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Angelus

Fernstudium Wirtschaftsinformatik Bachelor - AKAD oder IUBH?

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Angelus

Hi,

 

ich glaube ich tendiere doch mittlerweile wegen der besseren Flexibilität und dem nicht dauernd irgendwohin gurken zu müssen (was grundsätzlich nicht verkehrt wäre, wenn die Alternative Verbundstudium nicht min. 1,5 Std. einfache Fahrt bedeuten würde) zu einem Fernstudium. Zumindest ist auch der flexible Einstieg und die Zeiteinteilung ansich ein großes Plus.

 

Daher bin ich nun bei der AKAD und der IUBH hängen geblieben. Gibt es qualitative Unterschiede zu den Studienmaterialien beim Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik? Vom Verständnis und generell vom Inhalt...

 

Bei der AKAD mache ich gerade einen Grundkurs Mathematik, da zerfleddern die Heftchen leider sehr leicht. Vom Aufbau scheint es aber ganz gut zu sein, eine Einsendeaufgabe habe ich jedoch noch nicht gemacht. Hat jemand Erfahrung damit, wie aktuell die Unterlagen sind? Das war leider bei der WBH ein Hauptgrund für mich den Zertifikatsskurs dort innerhalb der Probezeit abzubrechen.

 

VG

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Chepre

Ich studiere Wirtschaftsinformatik an der IUBH, die Studienskripte dort sind (die meisten jedenfalls :) ) leicht verständlich, gut strukturiert, mit Übungsaufgaben zu jedem Kapitel. Vielleicht kannst du von der IUBH mal eine Leseprobe eines Skriptes bekommen, um zu sehen, ob du damit arbeiten kannst. Von der Seitenanzahl her sind es meist so zwischen 100 und 200 Seiten.

Ich habe auch einne Blog, wo ich über mein Studium schreibe, vlt hilft er dir ja. Wenn du Fragen hast, kannst du mich natürlich auch gern fragen :)

Zur AKAD kann ich leider nichts sagen, aber bestimmt andere hier im Forum!

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Markus Jung

Was ist für dich der Grund, gerade diese beiden Anbieter in die Auswahl zu nehmen? - Für Wirtschaftsinformatik gibt es ja viele Hochschulen, die das anbieten. Dann lässt sich ganz gut schauen, wie gut diese Kriterien für dich erfüllt werden könnten.


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Angelus

Hi,

 

da ich keine großartige Management-/Führungskraftausrichtung wollte, fielen schonmal die ganzen IT-Management-Studiengänge weg. Dazu möchte ich an eine FH, also fiel die Feruni auch raus, außerdem ist wohl die Abbrecherquote recht hoch.

 

An der AKAD ist ein größerer Programmierschwerpunkt, dafür finde ich die reguläre Dauer von bis zu 72 Monaten bei der IUBH (bzw. auch den Wechsel zwischen den Zeitmodellen) hat einen "Mal ausprobieren"-Charme, ob und in welcher Intensität einem das Studium liegt. Gleichzeitig finde ich dort den Mix der verschiedenen Unterrichtsmaterialien gut und wahrscheinlich abwechslungsreicher. Die AKAD macht bisher einen guten Betreuungsservice-Eindruck.

 

Von Euro-FH und Wings habe ich irgendwo mal gelesen, dass die nicht so gut sein sollen...

 

Grundsätzlich ist es natürlich schwer zu sagen, welcher Anbieter oder welche Studienform die richtige für mich ist. Eigentlich wäre ein Abendstudium womöglich besser für mich bezüglich Motivation und Stoffübermittlung, aber ist dafür im Vergleich natürlich viel unflexibler.

 

Mir ist wichtig, dass es nicht zu theoretisch ist,  sondern praxis-/anwendungsorientiert (gerne mit Thematisierung von 1 - 2 Programiersprachen oder auch PC-Anwendung, es Studienzentren in meiner Nähe gibt (Niederrhein/NRW), der Schwerpunkt nicht zu sehr in eine Richtung abdriftet, Wahlpflichtmäßig aber schon etwas in Richtung Programmierung oder Controlling vorhanden sein sollte. Präsenzen sollten recht flexibel gewählt werden können. Der Anbieter sollte relativ bekannt sein und die Studiengänge akkreditiert. Die Studienmaterialien sollten leicht verständlich, relativ vollständig und recht aktuell sein.

 

Von der AKAD fand ich hauptsächlich auch die Kurzstudiengänge interessant, das hört sich für mich irgendwie "einfacher" an. Also zuerst ein BWL-/Wiwi-Bachelor und dann dort den Kurzstudiengang WiInfo, somit hätte man zumindest einen großen Teil Mathe "gespart" würde aber zeitlich natürlich etwas länger brauchen.

 

Ich habe auch schon mal die Homepages aller Anbieter, die hier im Forum einzeln aufgelistet sind, angeschaut, aber wirklich ansprechend, falls WiInfo überhaupt dabei war, war da keine. Auf Wirtschaftsinformatik-studieren sowie einen Testbericht von testsieger-berichte u. ä. hatte ich auch durchgesehen. Bei letzterem schnitt die Akad nicht allzu gut ab und die IUBH war gar nicht erst dabei...

 

Bei der IUBH bin ich mir zurzeit nicht ganz so sicher, wie gut die Betreuung dort ist. Der Schwerpunkt der Hochschule liegt im BWL-Bereich, der WiInfo-Studiengang ist recht neu (dafür aber auch hoffentlich aktuell)...

 

Ich glaube einen Dir-wird-der-Bachelor-in-einfachster-Weise-aber-qualitativ-hochwertig-ins-Hirn-getrichtert gibt's wohl nicht ;-)

Und das dann noch für umsonst und in ein paar Wochen ;-)))

 

VG

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Markus Jung
vor 13 Stunden, Angelus schrieb:

ch glaube einen Dir-wird-der-Bachelor-in-einfachster-Weise-aber-qualitativ-hochwertig-ins-Hirn-getrichtert gibt's wohl nicht ;-)Und das dann noch für umsonst und in ein paar Wochen ;-)))

 

Könnte schwierig werden ;).

 

Insgesamt hast du dir ja schon umfangreiche Gedanken gemacht. 

 

Bei der AKAD gibt es auch verschiedene Zeitmodelle.

 

Anschauen könntest du dir vielleicht noch die Wilhelm Büchner Hochschule. Auf technische Studiengänge spezialisiert und auch flexibel.

 

Wenn du meinst, dass dir eigentlich Abendschule besser liegt, würde ich das vielleicht auch mit in die Überlegungen einbeziehen. Zum Beispiel an der FOM.

 

 


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Angelus

Das Infomaterial von der FOM habe ich mal angefordert.

 

Wie kann denn ein Abendstudium (oder Wochenende, wie auch immer) flexibel ablaufen, ich habe da irgendwie die "Schuldenkblockade", dass man da dann auch wirklich jede Woche (ggf. mehrfach in der Woche) hin muss. Kann ich mir das grundsätzlich eher wie eine regelmäßige verpflichtende (bzw. wäre besser für die Teilnehmer) Veranstaltung vorstellen?

 

Da es ja anscheinend nicht allzu viel Vorlesungsfreie Zeit pro Jahr gibt, habe ich da die Befürchtung die nächsten Jahre komplett durchlernen zu müssen? Da ja grundsätzlich die beigebrachten Inhalte in der Präsenz nicht komplett den Klausurstoff abdecken, oder? Beispiel FOM freitags und samstags oder 3 x wöchentlich - was käme da noch zu und ist es jede Woche so?

 

Ein Fernstudium wirkt da sehr viel flexibler, da es nur auf einen selber ankommt. Vorallem auch bei denen, wo man den Studienstart selbst wählen kann. Wobei dort ja auch min. 10 Stunden wöchentlich verplant wären. Ich glaube ich habe die generelle Frage, wie das neben dem Job über 4,5 bis 6 Jahre oder mehr durchgehalten werden kann.

 

Ich kenne es zwar, da ich 4 Jahre (davon 2,5 ohne jegliche Zeitunterstützung durch den AG) nebenberuflich Kurse an einem Studieninstitut jeden Freitag und jeden zweiten Samstag außerhalb der Schulferien inkl. Lergruppentreffen, Klausurvorbereitung etc. gemacht habe, aber das war ja doch eine etwas andere Unterrichtssituation...

 

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kurtchen
Zitat

Von Euro-FH und Wings habe ich irgendwo mal gelesen, dass die nicht so gut sein sollen...

Ich studiere Web- und Medieninformatik bei Springer Campus, habe aber als Gasthörer das Modul "Theoretische Informatik" aus dem Studiengang Wirtschaftsinformatik bei der WINGS belegt. Mit diesem Modul war ich sehr zufrieden. Theoretische Informatik ist vergleichsweise trockene und schwer verdauliche Kost. Gemessen daran fand ich das Skript gut strukturiert und verständlich geschrieben. Das Niveau fand ich für einen FH-Studiengang angemessen: In der Darstellung formal aber bei den Aufgaben das Gewicht auf Problemlösung und nicht auf formale Beweise.

 

Die tutorielle Betreuung war eine der besten, die ich je erlebt habe. Ich werde im kommenden Semester wieder ein Modul an der WINGS belegen, weil meine Erfahrungen positiv waren. Künstliche Intelligenz soll es werden.

 

Vielleicht würde es sich ja lohnen, sich diesen Anbieter doch noch mal näher anzuschauen. Ich habe damals mit dem für mein Modul zuständigen Professor Kontakt aufgenommen, um zu klären, welche Voraussetzungen ich denn brauche. (Theoretische Informatik war ja kein Erstsemester-Modul.) Er hat mir damals das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe aus dem Skript geschickt. So konnte ich mir ein Bild machen, was mich erwartet.

 

An meiner Fern-FH - Springer Campus - kann man auch Wirtschaftsinformatik studieren. Springer Campus ist nicht so bekannt, aber ich bin sehr zufrieden dort. Klausurstandorte sind Dortmund und München, in Zukunft vielleicht auch regelmäßig Heidelberg. Das ist für dich nicht die nächste Anfahrt, aber vielleicht dennoch einen Blick wert. Im Vergleich zur WINGS und zur IUBH würde ich sagen, dass der Schwerpunkt mehr auf Informatik  und weniger stark auf BWL liegt. Lehrsprache ist Java. Wer gerne programmiert, kann hier vertiefen. Gute Vertiefungsmöglichkeiten gibt es auch in den Bereichen Softwaretechnik, Webtechnologien, Text-Mining.

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Angelus

Hallo,

 

Wings gefällt mir von den Inhalten her leider auch nicht. Dann käme schon eher Springer in die nähere Auswahl, wobei ich da den Mix zwischen Verlag und FH etwas komisch finde. Warum läuft sowas dann nicht direkt und ausschließlich über die FH Dortmund?

 

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Markus Jung
Am 1.2.2017 at 05:21 , Angelus schrieb:

Wie kann denn ein Abendstudium (oder Wochenende, wie auch immer) flexibel ablaufen

 

Ein berufsbegleitendes Präsenzstudium ist wenig flexibel. Ich habe die FOM angeführt, weil du angesprochen hattest, dass dir Abendschule eigentlich besser liegen würde.

 

Es ist sicherlich möglich, mal eine Präsenz-Veranstaltung ausfallen zu lassen, aber im Prinzip ist diese Studienform schon auf regelmäßige Anwesenheit ausgelegt.


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kurtchen
Am 2.2.2017 at 07:05 , Angelus schrieb:

Warum läuft sowas dann nicht direkt und ausschließlich über die FH Dortmund?

 

Weil damals, als die Studiengänge entwickelt wurden, die FHs noch keine eigene Expertise hatten, wie man ein Online-Studium aufzieht und eine Lernplattform aufbaut. Darum entstand die W3L AG als Ausgründung aus dem Lehrstuhl für Softwaretechnik der Ruhr-Universität Bochum. Die haben dann auch die Lernplattform entwickelt, viele Jahre den Fernstudienbetrieb organisiert und die Studierenden betreut. Und das haben sie gut gemacht, weil sie dafür geschaffen wurden, mit genau dieser Zielgruppe - berufstätige Studierende - zu arbeiten.

 

Springer Campus hat erst letztes Jahr die Studiengänge der W3L übernommen. Das Problem war: Die W3L AG war zu klein um im Marketing mit größeren Anbietern wie z.B. der WBH mithalten zu können. (Die W3L AG existiert weiter als Softwarehaus, das z.B. E-Learning-Lösungen entwickelt.)

 

Staatliche FHs und Unis haben als große Organisationen jahrzehntelange Erfahrung mit einer bestimmten Zielgruppe, nämlich vorwiegend Schulabgänger und junge Erwachsene nach der ersten Berufsausbildung, die nicht oder nur in geringem Umfang berufstätig sind und noch keine Familie gegründet haben. Leider scheinen Sie aus diesem Grund Schwierigkeiten damit zu haben, passgenaue Bildungsangebote für berufstätige Menschen im mittleren Lebensabschnitt mit Familie zu entwickeln. Lange Zeit sahen staatliche Hochschulen das auch gar nicht als ihre Aufgabe an. Man verfolgte das Konzept des Vorratslernens, konzentriert auf das erste Drittel des Lebens, das dann bis zum Ende der Berufstätigkeit vorhalten sollte.

 

Darum liegen die meisten Studienangebote für berufstätige in den Händen privater Anbieter, die in diese Nische vorgestoßen sind. Rühmliche Ausnahme war in Deutschland lange die Fernuni Hagen, die sich von Anfang an als staatliche Hochschule mit lebenslangem und berufsbegleitendem Lernen beschäftigt hat.

 

Anbieter wie die WINGS und Springer Campus sind interessant, weil hier Unternehmen aus den Hochschulen heraus gegründet wurden, die in hohem Maße mit ihren staatlichen Hochschulen kooperieren und vernetzt sind. Andere Akteure wie die ZFH, OnCampus oder auch die Virtuelle Hochschule Bayern sind Verbunde aus staatlichen Hochschulen, die im Bereich lebenslanges Lernen etwas bewegen wollen. Sie alle sind für mich Beispiele für staatliche Hochschulen, die "endlich den Arsch hochgekriegt haben", Bildungsangebote für eine bislang vernachlässigte Zielgruppe zu machen: Leute, die arbeiten und Steuern zahlen, mit denen letztlich auch ein Bildungssystem finanziert wird, in dem sie selbst keinen Platz mehr finden können. Darum finde ich es Klasse, dass es zunehmend solche Anbieter gibt.

 

Natürlich habe ich absolut nichts gegen private Anbieter wie z.B. die WBH oder die AKAD . Die haben diesen Menschen ein innovatives privatwirtschaftlich organisiertes Bildungsangebot gemacht, als vom Staat kaum etwas kam. Und offenbar haben sie sich damit einen Ruf erarbeitet und sind bei dieser Zielgruppe nun bekannter und etablierter als die staatlichen Akteure. Es ist eine Leistung, dass die privaten Hochschulen den staatlichen vorgemacht haben, wie Studienangebote für berufstätige Menschen aussehen müssen.

 

Ich hoffe, dass es in Zukunft mehr staatliche Hochschulen gibt, die ihr Studienangebot um Angebote zum lebenslangen und berufsbegleitenden Lernen ergänzen. Ich erwarte, dass es in Zukunft immer mehr Menschen geben wird, die sich im Laufe ihres Berufslebens umorientieren müssen, weil sich die Arbeitswelt wandelt. Ich befürchte, dass klassische Fort- und Weiterbildung immer seltener reichen wird. Im Moment scheint es auch wahrscheinlich, dass es in Zukunft weniger junge Menschen geben wird. Ältere Menschen werden sich nachqualifizieren oder neu qualifizieren müssen, um neue Aufgaben zu übernehmen. Und ich meine, dass es nicht reicht, diese Aufgabe einem privaten Weiterbildungsmarkt oder Trägern wie der Arbeitsagentur zu überlassen. Wir haben ein staatliches Bildungssystem, das von allen bezahlt wird. Ich finde, es wird Zeit, dass es nicht mehr nur für junge Menschen zugänglich ist.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

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