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Scheppman

Fernlehrgänge oder Fernstudium? Beratungsmöglichkeiten.

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Hallo Zusammen,

kurz zu mir:

Ich habe 2008 meine Ausbildung zum IT- Systemelektroniker erfolgreich abgeschlossen und bin bis heute in der Instandhaltung der Nachrichten und Datentechnik in einem größerem Unternehmen tätig. 2008 habe ich direkt im Anschluss mit einer Weiterbildung zum Techniker im Bereich Elektrotechnik Datenverarbeitung begonnen. Diese Weiterbildung dauert in Teilzeit (Abendschule) vier Jahre. Soll heißen. Ich bin wenn alles gut geht, im Juni/Juli 2012 mit dieser Weiterbildung fertig.

In dem letzten 3/4 Jahr wurde eine Projektarbeit durchgeführt. Unsere Projektarbeit beschäftigte sich mit einem Energieerfassungssystem mit einer web basierten Anwendung. In diesem Projekt habe ich sehr viel programmiert. Neben HTML, CSS und Javascript habe ich mich hauptsächlich mit PHP beschäftigt. Ich interessiere mich allerdings für viele Programmiersprachen unter anderem für C++ oder Java, allerdings habe ich auf dem Gebiet bisher nur wenige Erfahrungen machen können.

Nun folgende Situation:

Ich möchte mich nach dieser Weiterbildung zum Techniker - Elektrotechnik Fachrichtung Datenverarbeitung gerne noch Weiterbilden.

Allerdings bin ich mir bei der Vorgehensweise noch nicht ganz sicher. Was ich zu 100% sagen kann, ist die Entscheidung für eine

Weiterbildung als Fernstudium/Fernlehrgang. Grund dafür ist mein vorhandener Arbeitsplatz. Bin mir da aber nicht sicher ob ich ein Fernstudium oder lieber einen Fernlehrgang machen soll. Wo kann man sich da am besten beraten lassen? Vielleicht sogar hier? Beim Arbeitsamt?

Dann stellt sich mir die Frage welche Vor- bzw. Nachteile sich ergeben.

Als Fernlehrgänge kämen für mich beispielsweise folgende Kurse in Frage (bei ILS):

- Webdesigner

- C++ Programmierer

- Java Programmierer

Grund ist natürlich hier auch mein eigenes Interesse, für meinen aktuellen Arbeitsplatz wären diese Lehrgänge nur bedingt von Nutzen.

Ein Weiterer Vorteil ist die Dauer dieser Lehrgänge, nach den fast 48 Monaten Technikerschule sind die 15-20 Monate für die hier genannten

Lehrgänge ja wesentlich kürzer.

Bei einem Studium wäre ich mir nicht 100% sicher.

Ich könnte mir ein Studium in der Medieninformatik vorstellen.

Allerdings ist das auch wieder mit einem größeren Zeitaufwand verbunden und ich kenne die genauen Inhalte nicht.

Zudem beschäftigt sich die Informatik sehr mit der Mathematik, und bei der Mathematik wäre ich mir nicht sicher ob ich das packen würde.

Wobei man sicherlich sagen muss das es möglich ist. Voraussetzung ist natürlich das man es auch will und bereit ist etwas dafür zu tun.

Allerdings ist gerade die reine Mathematik vllt. schon das KO- Kriterium, da ich eigentlich eher "praktisch" arbeiten möchte. Da ich

aber die genauen Inhalte nicht kenne, ist so etwas immer schwer zu sagen.

Ich bin eigentlich auf der suche nach Jemanden, der mich da einfach mal rundum beraten kann.

Freue mich auf Antworten.

Liebe Grüße, Scheppman

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Hallo Scheppman,

Wo kann man sich da am besten beraten lassen? Vielleicht sogar hier? Beim Arbeitsamt?

Viele versuchen es hier - und das Feedback auf die erhaltene Beratung ist meist sogar positiv :-) Arbeitsamt kannst Du auch versuchen. Ist aber fraglich bzw. Glückssache, ob man sich dort gerade im Bereich Fernunterricht/Fernstudium gut auskennt. Möglich wäre auch noch, die www.ZFU.de anzusprechen als Zulassungsbehörde, oder die einzelnen in Frage kommenden Anbieter. Hier ist aber zu beachten, dass immer auch ein gewisses Vertriebsinteresse vorhanden ist.

Hilfreich sind in diesem Zusammenhang ggf. auch folgende Beiträge:

- http://www.fernstudium-infos.de/100-fragen-und-antworten-zum-fernstudium/29960-wie-finde-passenden-anbieter-fuer-weiterbildungsprojekt.html

- http://www.fernstudium-infos.de/100-fragen-und-antworten-zum-fernstudium/26257-gibt-es-gute-internetseiten-thema-fernstudium.html

Es kann sich auch lohnen, mal das Infomaterial einiger Anbieter anzufordern. Dieses enthält zum Teil sehr ausführliche Beschreibungen der Inhalte.

Ob Fernlehrgang oder akademisches Fernstudium hängt schon von vielen Kriterien ab. Die von Dir genannten Lehrgänge vermitteln Dir Wissen in jeweils einer Programmiersprache. Ein (z. B.) Informatik-Studium würde viel mehr in die Breite gehen und setzt auch grundsätzlicher an. Ich habe selbst Informatik studiert und dabei häufig die Aussage gehört, dass es vor allem darauf ankommt, das grundlegende Konzept des Software Engineerings, Algorithmen, Datenbanken etc. zu verstehen - die Umsetzung in eine Programmiersprache ist dann "nur" noch Handwerk. Und im Studium hast Du meist halt auch Bereiche wie BWL etc. mit dabei.

Große Unterschiede zwischen Fernkurs/Fernstudium ergeben sich zum Beispiel auch hinsichtlich:

- Dauer

- Zeitaufwand pro Woche

- Kosten

- Anzahl der Prüfungen

- Umfang der Inhalte

- Anzahl an Präsenzveranstaltungen

Und diese wiederum unterscheiden sich dann natürlich auch nochmal je nach Anbieter.

Wozu ich in Deinem Beitrag noch nichts gefunden habe: Wo zieht es Dich denn hin? - Was möchtest Du später nach der Weiterbildung machen und in welchem Bereich bzw. welcher Funktion möchtest Du gerne tätig werden?

Viele Grüße

Markus

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Ob Fernlehrgang oder akademisches Fernstudium hängt schon von vielen Kriterien ab. Die von Dir genannten Lehrgänge vermitteln Dir Wissen in jeweils einer Programmiersprache. Ein (z. B.) Informatik-Studium würde viel mehr in die Breite gehen und setzt auch grundsätzlicher an. Ich habe selbst Informatik studiert und dabei häufig die Aussage gehört, dass es vor allem darauf ankommt, das grundlegende Konzept des Software Engineerings, Algorithmen, Datenbanken etc. zu verstehen - die Umsetzung in eine Programmiersprache ist dann "nur" noch Handwerk. Und im Studium hast Du meist halt auch Bereiche wie BWL etc. mit dabei.

Große Unterschiede zwischen Fernkurs/Fernstudium ergeben sich zum Beispiel auch hinsichtlich:

- Dauer

- Zeitaufwand pro Woche

- Kosten

- Anzahl der Prüfungen

- Umfang der Inhalte

- Anzahl an Präsenzveranstaltungen

Und diese wiederum unterscheiden sich dann natürlich auch nochmal je nach Anbieter.

Wozu ich in Deinem Beitrag noch nichts gefunden habe: Wo zieht es Dich denn hin? - Was möchtest Du später nach der Weiterbildung machen und in welchem Bereich bzw. welcher Funktion möchtest Du gerne tätig werden?

Hey Markus, erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich Versuche einfach mal die folgenden Fragen zu beantworten :)

• Welche Ziele (privat/beruflich) verfolge ich?

Das ist wie ich finde, ein sehr schwieriges Thema. Die Frage kam ja deinerseits bereits, nämlich wo es mich hinzieht.

Ich muss sagen, dass ich mit meiner aktuellen Arbeitsstelle sehr zufrieden bin. Ich habe gute Arbeitszeiten, liebe und nette Kollegen und die Bezahlung stimmt. Des Weiteren werde ich nach meiner Weiterbildung als Techniker eine entsprechende Anstellung bekommen. Es gibt wirklich nur Kleinigkeiten die mich stören, aber auch da denke ich, dass es diese überall geben wird. Zum einen Arbeiten wir in sieben Wochen mindestens vier Wochen davon an Wochenenden und es wird Bereitschaftsdienst gefahren. Wenn ich mir Vorstelle das bis ins hohe Alter zu machen, wäre ein Job Mo - Fr vllt. sogar ohne Bereitschaft schon schöner.

Die Arbeiten und Aufgaben die ich aktuell durchführe sind interssant, abwechslungsreich und ich muss mich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Mir wird sicherlich nicht langweilig :-) Aber ich würde auch sehr gerne programmieren, Programme oder komplette Systeme planen und entwickeln, gerade plattformunabhängige Systeme finde ich sehr interessant. Für mich ist das Web und auch die Webentwicklung ein sehr sehr interessantes und zukunftträchtiges Thema. Aber das werde ich hier nicht machen, vllt. mal kleinere Programme.

Ich finde die Entscheidung momentan sehr schwer. Es gibt schließlich auch Techniker die Ingenieursstellen bekleiden, auch wenn wahrscheinlich ein Ingenieur höhere Einstellchancen hat als ein Techniker. Ein Studium wäre für mich aber trotzdem Interessant, gerade weil mich sehr Wissensbegirig bin und mich die ganze Materie interessiert. Allerdings ist ein Fernstudium auch eine kostspilige und zeitaufwendige Angelegenheit. Ich habe die letzten vier Jahre kaum Freizeit gehabt und auf vieles verzichtet, ein Studium würde nun die gleichen Bedingungen stellen und ob ich meine gesamte Jugend nur mit "lernen" in der Freizeit verbingen möchte ist ebenfalls ein Kriterium, über das ich viel nachdenke.

• Welche Inhalte sind mir wichtig?

Bei den Inhalten geht es mir vorallem um die Programmierung.

Vorallem alles was plattformunabhängig arbeitet und web basiert entwickelt wird :-)

• Wie viel Zeit kann ich pro Woche realistisch (!) zum Lernen investieren?

Da ich aktuell die Technikerschule besuche kenne ich den Zeitaufwand in etwa. Wir haben 14 Stunden in der Woche Unterricht. Zuhause wird bei Problemen natürlich auch noch Zeit investiert und bei Klausuren dann sowieso mehr.

Ich würde sagen aktuell sind es ca. 20 Stunden in der Woche. Wenn ich auf Sport verzichten würde, wären vllt. auch noch mehr möglich.

• Wie wichtig ist für mich die Art des Abschlusses?

Das ist auch eine sehr gute Frage. Mit einem guten Abschluss ist in der Regel auch die Chancen auf eine gute bezahle Arbeitsstelle höher. Also ist der Abschluss schon wichtig. Dennoch sollte das nicht in Vordergrund stehen. Mir ist es wichtig das die Arbeit spaß macht. Optimal wäre wenn man Hobby und Beruf verbinden könnte.

• Kann ich auch Reisen zu Präsenzveranstaltungen organisieren (Urlaub, Kinderbetreuung etc.)?

Ich denke das sollte kein Problem geben. Zumindestens nicht wenn das einzelne Tage sind, bei mehreren Wochen würde das schon schwieriger werden.

• Was für ein finanzielles Budget steht mir für die Weiterbildung zur Verfügung?

Kostenmäßig sieht das teilweise wirklich sehr teuer aus, sollte aber auch möglich sein, vorallem wenn man Förderungen bekommt.

Das war es soweit zu den Fragen.

Ich muss sagen das ich mich momentan wirklich sehr viel damit beschäftige und auch immer wieder am grübeln bin was ich machen soll. Das ist garnicht so einfach da eine Entscheidung zu treffen. Bei einem Informatikstudium habe ich zudem bammel vor Mathe und Englisch. Informatik ist ja zu 90 oder sogar 99% nur Mathe!? Und da hätte ich wirklich Angst das nicht zu packen.

Ich habe einen Realschulabschluss mit Quali, die Ausbildung und nun bald den Techniker, aber das Schulenglisch ist wirklich nicht das beste und Mathe ist zwar in der Technikerschule ein Fach aber ich bin in den vier Jahren fachlich gesehen doch öfters enttäuscht worden und daher denke ich, dass das Niveau im Studium deutlich höher liegt. In den vier Jahren ist mir auch klar geworden das ich mich mehr für die Softwareentwicklung interessiere als für die Elektrotechnik.

Alles in allem bin ich mir bei meiner Entscheidung noch sehr unsicher. Eventuell könnte man sich auch Selbstständig machen. Es gibt ja doch verschiedene Möglichkeiten wie es weiter gehen kann. Es muss natürlich auch irgendwo Sinn machen.

Was mir allerdings auch noch einfällt bevor ich diesen Beitrag hier abschicke.

Bei der Wahl ein Fernkurs oder eines Fernstudium zu machen, ist mir die Qualität der Unterlagen sehr wichtig. Ich bin jemand der sich über Dokumente freut, die einfach gehalten sind und alles von Grund auf erklären. Habe gehört es gibt bei der Qualität der Unterlagen deutliche Unterschiede.

Puuuh...da war jetzt ein Roman, aber bei dem Thema schießt einem einfach so vieles durch den Kopf.

Liebe Grüße,

Scheppman

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Hallo,

ich denke, durch die schriftliche Fixierung Deiner Überlegungen hast Du doch schon ganz gute Anhaltspunkte, wo es hin gehen könnte. Die Entscheidung kann Dir natürlich letztlich keiner abnehmen.

Mit 20 Stunden pro Woche ist auch ein akademisches Fernstudium "drin". Mathe ist zwar für das Grundstudium in Informatik schon sehr wichtig, aber mit viel Fleiß auch zu bewältigen, zumindest an der FH. Und insgesamt ist dann im Studium durchaus auch noch was Anderes als nur Mathe drin.

Deine Überlegung, ob Du wirklich so viel Deiner Jugendzeit in die Weiterbildung investieren möchtest, kann ich absolut nachvollziehen. Die Entscheidung kannst Du nur selbst treffen. Du kannst natürlich auch nach dem Techniker erstmal schauen, welche Möglichkeiten sich so bieten und dann ggf. in ein paar Jahren nochmal mit einem Studium weiter machen - einfacher wird es aber mit zunehmendem Alter vermutlich nicht.

Wenn Du wirklich "nur" programmieren lernen möchtest, hättest Du in einem akademischen Studium vermutlich zu viel drum herum.

Viele Grüße

Markus

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Mit 20 Stunden pro Woche ist auch ein akademisches Fernstudium "drin". Mathe ist zwar für das Grundstudium in Informatik schon sehr wichtig, aber mit viel Fleiß auch zu bewältigen, zumindest an der FH. Und insgesamt ist dann im Studium durchaus auch noch was Anderes als nur Mathe drin.

Welche Inhalte werden denn genau vermittelt? Ein Arbeitskollege hat mir die PFFH in Darmstadt empfohlen. Also die Wilhelm Büchner Hochschule. Er schließt dort im Februar sein Diplom in Elektrotechnik ab. Dort besteht unter anderem die Möglichkeit, seinen Bachelor in Informatik, Angewandte und Technische Informatik zu absolvieren. Anschließend ist auch ein Master möglich. Da die Informatik ja ein sehr großes Kapitel ist, wäre es sehr interessant zu wissen, welche Studiengang da für mich das richtige wäre.

Für mich steht die Programmierung im Vordergrund auch Datenbanken und andere Themen interessieren mich. Welcher Studiengang wäre da die richtige Wahl? Das es Themen gibt die einem mehr oder weniger interessieren gibt es ja in der Regel überall. Aber wenn der Schwerpunkt stimmt, dann sollte das eigentlich kein Problem darstellen.

Um nochmal auf Mathe zurück zu kommen, gibt es da eventuell auch Kurse die einen darauf vorbereiten oder sollte man sich vllt. auch nochmal überlegen die Fachhochschulreife zu machen? Ich weiß das ich die nun beim Techniker mit mache, aber fachlich gesehen bin ich da eher enttäuscht.

Ich möchte einfach nur bestmöglich vorbereitet sein wenn ich das angehen sollte.

Deine Überlegung, ob Du wirklich so viel Deiner Jugendzeit in die Weiterbildung investieren möchtest, kann ich absolut nachvollziehen. Die Entscheidung kannst Du nur selbst treffen. Du kannst natürlich auch nach dem Techniker erstmal schauen, welche Möglichkeiten sich so bieten und dann ggf. in ein paar Jahren nochmal mit einem Studium weiter machen - einfacher wird es aber mit zunehmendem Alter vermutlich nicht.

Die gleiche Meinung vertrete ich auch. Es wird nicht leichter. Der Vorteil ist jetzt sicherlich zum einen mein Alter und zum anderen die aktuell bestehende Doppelbelastung. Ich weiß wie es ist kaum Freizeit zu haben und wie es ist die vielen Wochenenden und Abende mit lernen zu verbringen. Außerdem ist man jetzt in diesem "Lernwarn" drin und muss sich nicht wieder neu aufraffen. Nach einer längeren Zeit ohne dieser Belastung stell ich mir einen Wiedereinstieg schwieriger vor als wenn man das direkt oder relativ kurz nach dem Abschluss dran hängt. Also steht da mein Entschluss soweit schon fest. Wenn ich mich für ein Studium entscheiden sollte, dann wird es sofort oder spätestens nach ein paar Monaten begonnen.

Wenn Du wirklich "nur" programmieren lernen möchtest, hättest Du in einem akademischen Studium vermutlich zu viel drum herum.

Da stellt sich mir dann die Fragen, wie oben auch schon angedeutet. Was ist dieses drum herum? Sind es Themen die mich interessieren oder welche mit denen ich absolut nichts anfangen kann. Wenn ich das genau wüsste, würde eine Wahl sicherlich etwas leichter fallen.

Wie sieht es denn generell mit der Nachfrage nach Informatikern aus, hat man gute Chancen danach einen Job zu bekommen oder gibt es schon zu viele Informatiker?

Wenn ich mich dafür entscheiden sollte, werde ich früher oder später meine aktuelle Arbeitsstelle aufgeben müssen, dass werde ich aber sicherlich nur machen wenn es freie Stellen gibt und wenn die Bezahlung stimmt.

Wäre das Studium absolviert und man bleibt in seinem alten Job, weil die Jobangebote fehlen oder die Bezahlung einfach nicht gut genug ist, dann würde sich ein solches Studium ja nur bedingt lohnen. Klar mach ich das aus Interesse, aber bei den Kosten die da auf einen zukommen muss man sich das wirklich genau überlegen.

Liebe Grüße,

Scheppman

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Welche Inhalte werden denn genau vermittelt? Ein Arbeitskollege hat mir die PFFH in Darmstadt empfohlen. Also die Wilhelm Büchner Hochschule.

Dort habe ich auch studiert. Ist aber schon länger her (2000-2004). Infos findest Du auf der Homepage der Wilhelm Büchner Hochschule oder noch ausführlicher, gerade was die Inhalte angeht, im Studienführer, den Du über diese Seite anfordern kannst.

Dort besteht unter anderem die Möglichkeit, seinen Bachelor in Informatik, Angewandte und Technische Informatik zu absolvieren. Anschließend ist auch ein Master möglich. Da die Informatik ja ein sehr großes Kapitel ist, wäre es sehr interessant zu wissen, welche Studiengang da für mich das richtige wäre.

Da hilft es, wenn Du für Dich (wie schon geschrieben, anhand der Infos der Hochschule zu den Inhalten) vergleichst, was am besten zu Deinen Anforderungen passt. Technische Informatik geht vermutlich mehr auf die technischen Bereiche (zum Beispiel Programmierung) ein, während die angewandte Informatik vermutlich den Randbereichen wie Projektmanagement, BWL etc. mehr Gewicht beimisst.

Um nochmal auf Mathe zurück zu kommen, gibt es da eventuell auch Kurse die einen darauf vorbereiten oder sollte man sich vllt. auch nochmal überlegen die Fachhochschulreife zu machen?

An der Wilhelm Büchner Hochschule gibt es einen Vorkurs in Mathematik, und es gibt ein paar gute Bücher, die empfehlenswert sind. Einen anderen Kurs würde ich vorher nicht machen, evtl. beschäftigst Du Dich da dann mit Themen, die Du später gar nicht benötigst oder auch so verstehst. Ich würde versuchen, mit den vorhandenen Unterlagen zu arbeiten und dann zusätzliches Material hinzuzunehmen oder notfalls vielleicht auch mal Nachhilfe zu nehmen, wenn es irgendwo hakt. Außerdem gibt es ja auch die Tutoren, die dazu da sind, Dich bei Problemen zu unterstützen.

Da stellt sich mir dann die Fragen, wie oben auch schon angedeutet. Was ist dieses drum herum? Sind es Themen die mich interessieren oder welche mit denen ich absolut nichts anfangen kann. Wenn ich das genau wüsste, würde eine Wahl sicherlich etwas leichter fallen.

Besorge Dir dieses Wissen (wie oben erläutert), und die Wahl wird Dir etwas leichter fallen ;-)

Wie sieht es denn generell mit der Nachfrage nach Informatikern aus, hat man gute Chancen danach einen Job zu bekommen oder gibt es schon zu viele Informatiker?

Schau mal in die großen Online-Stellenbörsen rein und Suche dort nach Angeboten für Informatiker. Dann erhältst Du einen guten Eindruck, was zur Zeit gesucht wird.

Viele Grüße

Markus

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Dort habe ich auch studiert. Ist aber schon länger her (2000-2004). Infos findest Du auf der Homepage der Wilhelm Büchner Hochschule oder noch ausführlicher, gerade was die Inhalte angeht, im Studienführer, den Du über diese Seite anfordern kannst.

Der Studienführer kam gestern bei mir an :-) sind eigentlich alle wichtigen Informationen drin und von der Aufteilung und den Inhalten hört sich das für mich erstmal sehr interessant an. Die allgemeine Informatik, angewandte und technische Informatik unterscheiden sich im Grundstudium kaum, spezialisieren sich dann aber nachher noch. Bei der angewandten Informatik hat man dann auch noch die Möglichkeit sich auf Medieninformatik zu spezialisieren, was sich ebenfalls sehr interessant anhört.

An der Wilhelm Büchner Hochschule gibt es einen Vorkurs in Mathematik, und es gibt ein paar gute Bücher, die empfehlenswert sind. Einen anderen Kurs würde ich vorher nicht machen, evtl. beschäftigst Du Dich da dann mit Themen, die Du später gar nicht benötigst oder auch so verstehst. Ich würde versuchen, mit den vorhandenen Unterlagen zu arbeiten und dann zusätzliches Material hinzuzunehmen oder notfalls vielleicht auch mal Nachhilfe zu nehmen, wenn es irgendwo hakt. Außerdem gibt es ja auch die Tutoren, die dazu da sind, Dich bei Problemen zu unterstützen.

Wie hast du das Studium denn empfunden und wie fandest du die Qualität der Unterlagen? Für mich ist es wichtig das die Unterlagen verständlich sind und mehr oder weniger bei null anfangen. Stell mir das schon recht anspruchsvoll vor, wenn man sich wirklich alles "alleine" beibringen muss. In der Abendschule kann man ja doch mal schnell nachfragen...oder sind die Arbeitsmaterialien wirklich so gut strukturiert dass ich mir da zu viele Gedanken mache? :lol:

Den Kurs sollte ich dann vorher definitiv noch machen :-)

Welche Bücher kannst du denn empfehlen? Ich habe bei Amazon mal geschaut. Und das hier gefunden:

http://www.amazon.de/Mathematik-f%C3%BCr-Informatiker-Diskrete-eXamen-press/dp/3540774319/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1329665682&sr=8-10

http://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-Informatik-Heinz-Peter-Gumm/dp/3486597116/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1329665614&sr=8-1

http://www.amazon.de/Grundlagen-Informatik-Helmut-Herold/dp/3827373050/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1329665614&sr=8-3

Schau mal in die großen Online-Stellenbörsen rein und Suche dort nach Angeboten für Informatiker. Dann erhältst Du einen guten Eindruck, was zur Zeit gesucht wird.

Danke für den Tipp, da hätte ich auch durchaus selber drauf kommen können ;)

Besten Dank und liebe Grüße,

Scheppman

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Hallo Scheppmann,

Wie hast du das Studium denn empfunden und wie fandest du die Qualität der Unterlagen?

Ich habe das Studium als anspruchsvoll, aber machbar empfunden. Was Mathe anging, war es für mich enorm zeitintensiv. Ich habe hier zu Beginn aber auch viel Zeit verloren, weil ich zu schnell vorgegangen bin und dann irgendwann nochmal ganz von vorne anfangen musste.

Die Qualität der Unterlagen war unterschiedlich, aber insgesamt war ich damit zufrieden. Bei einigen Themen (Mathe, aber teilweise auch bei der Programmierung) habe ich mir zusätzliche Literatur besorgt.

wenn man sich wirklich alles "alleine" beibringen muss. In der Abendschule kann man ja doch mal schnell nachfragen

Auch im Fernstudium hast Du einen Tutor, den Du ansprechen kannst. Die Antwort erfolgt allerdings nicht so direkt wie an der Abendschule, da stimme ich Dir zu.

Die Bücher, die Du Dir raus gesucht hast, kenne ich nicht. Hier haben wir ein paar Empfehlungen für Mathe-Bücher zusammengetragen:

http://www.fernstudium-infos.de/mathematik/2333-buecher-mathematik.html

Mir haben die beiden Bücher von Rießinger sehr gut gefallen. Von ihm sind auch einige der Mathe-Studienbriefe an der Wilhelm Büchner Hochschule.

Viele Grüße

Markus

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Ich habe das Studium als anspruchsvoll, aber machbar empfunden. Was Mathe anging, war es für mich enorm zeitintensiv. Ich habe hier zu Beginn aber auch viel Zeit verloren, weil ich zu schnell vorgegangen bin und dann irgendwann nochmal ganz von vorne anfangen musste.

Das kann ich mir gut vorstellen, fachlich und auch zeitlich. Weißt du denn noch in etwa wo das ganze Ansetzt? Also welche Voraussetzungen man mit sich bringen sollte um da auch mit dem Stoff klar zu kommen, oder setzen die da mehr oder weniger bei null an?

Die Qualität der Unterlagen war unterschiedlich, aber insgesamt war ich damit zufrieden. Bei einigen Themen (Mathe, aber teilweise auch bei der Programmierung) habe ich mir zusätzliche Literatur besorgt.

Das ist wahrscheinlich für jeden Studierenden eh etwas anders. Mein Arbeitskollege war mit den Unterlagen ebenfalls zufrieden. Also zu mindestens schon mal zwei positive Meinungen ;)

Habt ihr nur "theoretisch" programmiert oder war das schon alles praxisnah?

Die Bücher, die Du Dir raus gesucht hast, kenne ich nicht. Hier haben wir ein paar Empfehlungen für Mathe-Bücher zusammengetragen:

http://www.fernstudium-infos.de/mathematik/2333-buecher-mathematik.html

Mir haben die beiden Bücher von Rießinger sehr gut gefallen. Von ihm sind auch einige der Mathe-Studienbriefe an der Wilhelm Büchner Hochschule.

Ich möchte mich hier an der Stelle schon mal für die ganzen Informationen bei dir bedanken. Das hat mir bis jetzt schon sehr weitergeholfen.

Werde mich aber auch an anderen Schulen nochmal informieren und dann mit meiner Entscheidung bis zum Ende meiner aktuellen Weiterbildung warten. Wobei ich sagen muss, dass mein Bauchgefühl und auch die Informationen die ich bis jetzt bekommen habe, schwer zu einem Studium an der Wilhelm Büchner Hochschule tendieren. Aber da möchte ich mich noch nicht Festlegen.

Ich muss ja erstmal mit dem Techniker fertig werden :D

Liebe Grüße,

Scheppman

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Ohne Markus jetzt widersprechen zu wollen, würde ich dir gerne noch eine zweite Meinung anbieten.

Das größte Entscheidungskriterium sollte imho wirklich sein, ob du beruflich Programmieren möchtest, ob du es auf lang nur als Hobby siehst, oder ob du erst einmal tiefer in die Programmierung einsteigen möchtest, um dir ein besseres Bild zu machen.

Berufliche Programmierung

Um beruflich in die Programmierung einzusteigen ist in der Regel eine entsprechende Ausbildung oder ein Studium notwendig. Da du bereits einen technischen Hintergrund hast, reichen bei dir evtl. auch schon Weiterbildungszertifikate. Dann kommt es aber darauf an, was du dir als Ziel gesetzt hast. Das Niveau von einem Studierten wirst du über Weiterbildungszertifikate nicht erreichen, vielmehr wirst du dich in Richtung eines ausgebildeten Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bewegen. Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein ;) .

Hobby Programmierer

Hierfür ist ein Studium definitiv zu viel des Guten. Dir geht es ja nur um die pure Programmierung. Da bist du mit einem Fernlehrgang oder ganz einfach dem einen oder anderen guten Buch besser beraten. Gerade beim Einstieg in die Softwareentwicklung kann ich nicht nachvollziehen, warum man einen Fernlehrgang bzw. Lehrgang wahrnehmen sollte. Denn zu Einsteigerthemen gibt es sehr gute Bücher und sehr gute Foren, in denen einen kostenlos geholfen wird. So hat man die Möglichkeit schneller und zielgerichteter ans Ziel zu kommen und lernt gleichzeitig auch selbstständiges Arbeiten.

Ein Studium würde ich in deiner Situation wirklich nur dann durchziehen, wenn du dir wirklich 100pro sicher bist, dass du später deinen Job in diese Richtung wechseln möchtest. Ansonsten wäre mir meine Jugend zu Schade. Evtl. wäre es deshalb gar nicht so verkehrt, sich erst einmal ein Buch zur Softwareentwicklung zu kaufen und das durchzuarbeiten und auch mal privat das eine oder andere größere Projekt selbstständig entwickeln.

Die Jobchancen sind allgemein gut. Softwareentwickler werden gesucht und das wird sich vermutlich auch nicht so schnell ändern. Das hängt natürlich auch immer ein bisschen von deinem Standort ab. Ballungszentren sind sicherlich München, Karlsruhe, Stuttgart, Hamburg (jeweils gut bezahlte Jobs) und Berlin (eher schlecht bezahlt). Generell würde ich sagen, dass man gerade im Südwesten (wie so oft) der Republik gute Chancen auf einen gut bezahlten Job hat, wobei es im Osten wohl eher schlechter (nicht schlecht) aussieht.

PS: Es ist in diesem Kontext evtl. interessant zu wissen, dass ich gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bin, als Softwareentwickler und Ausbilder zum Fachinformatiker arbeite, und parallel Informatik an der FernUni Hagen studiere.

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