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Studium zur Rechtsökonomin oder Rechtswirtin (FSH)

29 Beiträge in diesem Thema

Hallo Leute,

ich studiere derzeit im höheren Semester Jura an der Universität in Trier. Dieses muss ich aber aus gesundheitlichen Gründen wohl mehr als kurzzeitig unterbrechen. Da mir noch genau ein Schein fehlt und ich schon mit dem Repetitorium begonnen habe, denke ich keinesfalls daran komplett abzubrechen. Intention meiner Überlegung des Fernstudiums ist, dass ich erstens nicht komplett aus der Materie komme und zweitens möglicherweise einen Abschluss erreiche auf den ich natürlich mit dem Abschluss des Jurastudiums bauen kann.

Da ich mein Studium leider "unterbrechen" muss bin ich auf die Alternative der FSH gestoßen. Mich würde interessieren, ob es schon erste Erfahrungen im Bereich der Rechtsökonomin gibt?

Mich persönlich würde dabei neben den rechtlichen Kenntnissen, die ich schon habe die BWL Komponente interessieren.

Alternativ käme für mich die Rechtswirtin in Betracht, bei welcher ich nun nicht wirklich neues erfahren werde, sondern eher nochmals wiederholen werde bzw in speziellen Bereichen wie dem Insolvenzrecht eher vertiefen werde.

Ich habe mir auch schon für beide Interessenbereiche Lernmodule zusenden lassen. Für mich handelt es sich eher um "leichte" Kost in Anbetracht des bisherigen Jurastudiums und ich denke, dass ich damit sehr gut zurecht kommen werde.

Aber grade dies gibt mir Bedenken.

Wie ist der FSH Abschluss insoweit von der Anerkennung angesiedelt? Ich weiß, dass es von der ZFR zugelassen ist, aber wie sieht es in der Arbeitswelt aus?

Ich habe bisher viele negative Bewertungen gelesen, dass diese sich eher "fantastischen" Berufsbezeichnungen bedienen? Könnt ihr mir hierzu etwas sagen??

Oder könnt ihr mir Alternativen aufzeigen??

Ich möchte allerdings kein Fernstudium von mehr als vier Semestern beginnen, da sich dies mit meinem Jurastudium nicht vereinbaren ließe. Ich habe bisher nur den Normalweg begangen, sprich Abitur gemacht und bin dann direkt an die Uni, sodass auch eine Weiterbildung an sich für mich nicht in Frage kommt.

Mein Interessenschwerpunkt lag im Studium und auch weiterhin im Wirtschaftsrecht (bisher habe ich leider nichts adäquates für mich finden können).

Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr mir vielleicht ein paar Anregungen oder auch nur eure Erfahrungswerte in diesem FSH Studium weitergeben könnt.

Auch Links zu eventuell andren Threads wären willkommen.

Ich möchte mich nämlich recht bald entscheiden.

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Ich würde davon ausgehen, dass die Anerkennung solcher "nicht-offiziellen" Abschlüsse wohl eher problematisch ist, zumal es wohl auf dem Arbeitsmarkt auch an Volljuristen nicht gerade mangelt.

Warum studierst Du nicht während der Pause des normalen Studiums einfach an der Fernuni Hagen ein paar Module aus dem Bachelor-Studiengang (LL.B)? Das muss ja nicht unbedingt abschlussorientiert sein, sondern evtl. in Teilzeit oder als Akademierstudium (Gasthörerstatus).

http://www.fernuni-hagen.de/rewi/studium/bachelor/

Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, Module hinterher für das eigentliche Studium anerkennen zu lassen.

Grüße,

Lippi

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Wie lange meinst Du denn, dass Du voraussichtlich Dein Jura-Studium unterbrechen musst? Kannst Du nicht die Zeit ggf. dafür nutzen, den Stoff schonmal weiter zu wiederholen und zu verinnerlichen?

Viele Grüße

Markus


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Hallo Lippi,

hallo Markus,

danke für eure Antworten.

"leider" studiere ich auf Staatsexamen, sodass ich mir höchst wahrscheinlich bei einem LLB Studium nichts anerkennen lassen kann.

Die Module die angeboten werden habe ich mitunter auch schon im Studium gehabt, aber ich möchte kein Geld aufbringen für Dinge für die ich am Ende keinen Abschluss weder noch eine Anerkennung im Studium bekomme.

Ich möchte gerne etwas studieren wo ich in kurzer Zeit einen Abschluss machen kann, sodass ich diesen Druck einfach mal weg habe noch immer ohne einen Abschluss da zu stehen.

Wahrscheinlich wird es ein Jahr schon werden, dass ich nicht mehr voll in mein Studium einsteigen kann.

Ich habe selbst schon überlegt selbstständig zu wiederholen und evtl. Onlinerepetitorien zu belegen um auf dem Laufenden zu bleiben. Das wäre die eine Alternative. Womöglich erhascht mich auch die sogenannte "Torschlusspanik" nun pausieren zu müssen (!) und den totalen Überblick zu verlieren, die durch den Abbruch des Repetitoriums und der Vorlesungsbesuche herrühren.

Ich möchte auch gerne die Routine erhalten, die schnell verloren gehen kann aus gesundheitlichen Gründen, trotz dessen, dass ich ein eher ehrgeiziger Mensch bin.

Vielleicht wisst ihr noch andere Überbrückungsmöglichkeiten!? Genau sagen wann ich wieder einsteigen kann, weiß ich natürlich nicht. Aber ich schätze ein Jahr wird es sicherlich werden.

Was hältst du Markus von der FSH?? Konntest du bisweilen aufgrund des Forums Eindrücke gewinnen?? Ist es wirklich so, dass es "fantastische" Bezeichnungen sind und deren Wertigkeit niedrig anzusiedeln ist?

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Was hältst du Markus von der FSH?? Konntest du bisweilen aufgrund des Forums Eindrücke gewinnen?? Ist es wirklich so, dass es "fantastische" Bezeichnungen sind und deren Wertigkeit niedrig anzusiedeln ist?

Ich denke, dass so ein Lehrgang durchaus sinnvolles Wissen vermittelt. Es ist kein akademisches Studium, das ist klar. Und der Abschluss ist für Dich in diesem Fall ja auch sekundär - denn Probleme sehe ich oft darin, dass Personaler mit diesen internen Abschlüssen (und nichts Anderes ist es hier ja) nicht so viel anfangen können.

Allerdings frage ich mich schon, ob Du als Rechtsstudent darin noch etwas Neues lernen kannst. Frag doch mal bei der FSH an, schildere Deine Situation und höre mal nach, wo die Inhalte so angesiedelt sind und ob Dir das noch etwas Neues bringt bzw. zumindest als Wiederholung auf ähnlichem Niveau wie an der Hochschule taugt.

Viele Grüße

Markus


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Hallo Markus,

Dadurch, dass ich hoffentlich alsbald mein Staatsexamen erfolgreich ablegen werde, hast du Recht. Der Abschluss an sich ist erst einmal sekundär. Dennoch möchte ich mich später auch mit einem Pluspunkt ggü andren absetzen und das Urlaubssemester nutzen, wenn auch mit "softer Kost".

Bei dem Studium der Rechtswirtin wird nicht sehr viel neues auf mich zukommen. Im Grunde ist das reine Arbeit am Fall und Wiederholung.

Anders ist dies bei der Rechtsökonomin. Hier erlerne ich Dinge wie "Buchführung I und II" "Marketing" oder "Steuerrecht" usw., was ich in meinem Studium nun nicht vorfinde bzw. bzgl. des SteuR eine andre Schwerpunktetzung gewählt habe.

Ich konnte anhand der Unterlagen alles sehr gut nachollziehen, da ich gem. des juristischen Grundsatzes "judex non calculat" ;) zuerst Bedenken hatte. Dieser Lehrgang bzw Studium bestünde aus einem rechtlichen Teil (größtenteils Wiederholung für mich) und einem wirtschaftswissenschaftlichen Teil. Da dieser nicht-mathematisch aufgebaut ist dürfte dieser kaum Probleme bereiten.

Leider habe ich Bedenken bekommen, da ich ein wenig diesen wissenschaftlichen Aspekt vermisse und das Niveau nun nicht dem einer Hochschule entspricht.

Ich habe bei einem kurzen Teleonat mit der FSH schon erfahren, dass ich mein Studium bisher anrechnen lassen kann, sodass sich meine Studienzeit (so im Skript beschrieben) schon wesentlich verkürzen wird, als von der FSH vorgesehen.

Ich werde morgen nochmal anrufen, denn gerade die Anerkennung deren Abschlüsse, dass ich u.a. in diesem Forum las, macht mir erhebliche Bedenken.

Bei der Belegung der Rechtswirtin wird im Skript beschrieben, dass "Wissen des ersten jur. Staatsexamens" vermittelt werden soll. Allerdings in abgespeckter Form, sprich mit eher fehlendem bzw. sehr eingeschränkten wissenschaftlichem Aspekt, wie ich bisher gewohnt bin.

Grundlegend bin ich auch dem Wirtschaftsrecht an sich sehr aufgeschlossen, jedoch lässt sich dies nicht in komprimierter Form finden, sodass ich eher denke, dass ich ein Aufbaustudium oder den Fachanwalt in diesem Bereich absolvieren werde.

Bin aber dennoch offen für neue Vorschläge und habe mich nicht grundlegend auf die FSH fest gefahren.

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Hallo Yoda,

vielen Dank für deinen Hinweis.

Da ich aber nicht komplett mit dem Staatsexamen aufhören möchte und wieder einsteigen möchte weiß ich nicht, ob es kurzzeitig eine gute Idee ist mich dort zu immatrikulieren. Ich muss ja beachten, dass ich grundlegend die Zeit (ca. 2 Semester) nur überbrücken möchte/muss.

Und wirklich von einem Stex Studium auf ein Bachelor Studium zu wechseln, dass traue ich mir nicht so wirklich zu, da ich doch kurz vor der zweistelligen Semesterzahl bin und damit eigentlich kurz vor dem Ende. ;)

Ich suche nach etwas, wo ich evtl einen "Berufsabschluss" oder eine Zertifizierung erhalten könnte. Leider bedarf es auch dem Rechtsfachwirt praktischer Erfahrung, an welcher es mir wegen des bisherigen Studiums mangelt.

Ansonsten bin ich noch immer weiterer Vorschläge offen.

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Also, die FSH in allen Ehren, aber warum du meinst, mit einem internen Abschluss, den vermutlich noch lange nicht sehr viele Unternehmen kennen, mehr Punkten zu können als mit den Scheinen einer regulären Universität, verstehe ich nicht ganz. Und wenn dir der ökonomische Aspekt so wichtig ist, dann kannst du ja auch Module aus dem WiWi-Studiengang (z.B. Rechnungswesen) an der FernUni belegen - auch als Gasthörer. Ich wage sogar die Behauptung, dass du mit den Scheinen der Uni Hagen mehr Ansehen ernten könntest als mit dem Teilnahmezertifikat der FSH.

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Hallo TomSon,

es geht darum, dass ich meine Zeit aus gesundheitlichen Gründen bis zum Stex in Jura überbrücken muss. Ich gehe nun mal vom positiven Fall aus, dass ich das Examen bestehe und somit ein FSH oder ein anderer Abschluss, den man im Rechtswesen so machen kann, sowieso "überschattet".

Ich möchte nun das Jahr lediglich sinnvoll nutzen.

Ich wusste nur bisher nicht, dass man einzelne Module an der Fernuni Hagen einzeln absolvieren kann. Mich würde persönlich dann eher der Bereich des Wirtschaftsrechts interessieren, da es später mal in diese Richtung gehen soll.

Die FSH passte nur vom zeitlichen Aspekt gut und das ich auch meine bisherigen rechtlichen Kenntnisse anrechnen lassen kann. Aber ihr habt schon Recht, wenn ihr sagt, dass ein interner Abschluss nicht soviel Ansehen genießt, als ein Modul aus einem LLB Studiengang.

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Danke Yoda,

falls es mit dem ersten Examen nichts werden sollte, dann hab ich immer noch eine Möglichkeit dies bei der Feruni nachzuholen.

Ein wenig beruhigend....

Ich werde mir das auf alle Fälle mal genauer ansehen..... Vielleicht ist das wirklich eine Option zur Überbrückung.

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