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  1. Heute
  2. BWL-Studium 2017/2018 (WINGS)

    Hey Lisa, Willkommen bei der WINGS :-) Leider neigt sich mein Studium jetzt dem Ende zu. Ich kann dir jedoch nur wärmsten empfehlen der WhatsApp Gruppe beizutreten. Ist ziemlich viel los. Das hilft ungemein, wenn man ein Motivationsloch hat. LG
  3. BWL-Studium 2017/2018 (WINGS)

    Ich habe mich auch dafür entschieden, allerdings (hoffentlich) in Wismar. Würde mich über Mitstreiter sehr freuen.
  4. An der Diploma / MEU kann man die fehlenden Bachelor-Module vor dem Master über Brückenkurse erlangen. Studis von der Fernuni-Hagen aus dem PsyBachelor müssen z.B. aber nur Klinische von den 3 obligatorischen Brückenkursen machen.
  5. Jetzt noch ein entspannten Abend - KW 7

    Du überholst mich noch bevor ich mit der Thesis fertig bin. Habe mit Perso am Montag angefangen. Du lernst mit den neuen Heften oder? Vielleicht können wir ja mal vor der Klausur nen Wissensbattle machen, wobei ich aktuell ggf. überlege sie doch nach die Thesis zu stellen, bin da unentschlossen. Das liegt jetzt dran wie die nächsten zwei Wochen laufen.
  6. @TomSon Ich habe mal nachgesehen. An der Fernuni Schweiz kann man auch einzelne Module belegen. Der klinische Teil ist dort im Bachelor. http://fernuni.ch/psychologie/bachelor/zulassung/
  7. Jetzt noch ein entspannten Abend - KW 7

    Moin Moin, ich mache es kurz: Die Woche hat super viel Spaß gemacht und war erfolgreich. Sie begann mit 4 Frühschichten und endete mit 3 freien Tagen. Ich habe mich jeden Tag hingesetzt und immer etwas für das Studium gemacht. Somit habe ich es geschafft, am Freitag die Fallaufgabe "Investition und Finanzierung" zu vollenden, am Samstagabend folgte dann "Organisation". Die "IuF" Fallaufgabe war relativ einfach und ist eine Mischung aus WiMa und ReWe. Organisation verfolgte mich zwar schon seit Anfang Februar (oder sogar länger), hier war es oftmals aber nicht die Komplexität, sondern das Finden von Quellen, die zitierfähig und -würdig waren. Am Freitag hatte ich dann zwar frei, war aber dennoch auf der Arbeit. Ich musste noch mein Ausbildungsheft abholen, welches ich dummerweise nicht schon am Donnerstag nicht mitgenommen hatte. Dabei kam mir dann die Idee, die Gerontologie-Hefte mitnehmen und mich einfach im Internetraum einschließe. Ich habe noch nie so schnell und ruhig gelesen, ich hatte allen drei Hefte nach knapp 5 Stunden ihr Wissen entlockt und die entsprechenden Stellen markiert. Neben Gerontologie werde ich jetzt auch mit BGM beginnen. Für die Personalmanagement-Klausur beginne ich die Vorbereitungsphase ab morgen. Sportlich hat die Woche auch Spaß gemacht. Aktuell trainiere ich im 5er-Split + 2-3 mal joggen die Woche. Am Samstag und Sonntag bin ich dann zusammen etwa 10 Kilometer gelaufen und eben gerade hatte ich dann noch ein Beintraining zu absolvieren. Die Beine waren schon beim Laufen schwach und sind jetzt endgültig zu nichts mehr zu gebrauchen. Selbst die Treppen sind gerade eine Qual. Nachdem ich am Samstagabend mit meinen Großeltern in einem Plattdeutschen-Theaterstück war und ich zum ersten Mal seit Monaten (vllt. Jahren) das Gefühl hatte, mich irgendwie total entspannen zu können und keinen Druck und keine Verpflichtung zu haben, habe mir für heute Abend gedacht: Ab 18:30 machst du nichts mehr, außer das Gucken irgendeinen Streams. Ich habe also alle Aufgaben erledigt oder für morgen vorbereitet (außer dem Schreiben des Blogeintrages) und werde mich jetzt zurücklehnen, einen Salat essen und dann in 3 Stunden ins Bett gehen. Deswegen an dieser Stelle: Ich wünsche ein schönes Restwochenende und ein ruhigen Start in die nächste Woche. Gruß
  8. Zu 1.: Viele Universitäten verlangen, dass die Module Teil des Bachelors sind. Du kannst sie also nicht einfach so nachholen. Zu 2.: Viele Bundesländer erkennen derzeit nur ein Studium an einer Universität an. Die TU Chemnitz hat einen Master, mit dem es funktionieren könnte, im Fernstudium.
  9. KW 7: Ziele und so

    Hallo, die Idee mit den Monatszielen habe ich inzwischen verworfen ( @AngehenderAltenpfleger , deine verfolge ich jedoch weiter mit großem Interesse!). Ich finde sie zwar spannend, gerade lade ich mir aber mehr auf als gut für mich ist. Ich folge daher jetzt dem Motto, alles zu vereinfachen und mich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Mein Lernplan ist jetzt einfach die ausstehende Kapitel durch die verbleibende Zeit, der Plan hängt an der Wand und wird abgestrichen. Die Coursera-Kurse sind alle abbestellt (okay, bis auf Programmieren mit Python... ). Ausserdem habe ich mir überlegt, wo ich beruflich hin will (längerfristig). So bekomme ich nicht nur ein Ziel, sondern damit auch Motivation. Ich brauche einfach öfters einen "Weg", und jetzt weiss ich genauer wo es hingehen soll bzw. wie ich genauer herausfinde wo es hingehen soll bei meinen ganzen Ideen. Für das Studium lief es okay: ich habe Anforderungsmanagement weiter gemacht, arbeite an der Hausarbeit und habe die Tutorien gesehen. Ich überlege, mein Lernsystem umzustellen - und nicht mehr nur der Reihenfolge nach vorzugehen sondern mich damit an die derzeit laufenden Tutorien anzupassen. Ich diskutiere einfach so gerne. Auch die reine Zusammenfassung der Kapitel ist noch nicht so hilfreich wie erwartet. Wie ich das lösen werde, weiss ich noch nicht. Gesundheitlich bin ich auf auf dem Wege der Besserung. Das tägliche Yoga, meditieren und viel scharfes indisches Curry sind tatsächlich hilfreich.
  10. Aktuell bietet das die Diploma Hochschule an, allerdings ist hier nicht 100 % sicher, dass die Zulassung zur PPT Ausbildung in jedem Bundesland möglich ist. Andere Möglichkeiten gibt es sonst noch in Präsenz an privaten Hochschulen (v. a. in Berlin). Ob das aber mit einem Wirtschaftspsychologie Bachelor auch geht, müsstest du selbst mal herausfinden. Vielleicht direkt bei den Hochschulen.
  11. Hallo liebe Community, Erst einmal möchte ich loswerden, dass ich es klasse finde, dass es Foren wie dieses gibt! Ich bin gerade etwas ratlos und hoffe, dass ich hier vielleicht ein paar Tipps oder Erfahrungswerte von euch bekomme… Ganz kurz zu mir: ich studiere gerade im 5. Semester Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) an einer staatlichen Hochschule (Präsenzstudium). Ich hatte aber langfristig den Plan eine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten zu machen. Damals habe ich mich leider nicht genauestens informiert, und ich merke jetzt, dass dieser Plan mit einem Bachelor in Wirtschaftspsychologie in der Praxis nur sehr schwer zu erreichen ist. Ich habe meinen Traum nach wie vor nicht begraben, aber ich möchte meinen Bachelor erst fertigmachen, sind ja nur noch 1 Semester und die Bachelorarbeit. Jetzt suche ich nach Möglichkeiten doch noch langfristig an mein Ziel zu kommen. Das BGH Urteil vom 17. August 2017 hat mir etwas Hoffnungen gegeben, wodurch man mit einem Psychologie-Master (mit Schwerpunkt klinische Psychologie) die Zulassung zur Ausbildung zum Psych. Psychotherapeuten erlangen kann, obwohl man keinen "reinen" Psychologie-Bachelor mit klin. Schwerpunkt hat. Einen Masterplatz für Psychologie an einer staatlichen Uni in der Praxis zu bekommen ist aber für mich fast nicht möglich, denn mir fehlen einige ECTS (z.B. klinische Psy., Entwicklungspsy. …). Ich habe mir jetzt 2 Möglichkeiten überlegt wie ich das theoretisch hinbekomme: 1) Mit einem weiteren Psychologie-Bachelorstudium als Fernstudium, um dies mit den fehlenden ECTS „aufzufüllen“. Oder: die fehlenden Module einzeln bei Fernunis nachzumachen, z.b bei der PFH Göttingen oder der VHB Bayern – gibt es noch andere staatlich anerkannte Fernunis die so etwas speziell für Psychologie anbieten? Und, gibt es Erfahrungswerte ob mit einem Bachelor-Fernstudium in Psychologie (Schwerpunkt klinische) es überhaupt realistisch ist einen Masterplatz an einer staatlichen Uni zu ergattern? (ich weiß bisher nur von der Uni Koblenz-Landau) 2) Oder den Master in Psychologie an einer privaten Uni machen. Gibt es denn aktuell überhaupt Fernunis, die einen Masterstudiengang mit Psychologie (inkl. Klinische Psy.) anbieten, mit deren Abschluss man dann berechtigt ist eine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten zu absolvieren? (auch in Bezug auf dieses o.g. BGH Urteil?) Soweit ich weiß würde das zumindest an einer privaten Uni mit Präsenzstudium gehen (z.B. an der PFH Göttingen), aber dann hätte man auch nur in NRW die Zulassungsvoraussetzung für die Ausbildung erfüllt und nicht in anderen Bundesländern... Und dann frage ich mich auch, in wieweit diese Abschlüsse überhaupt bei den Ausbildungsinstituten in Deutschland anerkannt sind (denn der nächste Schritt wäre ja dann sich für diese Ausbildungsstelle zu bewerben…)? Hat jemand von euch Erfahrungen mit so einem Zick-Zack-Weg? Gibt es Stolpersteine auf die ich achten muss? Sorry, ich weiß viele Fragen…könnte euch noch endlos weiterlöchern, aber das wäre mal das Wichtigste in Kürze. Ich danke euch! Liebe Grüße Anni
  12. Lern-Methoden / Zeitinvest

    Ich schaue mir so was immer auch die Wissensziele in meinen Studienheften an. Bei uns ist das so was wie, am Ende des Kapitels oder nach Bearbeitung des Heftes sollten Sie folgende Aspekte beantworten können. Auch schaue ich mir Übubgsfragen in den Heften an und überlege Übertragungen und Zusammenhänge oder wo sich was gegenüberstellen und diskutieren lässt. Aber das ist natürlich für die Klausurtypen an der Apollon
  13. Lern-Methoden / Zeitinvest

    Danke für die Infos! Welches Tool nutzt du für die Lernkarten?
  14. Lern-Methoden / Zeitinvest

    Ich bilde zumeist eine Lerngruppe, wo wir dann nach Kapiteln das Skript durchgehen und dann auch überlegen, was evtl gefragt werden könnte. Zudem gibt es in den Tutorien schon mal Tipps, worauf man achten soll - das kann man dann entsprechend mit einbeziehen. Zumindest bilden sich dann Themen heraus, die ich über Lernkarten immer wieder durchgehe und die sich so festigen.
  15. Lern-Methoden / Zeitinvest

    Wie machst du das genau?
  16. Lern-Methoden / Zeitinvest

    Ich mach gar keine klassische Zusammenfassung mehr, sondern versuche mögliche Klausurfragen zu antizipieren und fertige mir Lernkarten an, die ich zur Wiederholung nutze.
  17. Lern-Methoden / Zeitinvest

    Ich bin jetzt dabei meine Zusammenfassung zu wiederholen und den Stoff genauer zu festigen. Habt ihr dazu Tipps? Macht ihr eine Zusammenfassung der Zusammenfassung oder Merkkarten?
  18. Lern-Methoden / Zeitinvest

    Eher zur Übung und nicht so genau. Eher selten, aber manchmal schon, bzw manchmal kommen die diesen sehr nahe. Das hat mir zB bei Controlling sehr geholfen ...
  19. Lern-Methoden / Zeitinvest

    Lernt ihr die Lösungen der Fragen zur Selbstkontrolle genau? Spiegeln diese Fragen die Klausurfragen wieder?
  20. Zuerst testen? So mach ich's - WBH/AKAD

    Ich habe den Zertifikatsstudiengang der WBH von 2013-2015 absolviert und fand es eine tolle Vorbereitung auf das B. Sc. Informatik Studium. Da die Klausuren identisch mit denjenigen aus dem "richtigen" Studium der WBH sind ist eine 100-prozentige Abrechnung möglich. Nur Projektmanagement aus dem Zertifikatsstudiengang gab es beim Bachelor nicht, waren aber auch nur 3CP. Also von mir eine klare Empfehlung ;-). Kleiner Bonus: nach dem Abschluss ist man Alumni und erhält auf den B. Sc. 10% Rabatt.
  21. Hallo Markus, der Termin ist Anfang März. Was verspreche ich mir davon? Nun, zunächst sind die Gebühren bei Infernum echt hoch angesetzt, das in den Sand zu setzen wäre schon aus dem Grund ziemlich blöd. Da ich ja mal als Umweltpädagogin arbeiten möchte, brauche ich aus dem umweltwissenschaftlichen Bereich Nachweise und die Module von Infernum kriegt man - im Gegensatz zu anderen Studiengängen - auch im Einzelnen. Von daher wäre es schon ein Verlust, zumal die Themen für mich ja wirklich interessant sind. Nur ich bin mal wieder eine Schlaftablette gewesen, die letzte Zeit. Vielleicht habe ich mir aber seit ein paar Jahren schon ein bisschen zu viel abverlangt, meine Krankengeschichte würde das wohl auch bestätigen. Jedenfalls muss ich dringend was für meine Gesundheit tun, und das geht nicht ohne sich die Zeit dafür zu nehmen.
  22. Servus kurtchen, du hast im SS2017 8 Module a 5ECTS abgeschlossen?! Wie viel Zeit wendest du denn hier auf? Ich mein das wäre ja mehr als in einem VZ Studium.
  23. Gestern
  24. Danke ihr Lieben! Ich melde mich "morgen" noch mal was dabei rumkam! Gute Nacht
  25. 5. Semester - Wintersemester 2018 - Geschäftsprozessmanagement - BWL2 - Wissenschaftliches Arbeiten - Software-Management - Software testen - Aktuelle Webtechniken 4. Semester - Sommersemester 2017 - Web-Anwendungen 2 - Web-Engineering - Softwaretechnik 2 - Softwaretechnik 3 - Content Management Systeme (CMS) - Data-Mining - XML - BWL1 3. Semester - Wintersemester 2016/2017 - Mathematik 3 - Softwaretechnik 1 - Nicht-sequentielle Programmierung - Statistik - IT-Sicherheit - Mobile Computing 2. Semester - Sommersemester 2016 - Grundlagen der Informatik 3 - Grundlagen der Informatik 4 - Web-Anwendungen 1 - Web-Ergonomie und Web-Design - Computernetze - Mathematik 2 1. Semester - Wintersemester 2015/2016 - Grundlagen der Informatik 1 - Grundlagen der Informatik 2 - Rechnerstrukturen und Betriebssysteme - Datenbanken und SQL - Mathematik 1 - Web-Programmierung Zusätzlich belegte Module an anderen FHs - theoretische Informatik (WINGS Wismar) - Programmieren in C++ (Virtuelle Hochschule Bayern) Noch fehlende Pflichtmodule: - Multimedia - IT-Recht - Projektarbeit - Bachelorarbeit
  26. Challenge Accepted - Prüfungsleistung extrem vorgezogen

    Danke, ich würde sagen: "I nailed it!" Die Note gibt es allerdings erst nach Abschluss des Moduls im April.
  27. Das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" gehört zum Studienbereich "Basiskompetenz Beruf", in dem man verschiedene "Soft Skill" Module belegen kann. Die anderen Module dieses Bereichs sind "Soziale Kompetenz", "Selbst- und Zeitmanagement", "Rhetorik", "Präsentieren" und "Kreativitätstechniken". "Wissenschaftliches Arbeiten" nimmt unter diesen Modulen eine besondere Stellung ein. Es kann als einziges auch als Wahlpflichtmodul belegt werden. Wer also zu Beginn seines Studiums lieber "Rhetorik" belegen möchte, kann "Wissenschaftliches Arbeiten" noch kurz vor der Projekt- und Bachelorarbeit nachholen. Wichtiger ist allerdings, dass dieses Modul auf die Anfertigung der Bachelorarbeit vorbereitet. Früher war die Belegung freiwillig aber dringend empfohlen. Soweit ich informiert bin, ist das Modul inzwischen Pflicht für neu eingeschriebene Studenten, weil es in Einzelfällen Probleme bei der Anfertigung der Bachelorarbeiten gab. Das ist fatal, weil bei einer nicht bestandenen Bachelorarbeit ja schon die komplette Studienzeit investiert wurde. Auch eine schlechte Note ist hier besonders ärgerlich. Zum einen, weil die Bachelorarbeit stärker in die Endnote eingeht als andere Module, zum anderen, weil die Bachelorarbeit als eigenständige Leistung in einem (oft) selbstgewählten Themengebiet auch in der Außenwahrnehmung durch Arbeitgeber eine höhere Bedeutung hat als andere Module. Anscheinend hat sich an der FH Dortmund gezeigt, dass Studierende, die eine Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten belegt haben, die formalen Anforderungen einer Bachelorarbeit besser bewältigen. Und das ist ja auch nicht überraschend. Die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens kann und muss man lernen. Lehrbuch und Themen Professor Balzert ist einer der Autoren des Lehrbuches "Wissenschaftliches Arbeiten". Ich meine, den Stil und den sauberen Aufbau seiner Lehrbücher zur Softwaretechnik auch in diesem Buch wiederzuerkennen. Weitere Autoren sind Marion Schröder und Christian Schäfer. Frau Schröder kennen manche Studierende auch als Autorin des Lehrbuches "Heureka, ich hab's gefunden! Kreativitätstechniken, Problemlösung & Ideenfindung". Der reine Textteil hat über 400 Seiten. Ich kenne andere Einführungen ins wissenschaftliche Arbeiten und finde diese klar formuliert und gründlich. Wie schon in anderen Büchern von Herrn Balzert, klärt er zu Beginn wichtige Begriffe. Insbesondere behandelt er Qualitätskriterien wissenschaftlichen Arbeitens: Ehrlichkeit, Objektivität, Überprüfbarkeit, Reliabilität, Validität, Verständlichkeit, Relevanz, Logische Argumentation, Orginalität, Nachvollziehbarkeit, Fairness und Verantwortung. Diese Begriffe werden analysiert und durch konkrete Beispiele lebendig und verständlich gemacht. Diese Kapitel haben mir besonders gefallen. Eine so trennscharfe Analyse der Begriffe kenne ich eher aus geisteswissenschaftlichen Texten. Allein deswegen hat mir dieses Modul viel Freude gemacht. Im weitern Verlauf geht es dann um Techniken und Konventionen wissenschaftlichen Arbeitens. Zunächst geht es um den inhaltlichen Aufbau verschiedener Arten von wissenschaftlichen Arbeiten. Eine empirische Arbeit hat zwar im Prinzip einen ähnlichen Aufbau wie eine konstruktive Arbeit, aber Umfang und Gewichtung der verschiedenen Abschnitte unterscheiden sich deutlich. Darum ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, was für eine Art wissenschaftlicher Arbeit man schreiben möchte. Unterschieden werden hier: Literaturarbeit empirische Arbeit konstruktive Arbeit theoretische Arbeit Insbesondere die konstruktive Arbeit ist für Informatiker relevant. Hier geht es darum, durch systematisches Vorgehen ein technisches Erzeugnis zu erstellen, also z.B. ein Software-System. Die Projektarbeit im Studiengang Web- und Medieninformatik ist eine konstruktive Arbeit. Soweit ich informiert bin, kann die Bachelorarbeit auch einen anderen Charakter haben. In verschiedenen Studienabschnitten sind unterschiedliche Arten wissenschaftlicher Arbeiten zu erstellen. Es ist ein Unterschied, ob man eine Hausarbeit, eine Bachelorarbeit, eine Masterarbeit, einen wissenschaftlichen Artikel oder eine Dissertation schreibt. Mich haben natürlich zunächst einmal die Anforderungen an eine Bachelorarbeit interessiert, aber es ist schon interessant zu wissen, auf welche Höhen das Niveau noch steigen kann. Ich habe zwar momentan keine konkreten Pläne für einen Master, aber das könnte ja irgendwann noch einmal Thema werden. Schließlich geht es um den formalen Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten, also um Dinge wie Satzspiegel, Textgestaltung, Seitennummerierung, Fußnoten, Anhänge und insbesondere Verzeichnisse. Hier erhält man viele wertvolle Tipps, wie man sich eine geeignete Dokumentenvorlage erstellt, um dann auch zügig arbeiten zu können. Im Modul sind Dokumentvorlagen für Word, LibreOffice und LaTEX enthalten, die man sich herunterladen kann. Ich habe ein wenig mit der LaTEX-Vorlage experimentiert. Leider hätte ich hier noch einige Anpassungen an die deutsche Sprache vornehmen müssen, weil insbesondere das Erstellen von Verzeichnissen noch unbefriedigend funktionierte. Für meinen mündlichen Vortrag habe ich aus Zeitdruck mit der LibreOffice-Vorlage gearbeitet, die ich für meine Zwecke etwas angepasst habe. Das Thema Formatierung ist nicht aufregend, aber für solche formalen Dinge kann später viel Zeit draufgehen. Die kann sich sparen, wenn man sich vorher die Mühe macht, eine gescheite Vorlage zu bauen. Literaturverzeichnissysteme können einem die Arbeit erleichtern, erfordern aber natürlich auch eine gewisse Einarbeitung. Darum ist es gut, sich schon vor Anmeldung einer Bachelorarbeit mit so etwas zu beschäftigen. LaTEX möchte ich mir noch einmal genauer anschauen. Ich habe den Eindruck, dass man damit viel Zeit sparen kann, wenn man die anfänglichen Hürden nimmt. Eine wichtige Rolle nimmt im Modul natürlich das korrekte Zitieren von Quellen ein. Hier geht es zunächst einmal darum, zu verstehen, was für Quellen zitierfähig und zitierwürdig sind. Dann geht es darum, sich in Absprache mit der Hochschule bzw. dem Betreuer für eine der verschiedenen Zitierweisen zu entscheiden und diese auch konsequent durchzuhalten. Dabei hilft wieder eine gute Dokumentenvorlage. Unterschiedliche Arten von Veröffentlichungen müssen im Literaturverzeichnis auch unterschiedlich behandelt werden. Insbesondere Quellen aus dem Internet sind nicht einfach zu referenzieren, weil eine Quelle unter einem Link nicht unbedingt dauerhaft zu finden ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen, die im Modul thematisiert werden. Es folgt ein Kapitel über wissenschaftlichen Schreibstil, verständliches Schreiben und die Visualisierung von Inhalten. Ein weiteres Kapitel behandelt unterschiedliche Forschungsmethoden mit ihren Stärken und Schwächen. Unterschieden werden hier: schriftliche Befragung Fragebögen und Interview-Leitfäden Experiment Interview Gruppendiskussion Beobachtung Inhaltsanalyse Je nach Gegenstand und Forschungsschwerpunkt sind unterschiedliche Methoden angemessen. Auch dieses Kapitel hat eine erkenntnistheoretische Komponente. Ein wichtiger Teil des Kurses beschäftigt sich damit, wie man sich seine Arbeitszeit gut einteilt, um seine Arbeit auch rechtzeitig abschließen zu können. Hier fällt der Begriff Projektmanagement, den ich etwas übertrieben finde, weil für mich dazu gehört, dass zumindest ein kleines Team koordiniert wird. Selbst- und Zeitmanagement hielte ich für die passendere Bezeichnung. Gleichwohl erhält man hier wertvolle Tipps, wie man die Arbeit an einer Bachelorarbeit in überschaubare Teilschritte gliedern und Meilensteine definieren kann. Gezeigt wird auch die Arbeit mit Software-Tools zum Projektmanagement. Ich habe die Arbeit damit ausprobiert, hatte aber den Eindruck, dass hier das Verhältnis zwischen Einarbeitungsaufwand und Nutzen nicht stimmt. Wenn man ein Projekt mit vielen Beteiligten zu managen hat, mag das freilich ganz anders aussehen. In diesem Abschnitt wird auch behandelt, wann und wie oft man sich mit seinem Betreuer austauschen sollte. Der letzte Kursabschnitt handelt von der Präsenation der Ergebnisse in einem mündlichen Vortrag, denn eine Bachelorarbeit muss ja in den meisten Fällen auch verteidigt werden. Die Inhalte dieses Abschnittes überlappen sich zum Teil mit dem Modul "Präsentieren". Einsendeaufgaben Die Einsendeaufgaben sind zahlreich und vielfältig und beziehen sich auf alle Kursteile. Spaß gemacht haben mir zum Beispiel die Aufgaben zur Stilverbesserung. Am besten gefallen haben die Aufgaben zu den Qualitätskriterien wissenschaftlichen Arbeitens, weil sie oft eine kreative Komponente hatten. Die Korrekturen durch meine Tutoren kamen sehr zügig. Gut gefallen hat mir, dass sie Informatikerin ist und das Thema "Wissenschaftliches Arbeiten" aus dieser Perspektive betreut. Auch die Tests waren zahlreich und deckten den Stoff engmaschig ab. Prüfung Eine Besonderheit dieses Moduls ist, dass die Klausur nur eine Stunde dauert, dafür aber eine mündliche Prüfung zum Modul gehört. Diese muss ein bisschen früher anmeldet werden als eine Klausurteilnahme, weil der organisatorische Aufwand höher ist. Mündliche Prüfungen finden nur in Dortmund statt, üblicherweise am Freitag Vormittag. Die mündliche Prüfung besteht aus einem Vortrag von 20 Minuten. Anschließend beantwortet man noch Fragen zum Thema. Man reicht drei Themenvorschläge ein: ein allgemeines Informatikthema ein spezielles Informatikthema ein allgemeines Thema (das also nichts mit Informatik zu tun hat) Ich hätte am liebsten ein Thema aus der Entwicklungspsychologie vorgetragen, aber ausgewählt wurde mein Vorschlag "Grundlegende Merkmale und Muster funktionaler Programmierung". Dieses Thema war auch gut, weil es schon einen gewissen Bezug zu dem hat, was ich in meiner Bachelorarbeit gerne machen würde. Insofern war die mündliche Prüfung auch eine Gelegenheit, sich hier schon mal ein bisschen einzulesen. Welches Thema ausgewählt wurde, erfährt man übrigens erst zwei Wochen vor dem Prüfungstag. Es geht nun darum, die im Modul gelernten Techniken im kleineren Maßstab anzuwenden. Erwartet wird z.B. die Recherche und Auswahl relevanter Literatur. Die Art des Vortrages ist nicht genau vorgegeben, aber Beamervorträge sind heute üblich. Ein Handout ist nicht zwingend, es kostet aber Punkte, wenn es fehlt. Außerdem ist das Handout eine Möglichkeit, das Verfassen einer schriftlichen Arbeit zu üben und auch Feedback dazu zu erhalten. Darum meine ich, es lohnt sich, hier zumindest etwas in der Art einer Hausarbeit abzuliefern. Zwei Wochen sind durchaus wenig Zeit für eine saubere Arbeitsweise im Sinne der vermittelten Techniken und Qualitätskriterien. Es macht viel Spaß, ein selbst gewähltes Thema zu recherchieren und zu bearbeiten, aber es ist auch viel Arbeit, insbesondere, wenn man eigentlich erst nach seinem Job Zeit hat, sich mit seinem Thema zu befassen. Die mündliche Prüfung erhöht den Bearbeitungsaufwand des Moduls erheblich. Ich vermute, dass das auch für andere Module mit mündlicher Prüfung gilt. Ein kritischer Punkt bei meinem Vortrag war die Einhaltung der Redezeit, was auch zu Punktabzug geführt hat. Auch beim Punkt Einbeziehung des Publikums habe ich noch einiges zu lernen. Fachlich war es zu meiner Überraschung in Ordnung. Ich war nämlich die ganze Zeit der Ansicht, viel zu wenig Stoff behandelt zu haben, und habe mir den Kopf zerbrochen, wie ich noch mehr Themen in die 20 Minuten quetschen kann. Für das nächste Mal werde ich lernen müssen, stärker Wesentliches vom Unwesentlichen zu trennen. In den Klausuraufgaben geht es unter anderem um Qualitätskriterien wissenschaftlichen Arbeitens. Es werden etwa Vorgehensweisen, Aussagen oder Schlussfolgerungen präsentiert und man soll dann erklären, warum das keine saubere wissenschaftliche Arbeitsweise ist und was man besser machen müsste. Für die Endnote werden die Punkte aus mündlicher und schriftlicher Prüfung addiert. Mit meinem Prüfungsergebnis war ich zufrieden, auch wenn die mündliche Prüfung gezeigt hat, dass es noch Punkte gibt, an denen ich arbeiten muss. Fazit Ich hätte erwartet, dass dieses Modul zwar nützlich für die Bachelorarbeit aber nicht besonders spannend ist. Zu meiner Überraschung hat die Bearbeitung mir unheimlich viel Spaß gemacht. Thematisch war es eine echte Abwechslung. Es hat eben nicht nur und nicht mal schwerpunktmäßig mit Informatik zu tun. Tatsächlich ist das Lehrbuch eine allgemeine Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten. Die Beispiele stammen darum nicht nur aus der Informatik sondern z.B. auch den Sozialwissenschaften oder ganz anderen Disziplinen. Das Modul ist im Gegensatz zu den meisten anderen Modulen meines fachbezogenen Studiums allgemeinbildend. Was hier vermittelt wird, entwickelt auch die Fähigkeit zu kritischem Denken. Bei den Einsendeaufgaben und auch bei den Themenvorschlägen für die mündliche Prüfung hat man größere Entscheidungsspielräume als bei anderen Aufgaben im Informatik-Studium. Rückblickend betrachte ich das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" als eines der schönsten in meinem Studium.
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