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Nippi

Erfahrung Jobs nach Studium Gesundheitsmanagement

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Nippi

Hallo,

ich bin auf der Suche nach Erfahrungen von Studenten, die nach dem Studium Gesundheitsmanagement mit betriebwirtschaftlicher Ausrichtung (egal welche Hochschule) Karriere gemacht haben oder zumindest einen entsprechenden Job gefunden haben.

 

Wie waren Eure Erfahrungen hinsichtlich Bewerbungen etc.? Ist es wirklich schwer Stellen im Management im Gesundheitswesen zu finden? Inhaltlich interessiert es mich, aber ein Bekannter (der hat Health Care Management studiert) rät zur Vorsicht, da Personal im Gesundheitswesen primär an der Basis gesucht wird und nicht im Management.

 

Für Rückmeldungen wäre ich sehr dankbar.

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polli_on_the_go

Also ich habe Präventions-und Gesundheitsmanagement studiert.

 

Ich arbeite jetzt im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst in der öffentlichen Verwaltung und verdine entsprechend Tarifvertrag als Sachbearbeiterin in der Leistungsgewährung. Meine Einarbeiterin hat ebenfalls GM studiert.

 

Abgelehnt habe ich u.a. ein Angebot, dass kürzlich kam als Referentin einer KK (die hatten mich erst abgelehnt weil nichts meinen "Neigungen" entsprechend da war). 

 

Die Frage ist immer, was man sich selber vorstellt und daraus machen will. Gesundheitsmanagement ist einfach eine Sammelüberschrift für vielfältige Arbeitsbereiche, in die man sich beruflich entwickeln kann. Was schwebt dir also vor? Wo soll die Reise hingehen? Was bedeutet der Karrierebegriff für dich? Für mich zum Beispiel hat es nichts mit Gehalt sonder beruflicher Entwicklung zu tun.

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Nippi

Danke für Deine Antwort.

 

Hast Du denn bei deinem jetzigen Job inhaltlich Berührungspunkte mit dem Studium?

 

Ich muss nicht zwingend eine Menge Geld verdienen. Wenn man sich inhaltlich verändert und dann zufriedener ist, ist dass für mich auch eine Verbesserung. Allerdings ist die Frage, ob genug Jobs im Gesundheitsmanagement da sind. Was immer in den Studiengangsbeschreibungungen hinsichtlich der Chancen zu lesen ist und wie aktuell die Realität aussieht, sind für mich zwei verschiedene Paar Schuhe. Mir wurde aus internen Kreisen gesagt, dass die Jobs im Management im Krankenhaus oft aus den eigenen Reihen besetzt werden. Daher frage ich mich, ob man mit dem Abschluss wirklich einen Job im Krankenhaus, Krankenkasse, Vereine, Behörden, Rentenversicherung, Rehakliniken oder Pharmaunternehmen u.s.w. einen Job bekommt.

 

Mich würde interessieren, wie die Jobsuche bei Absolventen verlaufen ist und ob es auch zu Vorstellungsgesprächen kam.

 

Über Rückmeldungen freue ich mich.

 

Vielen Dank schon mal im voraus.

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polli_on_the_go
vor 21 Minuten, Nippi schrieb:

 Hast du bei deinem jetztigen Job inhaltlich Berührungspunkte zum Studium.

Wie bereits gesagt Gesundheitsmanagenent ist ein Sammelbegriff. Und ja das habe ich nur eben dann ohne den Gesundheitsbezug dafür mit Arbeitsmarktbezug (gibt es auch als Studium und verdeutlicht, was ich meine "Arbeitsmarktmanagement"). 

 

Grundsätzlich ja der Studiengang könnte dich dafür Qualifizieren. Gerade KKen bevorzugen aber Gesundheitsökonomie. Und ich selber arbeite wie gesagt in der öffentlichen Verwaltung (Behörde) umd genau zu sein bei der Bundesagentur für Arbeit ;). Gehen tut das also, aber es gehört weitaus mehr dazu als ein spezialisierter Studienabschluss. Die Gesamtbewerbung muss stimmen. 

 

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jennys

Hallo, was heißt für dich "Karriere machen"? Hast du Bezug zum Gesundheitswesen? Ich kann ja kurz von mir berichten: Krankenschwester, 2 Kinder bekommen, in die Finanzbuchhaltung nicht im Gesundheitswesen gewechselt, Weiterbildung Finanzbuchhalterin, dann Betriebswirtin (VWA) und Gesundheitsökonomie (B.A.) studiert. Damit dann in den Einkauf einer Klinik gewechselt, dort bin ich 2 Jahre und ein bisschen geblieben und aktuell in eine andere Klinik gewechselt um dort als Abteilungsleitung der Abteilung Einkauf und Logistik tätig zu sein. Das ich nach 2 Jahren bereits Führungskraft mit mehr als 50 Mitarbeitern geworden bin, war bestimmt auch Glück, aber mein Gesamtbild aus Berufstätigkeit und Studium hat so Einiges dazu getan. Somit kann ich also auch schon von Karriere sprechen. In den beiden Kliniken, in denen ich nun tätig gewesen bin, war es jeweils sehr unterschiedlich. In der einen sind die eigenen Mitarbeiter dort dann größer geworden, in der jetzigen Klinik werden sehr häufig Externe Führungskräfte oder die, die es werden wollen, eingestellt. Ich denke also, dass es sehr unterschiedlich ist.

Auch denke ich, dass es zukünftig noch mehr Stellen in den Kliniken geben wird. Die "alte" Generation geht in ein paar Jahren in den Ruhestand. Diese sind häufig diejenigen, die jetzt seit zig Jahren Führungspositionen besetzen. 

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Mylo

Hallo,

 

auch ich bin natürlich nur ein Einzelfall. Nach meinem Bachelorstudium in Gesundheitsmanagement, das ich vor rund 2 Jahren abgeschlossen habe, bin ich nun im mittleren Management eines Krankenhauses tätig mit Verantwortung für über 20 Mitarbeiter. 

 

Am ehesten gelingt ein Einstieg über ein Trainee-Programm, das in der Regel 12 bis 24 Monate dauert.

 

Das Studium alleine ist für das Erlangen einer Führungsposition auch im Gesundheitswesen zudem nicht entscheidend. Wichtig ist es genauso, dass man Vorgesetzte durch kontinuierlich gute Arbeit überzeugt, Gestaltungswillen zeigt und auch Konfliktfähigkeit an den Tag legt.

 

Hast Du bereits Erfahrung im Gesundheitswesen? Was hast Du bisher beruflich gemacht? Ausbildung? Anderes Studium?

 

In der Tendenz wird sich die Zahl der Arbeitsplätze im Krankenhausmanagement in den nächsten Jahren verkleinern. Ursächlich dafür sind Fusionen und die Bildung von Krankenhausverbünden. In beiden Fällen ist es zumeist der Verwaltungsbereich, in dem sich die größten Synergieeffekte zeigen. In Pflege und Ärztlichem Dienst hingegen sind weitere Rationalisierungen nicht mehr bzw. kaum möglich.

Bearbeitet von Mylo
Rechtschreibfehler korrigiert

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jennys

Trainee-Programme sind bestimmt eine Alternative,  aber eher für junge Leute ohne Kinder. So ist meine Erfahrung. Und es kommt auch drauf an, welche Kliniken das sind. Trainee-Programme werden eher von privaten Klinikträgern angeboten. Das tickt die Uhr man ganz anders als beispielsweise in kommunalen Häusern. 

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Mylo

Ja, Traineeprogramme sind in der Regel etwas für Menschen unter 35.

 

Und nein, die meisten Traineeprogramme werden von freigemeinnützigen Krankenhäusern angeboten. Siehe beispielsweise beim BBDK. 

 

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jennys
vor 5 Minuten, Mylo schrieb:

 

 

Und nein, die meisten Traineeprogramme werden von freigemeinnützigen Krankenhäusern angeboten. Siehe beispielsweise beim BBDK. 

 

Echt? Bei uns im Norden kenne ich das nur von den Privaten.

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Mylo

Gibt super viele. Helios und Co. vermarkten es nur stärker. 

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