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Umfrage "Werte und Einstellungen junger Menschen"


DerLenny
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KanzlerCoaching
vor 29 Minuten schrieb Explorer:

Das wiederum ist so plump, dass jeder Antisemit, der sich morgens erfolgreich die Schuhe zubinden kann, das Spiel durchschauen dürfte. Da kratzt man sich echt am Kopf ...

Ganz genau!

 

Im wohlwollendsten Fall unterstelle ich, dass da eine Umfrage zu einem aktuellen Thema rausgehauen wurde. Dass das als Beweis wissenschaftlicher Kompetenz und Seriosität angesehen wird, wage ich zu bezweifeln.

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vor 46 Minuten schrieb KanzlerCoaching:

Im wohlwollendsten Fall unterstelle ich, dass da eine Umfrage zu einem aktuellen Thema rausgehauen wurde.

 

Laut den Quellen, die man sich so als Student zum Thema quantitatve Forschung ansieht, macht man eigentlich einen Pretest des Fragebogens. Der hat genau den Zweck Probleme in der Fragestellung zu finden, damit Objektivität, Reliabilität und Validität sichergestellt werden können. Oder  zumindest wahrscheinlicher zu machen.

Ich bin mir nicht sicher, ob dies hier passiert ist.

 

Ich gehe allerdings auch davon aus, dass es nicht darum geht geheime Gedanken aufzudecken, sondern eben zu prüfen, ob solche Meinungen vertreten werden. Ggf. wäre dann auch Fragen hilfreich gewesen, die die Sache von der anderen Seite angehen. 

 

Normalerweise würde ich mich fragen, was das Design der Studie ist. Aufgrund der vergleichbaren Studien in der Vergangenheit tippe ich aber, dass auch hier nur Umfrageegbnisse aufgelistet sein werden.

 

Evtl. sind diese Umfragen und Studien auch nur die Folge der Forderung des Wissenschaftsrats mehr zu forschen und haben nur einen geringen epistemologischen Zweck?

 

Ich bin schon mal erleichtert, dass nicht nur ich die Umfrage befremdlich finde.

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KanzlerCoaching
vor 9 Minuten schrieb DerLenny:

 

Evtl. sind diese Umfragen und Studien auch nur die Folge der Forderung des Wissenschaftsrats mehr zu forschen und haben nur einen geringen epistemologischen Zweck?

 

Wenn der Wissenschaftsrat solche Umfragen als Forschung akzeptiert, dann verlier ich meinen Glauben an seine Aufgabe!

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  • Community Manager
vor 4 Stunden schrieb DerLenny:

Umfrage zu den Werten und Einstellungen junger Menschen durch

 

Ich habe die Umfrage nur mal angefangen. Nun ist ja relativ, wer in „junger Mensch“ ist – ich fühle mich mit meinen 48 Jahren auch noch jung, falle aber vermutlich aus der Zielgruppe der Studie raus. Es wird auch gleich zu Beginn das Alter abgefragt, weiter teilnehmen kann ich aber dennoch.

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Fernstudienakademie

Auch mit satten 56 kann man übrigens noch mitmachen @Markus Jung. Und ich halte mich nun nicht für besonders "jung". ;)

 

Die Fragen fand ich teilweise echt schräg - und reichlich platt! Was soll man denn zu so einer Frage sagen, ob ich Juden für besonders "warmherzig und freundlich" halte oder nicht. ( Ich erinnere mich nicht an die genaue Formulierung.) Das sind Fragestellungen, die meiner Meinung nach so richtig mit Schmackes an der Sache vorbei gehen.

 

Ich habe jetzt auch noch nicht ganz verstanden, an wen sich die Umfrage genau richtet: Primär an Studierende? An Jugendliche im schulpflichtigen Alter? An Auszubildende?

 

Anne Oppermann

(Fernstudienakademie)

Bearbeitet von Markus Jung
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Zu dem Thema "Welches Alter ist noch jung genug?" - theoretisch kann man sich durch die ganze Umfrage durchklicken ohne auch nur eine einzige Angabe zu machen. Ich gehe daher davon aus, dass hier keine wirklichen Filter in der Umfrage selbst eingebaut sind, die bei bestimmten Angaben die Teilnahme verweigern. Vielleicht wird im Nachgang aussortiert...

 

Grundsätzlich finde ich diese Umfrage furchtbar plump und finde es traurig, dass die IU das als ein innovatives Tool in der Extremismus-Forschung deklariert. Die Fragen sind suggerierend und fragen nur in einem bestimmten Wortlaut Stereotypen ab. Generell weiß ich auch nicht, was ich davon halten soll, diesen fragwürdigen Annahmen Raum zu geben - natürlich muss man gewisse Eigenschaften abfragen, um Extremismus zu charakterisieren. Aber da bin ich definitiv der Meinung, dass das anders gehen muss. Mir scheint, als nutze man hier den Deckmantel der Forschung, um am Ende höchstens Klischees bestätigen zu können.

Oder was seht ihr als potenziellen gain davon? Unter wissenschaftlichen Aspekten würde mich mal interessieren: Wie würdet ihr das Forschungsdesign wählen, um tatsächlich dem von @DerLenny eingangs zitierten "IU-Kompass Extremismus" zu entsprechen und belastbare Ergebnisse liefern zu können?

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Die genannten Thesen entsprechen ja schon den Ansichten / Meinungen aus der entsprechenden Szene. Da es oft um einfache Lösungen / Schuldzuweisungen geht, sind diese auch nicht übermäßig komplex, sondern eher Zielgruppen gerecht.

 

Problematisch finde ich in erster Linie die Fragen, bei denen ich ein Priming erwarten würde und eben die Fragen, bei denen nicht klar ist, welche Antwort denn nun erwartet wird und folglich inkonsistente Daten folgen dürften. 

Das vorweg Clustering in Ost-West finde ich persönlich auch nicht so ideal, weil es eben eine andere Analyse der Daten ausschließt.

 

Evtl. ist die Idee hier, dass eben Gruppenassoziationen absichtlich geweckt werden, um gruppenkonformer Aussagen zu erhalten.

 

@Markus Jung - du hast nicht evtl. nen Interview mit den beiden Forschenden geplant, um sie zum Design der Studie und auch generell zur Forschungstätigkeit an der IU zu befragen?

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  • Community Manager
vor 21 Minuten schrieb DerLenny:

@Markus Jung - du hast nicht evtl. nen Interview mit den beiden Forschenden geplant, um sie zum Design der Studie und auch generell zur Forschungstätigkeit an der IU zu befragen?

 

Nein, da ist nichts geplant. Aber allgemein die Forschungsaktivitäten der IU könnten sicherlich mal ein interessantes Thema sein.

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vor 1 Minute schrieb Markus Jung:

 

Nein, da ist nichts geplant. Aber allgemein die Forschungsaktivitäten der IU könnten sicherlich mal ein interessantes Thema sein.

Ist würde das recht spannend finden...

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KanzlerCoaching
vor 1 Stunde schrieb Markus Jung:

 

Nein, da ist nichts geplant. Aber allgemein die Forschungsaktivitäten der IU könnten sicherlich mal ein interessantes Thema sein.

Vielleicht allgemeiner gehalten: Welche Forschungsaktivitäten sind von einer privaten Fernhochschule zu erwarten? Das wäre dann nicht zwingend als Interview zu gestalten, denn ich weiß nicht, ob sich Profs verschiedener Anbieter zu einem gemeinsamen Interview auf dem fernstudium-infos-Kanal versammeln würden.

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