Oliver S

Hat jemand Erfahrungen mit Kündigung wegen Studium?

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ein Freund von mir macht sich gerade viele Gedanken. Sein derzeitiger Job gefällt ihm nicht mehr - er ist eigentlich ziemlich ausgebrannt und urlaubsreif. Nun überlegt er, ob er sein Job hinschmeissen soll und einfach mal ein oder zwei Jahre von seinem ersparten Leben soll. Und bevor er dann nach 2 Monaten "nichtstun" auf dumme Gedanken kommt, überlegt er ein Fernstudium aufzunehmen, so dass er die Zeit sinnvoll nutzen kann zum Lernen und Denken.

Daraus ergeben sich viele Fragen, unter anderem:

- Wie nehmen potentielle neue Arbeitgeber eine solche Auszeit auf - ein typisches Sabatical Jahr ist das ja eigentlich nicht, da er von sich aus das Arbeitsverhältnis beenden würde und dann irgendwann wieder bei einer anderen Firma im Verkauf anfangen möchte.

- Zwingt das Arbeitsamt ihn zur Arbeit oder Schulungsmaßnahmen, auch wenn er gar keine Mittel bekommen will?

- wie denkt ihr über solche Entscheidung?

Danke für Eure Hilfe.


Oliver Schumacher

Lingen/Ems - Niedersachsen

Diplom-Betriebswirt (FH)

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- Zwingt das Arbeitsamt ihn zur Arbeit oder Schulungsmaßnahmen, auch wenn er gar keine Mittel bekommen will?

Nein, wir sind ein freies Land und es kann jeder machen, was er will, solange er für sich selbst aufkommt. Wer hat eigentlich die absurde Idee aufgebracht, es gäbe einen Arbeitszwang?

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Hallo,

also wie neue Arbeitgeber sowas beurteilen wird sicherlich unterschiedlich sein.

Was das Arbeitsamt - bzw. Arbeitsagentur - betrifft: Wenn dort keine Leistungen beantragt werden, können die gar nichts machen; dann wissen die ja von dem Freund auch gar nichts.

Gruss

Eule

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Hallo,

was mir zu diesem Thema spontan einfällt, ist die Krankenversicherung. Hier sollte er schauen, wie er sich in seiner Auszeit versichern kann. Studententarife werden - meines Wissens - nur Vollzeitstudenten gewährt, inwieweit es da vielleicht auch eine Altersgrenze ist, weiß ich nicht.

Ansonsten denke ich auch, dass dies verschiedene neue Arbeitgeber verschieden einschätzen werden. Hier wird es vor allem im Bewerbungsgespräch später wichtig sein, dass er diese Auszeit erläutern kann. Ein "ich hatte keinen Bock mehr" wird da nicht ausreichen. ;)

Vielleicht kann er aber auch bei seinem jetztigen Arbeitgeber eine Auszeit beantragen?!

Nur meine 2 cent

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Nur so ein kurzer Gedanke am Abend: Ich halte es für gefährlich, für zwei Jahre komplett aus der Praxis auszusteigen.

Kann er nicht auf Teilzeit gehen oder sich ggf. bei einer anderen Firma bewerben und dann berufsbegleitend das Fernstudium machen.

Eine andere Alternative wäre vermutlich gleich ein Präsenz-Studium zu machen.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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Nun überlegt er, ob er sein Job hinschmeissen soll und einfach mal ein oder zwei Jahre von seinem ersparten Leben soll.

Und was will er dann diese ein bis zwei Jahre machen? Glaubst du, dass für jemanden, der ausgebrannt und urlaubsreif ist, ein akademisches Fernstudium (Stichwort Selbstmotivation) sinnvoll ist?

Ich würde zuerst die Gründe für seine Situation suchen. Wenn er schon seinen ungeliebten Arbeitsplatz als Grund nennt, gibt es schon den ersten Punkt, an dem er arbeiten könnte.

Grüße

Matthias

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Er kann ja während der Auszeit Praktika machen, dann sieht es für den neuen Arbeitgeber gut aus, er hat studiert und Erfahrungen in der Praxis erworben.

Gruß

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