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Fernstudium sinnvoll?

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Dsimon24

Hallo!

Derzeit mache ich ein Fernstudium bei der "Hamburger Akademie" als gepr. Informatiker.

Als ich heute mal ein wenig ein paar Jobbörsen durchforstet habe, ist mir aufgefallen, dass

die meisten Jobs in diesem Bereich ein Informatik, Studium als Voraussetzung beinhalten.

Auch im Karrierebereich der CeBIT (heute besucht) musste ich das gleiche leider feststellen.

Nun, bei der Hamburger Akademie gibt es ja keinen anerkannten Abschluss (Bachelor / Master),

sondern ausschließlich das HAF-Zertifikat der Hamburger Akademie - sozusagen eine Urkunde.

Nun liegt meine Überlegung darin, auf die "Fernuni-Hagen" oder eine private Fernuni umzusteige. Der Preisunterschied ist bei

einem Informatikstudium bei der Fernuni-Hagen (1.500,-€) im Vergleich zu einer privaten Fernuni (±11.500,-€) very enorm.

Sind die privaten Fernunis (z.B. Wilhelm-Büchner-Fernhochschule) denn so viel besser als die z.B. Fernuni-Hagen?

Gerne würde ich auch in die Softwareentwicklung einsteigen bzw. stelle mir meine Zukunft im Bereich der Softwareentwicklung vor.

Meine aktuelle Überlegung liegt im Bereich .NET von Microsoft - allgemein aus dem Grund, da mir die Produkte von Microsoft sehr

zusagen und Microsoft in meinem Augen auch in der Zukunft ein großes Potenzial in Sachen Entwicklung bietet (oder doch nicht?).

Würde sich in diesem Falle überhaupt ein Informatik-Studium lohnen? Oder gibt es Fernstudien im Bereich Softwareentwicklung?

Da ich leider noch keinen bzw. noch nichts gefunden habe, wo man sich diesbezüglich seriös beraten lassen kann, stelle ich diese Fragen

einfach mal hier im Forum. Leider bin ich mir ebenfalls noch nicht sicher, ob ich das in Zukunft wirklich machen möchte. Dies liegt einfach

daran, weil ich noch nicht weiß, was genau mich in diesem Themengebiet alles erwartet, wie die Karrierechancen in diesem Gebiet sind, usw.

Leider weiß ich auch nicht, wo man diese Informationen herbekommen kann außer wild drauf los zu gogglen.

Vielleicht könnt ihr mir ein paar Informationen/Tipps geben - würde mich über jeden Rat freuen :-)

Gruß, David

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DerAhnungslose

Hallo David,

erstmal ist es so, dass in der Software-Entwicklung erweiterte mathematische und analytische Fähigkeiten erwartet werden. Das ist, vermute ich, auch der Grund, weshalb die meisten Firmen ein Informatik-Studium voraussetzen.

Der Preisunterschied zwischen der FernUni-Hagen und der WBH liegt darin begründet, dass die FernUni Hagen eine staatliche Uni ist und somit staatlich subventioniert wird. Man könnte fast sagen, dass die Gebühren, die Du an der FernUni Hagen zahlst, Rückmelde- und Materialkosten ausgleichen. Die WBH ist voll privat und muss ihren gesamten Hochschulorganismus selbst finanzieren.

Was Programmiersprachen anbelangt: im Normalfall wirst Du im Informatik-Studium nicht als Programmierer, sondern als Informatiker ausgebildet. Das Wissen, dass Du Dir aneignen sollst, ist in erster Linie Methodenwissen. Deshalb wirst Du im Studium (höchstwahrscheinlich) nicht C# oder .NET lernen, sondern eine strukturierte und eine objektorientierte Sprache, dazu noch Kernprogrammierung. Der Schwerpunkt wird hier, was die Software-Entwicklung anbelangt, dann eher auf Algorithmik und Logik gelegt - diese sind Sprachen-übergreifend. Nach dem Motto: kennst Du die Methode, kannst Du alle Sprachen schnell erlernen und programmieren.

Was Du sicher nicht finden wirst, ist ein Fernstudium, welches Dich als Entwickler ausbildet. Hierfür gibt es dann Lehrgänge an Fernschulen wie z.B. der HAF, welche Kurse wie "Programmierer .NET" o.ä. anbieten.

Ich würde mal behaupten - und das ist lediglich meine Einschätzung - dass Du auf dem Arbeitsmarkt sicher mehr Chancen mit einem Hochschulstudium hast, welches Du dann über Programmierscheine noch "veredelst".

Was die Anbieter für solche Fernstudien angeht, ist es schwierig, den richtigen zu empfehlen. Überlege Dir folgende Faktoren:

- was soll der Studiengang für Inhalte bieten (das ist der wichtigste Punkt)

- möchte ich ein universitäres oder ein Fachhochschul-Studium (vergleiche z.B. Mathe der WBH mit der FernUni Hagen - das sind unterschiedliche Welten)

- welchen Zeitaufwand möchte ich hierfür betreiben (das ist eher sekundär, da Fernstudium generell zeitintensiv ist), Pflichtseminare hat man z.B. an der AKAD doppelt soviele wie an der WBH

- welche Kosten möchte ich bestreiten (hierzu gehören auch Reisekosten, die WBH führt z.B. keine externen Repetitorien oder Seminare durch, d.h. Du musst nach Darmstadt fahren)

Da Du ein entwicklungslastiges Studium anvisierst, wird sich der Kreis der möglichen Hochschulen schnell reduzieren, da die meisten Hochschulen ein Bindestrich-Informatikstudium anbieten wie z.B. Wirtschafts-Informatik, Medien-Informatik...

Ich hoffe, es hilft Dir mal weiter soweit. Ansonsten gib mal in der Suche Informatik-Fernstudium ein, dann wirst Du viele hilfreiche Infos finden.

Gruß,

Klaus

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StefanK
Derzeit mache ich ein Fernstudium bei der "Hamburger Akademie" als gepr. Informatiker.

Als ich heute mal ein wenig ein paar Jobbörsen durchforstet habe, ist mir aufgefallen, dass

die meisten Jobs in diesem Bereich ein Informatik, Studium als Voraussetzung beinhalten.

Auch im Karrierebereich der CeBIT (heute besucht) musste ich das gleiche leider feststellen.

Es ist äußerst selten, dass man in einem Beruf ohne fundierte Ausbildung anfangen kann. Und unter "fundiert" fällt eigentlich nur eine anerkannte Ausbildung von IHK oder HWK (bei dir Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung) oder ein Studium an einer Uni oder FH. Natürlich gibt es immer wieder Quereinsteiger, aber damit ist es eine ganze Ecke schwerer einen vernünftigen Job zu bekommen. Solche Zertifikate, wie du sie machst, sind eigentlich eher für gezielte Weiterbildung gedacht, wenn man schon in der Branche arbeitet, oder als Hobby.

Nun liegt meine Überlegung darin, auf die "Fernuni-Hagen" oder eine private Fernuni umzusteige. Der Preisunterschied ist bei

einem Informatikstudium bei der Fernuni-Hagen (1.500,-€) im Vergleich zu einer privaten Fernuni (±11.500,-€) very enorm.

Sind die privaten Fernunis (z.B. Wilhelm-Büchner-Fernhochschule) denn so viel besser als die z.B. Fernuni-Hagen?

Was heißt besser ... anders! Die FernUni ist staatlich, wird also zum Großteil vom Staat finanziert. Private Hochschulen sind privat und finanzieren sich zum Großteil durch die Gebühren der Studenten. Daher der Preisunterschied. Ansonsten gibts hier im Forum jede Menge Diskussionen zu dem Thema. Um mal ein paar Stichpunkte zu nennen:

FernUni:

- Da Uni etwas theoretischer als private FHs

- Normaler Semesterrhythmus (geringere Flexibilität als private FHs)

- Höheres Niveau und höherer Anspruch als private FHs

- Aus den beiden letzten Punkten folgt auch eine in der Regel höhere Studiendauer und ein höherer Zeitaufwand als bei privaten FHs

- Größte Uni Deutschlands, ist bei Personalern bekannt

Private Hochschule:

- Meistens FH, deshalb in der Regel praktischer ausgerichtet als Hagen

- In der Regel flexibles ablegen von Prüfungen und flexibles belegen von Kursen und deshalb meistens auch kürzere Studiendauer

- Je nach Hochschule kann sie mehr oder weniger bekannt bei Personalern sein

- Da die Finanzierung durch die Studenten erfolgt, sollten die meisten privaten Hochschulen mehr Wert auf eine gute Betreuung legen (was nicht heißt, dass die Betreuung in Hagen schlecht ist)

- Abbruchquote ist deutlich geringer als in Hagen, was sicherlich unterschiedliche Gründe hat (bei einem teuren Studium überlegt man es sich zweimal, ob man abbricht, in Hagen kann auch einfach mal ein paar Module zur Weiterbildung/Überbrückung belegen, private FHs haben natürlich ein erhöhtes Interesse daran, dass möglichst viele Absolventen bestehen - macht sich einfach besser beim akquirieren neuer Kunden, ...)

Gerne würde ich auch in die Softwareentwicklung einsteigen bzw. stelle mir meine Zukunft im Bereich der Softwareentwicklung vor.

Meine aktuelle Überlegung liegt im Bereich .NET von Microsoft - allgemein aus dem Grund, da mir die Produkte von Microsoft sehr

zusagen und Microsoft in meinem Augen auch in der Zukunft ein großes Potenzial in Sachen Entwicklung bietet (oder doch nicht?).

Es ist schwierig zu sagen wo die Entwicklungen hingehen werden. Softwareentwickler werden in absehbarer Zeit aber nicht aussterben. Wenn man erst einmal eine Sprache kann, ist es meist nicht schwer sich in ähnliche Sprachen einzuarbeiten (bspw. ist der Umstieg von C#.NET auf Java relativ einfach).

Würde sich in diesem Falle überhaupt ein Informatik-Studium lohnen? Oder gibt es Fernstudien im Bereich Softwareentwicklung?

Man studiert (Bindestrich-)Informatik und spezialisiert sich durch die Modulwahl auf die Softwareentwicklung oder macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (IHK). Es gibt höchstens Zertifikats-Lehrgänge für die Softwareentwicklung, aber die bringen dich ohne Grundausbildung nicht weiter. Softwareentwicklung ist eine geistig anspruchsvolle Tätigkeit und bis auf wenige Ausnahmen ist eine fundierte Ausbildung absolut notwendig. Es sei denn du möchtest als stupider Codierer mit bescheidenem Gehalt enden.

Da ich leider noch keinen bzw. noch nichts gefunden habe, wo man sich diesbezüglich seriös beraten lassen kann, stelle ich diese Fragen

einfach mal hier im Forum. Leider bin ich mir ebenfalls noch nicht sicher, ob ich das in Zukunft wirklich machen möchte. Dies liegt einfach

daran, weil ich noch nicht weiß, was genau mich in diesem Themengebiet alles erwartet, wie die Karrierechancen in diesem Gebiet sind, usw.

Leider weiß ich auch nicht, wo man diese Informationen herbekommen kann außer wild drauf los zu gogglen.

Was machst du denn momentan? Einen guten Einblick in die Branche bekommst du über ein längeres Praktikum. Prinzipiell kann man mit einem Informatik-Studium ja auch in anderen Bereichen als in der Softwareentwicklung arbeiten. Ansonsten ist die IT-Branche recht zukunftssicher.

Was Programmiersprachen anbelangt: im Normalfall wirst Du im Informatik-Studium nicht als Programmierer, sondern als Informatiker ausgebildet. Das Wissen, dass Du Dir aneignen sollst, ist in erster Linie Methodenwissen. Deshalb wirst Du im Studium (höchstwahrscheinlich) nicht C# oder .NET lernen, sondern eine strukturierte und eine objektorientierte Sprache, dazu noch Kernprogrammierung. Der Schwerpunkt wird hier, was die Software-Entwicklung anbelangt, dann eher auf Algorithmik und Logik gelegt - diese sind Sprachen-übergreifend. Nach dem Motto: kennst Du die Methode, kannst Du alle Sprachen schnell erlernen und programmieren.

Vollkommen korrekt, das ist noch ein guter Punkt, den ich bei meinen Ausführungen vergessen habe.

Bearbeitet von StefanK

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Markus Jung
Was die Anbieter für solche Fernstudien angeht, ist es schwierig, den richtigen zu empfehlen. Überlege Dir folgende Faktoren:

Die sehr hilfreichen Faktoren möchte ich noch ergänzen um die Frage nach der Organisation des Fernstudiums. Manche Fernstudiengänge sind mehr strukturiert, dafür aber weniger flexibel und bei anderen kannst du sehr flexibel studieren, aber es gibt auch einen geringeren vorgegebenen unterstützenden Rahmen, häufig wechselnde Kommilitonen usw. Auch der Medieneinsatz (mehr online oder mehr Papier) und der Präsenzanteil unterscheidet sich zum Teil erheblich.

Was hast du denn bisher für eine Ausbildung? Was machst du beruflich? Und wie alt bist du? - Ich möchte dich nicht ausfragen, aber unter anderem diese Fragen spielen eine Rolle für die Bewertung deiner beruflichen Chancen und auch bei der Frage nach der am besten geeigneten Weiterbildung für dich.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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Dsimon24

Hallo!

Ersteinmal vielen Dank für eure Antworten...

Ich bin derzeit 22 Jahre, arbeite in der Auftragsbearbeitung (als ein wenig entfernt von der Informatik) und habe eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann.

Habe mich jetzt auch mal über den Unterschied einer Universität und einer Fachhochschule informiert. Jedoch konnte ich noch keine genaue Lösung finden,

welcher Abschluss anerkannter bei AG allg. ist. Genau gesehen möchte ich damit die Überlegung treffen, ob die Uni-Hagen oder die WB-Hochschule die

bessere Lösung für mich ist. Mag heißen, dass es für mich mehr in die Richtung "richtiger Abschluss", statt Zertifikat geht, ich somit also von der HAF

wechseln möchte.

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Markus Jung
Habe mich jetzt auch mal über den Unterschied einer Universität und einer Fachhochschule informiert. Jedoch konnte ich noch keine genaue Lösung finden, welcher Abschluss anerkannter bei AG allg. ist.

Allgemein lässt sich dies auch nicht beantworten. Traditionell ist die Fachhhochschule eher praxisorientiert und die Uni eher theorielastig und forschungsorientiert. Die Entscheidung zwischen FernUni Hagen und Wilhelm Büchner Hochschule würde ich aber eher noch von anderen Kriterien, als einer möglichen Anerkennung bei Arbeitgebern abhängig machen. Mit einem guten Abschluss kannst du bei beiden Anbietern punkten. Nur der Weg dorthin kann sich durchaus unterschiedlich gestalten, nicht nur weil es einmal Uni und einmal FH ist, sondern auch weil es einmal eine staatliche und einmal eine private Hochschule ist.


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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StefanK

Also ich würde jeden, der keine Vorbildung im IT-Bereich hat und ein Fernstudium anfangen möchte, zu einem FH Studium raten. Bei einer Uni musst du dir viele praktische Fertigkeiten selbst aneignen, wofür du in einem Fernstudium neben dem Beruf eher selten die Zeit haben wirst. Leuten mit Erfahrung und einem Job im IT-Bereich würde ich persönlich eher zu einer Uni raten. Man kennt die Praxis meist ganz gut aus dem beruflichen Alltag, hat vieles schon einmal gehört oder (oberflächlich) behandelt. Die Uni vermittelt dann das theoretische Hintergrundwissen, das in einer Ausbildung meistens sehr kurz kommt bzw. vertieft viele Bereiche, die in der Ausbildung nur oder noch nicht einmal angesprochen wurden. Ich habe auch eine Ausbildung zum FI/AE abgeschlossen und mich aus diesem Grund für Hagen entschieden. Ich habe jetzt noch zwei mündliche Prüfungen, ein Seminar und meine Bachelorarbeit vor mir und muss sagen, dass sich meine praktische Tätigkeit in der IT-Branche mit den (nicht nur) theoretischen und zum Großteil frei wählbaren Inhalten der FernUni Hagen sehr gut ergänzt haben.

Wie Markus schon gesagt hat kann dir niemand die Entscheidung abnehmen. Deine Entscheidung sollte natürlich von sehr vielen anderen Faktoren abhängen. Was versprichst du dir denn von deinem Studium? Schneller Abschluss => WBH, viele Wahlmöglichkeiten => Hagen, du legst sehr viel Wert auf eine ausgezeichnete Betreuung => WBH, geringe Kosten => Hagen, ...

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Dsimon24

Hallo!

Habe mir jetzt mal die Unterschiede FUH und WBH angesehen bzw. danach recherchiert...

Mir ist aufgefallen, dass z.B. die WBH ein Informatio-Studium UND angewandte + technische Informatik anbietet.

Der Unterschied zwischen angewandter Informatik und technischer Informatik habe ich nun erkannt.

Wobei handelt es sich aber bei dem Studiengang (Informatik (ausschließlich) - ist das beides?

Gruß, David

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StefanK

Am Beispiel der WBH: Angewandte Informatik und pure Informatik sind sehr ähnlich. Das Grundstudium ist nahezu identisch. Im Vertiefungsstudium wird dann bei der angewandten Informatik das pure Informatikstudium um Studieninhalte im "Grenzbereiche" der Informatik ergänzt. Technische Informatik hat weniger Schnittstellen mit den anderen beiden Informatikstudiengängen an der WBH. Hier geht es dann schon ein bisschen in Richtung Elektrotechnik und ist auch entsprechend mathematisch anspruchsvoller (wobei ich mich mal aus dem Fenster lehne und behaupte, dass Informatik in Hagen vom Mathe-Niveau mindestens genauso anspruchsvoll ist).

Du solltest folgendes noch beachten:

Die WBH ist relativ starr was die Wahlmöglichkeiten in den Informatikfächern angeht. Bei purer Informatik gibt es 1 aus 2 und 2 aus 4 Wahlmöglichkeiten (also insgesamt 3 Wahlfächer aus einem Katalog von 6 Fächern), bei angewandter Informatik 1 aus 2 und bei technischer Informatik gar keine Wahlmöglichkeiten. Bei der WBH wählt man seinen Schwerpunkt also über das Studienfach.

In Hagen hast du hingegen relativ hohe Wahlmöglichkeiten. Du wählst 3-4 Module aus dem Katalog B (insgesamt 15 Module), 0-1 Module aus Katalog M (insgesamt ~30 Module), 2 Module aus dem Bereich "integriertes Nebenfach" (insgesamt 4 Module), 1 Fachpraktikum aus 9 sowie 1 Seminar aus mehreren Angeboten die pro Semester wechseln ( http://mi5.fernuni-hagen.de/module/listebsc.html ). Du stehst also insgesamt 8 mal vor der Wahl, bekommst gleichzeitig aber nur 10 Fächer (9 Module + 1 Grundpraktikum Programmierung) vorgegeben. Von den Vorgegebenen Fächern zählen übrigens nur 4 zur Endnote in dein Zeugnis. Von den Wahlfächern sind es alle 6 Module (Seminar und Fachpraktikum zählt nicht ins Zeugnis). Du hast also in Hagen die Möglichkeit selbst Schwerpunkte zu setzen und diese auch durch dein Zeugnis zu belegen.

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UdoW

Technische Informatik ist eine Ing. Studium ( über 90% ) mit ein klein wenig mehr Informatik Anteilen. Man bekommt als Abschluss einen Ing. Titel.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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