Bambinchen

Bildungswissenschaften oder Wirtschaftspsychologie

12 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Ich brauche mal einen Rat.

Ich möchte jetzt ab dem Wintersemester studieren. Zur Auswahl stehen Bildungswissenschaften an der Uni Hagen und Wirtschaftspsychologie an der Fh Riedlingen.

Mein Herz sagt Bildungswissenschaften, mein Verstand Wirtschaftspsychologie.

Bildungswissenschaften interessiert mich total und ich freue mich schon drauf wenn ich darüber nachdenke die ersten Unterlagen zu erhalten. Allerdings habe ich Angst später nichts zu bekommen weil ich eben keinen sozialen Beruf erlernt habe und das Studium für mich quasi ein Neuanfang in dieser Branche wäre. Ich habe Bürokauffrau gelernt und bin jetzt ein Jahr ausgelernt.

Mein Abitur habe ich mit dem Schwerpunkt Erziehungswissenschaften gemacht und das Fach hat mir immer sehr sehr viel Spaß gemacht. Ich möchte einfach mit Menschen zu tun haben, sie beraten. Mich interessiert die ganze Thematik sehr.

Ich habe auch auch schon über ein Jahr im KH gearbeitet als Prakitkantin und im Rahmen meiner Ausbildung ein Jahr in der Bildungsabteilung einer Handwerkskammer gearbeitet.

Wirtschaftspsychologie ist ja eher in meinem Bereich, halt Kaufmännisch mit viel BWL. Bin eigebntlich an BWl nicht sehr interessiert aber ich denke mir vll kann ich mich damit arrangieren. Und vll würde ich mit Wirtschaftspsychologie doch eher später eine Stelle bekommen. Naja hinzukommt, dass Wirtschaftspsycholgie kaum zu bezahlen wäre für mich. 380 € im Monate sind schon sehr happig. Aber Geld soll jetzt hier nicht der ausschlaggebene Punkt sein.

Was meint ihr? Soll ich eher auf mein Herz oder den Verstand hören? ^^

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Ich persönlich würde davon abraten, nur das zu studieren, was der Verstand, die Gesellschaft, die Märkte als gut, nützlich, brauchbar und zukunftsträchtig erachten. Auch die Gesellschaft und Märkte sind nicht statisch und verändern sind, allein deswegen wäre es nicht sinnig, sich nur nach solchen Meinungen zu richten.

Wenn die Motivation für ein Fach nur von außen kommt, halte ich es für fraglich, dass man wirklich drei oder vier oder noch mehr Jahre durchhält, um ans gewünschte Ziel zu kommen. Oder man hält durch und kämpft und rackert sich ab, ohne wirklich Spaß an der Sache zu haben.

Ich halte es für deutlich einfacher, sich für etwas zu motivieren, das einem auch liegt und das man gerne tut, eben weil auch intrinsische Motivation vorhanden ist.

Zum anderen halte ich es für ein Märchen, dass man wirklich nur mit BWL oder verwandten Abschlüssen einen sicheren Arbeitsplatz erhalten kann. Es geht auch in anderen Bereichen und mit anderen Abschlüssen.

Viel wichtiger erscheint es mir, dass du dir im Klaren darüber wirst, wo du am Ende hin willst. Wenn du jetzt schon weißt, dass du beratend tätig sein willst, dann würde ich mir jetzt konkret anschauen, welche Tätigkeiten du typischerweise mit einem BA BiWi durchführen kannst. Leider ist es wohl so, dass die FernUni Hagen auf ihrer Homepage diesen Bereich etwas idealisiert darstellt:

Der Studiengang Bildungswissenschaft ist für zukünftige Beschäftigte in all solchen Berufsfeldern gedacht, in denen bisher Diplom-Pädagogen und -Pädagoginnen tätig waren.

Die Realität ist doch etwas anders, insbesondere wenn man den Schwerpunkt von BiWi betrachtet:

Das Studium zielt auf die Qualifizierung von Studierenden für Tätigkeiten in gesellschaftlichen Handlungsfeldern unter Berücksichtigung der zunehmenden Bedeutung des Einsatzes von (neuen) Medien in beruflichen Aus- und Weiterbildungskontexten.

Wenn du aber prinzipiell schon weißt, wo du hinwillst und BiWi sich als der richtige Weg erweist, würde ich dich darin bekräftigen, das zu wählen, vor allem wenn ich dein Posting richtig interpretiere und WiPsy und vor allem BWL so überhaupt gar nicht deine Welt sind.

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Hallo Bambinchen,

dieses Dilemma kenne ich nur zu gut, denn mir geht es gerade ähnlich, wenn auch in einem anderen Fach.

Inzwischen denke ich, wenn man den Mumm hat, dann im Zweifelfalle nach dem Herzen gehen. Denn man investiert ja sehr viel Zeit und Geld in das Studium, und ich glaube dass die Motivation auf Dauer höher ist bei einer Herzens-Angelegenheit.

Könntest Du den Verstand vielleicht mit einbeziehen, indem Du Dir überlegst, welche konkreten Einsatzbereiche es nach dem Bildungswissenschaften-Studium für Dich gäbe und schon mal info-halber nach entsprechenden Institutionen und Stellenanzeigen suchst? Dann bekommst Du vielleicht ein Gefühl dafür, ob und welche Chancen es für Dich gibt.

Viele Grüße,

Silke


MSc. IT im Gesundheitswesen Donau-Universität Krems (2016)

Diplom (FH) Informationsmanagement (2000)

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Ich sag mal so...alles was du liest zu den Berufschancen als Wirtschaftspsychologe,stammt von dem jeweiligen Anbieter (egal ob wir jetzt von Fernstudiengängen oder von Präsenz-Hochschulen ausgehen) selber und niemand kann dir sagen,wies damit "in der Realität" aussieht. In einem Thread hier im Forum schrieb jemand, er oder sie hätte sich bei Firmen erkundigt -explizit Unternehmensberatungen-da hast z.B. absolut keine Chance mit nem Bachelor von ner Fernhochschule rein zu kommen....Also von daher würde ich auch sagen-studier das,was dein Herz sagt! Wenn du was studierst,wo du nachher keine Berufschancen damit hast und was du auch nciht wirklcih wolltest,ärgerst dich doppelt...

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Wer WiPsy als Fernstudium studieren möchte dann nur an der Euro FH in Hamburg oder SRH Riedlingen.

War letzte Woche bei der Berufsberatung, und nur die 2 Anbieter haben diesen akkreditierten Studiengang.

Alle anderen sind nicht international anerkannt, nur auf Bundesebene oder so.

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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Bambinchen,

wie hast du dich entschieden?

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Hallo Bambinchen,

persönlich will ich dir weder zu was raten oder abraten. Ist sowieso deine Entscheidung. Hört sich zwar doof an... versuch Herz und Verstand in Einklang zu bringen ;). Dann triffst du bestimmt die richtige Entscheidung.

Persönlich kann ich nur von mir erzählen. Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann, stand ich vor der Entscheidung wie ich weiter machen soll. Damals hatte ich drei Alternativen entweder ich wechsel vom Werk in die Zentrale für den deutschen Markt oder ich studiere "logischer" Weise BWL. Eine Abteilungsleiterin hat mir damals in der Ausbildung empfohlen Wirtschaftsingenieurswesen zu studieren. Mein Herz war eher dem Wirtschaftsingenieur zu geneigt (trotz viel Mathe), aber habe mich dann doch für den Verstand entschieden und hab ein BWL Studium (Quereinstieg im Sommersemster) aufgenommen. Lief auch ganz gut bis ich die Siebefächer bestanden hatte, aber dann wurds zur Qual und stellenweise langweilig. Im 6. Semester hab ichs dann geschmissen. Da ich damals nicht sofort eine Vollzeitstelle gefunden habe, hab ich noch ein knappes Semester Lehrveranstaltungen bei den Versorgungstechnikern besucht. Spätestens da war mir klar das ich besser auf mein "Herz" hören sollte und im BWL Studium hatte ich schon herausgefunden das Mathe auch Spass machen kann.

Kleiner Tipp von mir, da du eher Richtung Bildungswissenschaften tendierst, schreib dich doch einfach ein. Die Kosten an der FernUni für ein Semester sind im überschaubaren Rahmen, vllt. hilft dir das bei deiner Entscheidung weiter.

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Bambinchen,

wie hast du dich entschieden?

LG Tinka

Habe mich für WiPsy in Riedlingen entschieden.

Einfach weil die einen sehr guten Ruf haben, gute Rankings und für die nächsten 10 Jahre akkreditiert sind. Zwar ist die Euro FH mit rund 270€ im Monat recht günstig, aber ob mann dann bessere Chancen hat einen guten Job zu finden wage ich zu bezweifeln.

Ich möchte WiPsy studieren weil das perfekt zu meiner Arbeit passt.

Ich bin Personaldienstleistungskaufmannn und habe ständig mit Firmen, Bewerbern und Mitarbeitern zu tun. Ich würde gerne wissen, wie die MAB ticken, was die Kunden eigentlich von einem wollen und wie man Kunden und MAB dazu bringt das zu tun, was ich will.

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Hallo PieterMC,

ich hatte eigentlich die Threadstellerein, Bambinchen, gemeint ;)

Bevor ich mich zu Psychologie an der FernUni Hagen entschieden hatte, liebäugelte ich auch mit Wirtschaftspsychologie. Ich hätte die SRH Riedlingen auch der Euro-FH vorgezogen. Ich wünsche dir gutes Gelingen :)

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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So da bin ich ^^

Also ich hab mich letztendlich für Bildungswissenschaften entschieden. Hab also auf mein Herz gehört ;)

Ich denke das war eine gute Entscheidung, denn ich freue mich schon richtig drauf und habe mir vorab sogar schon ein Buch zum Thema gekauft um schonmal ein bisschen rumzustöbern :)

Meinen Studentenausweis hab ich sogar auch schon ^^

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