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Über diesen Blog

Nebenberufliches Studium zum Informatik-Betriebswirt (VWA) März 2008 - Februar 2011 Aufbau zum Bachelor of Arts in zwei Semestern möglich, z.B. an der FH Essen oder einem Standort der BA Hessen Inhalte (120 Credit Points): Infor

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Woche 92: Algorithmen, Datenstrukturen und ein Bildungsstreik

Programmieren: Objektorientiertes Programmieren erklärt anhand von komplexen Zahlen – Äh, Moment, mein Abi ist 17,5 Jahre her, das wird bald volljährig... kopfkratz... In der Pause meinte allerdings jemand, dass man das in der Schule gar nicht lernt, offenbar hatte ich das in meinen vielen verzweifelten Suchen in den ersten Semestern in einem Skript einer anderen Hochschule aufgeschnappt. Da wir in diesem Fall aber Alle schon wussten, worauf der Professor hinaus will, haben wir uns nur über die abstrakte Erklärung gewundert, aber die Sache an sich verstanden. Es ging schnell voran: Am ersten Wochenende Grundlagen, dieses Mal schon Objektorientierung und Übungen mit Listen mit Mergesort. Der Dozent erklärte zwar viel an der Tafel, aber auch er war recht flott unterwegs, so dass man zeitweilig an einen Maschinenschreib-Kurs erinnert wurde - so schnell, wie er den Code tippte und erklärte. Es gibt aber auch „Hausaufgaben“, also viel zum Üben für die relativ wenigen, teilweise lange auseinander liegenden Präsenzen. Diese Übungen und Lösungen stehen aber zeitnah (wie das Skript für die komplette Vorlesungsreihe) zum Download bereit. Gut, dass ich das alles schon mal gehört habe, so weiß ich wenigstens, wo die Reise hingeht, aber selber programmieren fällt doch noch schwer. In der Pause sagte ich noch zu einem Kommilitonen: „Ich habe auch schon mal ein Flugzeug gesehen, aber noch keines gebaut.“ Das Paket „MiniJava“ (als Ergänzung zu java.io.*?), das unser Professor uns für die Aus- und Eingabe zur Verfügung gestellt hat, erschließt sich mir ebenfalls noch nicht 100%ig - mal funktioniert es, mal nicht, vor allem read() macht Probleme, weniger das write() :-/ Merkwürdig... Aber was wäre das Leben ohne Rätsel, die gelöst werden wollen, dann wären die Erfolgserlebnisse auch kleiner in diesem Fach... Mal schauen, ob ich zum Ende des Studiums alle roten Kreuze in Eclipse, also die Fehlermeldungen, beseitigt haben werde. :-) Bildungsstreik: Ein Teil der Betriebswirte hätte am Samstag Morgen im Audimax eine Klausur in Investition und Finanzierung schreiben sollen, wurde aber aufgrund des Bildungsstreiks der Universitäts-Studenten, die den Raum besetzten, in einen anderen Hörsaal verlegt, was nicht nur den Studenten, sondern auch der VWA-Geschäftsführung Stress brachte, weil die Sitznummern etc. nicht mehr stimmten. Dennoch: Auch wenn Viele meckern und Meinungen haben wie „Faule Studenten, feiern, hängen rum und schlafen jetzt noch im Audimax“ - von mir Daumen hoch! Vielleicht werde ich in meinem zukünftigen Leben auch wieder eine Präsenz-Fachhochschule oder Universität verstärken (einige Semester BWL an der Universität des Saarlandes habe ich ja bereits hinter mir).

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

XML-Erfolgserlebnisse

Am Wochenende hatten wir die ersten XML-Vorlesungen bzw. Übungen. Diese Reihe wird folgende Inhalte haben: XML, DTDs, Namespaces, XML Schema, XPath, XSLT, XQuery, evtl. SAX. Die Folien sind die gleichen wie für die Universitäts-Studenten, jedoch etwas gekürzt, da wir acht Veranstaltungen haben, die Uni zwölf. Die Literaturempfehlungen sind alle auf englisch, aber man wird sicher auch ohne diese vielen dicken Fachbücher durch diese Veranstaltung kommen. Meine Vorkenntnisse waren in zwei Folien abgehakt, aber die Übungen waren unerwartet leicht im Gegensatz zur Vorlesung am Vortag - ein paar kleine xml- und dtd-Dateien waren zu erstellen. An dem nächsten xml-Wochenende wird dann Schema an die Reihe kommen. Im Gegensatz zu java-Programmieren fällt das wohl den meisten nicht so schwer. Wir benutzten zur Abwechslung auch die Computerräume der Universität, dort ist das kostenpflichtige oXygen installiert, mit dem wir arbeiten können. Nicht das beste, aber eine günstige Alternative für die Uni, zumal es auch auf Linux läuft. Wer einen USB-Stick dabei hatte, konnte die erstellten Dateien gleich zur weiteren Verwendung zu Hause auf diesen laden. Hierfür wurde Altova xml Spy erwähnt, das muss ich mir aber erst einmal anschauen.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Programmieren – eine unendliche Geschichte / Bildungs-Chaos

Neuer Professor – neues Glück. Im Gegensatz zu manch anderem Dozent hat er bereits alle Folien, Übungen usw. vorbereitet und zum Downloaden ins Netz gestellt. Inhalte des Skriptes der Uni, deren Inhalte bei uns etwas gekürzt werden: Algorithmen für Sortieren, Schlangen, Suchbäume, Komplexität, Datentypen, Stacks, objektorientiertes Programmieren, Fehlerbehandlung, Hashing, Java Applets, graphische Benutzeroberflächen Fängt man damit nicht normalerweise an? Wurden hier die Lehrpläne des ersten und des vierten Semesters verwechselt? Jetzt kommt das, was ich an der Uni Osnabrück gelernt hatte, um überhaupt erst zu verstehen, was wir in den ersten drei Semestern gemacht haben. Also noch einmal mit den Vorlesungen des Prof. Vornbergers zu „Algorithmen“ beschäftigen, die Inhalte habe ich noch lange nicht verinnerlicht. Im Gegensatz zum Beginn weiß ich jetzt aber, was ich suche. Sowas wie Überlauf, Zweierkomplement, Binärzahlen, womit die Uni-Vorlesungen anfangen, hat man uns nie erklärt. Unser neuer Professor erklärt auch an der Tafel, wie z.B. MergeSort funktioniert, fährt aber sehr schnell fort. Zwei Semester habe ich damals gebraucht, um überhaupt zu merken, was mir fehlte. Die vielen angeblichen Anfängerbücher wie „Java ist eine Insel“ fangen meiner Meinung nicht am Anfang an. Man bekommt Code hingeworfen, den man aber nur versteht, wenn man z.B. weiß, was Bubble Sort ist. Wer noch nie von Rekursion, verschiedenen Sortierverfahren, Listen oder Schlangen etc. gehört hat, ist erst einmal aufgeschmissen, da helfen kaum Bücher zum Programmieren lernen. Das Abi ist bei den meisten von uns schon länger her, die Studenten, die zweistellige Noten hatten, waren diejenigen, die vorher schon Programmieren konnten. Meine Note war immerhin in den besseren 50%, sogar mindestens einen Fachinformatiker Systemintegration habe ich hinter mir gelassen. Es wird also langsam besser. Aber als Versuchskaninchen bin ich ja geübt. In der Schule kam dreimal die französische Revolution, dafür das Dritte Reich erst in der 11. Klasse, wer vorher abging, hat also nie etwas davon gehört (kam vor). Später habe ich als einer der ersten Jahrgänge Kauffrau für Bürokommunikation gelernt, dort haben wir Maschinenschreiben nicht an der Schreibmaschine, sondern mental gelernt (A = linke Hand, kleiner Finger...) Wir durften in der Berufsschule nicht am Maschinenschreib-Unterricht teilnehmen, hatten aber alle gute Noten, weil wir damals schon E-Mail hatten, was Anfang der 90er noch nicht selbstverständlich war, und wir auf das große Werkgelände und Zweigstellen verteilte Mädels haben uns während der Arbeit Mails geschrieben. Die Word-Lehrerin hatte vorher Schreibmaschine unterrichtet, und musste sich extra für uns einen PC kaufen und war uns also immer einen Mittag voraus (bzw. einige Schülerinnen ihr). Wenn man liest, was Bologna bewirkt hat, kann man nur sagen, ziemliches Chaos. Und dazu noch "Bildung ist Ländersache". Am Wochenende kam ein Bericht über Nordrhein-Westfalen, wo ab der ersten Klasse schon Englisch gelehrt wird. Dorthin darf man als Eltern mit Kindern in höheren Klassenstufen besser nicht umziehen. Da kommt es auf das bißchen Programmieren auch nicht mehr an. Allerdings nervt mich die schlechte Note (8 Punkte), die auch noch mit 10 Credit Points gewichtet wird. :-( Mal sehen, was am Wochenende in xml kommt...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Weiterer Weg nach VWA? / Vorlesungen diverser Hochschulen

Zur Abschlussprüfung 2011 sollen wir uns schon bis zum 30. November anmelden. Außerdem sollen wir das Abiturzeugnis und Unterlagen zur Berufserfahrung beifügen. Nanu, es gibt doch auch Leute, die ohne Berufserfahrung oder Abitur zugelassen wurden? Von anderen VWAs habe ich zumindest noch nie gehört, dass es dann Probleme bei der Zulassung zur Prüfung gab, wenn die Noten an sich in Ordnung waren. Vielleicht will man sich schon für den Bachelor vorinformieren? Dort gibt es Gerüchten nach doch eine Mindestnote für Betriebswirte und für uns Wirtschaftsinformatiker gar keine Möglichkeit. Es wurden zwar Bachelor of Arts und Business Administration, Essen und Akad genannt, aber ich befürchte, er meinte BA Hessen und Avans, die bereits bekannten Möglichkeiten. Einen Bachelor of Science hat ja bisher keine einzige VWA in Deutschland im Angebot, und Nachfragen bei der XING-VWA-Alumni-Gruppe haben auch nichts gebracht, weil die Mitschreiber dort alle den Bachelor in Hessen oder Holland gemacht haben. Also genau wie ich von Anfang an vermutete. Ich selbst will aber sowieso einen Bachelor of Science, am liebsten in Informatik. Es sei denn, es findet sich eine FH, die wirklich zwei bis drei Semester in Wirtschaftsinformatik anerkennt. (Ja, ich weiß, Uni-Informatik hat soviel mit Computern zu tun wie Paris Hilton mit Reich-Ranicki.) Ich habe mal wieder angefangen, mir Vorlesungen im Netz anzuschauen, u.a. Datenbanksysteme der Universität Osnabrück, von dem von mir bereits positiv erwähnten Prof. Dr. Oliver Vornberger: http://www.lernfunk.de/Main/Datenbanksysteme09 Wer ihn nicht versteht, sollte Abstand von einem Studium der Informatik, Elektrotechnik, Mathematik und Co. nehmen. Bei den Uni-Vorlesungen im web merkt man aber schnell, dass diese schnell sehr mathematisch und abstrakt werden, Hoare-Kalkül und Co. lassen grüßen. Ein paar FH-Skripte und mehrere Propädeutikum-Skripte für Mathematik habe ich auch heruntergeladen, aber noch nicht näher angeschaut. Bei den Datenbanken in Osnabrück bin ich auch erst bei der vierten Vorlesung. In einer der Einleitungen erzählt der preisgekrönte Professor von heutigen mp3-Sammlungen, was bei den Eltern der Studenten die CD- und bei den Großeltern die Schallplatten-Sammlung war. - Hey?! Ich habe auch noch Schallplatten – so alt bin ich auch wieder nicht! Eine Klassenkameradin hat zwar einen 19jährigen Sohn, aber auch keine Enkel, die schon mp3-Sammlungen haben. Es gibt dort auch Versuche mit facebook, wo Studenten, die gleichzeitig online sind, zum Vorlesungsstoff chatten können und ein classroom-quiz mit Handy (Bluetooth) im Saal, damit die Studenten „wieder wach werden“. Das nenne ich mal die Uni der Zukunft. Bei der LMU München gibt es aber auch interessante Vorlesungen: Betriebssysteme, Rechnerarchitektur... Daneben sind auch noch die Uni Tübingen, die TU Clausthal und andere Universitäten mit Videos im Netz präsent (leider wenige Fachhochschulen?). Und Skripte diverser Hochschulen gibt es auch zuhauf, so viel kann man gar nicht lesen. Da bekommt man mal wieder Einblick in die staatliche Hochschul-Landschaft – Vorlesungen, die nur alle zwei Jahre stattfinden mit 157 Teilnehmern (Datenbanken), zwei, drei Klausuren an einem Tag (LMU München, wobei die Professorin meinte, sowas könne man nie ganz vermeiden, aber sie versuche, zu schieben), Vorlesungen zur gleichen Zeit, Übungen mit begrenzter Teilnehmerzahl, in die nicht alle interessierten Studenten hineinkommen – es liegt nicht immer am berühmten Studentenleben, wenn man nicht in der Regelstudiendauer fertig wird. Wir Trierer haben wohl doch kein Monopol mit Vorlesungen von Weihnachtsmännern, sogar Star-Trek-Vorlesungen habe ich schon gefunden (Zweibrücken). Trotzdem bekomme ich fast wieder Lust auf ein „normales“ Präsenzstudium - wenn da die Anwesenheitspflichten und Höchststudiendauern nicht wären (und die 20jährigen Kommilitonen). Medieninformatik wäre auch interessant, aber das wird bei vielen mit Webdesign gleichgesetzt. Es gibt auch designlastige Studiengänge, in Bielefeld muss man sogar eine Mappe abgeben. Hier in Zweibrücken ist aber mehr Informatik inbegriffen. Naja, ich habe ja mindestens bis 2011 Zeit, mich zu entscheiden, die VWA mache ich auf alle Fälle fertig. Umsonst war sie sicher nicht, in Programmieren hätte ich im Bachelor bestimmt alt ausgesehen, und vor allen Dingen im Fernstudium ohne oder mit wenig Präsenzen. So werden mir manche Dinge im Studium sicher leichter fallen, selbst wenn es noch einmal drei, vier Jahre dauert, schließlich interessieren mich die Inhalte ja auch. In der Prüfungsordnung für Wirtschaftsinformatik bei der Universität Saarbrücken stehen elf Semester Höchststudiendauer, manche Prüfungsordnungen schweigen sich ganz aus. In diesen Studiengang kann man sich ein paar Semester auch in Teilzeit immatrikulieren, was aber nur heißt, dass man weniger Klausuren schreibt, nicht, dass die Vorlesungen auf Teilzeit-Arbeitnehmer zugeschnitten sind. To be continued... :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Systemsoftware / Lebenszyklus von IT-Systemen +

Nach viel Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften und Recht bin ich froh, im vierten bis sechsten Semester endlich hauptsächlich Informatik machen zu können, schließlich bin ich deswegen an der VWA. An diesem Wochenende gab es Vorlesungen in Systemsoftware. Dieser Themenkomplex beinhaltet laut Website: Grundsätzlicher Aufbau moderner Computer, Betriebssysteme, Dateisysteme, Synchronisation und Kommunikation, Grundlagen der verteilten Systeme. Nebenbei wird hier noch dafür gesorgt, dass wir die Englischkenntnisse auffrischen, da die Folien für diese Vorlesung in englisch verfasst sind. Dafür haben sicher die meisten hier mehr Vorkenntnisse als in Programmieren. Als aufstrebender Linux-Jünger warte ich praktisch seit 2008 auf genau diese Vorlesung. Praktisch sah das erst einmal so aus, dass eine kleine Einführung gegeben wurde über verschiedene bekannte Betriebssysteme (Windows, Linux, Mac) und der Professor sich anstiften ließ, den Prozess winlogon.exe zu killen, woraufhin Windows (in der VM) natürlich abstürzte. Es fielen Begriffe wie das Mooresche Gesetz, dessen vermutliche Grenzen, Kühlung, Energieverbrauch, Dualcore, Quadcore, etc. (Sinngemäß: „Irgendwann brauchen wir dafür aber soviel Energie, dass der ganze Ozean verdunstet, das macht man nicht so oft.“, „Dann wird wohl jeder Buchstabe in Word seinen eigenen Prozessor besitzen.“) Es folgte u.a. eine Vorführung mit einem kleinen Hello-World-C-Programm und Analysieren der Speicheradresse des Main-Programms. Zum Schluss wurden wir mit den Worten entlassen: „Sie haben keine Ahnung, und das ist ein guter Zeitpunkt, hier für heute Schluss zu machen. Wir sehen uns im Januar.“ Jetzt warten wir gespannt auf die Folien für die vergangene und nächste Vorlesung, die im Downloadbereich veröffentlicht werden sollen, ebenso wie Literaturempfehlungen. Der Wirtschaftsinformatik-Teil „Lebenszyklus von IT-Systemen“ wurde inzwischen mit einer Klausur beendet. Gut, wenn man „gezwungen“ wird, etwas zu tun, z.B. durch einen Kommilitonen, der nach etwas fragt oder anrufen will. Ich habe mich vorher noch mal in die Folien vertieft, um abends schlauer zu sein. Manche Themen wie ARIS oder Data Dictionary waren doch umfangreicher, als ich dachte. Bin mal gespannt auf das Klausur-Ergebnis, mein Gefühl ist ganz gut..

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirtschaftsinformatik - Lebenszyklus von IT-Systemen - Inhalte

Der erste Teil der Wirtschaftsinformatik im vierten Semester befasst sich mit „Entwicklung, Pflege, Wartung, Weiterentwicklung von betrieblichen Informationssystemen“. Es werden vermittelt bzw. vertieft: Projektblöcke und Meilensteine, Querschnittsaktivitäten, verschiedene Erhebungs- und Erfassungsmethoden, Darstellungs- und Beschreibungsmethoden, Testmethoden, Entscheidungstabellen, ARIS, Data Management Systeme. Vorausgesetzt wurden bereits für das Modul „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“: Grundlagen von Hardware und Software, Betriebssystemen, Betriebsarten von Computern, von Zahlensystemen und Codes. Von ursprünglich 31 Leuten sind übrigens nun laut Professor noch 23 eingeschrieben, ergibt bei den Informatikern also eine Fluktuation von ca. 26%. Eigentlich relativ wenig für eine so lange nebenberufliche Weiterbildung, wenn man es mit den Abbrecherzahlen anderer Institute vergleicht. Einer der Schwerpunkte bildet wie geschrieben ARIS - das Konzept, das Geschäftsprozessmodell, die Organisations-, Daten-, Funktions-, Steuerungssichten, Leistungsarten etc. Relativ spontan wird entschlossen, dass ein Kommilitone, der das auch in der Praxis einsetzt, einen Vortrag hierüber halten wird. Er ist sicher einer der wenigen, die in einem so großen Unternehmen arbeiten, das die gelehrten Vorgehensweisen annähernd so einsetzt. In der Praxis wird ja nicht nur stark auf die Kosten geachtet, sondern oft auch nicht so langfristig geplant, z.B. bei Aktiengesellschaften, wo wegen Dividenden oder GF-Boni nur auf den folgenden Jahresabschluss geschaut wird. Ein Student meinte auch sinngemäß: „Wer weiß, ob eine Firma in zehn Jahren überhaupt noch besteht, und ob die GF ein Projekt in Auftrag gibt, das sich erst in ein paar Jahren amortisiert...“ Aber so ist das mit der Theorie und der Praxis, wo kämen sonst Begriffe wie XP (Extreme Programming) her, Qualitätssicherung wird oft nur zwischen Tür und Angel erledigt, auch die zwölf vorgestellten Blöcke und Meilensteine mit x Beteiligten sind wohl in der Form in der Praxis gar nicht so oft in dieser Konstellation anzutreffen. Es wurde auch wieder Bezug genommen auf die in der Einführung besprochene Fallstudie der Hamburg-Mannheimer-Versicherung - Optimierung der Kundenschnittstelle. Dort wurde eine zentrale Datenbank geschaffen, um alles aus einer Hand für den Kunden erledigen zu können („one face to costumer“). Die fallabschließende, spartenübergreifende Erledigung der Kundenanfragen, Versicherungsanträge oder Schadensmeldungen konnte dann öfter und schneller direkt von einem Bearbeiter im Kundenservicecenter erbracht werden, was Vorteile für Kunden, Unternehmen, Mitarbeiter des Callcenters und des Vertriebs hatte. Zwar gibt es wie überall auch Nachteile, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Im fünften und sechsten Semester bekommen alle Gruppen die gleiche Aufgabe, mit vorgegebenen Budgets zwei Projekte durchzuführen. Abgeschlossen werden diese mit Präsentationen und Diskussion, da es auch Abweichungen von den Vorgaben, die nicht als endgültige Lösungen gelten sollen, geben kann. Ein Student erwähnte beispielsweise, dass in seiner Firma auch Previews gemacht werden. Ein weiterer fragte, ob man fiktive externe Firmen engagieren kann oder was wäre, wenn man einen Sozialplan beachten müsse bei Wegfall von Arbeitsplätzen oder Versetzungen innerhalb der Firma. Beim Thema Data Management Systeme (DDS) merkte ich, dass ich nicht die Einzige war, die mit dem Begriff zunächst nichts anzufangen wusste, eher schon mit alternativen Ausdrücken wie Repository. Als ich die Folien das erste Mal las, musste ich auch erst das Internet befragen. Vor den Projekten werden wir uns wohl in den Informatik-Vorlesungen noch genug mit den Themen Datenbanken, SQL, Java, XML, UML, Systemsoftware beschäftigen - da bin ich mal gespannt... Susanne-spezifisch: In der Pause hatte ich noch eine kleine Diskussion mit dem Professor, der meinte, dass die ARIS-Software nicht so einfach sei, und ich meinte, das Problem sei wohl eher die Kopfarbeit. Wenn ich die Organisations-, Funktions- und Datenflüsse im Kopf habe, könne es doch nicht so schwer sein, diese dann auch in den Rechner einzugeben. - Ich reagiere aber auch etwas allergisch auf „macht ja alles der PC“, da ich schon mitbekommen habe, dass Mitarbeiter ohne Schulung an den PC gesetzt wurden mit den Worten „funktioniert wie eine Schreibmaschine“. Und dann wundern sich die Mitarbeiter der EDV-Abteilung, u.a.. auch Mitstudenten an der VWA, warum diese Sachbearbeiter dann bei einem verschobenen Tabulator, einer anderen Icon-Farbe oder manuellen Seitenumbrüchen schon Probleme haben - ganz zu reden von Sekretärinnen, die ohne Buchhaltungskenntnisse zur Erledigung der FiBu verpflichtet werden, „macht ja alles der Rechner“. Der Professor und ich „einigten“ uns darauf, dass der Computer nur so schlau wie die Menschen ist. (Es gibt ja auch den Spruch: „Das Problem sitzt 80 cm vor dem Monitor.“) Als der Dozent dann meinte, ich sei wohl sehr wissbegierig, dass ich ARIS Express schon downgeloaded und angeschaut hätte, sagte ich, dass ich nach dem gefühlten „Vortrag“ in der letzten Vorlesung bzgl. Probleme im Projekt bei uns zwei nicht in der IT tätigen Studenten nicht unvorbereitet kommen wollte. Am Anfang dachte ich noch: Soll sich nicht so anstellen, ich habe schließlich 15 Punkte geschrieben. Aber er hat ja auch von SQL, UML, Programmierung von graphischen User-Interfaces gesprochen – Begriffe, die ich zwar kenne, mit denen ich allerdings noch keine praktische Erfahrung habe. Auch erwähnte ich, dass ich zwar beruflich nichts mit IT zu tun habe, aber durch privates Interesse z.B. an Linux und kleinen Programmier-Versuchen den Wunsch verspürte, mich mehr mit Informatik zu beschäftigen, so dass ich mich zum VWA-Studium anmeldete. Nicht laut gesagt habe ich, dass sicher auch Kommilitonen, die als Quereinsteiger in der IT tätig sind, einiges nachzuholen haben.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirtschaftsinformatik / Projekte und ein Dämpfer

Am Wochenende fanden zwei Vorlesungen in Wirtschaftsinformatik („Lebenszyklen von IT-Systemen“) statt, die uns auch auf die zwei Projekte im fünften und sechsten Semester vorbereiten sollten. Diese befassen sich mit 1.) Erarbeitung des Ganzheitlichen Grobentwurfs und des Ganzheitlichen Feinentwurfs für das Marktinformationssystem des Unternehmens U1. 2.) Entwicklung eines Informationssystems zur Unterstützung von Schwachstellen-Analysen für das Unternehmen U2. Klingt interessanter als die trockene Theorie. In den Vorlesungen gab es einige Diskussionen und Fragen zu den Erfahrungen, die die Studenten in den eigenen Tätigkeiten gesammelt haben. Als der Professor in die Runde fragte, wer Rechenzentren in der Firma hat, haben sich alle bis auf zwei gemeldet. Ich hätte dies besser auch getan. In den vielen Firmen, in denen ich bisher tätig war, gibt es ja schließlich welche, sogar in beiden, in denen ich derzeit vor Ort bin. Als der Professor mich fragte: „Sie haben sich gar nicht gemeldet“ und ich meinte, ich sei gar nicht in der IT tätig, ich sei selbständig mit einem Schreib- und Büroservice und repräsentiere den Anwender, auf den immer so geschimpft wird, sah der Professor Probleme für die Projekte. Auf die Idee, dass ich nicht gerade den Programmier-Part in einer 4er- oder 5er-Gruppe übernehme, kam ich auch schon, aber dass das solch ein Problem sei, dachte ich nicht, da ich notenmäßig ganz gut mithalte. In Wirtschaftsinformatik habe ich sogar 15 Punkte geschrieben, in Programmieren 8, es gibt wesentlich schlechtere Studenten. Als er dann noch meinen Nachbar fragte, der sich auch nicht gemeldet hatte, meinte dieser, er sei Elektroinstallateur. Als ich dann scherzhaft laut sagte: „Jetzt haben wir den Prof. S. geschockt“, sagte dieser, das habe er noch nie gehabt. - Kaum zu glauben, er unterrichtet ja nicht erst seit gestern in Unis und VWAs, vielleicht haben sich unsere Vorgänge nur besser getarnt. Von wegen, man benötige keine Vorkenntnisse, eine kaufmännische Ausbildung genügt... Eine Betriebswirt-Kommilitonin meinte auch, sie hätte angefragt, weil sie sich auch den Informatik-Betriebswirt vorstellen konnte, aber habe gesagt bekommen, es sei schwer ohne Programmiererfahrungen. - Na gut, ich habe auch gar nicht gefragt, sondern mich einfach angemeldet. Solange keine Absage kommt, bin ich drin. :-) Gerade eben (Montag Mittag) kam noch eine E-Mail eines Kommilitonen, der uns auf eine kostenlose ARIS-Version hinwies: „Natürlich ist die ARIS-Plattform insgesamt wesentlich mächtiger als ARIS-Express. Doch ich denke für einen kurzen Einblick in die Business Process Modelling dürfte es für uns ausreichend sein.“ Da kommen wieder Erinnerungen an den Samstag hoch: Prof. fragt, ob wir dieses und jenes in Informatik gelernt hätten, das wir für die Projektarbeit benötigen, und die Studis schauen nur betreten, da wir im Grundstudium nur ein paar für diese Projekte wenig hilfreiche Java-Vorlesungen im Informatik-Bereich hatten, neben viel BWL, VWL, Recht und ein paar Vorlesungen in Einführung in die Wirtschaftsinformatik. Ich muss mich jetzt doch über die Folien hermachen und mich mit ARIS beschäftigen. Mist, könnte der Prof. doch recht gehabt haben?

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Auch die letzte Informatik-Note ist jetzt da

(Virtuelle Zigarette danach ausdrück, bin eigentlich Nichtraucher) Nachdem wir uns schon gefragt haben, ob Gollum aus Herr der Ringe unsere Klausuren gefressen hat (unser Prof. unterrichtet auch Spieleprogrammierung an der Uni), sind heute morgen die Noten der Programmieren-Klausur veröffentlicht worden. Mit 8 Punkten noch nicht der Kracher, aber immerhin eine leichte Steigerung. So laaaangsam komme ich der Sache näher. Und auch der Gesamt-Durchschnitt liegt doch noch im guten Bereich. Blöd, dass zwei meiner schlechten 8-Punkte-Klausuren mit 10 Credit Points gewertet werden. Der Rest wird meist mit 4 Credit Points gewichtet, außer 6 in Rechnungswesen und VWL III und 8 in Wirtschaftsinformatik. Mal schauen, was die kommenden drei Semester bringen, jetzt kommen viel mehr Informatik-Themen. Ich hoffe nicht, dass ich dann so jammere wie andere über BWL, immerhin sind die meisten Kommilitonen entweder Informatiker oder zumindest in diesem Bereich tätig. Aber wenn ich den Einstieg ins Programmieren gefunden habe, werde ich den Rest wohl auch schaffen. Tschakka!

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Halbzeit :-)

Nachdem die drei BWL-Noten eingetroffen sind, kann ich mich wie erwartet entspannt zurück lehnen, die Halbzeit ist geschafft. In diesem Zusammenhang noch eine „Gegendarstellung“: Im Gegensatz zu meinem Blog-Beitrag, indem ich u.a. schrieb, dass das Thema „Investition und Finanzierung“ mich nicht interessiert und hoffte, der Prof werde diesen Blog nicht lesen (aber „naja, Berufsrisiko eines Dozenten, dass die Schüler sich eventuell für andere Fächer mehr begeistern...“): Ich nehme es zurück, ich habe nämlich erstaunlicherweise 13 Punkte geschrieben. War er das, der die Studenten erwischen wollte, die nicht lernen? (Die Profs, die am meisten bellen, beißen am wenigsten?“ ) Oder verwechsele ich da etwas? Die Übungen waren auch nicht von schlechten Eltern, er schrieb sinngemäß „möglicherweise anspruchsvoll erscheinen... geben Sie trotzdem nicht auf... versuchen Sie daraus zu lernen“. Ich habe nur noch Sternchen gesehen und beim Anblick des Buches gedacht: „Jetzt nicht, ich habe Migräne, Schatz.“ - Nein, war nur ein Witzchen, wer viel arbeitet, darf auch feiern und dummschwätzen – mein Motto für heute nach den unerwarteten 13 Punkten. Die Programmieren-Note fehlt noch, aber die Klausur werde ich wohl auch bestanden haben. Hier wäre der Nachschreibetermin auch erst Ende Oktober, so dass ich noch bis Ende September das Wetter genießen kann. Aber komischerweise scheint mir etwas zu fehlen, ein bißchen Informatik mit Prof. Vornbergers Algorithmen-podcast und Übungen habe ich noch gemacht sowie mehrere Aufgaben aus der Klausur vom 11. Juli., die in der Klausur selbst nicht so gut aus der Feder liefen. Happy 2CV – äh end:: Nach dem zähen Start in den ersten beiden Semestern waren im dritten Semester alle Noten zweistellig. BWL ist nun „überstanden“, das für mich interessantere VWL leider auch (und das nicht nur, weil die Klausuren zu unserer Überraschung so gut ausgefallen sind). Auch in Programmieren kommen so nach und nach einige Erkenntnisse („mühsam nährt sich das Eichhörnchen“ pflegte ein Mathe-Lehrerin in der Oberstufe zu sagen). Ja, an Programmieren habe ich noch „gute“ Erinnerungen – weil ich bei der ersten Note dachte, das seien Prozent und nicht eine Note auf der Skala von 0 bis 15. :-) Manchmal glaube ich, ich sollte vor dem Blick in die Rubrik „Scheine“ auf der Website eine Valium einführen – wenn es auch mehr positive als negative Überraschungen gab. :-) (Jetzt muss ich doch die alten Smileys nehmen, ich darf nur sechs Grafiken verwenden, sonst kann ich diesen Beitrag nicht absenden.) Vermissen werde ich wohl die unterhaltsamen Recht-Vorlesungen und den Gedankenaustausch zweier Nachbarn bzgl. Saarländer und Pfälzer (ich habe es zum Schluss erfolgreich vermieden, zwischen beiden zu sitzen, das ist genauso schlimm wie zwischen zwei Frauen, die über den Kopf hinweg tuscheln und Zettelchen schreiben). :-) Positiv ist in einem Rückblick auch zu erwähnen, dass der von vielen Frauen gefürchtete Männer-Überschuss in Informatik keinerlei Problem darstellte (zwei Frauen unter ca. 30 Studenten). Weitere Erkenntnisse: In Trier ist das Benzin teurer als im Saarland und sogar die Autobahn-Tankstelle Hochwald ist günstiger, obwohl Trier doch so nahe bei Luxembourg liegt Man lernt neue Leute kennen (nein, nicht nur Pfälzer, gemischt von SysAdmins über Brauerei-Meister bis hin zu Uni-Absolventen mit Französisch-, Germanistik- und Medienwissenschaften-Magister :-)) Das liebe Internet: Eine Kommilitonin, die ich nur vom Forum her kannte, aber nicht wusste, wie das Gesicht unter den 200 Mitstudenten aussieht, stellte sich mir vor der Wirtschaftsinformatik-Klausur vor, als sie selbst öffentliches Recht schrieb (es gibt ja nur zwei weibliche Informatikerinnen in diesem Studiengang).

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Ein Tag in den „Semesterferien“ / Webdesign für Anfänger

Nun habe ich auch einmal Kategorien angelegt - zwei Stück - bisher befassten sich ja alle Beiträge mit dem Studium, teilweise mit den Inhalten, teilweise mit dem Drumherum, aber immer noch bezogen auf das Studium oder den Beruf. Der neueste Eintrag befasst sich also hiermit: Es beginnt ganz harmlos an einem regnerischen Sommertag, an dem man sich nicht einmal mit Jacke angezogen auf den Balkon setzen mag. Ich denke mir also, es kann nicht schaden, etwas für die VWA zu tun, Programmieren z.B. oder etwas Anderes, ich habe ja einige E-Books, Skripte oder Podcasts auf der Festplatte - ein Handbuch für Fachinformatiker in zwei Auflagen, Bücher über C, C#, Visual Basic, PHP, Javascript und Ajax, Netzwerke, Linux, Excel 2007 usw. usf... Die Opera-Startseite mit neun möglichen Links ist gar nicht schlecht, aber wäre zu klein für mich... Ich kann mir mit dieser Anregung ja schnell eine Startseite für alle Browser mit eigenen Links zu E-Books basteln... Gesagt, getan. - Aber eigentlich kann ich diese ja noch ergänzen mit Vorlesungen und Informatik-Links, auch pdf, jpgs, odt-Dateien kann der Browser ja öffnen, wenn auch teilweise mit Hilfe externer Programme... Ein paar Stunden später ist schließlich der ganze VWA-Ordner - also fast der ganze Laptop – katalogisiert mit allen Dateien zu Vorlesungen (auch von fremden Universitäten), Folien, Literatur, Übungen, podcasts, zur Organisation wie Prüfungsordnungen, Vorlesungsverzeichnisse, Lagepläne, ÖPNV, Universitätsbibliothek, zu anderen Weiterbildungen, VWAs, Bachelor und Master etc. Die meiste Arbeit war daher das Umstrukturieren und teilweise Öffnen der Dateien, um zu schauen, was sich genau darin befindet. Fehlt noch ein nettes Design, Fotos und Texte... Bisher ist das Inhaltsverzeichnis einfach nur dreispaltig mit weißem Hintergrund, aber mit Ankern und Links versehen, da inzwischen gescrollt werden muss... Ich bin kein Design-Freak - wenn ich weiß, wie das Ergebnis aussehen soll, bekomme ich es hin, aber selbst entscheiden, was gut aussieht - nein, ein Picasso ist nicht an mir verloren gegangen.. Oder wie eine Website - links Inhaltsverzeichnis mit Links und Inhalt in gleichen Tab - nein, zu umfangreich... Oder mit Suchfeld? Auch nicht... Allerdings ein paar Bilder passen noch - Logos der VWAen und der Uni-Osnabrück habe ich auf der Platte (zur reinen privaten Nutzung hoffentlich erlaubt?), ebenso natürlich die Cover der E-Books (aber ich nehme nur drei Bilder der meistgeklickten Java-Bücher), ein Buch-gif hatte ich doch noch irgendwo als „Überschrift“ für die Spalte – und – ja, die Weltkarte als Hintergrund ist doch auch ganz nett... Wäre ich in der Wohnung, besonders der Küche, mal genauso ordentlich wie im Büro und auf den PCs...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

BWL-Klausuren und Erkenntnisse :)

Nachdem ich hier las, dass es nun keine Smiley-Begrenzung mehr gibt (hatte ich bisher noch gar nicht bemerkt) und ich schon länger nichts mehr von mir gegeben habe, blogge ich mal wieder kurz vor der Halbzeit (das dritte von sechs Semestern ist ja fast überstanden). BWL-Klausur(en): Was gab es Neues... Ein Klausur-Termin mit drei Klausuren in BWL - Finanzierung und Investition, Internes und externes Rechnungswesen / Controlling sowie Human Ressource Management. Dieses Mal war es ganz praktisch für mich, dass sie in einem Rutsch geschrieben wurden, obwohl ich diese Regelung an sich ziemlich kontraproduktiv finde. So konnte ich in HRM und ReWe Gas geben und hatte für mein „Angst-Fach“ F & I statt einer Stunde 1 ¾ Stunden Zeit, so dass ich zweimal rechnen konnte und bei den Wissensfragen länger nachdenken und weniger vergessen konnte (z.B. nach Rechten und Pflichten der Emittenten und Titelinhaber oder warum der interne Zinssatz nicht unbedingt geeignet als Entscheidungshilfe ist). So, und für die Smiley-Fans ein paar neue Erkenntnisse: Was ist abstraktes, theoretisches Denken am Beispiel einer Rechnungswesen-Klausur: Ein zu beschaffender Tisch für ein Luxus-Restaurant mit einer Preisobergrenze von mehreren 100.000 EUR sowie eine Berliner Luft OHG (mit Privatvermögen haftende Gesellschafter) mit Flugzeugen im Wert von je 1 Mio, die in der Gegend herumfliegen - auf so etwas kommt nur eine Ich-AG, die gerade im Lotto gewonnen hat oder ein Universitäts-Professor. Studenten-Gerede: - Wenn man einen Saarländer beleidigen will, nenne ihn Elektrogriller. - „Steht nicht so pagatorisch rum“. (Nachdem wir nachgeschlagen hatten, was das ist, und ihn fragten, was er damit aussagen wolle, kam nur ein Grinsen. Vielleicht wusste er das selbst nicht.) - Warum Männer sich in Onlinespielen als Frauen ausgeben: Ich habe unheimlich viele Waffen geschenkt bekommen, auch welche, die ich in diesem Level noch gar nicht nutzen konnte. Professoren: - BWL-Vorlesung: Kennen Sie wkw, XING und andere Plattformen? Was manche da so alles von sich schreiben... Ich bin erstaunt, was ICH alles von mir geschrieben habe. - Die Scheidungs-Barbie hatte ich hier schon mal erwähnt. (Er würde an Stelle der Firma Mattel statt dieser und jener Barbie für 200 EUR eine Scheidungs-Barbie verkaufen - die hat dann das Haus, das Auto...) - Informatik-Prof. zur Frage, ob man eine Wertetabelle bei der Lösung bzgl..„Was macht dieses Programm“ aufschreiben muss: „Wenn die Lösung auch so richtig ist, gibt es die volle Punktzahl. Wenn aber 1234 die Lösung ist und Sie ohne Wertetabelle 4567 schreiben, dann kann ich nur sagen - Narhalla-Marsch und ab“ „Umrühren fertig.“ (Anlehnend an den podcast des Prof. Dr. Vornberger, Universität Osnabrück). So, wieviele Smileys sind das jetzt? Hmm, doch relativ wenige, ich bin doch kein exzessiver Smiley-Nutzer.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Jackpot geknackt in Wirtschaftsinformatik :-)

Endlich mal den Jackpot geknackt - 15 Punkte in Wirtschaftsinformatik, und die zählen sogar mit acht Credit Points, das lange Warten auf die Note hat sich gelohnt. Wer hätte das gedacht, nach dem zähen Start im ersten und zweiten Semester ist der Durchschnitt im Moment sogar zweistellig und ein guter Abschluss doch noch in Reichweite gekommen. Da fielen die zwei Vorlesungen internes Rechnungswesen und Controlling gestern und heute gar nicht so schwer. Gelernt habe ich neben Sprüchen über Saarländer und Pfälzer auch Kostenträger-, Kostenstellenrechnung und Kostenarten. Wie ich gesehen habe, baut das Buch für Investition und Finanzierung auch teilweise Brücken zum Rechnungswesen. Jetzt müsste ich endlich richtig einsteigen mit dem Lernen, obwohl ich genau nächste Woche viel zu tun haben werde. Seit Ende der Woche kommen schon Mails von einem Kommilitonen zum Austausch von Übungen bzw. Ergebnissen. Dummerweise hat er Programmieren und Finanzierung gemacht, während ich mich mit Rechnungswesen und Human Ressource Management beschäftigt habe. Programmieren muss noch etwas warten, zwischen den BWL-Klausuren und der Programmiersprachen-Prüfung liegen auch zwei Wochen. Aber nächste Woche ist ja auch ein Feiertag enthalten, das wird schon. Vor der VWL-Klausur habe ich zu einem nervösen Kommilitonen gesagt: „Um 12.00 Uhr ist es vorbei – so oder so.“ Jetzt will ich es aber eher so als so, um meinen Schnitt nicht verderben. Hoffentlich wird mir dann in den Semesterferien nicht langweilig werden.

Susanne Dieter

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BWL-Klausuren und Gedanken einer VWA-Studentin

Da liegt es nun vor mir, das soeben besorgte Buch „Finanzwirtschaft des Unternehmens und Kapitalmarkt“ von Franke / Hax und starrt mich an. Ich schaue freundlich zurück. Für „Investition und Finanzierung“ muss ich wohl am meisten tun für den Dreierpack Klausuren Ende Juni... Externes, internes Rechnungswesen und Controlling (die Klausur mit der höchsten Wertung) kenne ich noch u.a. vom angefangenen Universitäts-BWL-Studium. Die vom Prof. empfohlene Variante, als Studenten sich über die Menge der Folien beschwerten, einfach einen Stapel herauszureißen, bis es passt, werde ich aber besser nicht anwenden. (Übrigens „schlaue“ Kritik, denn man kann durchaus auch die gleiche Menge Stoff in die Hälfte der Folien packen ohne Übungen, Beispiele, Stand der Veranstaltung und durch Kürzerfassen allgemein.) Aber das versucht wohl jede Studenten-Generation aufs Neue, ebenso wie feilschen um Pausen und Ende. (Wir haben ja nicht 1,5 Stunden, sondern 2 bis 2,5 Doppelstunden Freitags und Samstags.) Das M am Anfang und E am Ende (Mut zur Lücke) ist wohl doch anders gemeint... Da habe ich mich wieder zu langen Sätzen und Klammern hinreißen lassen, aber ich lasse das jetzt mal stehen. Oder soll ich mal mit Fußnoten anfangen...? Nö, war ein Scherz... Human Ressource Management erschließt sich dagegen auch fast von alleine, mit Hilfe der Folien und vielleicht ergänzender Literatur wie dem berühmten Wöhe oder des Netzes - Nein, Wikipedia alleine traue ich nicht, wer weiß, was manche Leute da so reinschreiben, wenn sie morgens mit dem falschen Fuß aufgestanden sind oder vom Radiowecker zum 1.000 Mal mit dem gehassten Sommerhit des Jahres geweckt worden sind... Investition und Finanzierung interessiert mich auch am wenigsten von den drei Fächern, so dass ich das Buch nur aus der Bücherei geliehen habe, sonst dient es doch nur später als Staubfänger und um wichtig auszusehen im Regal. Für letzteres habe ich aber schon u.a. den Wöhe, VWL und „Java ist eine Insel“... Der Prof. hat schon Übungen ins Netz gestellt - viel zu rechnen. Es steht auch sinngemäß dabei „geben Sie nicht auf, versuchen Sie es wenigstens, wenn Sie nicht zu einer Lösung kommen. Wir besprechen es dann beim Repetitorium.“ Der ReWe- und Controlling-Dozent wird auch Fragen stellen, bei denen er sehen will, ob man es verstanden hat, z.B. aus einer Uni-Klausur im Internet (habe ich schon mal erwähnt, dass ich ein Fan des Internets bin :-)): „Bitte erläutern Sie, welche Unternehmen ihren handelsrechtlichen Einzelabschluß um einen Anhang ergänzen müssen. Gehen Sie bitte des weiteren überblicksartig darauf ein, welche Funktionen der Anhang erfüllt und welche Angaben der Anhang enthalten muß oder kann.“ Hoffentlich liest das der Investiton und Finanzierung-Prof. nicht – hmm, naja, und wenn, Berufsrisiko eines Dozenten, dass die Schüler sich eventuell für andere Fächer mehr begeistern... Andererseits wird das wohl gar nicht so schwer, wenn man es mal verstanden hat, viel auswendig lernen muss / kann man in diesem Fall wohl nicht... Wenn ich immer soviel Zeit mit Lernen verbringen würde, wie mit dem Denken an das Lernen sollen oder in Foren lesen bzw. schreiben, müsste ich überall 15 Punkte haben... Aber ich sitze hier im Büro und habe nicht so viele Ablenkungsmöglichkeiten wie zu Hause. O.k., einen DVB-T-USB-Stick und „Neues aus der Anstalt“ = die Kabarettsendung habe ich auch auf dem Laptop. Letzteres habe ich über iTunes geladen, das ich mir wegen der Informatik-Vorlesungen diverser Unis heruntergeladen hatte. Die Anschaffung eines iPods plane ich auch in Zukunft nicht. Eigentlich sollte ich den Schwung der guten VWL-Noten nutzen, auf die Wirtschaftsinformatik-Note warte ich auch noch sehnsüchtig, habe aber ein gutes bis sehr gutes Gefühl. Das Glück ist mir / uns auch hold im Moment, denn mit Umstellung auf die neue Prüfungsordnung und der Unklarheit, was mit der ersten Programmieren-Note geschehen soll, wird so verfahren, dass die bessere der beiden Klausuren aus dem ersten und dritten Semester gewertet wird. Da ich endlich den Leuchtturm der Java-Insel sehe und der Nebel sich lichtet, glaube ich auch, hier meine Note verbessern zu können. Außerdem werden wir dann Mitte Juli bis September Semesterferien genießen können, die einzigen im Jahr außer Weihnachten und Neujahr; BWL ist dann auch geschafft, danach folgt nur Informatik, Wirtschaftsinformatik und IT-Recht. Mal schauen, ob ich dann genauso jammere wie die Leute ohne kaufmännische Ausbildung in den Wirtschafts-Fächern, schließlich habe ich hier ja keine Berufserfahrung, nur private Spielereien am PC...

Susanne Dieter

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Vorlesungsverzeichnis 4. Semester und Studienplan für Informatik-Betriebswirte

Endlich herrscht Klarheit, was nach der neuen Prüfungsordnung im Hauptstudium auf uns zukommen wird (insgesamt 60 Credit Points): 4. Semester: Vorlesungen: - Wirtschaftsinformatik - Systemsoftware - Programmiersprachen - XML-Technologien - IT-Recht Klausuren: - Wirtschaftsinformatik - Lebenszyklen von IT-Systemen - Wirtschaftsinformatik - Projektmanagement Klausuren 5. Semester: - Elektronischer Geschäftsverkehr, inkl. Ebay - Urheber- und Wettbewerbsrecht im Internet - Programmierung - XML - Systemsoftware - Datenbanken Klausuren 6. Semester: Abschlussprüfungen :-) Falls es jemanden interessiert, im Grundstudium waren folgende Leistungen zu erbringen (insgesamt 60 Credit Points): BWL - Einführung - Marketing - Strategisches Management - Internes und externes Rechnungswesen, Bilanzierung, Controlling - Investition und Finanzierung - Human Ressource Management VWL: - Grundlagen - Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - Geldpolitik Recht: - Privatrecht, BGB, Kaufverträge Informatik: - 3 Semester Programmiersprachen (Java) Wirtschaftsinformatik: - Einführung

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Wirklich empfehlenswerte Algorithmen-Vorlesungen im Netz

Ich glaube, für mich den Stein der Weisen gefunden zu haben, nämlich im podcast: Algorithmen, Wintersemester 2008/2009, Universität Osnabrueck Prof. Dr. Oliver Fornberger itunes, facebook oder am einfachsten hier: http://www-lehre.inf.uos.de/~ainf/2008/index.html Vorteil: Algorithmen anhand von Java verständlich erklärt Nachteil: 28 Teile à 1,5 Stunden Auf den Seiten der Universität gibt es viel zu sehen, auch für externe Hörer - Live-Übertragung, mp3, mp4, Flash-Video, Aufzeichnungen live, auf itunes oder in facebook (kenne ich nicht näher), Skripte als html und pdf, Übungsblätter, Klausuren, Lösungen, Forum und Mailingliste sowie Newsletter für externe Hörer. - Habe ich schon mal erwähnt, dass ich die Erfindung des Internets für eine geniale Idee halte? :-))) (Aber auch unsere Profs und deren Klausuren und Tätigkeiten an der Uni sind im Netz zu finden.) Vielleicht ist es auch aus der Not heraus entstanden, denn zu Beginn jeder Vorlesung fragt der Prof., ob der Saal mit der Außenwette ihn hört (zweiter Saal der Uni in einer anderen Straße mit Studenten, die offenbar nicht mehr in den Raum passen). Hier werden z.B. in einer ganzen Vorlesung die Schleifen erklärt, zwei Vorlesungen werden für Arrays und zwei für Objektorientierung verwendet, eine ganze für Listen oder eine für Sortierungen (Greedy, Bubble Sort und Merge Sort), dazu hatte unser Professor gar keine Zeit. Alles so ausführlich, dass ich viele Lücken schließen konnte. Kein Wunder, dass diese Vorlesung bei itunes ganz vorne im Ranking steht, laut Professor gibt es 1.000 externe Hörer. Sowas muss doch gefördert werden, also werde ich direkt einmal den Fragebogen ausfüllen. Hoffentlich werden andere Hochschulen, vor allem die Fernuni Hagen und andere Fernstudien-Anbieter, so etwas in Zukunft ebenfalls anzubieten. Für die Universität Osnabrück wäre das doch auch eine gute Finanzierung, wenn sie Zertifikate an externe Studenten vergeben könnten (wie z.B. die Fernuni Hagen oder die HFH). Ähnlich scheinen auch viele der anderen externen Hörer zu denken, von denen ca. 100 den Fragebogen ausgefüllt haben, als die Evaluation 2008 im Netz erschien (vielleicht auch für andere Hochschulen oder Studenten im Bereich Erwachsenenbildung / e-learning interessant): http://www-lehre.inf.uos.de/~ainf/2008/evaluation/evaluation-extern.pdf Die Feststellung „Ich hätte viel von einem Besuch der Live-Veranstaltung profitiert“ bestätigen nur weniger als 30% mit „Stimmt sehr“ oder „Stimmt ziemlich“, ein Viertel gibt auch an, Student zu sein. Die anderen Vorlesungen in itunes, die ich geladen hatte, behandelten mehr Beweise, Korrektheit usw., das interessiert mich im Moment wenig, wir programmieren eher praktischer, z.B. Discounter-Abfragen, wer derzeit das günstigste Hanuta anbietet. :-) Ich bleibe aber dran, es folgen ja schließlich noch viele Semester. Nach einem Dutzend Vorlesungen mit Auslassungen (aber noch vor Bearbeitung der Übungen) dachte ich eigentlich, dass sich die Lücken schließen und ich aus der Ferne den Leuchtturm der Java-Insel sehe. Meine eigenen Programme funktionieren (meistens), aber der Code des Professors, in den wir eine Abfrage schreiben sollen, erscheint mir derzeit noch etwas rätselhaft... Z.B. import java.util.ArrayList - was machen diese utilities? Mal schauen (im Netz natürlich), meine Programme funktionieren auch ohne - Ah, o.k., viele Wege führen nach Rom... Und die Methode, die wir füttern sollen, die den String produkt zurückliefert, ich will aber doch den günstigsten Preis und Anbieter für Hanuta...? Oder soll ich doch eine eigene Methode für die Abfrage schreiben? In die Main-Methode soll die ja sicher nicht, immerhin wollen wir objektorientiert programmieren... Fragezeichen über Fragezeichen... Vielleicht bringt eine darüber Nacht schlafen wieder mal eine Erkenntnis, die besten Ideen kommen zu den seltsamsten Zeiten... Für die Klausur sehe ich dennoch nicht so schwarz wie beim letzten Mal im ersten Semester, inzwischen fühle ich mich sicherer. Dort muss ich wohl auch nicht vorgegebenen Code vervollständigen, sondern eher kleine Programme selbst schreiben oder Fehler in vorhandenen Programmen suchen bzw. sagen, was diese Programme machen. Jedenfalls habe ich hier mit meinem neuen Monitor (22“ Widescreen), der meinen fünf Jahre alten 15“-Zoller ersetzt hat, schon mal beste Voraussetzungen, um zu programmieren. :-) Nebenbei gab es schon lange keine Linux-Versuche mehr mit kaputten Grubs oder Partitionstabellen oder andere peinliche Pannen. :-) Dazu muss ich auch noch die drei BWL-Klausuren Ende Juni im Auge behalten, der Termin kommt auch unaufhörlich näher...

Susanne Dieter

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VWL - erledigt und Ergebnisse

Der VWL-Professor (oder seine wissenschaftlichen Mitarbeiter?) waren schnell – immerhin waren je drei Klausuren von ca. 200 Studenten zu korrigieren, die am 04. April geschrieben wurden. Er ist gleichzeitig der Studienleiter der VWA und macht das "nebenbei" - neben seiner Tätigkeit an der Universität Trier. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn – dreimal zweistellig (auf der Skala von 0 bis 15) - und das, obwohl ich gerade bei VWL-Grundlagen I (Preiselastizität etc.) dachte, sie sei wesentlich schlechter, wenn nicht sogar nicht bestanden, nachdem ich Mittags mein Buch zur Hand nahm. Dass die anderen beiden Klausuren (hauptsächlich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Sozialversicherungen sowie Geldpolitik) gut waren, dachte ich mir allerdings, die Themen interessieren mich ja auch mehr als BWL. Wenn ich auswählen könnte, würde ich hier lieber VWL als BWL machen, aber was will man beruflich mit VWL anfangen, Chef-Volkswirt beim BDI? :-) Oder bei VW – die sind ja sehr spendabel, auch gegenüber ihrem Betriebsrat (Brasilien, Hartz), nur die weiblichen Dienstleistungen benötige ich nicht. :-))) Mal schauen, wann die Noten von Wirtschaftsinformatik von Mitte März kommen, da habe ich auch ein sehr gutes Gefühl. Vor allem nett, dass im September zu Beginn des 4. Semesters gleich die Nachschreib-Termine liegen, für diejenigen, die nicht angetreten oder durchgefallen waren. D.h., wer alle Scheine hat, muss im September nicht zur Uni. Allerdings befürchte ich (da der Vorlesungsplan für die Informatiker noch nicht vorliegt), dass wir dann die gleiche Stundenanzahl in einem Monat weniger absolvieren müssen, also mehr Tage nach Trier fahren müssen. Mal schauen...

Susanne Dieter

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Programmiersprachen / Vorlesungen als podcast

Während der letzten zwei Semester hatten wir nur sporadisch, ca. fünfmal pro Semester, Vorlesungen in Java-Programmierung, so dass ich eine Weile lang nichts getan habe zugunsten anderen Klausuren. In der Zwischenzeit haben sechs Vorlesungen der RWTH Aachen „Programmierung für Alle“, die sich an das Buch „Java von Kopf bis Fuß“ halten, den Weg auf meinen Rechner gefunden. Eine gute Wiederholung, ein bißchen neuer Stoff und 20 Minuten anschauliche Erklärungen zur Rekursion, die mir jetzt besser einleuchtet. Nebenher habe ich die dort besprochenen Programme in Eclipse eingegeben und ausprobiert, da man hier ja komfortabel auf „Pause“ klicken kann im Gegensatz zu einer Realtime-Vorlesung. Diese Art zu lernen gefällt mir besser als Bücher lesen, hoffentlich wird so etwas in Zukunft häufiger angeboten als Ergänzung, wer weiß, was ich in den nächsten Jahrzehnten noch lernen will. :-) Mein neuer Fernseher hat auch einen PC-Eingang, dann kann man sich abends statt des Tatorts Vorlesungen anschauen, und wenn man dabei einschläft, kann man vielleicht trotzdem etwas lernen, angeblich gab es ja schon wissenschaftliche Erkenntnisse, dass man im Schlaf lernen kann. :-) Da werde ich neidisch auf die vielen Angebote und schwelge in alten Erinnerungen an meine Präsenzstudium-Zeit Mitte der 90er an der Universität des Saarlandes (BWL). In Aachen gibt es heute eine eLearning-Plattform mit Forum und Allem, was dazu gehört, sowie Übungen, die dort jede Woche angeboten werden, zum Herunterladen vor den Übungen im Hörsaal, die von den Professoren und Hiwis korrigiert werden. In der VWA muss man sich schon eher alleine um Übungen kümmern, außer in den Repetitorien werden die meisten Vorlesungen als Monolog des Dozenten gehalten, wenn auch oft unbeabsichtigt, wenn die Studenten wenig Fragen haben oder sich wenig beteiligen. Wir haben in der letzten Informatik-Veranstaltung auch wieder Übungen bekommen, dieses Mal in Form einer Probeklausur, also ohne PC auf dem Papier. Im Gegensatz zur richtigen Klausur konnte man sich aber mit dem Nachbar besprechen, es lief ganz gut bei mir, besser als in einigen anderen Veranstaltungen vorher, wo u.a. ein objektorientierter Kuhstall Fragezeichen aufleuchten ließ (Ställe mit Boxen, Kühen, Rindern und Nachkommen, mit Abfragen, z.B. wer die meisten Nachkommen gezeugt hat). Eine der Übungen der letzten Woche war wieder realitätsnäher für Otto Normalstudent: Eine Angebotsliste von Discountern erstellen und die jeweils günstigsten Angebote heraussuchen. Dazu noch eine Übung „Was macht dieses Programm?“, und schon ist man drei Stunden beschäftigt.

Susanne Dieter

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Informatik-Betriebswirt oder Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt...

... das ist hier die Frage, denn nach der Neuregelung der Studienordnung heißt der Abschluss „Informatik-Betriebswirt (VWA)“, Da wir aber nach dem alten Modell angefangen haben, können wir auswählen, welchen Abschluss wir haben wollen. Schwierig, aber wenn es die einzigen Probleme bleiben im Verlauf der sechs Semester, kann ich mich wohl glücklich schätzen... Pro und Contra Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt: + Wir haben ziemlich viel Wirtschaftsinformatik, was der Abschluss wiedergibt. - Der „Titel“ ist zu lang. :-) Pro und Contra Informatik-Betriebswirt: + Er ist wohl bekannter, da öfter vergeben als der Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt. Ich glaube, ich frage mal die VWA-Gruppe bei XING... :-) Oder ich mache es von den Noten in Informatik und Wirtschaftsinformatik abhängig, bei welchem Fach ich besser sein werde...

Susanne Dieter

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Und ewig lockt der Bachelor Teil 2

Es soll eine Kooperation mit einer FH geben, bei der die Absolventen der VWA Trier per Fernstudium mit 21 Tagen Präsenz den Bachelor machen können. Großer Vorteil: Es ist kostenlos. (Vermutlich solange, wie in Rheinland-Pfalz eine Regierung an der Macht ist, die Studiengebühren verhindert.) Außerdem werden wir nach dem Grundstudium, also im Juli nach dem dritten Semester, ein Zertifikat über ein Grundlagenstudium in Wirtschaft erhalten, was für evtl. Abbrecher und auch für die Informatik-Betriebswirte interessant ist, da wir ab dem vierten Semester nur noch Informatik und Wirtschaftsinformatik haben werden. Wie gesagt, Ich lasse mich überraschen...

Susanne Dieter

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Andere VWAen / Nachricht von VWA-Mitleser

Aus Essen erreichte mich auch eine Nachricht von einem Mitleser: Dort sieht der in Module eingeteilte Lehrplan offenbar anders aus. Im zweiten Semester kam erst „der Kontakt zur Informatik“ in Form von Informationsmanagement und IT-Organisation. Im ersten Semester gab es Mathe (Finanzmathematik und Statistik – haben wir meines Wissens gar nicht), Business Basics (Grundlagen BWL und VWL-Makroökonomik – wohl ähnlich wie bei uns), Wirtschaftsprivatrecht (BGB, HGB – wir haben nur BGB und später noch IT-bezogenes Recht, nur die Betriebswirte haben viel mehr Recht) und Personalmanagement und Organisation (kommt bei uns wohl noch jetzigen Semester). Interessant, wie das bei anderen so läuft. Obwohl ich bei meiner Suche vor Beginn des Studiums schon Infomaterial von diversen VWAs im Umkreis von 200 km gesichtet und bemerkt habe, dass auch dort große Unterschiede bestehen, sowohl vom Stoff, der Gewichtung in der Abschlussnote als auch von der Semesterbelegung her. In Wiesbaden gibt es z.B. Quantitative Methoden, in Mannheim Sozial- und Methodenkompetenz, in der VWA-Gruppe im sechsten Semester Schlüsselqualifikationen: Emotionale Intelligenz, Persönlichkeits-Strategien, Wirtschaftsethik. Auch von Englisch an manchen habe ich schon gelesen, weiß aber nicht, ob das Pflicht oder freiwillig war. Wir in Trier haben zur Hälfte Informatik und Wirtschaftsinformatik, der höchste Anteil der mir bekannten VWAs, was mir aber nicht unrecht ist. :-)

Susanne Dieter

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Volkswirtschaftslehre

Nächsten Samstag werden in 4,5 Stunden drei Klausuren geschrieben: Mikro-, Makroökonomie, Geld- und Wirtschaftspolitik. Angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise aktuelle Themen. Heute und morgen in den Vorlesungen folgen wohl noch Wiederholungen und Hinweise zu den Klausuren. Nach dem Überfliegen von ca. 500 Seiten im Buch „Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaftslehre“ (Baßeler, Heinrich, Utecht) bin ich um einiges schlauer – aber auch um die Erkenntnis, dass noch große Lücken vorhanden sind. Der Stoff aus dem ersten Semester erinnert auch an BWL: Bedürfnisse, Güter, Produktion, Knappheit, Nachfrage, Preisbildung, Preiselastizität mit dazugehörigen Isoquanten und Funktionen etc.; im zweiten Semester wurden hauptsächlich das BIP, NIP, Volkseinkommen, die Bestandteile und die Auswirkungen bei Änderung der einzelnen Bestandteile etc. besprochen, dazu noch etwas klassische und keynesianische Makroökonomie; und im kurzen dritten Semester standen Geld, Geldpolitik, Devisen etc. auf dem Plan. Gar nicht so einfach zu erschließen diese ganzen Zusammenhänge, schon bei den Grundlagen gab es desöfteren fragende Gesichter, z.B. leuchtet nicht auf Anhieb ein, dass der Saldo zwischen Sparen und Investitionen gleich dem zwischen Export und Import sein muss. Das Buch ist ja nicht schlecht und VWL finde ich auch interessanter als Marketing und Strategisches Management im BWL-Bereich, aber irgendwann mag auch ich mich nicht mehr mit Grafiken und Rechnereien beschäftigen (obwohl das nur Grundlagen sind und meine Gymnasium-Mathematik-Kenntnisse hierfür ausreichen), so dass ich mich wieder hier umsehe, um mich vor dem Lernen zu drücken. :-) Aber heute Abend ist ja wieder Vorlesung angesagt...

Susanne Dieter

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Klausur Wirtschaftsinformatik + Probleme, an die man vorher gar nicht denkt :-)

Gestern Abend fand nun also der Nachschreibe-Termin für Wirtschaftsinformatik statt (da ich im November am Tag des Wintereinbruchs mit Schnee wie viele andere nicht angetreten war). Bin mal gespannt, ob die Herangehensweise an die Fragen richtig war, z.B. Erläutern Sie anhand der Hamburg-Mannheimer-Fallstudie, warum ein BIS ein ganzheitliches ... in die Strukturen des Systems eingebettes System ist (ATOM). Warum hätte die Entwicklung eines Software-Systems alleine nicht ausgereicht, um das BIS ... erfolgreich zu machen? Dazu noch Fragen zum Bundes-Datenschutzgesetz, zur Individuellen Datenverarbeitung, zu Meilensteinen in der Projektentwicklung sowie zu den verschiedenen Arten von Software (System-, Werkzeug-, Anwendungs-, Standardanwendungs-, Individualanwendungs-Software). Einerseits fand ich sie teilweise schwerer als die ursprüngliche Klausur, andererseits war dort auch eine Frage zu den Begriffen Daten, Information, Wissen, explizites und implizites Wissen. Schon mal den Datenbegriff nach DIN gehört?: „Gebilde aus Zeichen oder kontinuierlichen Funktionen, die aufgrund bekannter oder unterstellter Abmachungen Informationen darstellen, vorrangig zum Zwecke der Verarbeitung oder als deren Ergebnis“ :-) Von wegen nichts auswendig lernen müssen, sondern nur verstehen sollen. In Strategisches Management habe ich schon zwei Dinge / Namen verwechselt und von global, lokal etc. geschrieben, während Diversifikation (neue Produkte, neue Märkte) gemeint war. Aber es hat ja trotzdem zu einer guten Note gereicht. Viele Dinge erschließen sich von selbst, aber daran dann auch in einer Klausur zu denken: Anwendungssoftware: = Gesamtheit der Programme, die zur Abwicklung bestimmter DV-Aufgaben eines betrieblichen Funktionsbereichs mit Hilfe von Computern dienen = eine der Komponenten eines BIS = eine der Komponenten eines BAS – ach was :-) Soviel habe ich in den letzten Jahren nicht per Hand geschrieben wie gestern, so dass mir nach einer Stunde der Zeigefinger weh getan hat, noch bevor es an die letzte Aufgabe ging. Ich werde wohl versuchen müssen, ordentlicher schnell zu schreiben und vielleicht nochmals einen Füller in die Hand nehmen. Es gibt doch sicher auch ergonomische Kugelschreiber? Wir schreiben ja noch mehr drei- und vierstündige Klausuren, wobei ich dort nie so viel geschrieben habe. Ob mein Nachbar wohl genervt war wegen meiner abgehackten Schreibweise, meist in Druckbuchstaben statt Latein, man hört ja den Stift immer auf dem Pult aufsetzen und die Leute eifrig schreiben. Es darf ja sonst nichts auf dem Pult liegen. Außerdem war der Sitz nicht gerade und ging vorne nach unten, so dass ich hinterher Knieschmerzen und leichten Muskelkater verspürte, was mir während der Klausur gar nicht aufgefallen war. :-)

Susanne Dieter

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Externes Rechnungswesen

Im Januar / Februar hatten wir mehrere Vorlesungen Externes Rechnungswesen, mit den Zielen: - „Einzelabschlüsse von Kapitalgesellschaften zu lesen und zu verstehen“, - anfallende Probleme, Bewertung, Ausweise von Vermögensgegenständen, Wahlrechte, lösen können, - „Aussagekraft der GuV bei Anwendung des Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahrens vergleichen (...), auf Richtigkeit hin überprüfen (...), Korrekturen durchführen“. - Und das im Hinblick auf die verschiedenen Adressaten, auf deutsches und internationales Recht bezogen. Gott sei Dank habe ich mich in den letzten Jahren relativ viel mit Buchführung beschäftigt, Newsgroups verfolgt bzw. meine für den Büroservice selbst erledigt (inkl. Betriebsprüfung), allerdings muss ich nur eine Einnahme-Überschuss-Rechnung beim Finanzamt einreichen. Einiges konnte ich daher in der Vorlesung direkt nachvollziehen. Komischerweise ist man in der VWA direkt in die Bilanzierung gesprungen, ohne eine Einführung in die Buchführung mit T-Konten etc. Die Bürokauffrau-Auszubildende bei einem Kunden hat auch bald Zwischenprüfung und somit Buchführung. Ich habe mich bzgl. T-Konten und Buchungen doch etwas zurückgehalten, wer weiß, ob ich aus dem Stegreif nicht etwas Falsches gesagt hätte. Trotzdem interessant zu sehen, was Bürokauffrauen heute lernen, einiges kenne ich auch von meinem Studium, z.B. Lagerhaltung und optimale Bestellmenge. Meine eigene Ausbildung ist ja schon 15 Jahre her, außerdem hatte ich als Kauffrau für Bürokommunikation noch Steno gelernt, davon bleiben die heutigen KfB's aber verschont. Bei dem Prof fühle ich mich wie bei VIVA Interaktiv, er läuft von links nach rechts und hoch und runter im Hörsaal und versucht, die Studis zum Mitmachen zu motivieren. Da einer meiner guten Vorsätze lautet, in der Vorlesung selbst mehr aufzupassen und kontinuierlicher zu lernen, melde ich mich auch ab und an mal. Nebenbei versuche ich gleich, Hochdeutsch zu formulieren und zu lernen, in einem Hörsaal mit 200 Leuten zu sprechen, gleich drei Sachen auf einmal, man ist ja effizient. ;-)

Susanne Dieter

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Klausurergebnisse in BWL sind online

Der Dreier-Block in BWL vom 10. Januar hat also geklappt. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft. :-) Nicht gerade mit gutem Durchschnitt, aber wenigstens alle drei Scheine. Oha, 12 Punkte im Fach „Strategisches Management“, da habe ich dreimal hinschauen inkl. weg- und wieder hineinklicken müssen, um das zu realisieren. Es hat mir die Schuhe ausgezogen, mich vom Sessel geworfen, durch die Decke hindurch zu einem Höhenflug und zurück ins Büro befördert, wo ich mich die ersten Minuten danach kaum auf die medizinischen Schreibarbeiten konzentrieren konnte. :-) Erstaunlich, da es erstens nicht gerade das interessanteste Fach der Welt für mich ist, und zweitens waren die beiden anderen Klausuren leichter, weil man dort von fünf Fragen drei zum Bearbeiten aussuchen konnte und der Multiple-Choice-Teil auch so zu lösen war, dass man bei nicht nur Ja oder Nein sagen konnte (Ankreuzen oder nicht), sondern auch „keine Ahnung“ wählen konnte, so dass man hier nicht so viele Minus-Punkte sammeln musste. Multiple Choice hat es übrigens in sich. Am Anfang dachte ich auch „genial, ein paar Kreuzchen setzen“. Von wegen, es gibt Minus-Punkte bei falschen Antworten, so dass man im einem Block mit sechs Fragen und drei richtigen Kreuzchen 0 Punkte hat (3 Punkte für 3 richtige abzgl. 3 Punkten für 3 falsche Antworten).

Susanne Dieter

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Und ewig lockt der Bachelor

Es gibt Verhandlungen mit der FH Trier und einer FH in einem anderen Bundesland, die einen zweisemestrigen Bachelor ermöglichen sollen für die VWA-Absolventen. Das Kultusministerium in Mainz stimmt einer Kooperation mit einem anderen Bundesland nicht zu, obwohl diese FH bereit wäre, einen solchen Studiengang einzurichten. Die FH Trier in Rheinland-Pfalz, die das kostenlos anbieten muss, hingegen ist nicht so sehr bestrebt, sich die Arbeit für einen zusätzlichen berufsbegleitenden Abendstudiengang zu machen. Folgende Änderungen treten auf jeden Fall in Kraft: - Der Abschluss der Informatiker lautet nun Informatik-Betriebswirt, nicht mehr Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt. - Wir müssen nur sechs, nicht mehr sieben Semester studieren. - Das Studium wird aus jeweils drei Semestern Grund- und Hauptstudium bestehen, wobei man nach dem Grundstudium auf Wunsch eine Bescheinigung mit den bisher erhaltenen Credit Points und Noten erhalten kann. - Um zum Hauptstudium zugelassen zu werden, muss der Notendurchschnitt mindestens 4,3 betragen. - Klausuren werden nicht mehr mit 0 - 15 Punkten, sondern mit Noten von 1 - 6 mit Abstufungen benotet. - Nicht bestandene Klausuren können ausgeglichen werden, wobei BWL und VWL höhere Gewichte als Recht haben. - Die Klausuren werden einbehalten, nur wer nicht bestanden hat, hat die Möglichkeit der Einsicht. - Angeblich braucht man keine besonders gute Note im VWA-Abschluss, um bei der FH zugelassen zu werden. - Die zwei Dreier-BWL-Klausuren, die wir im zweiten und dritten Semester an einem Tag schreiben, gelten als bestanden, wenn insgesamt die Note besser als 4 ist. Wer durchfällt, darf nur die Klausur nachschreiben, die nicht bestanden wurde. Wer insgesamt bestanden hat, hat keine Möglichkeit, eine der drei nachzuschreiben, was manchen Studenten verständlicherweise sauer aufstieß, die von drei Klausuren aus Zeitmangel nur zwei geschrieben hatten und die dritte gar nicht erst versuchten zu bestehen, da sie davon ausgingen, es gäbe auf jeden Fall noch die Möglichkeit eines Nachschreibe-Termines. - Wir haben nur zwei Versuche pro Klausur, nicht drei. - Bei einer nachgeschriebenen Klausur, die schlechter ist als der Erstversuch, soll wohl die bessere Note zählen. Kaum drei, vier Stunden später Abends im Bett kamen mir dann doch noch Fragen: - Soll der Studiengang akkreditiert sein? Kann man einen Master anschließen? (Die Foren sind voll von BA- und VWA-Bachelors, die keinen Zugang zu einem normalen Master in Deutschland erhalten.) - Müssen wir eine Diplom-Arbeit und die zwei Projektarbeiten schreiben oder nicht? - Wenn man bei einer nicht bestandenen, aber durch eine gute Note in einem anderen Fach ausgeglichenen Klausur, die Credit Points nicht erhält, den Abschluss aber bekommt – hat man dann genügend Credit Points für einen anschließenden Bachelor? (In zwei Semestern, es gibt ja auch andere Möglichkeiten, die PFH Göttingen z.B. erkennt den Betriebswirt als Grundstudium an, so dass man auch hier nur noch 20 Monate für den akademischen Abschluss benötigt). Also wie gehabt, alle Klarheiten beseitigt. ;-)

Susanne Dieter

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