Helferlein

Benötige Entscheidungshilfe

16 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich möchte mich wieder in meinem alten Beruf (Fassaden- und Glastechnik) etablieren. Nun sind diese Stellen nicht grad üppig gesät und zu allen Überfluß wird auch noch verstärkt auf Titel gesetzt, was meine Lage nicht grad vereinfacht.

Deshalb bin ich hier gelandet......

Nach durchforsten dieses Forums bin ich zu keiner Entscheidung gekommen und bitte Euch um Hilfe ob ich nun ein Fernstudium oder Fernlernkurse absolvieren soll.

Ich komme, wie schon oben angedeutet, aus dem Hochausbaugewerk im Bereick Metall/Glas. Diese Tätigkeit hab ich ca. 12 Jahre als Projekt- bzw. Bauleiter ausgeführt. Ich war in keiner großen Firma beschäftigt, sondern in kleinen Unternehmen mit max. 100 Mitarbeiter in denen die Projektleiter alle Tätigkeiten selbst ausführten.

Meine Tätigkeiten umfassten halt alle Teile wie Aufmaß, Bestellung, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung, Bauleitung, Abrechnung, etc. und in diesem Bereich möcht ich weiter machen und fortbilden.

Da ich leider schulisch sehr faul war :rolleyes:, hab ich somit kein Abi was die Sache eventuell schwierig gestalten wird.

2005 / 2006 hab ich meinen Fachwirt in Gebäudemanagement (HWK) gemacht, was beide Bereich miteinander ergänzt. Ich kann mir also auch eine Richtung in Gebäudeerhaltung vorstellen, z.B. in einem Krankenhaus oder eines großen Unternehmen oder ähnlichem.

Ihr seht mein Problem, hoffe ich und könnt mir helfen.

Dank im Voraus......


Theorie ist, wenn man alles weiß aber nichts funktioniert,

Praxis ist wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.

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Ihr seht mein Problem, hoffe ich und könnt mir helfen.

Hallo,

dass du kein Abitur hast, dürfte bei dir kein Problem darstellen. Du hast eine Ausbildung, mehrjährige Berufserfahrung und sogar einen Fachwirt. Damit gibt es auch ohne Studium Möglichkeiten zu studieren.

Oder meintest du mit Problem etwas anderes?

Was möchtest du denn eigentlich studieren? Hast du dich schon für ein Studium oder für eine Hochschule entschieden?

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Hallo....

@Pielm:

Nein, ich hab mich noch nicht entschieden, deshalb hab ich ja meine Anfrage hier gestellt. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage bin ich mir nicht sicher ob ich ein Studium, was 4 Jahre dauert, überhaupt machen soll. Schließlich wär ich dann 48 und der Berufswechsel würde sich dann sicherlich schwieriger gestalten.

Andererseits braucht man in der heutigen Lage irgendetwas um weiter zukommen. Deshalb war für mich die Frage ob ich ein Studium beginnen soll oder ob Fernlehrgänge a la ILS oder SGD ausreichen. Denn letztendlich muß ich mich ja gegenüber den regulär studierenden behaupten. Welchen Abschluß erhalt ich nach dem Studium und was ist er im Vergleich zu anderen wert?

Meine bevorzugte Richtung wäre in Richtung Fassadentechnik, Bau etc. wo ich mein Wissen mit erweitern kann. Mir geht es darum in diesem Bereich der sich ja sehr stark entwickelt (man siehe ja die ganzen Glastürme weltweit) fachlich fundiert und sicher zu behaupten. Also Technik in Bereich Fassaden, Glas, Bauphysik, Anschlüße, etc.

@ yoda:

Diese Richtung könnte ich alternativ machen und im Bereich Bau / Erhaltung tätig sein. Ist aber nicht vorrangig, jedoch bin ich flexibel genug und mich den herrschenden Marktanforderungen zu stellen.

@all:

Wir ihr seht geht mir verschiedenes durch den Kopf, sodas ich zu keinem vernünftigen Ergebnis komme und externe Hilfe und Meinungen brauche.

Innerhalb des Bekanntenkreis brauch dieses Thema nicht anschneiden, da man solche Sätze ".... wie studieren, da bist Du zu alt" oder ".... lohnt sich für dich nicht" oder ".... hast doch kein Abi.... das Studium ist doch nichts wert" etc. zu hören kriegen..... was einen nicht sonderlich motiviert.

Vielen Dank für die erhaltenen Antwort, bis bald.......


Theorie ist, wenn man alles weiß aber nichts funktioniert,

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Eine weitere Möglichkeit für Dich wäre doch vllt. das Studium zum B.Eng. Facility Management?

Dieses Studium startet dieses Herbstsemester an der HFH.

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@chillie:

Kannst Du mir das etwas genauer erklären was es mit dem Studium auf sich hat?


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Schließlich wär ich dann 48 und der Berufswechsel würde sich dann sicherlich schwieriger gestalten.

Darf ich Dich darauf hinweisen, dass Du mit 48 immer noch rund 20 Jahre Berufsleben vor Dir hast?

Aufgrund Deines Alters wirst Du übrigens ganz am Anfang etwas Probleme bekommen. Behaupte ich mal. Da Du recht lange aus der Schule rausbist und kein Abi hast, wirst Du mit Mathe ziemlich kämpfen müssen. Je nach Studiengang möglicherweise in Englisch.

Falls Englisch ein Problem ist: Sofort anfangen mit Lernen und die Klausur soweit wie möglich nach hinten schieben. Je nach HS geht es das bis kurz vor der Diplom-Arbeit (oder Bacholor-Thesis oder was auch immer).

Für Mathe empfehle ich den Kurs von AKAD. Ist teuer, aber sehr gut und eine solides Fundament für BWL-Anforderungen bei Mathe. Für Ingenieurswissenschaften braucht es möglicherweise mehr. Ist dann aber schaffbar.

Wenn Du die Angst-Fächer hinter Dir hast: Dann wird Dir das Studium sehr leicht fallen. Ich prophezeie mal: Wesentlich leichter als typischen Direktstudenten. Aufgrund Deiner beruflichen Erfahrung wirst Du viel Bekanntem begegnen (typischweise in der Art ... Ach-Deshalb-Mache-Ich-Das-Schon-Immer-So...). Aufgrund Deiner Lebenserfahrung wird Dir die Organisation Deines Studentenlebens leicht fallen. Die schwerste Zeit ist das erste Semester (reinfinden in Studienleben).

Bezüglich Schule: Die Entscheidung würde ich nur zwischen Hochschule (egal ob öffentlich und privat) und Uni (ebenfalls egal ob öffentlich oder privat) treffen. ILS, SGD & Co sind nur Anbieter von Weiterbildungen. Die machen sich bei Bewerbungen ganz nett, können aber nicht mit einem Hochschulstudium mithalten.

Bezüglich Studiengang: Denkbar wäre eine völlig spaßorientierte Entscheidung. Irgendetwas, wo Du das Studium als Hobby sehen kannst. Zwangsweise (kein Abi!) muss das Studium zum Beruf passen. Aber da gibt es dann halt auch eine gewisse Spannbreite. Je nach Lust könnte das zum Beispiel irgendwas mit Ingenieur oder BWL oder so sein.

Viele Grüße

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Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage

Hallo,

dazu noch was:

1. Krisenzeiten sind der beste Zeitpunkt für eine berufliche Weiterbildung. Man ist in der nächsten Boomphase fertig und kann als frischgebackener Akademiker an der Karriere basteln.

2. Die aktuelle Krise ist in der Substanz vorbei. Mal abgesehen davon das die Linken und Gewerkschaften schimpfen: Die Bankenkrise ist gegessen.

3. Lediglich die Rezession ist noch ein Problem. Wird sich auch in den nächsten Monaten geben, der Konsum ist ja nicht eingebrochen und auch die Wirtschaftsleistung zieht in der EU/Asien wieder an.

4. In den USA sind die Hauspreise wieder am steigen. Die Aktienkurse steigen ebenfalls wieder (wenn auch noch wackelig). Dadurch lösen sich die großen Auslöser der Krise (unsichere Kredite) in Luft auf.

5. Alles in allem: Die aktuelle Krise war eine reine Panik-Krise, ausgelöst durch eine via Internet verbreiteten Panik vor dem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems. Das Weltfinanzsystem ist nicht zusammengebrochen und Kapitalismus wird es auch morgen noch geben.

Viele Grüße

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Moin, Moin,

das mit der Arbeitszeit stimmt schon..... das stand auch nie Frage..... ich glaube meine Generation ( die 64er :D ) wird vermehrt Problem mit der Rente bekommen, wenn nicht im Vorfelde mit zusätzlichen Investionen vorgesorgt wurde.

@Tukaram:

Danke für den Tip mit Mathe und English....... jedoch sind das für mich keine Angstfächer. Englisch lernen ich parallel mit meiner Frau ( arbeitet bei GE ) und Mathe ist für mich auch nicht der Horror....... jedoch würde mich mal Interessieren welchen Bereich Du von Mathe meinst.

@all:

Würde mir auch der techn. Betriebswirt helfen? Hat da jemand Erfahrung bzw. hat diesen erfolgreich abgeschlossen und wie hat sich dadurch die Arbeit verändert (Aufstiegschancen)?


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Hallo Helferlein,

about Mathe: Matrixen/Matrix-Operationen, Lineare Gleichungssysteme, Lineare Optimierung, Differentiale, Kurvendiskussion. Im Kern nichts wildes, aber für mich war es schwer.

Viele Grüße

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Andererseits braucht man in der heutigen Lage irgendetwas um weiter zukommen. Deshalb war für mich die Frage ob ich ein Studium beginnen soll oder ob Fernlehrgänge a la ILS oder SGD ausreichen. Denn letztendlich muß ich mich ja gegenüber den regulär studierenden behaupten.

Dafür dürften meines Erachtens Lehrgänge der ILS oder SGD nicht ausreichen, auch nicht in Verbindung mit dem bisher erreichten. Das ist aber nur meine Einschätzung.

Übrigens, ich habe es hier schon mehrmals geschrieben:

Bei der AKAD haben wir eine Arbeitsgruppe "Student(in)en 40+" (bin ebenfalls Mitglied). Diese Arbeitsgruppe besteht ungefähr seit Januar und hat jetzt genau 20 Mitglieder. Es kommen ständig neue dazu.

Die Frage des Alters stellt sich wahrscheinlich jeder über 40 - manche sogar noch früher. Da du vor einigen Jahren erst deinen Fachwirt gemacht hast, bist du ja auch aus dem Lernen gar nicht ganz raus und weißt, was es heißt, sich neben dem Beruf weiterzubilden (ich gehe davon aus, dass du deinen Fachwirt berufsbegleitend absolviert hast).

Meine persönliche Meinung ist genauso, dass du noch viele Jahre arbeiten mußt (wie oben schon von Tukaram geschrieben) und die Kombination jahrelange Berufserfahrung plus akademischer Abschluß auch eine gute Absicherung gegen Arbeitslosigkeit ist. Die Anforderungen an die Ausbildung werden immer höher geschraubt.

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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