FrankL

Regelstudienzeit einhaltbar?

9 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

mich würde interessieren, wie es denn mit der Einhaltbarkeit der Regelstudienzeit an der HFH bestellt ist, besonders im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen.

9 Semester sind die Regelstudienzeit im Diplom-Studiengang, aber lässt sich diese Zeit einhalten, oder braucht man in der Regel länger?

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Kann dir leider deine Frage nicht beantworten, würde diese aber gerne in meinem Interesse ergänzen. Wie sieht es bei dem Bachelor Studiengang in BWL aus? Vorgabe sind 3 1/2 Jahre


7. Sem HFH - Bachelor BWL - SZ WI

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Hallo!

Bin zwar noch nicht fertig, denke aber die Regelstudienzeit ist durchaus einhaltbar. Wichtig ist halt, gut vorbereitet in die Prüfungen zu gehen.

Wenn eine Prüfung nachgeholt werden muss, kostet dass meist ein Semester, weil die Belastung durch die "normalen neuen" Klausuren und der zu wiederholenden einfach im Regelfall zu groß ist.

Bei den Wirtschaftsingenieuren sehe ich hauptsächlich das Hauptstudium als Problem, wo man unter Umständen ein-zwei Semester mehr einplanen sollte.

Ausschlaggebend für die Studiendauer sind aber auf jeden Fall die berufliche Belastung und Verpflichtungen durch Familie.

Grüße

Jörg

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Hallo zusammen

Beruf und Familie sind sicherlich ein wichtiger Faktor. Allerdings sehe ich einen Punkt anders als Jörg (wobei ich nur für den BWL-Studiengang sprechen kann): Eine Prüfung pro Semester mehr zu schreiben ist sicherlich machbar ohne gleich ein Semester zu "opfern". Schwer wird es aus meiner Sicht erst mit zwei oder gar drei Nachprüfungen...

Gruss

Nick

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Hallo Nick,

respekt, wenn Du mehr Klausuren schaffst, als regulär vorgesehen sind.

Wenn man sich so unsere Kommilitonen anschaut schaffen die meisten eher weniger als vorgesehen und schieben einige Klausuren doch vor sich her.

Ist aber wie gesagt, alles eine Sache der Zeit die man neben dem Job noch opfern kann - und natürlich der Begabung in kurzer Zeit viel auswendig lernen zu können.

Grüße

Jörg

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Hi!

Hab mich jetzt auch angemeldet!

Eine Frage weil ihr geschrieben habt es kommt auch auf die Begabung drauf an in kurzer Zeit viel auswendig zu lernen:

Findet ihr is das BWL studium mehr auswendiglernen oder mehr auf Verständnis lernen?

Und wie ist das wenn man z.B. immer nur die hälfte der vorgeschriebenen Klausuren macht? -> muss man dann dauernd in den Studiengruppen wechseln? Oder kann man ganz normal weitermachen und irgendwann halt die die einem fehlen später nachholen?

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...es kommt auch auf die Begabung drauf an in kurzer Zeit viel auswendig zu lernen

Stellt sich für mich nur die Frage, wieso man eigentlich studiert? Nur wegen dem Abschluß und der Qualifikation? Wie qualifiziert ist man, wenn der vermittelte Stoff nur temporär und nicht langfristig abrufbar ist?

Bitte nicht falsch verstehen. Nur finde ich Auswendiglernen a) aufwändiger B) riskant und c) ineffektiv

Ich bin der Überzeugung, dass man das Studium auch in der Regelstudienzeit schaffen kann, sofern äußere Begleitumstände (bspw. Krankheit, Familie etc.) nicht einen dazu zwingen und man sein Studium ernsthaft und organisiert betreibt.

Und wie ist das wenn man z.B. immer nur die hälfte der vorgeschriebenen Klausuren macht? -> muss man dann dauernd in den Studiengruppen wechseln? Oder kann man ganz normal weitermachen und irgendwann halt die die einem fehlen später nachholen?

Soviel ich weiß kannst du SL und PL auch noch in höheren Semstern schreiben. Dazu musst du dich nur zu dem entsprechenden Termin anmelden und schreibst dann zusammen mit denen, die die Prüfung regulär machen. Ich hatte jetzt bspw. in BWL (PL) und Mathe (SL) jemanden aus dem 6. Semester, der diese Klausuren noch nachschreiben muß. Wie man sieht hindert das Fehlen einer Klausur auch nicht in´s Hauptstudium zu kommen. Doch die Bescheinigung über das Vor-Diplom/-Bachelor erhält man erst nach dem Ablegen aller relevanter Arbeiten.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Grundsätzlich ist es, wie Lutzbutz schon schreibt, kein Problem Klausuren später zu schreiben. Wichtig zu wissen ist in dem Zusammenhang höchstens, dass Du Dich erst für die Studienschwerpunkte (im BWL-Studiengang ab dem 6. Semester ) anmelden kannst, wenn Du alle Klausuren des Vorstudiums bestanden hast.

Darum gab bei uns am SZ ein paar Leute, die nach dem 4. Semester ein Zusatzsemester eingeschoben haben, um das Fehlende nachzuholen. Um das zu schaffen solltest Du aber nicht mehr als 5-6 Klausuren schieben, so viele sind es nämlich, wie die HFH den Studenden normalerweise pro Semester zumutet.

Nur ca. die Hälfte der Klausuren zu schreiben bedeutet ungefährt doppelte Studienzeit, ich persönlich würde mir das gut überlegen. Das erste Motivations-Tief kommt oft so nach 2 Jahren - wenn man sich dann vor Augen führt, dass man erst 1/4 geschafft hat (wenn andere schon mit dem Vordiplom fertig sind), fällt es sicher noch schwerer am Ball zu bleiben. Zumindest wäre es bei mir so gewesen, darum hab ich immer alle Klausuren mitgeschrieben und ensprechend auch mal ne schlechte Note riskiert (und auch bekommen :-)) Aber wen interessiert schon die Vordiploms-Note...

Zum Thema Auswendiglernen: Auch wenn man Mathe und Rechnungswesen natürlich können muss finde ich persönlich den Anteil der Auswendiglernerei an der HFH zu gross. Klausuren für Marketing oder Unternehmensführung sollten aus meiner Sicht eher mal nen Business-Case für 40-60 Punkte drin haben statt die 6 Stationen der Delegation abzufragen. Aber da teilen sich sicher die Meinungen...

Gruss

Nick

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Hallo FrankL,

die benötigte Studienzeit hängt wie meine Vorredner schon angemerkt haben, wirklich stark von den Rahmenbedingungen ab. Ein kurzer Abriss aus meinem Semester: Aufbaustudium Wirtschaft (Wirtschaftsingenieur postgradual), 4 Semester Regelstudienzeit zuzüglich Diplomarbeit:

1 Studentin fertig nach 3 Semestern (35 Std. Woche, ledig, keine Kinder)

ca. 5 Studenten fertig in der Regelstudienzeit 40 - 45 Std. Arbeitszeit.

Der Rest von etwa 9 Studenten überzogen das Studium um 1 - 2 Semester. Es ist mir aus meinem Semester niemand bekannt, der mehr als die kostenfreie Überziehungszeit von 2 Semestern benötigt hat. Häufig ergeben sich die Überziehungen aus nicht bestandenen Klausuren, für die dann aus zeitlichen Gründen im nächsten Semester andere Klausuren fallen gelassen werden müssen.

Bei den "Langzeitstudenten" aus anderen Semestern waren es meist berufliche oder private "Überraschungen", die das Studium in die Länge zogen (Nachwuchs, Umzug, Hausbau, Firmenwechsel ...)

Zum Thema Auswendiglernen - Es sind leider einige Fächer dabei, bei denen oft Definitionen abgefragt werden (z.B. BWL). Dies hat sich jedoch in den höheren Semestern in Richtung Fallstudien verbessert wie z.B. Management komplexer Problemsituationen, Unternehmensführung (SSP) ... Außerdem bieten die Hausarbeiten noch die Möglichkeit, gute Noten ohne Auswendiglernen zu erhalten. Das Problem ist hier nur ähnlich gestrickt wie bei der Bewertung einer Hausarbeit / Diplomarbeit - im Vergleich zu einer Statistik Klausur. Mathematisch gibt es eine eindeutige richtige Lösung. Bei der Diplomarbeit oder Hausarbeit hängt es vom bevorzugten Stil und Geschmack des Dozenten ab, wie Sie bewertet wird. Es gibt keine eindeutige richtige Lösung - kann also genauso daneben gehen. Es ist aber zugegebenermaßen eher praxisgerecht.

Viele Grüße und viel Erfolg

Leonardo66

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