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Markus Jung

Aktuelle und zukünftige Studiengänge bei Oncampus

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Du hast vorhin am Rande schon erwähnt, dass bei Oncampus technische Studiengänge überwiegen. Kannst Du einen Überblick geben, welche Studiengänge aktuell angeboten werden?

Wir haben Medieninformatik als Bachelor und als konsekutiven Master. Wobei der Master gerade überarbeitet wird und künftig offener sein wird. Dann haben wir den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen, da ist der Master der Industrial Engineering-Studiengang. Ganz neu haben wir den BWL-Bachelor dabei. Und wir haben den Wirtschaftsinformatik-Studiengang, das ist auch ein Bachelor.

Diese Studiengänge werden aber nicht immer an allen Standorten angeboten. Die Standorte sind Kiel, Wilhelmshaven, also Jade-Hochschule, Emden, Brandenburg, Beuth-Hochschule in Berlin, Lübeck und Bremerhaven. Welche Studiengänge an den einzelnen Standorten angeboten werden kann der Homepage entnommen werden.

Alle Studiengänge sind akkreditiert und richten sich an Leute, die online studieren wollen.

Eine Besonderheit ist das hochschulübergreifende Konzept. Zum Beispiel werden so Kurse zusammengelegt, wenn diese ansonsten nicht zu Stande kommen würden. Also wenn man zum Beispiel in Berlin studiert und es sind nur fünf Leute im Kurs, dann kommen noch welche aus Brandenburg, zum Beispiel acht, dazu und man hat einen Kurs mit 13 Leuten. Also wir mischen die Kurse. Und der Dozent kommt dann aus Berlin oder aus Brandenburg und die Präsenzen finden gemeinsam statt.

Kannst Du und auch einen Ausblick in die Zukunft geben, was es da an Entwicklungen gibt, welche Studiengänge in nächster Zeit über Oncampus angeboten werden sollen?

Das hängt immer von der Förderung des Landes ab. Wir sind stark interessiert, dass wir den BWL Master einführen. Wir haben jetzt gerade einen neuen Antrag eingereicht. Und man muss immer verstehen: Die Fachhochschulen entwickeln ja die Studiengänge nicht und bezahlen die Entwicklung auch nicht. Das heißt, die Entwicklung muss immer über ein Drittmittelprojekt finanziert werden. Wir schreiben also einen Antrag an das BMBF, und die geben uns für die Entwicklung Geld. Und wenn wir dieses Geld nicht bekommen, wir kriegen das ja nicht aus dem Topf der Hochschule, dann können wir nichts machen. Und wenn wir das Ministerium überzeugen können, es gibt einen Bedarf für einen Studiengang, dann kriegen wir auch das Geld.

Aktuell wollen wir uns auch der doppelten Abiturjahrgänge annehmen. Da ist es natürlich ideal, wenn man bestimmte Sachen online abhält, auch im Präsenzstudium. Da braucht man keine Klassenräume bauen, sondern man kann bestimmte Inhalte online anbieten und reduziert dann die Vorlesungszeit in den Hörsälen. Das ist auch ein Ansatz, für den wir auch einen Förderantrag gestellt haben. Ob das funktioniert, wissen wir noch nicht. Das muss das Land entscheiden.

So sind wir auch an vielen anderen Themen dran. Aber was davon realisiert werden kann, liegt eben nicht nur an uns.

Dieser Beitrag ist Teil eines Interviews mit Andreas Wittke von Oncampus, das ich für Fernstudium-Infos.de am 16.05.2011 in Lübeck geführt habe.

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