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Weiterbildung nach Inustriekauffraulehre

18 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

super Forum dahier! Nur leider hab ich noch nichts spezifisches für mich gefunden.

Zu meiner Situtation:

Habe vor 4 Wochen meine Ausbildung zur Industriekauffrau abgeschlossen. Da ich in das Steuergewerbe möchte bin ich am Überlegen, wie ich weiter verfahre. Am Liebsten in nem Steuerbüro.

(Ich weiß - hätte ich gleich Steuerfachangestellte lernen können, aber hinterher ist man immer schlauer) Durch die Lehre erst habe ich gemerkt, wo meine wahren Fähigkeiten liegen, vor allem werden Steuermenschen in egal welcher wirtschaftlichen Lage immer gebraucht

Wollte eigentlich zum 01.01.10 an der HFH ein Fernstudium Richtung Steuern und Revisionswesen beginnen. Komme aber immer mehr ins Schwanken ob das das richtige ist nicht zuletzt, dass es mich monatlich 250€ Kosten würde. Das muss gut überlegt sein.

Jetzt bin ich am Überlegen den Bilanzbuchhalter zu machen, halte es momentan als sinnvoller.

Was meint ihr? Als IK in diese Branche einzusteigen ohne richtige Berufserfahrung in die Richtung? Hab ich überhaupt eine Chance?

Bin gespannt was ihr meint!

Vielen Dank!

Grüße

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Kannst Du überhaupt den Bilabu machen? Meines Wissens ist Buchhaltungserfahrung Pflicht.

Zudem ist der Bilabu keineswegs so speziell auf das Steuerwesen ausgerichtet, hierzu gibt es den Steuerfachwirt, welcher aber auch Berufserfahrung voraussetzt.

Ich denke gerade in Steuerberatungskanzelein ist man ohne eine einschlägige Ausbildung eher schlechter dran. Evtl. kannst Du es ja versuchen einen Einstieg zu finden, kann ja auch in einem größeren Unternehmen sein, um dann einen Fachwirt oder den Bilabu anzugehen.

Ob Du dann schneller als mit dem Studium bist, wage ich aber zu bezweifeln.

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Der Bilanzbuchhalter erfoldert neben einer kaufmännischen Ausbildung auch mindestens drei Jahre Berufserfahrung im betrieblichen Rechnungswesen/Buchhaltung. Allerdings müssen diese Berufsjahre erst am Ende, bei der Prüfung, nachgewiesen werden.

Alternativ könntest du auch noch einmal eine Ausbildung in einem Steuerbüro absolvieren.

Ansonsten bieten die Fachhochschule in Worms einen kompletten Studiengang in Steuerwesen, die FH Bremen einen Studiengang in Steuerjura und die Hochschulen in Ludwigshafen sowie Pforzheim BWL-Studiengänge mit entsprechendem Schwerpunkt. Allerdings sind das alles keine Fernhochschulen.

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(Ich weiß - hätte ich gleich Steuerfachangestellte lernen können, aber hinterher ist man immer schlauer) Durch die Lehre erst habe ich gemerkt, wo meine wahren Fähigkeiten liegen, vor allem werden Steuermenschen in egal welcher wirtschaftlichen Lage immer gebraucht

Das ist normal. Mein zwei Pflegesöhne haben das beide so gemacht. Und wurden jeweils mit Kusshand in die neue Ausbildung/neuen Job genommen. Wenn man jung ist, macht man Fehler. Aber nachher mit Bestimmtheit sagen zu können "War ein Fehler weil ... aber ich habe gemerkt wo meine Stärken sind ..." ist ein großer Pluspunkt.

In meinem Umfeld arbeiten weniger als die Hälfte aller Leute in ihrem Ausbildungsberuf.

Bezüglich Bilabu: Wenn nicht genug Erfahrung dahinter steckt, kann der Bilabu heftig werden.

Bezüglich Kosten: Meine Ex hat den Bilabu für 3.000 EUR gemacht. Bei der IHK. Ist allerdings schon etwas her, kann also sein das die Preise zwischenzeitlich deutlich höher liegen.

In meinen Augen wäre übrigens der saubere Weg zunächst in einer Steuerkanzlei zu arbeiten. In meinen Augen ist es bei Steuerkanzleien ok, wenn man dort von vornherein den Wunsch nach nebenberuflicher Weiterbildung deutlich macht. Soweit ich das mitbekommen habe, ist eine nebenberufliche Weiterbildung in Steuerkanzleien der Normalfall.

Viele Grüße

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Kannst Du überhaupt den Bilabu machen? Meines Wissens ist Buchhaltungserfahrung Pflicht.

Zudem ist der Bilabu keineswegs so speziell auf das Steuerwesen ausgerichtet, hierzu gibt es den Steuerfachwirt, welcher aber auch Berufserfahrung voraussetzt.

Ich denke gerade in Steuerberatungskanzelein ist man ohne eine einschlägige Ausbildung eher schlechter dran. Evtl. kannst Du es ja versuchen einen Einstieg zu finden, kann ja auch in einem größeren Unternehmen sein, um dann einen Fachwirt oder den Bilabu anzugehen.

Ob Du dann schneller als mit dem Studium bist, wage ich aber zu bezweifeln.

Danke erstmal für deinen Beitrag.

Meines Wissens braucht meine keine Erfahrung im Buchhaltungswesen, sondern eben nur Berufserfahrung.

Sei aber mal dahingestellt.

Wichtig für mich ist es, ob es wirklich sinnvoll ist ein Studium zu machen, ich betone Fernstudium, und hierdurch zum gewünschten Ziel Steuerkanzlei zu kommen. Ob studierte Fachleute ohne richtige Berufserfahrung in der Thematik überhaupt Chancen haben.

Wenn das eben nicht der Fall ist, würde ich einen "normalen" Lehrgang bevorzugen den das sind betrachtliche Kostenvorteile.. 250€ * mind.36 Monate ist schon happig.. :-/

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Der Bilanzbuchhalter erfoldert neben einer kaufmännischen Ausbildung auch mindestens drei Jahre Berufserfahrung im betrieblichen Rechnungswesen/Buchhaltung. Allerdings müssen diese Berufsjahre erst am Ende, bei der Prüfung, nachgewiesen werden.

Alternativ könntest du auch noch einmal eine Ausbildung in einem Steuerbüro absolvieren.

Ansonsten bieten die Fachhochschule in Worms einen kompletten Studiengang in Steuerwesen, die FH Bremen einen Studiengang in Steuerjura und die Hochschulen in Ludwigshafen sowie Pforzheim BWL-Studiengänge mit entsprechendem Schwerpunkt. Allerdings sind das alles keine Fernhochschulen.

Danke für deine Antwort.

Also meines Wissens war es so,dass man mit Berufsausbildung keine gezielten Rechnungswesenerfahrung in der Praxis braucht (in der Theorie kann ich ja schon einiges)

Theoretisch jetzt meinen Lehrgang machen - und in 3 Jahren dann die Prüfung. Naja dann bin ich wirklich auch schon mit dem Studium schneller..

Eine komplette Ausbildung möchte ich eigentlich nicht mehr machen,(bin ja nun auch schon 22 Jahre ALT :-) und FRAU möchte auch mal Geld verdienen) wenn dann vll ein BA-Studiengang, dafür ist es dieses Jahr aber schon zu spät.

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Das ist normal. Mein zwei Pflegesöhne haben das beide so gemacht. Und wurden jeweils mit Kusshand in die neue Ausbildung/neuen Job genommen. Wenn man jung ist, macht man Fehler. Aber nachher mit Bestimmtheit sagen zu können "War ein Fehler weil ... aber ich habe gemerkt wo meine Stärken sind ..." ist ein großer Pluspunkt.

In meinem Umfeld arbeiten weniger als die Hälfte aller Leute in ihrem Ausbildungsberuf.

Bezüglich Bilabu: Wenn nicht genug Erfahrung dahinter steckt, kann der Bilabu heftig werden.

Bezüglich Kosten: Meine Ex hat den Bilabu für 3.000 EUR gemacht. Bei der IHK. Ist allerdings schon etwas her, kann also sein das die Preise zwischenzeitlich deutlich höher liegen.

In meinen Augen wäre übrigens der saubere Weg zunächst in einer Steuerkanzlei zu arbeiten. In meinen Augen ist es bei Steuerkanzleien ok, wenn man dort von vornherein den Wunsch nach nebenberuflicher Weiterbildung deutlich macht. Soweit ich das mitbekommen habe, ist eine nebenberufliche Weiterbildung in Steuerkanzleien der Normalfall.

Viele Grüße

Wie schön das der "Fehler" nicht nur mir unterläuft :-)

Also ich habe mal so die Themengebiete beim Bilabu überflogen - und so ziemlich alles, bis auf den Steuerkram, habe ich bereits in meiner Ausbildung gemacht. (Theorie versteht sich) Ist jetzt nicht allzu abschreckend, zumal ich mich gerne Herausforderungen stelle.

Den Kosten für den Bilabu steh ich gelassener gegenüber, ist ja ein Witz gegen die Kosten meines bevorzugten Fernstudiums.

Für mich ist einfach die wichtigste Frage, lohnt es sich das Geld in das Studium zu finanzieren und später in diesem Gewerbe Fuß fassen zu können, ohne richtige Berufserfahrung aber die Theorie sitzt - realistisch gesehen..

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Hab mal eben wegen den Kriterien für den Bilabu geguckt

§ 2 Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen oder

verwaltenden Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis oder

2. eine mindestens sechsjährige Berufspraxis nachweist.

Die Berufspraxis im Sinne des Satzes 1 muss durch Tätigkeiten abgeleistet sein, die der beruflichen

Fortbildung zum Bilanzbuchhalter dienlich sind; die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zum

betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen haben.

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Den Kosten für den Bilabu steh ich gelassener gegenüber, ist ja ein Witz gegen die Kosten meines bevorzugten Fernstudiums.

Für mich ist einfach die wichtigste Frage, lohnt es sich das Geld in das Studium zu finanzieren und später in diesem Gewerbe Fuß fassen zu können, ohne richtige Berufserfahrung aber die Theorie sitzt - realistisch gesehen..

Nun gut, der Bilanzbuchhalter ist sicher ein Sonderfall. Im Gegensatz zu den meisten anderen IHK-Weiterbildungen kann man damit auch heute noch gut Aufsteigen. Allerdings muss man die Investition in ein akademisches Studium auch für die Zukunft betrachten.

Mit 22 hätte/habe ich es auch ganz anders gesehen. Mit meinem jetzigen Wissen hätte ich mich sicher bei so einer Situation geärgert kein richtiges Studium gemacht zu haben.

Wenn Du es Dir vorstellen kannst zu studieren und wenn Du es finanzieren kannst, würde ich dir tendenziell eher zum Bachelor raten, denn das ist die langfristigere Investition in die Zukunft, immerhin wärst Du genau so schnell fertig als mit dem Bilabu.

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Hallo,

ich bitte auch zu bedenken, dass der Bilanzbuchhalter bei der IHK zu den anspruchsvollsten IHK-Weiterbildungen gehört. Die Durchfallquote liegt i.d.R. bei deutlich über 50%. Ohne fundierte Erfahrung im Rechnungswesen ist der Prüfungserfolg stark in Frage zu stellen.

Ich würde ein akademisches Studium bevorzugen... um wettbewerbsfähig zu sein.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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