Springe zum Inhalt

Empfohlene Beiträge

In der Studie heißt es, "dass ein großer Teil der Studierenden sich von nicht relevanten und unzuverlässigen Informationen aus dem Internet verleiten lässt, wenn es darum geht, eine bestimmte Aufgabe zu beantworten."

 

Machen Sie es besser!

 

https://www.campus-mainz.net/newsdetails/news/studierende-oft-unkritisch-bei-online-recherche/

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Woran liegt das?

  • Ist das kritische Denken "wegtrainiert" worden?
  • Werden weniger oder gar keine Bücher mehr gelesen? Ich bin der Meinung das es so ist... sehe es in meinem beruflich Umfeld, junge Leute lesen keine Bücher mehr, die älteren jedoch auch kaum noch - jedoch mehr als die jungen mit Anfang 20. Ich lese jedoch sehr sehr viel technisches, wirtschaftliches als auch juristische Themen, und andere halt nichts mehr...
  • Können Studenten - aus der Menge an Informationen - die "fake news" von richtigen nicht mehr erkennen? Das geht aus dem Artikel ja so hervor..
  • Oder ist so etwas nur möglich zu erkennen, wenn man eben KEIN Student mehr ist, sonder seinen Abschluss gemacht hat, weil dann die Kompetenz erst dann vorhanden ist?

 

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube, es liegt u.a. an der Unsitte, komplexe Zusammenhänge in kurzen Artikeln zusammenfassen zu wollen. Wer dann die kürzestmögliche Zusammenfassung gelesen hat, der meint, das Ganze zu kennen.

 

Beispiel? Die verlinkte Studie. Im Link ist ja auf der Seite der Uni nur eine relativ knappe Zusammenfassung eingestellt. Die Meldung in der FAZ ist das:

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/quellen-einordnen-studenten-scheitern-bei-netz-recherche-16722920.html

 

Wetten, dass irgendwann in den nächsten Tagen das Ganze durch einen Vierzeiler mit fetter Überschrift getoppt wird?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ok- habe beide Artikel nun gelesen. 

Dann müsste bei uns das kritische Denken und das Abklopfen auf Seriosität den Studenten beigebracht werden...dafür gibt es Fach "wissenschaftliches Arbeiten".

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 23 Minuten, der_alex schrieb:

...dafür gibt es Fach "wissenschaftliches Arbeiten".

 

 

Na ja, das Fach gibt es schon. Aber wenn es Bequemlichkeit ist, dass nicht gelesen und verglichen wird, dann hilft auch das Fach nicht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Zitat

Paper presented at Annual Meeting of the American Educational Research Association, Toronto, Canada.

 

Quelle: https://www.cambridge.org/core/services/aop-cambridge-core/content/view/2DE48940DC7B9F841B8AFFCDEDB68949/S1062798720000915a.pdf/entry_assessment_of_student_learning_preconditions_in_higher_education_implications_for_the_transition_from_secondary_to_tertiary_education_in_germany.pdf

 

In der PM ist die Rede davon, dass „komplexe Analyse und aufwändige Auswertung“ notwendig sind, das Ganze bisher aber lediglich mit 160 Studierenden durchgeführt wurde,

 

Alles in allem: Unbekanntes Studiendesign, nicht überprüfbares Ergebnis, geringe Teilnehmerzahl. Ich wäre da eher zurückhaltend mit Schlussfolgerungen.

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
  • Admin

Ich glaube, dass es nicht nur im Studium, sondern auch in der Wirtschaft allgemein einen Trend gibt, immer schneller und mit weniger Informationen Entscheidungen zu treffen, um nicht den Anschluss zu verpassen. Und dazu der Trend zu immer stärkerer Vereinfachung - obwohl eigentlich die Zusammenhänge ja immer komplexer werden. 

 

Mal als nicht-wissenschaftliches Beispiel die Datenschutzerklärungen, die immer länger und komplexer, aber kaum noch gelesen werden...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 56 Minuten, Markus Jung schrieb:

Mal als nicht-wissenschaftliches Beispiel die Datenschutzerklärungen, die immer länger und komplexer, aber kaum noch gelesen werden...

 

Stimme dir zu. Wobei ich schätze, dass die Datenschutzerklärung auch von den Meisten nicht gelesen wird, wenn sie 1 Seite lang wäre ;). Genauso wie die AGB bei Vertragabschlüssen und dann beginnt das jammern... . 

 

Aber ich denke der Zeit/wirtschaftliche Druck ist wirklich einer der Hauptursachen....bis es halt mal wieder knallt a la Boeing oder sonstige tödlichen Ereignisse und jemand das verstaubte Compliance-Buch aus dem Keller holt.

Bearbeitet von Muddlehead
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


×
×
  • Neu erstellen...