätskosten: Pkw

6. Telefon, IT-Ausstattung + Wechselkosten (Drucker, etc.)

7. Steuerberatungskosten

UND

8. Eigenkapital und Rücklagen: Du musst mindestens 1 Jahr lang ohne Einnahmen überleben können.

Am besten erkundigst du dich bei deiner regionalen IHK nach einem Coach. Dieser kann meistens über Gutschein des Europäischen Sozialfonds oder bundeslandeigene Förderungsinstitute bezahlt werden.

Förderungen gibt es über die KfW oder die Arbeitsagenturen. Allerdings würde ich gerade bei den Arbeitsagenturen auf das Kleingedruckte achten - eine Amtshaftung ist unmöglich nachzuweisen.

P.S.: Ich bin seit 6 Jahren selbständig - mit allen Höhen und Tiefen. Ich bereue den Schritt nicht MEHR!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Schaeffer87,

also ich würde Dir empfehlen, zuerst die "Aufbau-Lehre" zum Einzelhandelskaufmann zu machen.

Ich weiß nicht, ob das heute noch so ist, aber früher mußte man da ein Jahr länger in Ausbildung sein, um

vom Verkäufer zum Einzelhandelskaufmann "aufzusteigen". Ausserdem war früher der Einzelhandelskaufmann Voraussetzung, um überhaupt ein Geschäft selbst führen zu können. Aber wie gesagt, das ist lange her und inzwischen kann sich viel geändert haben.

Du schreibst zwar, dass du gerne ein eigenes Unternehmen aufmachen möchtest. Aber weißt du denn schon, was für ein Unternehmen? Du brauchst ja dann die entsprechende Fachkenntnis / Branchenkenntnis. Darüber hast du noch nichts geschrieben. Möchtest Du beispielsweise einen Einzelhandelsladen eröffnen oder etwas ganz anderes?

Ich denke jedenfalls, dass du als Einzelhandelskaufmann etliche Dinge lernen wirst (wie z.B. Grundkenntnisse in Buchführung), die in so einem Existenzgründerkurs auch beinhaltet sind - meine Vermutung. Machst du die Lehre zum Einzelhandelskaufmann, bekommst du das Lehrgeld (im Familienbetrieb deiner Eltern?), während ein Existenzgründerkurs Kosten verursacht. Machst du den Einzelhandelskaufmann zuerst, würde eventuell ein weniger umfangreicher Existenzgründerkurs auch ausreichen.

Aber vielleicht meldet sich hier ja noch jemand, der das eine oder andere schon hinter sich hat.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dafür gibt es die Rüruprente.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Grüß dich,

also es ist generell wichtig und nicht verkehrt sich eine fachliche Basis anzueignen.

Mit einem fachlichen Fundament sind die Chancen höher Ziele zu erreichen.

Ich würde dir empfehlen den Kaufmann im Einzelhandel zu absolvieren.

Wenn du der Meinung bist dieser Weg ist nicht der richtige für dich gibt es die Option Existenzgründerseminare bei deiner örtlichen IHK zu belegen.

Diese sind meistens kostenlos bzw. es fällt nur eine geringe Gebühr an.

Risiken hat man bei einer Existenzgründung immer völlig unabhängig vom Bildungshintergrund. Wichtig ist das man die Risiken so weit wie möglich eindämmt bzw. minimiert da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wiederum von vielen Aspekten abhängig sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn du ein paar konkrete Fragen hast zur Existenzgründung kannst du dich auch per PN bei mir melden. Allerdings wäre es dann hilfreich wenn du mir deine Absichten / Vorhaben etwas detailreicher vorstellen würdest.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden