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Über diesen Blog

Dies ist mein Motivations-Hilfe-Übersichts-Informations-Blog für mein Studium an der Wilhelm Büchner Hochschule. Studiengang: Informatik Hochschule: Wilhelm Büchner Hochschule Studienbeginn: Mitte Februar 2013 Studiendauer (geplant): 3 Jahr

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Freizeit im Fernstudium

Hallo, mal wieder!
So ist das manchmal, wenn man einen Blog schreibt. Man nimmt sich vor den nächsten Blogeintrag zu schreiben, wenn der BPP (Berufspraktische Phase) Bericht abgegeben ist. Dann denkt man sich "Hey, wäre doch für die Leser interessanter und abgeschlossener, wenn das Ergebnis auch gleich im Beitrag steht." Und während man den BPP Bericht schreibt und feststellt "Hey, Ende April ist der nächste Termin für Mathematik - die Klausur nehm ich mit!", überlegt man sich "Im Moment hab ich gar keine Zeit für den Eintrag, schreib' ihn doch nach der Klausur, dann kannst Du auch erzählen, wie die Klausur gelaufen ist. Außerdem hast Du dann eh mehr Zeit.." und dann kommt wieder dieses "Warte doch wenigstens die Note ab..." - und schon haben wir Juni...

 

Ihr könnt also dem Beitrag oben entnehmen, dass mein BPP Bericht fertig, abgegeben und für gut befunden wurde. Außerdem hab ich die schriftliche Mathe II Klausur erledigt und hänge jetzt noch ein wenig bei der B-Aufgabe während ich in der Zwischenzeit schon einmal "Verteilte Informationsverarbeitung" (VII) für Ende Juli vorbereite. Wenn es zeitlich passt, packe ich auch noch "Datenbanken" dazu. Das scheinen beides gut machbare Themen zu sein und ich könnte sie an einem Termin in Pfungstadt schreiben - sprich, ich spare mir einmal runter fahren... Duimmerweise ist der Termin genau in der Woche, wo unsere Tagesmutter Urlaub hat und meine Frau wieder arbeitet... :(

 

Aber ich stelle fest, dass ich - obwohl ich noch nichtmal angefangen habe - schon vom Thema abgewichen bin. Also schnell zurück...

Gestern abend habe ich bei einem Blick in meine Steam-Statistiken (für alle, die nicht am Computer spielen: Steam ist eine Software in der man Spiele / Software kaufen und verwalten kann, die sich um die Lizenzen kümmert und auch Statistiken verwaltet) gesehen, dass ich seit Erscheinen vom Rennspiel "Dirt Rally" im November rund 135 Stunden in diesem Spiel verbracht habe.

Wenn ich das auf eine Studienwoche mit rund 15 Stunden Umfang hochrechne, heißt das, ich hätte 9 Wochen Lernzeit mit "Daddeln" verschwendet - alleine an diesem Spiel. Sofort sitzt bei diesem Gedanken ein Engel auf der Brust, der mir diese Rechnung genüsslich vorkaut und mir sofort ein schlechtes Gewissen einredet.

 

Dann aber kommt der Teufel auf der anderen Seite und sagt "Hey, Du kannst nicht den ganzen Tag Deinen Kopf beanspruchen - tagsüber arbeiten, danach lernen und Familienzeit - da muss abends auch mal Zeit sein um ein wenig Spaß zu haben!"

 

Engel:"Spaß? Du beanspruchst Deinen Kopf doch genauso - mit einem virtuellen Rennwagen millimetergenau durch die Alpen zu rasen ist für das Gehirn sicher nicht weniger anstrengend als ein Studienheft zu lesen. Und das nennst Du Entspannung?"

 

Und so geht es ewig weiter. Es ist gar nicht mal direkt, dass ich ein schlechtes Gewissen hätte, dass ich etwas abseits des Studiums mache, es ist mehr die Frage, wie viel Freizeit sich ein Fernstudent (der nebenbei auch eine wundervolle Frau und ein unheimliches liebes Kind hat) leisten darf? Wieviel Freizeit - die weder Arbeit noch Familie oder Studium ist - gönnt ihr Euch? Wie vereinbart ihr das mit Eurem Studium? Und: Seht ihr diese Zeit als sinnvoll genutzt an, gerade WEIL sie KEINEN sinnvollen nutzen hatte? Oder ist das alles der pure Wahnsinn, seine Zeit möglichst effizient zu nutzen?

 

Fragen, die mir jedes Mal wieder durch den Kopf gehen, wenn ich solche Statistiken sehe... Und am Ende bleibt die Frage übrig: Setze ich mich jetzt wieder ans Studienheft oder "daddel" ich doch noch eine Runde?

 

Fragende Grüße

Flo

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Die meisten Blogs hier haben am Jahresende einen Rückblick auf ihr Jahr, wünschen allen Leser fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch und schreiben dann im neuen Jahr ihre Planung für das kommende Jahr. Tja... mein Blog hat das irgendwie diese Saison nicht geschafft. Daher geb ich mal einen kurzen Zwischenstand, was die letzten Monate so passiert ist:

Ich habe mich weiter mit Mathe II rumgequält... Die gute Nachricht: Integral- und Differenzialrechnung hab ich soweit verinnerlicht, dass ich es hoffentlich zur Prüfungsvorbereitung nur noch auffrischen muss. :) - Die schlechte Nachricht: Die nächste Prüfung ist Ende April (in Pfungstadt). Bis dahin sind die gelernten Sachen schon wieder ein halbes Jahr her. Ich hoffe, ich vergesse bis dahin nicht wieder alles.
Aktuell quäle ich mich mit Stochastik rum. Auf dem Gymnasium fiel mit das alles sehr einfach, aber die Hefte sind wirklich so unglaublich schlecht geschrieben, dass ich mir das meiste aus dem Buch von Herrn Walz und Youtube Videos zusammen reime...

Wenn ich daran denke, dass ich mit Mathe II Ende August angefangen habe, sieht man, wie viel ich derzeit vorwärts komme. Fast gar nicht. Und das liegt gar nicht mal daran, dass ich nicht motiviert wäre. Ich mache weiterhin jeden Morgen in der U-Bahn und meist abends noch etwas für das Studium.

Im November hab ich dann noch drei Wochen für Wissenschaftliches Arbeiten eingeschoben - das hat immerhin gereicht mit einer (für den Aufwand) akzeptablen Note das Thema abzuschließen. Außerdem will ich evtl. noch meinen BPP Bericht im Februar schreiben, so dass ich neben Mathe wenigstens ein wenig Fortschritt habe...

 

Tja, das waren die studentischen Angelegenheiten - aber irgendwie kommt mir in letzter Zeit immer noch das Leben zwischen das Studium. Weihnachten ist ja für mich sowieso immer das wichtigste Fest des Jahres, also hab ich da eine Woche Auszeit genommen. Die war auch nötig, weil unser Sohn natürlich pünktlich zu Weihnachten sein 3-Tage-Fieber bekam und Tag und Nacht unausstehlich war. Also haben meine Frau und ich halt mal ohne Schlaf die Tage verbracht und waren anschließend so fertig, dass dann auch meine Frau krank war und ich also alleine auf unseren Kleinen aufpassen durfte.

 

Nachdem dann Silvester vorbei war und alle wieder fit waren sind wir dann nach Bad Fallingbostel in den Viebrock Musterhauspark gefahren - unser Plan ist es ja, möglichst nach dem Studium ein Haus zu bauen und endlich etwas mehr Platz zu haben - evtl. auch für ein zweites Kind. Also haben wir uns dort die Häuser schon einmal angesehen um sich schon einmal vorzubereiten und zu überlegen, was man alles haben möchte / braucht, etc... Die Folge war, dass wir uns die nächsten Wochen durch diverse Hausanbieter-Kataloge getümmelt haben, Immobilienportale nach Grundstücken abgesucht haben und schonmal überlegt haben, wie wir so etwas finanzieren könnten. (Spätestens seit diesem Tag fällt mindestens einmal am Tag bei uns ein Satz, der mit "Wenn wir ein Haus haben..." anfängt...).

Dabei ist der Zeitrahmen relativ eng gesteckt: Damit unser Sohn ein Geschwisterchen haben kann, brauchen wir den Platz eines Hauses. Das sollten wir aber erst nach dem Studium bauen um nicht noch eine Baustelle neben Studium, Kind/Familie und Beruf zu haben. Das Studium geht aber bei wohlwollender Rechnung bis ins erste Quartal 2017 (bei meiner Mathegeschwindigkeit eher 2020). Gleichzeitig soll aber der Altersunterschied zwischen den Kindern nicht allzu groß werden. Möglichst weniger als drei Jahre (hieße also bis Anfang 2018). Wir müssten also in der zweiten Hälfte 2017 schon bauen / einziehen...

 

Und weil das alles nicht schon knapp genug ist, hat der Orthopäde meiner Frau auch gleich mal vergangene Woche einen dreifachen Bandscheibenvorfall der LWS diagnostiziert. Damit geht ihr das natürlich blendend... Heben und Tragen darf sie nicht - und das mit einem Sohn, der gerade das Krabbeln für sich entdeckt hat und nun munter die Welt erkundet. Von Katze bis Steckdose ist quasi nichts vor ihm sicher. Immerhin wurde ich damit für die letzten drei Tage krank geschrieben, so dass ich also permanent hinter dem kleinen Entdecker her laufen und ich von Steckdosen, etc. fernhalten konnte.

Das kann aber natürlich keine Lösung für die nächsten Wochen sein - aber hat mal jemand versucht kurzfristig eine entsprechende Hilfskraft zu bekommen? Der sogenannte "Mütternotdienst" hat die nächsten 2 Monate keine Kapazitäten. Da frage ich mich, in was für einer Not man stecken muss, damit man entsprechend voraus planen kann/muss?! Immerhin haben wir jetzt kurzfristig eine Haushaltshilfe gefunden, die ab nächster Woche aushilft, so dass wir nur diese Woche irgendwie überbrücken müssen.

 

Mittelfristig bringt das natürlich auch unsere Hausbauplanung durcheinander, weil meine Frau in einem Pflegeberuf arbeitet, also permanent Leute heben, tragen, etc. muss. Mit einem Bandscheibenvorfall wird sie das sicher keine 30 Jahre mehr machen. Also wird es Zeit für sie, sich beruflich entsprechend neu zu orientieren, was natürlich Umschulungen, Probezeit, etc. mit sich bringt... Noch dazu, wollen wir ja eigentlich unseren Sohn so wenig wie möglich in KiTas oder zu einer Tagesmutter "abschieben". Aber alles gleichzeitig geht wohl nicht...

 

Und so verbringe ich meine Tage derzeit mit tausenden Gedanken an Hausbau, Berufsplanung meiner Frau, Stochastik und "Nein"-Sagen, bzw. "Sag mal Katze!" ,etc. ("Danke" kann unser Sohn schon - auch, wenn er noch nicht wirklich weiß, was das Wort bedeutet, aber es ist derzeit sein Lieblingswort). Hoffentlich werden die nächsten Wochen ruhiger...

 

Ich wünsch Euch nachträglich einen guten Start in 2016 und dass Eure Träume in Erfüllung gehen!

LG
Flo

 

P.S.: Falls sich also hier jemand aus dem Großraum Hamburg findet, der Lust hat, mir bei Stochastik etwas Unterstützung zu geben oder mit mir gemeinsam leiden möchte, darf er sich gerne bei mir melden! :)

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Taschenrechner bei der WBH

Hallo,

die gute Nachricht vorweg: Die Anrechnung meines letztjährigen CSUS hat mittlerweile geklappt und so bin ich wieder drei Fächer dichter an meinem Abschluss.
Wie sich mir bei genauerer Betrachtung ergab, ist der gar nicht mehr sooo weit weg. Also heißt es nun rein hauen. Leider kämpfe ich seit den Klausuren Ende August mit Mathematik II. Integral- und Differentialrechnung waren noch nie meine Steckenpferde und werden es wohl auch nie sein. Zum Glück hab ich beide Themen jetzt durch und hoffe auf Stochastik (die mir in der Schule ganz gut lag) und die numerischen Methoden, die recht dünne Hefte werden. Also plante ich, Ende Januar / Anfang Februar eine Matheklausur zu suchen und auch das Thema zu erledigen.

 

Gleichzeitig kam letzte Woche ein Newsletter für das 4. Quartal 2015 und irgendwo kurz vor Schluss kam eine kleine Anmerkung, die sinngemäßg aussagt:
 

Zitat

Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen kam, welche Taschenrechner nun in den Klausuren erlaubt seien und welche nicht, werden ab dem 1.2.2016 ausschließlich die von der WBH gelieferten Standardtaschenrechner für Prüfungen zugelassen werden.

 

Das lies mich aufhorchen. Ich Idiot hatte mir extra vor kurzem noch einen neuen Taschenrechner, der natürlich den Kriterien der WBH entsprach - keine Integralrechnung, keine Programmierung, etc... - zugelegt (es ist der FX-87 DE X - sehr zu empfehlen!). Den kann ich nun in den Schrank packen und muss stattdessen mit einem Taschenrechner arbeiten, der

  • keine Brüche (vernünftig) darstellen kann
  • vergangene Rechnungen nicht wieder aufrufen kann, um deren Ergebnisse noch einmal anzuzeigen oder die Rechnungen abzuändern, wenn man ähnliche Rechnungen durchführt
  • extrem unpräzise Druckpunkte hat
  • ein recht kleines / niedrigauflösendes Display hat
  • jederzeit versagen kann, weil er NUR mit einer Batterie betrieben wird und nicht mit einer Solarzelle ausgestattet ist
  • einen stark eingeschränkten Funktionsumfang hat (Abspeichern von Variablen, etc... - auf die besonders zeitsparenden Funktionen, wie das erstellen einer Wertetabelle will ich gar nicht erst hinweisen...)

 

Ich bin also ziemlich sauer und enttäuscht und hoffe, das die WBH hier noch gegensteuert und entweder, den Plan mit der Taschenrechnervorschrift noch einmal überdenkt, bzw. wenigstens weitere Modelle zulässt oder notfalls etwas mehr Vorlauf zulässt, so dass Studenten, die das Modul bereits angefangen haben, nicht davon betroffen sind.

Ansonsten werde ich wohl ein paar Extra-Stunden einlegen müssen, um den Taschenrechner zu studieren, damit ich ihn in der Klausur benutzen kann. Und selbst dann sehe ich immer noch die Gefahr, dass das kleine Display und der ungenaue Tastendruckpunkt zu Tipp- oder Abschreibfehlern führt, was einfach nur ärgerlich und vermeidbar wäre...

 

Ich habe eine eMail mit meinen Bedenken an die WBH geschickt und hoffe, dass hier noch etwas passiert.

 

Bis dahin werde ich diese Woche noch nutzen um "Wissenschaftliches Arbeiten" endlich zu erledigen, damit ich das dritte Semester erledigt habe und Anfang nächsten Jahres meinen BPP schreiben kann. Frau und Kind sind aktuell unterwegs und so habe ich genug Zeit und Ruhe, mich intensiv um diese B-Aufgabe zu kümmern. Wenn Dann alles klappt, könnte ich bis Ende Februar 4 Prüfungen (Wissenschaftliches Arbeiten, Mathe-Klausur und Mathe-B-Aufgabe und den BPP) abgehakt haben. Dann wäre ich wieder einen großen Schritt weiter!

 

In diesem Sinne Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!

LG

Flo

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Fortschrittsbericht

Tja, eigentlich wollte ich ja meinen nächsten Blogeintrag damit füllen, dass die Noten vom CSUS nun endlich angerechnet und in meiner Übersicht vorhanden sind... Eingereicht hatte ich den ganzen Krempel im April. Nach ein paar Mails hab ich dann Anfang Juli die offizielle Bestätigung bekommen, dass meine Noten aus Kalifornien offiziell anerkannt wurden, und ich habe einen PDF-Notenbescheid bekommen. Seitdem warte ich darauf, dass die Noten auch mal eines Tages offiziell eingetragen werden. Meine Mails an die WBH blieben aber hier bisher erfolglos. :(

Immerhin habe ich die Zwischenzeit gut genutzt und mich auf meine beiden Prüfungen (Rechnerarchitektur und Weiterführende Programmierung) vorbereitet. Damit war ich also die letzten Wochen sehr intensiv beim Studium und auch recht fleißig. Wie üblich habe ich wieder in Pfungstadt geschrieben, um dort auch die passenden Reps (WFP bei Herrn Hetzer und RAI bei Herrn Lausen) mitnehmen zu können. Die Reps sind mir einfach ungemein wichtig als Vorbereitung. Ich würde ohne sie zwar nicht durchfallen, aber sie helfen doch, einen möglichst hohen Notendurchschnitt zu erreichen.

Dummerweise hat die WBH das Rep für RAI nun 5 Tage vor dem Termin abgesagt. ("Der Dozent hat leider kurzfristig keine Zeit") und auch ein Onlinerep nicht mehr auf die Beine stellen können.

Also hab ich mich immerhin noch kurzfristig mit einem Kommilitonen getroffen, der das Rep auch besuchen wollte und bin mit ihm die Themen durchgegangen. Denke, das half ganz gut, auch, wenn wir zu der Ansicht kamen, dass bei einigen Themen wohl ein Rep nicht schlecht gewesen wäre, weil die Fragen entweder auf die eine oder die andere Antwort hinauslaufen würde und man sicher nicht die Zeit hätte, beide Antworten zu verfassen...

Gewohnt habe ich bei einer Kommilitonin, die ich beim CSUS kennen gelernt habe (an dieser Stelle noch mal ein riesiges Dankeschön an die Dame! ) und zum Glück nur ein paar Minuten von der WBH entfernt wohnt.

Die Klausuren waren dann letzte Woche dran: WFP lief ganz gut und ich war nach etwas über eine Stunde durch, so dass ich noch in Ruhe Zeit hatte, alles noch einmal durch zu gehen. Allerdings sind Programme, die man auf Papier verfasst ja immer ein Quell von dummen und noch dümmeren Fehlern - gerade, wenn man im Alltag von VisualStudio und Resharper verwöhnt wird. Und so musste es natürlich kommen, dass ich einen bösen Fehler beim Aufruf eines Konstruktors in C++ gemacht habe, der eigentlich nichtmal einem Anfänger passiert... Na, hoffen wir, dass der Rest als Folgefehler gewertet wird...

Ansonsten ist die Klausur super dazu geeignet hier mal 2 Punkte zu verlieren, da mal ein paar Punkte und schon wunder man sich, wo die Zahl vor dem Komma her kommt...

RAI war im Prinzip das komplette Gegenteil. RAI fällt nämlich in die Kategorie "technisches Laberfach". Eigentlich gibt's bei den Antworten ja nur "richtig oder falsch", aber die Fragen gingen alle in die Richtung "Beschreiben Sie...", "Wie läuft das ab...", "Malen Sie folgendes...", so dass man bei jeder Antwort gefühlt zwei Stifte leer schreiben könnte. Immerhin hab ich ein perfektes Timing bewiesen und war zwei Minuten vor Abgabe mit der letzten Antwort fertig. ich hatte nicht einmal Zeit, die Antworten noch einmal durchzugehen und zu schauen, ob ich nicht irgendetwas vergessen habe...

Im Großen und Ganzen hab ich ganz viel und ausführlich geantwortet, denke aber auch, dass ich einige Sachen einfach nicht wusste (und ich behaupte, einige der Fragen werden auch in den Heften nicht beantwortet...).

Insgesamt bin ich also bei beiden Klausuren recht unsicher, wie sie ausfallen könnten. Da Herr Lausen RAI korrigiert, dürfte das wohl eine Weile dauern. Ich hab schon gehört, dass einige Monate bei ihm nicht ungewöhnlich sind... Herr Hetzer dagegen meine, er korrigiert sie am Folgewochenende, nach dem er die Klausuren von der WBH erhält. Das könnte also fix gehen...

Dann bin ich mal gespannt - auf die Noten von den Klausuren, und die Noten vom CSUS, bzw. wann diese endlich mal online auftauchen... Inzwischen sind 9 Wochen um, da wird's mal Zeit...

Wie auch immer - ich werde meine Zeit jetzt mit Warten, Erinnerungsmails und Mathematik II verbringen. Man, hab ich da eine Menge von dem Mathezeugs vergessen... :blushing:

Bis dahin

Flo

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Veränderungen

Hallo!

Wenn auf den Eintrag "Neues Jahr" der nächste Eintrag im Juni erscheint, dann scheint der Auther seinen Blog ziemlich vernachlässigt zu haben. Und das ist leider auch hier der Fall. Aufmerksame Blogleser können sich aber bestimmt schon denken, warum dies passierte:

Am 28.02. wurde unser Sohn geboren. Mutter und Kind (und Vater) sind wohlauf und haben nach einer Umgewöhnungsphase langsam einen neuen, spannenden Alltag entdeckt.

Mein Arbeitgeber hat mir glücklicherweise flexibel Urlaub gewährt, so dass ich die ersten zwei Wochen meine Frau ein wenig unterstützen konnte.

Auch das Studium hat natürlich etwas zurück stecken müssen und blieb ein paar Wochen liegen. Ich habe mich aber zum Glück relativ schnell wieder aufgerafft und einige Dinge erledigt.

So habe ich z.B. den Praktikumsbericht fertig geschrieben, die zu erbringenden Englisch-Leistungen abgehakt und muss nun nur noch zwei A-Aufgaben Führung & Kommunikation machen um mir die drei Fächer mit den Noten aus dem USA Praktikum anrechnen lassen zu können. Damit wäre schonmal ein ordentlicher Batzen an Modulen abgehakt.

Außerdem habe ich das Modul "Multimedia" erledigt. Im Grunde war die B.Aufgabe ein reines "Schreiben Sie ein PHP Programm, dass eine XML Datei liest". Ich habe es dennoch etwas aufgebohrt, hübsch gemacht und am Ende 100 Punkte bekommen! :)

Falls übrigens jemand von Euch einen guten PHP Editor sucht: Nachdem ich mich mehrere Wochen mit JetBrains PHPStorm rum geärgert habe, habe ich für die B-Aufgabe mal PHPTools für VisualStudio ausprobiert. Da gibt es eine 30 Tage Testlizenz und ich bin absolut begeistert davon. (Abgesehen davon motiviert die 30 Tage Beschränkung dazu, die Aufgabe innerhalb dieser Frist fertig zu stellen).

Außerdem habe ich mich für zwei Klausuren im August in Pfungstadt angemeldet: Weiterführende Programmierung und Rechnerarchitektur. WPF wollte ich ja letztes Jahr im Mai schon geschrieben haben, habe mich dann aber dazu entschieden, vorher ein REP zu haben. Der nächstmögliche Termin wäre dann im November (2014) gewesen, fiel dann aber ins Wasser, weil ich ja nur wenige Wochen zuvor meinen neuen Job angetreten habe und keinen Urlaub nehmen konnte / wollte. Nun versuche ich es also im August. Die Hefte werde ich ab Juli noch einmal wiederholen. Grundsätzlich sehe ich hier jedoch keine allzu großen Schwierigkeiten.

Rechnerarchitektur dagegen könnte spannender werden. Zum Glück sind es "nur" vier Hefte, die scheinen aber mit allerhand Wissen geballt zu sein. Das erste werde ich diese Woche fertig stellen. Da geht es um Zahlensysteme, KV-Diagramme und Moore- / Mealey-Automaten. Also im Prinzip alles Dinge, die wir schon mal irgendwann / irgendwo hatten. Da muss ich erstmal wieder rein finden und schauen, ob die anderen drei Hefte auch so viel beinhalten.

Auf jeden Fall ist es spannend, sich nach so langer Zeit mal wieder ein Klausuren vorzubereiten. Die letzte Klausur war ja Software Engineering im März letzten Jahres... In der Zwischenzeit habe ich etwas Wissenschaftliches Arbeiten gemacht, die ganzen Sachen für's Praktikum und eben WPF - nur eben ohne eine Klausur oder B-Aufgabe zu erledigen.

Zeitlich sieht's mit der Klausurvorbereitung also auch ganz gut aus. Bis zu den Klausuren sind es noch 12 Wochen. Für RAI muss ich 3 1/2 Hefte machen, für WPF noch eines - und eben die alten nochmal wiederholen. Das sollte aber zügig gehen, weil die mir damals schon nicht sehr schwer gefallen sind. Effektiv sollte ich also die Themen in 6-8 Wochen erledigt haben. Blieben 4 Wochen Vorbereitungszeit.

Die große Unbekannte dabei ist natürlich die Zeit, die ich nun für das Studium verwenden kann. Derzeit lese ich morgens in der U-Bahn ein Heft halbes Kapitel, arbeite 9 Stunden, lese die zwei Hälfte vom Kapitel und versuche abends zuhause dann auch noch die Testaufgaben für das Kapitel fertig zu stellen, so dass ich am Ende der Woche die A-Aufgabe machen kann. Leider schaffe ich das Tempo oft nicht, weil natürlich unser Sohn auch etwas von mir haben möchte - und meine Frau sowieso... (Abgesehen davon, dass ich auch ab und zu einfach mal abschalten muss).

Zum Glück habe ich im Juli noch zwei Wochen Urlaub, da kann ich auch noch einiges schaffen. Das wird der erste Urlaub seit drei Jahren, den ich weder für Studium (Klausuren, CSUS) noch für Reisen noch zur Pflege meiner Frau (nach der Geburt) verplane sondern einfach nur Freizeit haben werde. Ich kann es kaum erwarten! :)

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Neues Jahr...

Naja, so neu nun auch wieder nicht. Wenn ich aber sehe, wielange mein letzter Blogeintrag her ist... :blushing:

Aber der Reihe nach: Nachdem ich den Rest des Oktobers mit Jetlag, neuem Job und dem Praktikumsbericht verbracht habe, ging auch der November rasend schnell vorbei. Immerhin habe ich es geschafft, den Praktikumsbericht "fast fertig" zu machen. Es fehlt noch ein wenig das "rund" machen und dann kann ich den abgeben und mir das Projekt anrechnen lassen. Außerdem habe ich angefangen, die Englischheftreihe zu bearbeiten, da ich diese ja bearbeitet haben muss, um mir auch Englisch anrechnen lassen zu können.

Dabei sind die Hefte vom Niveau her geschätzt wie die 7. Klasse Realschule... Umso besser für mich, konnte ich das soweit recht schnell durcharbeiten. Leider habe ich auf meine Nachfragen, wo die Hörtexte herunterzuladen sind und wie die Sprachaufgaben hochzuladen sind keine Antwort erhalten. Also habe ich geplant, die Sprachaufgaben als MP3 zu versenden.

Bis ich dann letzte Woche gehört habe, dass wir die A-Aufgaben gar nicht machen müssen. Es muss nur die Heftreihe "bearbeitet" sein. Kann das sein? In einer Welt voller Scheine, Bestätigungen, Bescheinigungen, Nachweise und Formulare, muss ich nichts vorzeigen, dass ich die Hefte bearbeitet habe um die anrechnen lassen zu können? :blink:

Ich werde die letzte Aufgabe des letzten Heftes nun aber wohl auch noch machen und hoffe, baldmöglichst auch eine Info zu den Sprachaufgaben zu haben, so dass ich dann trotzdem alles vollständig habe. Schadet ja kaum. Bin halt nur eine Woche später fertig oder so.

Außerdem habe ich mir überlegt, wie ich weiter machen werde: Und zwar wird es Zeit, mal wieder etwas technisches zu machen. Und so habe ich mir überlegt, als nächstes "Multimedia" zu machen. Das ist zwar aus dem vierten Semester (und ich habe aus dem dritten ja immernoch keine Aufgabe gemacht), aber die beiden Klausuren aus dem dritten Semester möchte ich gerne in Pfungstadt schreiben. Mehr dazu später.

Multimedia ist eine B-Aufgabe, kann also zuhause bearbeitet werden. Außerdem habe ich eh gerade einen kleinen Webserver zuhause eingerichtet, auf dem auch die Fotos vom CSUS abgelegt sind. Den kann ich dann auch sehr gut für die Aufgaben mit Datenbanken und PHP benutzen.

Meine Planung sieht also so aus: Diese Woche den Praktikumsbericht (endlich) fertig stellen und zusammen mit der Anrechnung für Englisch einreichen. Danach dann Multimedia angehen. Wenn ich mich ran halte schaffe ich das bis bis zur Geburt unseres Sohnes Anfang März. Und was danach kommt... Da lasse ich mich mal überraschen. Auf jeden Fall werde ich danach die Zeitplanung meines Studiums nochmal überarbeiten und hoffen, dass ich dann auch bald ein Auto haben werde mit dem ich nach Pfungstadt fahren kann. Sollte ja eigentlich in der dritten KW diesen Jahres geliefert werden - hat sich aber verschoben, weil wir - dank der Verzögerungen von Sixt - nun in die Wintersaison gefallen sind und dort traditionell die Standheizungen knapp werden. So haben wir jetzt also nochmals 11 Wochen zusätzlichen Wartezeit bis Anfang April. Hoffentlich bleibt es dabei. Wir haben dann immerhin 8 Monate (!) auf diesen Wagen gewartet. Und von Sixt kommt nicht ein Wort der Entschuldigung...

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe, ihr seid alle gute ins neue Jahr gestartet und fleißig am Lernen.

Grüße aus Hamburg

Flo

P.S.: Fotos vom CSUS gibt's hier: http://sahlmann.ddns.net/csus-2014/#1

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[CSUS] Wo ist nur die Zeit geblieben?

Da wollte ich doch eigentlich jeweils einen Blogeintrag am Ende einer Studienwoche und einen nach dem meist erlebnisreichen Wochenende machen - und was ist? Irgendwie hat das nicht so ganz geklappt...

Aber springen wir einmal zurück zum letzten Blogeintrag: Die zweite Studienwoche war recht kurz: Montag war ja noch frei und Dienstag Vormittag waren wir bei Parallax, die unsere Roboter hergestellt haben. Also blieben nur 3 1/2 Tage Uni übrig, die recht schnell rum gingen. Der Test bei in Mechatronik bei Herrn Prof. Granda war - nachdem wir uns abends einmal knapp 4 Stunden hingesetzt hatten und endlich verstanden hatten, was er uns die ganze Zeit zu erklären versuchte - recht einfach und gab zum Glück die volle Punktzahl.

Am Freitag dann haben wir uns vom Mietwagenverleih direkt an der Hochschule abholen lassen und sind dann mit dem Mietwagen zum Hotel, haben alle Leute und Sachen eingeladen und sind dann direkt zum Yosemite Nationalpark. Dort sind wir etwas später als geplant gegen 22 Uhr angekommen und haben dann im Dunklen unsere Hütte gesucht und gefunden. Allerdings haben wir recht schnell festgestellt, dass das Wort "Hütte" wohl eine echte Übertreibung war: Eigentlich war es ein Betonfußboden mit drei Holzwänden. Der Rest war Zeltplane. Als "Bedpack" gab e ein Kissen, ein Laken und eine Art Wolldecke, Super! - Und das bei nächtlichen Temperaturen von 4°C! Drei von uns vieren haben also die ganze Nacht gefroren, während der vierte morgens aufwachte und meinte "Als ich dann eingeschlafen war, hab ich von der Kälte nichts mehr mitbekommen und konnte super schlafen!". - Das sahen die anderen etwas anders und so stimmten wir mit 3 gegen 1, dass wir die zweite Nacht doch besser im Hotel in Sacramento verbringen und dort dann am Sonntag auch noch ein wenig für unsere Abschlusspräsentationen erledigen können.

So sind wir also vormittags noch etwas mit dem Auto durch den Yosemite gefahren, haben viele, viele Fotos gemacht und sind dann weiter über den MonoLake durch die Berglandschaften von Kalifornien und Nevada bis wir abends wieder in Sacramento ankamen. Dort haben wir noch schnell bei Walmart eingekauft und uns dann abends in einer heißen Badewanne und/oder einem heißen Bett erfreut.

Der Sonntag war dann recht entspannt, aber durch die Vorbereitung der Präsentation und den Schlafentzug die Nacht davor geprägt...

Dann ging es in die letzte Studienwoche. Zum Glück hatten wir etwas früher Schluss und sind dann direkt vom Hotel zum Abgeben des Mietwagens gefahren, zurück zum Hotel und dann haben wir gemeinsam die Abschlußpräsentation zum ersten Mal vollständig durchgespielt. Da die dieses Mal 45 Minuten dauerte war entsprechend wenig Gelegenheit, das Ganze mehrfach zu proben und so stand am Dienstag die letzte Gelegenheit dazu an. Mittwoch war dann die besagte Präsentation dran und wir haben uns wohl ganz gut geschlagen... Dadurch, dass wir die vorletzte Gruppe waren (und entprechend nach der Mittagspause dran waren), war natürlich das Publikum entsprechend müde... Aber das Ergebnis war auf jeden Fall zufriedenstellend und weil unsere Gruppe sehr gut harmoniert hat, haben wir alle wohl eine insgesamt sehr gute Note für Intercultural Competence bekommen. :)

Mittwoch abend war dann leider noch keine Entspannung angesagt: Am Donnerstag standen noch drei Prüfungen auf dem Programm: Herr Granda wollte einen zweiten Test schreiben, Herr Sprott noch einen Test und die Roboter-Prüfung stand auf dem Programm. So haben wir uns es also mit Pizza bei mir im Zimmer gemütlich gemacht, die Granda- und Sprott-Themen wiederholt und geübt und uns dann endgültig der finalen Programmierung der Roboter gewidmet... Die war eigentlich gar nicht so lange geplant und gegen Mitternacht waren wir schon ziemlich fertig. "Aber bis ein Uhr halten wir noch durch" war das Motto... Gegen halb eins haben wir dann feststellt, dass ein Sensor vom zweiten Roboter falsche Werte lieferte, während meiner tadellos (mit der gleichen Programmierung) funktionierte. Also die ganzen Widerstände, Kabel und Sensoren einmal abmontiert und komplett neu Stück für Stück drauf gesetzt. Mit teilweisem Erfolg: Er funktionierte jetzt besser, aber der IR-Sensor hat immer noch nichts gemessen. Nach etwas Suche haben wir dann festgestellt, dass die IR-LED durchgeschmort war. Also wurde die ausgetauscht, noch ein paar Anpassungen gemacht und gegen 3 Uhr morgen waren dann beide Roboter so weit, dass wir recht beruhigt schlafen konnten.

Am nächsten Morgen war dann natürlich die Fahrt im engen Bus mit den Robotern besonders aufregend. Ziemlich haltbar sehen die kleinen Kisten eh nicht aus und wenn irgendwo ein Widerstand locker ist, sucht man ewig, bis man den Fehler findet.... Zum Glück haben aber wohl alle Roboter die Fahrt überstanden und es ging mit dem ersten Test von Herrn Sprott los. Zum Glück durften wir die Unterlagen benutzen und so war der Test mehr ein Absuchen der Präsentationunterlagen nach dem richtigen Stichwort als ein Test. Auf das Ergebnis bin ich ja mal gespannt...

Danach waren die Roboter dran. Wir hatten 2 1/2 Stunden, um diese auf dem Parcours zu testen und dann, wenn wir sicher waren, dass es gut laufen würde, vorzuführen. Da klugerweise aber alle gleichzeitig und durcheinander getestet haben, die Roboter auch Hindernissen auf der Strecke ausweichen sollten, war es ein einziges Chaos... Die Roboter verließen die Strecke um dem Hindernis auszuweichen, trafen dabei auf einen anderen Roboter oder hielten einen Fleck auf dem Boden für die Linie und so war doch noch viel Testerei und letztendlich vor allem Glück notwendig um hier einen erfolgreichen Lauf hinzubekommen.

Natürlich meinte es das Glück auch hier mit meinem Mitkommilitonen nicht gut und so war nach dem IR Sensor nachts nun auch noch einer der Sensoren defekt, die die Linie erkennen sollten... Wir fanden aber eine kreative Lösung und kurz vor Ablauf der Zeit stand bei uns beiden ein "A" auf dem Papier.

Anschließend gab Herr Professor Granda seine letzte Unterrichtseinheit und wir schrieben den letzten Test bei ihm - der war überraschend schwer, weil er die Kirchhoff'schen Regeln abgefragt hatte, die wir im Unterricht zwar in der ersten Stunde einmal erwähnt, aber danach nie geübt hatten... Der Rest war recht einfach. Auch hier bin ich noch auf ein Ergebnis gespannt...

Damit war aber auch die letzte Prüfung erledigt und so wurde am Abend mit einem rauschenden BBQ gefeiert. Die Geschichten davon überlasse ich aber anderen zu erzählen, da ich mich nach einiger Zeit bereits verabschiedet hatte. Soweit ich am nächsten Morgen aber am Frühstück mitbekomme hatte, scheint wohl die Polizei gleich zweimal vorbeigeschaut zu haben... :blink:

Am Freitag war dann die offizielle Verabschiedung und ich blieb noch den Samstag im Hotel bevor ich dann Sonntag mit einem Mietwagen nach San Francisco fuhr. Eigentlich war ich viel zu erschöpft um noch groß Sightseeing zu machen. Also habe ich mich auf eine amerikanisch-japanische Version davon beschränkt: Überall mit dem Auto hinfahren und dann Fotos machen... Gerade die Golden Gate Bridge und den Hafen habe ich dabei natürlich ins Visier genommen... Dann fuhr ich Richtung Hostel, wo man mir sagte "Wir haben keine Reservierung für Sie - die wurde storniert...". Zum Glück war ich aber früh da und es waren noch Zimmer frei, so dass ich also eine Unterkunft für die Nacht hatte.

Danach bin ich zum Pier 39 gefahren und habe mich dort etwas umgeschaut bis ich dann abends im Hard Rock Café gegessen habe.

Am nächsten Tag wollte ich noch einmal zum Coit Tower hoch, weil dort tags zuvor alles voll war und ich keine Parkmöglichkeit hatte. Dieses Mal (es war ja Montag morgen) war fast alles leer und so stieg ich schnell aus um ein paar Fotos zu machen. Aus dem "schnell" wurde ein "Na, ich kann ja noch auf die Rückseite des Turm schauen". Dann wurde ein "Ich schaue mal in den Turm rein" zum "Okay, ich fahre einmal rauf - da kann man bestimmt auch tolle Fotos machen". Und so bin ich dann also noch auf die Spitze des Turm, wo man tolle Fotos über ganz San Francisco machen konnte. Die Golden Gate Bridge lad in einer Schicht aus Wolken und nur die Pfeiler schauten oben aus der Watte heraus. Insgesamt war ich sicher eine gute Stunde am Coit Tower und dann ging es Richtung Brücke, um diese tollen Bilder noch einmal aus der Nähe aufzunehmen.

Dort habe ich dann nochmal von allen Seiten hunderte Fotos gemacht und gegen späten Vormittag hab ich mich auf den Weg zu den Redwood Trees im Muir Nationalpark gemacht. Dort angekommen war der erste Parkplatz leider voll. Der zweite auch. Der dritte auch und danach durfte man am Straßenrand parken. Der Straßenrand war aber genauso voll und so fuhr ich gefühlt ewig an der Parkreihe vorbei bis ich irgendwann feststellte, dass ich die ganzen Meilen, die ich hier gerade abfahre ja auch wieder zurück zum Eingang laufen musste... Also ließ ich die Redwood Trees da wo sie sind und fuhr zurück zum Highway 1, der mich dann zurück nach Sacramento bringen sollte...

Gegen abend kam ich also zum letzten Mal im Hotel an, packte schon einmal meine Tasche und freute mich schon auf den Rückflug nach Hamburg. Am nächsten Morgen ging es dann auch direkt zum Flughafen, wo ich den Wagen noch einmal volltankte und abgab und mich dann zum United-Schalter machte.

Der Automat weigerte sich - wie schon beim Hinflug - ein Ticket auszustellen. Er meinte "Der Reiseplan und das eTicket stimmen nicht überein". Die höchst unfreundliche Mitarbeiterin hat mir dann aber immerhin ein Ticket aus dem Computer gezaubert und so konnte ich dann endlich zurück fliegen...

Der A380 war recht unspektakulär - da hatte ich wohl mehr erwartet. Außerdem hatte ich wohl den miesesten Platz im Flugzeug. Ganz vorne bei den Toiletten. Und immer, wenn jemand auf Toilette ging, fiel Licht auf meinen Platz... Von dem ständigen Durchgangsverkehr ganz zu schweigen... Man kann sich vorstellen, dass so nicht viel mit Schlaf im Flug war...

Aber irgendwie habe ich auch den Flug gut überstanden und stand letztendlich in Hamburg am Flughafen. Dort dauerte es ewig bis unsere Koffer kamen. - Das heißt "unsere" ich wohl das falsche Wort. Die Koffer der anderen kamen - meiner und der eines Belgiers scheinen irgendwo in Frankfurt liegen geblieben zu sein... Umso besser: Konnte ich ohne schweres Gepäck nach Hause und die Lufthansa versprach, es noch bis zum Abend nachzuliefern. (Was übrigens auch sehr gut geklappt hatte! - drei Stunden später war der Koffer an unserer Haustür!).

Alles in allem war es eine echte Erfahrung und ich vermisse Kalifornien und insbesondere das Wetter und die Gruppe schon sehr. Aber nun stehen neue Erfahrungen und ein neuer Job an.

Schade, dass der Kurs ein Mechatronikkurs war - wo doch gut die Hälfte der Gruppe Informatik studiert hatte. Hier hätte ich mir von der WBH etwas mehr Anpassung gewünscht. Herr Lünemann empfahl mir jedoch, dass Teilnehmer beim nächsten Mal sich absprechen sollten, was sie machen wollen - die CSUS kann für jedes Thema Kurse anbieten. Es liegt an der WBH die passenden Kurse zu buchen und wenn denen gesagt wird "Wir sind 15 Informatiker und möchten etwas in der Richtung machen", dann sollten die das auch organisiert bekommen. - Wäre für uns bestimmt auch nicht schlecht gewesen...

Nichtsdestotrotz freue ich mich über die Erfahrung, auch, wenn ich viel der Eindrücke erstmal noch verarbeiten muss... Es ist so viel passiert - Das kann so ein Blog gar nicht wieder geben... Das muss man selbst erleben!

Und nun sitze ich hier im grauen, kalten Hamburg, denke an das sonnige Sacramento, wenn ich aus dem Fenster sehe und versuche meinem Körper zu sagen, dass er bitte auch die Uhrzeit wieder 9 Stunden vor stellen soll. Obwohl das mit dem Schlafen bisher ganz gut geklappt hat (was aber mehr an der Erschöpfung und dem Schlafmangel aus dem Flugzeug lag), bin ich noch nicht wieder vollständig fit... Bis Montag hab ich noch Zeit - dann beginnt ein neuer Abschnitt in meinem Leben!

Euch allen danke für's Lesen meines Blogs während der CSUS Zeit und ein schönes Wochenende!

LG

Flo

P.S.: Unter https://drive.google.com/folderview?id=0B6by7QGHgfsTZHpEUjQtVzZmTW8&usp=sharing gibt's inzwischen auf neue Fotos. Von Zeit zu Zeit werde ich weiter dort hochladen!

ManofStil

[CSUS] Langes Wochenende

Das lange Wochenende neigt sich dem Ende zu und wir hatten einen sehr angenehmen Trip zum Lake Tahoe gemacht. Samstag morgen holte uns Enterprise (nach ein paar Diskussionen) ab und wir bekamen einen Mietwagen.

Also haben wir vier schnell die Sachen eingeladen und los ging's über die Berge zum Lake Tahoe.

In der Nähe liegt das Squaw Valley, dass wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Nach einer kurzer Mittagspause ging's dann weiter. Und kaum war der See in Sicht, machten wir eine kurze Pause, genossen das klare Wasser, den Blick auf die wunderschöne Landschaft und so mancher traute sich sogar zu baden.

An der Emerald Bay gab's dann noch eine kurze Fotosession und schließlich kamen wir gegen Nachmittag im Hotel an. Dort haben wir dann schnell die Sachen auf's Zimmer gebracht und sind weiter nach Carson City, wo wir eine Ghost Walking Tour machen wollten. Die war auch sehr gut gemacht und wir haben diverse Tote aus Nevadas Hauptstadt kennengelernt und uns knapp zwei Stunden sehr gut unterhalten gefühlt.

Danach war es schon dunkel, und so ging es abends zurück nach South Lake Tahoe, wo wir nach einem leckeren Essen dann schlafen gingen.

Am nächsten Morgen war das Wetter wechselhaft und es war sogar Regen angesagt. Also entschieden wir uns nach Virginia City zu fahren und uns mal den Wilden Westen anzuschauen. Dort angekommen staunt man erst einmal, weil wirklich die ganzen Häuser noch wie "damals" dort stehen und man das Gefühl hat, bei Bonanza in den Fernseher gesogen worden zu sein. Nach einer ausgiebigen Fotosession und einen Spaziergang durch die Stadt haben wir uns noch eine Wildwestshow angesehen. Die wurde von 3 Cowboys veranstaltet und war wirklich super! Wer da hin fährt, sollte die halbe Stunde (und die $6) dafür unbedingt einplanen!

Leider hatten wir danach wohl schon alles in Virginia City gesehen und so sind wir kurzerhand doch noch nach Reno gefahren. Ich muss sagen, für mich persönlich war die Stadt gar nichts. Casinos interessieren mich nicht und sonst gibt es dort eigentlich nichts - außer Wedding Chapels. Aber auch das Thema hab ich ja schon abgehakt...

Nach einen kleinen Spaziergang dort und einem kurzen Aufenthalt in einem der Casinos ging es dann aber über die Berge wieder zurück zum Hotel.

Abends haben wir dann im Hard Rock Café in South Lake Tahoe gegessen und noch ein paar Andenken mit nach Hause genommen. Gut, dass das Café so dich an unserem Hotel lag. Es wurde nachts doch recht frisch - das kannten wir aus Sacramento so gar nicht mehr...

Und heute ging's dann nach einem kurzen Einkauf bei Supermarkt, Post und Tankstelle ganz gemächlich zurück nach Sacramento. Dabei haben wir noch kurz einen Halt am Nordstrand des Lakes abgehalten. So konnten wir noch einmal jeder in den See und anschließend die Sonne genießen, dösen, Ansichtskarten schreiben oder einfach nur lesen...

Danach ging es direkten Wegs nach Hause und ich habe eben noch schnell den Mietwagen abgegeben.

Nun geht der Ernst des Lebens (bzw. des CSUS) wieder los. Ich sitze wieder an der Präsentation für Mittwoch und morgen geht's mit dem Ausflug nach Rocklin weiter...

Das Wochenende tat aber gut, um nach der Woche einmal abzuschalten. Und schön war's auch! :)

LG aus sunny California / Nevada

Flo

ManofStil

[CSUS] Nicht einfach...

Als Hamburger hat man es hier in Kalifornien nicht leicht. Die Amerikaner sprechen ja eh recht schnell, aber das klappt ganz gut. Inzwischen habe ich mehr Verständnisprobleme mit meinen Kommilitonen - die reden ja bayrisch, fränkisch, schwäbisch und keine Ahnung was noch - aber hochdeutsch... Fehlanzeige...

Was aber viel schlimmer ist: Inzwischen fange ich auch langsam an "net" anstatt von "nicht" zu sagen, etc...

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die erste Woche ist heute zuende gegangen. Um die kurz zusammen zu fassen: Der Unterricht "Intercultural Competence" war sehr interessant. Mit den Noten der Präsentationen bin ich nicht wirklich zufrieden, aber ich kann sie leider nicht mehr ändern - nur hoffen, dass die nächsten mir besser gefallen.

Heute hatten wir dann zum ersten Mal richtigen Unterricht bei Professor Granda. Der ist nach Aussage von Herrn Lünemann eine Koryphäe auf seinem Fachgebiet - er arbeitet bei der NASA und hat dort schon an diversen Missionen im Bereich Mechatronik gearbeitet. Und genau das stand heute auf dem Programm: 2x3 Stunden Mechatronik. Da wir ja (fast) alle Informatiker sind (wir haben ein paar Maschinenbauer und einen richtigen Mechatroniker dabei - der Rest schreibt Einsen und Nullen), hat natürlich auch keiner einen wirklich Plan von Physik, Formeln, Kräften, etc... Dazu kommt noch, dass im Englisch ja teilweise auch ganz andere Formelzeichen benutzt werden und Herr Granda das einfach mal zu Beginn alles übersprungen hat. So haben wir dann heute morgen versucht Blockdiagramme von Systemen in Matlab / Simulink nachzumalen und nachmittags dann das Ganze mit Bondgraphs (wie heißen die eigentlich auf deutsch?) gemacht.

So richtig verstanden hat wohl keiner, was er da genau gemacht hat - Zum Glück haben wir aber ein dickes Handbuch bekommen und ich hoffe, die Erleuchtung liegt irgendwo da drin... Falls nicht, hoffe ich auf Google, Wikipedia und Co...

Erst einmal aber steht aber ein langes Wochenende an. Ich fahre mit ein paar Leuten zum Lake Tahoe. Während andere noch eine Runde über Reno drehen und / oder Yosemite besuchen, bleiben wir am Lake, bzw. besuchen noch Virginia City und machen ein entspanntes Wochenende am angeblich schönsten See der USA. Montag ist zum Glück auch noch frei und Dienstag steht dann vormittags ein Besuch bei Parallax in Rocklin an, die unsere Robotor verkaufen, die wir demnächst zusammen bauen sollen. Da bin ich ja mal gespannt drauf. Meine Erfahrungen mit Lego Mindstorms sind zwar beschränkt, aber auf der Packung steht "Für absolute Anfänger" und angeblich sollen schon 14jährige das Ding gebaut haben. Außerdem wird mit einem BASIC-Derivat programmiert. Das sollte also machbar sein.

Jetzt muss ich aber erstmal meine Wäsche aus dem Trockner holen. Den nächsten Blogeintrag gibt's dann wohl erst nächste Woche. Nach dem langen WE steht die Vorbereitung auf die nächste Präsentation an - es gibt also wieder mal viel zu tun... Ich hoffe mal, dass uns die Sprachbarrieren dabei nicht im Weg stehen...

Grüße aus dem kalten (heute nur 31°C) Sacramento!

Flo

ManofStil

[CSUS] Der erste Tag am College

Nach der doch eher anstrengenden Anreise bin ich abends natürlich wie ein Stein ins Bett gefallen. Zum Glück war der nächste Tag frei und sogar mein Jetlag war zu müde, um sich zu melden. So konnte ich wenigstens bis 8 schlafen und mich dann am Frühstück mit den Kommis treffen, die schon da waren. So fand sich recht schnell eine Gruppe mit sieben Leuten, die gemeinsam "Downtown Sacramento" erkunden wollte.

Wer noch nicht in Sacramento war:

Downtown ist eigentlich nur ein Ansammlung recht belangloser Straßen. Wir haben ein kleines Einkaufszentrum gefunden, sind dann rüber zu Old Sacramento (super!) gegangen und haben dort ein wenig das Flair einer Westernstadt genossen.

Danach sind wir dann weiter zum Capitol und haben uns das noch einmal näher angeschaut. Danach hat man aber auch fast alles Sehenswerte von Sacramento gesehen...

Also ging's über eine Sportsbar, die uns Mittag bot, zurück zum Hotel, kurz frisch machen und dann zum Campus. Dort spielten nämlich die Sacramento Hornets beim College Football gegen die Weber State Wildcats. Sah das Spiel in der ersten Hälfte noch nach einer eindeutigen Angelegenheit aus, wurde es in der zweiten Halbzeit etwas knapper. Das Ergebnis von 42:31 war dann aber doch nicht knapp.

Nach dem Spiel waren dann alle vom Jetlag endgültig eingeholt und - nachdem wir nur rund 30 Minuten gebraucht haben um ein Taxi zu organisieren - auch recht froh, wieder im Hotel zu sein!

Gestern war dann der erste offizielle Termin: Das rituelle "Frühschoppen at Hoppy's". Dort hat Herr Lünemann sich erst einmal vorgestellt, "Survival Tipps" gegeben, erste Zettel verteil, und sogar schon die erste Hausarbeit verteilt. Und zwar soll jeder am Dienstag eine kurze Präsentation über sich selbst geben. Ca. 2-3 Minuten - mehr nicht.

Die drei Stunden gingen recht flott vorbei und anschließend ging's mit dem Shuttleservice zurück zum Hotel.

Heute dann war also der erste Tag am College selbst. Los ging es mit ein paar Worten von Herrn Professor Lünemann, gefolgt von einer kurzen Einführung von Ania, der Programm Organisatorin. Sie ist so etwas wie die gute Fee von uns Studenten und für alles Ansprechbar und kann, weiß und organisiert alles! :)

Auch Herr Professor Granda hat eine kurze Einführung in seinen Kurs Mechatronik gegeben und von seiner Arbeit bei der NASA erzählt.

Nach einer kurzen Tour über den Campus und einem guten Essen, hatte dann für die letzten zwei Stunden Herr Lünemann noch seine erste "richtige" Unterrichtsstunde, wo viel aus den Vorbereitungsmaterialien wiederholt wurde, aber auch ein paar Übungen gemacht wurden und die erste Gruppenaufgabe vergeben wurde.

Á propos Grunppenaufgabe: Im "Land of the free" ist anscheinend nicht viel mit "Freedom". Die Gruppen wurden zugeteilt (verständlich, damit sie halbwegs gleich aufgeteilt sind und sich nicht alle um den einen Mechatroniker in der Gruppe schlagen). Auch wer "Chef" der Gruppe ist, wurde mit zugeteilt. Warum es da ausgerechnet mich erwischt hat, weiß ich nicht, aber gut - ich werde das Beste draus machen.

Heute morgen wurde sogar zugeteilt, wer in welchem der drei Shuttlebusse mitzufahren hat. Warum? Ich habe KEINE Ahnung.... :rolleyes:

Aber zurück zur Gruppenarbeit: Die hat Religion zum Thema und soll am Donnerstag schon fertig sein. Also hieß es heute schnell Themen vergeben, morgen dann einen Grobentwurfe zu machen und Mittwoch die Feinarbeit und Organisation der Präsentation.

Insgesamt wird es wohl ein straffer Zeitplan: Heute die Ich-Präsentation für morgen vorbereiten, Gruppenarbeit schon mal recherchieren und die ganzen Zettel lesen, die Herr Lünemann so verteilt hat (und das sind einige!).

Dann werde ich schnell noch etwas essen, ein paar Notizen für morgen vorbereiten und dann ist es auch langsam Zeit für's Bett.

Morgen ist früh aufstehen, da wir gegen viertel nach 8 schon am Campus sein müssen. Der Bus hält leider auf der völlig falschen Seite und so ist ein Fußweg von gut 20 Minuten über den Campus notwendig... - Vielleicht finde ich ja morgen eine bessere Möglichkeit mich über den Campus zu bewegen. So ist das ja - gerade bei den Temperaturen von 35°C - eine echte Tortur draußen mehr als 100m zu laufen... Dazu dann das ständige Wechselbad zwischen Hitze draußen und ar***kalter Klimaanlage drinnen... Aber ab Mittwoch soll es kühler werden.

Na, da bin ich mal gespannt!

Grüße aus sunny California an alle Daheimgebliebenen!

Flo

P.S.: Wie versprochen hier ein paar erste Bilder aus Sacramento:

https://picasaweb.google.com/109040060921462710049/CSUS?authkey=Gv1sRgCLbTuOHH34KpQw

ManofStil

[CSUS2014] Der längste Tag meines Lebens

Hamburg, 4:30 Uhr

Der Wecker klingelt... Meine Freundin (bzw. Frau) stellt den ja immer etwas früher. Frauen brauchen halt länger im Bad. Aber gegen viertel vor muss auch ich aufstehen und mich fertig machen. Geplant ist, dass uns gegen 5:30 Uhr ein Taxi abholt und zum Flughafen bringt.

Das Taxi allerdings meldet, dass derzeit keine Taxis frei sind und ich es bei der Konkurrenz versuchen soll. :blink: Morgens? Um halb sechs?! Gut, dass die Konkurrenz beim Krankenkaus zweihundert Meter weiter stand und uns immernoch "in Time" abholen konnte.

6:00 Uhr

Am Flughafen haben wir uns dann eine Weile mit den Check-In-Automaten der Lufthansa rumgeärgert, bis wir aufgegeben und einen anderen versucht haben. Der wollte gar keine Eingaben und hat netterweise gleich die Bordkarten ausgespuckt...

Die nette Dame am Baggage Counter hat mich dann für den Frankfurt Flug noch etwas weiter nach vorne gesetzt, damit ich so schnell es geht in Frankfurt zum Anschlussflug komme - ich erinnere noch einmal: Umsteigezeit sind 50 Minuten - da sind aber schon 45 Minuten Boarding drin! - bleiben effektiv 5 Minuten um das Flugzeug zu verlassen, durch die Passkontrollen zu kommen und zum Flieger zu rennen.

Rennen ist auch das Stichwort, denn NATÜRLICH steht die 747-8 am Gate Z69 - das absolut hinterste und letzte Gate in Frankfurt bei den Z-Gates... Also ist erst Recht rennen angesagt.

09:17 Uhr

Ich schlage (fast) pünktlich in Frankfurt ein (Landung kann man das nicht nennen) und jogge so schnell es geht durch die Menge von Menschen, Koffern, Angestellten und Fressbuden. An der Kontrolle komme ich recht schnell durch und dann wird weiter gerannt, gerannt und nochmals gerannt. Ich jogge ja seit anderthalb Monaten wieder - jetzt weiß ich auch, wozu das gut ist! Der Rucksack und das sonstige Handgepäck machen mich zehn Kilo schwerer - da wird die Kondition besonders gefragt...

Gegen 9:30 Uhr treffe ich am Flugzeug ein - das Boarding läuft noch, alles wird gut. Ich erreiche den Flieger also und kann nun die nächsten 11 Stunden das Bordprogramm und etwas "Ruhe" genießen. (Ruhe heißt, dass die alte 747 donnert, wie die Sau! - Aber filtert man irgendwann gekonnt raus und so hat man dann etwas Zeit zur Entspannung).

Ich schaffe es sogar, zwei mal für 30 Minuten vorsichtig zu dösen. Schlafen kann ich in Zügen, Bussen und Flugzeugen nicht, so muss halt der Halbschlaf reichen.

Los Angeles, 12:30 Uhr (21:30 Uhr bei uns)

Ich lande nach 11 Stunden Flug pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk in LA und muss nun meinen Koffer vom Band abholen, damit durch die Einwanderungs- und Zollbehörde (was recht flott vonstatten ging - die Kollegen kenne ich sonst mürrischer) und muss nun die Koffer wieder abgeben. Offensichtlich sind die Bänder aber nicht nur nach Fluglinie sondern auch nach Flug sortiert und so hoffe ich, das richtige Band erwischt zu haben. Der nette Mann am Gepäckband hatte jedenfalls meinen Koffer schneller auf dem Band als ich sagen konnte, wo er hin sollte...

Danach geht dann die Suche nach dem passenden Gate für meinen Anschlussflug (United Airlines) los und ich bummel mit dem Shuttlebus zum passenden Terminal. Dort etwas gesucht und die geheime Rolltreppe zum Abflugbereich gefunden. Hier geht's dann wieder durch die Kontrollen und dann habe ich noch zwei Stunden Zeit, bis der Flieger nach Sacramento geht.

Der ist übrigens super kleine und eine kleine Plastikschüssel: 12 Reihen, 4 Passagiere pro Sitzreihe und wenn man aufsteht stößt man sich garantiert irgendwo den Kopf... Gut, dass das nur 1 1/2 Stunden sind...

Sacramento, 17:00 Uhr (2 Uhr morgens bei uns)

Ich bin endlich in Sacramento angekommen. Nach dem Schock mit dem Miniflieger (gut, wenn man direkt davor in einer 747-8 gesessen hat ist das wohl kein Wunder) kommt ein ähnlicher Gedanke bei dem Flughafen auf: Sacramentos Flughafen ist gefühlt das Äquivalent zu Stuttgart, während LAX... naja... halt LAX ist...

Die Gepäckausgabe klappt aber überraschend gut und sogar mein Koffer ist dabei!

Ich habe mich mit drei Kommis verabredet gemeinsam zum Hotel zu fahren. Zwei landen um 19:40 Uhr, eine um 20 Uhr - also habe ich hier nun gut 3 Stunden, in denen ich Euch also mit meinem Blogeintrag belästigen kann. Und wenn die drei Stunden nicht reichen: Die beiden 19:40-Uhr-Kommis haben etwas Pech mit ihrem Flieger - der ist kaputt und landet nun erst um 22:50 Uhr (rechne mal einer nach, welche Uhrzeit das bei uns ist...). Also treffe ich mich erstmal mit der 20-Uhr-Kommilitonin und dann schauen wir, ob wir die beiden noch mitnehmen... Eigentlich würd ich schon ganz gerne langsam mal schlafen. Es geht zwar gerade erst die Sonne unter, aber nun, nach 23 Stunden, merke ich, dass das nicht nur gefühlt, sondern auch real der längste Tag meines Lebens war. Denn bisher hab ich es in westlicher Richtung nie weiter als Chicago geschafft. Die zusätzliche Zeitverschiebung merkt man natürlich ich bin gerade mal ein paar Stunden hier, habe aber schon gar kein Zeitgefühl mehr... Dafür werde ich wohl wahrscheinlich morgen - wie immer - gegen 6 Uhr wach sein und nicht mehr schlafen können... Super!

Gut, dass wir morgen noch einen freien Tag haben und es erst Montag richtig ernst wird (Sonntag ist ein erstes Treffen mit Prof. Lünemann für drei Stunden angesetzt).

Bis dahin wünsche ich mir folgendes:

- eine große Papa-Schlumpf-Mütze voll Schlaf

- irgendwas leckeres zu Essen (gehe ich gleich mal suchen) und vor allem

- dass die beiden anderen Kommilitonen bis dahin auch da sind... ;)

Ich wünsche Euch eine gute Nacht / guten Tag / guten Morgen.

Grüße aus den Vereinigten Staaten von Amerika!

Flo

ManofStil

CSUS - Los geht's!

Die letzten Tage hat sich meine tägliche Arbeit verändert. Ich werde immer weniger gefragt oder mit Themen beauftragt, stattdessen verabschiede ich mich immer mehr von Kollegen, die mich in den letzten 13 Jahren begleitet haben. Morgen ist dann mein letzter Arbeitstag in diesem Unternehmen, bevor ich dann nach dem CSUS eine neue Herausforderung annehme...

Merkwürdiges Gefühl - und das, obwohl ich noch nichtmal so richtig realisiere, was da eigentlich gerade passiert!

Gleichzeitig bedeutet der Abschied aber auch, dass das CSUS näher rückt. Die Unterlagen sind ja soweit besorgt, die Einsendeaufgabe ist nahezu fertig und wird heute noch rund geschliffen. Ich bin nicht stolz auf das Ergebnis, denke aber auch, dass ich mich dafür nicht schämen muss. Denke, die kann man so abgeben und hoffe, dass die Ausarbeitung so reicht und genügend Punkte für die erste Prüfung mitzunehmen.

Inzwischen haben wir auch einen Stundenplan bekommen:

Sonntag geht's los mit "Frühschoppen" - wir treffen uns für 3 Stunden mit Professor Lünemann. Danach ist meist täglich von 9-16 Uhr Unterricht. Dazwischen eine Stunde Mittagspause. Das erste Wochenende ist ein langes Wochenende, weil der Montag da drauf auch frei ist. Ich schwanke noch, ob ich den empfohlenen Lake Tahoe besuche - oder doch das fantastische und weltbekannte Las Vegas mit den anderen Kommis besuche. Werde ich wohl spontan entscheiden.

Am zweiten Wochenende werden wir uns eine Hütte im Yosemite Nationalpark mieten und dort "campen". Vielleicht schaffen wir's ja ein paar Marshmellow zu besorgen und abends am Lagerfeuer zu rösten?

Am 3.10. ist dann die Verabschiedung und danach werde ich mit dem Greyhoundbus nach San Francisco fahren. (6$ für eine Tour!). Dort steht dann wohl das übliche Touri-Programm an. Vielleicht schaffe ich es noch einen Tag lang den Highway No.1 zu befahren - direkt am Pazifik entlang. :) Danach geht es dann am 7. abends wieder zurück, so dass ich am 8. wieder in Hamburg bin. Danach habe ich noch 2 Tage und ein Wochenende zum Ausschlafen und Jetlag bewältigen, bevor dann für mich ein neues Leben beginnt. Ein Leben ohne Annehmlichkeiten wie HomeOffice, dafür als .NET Programmierer in einem mittelgroßen Unternehmen im Zentrum Hamburgs!

Die Zukunft wird also spannend!

LG

Flo

P.S.: Natürlich werde ich von Zeit zu Zeit hier während des CSUS Blogeinträge schreiben. Wenn alles mit der IT klappt, gibt's auch ein paar Fotos! :)

ManofStil

CSUS Vorbereitung

Jetzt sind es keine drei Wochen mehr bis zum CSUS Praktikum. Die Vorbereitungen sind größtenteils abgeschlossen: Ich habe ein Visum, bezahlt ist soweit alles, Urlaub und andere Formalitäten sind eingereicht, mit dem Arbeitsamt und der Krankenkasse ist alles geklärt... Arbeitsamt? Krankenkasse? Ja - wer sich erinnert (oder meinen Blog aufmerksam gelesen hat), weiß ja bereits, dass ich zum 30.09. meinen alten Job an den berühmten Nagel hänge und nach dem CSUS einen neuen anfangen. Also muss ich mich für 12 Tage arbeitslos melden. :rolleyes: Davon bin ich 8 Tage gar nicht in Deutschland und 2 sind Wochenende - bleiben als 2 Tage, die ich effektiv wirklich arbeitslos bin (und an denen werde ich noch Jetlag haben...).

Also meinte das Amt, ich müsse einen Stapel Formulare ausfüllen... Für Arbeitslosengeld, ein Zusatzblatt für Studenten, ein Zusatzblatt für Privatversicherte, etc... Ich denke, die meisten von Euch kennen sowas. Dumm nur, dass ich halt erst 4 Jahre privat versichert bin - nach dem 5 Versicherungsjahr kann ich nämlich während der Arbeitslosigkeit privat versichert bleiben. So muss ich (theoretisch) zum 01.10. in die gesetzliche wechseln, um dann zum 13.10. wieder in die private zu gehen. Wenn ich dann nicht vorher (gegen Gebühr) eine Anwartschaft bei meiner PKV besorge, gehen somit meine Alterrückstellungen verloren, ich müsste einen neuen Gesundheitscheck machen, etc...

Den Aufwand mit der Sacramento State - die ja extra auf eine schriftliche Bestätigung der vorhandenen Versicherungsdeckung bestanden hat - will ich mich gar nicht ausmalen. Zumal ich als gesetzlich Versicherter ja auch noch zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung brauche...

Dafür, dass ich vom Staat eh kein Arbeitslosengeld bekomme (ich habe ja einen Aufhebungsvertrag und keine Kündigung --> also werde ich eh gesperrt), ganz schön viel Aufwand...

Nach einigen Telefonaten sagte mir die nette und hilfsbereite Dame von der Techniker Krankenkasse aber, dass die TKK mich im ersten Monat ohnehin nicht versichern dürfe, weil ich da noch keine Leistungen vom Amt bekomme.

Also hab ich wieder mit der Agentur für Arbeit telefoniert und wir haben uns drauf geeinigt: Ich stelle keinen Antrag auf Arbeitslosengeld, bekomme dafür auch keine Leistungen und kann privat versichert bleiben. Danke! Mehr wollte ich doch auch gar nicht... :rolleyes:

Wir haben für das CSUS inzwischen auch unsere Accounts an der Sacramento State bekommen und dort waren drei "Study Guides" hinterlegt - jeweils mit etwa 80-100 Seiten Umfang. Diese habe ich nun auch durchgearbeitet und setze mich jetzt an die zu bearbeitende Einsendeaufgabe. Ich gebe zu, ich habe die Hefte nur im B-Aufgaben-Modus (lesen, verstehen aber nicht auswendig lernen - Man kann ja alles nachschlagen) gemacht. Heute werde ich schon einmal grob meine Ergebnisse aufschreiben.

Dann werde ich die A-Aufgabe vom Englisch-Hefte 1 machen - das hat ja genau die gleichen Themen und das Feedback hilft mir sicherlich noch, die CSUS-Aufgabe zu verbessern. Vielleicht schaffe ich auch noch das zweite Englischheft. Erledigen muss ich das eh, wenn ich mir Englisch anschließend anrechnen lassen möchte.

Wo wir gerade bei Englisch sind:

Bei uns an der WBH gibt es für Informatiker die Wahl zwischen "Professional English" und "Intercultural Competence & Communication". Ersteres ist wohl mehr so eine Art "Englisch Grundkurs", während letzteres eigentlich eine Art "Führer zum Umgang mit fremdem Kulturen" auf englisch ist.

Wenn man im WBH-Umkreis fragt, was man nehmen solle, kommt meist "nimm Professional Englisch, Du brauchst die Hefte nicht zu lesen und hast leichte Credits".

Warum habe ich dann IC&C gewählt? Ich denke, weil ich englisch ohnehin recht gut beherrsche und das Gefühl nicht mag, etwas für mein Studium "geschenkt" zu bekommen. Ich befürchte zwar, hinterher dankt mir das auch niemand und für den Notenschnitt wäre Professional Englisch wohl besser gewesen, aber das ist wohl müßig zu diskutieren...

Ich mag halt nicht immer den einfachsten Weg gehen, nur weil er einfach ist - auch, wenn es anders vielleicht klüger oder effizienter wäre...

Was gibt es denn für das CSUS noch vorzubereiten? Koffer packen natürlich. Und mit der Lufthansa muss ich noch telefonieren. Zum einen muss / kann / darf / soll ich ja eine Visumsnummer angeben - da hab ich aber zwei zur Auswahl. Und zum zweiten möchte ich mich nochmal vergewissern, dass meine 50 Minuten Umsteigezeit in Frankfurt auch definitiv ausreichen. Meist ist ja schon 30-45 Minuten vorher Boarding. Das hieße zwischen "Raus aus dem Flieger" und "Rein in den Flieger" hätte ich im schlechtestens Fall 5 Minuten - inklusive Non-Schengen-SecurityCheck.

Gut, bisschen dauert das Boarding ja immer noch, aber viel Verspätung darf der Flieger nicht haben. Hoffen wir mal, dass das klappt...

Außerdem gilt es noch zu überlegen, was mit der spärlichen Freizeit in Kalifornien so angestellt wird. Vorschläge werden im WBH-Forum gesammelt und wie ich gesehen habe, wären sogar ein paar Football- und/oder Baseballspiele machbar. Yosemite ist ja sowieso geplant und Lake Tahoe ist auch schon vorgeschlagen worden.

Leider kann ich gerade nicht weiter schauen, was sich so im WBH-Forum tut, weil seit Samstag Nachmittag der Onlinecampus der WBH (zumindest bei mir) nicht zu erreichen ist. Hoffe, die bekommen das bald wieder hin. Ohne ist man als Fernstudent doch irgendwie aufgeschmissen...

Und jetzt werde ich mich erstmal hinsetzen und schauen, dass ich die Einsendeaufgabe angehe, damit ich das CSUS auch ganz entspannt angehen kann!

Wer von Euch hier mitliest und dabei ist, den freue ich dann in drei Wochen live zu sehen!

Alle anderen müssen leider mit Reiseberichten von mir Vorlieb nehmen. :)

Bis dahin einen schönen Start in die Woche!

Flo

Stand heute, 8 Uhr funktioniert der Online Campus wieder! :)

ManofStil

Zurück zum Studium

Nach den ganzen Ablenkungen die letzten Wochen ist - nicht ganz unerwartet - das Studium etwas kurz gekommen. Zum Glück ist das meiste davon abgehakt und nachdem wir nun auch unsere Vorbereitungsaufgaben und -hefte für das CSUS haben, kann ich mich endlich wieder dem Studium widmen.

Aufgabe ist es, bis Anfang September drei Hefte auf Englisch zum Thema "Intercultural Competence" zu bearbeiten und anschließend eine Einsendeaufgabe einzureichen, die später einen Teil der Note ausmacht.

Interessanterweise ist diese Aufgabe nahezu identisch mit meiner B-Aufgabe (Prüfung) im Fach Englisch. Unterschied: Die B-Aufgabe hat nur zwei Teile, die CSUS-Aufgabe hat einen dritten. Bin ja gespannt, ob ich - falls ich die CSUS Note nicht anrechnen lasse, ob ich dann die B-Aufgabe quasi noch einmal bearbeiten kann... :blink:

Außerdem hatte ich letzte Woche einen Termin bei Amerikanischen Botschaft in Berlin. Zum Glück hatten wir noch den Wagen von der Schwiegermutter geliefen, so dass wir Dienstag abend hinfahren konnten, über Nacht im Hotel blieben und dann gleich morgens um 8 Uhr zur Botschaft konnten. Dort hieß es dann regelmäßig warten, prüfen, warten, prüfen, warten... Bis am Ende ein Interview mit fünf Fragen dran war und man mir versprach, meinen Reisepass samt Visum zuzuschicken. :) (Ich vertraue denen einfach mal, dass die das auch tun... ;) )

Danach ging's dann so schnell es geht wieder nach Hamburg. Warum ich das nicht auch in Hamburg erledigen konnte, weiß ich nicht, aber so hatte ich einen Grund, einen Tag Urlaub zu nehmen, 600 km Fahrtkosten und Übernachtungskosten im Hotel auf mich zu nehmen. Super! :rolleyes:

Was meine Arbeit angeht, hab ich mich jetzt endgültig geärgert. Wie sich letzte Woche herausstellte, wäre es doch die richtige Option gewesen, bis August zu warten und dann die Abfindung zu nehmen. So habe ich rund 70.000 € brutto in den Sand gesetzt... Das tut weh.

Immerhin haben wir die Miniabfindung, die ich jetzt bekomme in ein neues Auto investiert (bzw. sie reicht ja nicht für ein Ganzes - aber die Anzahlung). Es wird ein Opel Insignia in Graphit schwarz. Mit Glück schaffen die den Liefertermin zum 31.10. - Damit habe ich endlich ein Auto, mit dem ich entspannt nach Pfungstadt reisen kann! :)

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und viel Fleiß - das Wetter wird ja nun wieder erträglicher (zumindest hier in Hamburg)

LG

Flo

ManofStil

Tja, Hochzeit und Jobwechsel halten einen ja auf Trab, aber in der letzten Zeit gab es noch so viele Kleinigkeiten, die mich immer wieder zusätzlich vom Studium abgehalten haben, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann...

Natürlich hab ich mich die letzten Wochen unter anderem auch durch die WM von meinen Studentenpflichten abhalten lassen. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich recht sportbegeistert bin.

Außerdem habe ich im Mai mit dem Fotografieren angefangen. Bisher habe ich mich ja immer von alles Kameras (sowohl davor als auch dahinter) ferngehalten. Da aber nun meine letzte Knipse im USA Urlaub letztes Jahr den Geist aufgegeben hat, musste dieses Mal gleich eine "richtige" her. Schließlich steht / stand mit der Hochzeit und dem CSUS Praktikum einiges auf dem Plan, dass man vielleicht doch in Bits und Bytes festhalten möchte. Also hab ich mich eine ganze Weile mit der Fotografie als solche, Blenden, Brennweiten, ISO-Werten, etc... beschäftigt.

Und wo ich gerade das CSUS erwähnt habe: Auch hier gab es die letzten Wochen ein paar Neuigkeiten: Wir haben die I20-Formulare bekommen, uns einen Account an der University eingerichtet und schonmal die Vorbereitungen für das Visum getroffen. Gestern habe ich dann gut 2 1/2 Stunden da gesessen und das Visum beantragt und sämtliche Gebühren bezahlt, etc... Hoffe, ich habe soweit alles richtig beantwortet... nun muss ich noch eine Fahrt nach Berlin organisieren, weil man in der Weltstadt Hamburg wohl kein US Visum bekommt... :blink:

Des Weiteren haben wir den Urlaub nach der Hochzeit mit allerlei Kleinkram verbracht: Ämter besuchen, Papierkram, Aufräumen, Krankenbesuche bei der Schwiegermutter, Rechnungen erledigen, etc... Da läppert sich einiges zusammen. Eigentlich war der Urlaub ja komplett zur Erholung geplant, weil ich seit 2 Jahren nicht mehr richtig "frei" hatte, sondern der Urlaub immer für Reisen oder Studium drauf ging. Aber nun hatten wir doch jeden Tag 3 oder 4 Themen auf dem Zettel, so dass wir abends kaputt ins Bett fielen... Vielleicht klappt's ja nächstes Jahr...

Und nicht zuletzt haben wir uns viel mit Steuern und Steuergesetzen beschäftigt, da wir ja nun als Eheleute Steuerklassen wählen müssen / dürfen. Da passte es ganz gut, dass wir nur zwei Wochen vorher erfahren haben, dass wir ab März 2015 wohl zu dritt in unserer Wohnung wohnen werden... Und wer ohne Jura-Studium durch die Elterngeld-, Mutterschafts-, Mutterschutz- und Steuergesetze durchsteigt, bekommt von mir eine Auszeichnung zum "Checker des Jahres". :thumbup:

Rückblickend ist es schon merkwürdig: Vor gerade einmal 60 Tage war mein Leben noch recht ruhig. Jetzt habe ich bald eine neue berufliche Herausforderung, auf die ich mich sehr freue, bin ein Ehemann und dazu noch werdender Vater... So schnell kann's gehen!

Na, hab ich wenigstens gleich alles auf einmal abgehakt!

Und jetzt muss ich mir langsam einen Plan machen, wie ich wieder ins Studium starten will. Momentan wäre es wohl sinnvoll erstmal die Vorbereitungshefte und -Aufgaben für das CSUS zu machen. Hoffe, da bekomme ich dieser Tage Zugang zu...

In diesem Sinne!

Geht raus ins Grüne und vergesst Eure Studienhefte nicht! :rolleyes:

Flo

ManofStil

[Vorweg eine kurze Warnung an die Leser: In diesem und den nächsten Blogeinträgen wird nichts oder nur minimal über mein Fernstudium als solches geschrieben. Wer also an privatem Glück und Unglück weniger interessiert ist und stattdessen mehr über das eigentliche Fernstudium lesen möchte, der darf diese Teile ruhig überspringen!]

Im letzten Update hatten wir uns ja den beruflichen Veränderungen gewidmet. Heute geht's mehr um die privaten. Nachdem wir uns im Oktober letzten Jahres verlobt hatten, stand also das letzte halbe Jahr im Zeichen von Hochzeitsvorbereitungen.

Wir haben uns entschieden, mittelalterlich zu heiraten - was gerade bei uns im Norden einige Herausforderungen mit sich bringt. Da im Mittelalter der Norden Deutschlands ja recht arm war und die Reichen sich ihre ganzen Schlösser und Burgen im Süden gebaut haben, ist es gar nicht so einfach, eine passende Location für so ein Vorhaben zu finden. Nach langem Suchen haben wir dann endlich Schloss Reinbek gefunden.

Dort haben wir viele intensive (und teils nervenaufreibende) Gespräche mit dem Restaurantbetreiber geführt. Außerdem galt es Einladungen zu verfassen, Passende Kleidung nähen zu lassen, für ausreichend Programm zu sorgen, damit die Gäste sich nicht langweilen und schon gar nicht auf die Idee kommen, merkwürdige Spielchen mit uns zu veranstalten und nicht zuletzt auch die ganzen Behördengänge zu organisieren.

Zum Glück haben wir gleich im Januar angefangen, so dass wir recht entspannt die meisten Vorbereitungen angehen konnten.

Wie es jedoch immer bei lange geplanten Veranstaltungen ist, geht irgendwas immer durcheinander...

In unserem Fall war es die Hochezeitskleidung: Erst war sie viel zu weit geschnitten, so dass die erste Anprobe statt 90 Minuten gut 3 Stunden dauerte, dann war ein Teil falsch genäht, so dass der Abgabetermin (1 Woche vor der Hochzeit) nicht gehalten werden konnte. Das Kleid hat sich bei der Reinigung auch noch verfärbt, so dass es neu genähnt werden musste und bei meiner Tunika, ging auch noch irgendetwas schief... Ergebnis war: Am Tag vor der Hochzeit um Viertel vor zwölf nachts (!) bekamen wir endlich unsere Klamotten. Nervenaufreibende Tage und schlaflose Nächte waren also schon vor der Hochzeit sicher...

Wir hatten auch eine Feuershow als krönenden Abschluss organisiert. Hier bekamen wir gut zwei Wochen vor der Hochzeit eine kurze Mail mit dem Text (sinngemäß): "Vielen Dank, wir möchte noch ein paar Details abklären: Wir können leider nicht, weil wir woanders eine Probe haben! - Kollegen von uns übernehmen das aber gerne...".

1. Sagen die zwei Wochen vorher ab (wegen einer Probe!)

2. Nennen die das ein "kleines Detail"?!

3. Sagen sie nicht, wer die Vertretung ist und

4. gibt es diese Info per Mail

Also haben wir uns schleunigst hingesetzt und überlegt, dass wir noch vom MPS ein geniales Feuerduo kennen, die wir auch gleich angerufen haben. Das PhoenixDuo hat zufälligerweise auch Zeit gehabt und extra für uns einige Termine umgestaltet, so dass wir die beiden (übrigens beide sehr sympathisch und hilfsbereit!) engagieren konnten. Im Nachhinein sind wir auch sehr froh darüber - sie hätten nicht besser sein können!

Am vergangenen Freitag war es denn endlich soweit. Nach neun Monaten Verlobungszeit, vielen Vorbereitungen und ein wenig Aufregung kamen kurz vor vierzehn Uhr alle Gäste. Die Standesbeamte hielt eine wunderschöne Rede (von der ich ehrlich gesagt nicht viel mitbekam) und 20 Minuten später standen wir nun als Ehepaar von den Stühlen auf, auf denen wir uns noch als Junggesellen niedergelassen hatten.

Kurz darauf kamen auch die restlichen Gäste und unser Gaukler holte ich gleich ab. Er machte ein tolles Programm, unterhielt die Gäste und alle waren Begeistert und fühlten sich gut unterhalten.

Auch der Mittelalterliche Tanz hat vielen Spaß gemacht. Leider fiel der etwas kurz aus, weil das Restaurant sich mit dem Essen völlig verhaderte und wir rund 45 Minuten später dran waren als geplant. Wir hatten wir eine Tanzlehrerin für mittelalterliche Tänze organisiert, die viel Spaß an und mit uns Tanzlaien hatte.

Und zum Abschluss gab es eben eine bezauberte Feuershow vom PhoenixDuo, die wir uns nicht schöner hätten vorstellen können.

Alles in allem war es eine wunderschöne Hochzeit und wir freuen uns, dass alle unsere Gäste den Spaß mitgemacht haben (alle waren gewandet) und wohl auch einen sehr schönen Nachmittag / Abend mit uns verbracht haben.

Nun, nachdem die Geschenke ausgepackt und die organisatorischen Dinge hinterher geregelt sind, kommt langsam der Alltag wieder. Ich genieße noch meinen Urlaub und werde die Zeit nun nutzen, mich wieder mehr meinen Studienheften zu widmen...

In diesem Sinne

LG

Flo

P.S.: Ein erstes Bild vom Brautpaar

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ManofStil

Update Teil 1: Der neue Job

[Vorweg eine kurze Warnung an die Leser: In diesem und den nächsten Blogeinträgen wird nichts oder nur minimal über mein Fernstudium als solches geschrieben. Wer also an privatem Glück und Unglück weniger interessiert ist und stattdessen mehr über das eigentliche Fernstudium lesen möchte, der darf diese Teile ruhig überspringen!]

Hallo,

nach gut 2 Monaten Blogpause geht es hier nun endlich weiter. Wo waren wir denn stehen geblieben? Ach ja: Klausur für "Weiterführende Programmierung"...

Wer meinen Blog von Anfang an gelesen hat, weiß, dass einer der Gründe für mein Fernstudium an der WBH der war, mich beruflich etwas breiter aufzustellen. Da ich derzeit als Software Customizer (quasi entwicklerähnlich) in einerm großen IT Unternehmen arbeite, das aber inzwischen rund jeden fünften Mitarbeiter "sozialverträglich" abbauen möchte, habe auch ich mir seit einiger Zeit Gedanken um einen Jobwechsel gemacht. Durch meinen recht spezialisierten Job habe ich einerseits ein gutes Gehalt, andererseits aber auch nur wenig Auswahl einen neuen Job zu bekommen.

So kam es denn, dass ich mich im Sommer letzten Jahres schon einmal bei entsprechenden Stellenbörsen anmeldete und seither das ein oder andere Bewerbungsgespräch hatte. - Immerhin bot die Firma eine ordentliche Summe als Abfindung für jeden, der die Firma verlässt!

Ende April kam es dann also dazu, dass ich mich bei einem Unternehmen hier in Hamburg vorgestellt habe, deren Jobbeschreibung nahezu genau auf mich passte. Es war eine perfekte Mischung aus dem, was ich bisher gemacht habe und dem, wo ich hin wollte (sprich: richtige Softwareentwicklung). Dazu mit einem Gehalt, bei dem ich nur minimale Abstriche machen musste.

Auch die Firma war begeistert von mir und so kam es, dass ich den Mai also mit einem weiteren Vorstellungsgespräch, einer Probeaufgabe und weiterem Bewerbungszeug verbrachte. - Womit die WFP Klausur also erst einmal verschoben werden musste...

Gleichzeitig fiel meiner (alten) Firma ein, dass nun, nach 3 1/2 Jahren das Abfindungsprogramm umgestellt werden müsste. Und so hieß es ab Anfang Mai "Es gibt nur für bestimmte Betroffene Abfindungen". Wer diese Betroffenen waren, wurde natürlich nicht verraten. (Das wird bis heute noch ausdiskutiert. Entscheidung wird nicht vor Anfang August erwartet...) Und so gibt gerade für Wechselwillige derzeit gar keine Abfindung... Also den ganzen Stress umsonst? Nein, denn ich habe den neuen Arbeitsvertrag vor einigen Wochen erhalten, mit meinem Chef gesprochen und wir haben uns geeinigt, dass ich zum 30.09. die Firma verlassen werde - mit einem kleinen Bonus. Längst nicht so viel, wie im April noch versprochen wurde, aber immerhin. :)

Das bedeutet für mich: Nach meiner Hochzeit habe ich eine Woche Urlaub und dann geht's daran, alle möglichen Themen fertig zu bekommen, Themen zu übergeben, andere Kollegen einzulernen, etc. Und ab 12. September - quasi mit dem CSUS Praktikum dann meinen Job an den Nagel zu hängen! :rolleyes: Nach der Rückkehr geht es dann mit einem neuen Job los! Dann bin ich offizieller .NET Entwickler und freue mich auf die neue Aufgabe und auf das neue Unternehmen!

Hoffentlich bekomme ich das dann mit dem Studium alles unter einen Hut. Da ich dann nicht mehr zuhause arbeiten kann, sondern entsprechende Fahrzeiten haben werde und mich wohl noch auf den neuen Job einstimmen muss, wird hier wohl auch das Studium - zumindest vorübergehend - etwas kürzer treten müssen. Gut, dass die WBH so flexibel ist!

Soweit für heute! Im nächsten Update geht's dann um unsere Hochzeit!

MoS

ManofStil

Grosses Update kommt bald

Hallo,

das letzte Update hier im Blog ist ja schon knapp 1 1/2 Monate her. Das liegt daran, dass momentan so viel bei mir los ist, dass sogar das Studium liegen bleibt. Leider kann ich derzeit noch nichts offiziell kommunizieren, aber ich werde in den kommenden Tagen / Wochen hier ein paar Updates posten mit allem, was passiert ist. Ihr dürft also schonmal gespannt sein!

LG

Flo

ManofStil

Zur Nebensache verkommen

Endlich wieder ein Blogbeitrag von mir! Leider mit nicht so guten Neuigkeiten. Die von mir nächste Woche angestrebte Klausur "Weiterführende Programmierung" habe ich stornieren müssen. Derzeit komme ich mit dem Studium nicht so richtig vorwärts. Ich schaue zwar, dass ich täglich ein bisschen schaffe, aber mehr als ein bisschen ist es auch meist nicht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Im April waren noch einige Hochzeitsvorbereitungen zu erledigen, dazu hatte ich Vorstellungsgespräche und 5 Tage Urlaub (bzw. Geburtstagsfeier von der Oma meiner Freundin) waren auch noch zu bewältigen. Da die Vorstellungsgespräche ganz gut gelaufen sind, galt es auch noch, eine "Testaufgabe" zu erledigen, um zu sehen, wie ich arbeite. Die hat mir dann den Rest der letzten Woche geraubt und nun sitze ich immernoch an dem fast fertigen Heft "C++ Teil 2". Die ESA ist nahezu zuende bearbeitet. Lediglich Rundungsfehler sind noch vorhanden. Aber ich möchte keine Aufgabe einsenden, wenn ich weiß, dass dort noch Fehler drin sind. Dabei bearbeite ich das Heft nun also seit fünf Wochen - geplant war eine...

Das führt zu reichlich Frust und nimmt den Spaß am Studium - und ohne Spaß fehlt dann auch die Motivation und so geht das Ganze von vorne los.

Also hab ich mich hingesetzt und folgendes festgelegt: Die Klausur nächste Woche ist fristgerecht storniert worden. Sie wird entweder im Sommer oder Ende November zusammen mit einer zweiten Klausur (ich glaube, das war Rechnerarchitektur) geschrieben. Damit ich bis dahin nicht aus dem C++ Tritt komme, werde ich mir ein uraltes Buch, dass ich mir vor zehn Jahren oder so gekauft habe vornehmen und nebenbei bearbeiten: Spieleprogrammierung mit DirectX 9 und C+++. Okay, nicht mehr die neueste Technik, aber zum fit bleiben wird's reichen. Und thematisch wollte ich mich eh schon seit langem da mal wieder rein fuchsen. :)

Außerdem fange ich jetzt schonmal mit "Wissenschaftliches Arbeiten, Qualität und Projektmanagement" an. Die ersten Kapitel vom "Balzert" hab ich schonmal durch und finde, es liest sich angenehm flüssig. Zum Glück ist das eine B-Aufgabe. Die werde ich dann hoffentlich im Juli erledigen können. (Je nach Hochzeitsstress vielleicht auch erst im August).

So hab ich gestern endlich mal wieder 2,5 Stunden mit dem Studium verbracht und das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben. Das gibt Motivation und ich hoffe, dass ich nun endlich wieder an Fahrt gewinne!

In diesem Sinne Euch allen motivationsreiche Tage!

LG

Flo

ManofStil

SEI Ergebnis & CSUS Praktikum

Eben gerade ist mein Notenbescheid für Software Engineering angekommen. Ich hatte bei der Prüfung ja eigentlich ein gutes Gefühl, weil ich alles gefühlt sicher beantworten konnte. Aber meist sind ja gerade die Prüfungen, bei denen man ein gutes Gefühl hat, die, die am schlechtesten ausfallen. (Geht das eigentlich nur mir so?)

Nachdem die ersten Prüfungen ja alle (bis auf theoretische Informatik) sehr gut gelaufen sind und mir einen guten Notendurchschnitt beschert haben, ist der Anspruch natürlich nun umso höher, um diesen Schnitt nicht zu versauen.

Und was soll ich sagen: 1,3! Obwohl die Hefte (zumindest das UML und das Entwurfsmuster-Heft) ziemlicher Mist waren und ich die Entwurfsmuster gar nicht wirklich durchgearbeitet habe, sondern mich gleich an das (sehr zu empfehlende) Kopf bis Fuß-Buch von O'Reilly gehalten habe, ist das doch ein super Ergebnis. Super! Damit ist das zweite Semester nun auch offiziell abgeschlossen - und das mit einem Schnitt, der eine 1 vor dem Komma trägt! Vielleicht hat sich die ewige Verschieberei der SEI Klausur doch bezahlt gemacht! :)

Und es gibt noch mehr gute Neuigkeiten:

Das CSUS Praktikum wird auf alle Fälle stattfinden! Wir haben vorletzte Woche die offizielle Bestätigung bekommen und sind nun also angehalten die Flüge zu buchen und nochmal mit der Krankenkasse alles zu regeln, etc... Das heißt: Im September werde ich also 3 Wochen nach Kalifornien an die Sacramento State University!

Ein Hotel hat die Hochschule auch schon ausgesucht und die Konditionen dort sind mehr als fair. Ich hatte ja befürchtet, dass die USA-üblichen Preise für Hotels verlangt werden (was ja meist 100 € und mehr für eine Nacht sind), aber das ist zum Glück nicht der Fall. :)

Leider bekomme ich dafür keinen Bildungsurlaub, weil ich in Hamburg wohne. Dort gibt es zwar theoretisch 5, bzw. 10 Tage Bildungsurlaub, aber die Hochschule beantragt das nicht für Hamburg. Keine Ahnung warum - ist aber nunmal leider so. Also muss ich meinen Jahresurlaub dafür opfern und dieses Jahr Weihnachten arbeiten. (Zusammen mit der Woche Urlaub nach der Hochzeit ist der dann auch fast schon aufgebraucht).

Was macht das Studium denn sonst so?

Nicht so wahnsinnig viel, wie ich am Anfang des Studiums noch gemacht habe. Das liegt vor allem daran, dass ich mir dieses Jahr recht viel Zeit für die Klausuren lasse. Zur Erinnerung: SEI wollte ich ja im Januar geschrieben haben und hab es dann in den März gelegt, womit ich dann 6 Wochen mehr zur Vorbereitung hatte. Der nächste Klausurtermin ist dann der 24.5. an dem ich hier in Hamburg "Weiterführende Programmierung" (WFP - bestehend aus C, C++ und Java) schreiben werde. Dies wird meine erste Klausur ohne ein Rep, da hier online keines angeboten wird und ich die Pfungstadttermine erst im November wieder wahrnehmen kann. Aber beim Programmieren fühle ich mich ja recht sicher, auch wenn die letzte Einsendeaufgabe mit 3,7 ziemlich in die Hose gegangen ist.

Warum? Weil ich a) vergessen habe Teilaufgabe 1 einzusenden (Dummer Fehler, der gleich mal 20 Punkte kostete) und B) doch äußerst streng bewertet wurde - sowas hab ich noch nicht erlebt. Ich habe dann das Gespräch mit Herrn Lammarsch gesucht und nach einem sehr angenehme Telefonat denke ich nun, dass ich weiß, worauf ich achten muss, worauf er achtet und dass die nächste ESA deutlich besser wird.

An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön und ein großes Lob an Herrn Lammarsch, der sich hier abends um 22 Uhr noch Zeit für mich genommen hat - und das nicht nur 5 oder 10 Minuten, sondern wir haben eine knappe dreiviertel Stunde telefoniert! Respekt vor so viel Einsatz!

Ein weiterer Grund, warum mein Studium gerade nicht mit den 10-15 Wochenstunden stattfindet, die der Durchschnitt immer so gerne nennt, sind die vielen Termine, die gerade privat noch nebenherlaufen. Eishockey (es sind PlayOffs) ist da wohl noch das unwichtigste. Aber wir haben momentan eine Menge mit Hochzeitsvorbereitungen (Ringe aussuchen, Räume organisieren, Konditor besuchen, Kleidung, etc...) zu tun und sind da mindestens 2 oder 3 Mal die Woche unterwegs.

Für den Maitermin bin ich aber zuversichtlich. Das zweite Hefte schließe ich heute ab - die ESA sind schon fast fertig; nur noch einmal drüber schauen. Dann hab ich für die letzten beiden Hefte noch 5 Wochen. Das sollte gut hinkommen. Da fällt mir ein, dass ich noch der Hochschule schreiben muss, damit die mir das vierte Heft "Java (Laborbrief)" zusenden. Wobei mir bisher keiner wirklich sagen konnte, warum das Ding Laborbrief heißt. Hat das Heft jemand der hier Anlesenden schonmal in der Hand gehabt?

Und so kommt es, dass ein neuer Blogeintrag schon wieder 3 Wochen gebraucht hat, bis er das Licht der Welt erblicken durfte. Aber immerhin ist der dafür etwas länger geworden!

In diesem Sinne!

Genießt die ersten Frühlingsstrahlen und seid fleißig!

LG

Flo

ManofStil

Die (kurzen) Semesterferien sind zuende

Was bisher geschah: Nachdem ich im letzten Blogeintrag ja angekündigt hatte, dass ich mich auf die Software Engineering Klausur vorbereite, habe ich tatsächlich genau das getan: Ich habe mich auf SEI vorbereitet. Zwar nicht sooo intensiv, wie ich es früher mal gemacht habe, aber dafür, dass mich dieses Fach nun seit Oktober (!) begleitet und ich es eigentlich schon im Dezember und im Januar geschrieben hatte, hatte ich das Gefühl, dass ich schon seit 3 Monaten am Vorbereiten und Lernen bin...

Am Freitag bin ich also mit U-Bahn, ICE, RE, RB und Füßen durch die halbe Republik nach Pfungstadt gefahren, habe dort Frau Lammarschs Rep mitgemacht (war super, Danke!) und wieder bei Frau Wiedenroth übernachtet. Dieses Mal war die Anreise etwas stressig, da ja im Januar mein Auto alle Viere von sich gestreckt hat und ich nun also mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Pfungstadt musste.

Samstag dann die Klausur war gefühlt ganz gut gelaufen. Wie gut genau, kann Frau Lammarsch Euch wohl besser beantworten - oder ihr wartet einfach wie ich, bis ich die Note habe... Gewusst habe ich soweit wohl alles. Allerdings sind gerade bei den UML Diagrammen ja schnell mal ein paar Fehler nicht gefunden oder hier und da eine Pfeilspitze falsch gemacht und schon läppern sich die fehlenden Punkte zusammen. Wir warten also gespannt auf das, was der Klausurgott uns auswürfeln wird...

Danach waren erst einmal Semesterferien angesagt. Ich habe also von Samstag mittag bis heute (Dienstag) mal gar nichts für's Studium gemacht - abgesehen von "etwas schlechtes Gewissen haben" und schonmal schauen, wie es denn nun weiter gehen soll... Denn das ist die große Frage: Wie geht's nun weiter?

Folgende Punkte sollten betrachtet werden:

- Ich nehme vom 14.9. - 04.10 am CSUS Praktikum in Kalifornien teil

- Ich kann mir ein paar Dinge (Projektarbeit, Englisch & Kommunikation und Führung)vom CSUS anrechnen lassen

- Ich muss dieses Semester (theoretisch also bis 14.8.) 2 Klausuren und 1 B-Aufgabe erledigen

- Ich bin Mitte Mai 4 Tage im Urlaub

Ein kurzer Blick auf die Termine der Hochschule verrät mit folgendes: In Pfungstadt kann ich die Klausuren nicht schreiben: Der erste Termin fällt in den Mai-Urlaub, der zweite Termin fällt genau in die Zeit, wo das CSUS ist. (Wer legt eigentlich einen VorOrt-Termin für das 3. Semester in die Zeit, wo eine Reise für 2.-4. Semester stattfinden soll?)

Der nächste Termin in Pfungtadt wäre also Ende November - was weit hinter meinen Planungen ist.

Bleibt also nur, in Hamburg zu schreiben. Der wäre ein Termin im Mai (1,5 Wochen nach dem Urlaub) oder im August. Beide Termine haben den großen Nachteil, dass es keine Reps dafür gibt. (Online Reps gibt es bisher nur für Mathe, BWL und Informationstechnologie). Und gerade auf die Reps gebe ich sehr viel. Sie haben mir bisher immer noch die ein oder andere Lücke aufgezeigt, die ich sonst erst in der Klausur offenbart hätte. Ohne die Reps wäre mein Schnitt bisher sicher eine halbe Note schlechter gewesen. Daher möchte ich die schon ganz gerne mitmachen.

Was also tun? Ich werde heute mal das Gespräch mit Frau Lang-Seeger suchen (für die Nicht-WBHler: Die organisiert das CSUS) und fragen, wie das mit der Anrechnung nun genau läuft. Dann weiß ich schonmal, ob und was ich da evtl. vorbereiten muss / kann / darf / soll. Außerdem schaue ich mir die beiden Heftreihen für Rechnerarchitektur und Weiteführende Programmierung an. Die Übungsklausuren lassen mich dazu tendieren, eher WFP ohne ein Rep in Hamburg zu schreiben und ein oder zwei B-Aufgaben aus dem 4. Semester vorzuziehen und dann Rechnerarchitektur Ende November in Pfungstadt zu schreiben.

Außerdem werde ich mal Erfahrung bringen, was es mit dem öminösen "Laborbrief Java" auf sich hat, der mir noch in meiner WFP-Sammlung fehlt. Keine Ahnung, was da der Unterschied zu einem normalen Studienheft ist. Ein Labor (evtl. sogar vor Ort!) "Java" macht ja nicht so viel Sinn, denke ich - gerade, wenn man vorher schon C#, C und C++ hatte...

Bevor es also richtig wieder los geht, ist noch einiges an Telefoniererei zu erledigen - aber ich freue mich trotzdem, endlich ein neues Thema zu haben! Auf geht's!

Damit schließe ich mit den Klausurwünschen meines Maschinentechnik-LK-Lehrers:

"Ich wünsch Euch einen guten Wirkungsgrad!"

Flo - Drittsemester! :biggrin:

ManofStil

...und womit? Mit Recht!

Hallo,

da momentan im Studium nicht so viel passiert, geht es hier etwas gemächlicher zu. Während ich hier einen Blogeintrag schreibe, hat kawoosh inzwischen 5 Einträge verfasst... :blink: Also sollte ich ich da wohl mal nachziehen! :)

Nachdem ich ja die SEI Prüfung auf März verlegt habe, hatte ich nun genug Zeit, die Einsendeaufgaben abzuschließen und mich anschließend um das Thema "Recht" zu kümmern. Eigentlich hatte ich ja geplant, mir keine Bücher dafür zuzulegen - Gesetze kann man ja prima im Internet nachschlagen - wozu also ein Buch? Noch dazu für ein Fach, dass eh nur 3 CP gibt und eine B-Prüfung hat? Aber irgendwie hab ich mich dann doch dazu durchgerungen mir alle wichtigen Paragraphen in gedruckter Form zu besorgen. Warum genau, weiß ich nicht. Eigentlich ist es doch viel einfacher alles elektronisch mit Volltextsuche, etc. bereit zu haben. Aber ein Buch ist wohl haptisch wesentlich angenehmer als ein Mauscursor... Wie sieht das bei Euch aus? Bücher oder Internet? Wenn Bücher: Warum? Was genau ist für euch der Vorteil?

Die Einsendeaufgaben von Recht habe ich soweit alle durch und mich mit jeder Aufgabe etwas verbessern können - die Hefte sind ganz gut geschrieben und gar nicht so langweilig, wie ich es befürchtet hatte. Die B-Prüfung dagegen hat es in sich und zeigt deutlich auf, was alles NICHT in den Heften steht. Ich bin aber zuversichtlich, die Aufgabe heute Abend abschließen zu können und morgen dann mit der Prüfungsvorbereitung für SEI anzufangen.

Inzwischen hab ich auch die ersten Unterlagen für das dritte Semester zugeschickt bekommen! Ich wiederhole: Das DRITTE SEMESTER! Ehrlich gesagt war ich am Anfang nicht wirklich sicher, ob ich so konstant dabei bleibe und nicht vielleicht doch irgendwann in eine Lethargie verfalle. Aber nun ist schon ein Jahr meines Studiums rum, die Klausuren waren bis jetzt (fast) alle sehr gut und ich bin ziemlich gut im Zeitplan! Darauf bin ich stolz und werde natürlich alles daran setzen, dass es so weiter geht! Wobei ich hier bei der Marschroute bleibe: Lieber etwas langsamer studieren und dafür eine perfekte Vorbereitung haben - gute Noten sind wichtiger als hohes Tempo!

Inzwischen gab's auch den ersten Stress wegen des Praktikums in Kalifornien. Nachdem ich das Geld wie angefordert überwiesen hatte, wurde Anfang Februar - zusammen mit den Studiengebühren - der Betrag für das CSUS nochmals abgebucht! - Das hat dann kurzfristig doch zu etwas Stress mit der Bank geführt. Zum Glück hat ein kurzes Telefonat mit der WBH für Klärung gesorgt und die haben sich vielmals entschuldigt und natürlich gleich alles rückabgewickelt. Hoffe, das läuft bei Euch anderen CSUS-Kommilitonen besser!

Ansonsten bleibt mir nur noch Euch einen schöne Woche zu wünschen und viel Erfolg bei Euren Studien!

LG

Flo

ManofStil

This just gets better and better...

Wo war ich beim letzten Eintrag stehen geblieben?

Ach ja... Das Auto...

Also, nach einigen Telefonaten mit verschiedenen Werkstätten, blättern in den Unterlagen und weiteren Recherchen stellte sich heraus: Ich bleibe wohl auf dem kompletten Schaden sitzen. Da eine Reparatur momentan finanziell nicht in Frage kommt, blieb mir also nichts weiter übrig, als den Wagen zu verkaufen... :angry:

Nur Sekunden nachdem ich den Wagen bei einer bekannte Auto-Plattform im Internet reingesetzt habe, kamen schon die ersten Anrufe (das ist erschreckend, wie schnell man da angerufen wird...).

Ich habe also die letzte Woche damit verbracht, zu verhandeln, den Wagen abzumelden und schließlich den Wagen zu übergeben...

Insgesamt war das Auto ein riesiges Verlustgeschäft mit vielen Werkstattbesuchen und gerade, als er wieder gut in Schuss war, frisch beim TÜV war (Dezember 2013) und sogar vollgetankt war, streckt er endgültig die Beine von sich...

Das einzig positive daran: Ich habe jetzt eine Sorge weniger...

Aber wie sagte schon Heinz Erhardt?

"Wenn Dir ein Fels vom Herzen fällt,

so fällt er auf den Fuß Dir prompt.

So ist es nunmal auf der Welt:

Ein Kummer geht, ein Kummer kommt!"

Passend dazu bin ich am Freitag morgen recht schnell wach geworden, denn ich habe über Nacht bei eBay ein MacBook Pro gekauft - und das obwohl ich doch tief und fest geschlafen habe... (Zum Glück hat derjenige nicht MEIN PayPal Konto benutzt - ich denke mal ein anderes geklautes... - PayPal scheint aber den Mißbrauch erkannt zu haben und prüft die Zahlung)

Also habe ich den Freitag dann mit dem Verkäufer, der eBay Hotline und diversen anderen Anrufen und eMails verbracht... Abends gab's dann noch ein Gespräch mit der Polizei. Der Polizist meinte, er wüsste gar nicht, was er für eine Anzeige schreiben sollte: Es wäre ja niemand geschädigt... Dass meine Daten mißbraucht wurden, schien ihn nicht so zu interessieren. Das jemand versucht hat, mit gestohlen Daten, Verkäufer zu betrügen auch nicht...

Naja - nach langem hin und her hat er dann doch eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Onlinebetrugs verfasst... Aber so war auch der Freitag dann dahin...

Das Wochenende habe ich dann genutzt, um ein wenig weiter zu kommen mit dem Studium. Ich habe die Einsendeaufgabe von SEi14 nun abgeschlossen und harre nun der Antwort, die da kommen mag.

Dennoch habe ich mich entschieden, die Prüfung von Ende Januar auf Mitte März zu verlegen. Der Vorteil des Fernstudiums an der WBH ist ja, dass man recht flexibel seine Prüfungen legen kann. Also macht es Sinn sie erst zu schreiben, wenn man auch wirklich fit dafür ist. Und nach den "Rückschlägen" die letzten Wochen war ich das einfach nicht. Und dann buche ich lieber alles um (Danke, liebe Deutsche Bahn, dass ich nun 100 € mehr für das Ticket bezahlen darf) und schreibe die Prüfung dann im März. Bis dahin werde ich jetzt erst einmal eine Pause von SEI machen und wenigstens die B-Aufgabe "Recht" im geplanten Zeitrahmen abschließen. Wenn das pünktlich klappt, habe ich danach 4 Wochen Vorbereitung für Software Engineering. Damit bin ich zwar einen Monat hinter der Regelstudienzeit, aber lieber so, als mit ner schlechten Note aus Pfungstadt zurück zu kommen.

Und, um mit etwas positiven abzuschließen: Meine Anmeldung für's CSUS Praktikum ist raus gegangen. Bezahlt ist da Praktikum auch schon und nun warte ich auf die Bestätigung, dass das Praktikum stattfindet. :-)

Das sind doch positive Aussichten!

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

ManofStil

Torpediert

Erst einmal wünsche ich allen Lesern hier ein frohes und gesundes neues Jahr!

In den letzten Wochen ist ja doch eine ganze Menge passiert. Nicht nur, dass völlig überraschend Weihnachten und Silvester vor der Tür standen - auch sonst hat sich eine Menge getan - nur beim Studium nicht... :(

Was war passiert? Während die Weihnachtsfeiertage ganz traditionell mit Freundin (Heilig Abend), eigener Familie (1. Feiertag) und zukünftiger Schwagerfamillie (2. Feiertag) verbracht wurden, zog einen Tag später das Chaos bei uns ein. Unsere beiden Kater sind endlich bei uns eingezogen und sind seitdem dabei unsere Wohnung zu erkunden, sich gegenseitig zu jagen, uns die Haare vom Kopf zu futtern, Staubkrümel zu jagen, sich kraulen zu lassen, unsere Bettdecken zu jagen, auszuprobieren, wo die Grenzen sind, imaginäre Punkte, die nur sie sehen zu jagen und allerlei weiteren Blödsinn anzustellen...

Die beiden halten uns also gut auf Trapp und verwüsten schonmal die Wohnung, wenn man sich nicht ausgiebig genug mit Ihnen beschäftigt...

Silvester haben wir dann bei uns verbracht und die beiden etwas umsorgt - Tiere sind da ja immer etwas problematisch. Aber unsere beiden Tiger haben trotz Ihrer knapp 14 Wochen ganz ruhig zugesehen, wie die Raketen explodierten und haben sich den ein oder anderen Moment überlegt, ob man diese zappelnden Lichtpunkte nicht auch jagen könnte... :lol:

Im neuen Jahr war dann endlich wieder Studium angesagt. Ich hatte ja noch zwei ESA und ein Heft fertig zu stellen, damit ich SEI soweit durch habe. (Zur Erinnerung: Die Klausur ist am 25.1.) Erst waren aber noch ein paar Termine zu erledigen. Der Balkon brauchte ein Katzennetz, mein Vater hatte Gebutstag und privat hatten sich auch noch ein paar Dinge angesammelt, die es zu erledigen galt.

Montag morgen hatte sich kurzfristig noch meine Schwester mit Kindern angesagt und Dienstag (mein letzter Urlaubstag) wollte ich "nur schnell" zur Bank. Aus dem "nur schnell" wurde dann leider kurz vor der Bank ein Motorschaden, der mir zwei Stunden Zeit gab, den Parkplatz zu erkundschaften. Nach knapp 45 Minuten kam der ADAC und fasste es dann mit dem Wort "Katastrophe" zusammen. Gut 45 Minuten später kam der Abschleppwagen und brachte mich zur Werkstatt. Statt um 14:30 Uhr war ich also gegen 18 Uhr zuhause und hatte danach keinen Kopf mehr für das Studium.

Somit habe ich auch an diesen Tagen nichts fürs Studium geschafft...

Gestern dann hat's endlich geklappt. Ich habe das Heft und die erste ESA fertig - jetzt fehlt nur noch eine. Die ist dann für heute geplant...

Manchmal hat man wirklich das Gefühl, alles versucht einen vom Studium abzuhalten...

Und gerade, wo ich das schreibe, ruft der Werkstattmechaniker an und meint: Es könnte sein, dass der Händler, bei dem ich den Wagen gekauft habe, den Zahnriehmen nicht gewechselt hat - und der Schaden daher stammt... Also heißt es dann wohl telefonieren, Unterlagen raussuchen und mit diversen Leuten herumschlagen, mit denen man sich eigentlich gar nicht herumschlagen möchte...

Es wird also nicht langweilig... Hoffe, Euer Start ins Studiumsjahr war erfolgreicher und ihr seid schon wieder fleißig um Alltag!

LG

Flo

ManofStil

Was wurde eigentlich aus...

Hallo,

schön, dass ihr mal wieder vorbei schaut...

War ja die letzten Tage recht ruhig hier... Studiumsalltag, quasi. Dabei war ich gar nicht so fleißig, wie ich es noch vor dem Urlaub war... Trotzdem bin ich dem Plan sogar etwas voraus: Ich habe bis auf ein Heft SEI (Software Engineering) soweit fertig - dort fehlen noch die ESA der letzten drei Hefte. Die mache ich dann quasi als Wiederholung des Stoffes diese Woche.

Auch BSI (Betriebssysteme) habe ich fertig. Waren die Einsendeaufgaben noch so super vom Ergebnis, habe ich dafür in der B-Aufgabe ein perfektes Ergebnis erzielt! Super! :)

Damit sind jetzt 2 von 4 Prüfungen des zweiten Semesters abgehakt. Als nächstes steht SEI Ende Januar an. Der Zug ist bereits gebucht - die Unterkunft fehlt noch. Das werde ich gleich nach dem Blogbeitrag mal in Angriff nehmen.

Für die Vorbereitung habe ich also noch gut 5 1/2 Wochen Zeit und muss "nur" noch ein Heft (und die anstehenden Feiertage) durcharbeiten. Das sollte doch gut klappen!

Bleibt nur zu hoffen, dass unsere zwei neuen Kater, die am 27.12. hier einziehen, mich nicht allzusehr ablenken und meine Erfolgssträhne, was die Noten angeht, so weiter läuft. :)

Ich wünsche Euch schöne Feiertage und - falls wir uns nicht mehr lesen - schonmal einen guten Rutsch!

LG

Flo