timerocker

Bachelor Wirtschaftsinformatik an der WINGS - Erfahrungen?

3 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

ich interessiere mich für das Studium das Wirtschaftinformatik an der WINGS und bin auf der Suche nach Erfahrungsberichten. Insbesondere interessieren mich:

- Allgemeine Einschätzung, was ihr von der Qualität des Studiums haltet?

- Zu den Studieninhalten der Informatik: Wie hoch ist der Anteil des Programmierens/Softwareentwicklung - laut meinen Unterlagen scheint der Schwerpunkt doch recht BWL-lastig zu sein? Mich interessiert z.B. ob auch Java behandelt wird und wie tief. Eventuell auch dot.net?

Kann jemand, der dort auch Wirtschaftsinformatik studiert, mir hierzu evtl. hilfreiche Infos geben?

schöne Grüße

Timerocker

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Wenn Dir die Antworten eines Diplom-Studenten reichen mögen...

Die Frage, ob das Studium BWL-lastig sei... Du solltest Dir einen Überblick über alle Semester verschaffen, ich vermute mal, Du hast nun ein einzelnes Semester auf dem Tisch liegen? Beim Diplom war das Grundstudium teilweise BWL-lastiger als informatiklastig, im Hauptstudium sind es "gefühlt" mehr Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Fächer. Beim Bachelor könnte es ja tatsächlich so sein, dass die BWL-Fächer überwiegen, das kann ich gar nicht beurteilen, mach Dich schlau auf der Homepage der Wings. Aus Deiner Frage lese ich heraus, dass Dich die Softwareentwicklung ganz besonders interessiert - aber die Wirtschaftsinformatik ist mehr als "nur" die Softwareentwicklung und das Programmieren. Java, .Net - weiß ich nicht beim Bachelor. Ich schätze, dass die verschiedenen Projekte innerh. des Bachelors hierfür Gelegenheit bieten. Eigeninitiative ist gefragt, wie generell im Fernstudium, und da bieten die Projekte erhebliches Potenzial. Es gibt in vielen Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Studiengängen am Ende Absolventen, die die Grundzüge des Programmierens kennengelernt haben, sich dann aber doch mehr mit anderen Themen beschäftigen - sei es Controlling, Vertrieb oder Projektmanagement. Vielleicht auch Systemadministration, Consulting, Beratung, was auch immer. Auf die Vielfalt bereiten die Studiengänge dann auch teilweise durchaus vor, gerade im Fernstudium bietet sich Dir die tolle Möglichkeit, mehrere eigene Interessen zu verfolgen, insbesondere, wenn Du, wie die meisten, berufstätig bist.

Um zu Java und .NET zurückzukommen: Ich schätze nicht, dass beim Bachelor Du automatisch im Verlauf der Kurse zu einem sattelfesten Java- oder .NET-Programmierer ausgebildet wirst. Das kann ich mir aber bei keinem ähnlichen Studienangebot vorstellen, da eine breite Vielfalt vermittelt werden muss und die Konzepte, Ideen - und die theoretischen Hintergründe; und die fangen bei der Mathematik auch irgendwo an, gehen über Statistik, Theoretische Informatik und Datenbanken bis hin zu Künstlicher Intelligenz und, das auch: IT-Controlling (im Diplom).

Lass Dich trotzdem nicht abschrecken, verwende Deine Energie für das Studium und ziehe Deinen Nutzen daraus, am besten vom ersten Tag an. Wenn Du Java / .NET programmieren lernen möchtest, dann ist das ein ehrenwertes Ziel, dafür würde ich entsprechende Internet-Foren, Bücher, Kurse und Zertifizierungen empfehlen. Und genau wie im Fernstudium: erhebliche Eigeninitiative. Ich wünsche dir viel Erfolg und vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg.

bearbeitet von WI_Muenchen

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- Allgemeine Einschätzung, was ihr von der Qualität des Studiums haltet?

Dazu findest Du glaube ich schon viele Themen hier im Forum, kämpf Dich mal durch. Qualität ist ja heutzutage quasi "messbar" durch die Akkreditierungen, könnte man aus den Entwicklungen der letzten Jahre herauslesen. Es ist schon schwierig zu sagen, was denn Qualität hier bedeutet, insbesondere für Dich als Fragesteller. Ein Indikator könnte das kürzlich (vom Seitenbetreiber hier?) geführte Interview sein, ich glaube dort werden stark steigende Fernstudierendenzahlen erwähnt. Für ein Fernstudium kann ich mir vorstellen, dass die Qualität insgesamt gut genug ist, dass sich die Abbrecherquoten vergleichsweise sehen lassen können - aber das ist eine rein subjektive Vermutung. Es zwickt und zwackt vielleicht mal und macht neben der Berufstätigkeit auch mal nicht soviel Laune. Am Ende zählt dann wohl, ob man es durchgezogen hat oder nicht.

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