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Roediger Voss - Allensbach

Lösung für den Mangel an Fachkräften im Berufsschulbereich (Sponsored Post)

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Lösung für den Mangel an Fachkräften im Berufsschulbereich

Rödiger Voss – Studienleiter Wirtschaftspädagogik Allensbach Hochschule

 

In Deutschland besuchen etwa 2,5 Millionen Lernende eine Berufsschule und vielfach sind sie von Unterrichtsausfall und überforderten Lehrpersonen betroffen. Ein Grund dafür liegt im Mangel an Arbeitskräften begründet, der die Berufsschulen besonders stark trifft. Eine Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung bietet auch für die Zukunft keine guten Prognosen: Fast die Hälfte der zurzeit etwa 125.000 Berufsschullehrer und -lehrerinnen wird bis 2030 das Pensionsalter erreicht haben. Es droht eine riesige Lücke, die durch regulär ausgebildete Kräfte an Universitäten bei weitem nicht zu schließen ist.

Konsequenz daraus ist eine Schwächung des hoch gelobten dualen deutschen Ausbildungssystems mit eingeschränkten Bildungschancen für die Jugendlichen und gravierendem Schaden für die Wirtschaft. Bundesländer wie Berlin decken ihren Bedarf bereits zu einem hohen Maß mit Quereinsteigern – mit dem Problem, dass die Einsteiger zwar einen Hochschulabschluss besitzen, dennoch eben keinen pädagogischen Abschluss und dadurch auch keine ausreichende pädagogische Qualifikation. Die Gewerkschaft GEW kritisiert daher zu Recht die fehlenden pädagogischen Kompetenzen der Quereinsteiger. Die Kultusministerien der einzelnen Bundesländer sind gezwungen, sich mit diesem wichtigen Thema auseinander zu setzen. Ihre Arbeit wird allerdings vielerorts beklagt. Der Berufsschullehrer-Verband in Baden-Württemberg kritisiert beispielsweise den Mangel an Fachkräften zu Beginn des Schuljahre 19/20 und fordert verstärkte Bemühungen des dortigen Kultusministeriums.

 

Studium Wirtschaftspädagogik als Problemlösung

 

Nun bietet die Allensbach Hochschule eine Möglichkeit, um Studierende der Wirtschaftswissenschaften zu zukünftigen Lehrpersonen zu qualifizieren. Mit dem Abschluss in Wirtschaftspädagogik können Absolventinnen und Absolventen in Baden-Württemberg in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) an berufsbildenden Schulen (Berufsschulen und Wirtschaftsgymnasien) einsteigen. Andere Bundesländer entscheiden nach Bedarf in der Einzelfallregel und gewährten in zahlreichen Fällen den Studierenden der Allensbach Hochschule den Zugang zum Referendariat (z.B. Bremen).

Der Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik ist ein interdisziplinäres Studium, welches Inhalte der Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft) mit pädagogischen Inhalten verknüpft. Es handelt sich somit nur um eine Teillösung, da nur wirtschaftskundliche Fächer im schulischen Bereich gedeckt werden, aber gerade dort ist eine große Unterdeckung anzutreffen. Aktuell bietet alleine die Allensbach Hochschule bundesweit Wirtschaftspädagogik als Master im Fernstudium an – und dies erfolgreich seit 1999. Voraussetzung zum Studium ist ein Bachelor in Betriebswirtschaftslehre. Liegt bereits ein abgeschlossener BWL-Master vor, können bei entsprechenden Übereinstimmungen zum Studienprogramm selbstverständlich eine Reihe von ECTS Punkten mit betriebs- und volkswirtschaftlichen Inhalten anerkannt werden.

 

Online mit voller Flexibilität ist angesagt

 

Studiengang seit 1999? Also lohnt sich darüber keine Mitteilung? Doch, denn der Studiengang ist in permanenter Entwicklung. Frischen Wind bringt aktuell eine Neubesetzung der Studiengangleitung. Zudem wurde aus dem Studiengang von 1999 mit klassischem Versand von Studienheften und Präsenzveranstaltungen eine flexible Mischung aus Fernstudium und Online-Studium, der Studierenden ihr individuelles Lerntempo ermöglicht. Die klassische Anwesenheitspflicht ist abgeschafft, die Veranstaltungen können live oder zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden. Online-Veranstaltungen mit den Professoren laden zur aktiven Mitarbeit ein, in regelmäßigen Online-Chats stellen die Studierenden gerne Fragen. Die Veranstaltungen sind zwar nicht verpflichtend, liefern aber wertvollen Input. Damit berufstätige Studierende daran teilnehmen können, liegen die Termine immer in den Abendstunden. Zudem besteht durch das mobile E-Learning keine Ortsabhängigkeit, das eigene Sofa zu Hause oder in einer Ferienwohnung auf Gran Canaria bieten Gelegenheit, die Veranstaltung zu besuchen. Nötig ist nur WLAN, ein Computer, Tablet oder Smartphone, um mit dem Studieren loszulegen. Arbeit, Familie und Studium können mit etwas Planungstalent unter einen Hut gebracht werden. Damit ist der Studiengang besonders geeignet für Quereinsteiger, die ihren bisherigen Job für das Studium nicht aufgeben und auch ihren Wohnort nicht wechseln wollen. Kurz gefasst: Das Studium ist berufsbegleitend, komplett online und ohne große Präsenzpflicht.

 

Lerninhalte auf höchstem Niveau

 

Im Studium Wirtschaftspädagogik werden Fragen des Lehrens und Lernens sowie der Didaktik in der ökonomischen und beruflichen Bildung geklärt. Studierende lernen z.B. eine Unterrichtsstunde zu planen, zu strukturieren und kritisch zu reflektieren. Zudem stehen das deutsche Bildungssystem und die Entwicklung von Curricula im Fokus. Auch das Qualitätsmanagement in Bildungsinstitutionen und die psychologischen Grundlagen des Lernens sind Gegenstand des Studiums. Daneben werden betriebs- und volkswirtschaftliche Problemlagen aus dem Erststudium vertieft. Studienabschluss ist eine Masterarbeit.

 

Wichtige Erfahrungen in der Praxis

 

Das Angebot zum Erwerb einer Qualifikation für ein Lehramt könnte nicht ernsthaft sein, wenn die Studierenden nicht ein Praktikum in der Bildungspraxis durchführen würden – die meisten absolvieren dies in einer Berufsschule ihrer Wahl, einige in einer anderen Institution der Erwachsenenbildung. Durch das Praktikum sollen die Studierenden ihre Fähigkeit, didaktische und methodische Kenntnisse systematisch in die Praxis umsetzen, erproben und weiterentwickeln. Neben der praktischen Einübung von Methoden in Lehr-/Lernprozessen sollen Studierende die verschiedenen Abläufe in einer Bildungsinstitution kennenlernen. In eigenverantwortlicher Tätigkeit außerhalb der Hochschule sollen die Studierenden Erfahrungen hinsichtlich der Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Kenntnissen, didaktischen Handlungssituationen sowie der eigenen Person sammeln.

 

Schule ist nicht Wirtschaft

 

Es gilt die Motivation für das Lehramt genau zu prüfen: Die Arbeit im Schuldienst bietet zwar vergleichsweise lange Ferien, familienfreundliche Arbeitszeiten und eine garantierten Job, sofern der Beamtenstatus erreicht wird. Viele Quereinsteiger können zudem bereits Kenntnisse zur Gestaltung von Vorträgen oder Seminaren vorzeigen und denken an eine leichte Übertragbarkeit auf die Schulpraxis. Die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern stellt aber eine andere Herausforderung dar. Als Lehrperson ist nicht eine strikt lösungsorientierte, oft pragmatische Fachperson gefragt, sondern geduldige und gelassene Coaches und Moderatorinnen und Moderatoren von Lernprozessen. Ein Rollenwechsel, dem sich Studierende der Wirtschaftspädagogik bewusst werden müssen. Auch der oft angepriesene „Halbtagsjob“ ist eine Illusion. Gerade beim Berufsstart ist viel Zeitbedarf nötig, um den Unterricht vorzubereiten. Nachmittags ist nicht automatisch frei, außerschulische Lernorte sind zu besuchen, Elterngespräche zu führen, Kontakte zu Betrieben zu pflegen, Konferenzen zu absolvieren, Korrekturarbeiten zu leisten, Projekte mit Schülerinnen und Schülern oder mit Kolleginnen und Kollegen zu planen und die Vergabe der Zeugnisnoten zu berücksichtigen. Im Rahmen des Masterstudiums Wirtschaftspädagogik kommen all die genannten Aspekte in der Ausbildung zum Tragen. Um dies zu gewährleisten, sind auch ehemalige Studierende an der Allensbach Hochschule als Dozierende im Einsatz, die genau den gleichen Weg absolviert haben sowie neben wissenschaftlich renommierten Expertinnen und Experten viele erfahrene Lehrpersonen aus der Praxis.

 

Studium der Wirtschaftspädagogik führt nicht automatisch in den Schuldienst

 

Viele Studierende, die das Studium der Wirtschaftspädagogik beginnen, arbeiten danach im Schuldienst. Einige Absolventen präferieren jedoch auch eine Anstellung in der freien Wirtschaft und finden sich etwa in leitender Position im Bereich der Personalentwicklung oder der betrieblichen Aus- und Weiterbildung wieder. Dank der interdisziplinären Ausbildung haben die Studierenden der Wirtschaftspädagogik sowohl eine umfassende Bildung in der Betriebswirtschaftslehre, als auch in der Pädagogik und sind dadurch flexibel in den unterschiedlichsten Institutionen und Unternehmensbereichen einsatzfähig. Der Studiengang bietet weiter die Option, sich als freie Dozierende sowie als Berater oder Beraterinnen in Bildungs- und Personalfragen zu verwirklichen.

 

Kurze Zusammenfassung der Studienvorteile:

  • Studium mit sehr hohem Grad an Flexibilität
  • Top Vorbereitung für den Vorbereitungsdienst und bewährte Lernunterlagen 
  • damit möglicher Türöffner für einen Eintritt in den Schuldienst
  • theoretische Studieninhalte werden praktisch im Rahmen eines Praktikums an einer Bildungsinstitution angewendet
  • Entwicklung und Training des Selbstmanagements sowie selbstständigen Lernens
  • Erweitern des Netzwerks durch das Kennenlernen Ihrer Mitstudierenden, Dozierenden und Personen aus der Schulpraxis
  • persönliche Weiterentwicklung und Vertiefung der fachlichen Qualifikationen
  • Voraussetzung für eine berufliche Veränderung 

 

Falls Sie Fragen zum Studiengang Wirtschaftspädagogik haben, wenden Sie sich jederzeit per Email an leonora.bajraktari@allensbach-hochschule.de und wir melden uns umgehend zur Beantwortung Ihrer Fragen.

Bearbeitet von Markus Jung
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Wie steht ihr denn zu diesem Weg? Könnte so ein Quereinstieg für euch interessant sein?

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