Markus Jung

Ist das Fernabitur überflüssig?

30 Beiträge in diesem Thema

Benötigt man für die Vorbereitung auf das Externenabitur wirklich einen Fernkurs oder die Abendschule? - Oder kann man sich hier viel Geld sparen und sich auch mit ein paar guten Büchern selbst erfolgreich auf die Prüfung vorbereiten?

Christian hat es zum Beispiel alleine geschafft, wie er in diesem Blog-Beitrag beschreibt. Andere haben es per Fernunterricht gemacht - und raten heute davon ab. Viele andere aber sind auch erfolgreich diesen Weg gegangen.

Im Blog von fernstudi.net ist heute dazu der Beitrag Abitur nachholen ohne Fernschule oder Kolleg - ist das möglich?, der auch den Anstoß für diesen Artikel gegeben hat.

Mich würden nun Eure Meinungen interessieren. Als Fernabi-Kursteilnhmer, als erfolgreiche Prüfungsteilnehmer, oder eben auch als Abi-Inhaber, die sich auf anderem Wege auf die Prüfung vorbereitet haben.


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Einen anderen Aspekt, der in eine etwas andere Richtung geht, möchte ich noch ergänzen. Die meisten Interessenten für die Externenprüfung haben auch schon Berufserfahrung. Motvitation für das Abi auf dem zweiten Bildungsweg ist es oft, anschließend ein Studium zu Beginnen. Immer häufiger ist dies aber auch ohne Abitur möglich. Benötigt man daher überhaupt noch das Abi auf dem zweiten Bildungsweg, wenn man schon im Beruf steht?


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Meine höchstpersönliche Meinung dazu... ganz knapp: Ja!

Ich bin der Meinung, dass das Fernabitur das Produkt schlecht hin der Fernschulen ist. Es ist verknüpft mit Hoffnungen und Träumen etwas besser zu machen, etwas nachzuholen und danach?

Ich lese hier oft von jung bis alt Beiträge, die nur so von Träumen und Zielen überschäumen. Erstaunlich oft, liest man ja von Leuten die damit eine 1,X anstreben und hohe Ziele haben. In dieses Produkt wird immens viel projiziert. Die regelmäßigen Studien des Klett-Konzerns sind natürlich auch explizit auf das eigene Angebot ausgelegt. Ich denke daran, zu fragen wie wichtig einem Personalchef das Abitur ist. Ob wirklich diese Zwischenstation nach 10 Jahren Berufserfahrung ausschlaggebend ist?

Wie Du schon sagst Markus, wer studieren will kann das inzwischen mit sehr vielen verschiedenen Möglichkeiten tun. Wer nicht studieren will... naja was macht er mit dem Abi? Wer sich weiterbilden will liest sicher besser ein paar Bücher, als sich durch den Stoff zu quälen.

Für mich persönlich kam ein Abitur nie in Frage. Ich habe mich selbst vor der BOS "gedrückt" und die praktische Fortbildung genutzt mit der ich sogar dank Meisterpreis eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung erhalten hatte. Und zum Thema, dass das Abitur eine breite Bildung vermittelt ist sicher ein Wunschtraum. Ich bin mir sicher, dass mir im Job noch kein studierter Kollege angesehen hat, dass ich kein Abitur habe.

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Wie Du schon sagst Markus, wer studieren will kann das inzwischen mit sehr vielen verschiedenen Möglichkeiten tun.

Das stimmt für die meisten Studiengänge, aber für ein paar nicht, vor allem, wenn man bisher beruflich etwas anderes gemacht hat. Gut, nicht jeder will mit Mitte 30 oder Anfang 40 nochmal Medizin, Jura oder Psychologie studieren, wenn er vorher Kaufmann, Elektriker oder Lagerarbeiter war. Aber es gibt doch eine kleine Anzahl derer, die das doch wollen, und mangels entsprechender Berufserfahrung auch nicht auf alternative Zugangswege hoffen können.

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Multipliziert mit der Anzahl derer, die es auch schaffen ... multipliziert mit der Anzahl derer, die auch noch den NC knacken ... kommt man da sicher auf 2-3 Leute im Jahr ;)

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Ich denke, dass jeder für sich entscheiden muss, welchen Weg er gehen möchte. Das wichtige ist, dass man die Möglichkeit erhält sich über die einzelnen Möglichkeiten zu informieren. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass selbst Mitarbeiter des Arbeitsamts nicht gewusst haben, dass man ohne Abitur studieren kann.

Ich habe meine Entscheidung, ohne Abitur zu studieren bisher nicht bereut.

LG, Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Ich denke, das Fernabitur ist ein Verkaufen von Träumen.

Nur ein immens geringer Anteil von Leuten braucht die Form des Fernlernens. Gab ja ein oder zwei Prominente, die permanent durch die Weltgeschichte getingelt sind und "nebenher" (ein Fußballer war da glaub ich dabei) ihr Abitur nachgeholt haben.

Aber die sind quantitativ irrelevant.

Ansonsten kann jeder auf Präsenzweg sein Abitur schneller und wesentlich effektiver nachholen, als das irgendwie per Fernkurs möglich ist.

Wie schon hier gesagt wurde: für Medizin, Jura & Co. braucht es einen exzellenten Schnitt, den man mit dem Fernabitur de facto nicht erreichen kann (von EINZELNEN Ausnahmen bitteschön abgesehen!).

Es werden hier Träume verkauft, nichts weiter.

Von Fernkursen an sich halte ich übrigens recht viel (bzw. Fernstudium), damit das nicht missverstanden wird.

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Ansonsten kann jeder auf Präsenzweg sein Abitur schneller und wesentlich effektiver nachholen, als das irgendwie per Fernkurs möglich ist.

Aber ich denke, nicht jeder hat die Möglichkeit, dies auf dem Präsenzweg zu tun. Bei vielen stehen dem zeitliche und/oder räumliche Restriktionen entgegen.


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Ja, das ist ein häufiges Argument.

Man überlege jedoch: man will einen NC-Studiengang studieren.

Macht sich dafür 3 oder 4 Jahre härteste Arbeit OHNE eine kalkulierbare Aussicht auf Erfolg (man siehe die vielen Berichte über das, was so bei Fernabiturprüfungen ablief und welches ernüchternde Ergebnis die Leute am Ende als Durchschnittsnote hatten).

Dem gegenüber steht:

- Umzug in einen Ort, wo eine Schule ist (oder in dessen Nähe)

- Bafoeg Förderung

- kalkulierbare Schulergebnisse (Mitarbeitsnoten, Klausuren, Klassenwiederholung bei zu schlechtem Ergebnis, ...)

Aus ökonomischer Sicht überwiegen die Vorteile des letzteren eindeutig.

Das ist eher eine Sache der Einstellung, denn der Machbarkeit. Wer etwas erreichen will, muss dafür auch Veränderungen in Kauf nehmen.

Die EINZIGE Ausnahme hierbei, die man gelten lassen kann, ist, wenn (kleine!) Kinder im Spiel sind (Krippenplatz, Kitaplatz, ...).

Kinderlose Erwachsene hingegen haben ansonsten so ziemlich alle Möglichkeiten und sind, bis auf ganz wenige, sehr spezielle Einzelschicksale, mit einem Präsenzabitur besser dran und können das auch einfacher realisieren.

Veränderung, wie gesagt, ist dabei allerdings unvermeidlich.

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Ich denke, dass es meist die Verlockung ist, nichts verändern zu müssen, "frei" zu lernen, keinem Stundenplan folgen zu müssen etc, die zu einem Fernabitur führen. Die Nachteile werden meist nicht bedacht, wie z.B. das Aufbringen der Eigenmotivation, einsames Lernen, nur indirektes Feedback durch Lehrer etc.

LG, Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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